fcmlars schrieb:Die AfD wurde demokratisch von einer gewaltigen Wählerschaft gewählt.
Und da war er wieder, der Unterschied den so viele nicht erkennen (wollen?). Demokratisch gewählt ist keine Garantie für die demokratische Ausrichtung einer Partei bzw. ihres Programms und ihrer Ziele.
fcmlars schrieb:Wer gewählt wird, hat allerdings auch die Verantwortung zu liefern. Die Schonfrist ist vorbei, jetzt müssen Taten sprechen.
Die im Vorfeld, sowohl auf Landes-, in diesem Fall LSA, als auch auf Bundesebene von Fachleuten eher angezweifelt werden. Also die Erreichbarkeit der Ziele...
fcmlars schrieb:Wie sich Teile der Altparteien seit der Wahl wieder aufführen, erinnert mich ehrlich gesagt eher an ein Verhalten aus dem Kindergarten als an professionelle Politik.
Yep...
fcmlars schrieb:Anstatt das Ergebnis zu analysieren und wieder politische Arbeit für die Bürger zu machen, wird geschmollt und mit dem Finger gezeigt.
Viel anderes bleibt aus meiner Sicht auch nicht mehr, ich denke wir sind an einem Punkt, an dem bspw die CDU "Remigration" schreien könnte und dennoch wählen die Leute die AgD.
fcmlars schrieb:Ein Gutes hat die Ausgangslage für die AfD immerhin beim Thema „Liefern“: Dank der Arbeitsverweigerung und der Politik der Altparteien in den letzten Jahren liegt die Messlatte für spürbare Verbesserungen wahrlich im Keller.
Naja, an diesem Niveaulimbo hat die AgD selber kräftig mitgearbeitet. Populismus wirkt. Und im Zweifel sinds die anderen, im Zweifel heißt es in 10 Jahren noch "Mama Merkel ists Schuld"!
Auweia schrieb:Das ist richtig. Nur haben sie eben nicht die Absolute Mehrheit. Das bedeutet sie müssen sich, um zu regieren noch jemanden suchen oder eine Minderheitsregierung stellen. Dummer- oder Glücklicherweise will niemand mit den Schlüsselkindern spielen. So läuft das eben in unserer Demokratie.
Was, sptestens wenn man die Kommentarspalten am Wahlabend in LSA verfolgt hat, iwie bei vielen in Vergessenheit geraten ist - wenn die Bildung je soweit reichte.
martenot schrieb:Und ich bin der Meinung, dass man auch gegen eine soeben erst gebildete neue Regierung dennoch weiterhin eine gegenteilige Meinung sagen dürfen sollte, sowie auch dagegen protestieren. Es gibt keine Verpflichtung, von nun an demütig zu schweigen und alles hinzunehmen, auch wenn es einem Nachteile bringt.
(Hat man ja bei früheren Regierungen auch nicht anders gemacht).
Genau DAS! Danke!
emanon schrieb:Fakt ist, eine gewaltige Wählerschaft unterstützt Rechtsextremisten. Traurig.
Wer die Vergangenheit vergisst, ist verdammt, sie zu wiederholen.
Wie jetzt? Ich dachte in diversen Fäden wurde festgestellt, das dem nicht so ist und das die Wähler der AgD nicht verantwortlich sein können?
martenot schrieb:Ja, soll man es vielleicht auch noch feiern, dass man in Zukunft diskriminiert oder in seiner Lebensweise beschränkt und gegängelt werden soll?
Natürlich! Bist du Patriot, dann unterstützt du dein Land ohne Rücksicht auf eigene Verluste! Nimm dir ein Beispiel an "Wir haben keine Verfassung"-Alitsche. Definiere dich einfach um - damit kannst du sogar in der AgD was werden. Und wenn es nur ein Feigenblatt ist!