@Reineke
Reineke schrieb:Die Leute sehen nur, dass uns die bisherige Form der Zuwanderung nicht weiterbringt, um es zurückhaltend zu formulieren.
Der Punkt, den du nicht siehst, ist der, dass die Zuwanderung nicht das Problem ist, sondern das sie ein Symptom ist....Die Menschen kommen, weil sie hier Arbeit suchen oder weil ihre Heimat zerstört ist... oft von genau denselben Konzernen, die hier ihre Profite machen....
Reineke schrieb:Die überfremdeten Stadtteile mit ihren Parallelgesellschaften, die Verwahrlosung und Vermüllung von immer mehr Straßenzügen
Das ist kein Zuwanderungsproblem, das ist ein Verteilungsproblem. Die Stadtteile verwahrlosen, weil der Staat dort nicht investiert, nicht, weil Ausländer dort wohnen. Die gleichen Verwahrlosungserscheinungen gibt es auch in Stadtteilen ohne Migranten....
Reineke schrieb:die Grundschulen mit 90 % Migrantenkindern mit oft nur marginalen Deutschkenntnissen
Das ist kein Zeichen von Überfremdung, das ist 'n Zeichen von fehlender Integration. Die Kinder können kein Deutsch, weil der Staat es versäumt hat, sie frühzeitig zu fördern und das hat er versäumt, weil er Geld sparen musste, für Subventionen und Konzerne...
Reineke schrieb:die mehrheitlich migrantischen Sozialleistungsbezieher
Die meisten Migranten arbeiten, oft zu Niedriglöhnen, die nicht zum Leben reichen... Dass sie aufstocken müssen, liegt nicht an ihrer Herkunft, sondern an einem System, das Löhne so niedrig hält, dass selbst Arbeit nicht mehr reicht. Die wahren Sozialleistungsempfänger sind die Konzerne, die Subventionen kassieren....
Reineke schrieb:die Absicherung unserer Weihnachtsmärkte, Stadtfeste, CSD-Paraden mit Pollern
Die Poller sind nicht da, weil Ausländer kommen, sie sind da, weil Konzerne Kriege finanzieren und der Staat nicht in der Lage ist, die Ursachen von Terror zu bekämpfen.. Wer das auf Migranten schiebt, hat den Feind nicht erkannt...
Reineke schrieb:zwei Dutzend Messerangriffe pro Tag - all das lässt sich kaum noch ausblenden, wenn man nicht völlig in einer woken Bubble lebt.
Messerangriffe nehmen zu, weil Armut und Perspektivlosigkeit zunehmen... nicht weil Ausländer da sind. Die gleichen Taten passieren in Stadtteilen ohne Migranten. Wer das nicht sieht, hat sich selbst in eine Bubble begeben, nämlich die der einfachen Erklärungen...
Reineke schrieb:Das es jedoch auch ganz anders geht, zeigt unser Nachbarland Polen. Kräftiges Wirtschaftswachstum, saubere und sichere Innenstädte, sinkende Arbeitslosigkeit, wachsender Wohlstand - und das alles ganz ohne Massenzuwanderung aus archaischen Kulturkreisen.
Polen hat kein Wirtschaftswachstum, weil es keine Migranten hat, es hat Wirtschaftswachstum, weil es Subventionen aus der EU bekommt und seine Arbeitskräfte billig hält... Das ist kein Erfolgsmodell, das ist eine andere Form der Ausbeutung und saubere Innenstädte gibt es in Polen nicht, weil sie keine Migranten haben, sondern weil die Armut in die ländlichen Gebiete verdrängt wird....
Reineke schrieb:80 Prozent der geflüchteten Ukrainer arbeiten in Polen, bei uns sind es nichtmal 40.
In Polen arbeiten sie, weil sie dort keine Sozialleistungen bekommen... Das ist kein Zeichen von Integration, das ist ein Zeichen von Zwang. Wer das als Vorbild nimmt, will nicht Integration, sondern Disziplinierung und die ist nicht sozial, sie ist brutal...
Reineke schrieb:Deutschland ist nach wie vor ein großartiges Land, wird nur leider völlig unter Wert regiert.
Deutschland wird nicht unter Wert regiert, es wird genau so regiert, wie das System es verlangt. Die Probleme, die du da beschreibst, sind nicht das Versagen der Politik, sie sind das Ergebnis einer Politik, die die Interessen des Kapitals über das Wohl der Bevölkerung stellt....