ufosichter schrieb:die AFD kann doch garnicht gewinnen, weil nach der Wahl rotten sich wieder die ganzen Verlierer zusammen und haben damit wieder gewonnen
Aber natürlich könnte sie das.
Sie könnte, entweder 1. (zwecks leichterer Partnersuche) sich von Höcke und all den problematischen Gestalten trennen. Nur - wäre es dann noch die AfD?
Ähnlich sieht es Gideon Botsch, der an der Uni Potsdam zu Antisemitismus und Rechtsextremismus forscht: "Die Unvereinbarkeitsliste halte ich in der Praxis für weithin bedeutungslos."
Botsch beobachtet, dass in den letzten Jahren "zunehmend selbstbewusster Personen mit Verbindungen zum harten Rechtsextremismus, vor allem auch Neonazismus in die Parteiarbeit eingebunden" würden. Dabei würden auch politische Inhalte und Parolen übernommen.
Radikalisierung in Ost und West: Welche Rolle spielen die ostdeutschen Verbände?
Die Entwicklung der Partei könne man insgesamt "als einen Prozess der Radikalisierung zusammenfassen", resümiert Benjamin Höhne von der TU Chemnitz.
Quelle:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/weidel-hoecke-muenzenmaier-chrupalla-parteitag,afd-1154.htmlOder 2. eine Alleinregierung anstreben, das will Höcke so und so.
Das völkische Lager um Höcke hingegen will keine Kompromisse mit anderen Parteien machen und arbeitet auf eine Alleinregierung hin.
Quelle:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/weidel-hoecke-muenzenmaier-chrupalla-parteitag,afd-1154.htmlBeim letzten Bundesparteitag wurde über Außenpolitik gar nicht gesprochen, weil? Da ist die Partei erstens hoffnungslos zerstritten und zweitens gibt auch da das Höcke-Lager zunehmend den Ton an.