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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Global Justice Report, Milliardäre besteuern, Thomas Piketty ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

um 17:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das Problem scheint d3emnach nicht die Erzeugung zu sein, sondern der Transport zum Verbraucher.
ist das generell eher das Problem in den ärmeren Ländern oder ist auch Stromproduktion zu niedrig in vielen Ländern, weißt du da was?

weil du ja geschrieben hattest, dass das zu einem der ersten Punkte gehört die bei Infrastruktur angegangen werden müssten für Wachstum..

also braucht man Kraftwerke - schwebt mir im Kopf rum..


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

um 18:18
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ist das generell eher das Problem in den ärmeren Ländern oder ist auch Stromproduktion zu niedrig in vielen Ländern, weißt du da was?
Was ich gerade dazu ergooglen konnte:

in vielen armen Ländern fehlen Kraftwerke und Netze. In Afrika südlich der Sahara haben rund 600 Millionen Menschen keinen Strom, auf dem Land über 80%. Nur 3% der weltweiten Energieinvestitionen gehen nach Afrika, obwohl dort 17% der Menschen leben. Und Kredite sind dort drei- bis viermal so teuer wie bei uns. Es braucht Kraftwerke, vor allem Solar, Wind und Wasserkraft, denn Sonne gibt es reichlich, wie du ja auch feststelltest ;) Dabei könnte ein Weltfonds helfen, also mit Geld, das nicht teuer geliehen werden muss.

Es gibt ja ein Projekt, diese "Mission 300" von der Weltbank und Afrikanischer Entwicklungsbank, die bis 2030 300 Millionen Menschen ans Stromnetz bringen will. Das ist gut, aber es reicht ja gar nicht. Die Energieagentur IEA schätzt, dass Afrika über 200 Milliarden Dollar pro Jahr für Energie braucht. Und ein Teil davon sind Kredite, obwohl viele Länder schon hoch verschuldet sind. Der angedachten Weltfonds wäre größer, langfristiger und würde Geld schenken statt leihen.
Das Energieinfrastrukturprojekt, das Afrika erhellen soll, bündle die „größten Investitionen in die Stromerzeugung in der Geschichte Afrikas“, wie die „New York Times“ am Dienstag berichtet hat. Die Hälfte davon soll für erneuerbare Energien aufgewendet werden. Bereits zwölf afrikanische Länder unterzeichneten auf einem Energiegipfel in Tansania zu Beginn der Woche dementsprechende Verträge – und es könnten noch mehr werden.
Bild 31.10.26 um 17.59

https://orf.at/stories/3383162/


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

um 18:28
Wenn Herrschaften, wie Elon Musk mit angemessenen Steuern belegt würden, müßte sich ein ganzer Kontinent, Afrika, nicht noch weiter verschulden.


Bild 31.10.26 um 17.53
Mit dem Börsengang von Space X ist Elon Musk der erste Billionär der Weltgeschichte geworden. Damit besitzt er mehr Vermögen als die ärmsten 46% der Weltbevölkerung - oder auch 3,8 Milliarden Menschen. | Quelle: Oxfam 2026.
https://www.ungleichheit.info/de

Unfassbar ... diese Tatsache will mir auch gar nicht richtig in den Kopf. Wie kann man einem einzelnen Menschen nur so viel Macht zugestehen?


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um 20:13
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Unfassbar ... diese Tatsache will mir auch gar nicht richtig in den Kopf. Wie kann man einem einzelnen Menschen nur so viel Macht zugestehen?
Das ist so unglaublich pervers, dass es mir unverständlich ist, dass so viele sowas auch noch verteidigen.

Woran mag das liegen? Haben diese Menschen tatsächlich Angst der Kommunismus könnte ausbrechen, wenn es kein Milliardäre mehr gibt?


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

um 20:27
eigentlich müssten die Milliardäre einfach mal sagen - nee mehr brauchen wir nicht und alles was ab jetzt verdient wird geht in soziale und Aufbauprojekte..


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das Problem was ich hier sehe ist allerdings wenn ein Großteil des Vermögenszuwachses pro Tag durch das Steigen von Aktien generiert wird, dann muss man ja die Aktien erst verkaufen bevor der Gewinn realisiert wird? und verliert man dadurch nicht irgendwann seine Stimmrechte oder ist das sehr sehr unwahrscheinlich?


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