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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

223 Beiträge, Schlüsselwörter: Welt, Forum, Reichtum, Arbeitsplätze
ashert
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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

05.12.2005 um 22:58
Diese gleichmäßige Steuer verteilt sich ungleichmäßig auf Reich und Arm. Die Mittel-/Unterschicht wird ihr Lohn schnell los durch Miete, Konsum, Bausparen. D.h. brauchen Sie wenig/keine Gebühren bezahlen.

Die Reichen werden ebenfalls versuchen ihr Geld loszuwerden. Da jedoch Geldbesitz kostet, sind sie bereit ihr Geld auch für 0% Zinsen zu verleihen. So entgehen sie der Nutzungsgebühr.


Warum so kompliziert wenns auch einfach geht, diese Gebühr gibts es schon, sie nennt sich im Kapitalismus "Spitzensteuersatz" den die Reichen zahlen und die Armen eben nicht.

Wenn er höher ist, steigt die Umlaufgeschwindigkeit, die Nachfrage, die Kaufkraft, die Löhne und der Wohlstand und wenn er sinkt, sinkt alles andere auch. Man muss den Politikern kein neues System verkaufen, sie müssen nur die Steuern richtig setzten! Die für die Reichen hoch und alle anderen runter oder besser gleich ganz weg!


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jever
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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

06.12.2005 um 00:06
Also einwas versteh ich net: Wieso trifft dieses Verfallgeld die Reichen? Oder seit Ihr tatsächlich so weltfremd und denkt, die horden ihr Geld ala Dagobert Duck in einem Geldspeicher? Die haben kaum Bargeld, das ist alles angelegt in Immobilien, Maschienen, Staat usw. und damit dem Einfluss des Verfallgeldes entzogen. Betroffen wäre die Oma mit der Sparsocke oder das Kind, was sein Taschengeld sammelt, um sich was grösseres zu kaufen oder der einfache Arbeiter, der ein paar Euro für den Urlaub auf dem Konto lässt. Die Reichen zahlen einfach mit Kreditkarte und überweisen am Monatsende den Fehlbetrag vom Sparbuch aufs Girokonto. 1933 gabs keine allgemein verwendete Kreditkarte, heute schon. Und damit würde das System des Verfallgeldes klassisch aus den Angeln gehoben, ausser für Leute, die keine KK bekommen: die Ärmeren.

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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ashert
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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

06.12.2005 um 00:45
Also einwas versteh ich net: Wieso trifft dieses Verfallgeld die Reichen? Oder seit Ihr tatsächlich so weltfremd und denkt, die horden ihr Geld ala Dagobert Duck in einem Geldspeicher? Die haben kaum Bargeld, das ist alles angelegt in Immobilien, Maschienen, Staat usw.

Angelegtes Geld ist totes Kapital, Geld arbeitet nur wenn es im Umlauf ist also die Kaufkraft belebt und somit das Angebot steuert! Das kann der Immobilien Milliardär nicht, Investitionen sind nämlich in Wirklichkeit nur "automatische" Reaktionen der Firmen auf eine wachsende Nachfrage, um von der Konkurenz nicht überholt zu werden, wenn es die Umsatzzahlen erlauben ist dafür auch nicht mal Eigenkapital notwendig.

Die Reichen haben nur die Anteile an den Firmen in Milliardenhöhe, wenn diese aber besser verteilt wären, dann würden die Leute auch viel mehr davon auf den Markt werfen, also versilbern, der Preisindex für Aktien würde rapide fallen und sich demnach auf einem viel niedrigerem Niveau stabilisieren, Millionen Menschen könnten so Kapitaleinkommen haben, wo sie heute nur ein Almosen in Form ihrer Löhne bekommen!

Kurz: Maschinen und Immobilien fungieren als Aktien genauso wie Bargeld wenn es die kleinen Leute haben! Die Wirtschaft brauch absolut keine Reichen, bestenfalls nur ein minimales Recht an etwas höheren Einkommen um selbstständige Arbeit zu motivieren.


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ashert
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06.12.2005 um 00:58
Wieviel gebildete Verkäufer würden wohl auf die Frage, möchten sie den Chefsitz bei Lidl oder Aldi übernehmen für nur 1000 €uro mehr im Monat, ja sagen?

Ja wohl sicherlich 99%, da kann man doch mal sehen, wie ersetzbar die Reichen sind! Das ist keine unersetzbare Schicht von Intelligenten, das sind einfach nur Reiche, die durch automatische Zinseinkommen und mangelnder staatliche Umverteilung zustandekommen. Der Staat verschenkt den Wohlstand des ganzen Volkes vollkommen sinnlos an eine kleine Schicht Gutgetuchter, die sich dann auch noch dumm erdreisten, sie könnten mit dem Geld ja fliehen, also das was durch den Systemfehler ja erst auf ihre Konten fließt!

Die Basis von Reichtum war und ist aber menschliche Arbeit und nicht Geld das erst durch die Gier irgendwo zum Schaden aller konzentriert wird!


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jever
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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

06.12.2005 um 01:49
Chefsitz bei Lidl oder Aldi =/= Inhaber von Aldi ;)
Und ob ich ner Kassiererin im Lidl die Führung von 20.000 Menschen zutraue, will ich jetzt lieber net erläutern...

Und das Geld, was angelegt ist, ist aus dem Verkehr? Wenn also ein Haus gebaut ist, ist es nixmehr wert? Und was ist mit den laufenden Kosten? Laufenden Investitionen usw usf.

Asherd, manchmal mach ich mir sorgen um Dich. Du machst mir echt Angst ;)
Würdest du in Berlin wohnen, würd ich mit Dir gerne mal ein Bierchen trinken gehen :)

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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ashert
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06.12.2005 um 03:28
Speziel Aldi Süd wird von 2 Managern geführt Ulrich Wolters und Horst Steinfeld. Karl Albrecht hat sich längst in seine Villa zurückgezogen. Manager sind aber auch nur Betriebswirte, die gibts wie Sand am Meer und motiviert auch schon für wenig Geld, da ist in den großen Unternehmen keiner der wirklich wichtig ist.

Und das Geld, was angelegt ist, ist aus dem Verkehr? Wenn also ein Haus gebaut ist, ist es nixmehr wert? Und was ist mit den laufenden Kosten? Laufenden Investitionen usw usf.

In was denn investieren? Ein Investor zahlt nur mit und für das Geld was die Mieter bzw. Kunden geben können! Die Summe alle großen vermeintlichen Investoren bzw. Milliardäre macht jedes Land kaputt! Die könnten zwar in jeden Tag anfangen, ihre Häuser zu Villen auszubauen, weil die Mieter aber dank der Mieten arm sind, gibt es kein Wachstum! Die potenziellen Investoren egal ob Millionäre oder Milliardäre, können keinen Cent investieren, zumindest tut das keine Bank, wenn sie keinen Mehrgewinn verspricht! Für echte Investitionen, muss man das Geld der vermeintlichen "Investoren" also all der Bosse wegnehmen und den Armen geben, die damit ganz real auch ohne Zinsertrag wirtschaften! Einfach z.B das Loch im Dach stopfen, wo es sonst durch regnet! Das macht für andere garkein Sinn.

Wenn jedes Haus einem gehört, gibt es reale Investitionen! Wenn 10.000 Häuser einem gehören siehe z.B die von Karl Flick, sind die Investionen hingegen auf dem absoluten Minimum und decken bestenfalls den Brandschutz. Das sind dann nur noch die Slums.

Es ist eine statistische Tatsache das die Investitionen in Deutschland "parallel" zu den steigenen Vermögenswerten der Oberschicht zurück gehen, das ist für jeden Politiker ein Widerspruch, tatsächlich muss es aber so kommen, weil die Reichen auch immer mehr Kapitaleinkommen auf sich ziehen, eben immer mehr die Häuser, Anleihen und Aktien dem Volk abkaufen und so deren Kaufkraft zerstört!

Asherd, manchmal mach ich mir sorgen um Dich. Du machst mir echt Angst

da kenn ich ein gutes Mittel gegen, guck mal hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/67004
;)


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jever
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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

06.12.2005 um 03:33
Dann zahl mal als kleiner Hausbesitzer ne Fassaden+Dachsanierung. Da bist du über Jahrzehnte verschuldet.

In Deutschland ist es eine statistische Tatsache, dass mit immer mehr Verordnungen und Regelungen und weiteren Steuerbelastungen die Investitionen zurückgehen.

So, beide Statistiken haben Recht.

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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ashert
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06.12.2005 um 03:50
Dann zahl mal als kleiner Hausbesitzer ne Fassaden+Dachsanierung. Da bist du über Jahrzehnte verschuldet.

Das ergibt keinen Sinn, ein Vermieter kann sich im Verhältnis zu seinem Einkommen nicht mehr verschulden, als die Summe aller Mieter wenn sie genossenschaftlich gemeinsam oder selbst die Häuser hätten! Oder welche Einkommen hat der Hausbesitzer im wesentlichen noch ausser den Mieten?


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dissimulate
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06.12.2005 um 17:54
@ Opes

"D.h. ist eine Inflation nicht das selbe wie Zinsen."
Das habe ich nie behauptet.

Sorry, das war ein Tippfehler. Ich habe folgendes aussagen wollen:
D.h. ist eine Inflation nicht das selbe wie eine Nutzungsgebühr.

Die vorhergehenden Punkte waren die Begründung.

@ Ashert

"Warum so kompliziert"

Ich halte die Nutzungsgebühr für einfacher. Dadurch wird keine Verwaltungskosten durch das Finanzamt verusacht.

"Wenn er höher ist, steigt die Umlaufgeschwindigkeit, die Nachfrage, die Kaufkraft, die Löhne und der Wohlstand und wenn er sinkt, sinkt alles andere auch. Man muss den Politikern kein neues System verkaufen, sie müssen nur die Steuern richtig setzten! Die für die Reichen hoch und alle anderen runter oder besser gleich ganz weg!"

Da hast du recht aber wie gesagt dieses System müsste auf Ausgewogenheit und Schlupflöcher optimiert werden. Zusätzlich kostet es eben weit mehr Verwaltungskosten. Das System halte ich für zu Komplex.

Zudem würde diese Steuer die Reichen allgemein besteuern. Nach der Freiwirtschaft (Geld das einer Nutzungsgebühr unterliegt), würden nur die Zahlen müssen, die ihr Geld nicht in den Umlaufgeben.
Zusätzlich zu der von dir genannten Vorteile würde hier noch die Zinsen sinken.
D.h. würde sich das betreiben eines Unternehmens mehr Lohnen als das Geld bei der Bank "Leistungslos" vermehren zu lassen.


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dissimulate
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06.12.2005 um 18:03
Nachtrag:

Es hat sich in der Vergangenheit schon gezeigt, dass die wirtschaftspolitischen Instrumente des Staates weniger effektiv sind wie die geldpolitischen Instrumente der Zentralbank.


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Hansi
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06.12.2005 um 19:12
Ashert
Angelegtes Geld ist totes Kapital, Geld arbeitet nur wenn es im Umlauf ist also die Kaufkraft belebt und somit das Angebot steuert!

Die investierten Vermögen sind die "unproduktiven" Spareinlagen derjenigen, die nicht direkt in produktives Sachkapital investieren.

"Die Zukunft war früher auch besser" (Karl Valentin)


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06.12.2005 um 20:03
dissimulate,ich versuch mir das grade vorzustellen.

Eine Frage hätte ich aber noch:

Wenn das Geld ausgegeben wurde verliert es seinen Wert nicht.Richtig?

Wenn das so ist an was macht man das "Ablaufdatum" fest?

Und gilt das nur für Geld auf dem Konto oder auch wenn man es zuhause rumliegen hat?

Es gab eine Zeit vor dem Menschen-und es wird eine Zeit nach Ihm geben.


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06.12.2005 um 20:34
Geld hat gar keinen Wert.

Der Captain sagt:" Wenn ich einem Arschloch zuhören möchte, kann ich auch furzen!"


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ashert
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Es wird Zeit das die Superreichen zahlen

06.12.2005 um 21:33
In Deutschland gibs ja 2 funktionierende größere Freiwirtschaften den Chiemgauer mit 2% Quartals Umlaufsicherungsgebühr:
http://www.chiemgau-regional.de/
und den Sterntaler mit 3%:
http://www.sterntaler-regional.de

Beide haben keine Ausnahmeregelungen für die Umlaufgebühr, die erste die welche schafft dürfte auch ziemlich schnell an der Sparqoute wieder zugrunde gehen oder zumindest in der Entwicklung stagnieren, wie der Euro.

Ich glaube die 2 Freiwirtschaften in Bayern da haben auch einen kleinen Anteil daran wieso Bayern wirtschaftlich führend bleibt, da läuft einfach mehr Geld um.

In Österreich gibt den Waldviertler, eine Kopie des Chiemgauers:
http://www.alpha.co.at/regional/


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ashert
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06.12.2005 um 21:40
Zitat:
Quartalsmarken
Der Wert eines Sterntalers mindert sich im Laufe eines Quartals um 3%. Dieser Umlaufimpuls erhöht die Bereitschaft, den Sterntaler auch schnell wieder auszugeben. Dies kommt der regionalen Wirtschaft zugute, da das Geld nicht im Geldbeutel oder auf der Bank „gehortet“ wird. Zum Beginn eines jeden Quartals ist eine Marke im Wert von 3 % des Gutscheins aufzukleben, die es im STAR-Büro zu kaufen gibt. Sterntaler sind nur gültig, wenn alle fälligen Quartalsmarken aufgeklebt sind.


Würde man das mit dem Euro machen, wären wir alle reich! Aber letztendlich gibts ja viele Möglichkeiten an das Geld zu kommen, wenn die Poilitik nur wollte.


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Hansi
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06.12.2005 um 21:59
@ashert
Die Basis von Reichtum war und ist aber menschliche Arbeit und nicht Geld das erst durch die Gier irgendwo zum Schaden aller konzentriert wird!

Einleuchtend, aber trotzdem grundfalsch!
Die Basis für Reichtum ist das eingesetzte Kapital.
Denn nur mit hohem Kapitaleinsatz in Form moderner Maschinen etc. kann die Produktivität spürbar gesteigert werden.
Auch die Chinesen haben schon unter Mao viel und schwer gearbeitet.
Trotzdem herrschte allerorten bittere Armut.



"Die Zukunft war früher auch besser" (Karl Valentin)


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ashert
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06.12.2005 um 22:58
Die Basis für Reichtum ist das eingesetzte Kapital.

Nicht wirklich, siehe Telekom, die hat ca. 40-Milliarden Schulden also technisch gesehen garkein Kapital zum investieren, trodzdem baut sie jetzt ein neues Hochgeschwindigkeitsnetz für 3 Milliarden Euro. Da diente also nicht das eigene Kapital als Grundlage, sondern nur die Sicherheiten, das man über die relativ stabilen Umsätze auch in Zukunft welches bekommt, also das Geld der anderen die nicht sparen!

Die Basis für Reichtum und Investitionen, sind die Umsatzzahlen die man bereits hat, Kapital wird überhaupt nicht benötigt, wenn die Nachfrage stimmt und die stimmt nur, wenn man vermeintliche Investoren kurz hält!

In jedem Land der Welt, gibt es kein Problem fehlenden Kapitals, denn Tatsache ist ja, das jeder überall, sich alles für sein Geld kaufen kann! Die Kaufkraft ist immer durch das Kapital gedeckt, egal ob die Kapitaleigentümer arm oder reich sind!

Stell dich z.B mal auf einen Marktplatz und ruf einfach nur in die Luft "kaufe Frösche jeden für 10 Euro" die Froschfängerindustrie und Froschzüchter kommen dann schon von ganz alleine, solange du nur zahlst!

Die Bildung dafür, die Maschinen, das eingesetzte Kapital das alles ist vollkommen unwichtig und kommt von ganz alleine, solange die einfachen Leute die Umsätze garantieren, das Geld das man ihnen aber erst geben muss von denen die es besonders viel haben!

Neu Investionen aus purem Kapitaleinsatz, die nicht auf der Berechnung von Umsatzzahlen beruhen, siehe z.B die Masse der ICH-AGs verschwinden in der Regel auch genauso schnell wie sie gekommen sind, der Markt hat sie nämlich nicht gerufen!


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Hansi
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06.12.2005 um 23:11
Du willst den potentiellen Investoren das Kapital nehmen, um es Menschen zu schenken, damit sie nicht dafür arbeiten brauchen.
Das Paradies naht!

"Die Zukunft war früher auch besser" (Karl Valentin)


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ashert
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06.12.2005 um 23:18
Um die Wirtschaft zu fördern muss man praktisch in jeder Hinsicht, genau das Gegenteil tun, was die Wirtschaftsbosse heute wollen!

Renten, Löhne, Sozialabgaben rauf, Arbeitszeit runter, Kündigungsschutz
länger, Spitzensteuersatz verdoppelt und nicht halbieren a la Kirchhof. Umweltauflagen ohne Ende, 110% Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc.

was danach alles pleite geht oder aus dem Land flieht, wird automatisch kompensiert, durch den veränderten Kapitalkreislauf! Es gibt dann kaum noch eine Sparqoute, dafür aber eine gigantische Massen Kaufkraft und die wird sich den Gesetzen des Marktes zufolge auch jemand holen!

Eben der Froschzüchter mit der Harke oder was auch immer, der dann zum Monopolisten einer neuen Hightech Industrie mutiert, das meinte ich mit, das menschliche Arbeit die Basis von Reichtum ist und nicht die Reichen!

Unter Mao gab es keine Massenkaufkraft, das kann man garnicht vergleichen, da hat der Staat zwar umverteilt, aber stellte auch als einziger den gesamten Markt also ging das Geld auch nur an Planer die dafür überhaupt nichts tun müssen. In einem einzigen Monopol gibt es keinen Gegenleistung für das Geld, man hat es ja schließlich schon!


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Hansi
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06.12.2005 um 23:24
@ashert

:D

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