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Venezuela

404 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Chavez, Venezuela ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Venezuela

06.01.2026 um 20:45
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Schalte endlich dein Gehirn ein, lese den Artikel und versuche die Fakten zu verifizieren.
Ich bleibe bei den Fakten, die CNN mal geliefert hat, da waren die sich mit vielen renommierten Medien damals einig.
Wenn die ihre Berichterstattung von damals heute relativieren wollen mit irgendwelchen Storys, sollen sie das tun, glaubwürdiger werden die dadurch sicherlich nicht.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Krieche von mir aus Trump in den Hintern
Warum fällt es so schwer sachlich zu bleiben?

Ich habe Dir nun laufen aufgezeigt, dass Maduro einen Drogenstaat aufgebaut hat, damals schien Trump bei der Berichterstattung nicht das Thema zu sein sondern die Fakten und was da vor sich geht. Heute scheint aber das Thema nur noch Trump, Trump, Trump und dann biegen wir den Rest dazu hin.
Sorry, CNN ist ein wunderbares Beispiel was falsch läuft bei einigen Medien.
Sie haben selbst vor Ort den Drogenschmuggels und das Ausmaß dokumentiert, in Bild und Ton festgehalten.

Also wann hat CNN die Wahrheit gesagt?
Damals oder heute? Beides geht nicht.


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Venezuela

06.01.2026 um 20:55
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Warum fällt es so schwer sachlich zu bleiben?
Warum? das war schon ernst gemeint, schau Dich wenigstens um.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Damals oder heute? Beides geht nicht.
Damals und heute, hat sich nichts geändert:

damals:
One US official estimated that in 2018 alone, 240 metric tons (265 tons for US readers) of cocaine crossed into Venezuela from Colombia to be flown out of the country. Other officials involved in combating the drug trade said that estimate was conservative. So much pure Colombian cocaine, when cut and distributed, could fetch around $39 billion on the streets of the US, according to an estimate by the United Nations Office on Drugs and Crime for CNN.
Quelle: https://edition.cnn.com/2019/04/17/americas/venezuela-drug-cocaine-trafficking-intl

heute:
Former US Attorney General Bill Barr seemed to suggest the same thing when he revealed the first drug trafficking accusations against Maduro in 2020, pointing to the Venezuelan government as a facilitator in the transportation of “up to 250 tons of cocaine annually,” which represents a tiny amount in global drug volumes and less than 10% of production.
Quelle: https://edition.cnn.com/2025/09/01/americas/trump-venezuela-maduro-drug-threat-analysis-intl-latam


Und heute schreiben sie auch genaue Daten, Zahlen und Fakten, damals nicht:
The Pacific route also dominates UNODC drug seizure statistics, with Colombia (37%), Ecuador (8.8%) and Panama (4.2%) as the countries in the region with the largest quantities of cocaine hydrochloride. Venezuela ranks sixth among Latin American countries in terms of seizures, with less than 2%.
Quelle: https://edition.cnn.com/2025/09/01/americas/trump-venezuela-maduro-drug-threat-analysis-intl-latam


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Venezuela

06.01.2026 um 21:19
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Warum? das war schon ernst gemeint, schau Dich wenigstens um.
Was genau hat Trump mit zwei so unterschiedlichen Artikeln zu tun?

CNN hat in dem von mir verlinktem Artikel alles bestätigt, die haben geheime Ermittlungsakten zugespielt bekommen, diese gegenprüfen lassen und anschließend sind die investigativ dort runter und konnte das alles selbst bestätigen.
Und heute erzählt mir das selbe CNN das würde es alles nicht geben, alles übertrieben und Unsinn?

Kannst Du mir erklären, warum CNN so komplett unterschiedlich berichtet?

Plötzlich sind 10% der weltweit gehandelten Menge gering?
Und was sagst Du dazu, dass diese 10% durch Venezuela gelangte Menge vom STAAT transportiert wird? Der Staat, die Regierung, das Militär, Behörden und Geheimdienst transportieren diese Drogen durch das Land.
Und dieser Narco Staat verdient damit Geld, nicht der Narco aus dem Dschungel, nein der Präsidente höchstpersönlich.
Die Pazifikroute dominiert auch die Drogenbeschlagnahmungsstatistik des UNODC
Was glaubst Du? Die Sicherheitskräfte Venezuelas beschlagnahmen ihre eigenen Drogen?
Die Behörden, die Drogen beschlagnahmen würden sind für den Transport verantwortlich!

Fällt Dir das echt nicht auf?
Wer soll denn in Venezuela Drogen beschlagnahmen? Bitte WER?
Alles was die da beschlagnahmt haben sind Mengen von anderen Narcos, die mit dem Staat und den Behörden dort nicht zusammengearbeitet haben und trotzdem Drogen dort schmuggeln wollten.


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Venezuela

06.01.2026 um 23:43
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Warum wird wieder mit voller Absicht von einigen Medien der Satz nicht in Gänze zitiert?
Ich sage "Schnittfehler"...
Ach, Quatsch. Du fantasierst dir da was zurecht. Von einem demokratischen Übergang ist gar keine Rede. Nur davon, das die Vizepräsidentin machen soll, was die USA wollen. Rubio hat es ja auch nochmal bekräftigt: Es geht um nationale Interessen der USA. Sie sind bereit mit dem Regime zu kooperieren, wenn dies tut, was sie wollen. Irgendwann später kann es vielleicht, eventuell oder auch noch später irgendeinen Übergang geben. Wohin ist völlig unklar.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Kannst Du mir erklären, warum CNN so komplett unterschiedlich berichtet?
Machen sie doch gar nicht. Du musst mal aus deiner Blase rauskommen. Es geht hier nicht um Drogen und sowohl Rubio als auch Trump sagen das ganz offen. Es geht auch nicht um Demokratie. Sogar das alte Regime darf an der Macht bleiben.


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Venezuela

gestern um 00:00
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Sogar das alte Regime darf an der Macht bleiben.
@Ahmose

Das hatte ich tatsächlich von Anfang an befürchtet. Ob das allerdings aus US Sicht so bleiben soll, halte ich für sehr fraglich.

Im US Interesse sind weder der Drogenhandel, noch die Terror Connections, unabhängig davon ob die der Hauptgrund waren.

Wenn ich spekulieren sollte würde ich eher vermuten, dass man ihnen pro Forma eine Chance gibt, die sie nie ergreifen werden und bei nächster Gelegenheit Step 2 folgt. Das wäre auch sinnvoll.

Ansonsten ist das Signal an die Diktatoren und Foltermörder dieser Welt an sich in Ordnung.

Wenn das Völkerrecht dauerhaft auf die Zustimmung von Putin im Sicherheitsrat angewiesen ist, ist es schlicht dysfunktional, wie schon mehrfach zuvor.

Die Entnahme von Noriega in Panama hat auch nicht die Welt ins Chaos gestürzt.

Die Idee des Diktatorenschutzes ist ja auch eigentlich wertlos und es geht den Menschen, die nicht zufällig Diktator sind, nichts dabei verloren, allenfalls entgeht ihnen ein scheusslicher Tod in Folterkellern.

Die Person Maduro wird der Welt bestimmt nicht fehlen, allenfalls den Politikern von 'Die Linke', die ihn 2017 als Fans besucht hatten, aber die merken eh nix.


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gestern um 09:06
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn das Völkerrecht dauerhaft auf die Zustimmung von Putin im Sicherheitsrat angewiesen ist, ist es schlicht dysfunktional, wie schon mehrfach zuvor.
Nun , es sind die konservierten Machtverhältnisse von 1945 . Da war , wenn man so will , Russland eh nie teil unseres wertesystems von daher ist alles Dysfunktional.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Person Maduro wird der Welt bestimmt nicht fehlen, allenfalls den Politikern von 'Die Linke', die ihn 2017 als Fans besucht hatten, aber die merken eh nix.
" die linke " hat mit der Dysfunktionialität des Systems nix am Hut. Wenn man diese kurzen hetzanfälle in Deutschland in den griff bekommt könnte man wieder konstruktiv werden .


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gestern um 09:44
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ich habe 2 Posts dazu verfasst, direkt über Dir.
Venezuela mag nicht die bedeutendste Drogenroute sein, aber sie ist die einzige wo der Staat das alles kontrolliert und organisiert.
Die Regierung ist das Cartell.
130 Tonnen Kokainfund in Paris in einer venezolanischen Maschine sind kein Pipifax.
Aus 1,3 t hast du 130 t gemacht, wieso nicht gleich 1300 t? Ein ganzer Beluga-Airbus bis zum Rand voll mit Maduro-Schnee :D ....jaja Schreibfehler my ass. Huch, da ich bin so von der Tastatur gerutscht, das ein Komma entfleuchte und auf einmal eine 0 da stand... und um Quellen zu delegitimieren, hast du auch behauptet, der ÖR würde Maduro keinen Diktator nennen.

Wie die in meinem Beitrag verlinkten Quellen, ist das maßlos übertrieben. Klar, halten in einem korrupten Regime alle die Hände auf. Aber wie ich auch schrieb, ist das Pferd mittlerweile totgeritten weil...
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Es bringt alles nicht mit den Versuchen von Maduro abzulenken, er hat ein aktives Drogennetz aufgebaut und geführt, nebenbei mit Terroristen weitere Geschäfte gemacht.
...Die eigentliche Ablenkung das exzessive Rumreiten auf Drogen ist, weil das selbst nach dem Duktus von Trump nur ein Vorwand war. Jo, Maduro ist ein korrupter Diktator, keiner hier behauptet das Gegenteil oder verteidigt ihn.

Aber da du, ausweislich deiner weiter oben beschriebenen Falschbehauptungen, eh kein Interesse an einer wirklich faktenbasierten Diskussion hast, können wir es auch lassen.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich musste übrigens nicht lange suchen, dass sind Beispiele aus deinem letzten "Beitrag"
Das empfindest du als Beleidigung? Hier hast du ein Taschentuch ;)
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Mit "verschrobenem Weltbild" sind nicht Rechtsstaatlichkeit und Demokratie gemeint, sondern das, was du so den lieben langen Tag behauptest, ohne Quellen dafür zu haben. Z.B. dass der Drogenhandel in Venezuela zu vernachlässigen ist.
Dazu wurden hier schon Quellen verlinkt unter anderem in meinem Beitrag. Das Wort vernachlässigen trifft hier doppelt zu, zum einen weil es für den Vorgang nur eine untergeordnete Rolle spielt, wie Trump ja selbst sagt. Zum anderen weil ich schon belegt habe, das Venezuela wieder das wichtigste Drogentransitland ist, noch ein nennenswertes Anbaugebiet.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn das Völkerrecht dauerhaft auf die Zustimmung von Putin im Sicherheitsrat angewiesen ist, ist es schlicht dysfunktional, wie schon mehrfach zuvor.
Das Völkerrecht ist vor allem darauf angewiesen, das sich die meisten Akteure zumindest ansatzweise daran halten. Jetzt wurde es endgültig durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Versteh mich nicht falsch, Völkerrecht war immer mehr oder weniger eine freiwillige Norm, weil es schwierig ist, es durchzusetzen. Aber wenn man nichtmal mehr den Schein waren will, ist das ein Riesenproblem.

Jetzt hat es einen korrupten Diktator getroffen, dem hier niemand eine Träne nachweint. Aber Kolumbien ist auch im Visier und die haben zwar ein großes Korruptions- und Drogenproblem, aber das schon seit vielen Jahrzehnten und bis vor zur Wahl des derzeitigen Präsidenten wurden sie in ebenso langer Zeit durch ein Liberal-Konservatives Parteien Duopol regiert. Der derzeitige Präsident ist zwar links, was dir sicher nicht gefällt, aber demokratisch gewählt. Und trotz aller Fehler ist Kolumbien eine relativ stabile Demokratie, bis auf einer kurze Phase der Militärdiktatur in den 50gern.

Und ebenso Grönland (Dänemark) an dessen demokratischer Verfasstheit hoffentlich jetzt keine Zweifel bestehen und sogar Mitglied der NATO ist, also formell Amerikas Verbündeter. Selbst Verbündete sollen also dran glauben müssen.

Es gibt also nichts worüber man sich freuen kann. Selbst die Freude der Venezolaner ist verflogen, weil Trump nicht vorhat das Regime auszutauschen, solange das Öl fliesst.


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Venezuela

gestern um 11:02
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Der derzeitige Präsident ist zwar links, was dir sicher nicht gefällt, aber demokratisch gewählt.
@Cthulhus_call

Dann bist Du derjenige, der neben Kuba und dem Iran die letzte 'Wahl' in Venezuela als legitim anerkennt? Ok, die EU ist bspw anderer Meinung, aber vielleicht hast Du da weiter reichende Erkenntnisse.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Und trotz aller Fehler ist Kolumbien eine relativ stabile Demokratie, bis auf einer kurze Phase der Militärdiktatur in den 50gern.
Kolumbien? Are you sure? Hat mit Venezuela wenig zu tun. Falls Du Venezuela meinst, halte ich ein Land, aus dem in wenigen Jahren 8 Mio Menschen geflohen sind, nicht für stabil und ein Land mit Wahlen a la DDR auch nicht für demokratisch.

Es ist halt ein linksextremes Demokratieverständnis, dass der Sieger mit überwältigender Mehrheit vor dem Abhalten der sogenannten Wahl feststeht und die aussichtsreichsten Oppositionellen gar nicht antreten dürfen.


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Venezuela

gestern um 11:13
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dann bist Du derjenige, der neben Kuba und dem Iran die letzte 'Wahl' in Venezuela als legitim anerkennt? Ok, die EU ist bspw anderer Meinung, aber vielleicht hast Du da weiter reichende Erkenntnisse.
Das bezog sich wohl auf den kolumbianischen Präsidenten, nicht auf den venezolanischen.


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Venezuela

gestern um 11:59
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Kolumbien? Are you sure? Hat mit Venezuela wenig zu tun. Falls Du Venezuela meinst, halte ich ein Land, aus dem in wenigen Jahren 8 Mio Menschen geflohen sind, nicht für stabil und ein Land mit Wahlen a la DDR auch nicht für demokratisch.

Es ist halt ein linksextremes Demokratieverständnis, dass der Sieger mit überwältigender Mehrheit vor dem Abhalten der sogenannten Wahl feststeht und die aussichtsreichsten Oppositionellen gar nicht antreten dürfen.
Öhm , wie war das eigtl in Syrien all die Jahre.
Auch eine lupenreine Demokratie oder, um die 8 Millionen Flüchtlinge. Wäre das dann rechtsextremes Demokratieverständniss?
Oder lag auf beiden der gleiche Deckel


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gestern um 12:52
Dann müsste Trump als nächtes mal König Salman auss Saudi-Arabien ausschalten. Das Land ist eine schlimme Diktatur, im Index schlechter als Venezuela. Aber halt, geht ja nicht, er ist ja sein Freund.


Screenshot 2026-01-07 125510Original anzeigen (0,8 MB)
Washington (USA) – Er rollte den roten Teppich für ihn aus, ließ zur Begrüßung eine Kampfjet-Staffel für ihn fliegen, nannte ihn einen „guten Freund“ und „phänomenal“ – doch damit nicht genug der Ehre von US-Präsident Donald Trump für den umstrittenen saudischen Kronprinzen. Als „Dessert“ beim edlen Abendessen im Weißen Haus servierte er seinem Besucher ein klares Bekenntnis für eine engere Zusammenarbeit.
Quelle: https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/bei-gala-dinner-trump-erklaert-saudi-arabien-zu-wichtigem-verbuendeten-691d2604073d0eb6833e4702


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Venezuela

gestern um 13:30
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das hatte ich tatsächlich von Anfang an befürchtet. Ob das allerdings aus US Sicht so bleiben soll, halte ich für sehr fraglich.
Man kann sich natürlich einreden, das die USA und insbesondere die Regierung Trump in Venezuela einen langfristig angelegten Plan verfolgt, der am Ende zu einem friedlichen demokratischen Übergang führt. Es ist auch nicht völlig auszuschließen, das Trump so einen Plan hat. Aber es ist doch angesichts seiner bisherigen Handlungen sehr unwahrscheinlich. Zudem sprechen Trumps und Rubios Aussagen auch dagegen. Das es hier ums Öl geht, ist ja überdeutlich. Aktuell will Trump die Öl-Einnahmen Venezuelas kontrollieren.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-venezuela-oel-100.html
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Entnahme von Noriega in Panama hat auch nicht die Welt ins Chaos gestürzt.
Venezuela ist ja auch nicht im Chaos versunken. Aber das alte Regime ist eben noch an der Macht und aktuell sieht es nicht danach aus, das sich dies schnell oder überhaupt ändert. Zudem gab es damals in Panama mehrere hundert bis ein paar tausend Tote. Noriegas Nachfolger waren zwar keine Diktatoren, aber die Probleme Panamas blieben bestehen, so z.B. die hohe Kriminalität und Korruption.


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Venezuela

gestern um 13:31
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Öhm , wie war das eigtl in Syrien all die Jahre.
Auch eine lupenreine Demokratie oder, um die 8 Millionen Flüchtlinge. Wäre das dann rechtsextremes Demokratieverständniss?
Oder lag auf beiden der gleiche Deckel
Meines Erachtens kann man Venezuela unter Maduro einfach nicht als stabile Demokratie bezeichnen, Syrien wohl auch nicht, klar.

Venzuela als linksextreme Autokratie konnte man natürlich nur aus linksextremem Blickwinkel als stabile Demokratie bezeichnen.

Assad? Keine Ahnung, welchem Extremismus man ihn zuordnen will. Demokratisch legitimiert war der so wie Stalin, Pinochet oder Khameini. Führt aber ein klein wenig vom Thema weg.


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gestern um 13:33
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Das bezog sich wohl auf den kolumbianischen Präsidenten, nicht auf den venezolanischen.
Dann wäre es ein Derailing gewesen. Ich ging von einem Fehler aus.


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gestern um 13:35
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Venezuela ist ja auch nicht im Chaos versunken.
@Ahmose

Meinst Du jetzt nach der Entnahme von Maduro?

Es ist seither ja auch noch wenig Zeit vergangen.

Oder vorher?

Staatlicher Terror, gefälschte Wahlen, masive Verarmung und 8 Millionen Fluchtbewegungen außer Landes würde ich definitiv als Chaos bezeichnen.


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Venezuela

gestern um 14:36
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Meinst Du jetzt nach der Entnahme von Maduro?
Entnahme klingt ein wenig seltsam, meinst du nicht auch? Aber ja, natürlich reden wir hier von der Zeit nach der Entführung oder Verhaftung von Maduro. Und ja, man kann sich darauf berufen, das noch nicht viel Zeit vergangen ist. Der Übergang braucht eben sehr viel Zeit. Das ist eben ein Regime-Change in Zeitlupe. Oder vielleicht auch nicht. Möglicherweise sichern sich die USA auch nur den Gehorsam Venezuelas und dessen Öleinnahmen.


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Venezuela

gestern um 15:27
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Dann müsste Trump als nächtes mal König Salman auss Saudi-Arabien ausschalten.
Liegt das in Venezuela oder Südamerika?
Was hat das mit dem Thema zu tun?
Aber es sind derzeit US Flugzeuge Richtung Europa unterwegs, die vermutlich weiter fliegen Richtung Nahen Osten.
Es könnte nun doch noch für ein Regime da unten eng werden. Das Königreich Saudi Arabien wird es bestimmt nicht sein.

Habe ich eine Antwort von Dir überlesen, warum CNN vor einigen Jahren Maduros Drogenstaat ausführlich investigativ belegen konnten und warum die das heute irgendwie nicht mehr so sehen?
Was hat sich denn da verändert? Oder hat CNN sich verändert?
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Klar, halten in einem korrupten Regime alle die Hände auf. Aber wie ich auch schrieb, ist das Pferd mittlerweile totgeritten weil...
Das Regime ist der Kopf des Drogenhandels, es organisiert diesen und setzt den um.
Da geht es nicht um ein paar Korrupte Zollbeamte oder Fahnder, die sind alle Teil des Drogenkartells, es ist ihr Job für den reibungslosen Transport zu sorgen.


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Venezuela

gestern um 15:40
Hier mal eine Erfahrungsbericht eines ehemaligen Cargill (einer der größten Getreidehändler der Welt) Mitarbeiters in Venezuela aus den Zeiten des sozialistischen Umbruchs, der erläutert was dort im Land vor sich ging und das die Hungersnot dort von den Regierenden herbeigeführt wurde.
Meine Erfahrungen in Venezuela als Leiter des regionalen Handels bei Cargill. Cargill war und ist der führende Produzent wichtiger Grundnahrungsmittel wie Mehl, Nudeln, Pflanzenöl und Reis in Venezuela. Ich will damit nicht sagen, dass ich einen Putsch gegen den Diktator gutheiße, aber ich habe aus nächster Nähe miterlebt, welchen Schaden eine Kleptokratie unschuldigen Menschen zufügte.

1. Die Regierung beschlagnahmte unsere Produktionsstätte für „Schnellreis“ unter Waffengewalt, weil wir angeblich die arme Bevölkerung ausbeuteten. Die Regierung konnte die Anlage nie wieder betreiben. Sie wurde nie wieder in Betrieb genommen. Jahre später wurde sie ohne jegliche Ausrüstung zurückgegeben.
2. Es gibt Tausende von Generälen in der Armee. Jeder von ihnen erhält einen Teil der Wirtschaft zur Plünderung. Die große Anzahl an Generälen erschwerte einen Putsch gegen das Regime.
3. Die Regierung eröffnete Supermärkte und verkaufte Grundnahrungsmittel unter dem Einkaufspreis. Angeblich nutzten sie die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft, um die Lebensmittelpreise zu senken. Unsere Stamm-Supermärkte wurden zur Schließung gezwungen. Als die Regierung verlangte, dass wir ihnen Produkte unter Einstandspreis verkaufen, blieb uns nichts anderes übrig, als den Betrieb einzustellen. Die Bevölkerung wurde immer abhängiger von staatlichen Zuwendungen. (PS: Dies ist der Vorschlag des Bürgermeisters von New York City.)
4. Dollar – Wir brauchten Dollar, um Rohstoffe wie Weizen aus Ländern wie den USA und Kanada zu kaufen. Die Regierung stellte uns regelmäßig Dollar zur Verfügung, die ausschließlich für Rohstoffe und Frachtkosten verwendet werden durften. Schließlich erhielten nur noch die lokalen Unternehmen, die Bestechungsgelder zahlen konnten und wollten, Dollarzuweisungen. Mehrere unserer Betriebe mussten wegen Rohstoffmangels schließen.
5. Meine Mitarbeiter arbeiteten gerne für Cargill. Das Büro war ein bewachtes Gelände mit Zugang zu einem Fitnessstudio, Highspeed-Internet, globaler Kommunikation und einer wöchentlichen Kiste mit Grundnahrungsmitteln. Cargill bot ein sicheres Arbeitsumfeld, zumindest während der Arbeitszeit.
6. Die Mitarbeiter freundeten sich im Wohnhaus sehr eng an. Es war nicht ratsam, sich mit der verzweifelten Bevölkerung auf die Straße zu begeben.
7. Ich benötigte Holzpaletten für Futtermittel. Wir versuchten, Holzpaletten zu exportieren und gegen Getreide einzutauschen. Wir weigerten uns, die für den Export der Paletten erforderlichen Bestechungsgelder zu zahlen.
8. Ich versuchte einmal, eine geschlossene Lieferkette vom Weizenanbau bis zur Mehlmühle aufzubauen. A. Sie kamen und stahlen den gesamten Saatweizen. Lebensmittel. Als wir versuchten, Saatweizen in Containern über US-amerikanische Geber einzuführen, gab es keine Möglichkeit, ihn aus dem Hafen zu schaffen, ohne dass er gestohlen wurde.
9. Viehzucht. Unser Futtermittelgeschäft brach komplett zusammen. Selbst wenn man ein Schwein aufziehen konnte, war man nicht vor Diebstahl geschützt. Bewaffnete Menschen hungerten.
10. Mitarbeiter. Am Ende entschied sich mein hochqualifiziertes Team zusammen mit anderen hochqualifizierten Mitarbeitern zur Flucht. Cargill fand oft Jobs für sie in anderen lateinamerikanischen Ländern. Das Regime war mehr als froh, die gut ausgebildeten Menschen das Land verlassen zu sehen. Diesen Mitarbeitern nach ihrer Flucht sichere und hochwertige Arbeitsplätze zu verschaffen, gehört zu den besten Entscheidungen meiner Karriere.
Niemand erinnert sich an Millionen an Handelsgewinnen. Dies ist nur eine kurze Liste. Meiner Meinung nach muss das erste Geld jetzt ausgegeben werden, und zwar für Lebensmittel. Die USA stehen unter Zeitdruck. Dem aktuellen Regime ist es egal, ob die Bevölkerung verhungert. Die Plünderungen werden sich sogar noch beschleunigen, wenn sie glauben, dass ihre Tage gezählt sind. VZ sollte ein wichtiger Abnehmer von US-amerikanischen Agrarprodukten sein: Reis, Weizen, Pflanzenöl usw. Zuerst muss die Bevölkerung ernährt werden.
Jeff Kazin, ehemaliger Leiter des Handels bei Cargill.
Quelle: https://x.com/AgrisAcademy/status/2008280244105380254

Weil so oft gerne behauptet wird, das lag ja alles an den bösen Sanktionen und dem bösen Westen.
Nein es lag am System, dieses ist daran alleine der Schuldige.


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gestern um 17:33
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Habe ich eine Antwort von Dir überlesen, warum CNN vor einigen Jahren Maduros Drogenstaat ausführlich investigativ belegen konnten und warum die das heute irgendwie nicht mehr so sehen?
Du hast immer noch nicht Dein Gehirn eingeschaltet: Venezuela ist ein kleiner Player verglichen mit Mexico, Kolumbien, Bolivien, Peru. CNN hat nach 6 Jahren genauer recherchiert und Fakten genannt. Die haben im ersten Artikel gefehlt, der war nur allgemein und annekdotisch. Maduro ist da nur ein kleines Licht und die Drogen werden ohne ihn genauso weiter fließen. Trump interessiert sich nur für das Öl, ansonsten wäre er besser in Mexico einmarschiert.


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Venezuela

gestern um 17:38
Und daher ist die Anklage gegen Maduro nichts als ein Strohmann.
Benedikt Strunz: Ich muss schon sagen, dass mich die Anklageschrift gegen Nicolás Maduro persönlich überrascht hat, um das einmal so zu formulieren. Es ist kein Geheimnis, dass Venezuela im internationalen Kokainhandel eine Rolle spielt. So zum Beispiel als Rückzugsraum für Kriminelle, etwa von kolumbianischen Drogenkartellen, aber eben auch als Transitraum für den Weitertransport von Drogen. Venezuela ist ein hochkorruptes Land. Es gibt Hinweise darauf, dass auch die Familie von Nicolás Maduro im Kokainhandel verstrickt sein könnte.

Aber die Anklage, die jetzt vorliegt, die geht ja wirklich weit darüber hinaus. Maduro wird in dieser Anklageschrift vorgeworfen, dass er persönlich den Transport von mehreren Tausend Tonnen Kokain in die USA ermöglicht haben soll und dass er an der Spitze eines eigenen Drogenkartells stehen soll, dem Cartel de los Soles (Kartell der Sonnen). Das sind Vorwürfe, die weder andere nicht-amerikanische Polizeibehörden noch Nachrichtendienste gegen Maduro bisher erhoben haben. Und auch andere Experten in diesem Feld haben sich in den vergangenen Jahren überhaupt nicht in diese Richtung geäußert. Also kurz: Mit dieser Sicht stehen die USA bisher ziemlich alleine da.

Welche Rolle spielt Venezuela denn im internationalen Kokainhandel?

Strunz: Für den Kokainhandel nach Europa spielt Venezuela so gut wie gar keine Rolle. Das sieht anders aus, wenn es um den Schmuggel in die USA geht. Hier spielt das Land durchaus eine Rolle. Es liegt auf der sogenannten Kokainroute. Der Grundstoff für Kokain - die Koka-Pflanze - wird ja vor allem in Bolivien, Peru und dann im venezolanischen Nachbarland Kolumbien angebaut. Und das wird dann über Mittelamerika in die USA geschmuggelt, per Flugzeug oder per Schiff. Und in diesem Zusammenhang hat es in den vergangenen Jahren immer wieder auch spektakuläre Drogenfunde auf Schiffen gegeben, die aus Venezuela stammten.

Man muss aber eins dazu sagen, das ist ganz wichtig: Venezuela ist eines unter wirklich vielen Ländern, die im Kokainschmuggel eine wichtige Rolle spielen. Ebenfalls sehr wichtig sind beispielsweise Ecuador, Brasilien, Panama, Mexiko und noch weitere Länder. Und meiner Einschätzung nach spielen Ecuador und Brasilien eine weitaus wichtigere als Venezuela.
...
Und noch ein ganz wichtiger Punkt ist die Behauptung, dass in Venezuela ein "Kartell der Sonnen" existieren würde, an dessen Spitze Maduro stünde. Auch für diese These wurden der Öffentlichkeit bisher keine Beweise präsentiert. Und der ehemalige Leiter der UN-Behörde zur Bekämpfung von Drogen, also jemand, der es wirklich wissen muss, Pino Arlacchi, hat unlängst öffentlich erklärt, dass er diese Annahme für Unsinn hält. Die USA wollten damit lediglich Interventionen in Venezuela rechtfertigen. Also einmal zusammengefasst: Wir dürfen wirklich sehr gespannt sein, ob die US-Behörden im Prozess gegen Maduro echte Beweise vorlegen werden oder eben nicht.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/info/venezuela-welche-rolle-spielte-praesident-maduro-im-kokainhandel,venezuelakokain-100.html


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