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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

420 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Muslime, Diskriminierung, Kopftuch

Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 04:38
@Glünggi

Die Kirche ist schon ne schweinische Gesellschaft wenn man so an früher denkt.
Wein Weib und Gesang. Als Mönch warste der grösste Alkoholiker.
In den Metheoraklöstern in Griechenland gibt es einen Tunnel zwischen dem Männer und dem Frauenkloster. Bei Renovierungsarbeiten fand man in einem Brunnenschacht etliche Säuglingsskelette.

Weidmannsheil, wenn der Trieb ruft gehts auf die Pirsch.


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 05:07
@DonFungi
Wir wissen nicht ob wir es als Kelten besser gemacht hätten, oder einfach der Zeit und Umständen zum Opfer gefallen wären.
Denn seien wir mal ehrlich. Das Verhalten im Mittelater hatte nicht viel mit Christentum zu tun. Es waren in erster Linie die Menschen zu jener Zeit...und die hatten mächtig einen an der Waffel.
Dieses Prinzip hättest mit jeder beliebigen Religion durchziehen können. Ich mein , wo Nächsten und Feindesliebe in Folter und Mord münden, ist für mich die Ironie an ihre Grenzen gestossen.
An dieser Stelle nen Gruss nach Texas


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 08:59
Der Moslem wurde nicht diskriminiert weil er dem ISLAM angehört, sondern weil sein NAME eine Diskriminierung von nicht Moslems darstellt. So laut der Ärztin !!!


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SamuelDavid2
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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 09:04
@nurunalanur
Mal eben dazu, dass ich ja keinen Millimeter von meinem Standpunkt abweiche:

Die Frage mit dem Kopftuch im staatlichen Dienst ist bereits höchstrichterlich und unanfechtbar geklärt . Urteil war dahingehend, dass ein Kopftuch im staalichen Dienst nicht zulässig ist da das Recht auf staatliche Neutralität dem Personenrecht auf freie Religionsausübung überlegen ist.

Die Frage mit der Befreiung vom Schwimmunterricht ist, jedenfalls weiß ich es von NRW und schulische Angelegenheiten sind immer Ländersache, ebenfalls geklärt. Kinder können nicht aus religiösen Gründen vom Regelunterricht befreit werden, da die allgemeine Schulpflicht höher zu werten ist und außerdem das Mädchen die Möglichkeit eines Burkinis hat (dass es damit den Hänseleien der anderen Kinder, und wir wissen wir grausam Kinder sein können, ausgesetzt sein wird, ist hinzunehmen und von den Lehrkräften entgegenzuwirken)

So, bei diesen beiden Punkten brauche ich also keinesfalls irgendwie von meiner Meinung abrücken, da sie amtlich als richtig befunden worden ist, wohingehend deine Überzeugung bei diesen beiden Fällen als falsch erachtet worden ist und deswegen solltest du im Sinne der Rechtsstaatlichkeit lieber von deiner islamischen Hardlinerposition ein wenig abrücken, anstatt dich über die angebliche (geistige) Unbeweglichkeit von anderen zu echauffieren.

Nun zu dem von mir geäußerten Wunsch nach einem Burkaverbot.
Es gibt das sehr kontroverse Diskussionen und rechtlich ist da noch alles offen aber trotzdem würde es mir als Unternehmer (sofern ich denn einer wäre) freigestellt sein, eine Burkaträgerin z.B. mit einem generellen Hausverbot für Burkaträgerinnen zu belegen, so dass ich nicht in Verlegenheit kommen muss mit jemanden zu reden oder jemanden bedienen zu müssen, der meinen Mindestwunsch nach Geschichtzeigen nicht nachkommt. Also, selbst wenn eine Burka nicht verboten wird, bleibt es mir persönlich überlassen was ich davon halte und ob ich einem solchen Mneschen meine Dienste anbiete. Übrigens findet auch Herr Özdemir, dass so etwas nicht befürwortet werden kann. O-Ton Özdemir:
"Die Burka wird von der übergroßen Mehrheit aller Muslime, auch der Kopftuchbefürworter, abgelehnt", sagte Özdemir. "Weder als Staatsbürger noch als Grüner kann ich die Burka befürworten, schon gar nicht in öffentlichen Räumen."
Beim Schächten sieht die Rechtslage etwas kompliziert aus. Generell ist das Töten von Tieren ohne vorherige Betäubung eine Straftat oder zumindest eine Ordungswidrigkeit. Die Unterschiede zwischen den Vorschriften beim Schächten im Islam und beim Judentum scheinen dir nicht bekannt zu sein, also kannst du dich gerne darüber informieren.
Ebenso scheint dir nicht bekannt zu sein, dass im Judentum auschließlich für die Nahrung geschächtet wird und nicht wie im Islam auch zu anderen Gelegenheiten wie z.B. die Geburt eines Kindes oder die Wallfahrt nach Mekka.
Nun wird die Rechtsvorschrift mittlerweile so gehandhabt, dass das Schächten mit vorheriger Betäubung des Tieres in Einzelfällen zugelassen werden kann aber dies nur zum Zwecke des Verzehrs und auch nur von einem zertifiziert sachkundigen Schächter in einem zugelassenen und registrierten Schlachtbetrieb und dies wird dann auch vom Veterinäramt überwacht


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SamuelDavid2
ehemaliges Mitglied

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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 09:23
@Prometheus

Und vor allem weil das Kind auf Nachfrage nach der Bedeutung des Namens gesagt hat "heiliger Krieg", und nicht "innere Einkehr". Dschihad hat ja mehrere Bedeutungen aber originär und im Sinne der Elter des Kindes (denn woher sonst soll das Kind über die Bedeutung des Namens wissen) steht es eben für den Heiligen Krieg und das hat die Ärztin dann wohl so geschockt, dass sie sich weigerte das Kind zu behandeln


@nurunalanur
nurunalanur schrieb:und man sieht auch das Juden bevorzugt worden sind! dürfte immer noch so sein, genau weis ich es aber nicht.
Dass es dem Judentum bis vor Jahren mehr oder weniger toleriert worden ist, lag wohl daran dass man sich in Deutschland einerseits gemüßigt fühlte das Judentum nicht zu kritisieren (die Gründe dürften bekannt und nachvollziehbar sein, wenn auch rechtlich natürlich höchst bedenklich) und andererseits, und das war wohl der wirklich ausschlaggebende Grund, weil es so wenige Juden in Deutschland gibt dass dieses Problem nicht wirklich präsent war. Die Masse an Muslime war dagegen mit ihren Forderunhgen kaum zu übersehen und somit ist das Schächten erneut Betandteil von juristischen Auseinandersetzungen geworden. Heute wird natürlich nicht mehr juristisch zwischen einem Schächten im Judentum und im Islam unterschieden. Heutige Urteile gelten immer generell für alle religiösen Vorschriften die dahingehend tangiert sind


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 10:08
@SamuelDavid2
Stimmt der Name steht für vieles und wenn der Junge schlicht zu doof war bzw. seine Lieblingsdeutung nahm ... PG (Pech gehabt)

Man sollte vielleicht mal generell das Namensrecht anschauen und es überarbeiten.
Als hier nur von dem Jungen auszugehen.


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buddel
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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 10:10
bei dieser ganzen hitzigen diskussion
frage ich mich
wer denn DIESEN SPEZIELLEN FALL
der öffentlichkeit zugetragen hat ?

es gibt aktuell auch einen ganz anderen fall,
der dem thema (mit anderen vorzeichen) entsprechen könnte
http://www.ondamaris.de/?p=16338

wieso wird wegen einem jungen namens jihad so ein aufriss gemacht ?

buddel


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 10:16
@buddel
Weil sich das besser für eine fette Schlagzeile in der Proleten Presse eignet als dein Thema


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 10:18
ich hab jetzt wirklich nicht den ganzen thread gelesen sondern nur die ersten seiten.

es ist doch so das, das wort jihad heutztage für heiliger krieg steht, andere bedeutungen sind derart in den hintergrund getreten das sie bedeutungslos sind, grade wenn eltern ihren kindern solch einen namen geben müssen sie auch daran denken was es für folgen hat.
das arme kind kann natülrich nichts für diesen namen, aber bei den eltern steht zu befürchten das sie den terror von islamischen fanatikern zumindest passiv befürworten und dies durch die namensgebung nach aussen hin zeigen.
von muslimen in deutschland aber auch weltweit erwarte ich immer noch, das sie zu grossdemonstartionen aufrufen wenn wieder mal im namen ihres gottes gebombt und gemordet wird. dies geschieht nicht und diese passivität sehen alle fanatiker, egal ob religiös politisch oder sonstwie als unterstützung an.
als hier in meiner stadt die NPD eine demo angekündigt hat, wo ganze 17 rechte erschienen sind, da hat die türkische gemeinde zu einer demo aufgerufen wo 2000 gegendemonstranten kamen. wo sind solche aktionen wenn die al qaida bombt ?

zu der sache mit dem namen adolf, kenn ich einen vergleichbaren fall aus einem onlinespiel, ein spieler der tatsächlich adolf heisst hat sich ein schwert bauen lassen, welches "adolfs krasses schwert " genannt wurde, dieser spieler sowie der hersteller des schwertes wurden darauf hin gesperrt.


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buddel
ehemaliges Mitglied

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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 10:26
ja, @Prometheus
aber wer hat es der presse zugetragen ?

diese ärztin hat scheinbar ein allgemeines problem mit moslems.
wird sie jetzt ihre muslimischen patienten verlieren ?
IHR wäre es ja zu gönnen, sie will es ja so.
aber so eine reaktion kommt doch nicht von ungefähr.
wer patienten mit dem namen jihad ablehnt
muss doch schon vorher seine abneigung gegen muslimische tendenzen kundgetan haben.

und die eltern des kindes haben eben ihre abneigung gegen unser system kundgetan.
sollte es unter den ~5 mio muslimen in deutschland keine kieferorthopäden dieses glaubens geben ?

buddel


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buddel
ehemaliges Mitglied

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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 10:31
der name jihad impliziert viel,
sehr viel,
ob negativ (wie vom "westen" gesehen) oder positiv (wie er gerne unter den namensgebern kolportiert wird),
tatsache ist aber,
dass der dschihad, gleich welcher bedeutung
ein affront gegen die werte der deutschen und europäischen kultur ist

buddel


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SamuelDavid2
ehemaliges Mitglied

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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 11:06
In der Türkei gibt es ja bekanntermaßen das Kopftuchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen, und wozu dann eine solche "Debatte" führen kann, liest man in einer neuen Meldung über eine hitzige Diskussion im türkischen Parlament
Eine Rede über das Kopftuch der Ehefrau des türkischen Ministerpräsidenten löste eine Schlägerei im Parlament aus. Mehrere Abgeordnete holten sich blaue Augen und Prellungen.
Ausgangspunkt für die Keilerei am Dienstagabend war eine Rede des MHP-Politikers Osman Durmus. Dieser hatte die Weigerung der Armee gelobt, Erdogans Kopftuch tragender Ehefrau Emine Zutritt zu einem Militärkrankenhaus zu gewähren. In gespielter Empörung fragte Durmus im Hinblick auf den frommen Muslim Erdogan, wie es der Armee einfallen könne, einen "Propheten" - also eine Art neuer Mohammed - so zu behandeln.

Erdogan antwortete Durmus wutentbrannt, während sich einige Abgeordnete im Plenum in die Haare gerieten. Nach Presseberichten konnten Saaldiener mit Mühe verhindern, dass bewaffnete Personenschützer von MHP-Chef Devlet Bahceli ins Plenum eindrangen. Laut Presseberichten mussten zwei Volksvertreter im Krankenhaus behandelt werden.
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/537535/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do


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buddel
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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 11:13
na, hervorragend, dass sich die türkischen muslime gegenseitig diskriminieren.
welch herausragendes beispiel,
dass religion strikt von der politik getrennt werden sollte

btw,
so wie ich das verstanden habe, fordert die türkei mittlerweile visafreie einreise nach eu-land,
schönen dank, beitrittsbemühungen

buddel


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Fabiano
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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 11:15
@nurunalanur:


Mehr und mehr erscheint es mir, als seiest du ein ganz besonderer Hardliner-Islami, der nämlich seinerseits auch nirgendwo irgendwelche Kompromisse einzugehen bereit ist, sondern nur Forderungen stellt, ohne Gegenleistungen erbringen zu wollen. Alles was dir aus deiner islamischen Heimat irgendwie als „normal“ mitgegeben worden ist, willst du in Deutschland ohne wenn und aber auch ! Als sein das alles selbstverständlich. Du vergisst, dass Deutschland einen ganz anderen Kulturkreis besitzt, eine völlig andere Prägung in der Geschichte erfahren hat und im Gegensatz zu einem islamischen Land christlich geprägt worden ist und mal Teil des römischen Reiches gewesen ist. Du kommst als Muslim einfach hier her und willst hier alles genauso haben wie etwa in deiner islamischen Heimat, so erscheint es mir zumindest. Und das ist alles andere, nur eben nicht Tolerant, Integrationsbereit und Kompromissbereit.


Zu deinen Äusserungen:


„das hat wirklich nicht mit Neid zut un, sonder genauso wie bei den Judne auch, mit dem Glauben. und dass es ichts mit Neid zu tun hat will ich anhand dieser von meine Herzen kommenden Aussage nochmal evtl. bekräften: Wenn es schon nicht den Musliemen erlaubt ist zu Schächten, so bin ich sehr Froh darüber, und Gott ist mein Zeuge, dass es wenigsten den Juden erlaubt ist!“


Erst mal dazu: Wenn du froh bist, dass den Juden das Schächten erlaubt ist, weiß ich nicht wo das Problem liegt. Du könnest dir das Fleisch für deinen Verzehr ja dann in jüdischen Geschäften kaufen. Muss denn hier jeder unbedingt sein eigenes Süppchen kochen?

Im weiteren: Du verdrehst die Tatsachen ein wenig, weil den Muslimen das Schächten durchaus erlaubt ist und zwar ebenfalls aufgrund der Religion ! Allerdings muss deswegen das Schächten hier kein „Normalfall“ werden, sondern wird als entgegenkommende „Ausnahme“ zugestanden. Das ist ein Unterschied. Du aber setzt dem ganzen noch eine Krönung drauf und willst, dass diese Sonderrechte für Muslime zum „Normalfall“ werden ! Das bedeutet, so wie in bestimmten islamischen Ländern eine Unterscheidung in Rechtsangelegenheiten zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Was du als Diskriminierung bezeichnest, also angebliche Benachteiligung von Muslimen, weil das Leben nach dem Islam in den westlich-christlich geprägten Kulturkreisen mit gewissen Einschränkungen und Kompromissen verbunden ist, würde nach deinen Forderungen dann aber zu einer einseitigen Bevorteilung von Muslimen gegenüber Nichtmuslimen führen. Und das widerspräche dem Gleichheitsgrundsatz.

Das ginge in Richtung Sharia-Recht, wo einem Muslim mehr Rechte zugesprochen werden, weil er eben Muslim ist, als etwa einem Nichtmuslim. Ich denke, wenn man hier eine Volksabstimmung machen würde: Wollt ihr die Sharia? – Würde sich wahrscheinlich die Mehrheit dagegen aussprechen. Im weiteren haben wir hier eine Trennung zwischen Staat und Religion. Die mag vielleicht nicht perfekt sein in allem, aber im Grundsatz finde ich das richtig ! Bedeutet, die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland geben einen gewissen Entfaltungsrahmen innerhalb dessen jeder sich frei bewegen darf. Aber eben nicht darüber hinaus. Sonderrechte sind immer Ausnahmen, die den Rahmen erweitern und müssen daher auch Ausnahmen bleiben und sollten keinesfalls die Regel werden. Denn das wäre ein auf den Kopf stellen der deutschen Rechtsordnung nach islamischen Recht. Wenn in 30 – 40 Jahren die Mehrheit der deutschen Bevölkerung islamischen Glaubens ist und die Mehrheit würde die Sharia hier befürworten, kann man darüber diskutieren. Derzeit ist das aber so noch nicht der Fall und ob diese Prognosen auch so eintreten werden, bleibt erst einmal abzuwarten. Also gedulde dich mit deinen Forderungen noch 30 – 40 Jahre.


Ich schrieb Dir:

...“abstrusen Forderungen wie getrennten Schwimmunterricht, eigene Gebetsräume in Schulen oder öffentliche Ämter in totaler Vermummung zu besetzen“...

Deine Antwort darauf:

„für dich mag das abstrus sein, für andere nicht.“



Oha, meinst du etwa, nur ich ganz alleine empfinde solche Forderungen als Abstrus und alle anderen Menschen sind genau deiner Meinung? Das glaubst du doch selber nicht... Allerdings bist du wenigstens so ehrlich und sagst damit auch ganz klar und deutlich, dass es sich hierbei um Forderungen handelt, die Du und gewisse Hardliner als „normal“ bezeichnen. In islamischen Ländern mag das „normal“ sein. In Nichtislamischen Ländern ist es das aber nicht ! Und Deutschland ist kein islamisches Land und ich möchte auch nicht, dass es eines wird.


Und dann tauchte bei mir die Frage auf:

„Warum sollten wir euch Muslimen denn diese Sonderrechte eigentlich gewähren? Kann mir das mal jemand sagen?“

Deine Antwort:


„weil wir zufällig auch "Menschen" sind ? und keine Viehherde und eine Glauben haben, und von der Religionsfreiheit die im Gesetz verankert ist Gebrauch machen wollen ?
weil wir damit keinem Schaden wenn, unsere Töchter nicht am Schwimmunterricht teilnehmen ? weil es keine weh tut ? weil wir auch wie die Juden behandelt werden wollen, welchen auch Sonderrechte gegeben wird ?



Jetzt bitte mal halblang ! Wer behandelt euch Muslime hier in Deutschland wie eine Viehherde und nicht als Menschen? Du übertreibst mal wieder maßlos ! Und was die Religionsfreiheit angeht, die kann auch nicht über allen anderen Gesetzen als Sonderstatus dafür herhalten, weil eure Religion das gesamte Leben umfasst, sodass unsere sämtlichen anderen Gesetze an eure religiös bedingten Lebenseinstellung etwa angepasst und völlig umgekrempelt werden müssten. Das glaube ich dir allerdings gerne, dass es deine Wunschvorstellungen sind. Unter dem Vorwand der Religionsfreiheit (die in alle Lebensbereiche hinein geht) also für alle Lebensbereiche bei Muslimen, die deutschen Gesetze nach islamischen Rechtsnormen umzubasteln... Damit am Ende die Sharia dabei heraus kommt... Du vergisst aber eines: Die Religionsfreiheit mag für Dich vielleicht das höchste Recht sein, was du hier genießt, es ist aber keines, welches etwa über andere Rechte hinaus geht, dass sich etwa andere Rechtsnormen nun ausgerechnet der Religionsfreiheit unterordnen oder beugen müssen. Das mag in islamischen Ländern wo es keine Trennung zwischen Religion und Staat gibt, so sein, das ist hier in Deutschland aber nicht der Fall.

Du kannst nicht die Religionsfreiheit als für dich allein Maßgebliches Recht über alle anderen Gesetze stellen und dann daraus ableiten: Weil der Islam alle Lebensbereiche umfasst, dürfen Muslime also so gesehen aufgrund der Religionsfreiheit alle anderen Gesetze mit Füßen treten und müssen eigene Gesetze bekommen, die ihnen mehr Rechte als Nichtmuslime geben. Langsam glaube ich wirklich, dass unsere demokratische Rechtsordnung tatsächlich nicht die richtige Staatsform für dich ist.


Ich schrieb Dir:


„Aber gibt es auch eine Gegenleistung dafür? Etwa Kirchenbau in islamischen Ländern? Stopp der Christenverfolgung in islamischen Ländern? Erlaubnis von Kruzifix und Bibel in islamischen Ländern usw...?“

Deine Antwort:

„wir sind hier in Deutschland, und das zählt, sonst nichts.“



Schade ! Im Klartext: Ihr seid zu keinen Gegenleistungen für irgendwelche gewährten Sonderrechte bereit ! Ihr wollt nur Fordern, aber seid nicht einmal bereit, uns in anderen Dingen auch nur einen Hauch entgegen zu kommen ! Das finde ich ist sehr traurig ! Als Geschäftsmann würde ich mit solchen Kunden lieber keine Geschäfte machen. Das sind solche die sagen: Gib mir dies und gib mir das – Aber eine Gegenleistung gibt es nicht. Also nur Nehmen und nichts geben wollen? Und warum sollten wir euch so weit entgegen kommen?

In einer stets zunehmenderen globalisierten Welt zählt es nicht mehr alleine, dass wir hier in Deutschland sind und sonst nicht... Das war einmal ! Weltweit werden Verträge in gegenseitiger Vereinbarung geschlossen, werden Kompromisse ausgehandelt, werden Sonderregelungen getroffen und entsprechende Gegenleistungen ausgehandelt. Aber Du (und deine Wenigkeit steht auch stellvertretend für diese Hardliner-Islamis hier) willst nur deine islamischen Forderungen hier durch bekommen ohne irgend etwas dafür auch geben zu wollen, ohne Kompromisse einzugehen, ohne irgend ein Entgegenkommen Deinerseits zu signalisieren? Mit der Begründung: Weil Muslime Menschen sind und keine Viehherde? Wo seid ihr in Ställen und Käfigen eingesperrt? Wo werdet ihr auf den Märkten verkauft? Wo werdet ihr durch die Lande getrieben? Deine Begründung ist absurd !

Christen sind auch Menschen und? Kann ich als Christ etwa in einem islamischen Land Forderungen stellen und sagen: Mein Kruzifix und meine Bibel gehören zu meinem Glaubensleben, ich will bei euch Sonderrechte, die bei euch nicht üblich sind, ohne jedes Entgegenkommen meinerseits, ohne Kompromisse, ohne jegliche Gegenleistung dafür erbringen zu wollen, mit der Begründung, weil ich ein Mensch bin? Überlege mal, was du da geschrieben hast...?


Ich sehe schon, nur weil ich mich für „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ einsetze, werde ich demnächst wahrscheinlich wieder als Hetzer hier abgestempelt von gewissen Forenmuslimen. Mit anderen Worten: Wer einem Muslim gegenüber Kritik übt, ihm keinen Sonderstatus geben will aufgrund seines Glaubens, ist ein Hetzer.... Kritik üben, oder über einen Sachverhalt wie „Sonderrechte“ zu diskutieren ist aber etwas völlig anderes als gegen etwas oder jemand mit allen Mitteln (vorzugsweise den unredlichen) zu hetzen, um etwas oder jemand schlecht darzustellen, niederzumachen, aus einer Grundlegend ablehnenden Haltung heraus. Ich habe aber gar keine Grundlegend ablehnende Haltung zum Islam. Ich sehe sogar durchaus gute Impulse die ich für mein eigenes Glaubensleben als Christ beherzigen kann, in vielen Glaubensdingen renne ich im übrigen bei euch offene Türen ein, weil ich vieles ähnlich sehe. Trotzdem muss ich deswegen aber ja kein Muslim werden, trotzdem gehen mir eure Forderungen in Bezug auf Gewährung von lauter Sonderrechten auf den Keks, trotzdem gibt es einiges, was ich am Islam auch kritisch betrachte.

Über gewisse Sonderregelungen könnte man im Prinzip wirklich Verhandeln. Dazu gehört aber auch Verhandlungsbereitschaft. Also ein gewisses Entgegenkommen eurerseits. Nur Forderungen stellen und dafür aber nichts an Gegenleistungen erbringen zu wollen, das ist eine Haltung, die ist von vorne herein leider zum Scheitern verurteilt. Diese Haltung ist eigentlich nach meinem Empfinden noch schlimmer als eure Forderungen selbst.



@DonFungi schrieb:

„Forderungen auf bestehendes ist eine Sache deren Grundlage bereits vorhanden ist, deshalb meines Erachtens zu gewähren.“


Irgendwo ist das Nonsens bei genauerer Betrachtung. Auf etwas bereits Bestehendes brauchen keine neuen Forderungen aufgesetzt zu werden, da braucht man nicht auf ein „ist zu gewähren“ per Gerichtsbeschluss zu warten, weil es sich ja schon um bestehendes Recht handelt.

Bedeutet aber im Umkehrschluss: Neue Forderungen, auf noch nicht bestehendem basierend, sind somit nicht zu gewähren. Das ist das Gleiche. Und was antwortest du, nurunalanur?

„dem kann ich so zustimmen.“


Dann überdenke bitte mal deine Forderungen, ob sie auf etwas schon bestehendem beruhen und schon vorhanden sind? Soweit ich weiß, ist das alles Neuland, was ihr Muslime hier an Forderungen einbringen wollt. Demzufolge wären sie also abzulehnen. Und du wärest also damit einverstanden? Wenn das so wäre, ist ja alles in Ordnung.... :D


Du schriebst noch:

„Man kann nicht anhand der "Religion", also z.b. ob einer Muslim ist oder nicht, ausmachen, ob einer Integriert ist oder nicht!“

"vielleicht ist dieses Wort in heutiger Zeit nicht mehr angebracht."

„Integration ist keine Frage der Religion.“


Da stimme ich dir zu ! Auch umgekehrt wird ein Schuh draus: Religion an sich ist keine Frage der Integration. Aber es zeigt sich dennoch, dass die Integration von Muslimen offensichtlich viel problematischer ist als die Integration von Nichtmuslimen. Und hier möchte ich doch mal fragen, woran das wohl liegen könnte?


Dann schriebst du an @Glünggi:

„wenigstens bist du überhaupt Kompromiss bereit, dass muss man dir als Pluspunkt anrechnen! andere sehe das anders ich will keine Namen nennen, sie zind zu gar keine Kompromiss bereit.“...



Was ich bei dir, nurunalanur feststelle ist, dass Du selbst aber kein bisschen Kompromissbereit bist. Deine Forderungen von Sonderrechten für Muslime siehst du als pure Selbstverständlichkeit an, als Normal, ohne dafür in irgend einer Weise etwas dafür tun oder geben zu wollen, Du willst Toleranz und Kompromissbereitschaft von anderen, aber stellst deinerseits nur kompromisslose Forderungen ! Ist dir das eigentlich schon aufgefallen?

Alles beruht auf Gegenseitigkeit, alles ist ein stetes Geben und Nehmen. Aber Muslime, die nur Forderungen stellen und selber nicht bereit sind, etwas dafür zutun oder zu geben, kein Entgegenkommen ihrerseits zeigen, da wüsste ich nicht einen Grund, warum man darauf eingehen sollte?


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buddel
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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 11:56
@Fabiano
ich danke dir für deine ausführlichkeit.
ich, als meister der punktgenauigkeit
könnte diesen sermon nurunlanurs nie kürzer fassen
;)

buddel


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 14:01
@nurunalanur
@DonFungi schrieb:

„Forderungen auf bestehendes ist eine Sache deren Grundlage bereits vorhanden ist, deshalb meines Erachtens zu gewähren.“

@Fabiano
Irgendwo ist das Nonsens bei genauerer Betrachtung. Auf etwas bereits Bestehendes brauchen keine neuen Forderungen aufgesetzt zu werden, da braucht man nicht auf ein „ist zu gewähren“ per Gerichtsbeschluss zu warten, weil es sich ja schon um bestehendes Recht handelt.

>
Bedeutet aber im Umkehrschluss: Neue Forderungen, auf noch nicht bestehendem basierend, sind somit nicht zu gewähren. Das ist das Gleiche. Und was antwortest du, nurunalanur?

„dem kann ich so zustimmen.“
Worte können mitunter verwirrender Natur sein.


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 14:38
Eine multireligiöse Gesellschaft, wie sie in Deutschland existiert, kann nur dann funktionieren, wenn alle Mitglieder ihren Teil dazu beitragen, sprich etwas zurück stecken.

Will eine Religionsgemeinschaft kompromisslos ALLES durchsetzen, was zu ihrer Religion gehört, dann wird sie zwangsläufig irgendwann mit den anderen Religionsgemeinschaften in Konflikt geraten.

Dies kann man nur dadurch vermeiden, dass man sich auf Kompromisse verständigt.

Da unsere Religionen nicht alle gleich sind, haben wir in Deutschland ein Werk unabhängig vom einzelnen Glauben, welches verpflichtend für alle Menschen, die in diesem Land leben wollen, gelten soll: Das Grundgesetz!

Für das öffentliche Zusammenleben der Menschen in diesem Land gelten zuerst die Inhalte des Grundgesetzes. Damit müssen die Bestandteile der jeweiligen Religion überein stimmen, wenn ihre Anhänger sie ausleben möchten.
Diese Verhältnisse sollen dafür sorgen, dass es eben NICHT ständig religiös bedingte, gewaltsame Auseinandersetzungen gibt und glücklicherweise scheint die Verständigung auf die Grundgesetze in Deutschland auch ganz gut zu funktionieren.


Ich schrieb bewusst, dass das Grundgesetz für alle Menschen in diesem Land zuerst für deren Zusammenleben zu gelten hat, ich schrieb absichtlich nicht ,,Christen", ,,Moslems" oder ,,Juden".

Religion ist solange Privatsache, wie man sie nicht das öffentliche Leben und die gesellschaftlichen (Grund-)Gesetze berührt.
Sobald sie dies tut, müssen die Inhalte, welche die Anhänger ausleben möchten, mit dem Grundgesetz als gemeinsamem Regelwerk überein stimmen.


Wenn das nicht der Fall ist, können die Anhänger sich ENTWEDER demokratischer, friedlicher Mittel bedienen, um die Gesetze zu ändern ODER sich überlegen, ob sie in einem anderen Land nicht glücklicher werden?
Die wenigsten Leute werden gezwungen, in Deutschland nach den hier geltenden Gesetzen zu leben.

Da nehme ich mich auch nicht aus, bei dem, was ich schreibe! Würde ich einfach nicht mit den Regeln in Deutschland klar kommen und sie auch nicht mit friedlichen, demokratischen Mitteln ändern können, dann würde ich meinetwegen nach Frankreich auswandern oder nach Schweden, weil mir die dortigen Regeln und Gesetze mehr zusagen.

Jedenfalls ist es inakzeptabel, ausschließlich für sich völlige Rücksichtnahme zu fordern und nur die eigenen Ansichten kompromisslos durchsetzen zu wollen, auch wenn sie einem großen Teil der Gesellschaft zuwider laufen.


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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 16:35
Als Zwischenfazit, nach all dem was hier sehr ausführlich und gut beschrieben wurde...kann man WAS festhalten?

Das diejenigen, die von Deutschland Toleranz, Akzeptanz fordern, selber in keinster Weise diesen Gedanken anderen gegenüber hegen.

Und da wiederhole ich mich: Dies begegnet uns icht nur hier im Forum so, sondern auch immer mehr in der Öffentlichkeit. Und daher sind übersteigerte Reaktionen, wie die dieser Ärztin, nicht unbedingt verwunderlich (obwohl diese Reaktion natürlich diskriminiered war!)


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Ashitaka
ehemaliges Mitglied

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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 18:04
CurtisNewton schrieb:Das diejenigen, die von Deutschland Toleranz, Akzeptanz fordern, selber in keinster Weise diesen Gedanken anderen gegenüber hegen.
Ein schwer festzulegender Teil derjenigen, (..)


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LoN
ehemaliges Mitglied

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Diskriminierung von Muslime in der Öffentlichkeit

06.02.2010 um 20:27
DonFungi schrieb:Ein Kind wächst und braucht seinen Zeit zur Selbstständigkeit. Ein Mensch in einem Fremden Land, geprägt von seiner Kultur und seinem Glauben, muss sich verloren fühlen in einem fremden Land.
Muss er sich nicht. Das Problem ist das die wir hier zu oft die falsche "Sorte" Mensch als Einwanderer begrüßen. Da gibt es eben einen gewaltigen Unterschied ob Menschen hierher kommen, weil sie gern mal eine andere Kultur kennenlernen wollen, nen "Tapetenwechsel" brauchen und mit uns zusammenleben wollen oder ob sie hierher kommen, weil sie glauben hier hätten sie ein besseres Leben und die Kultur ihrer Wahlheimat als Übel empfinden das sie gerne beseitigen würden.
Was auch ein Problem ist das nicht alle Kulturen auf dem gleichen Entwicklungniveau sind. Da hast du auf der einen Seite Indianer im südamerikanischen Regenwald die in der Steinzeit leben und auf der anderen Seite die europäische Kultur die sich über Jahrtausende weiterentwickelt hat, über Kernenergie, Raumfahrt, Menschenrechte, Demokratie usw. verfügt. Der Rest liegt irgendwo dazwischen oder geht andere Wege. Und was die arabische Kultur betrifft, die sind noch nicht so weit. Die haben zwar offiziell die Menschenrecht akzeptiert um international als gleichberechtigt akzeptiert zu werden allerdings hat sich die Aufklärung in der Bevölkerung meist selbst noch nicht wirklich vollzogen und die meisten Staaten sind auch nur irgendwelche Theokratien wie bei uns im Mittelalter. Und wie es eben so ist, nach unten kann man sich leicht anpassen, dummstellen geht immer aber in einer komplexeren schnelllebigeren Kultur Fuß zu fassen ist schwer und dann flüchtet man wenn sonst nichts mehr übrig bleibt gern mal in die Religion.


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