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Offener Brief von Giordano an Wulff !

102 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam
Hacker1209
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 17:00
@ramisha
ramisha schrieb:...eigenen Ländern austragen würde...
Wir leben nun mal hier in Deutschland, daher werden die Kritiker und Kontroversen nun mal auch hier ausgetragen. Und noch was: Ausland kannst vergessen, die werden sich nicht in 100 Jahren ändern. ;)


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ramisha
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 17:11
@Hacker1209
Deswegen sage ich allen in Deutschland lebenden Andersstämmigen
- und ich sage wohlweislich nicht Ausländern - Bag to the roots!

Wenn du die meisten fragst, ist im Mutterland ohnehin alles besser,
außer natürlich die finanziellen Möglichkeiten, das soziale Netz usw.

Was las ich kürzlich: Da hat sich eine "Zweitfrau" darüber beschwert,
dass das Geld, das der deutsche Staat (also auch ich und du) ihrem
Mann zahlt, nicht ausreicht und man sollte es nicht meinen - es
wird tatsächlich darüber nachgedacht, diesem Mann durch Mehrzahlung
die Vielweiberei zu finanzieren. Auf die Idee würde kein Hartz-VI-ler kommen!


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Hacker1209
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 17:14
@ramisha
Boha, was die sollen sich nen Job suchen, diese "Faulen fi***r".^^
Andere Schufften und die genießen ... Wie ich sowas hasse ehj!


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ramisha
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 17:22
Die Energie und das Geld, das verpufft, nur weil man sich mit Problemen
der Ausländer beschäftigen muss, in unsere Wirtschaft und wir wären
im Nullkommanix als Staat alle Schulden los.


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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 17:41
@jimtonic

?Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland?, betonte Wulff. Schon Goethe habe vor 200 Jahren festgestellt: ?Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.?

Nett von Wulff gesagt, wenn er nicht so Weltfremd wäre hätte er bestimmt dieses Zitat von Goethe rezitiert.

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten."

Johann Wolfgang von Goethe.

Hier mal ein Interview mit Hans Peter Raddatz zur Kritikfähigkeit des Islam.

Orientalist kritisiert Einheit von Politik und Religion im Islam
Hans-Peter Raddatz im Gespräch mit Jürgen Liminski

Laut Hans-Peter Raddatz ist der Islam "nicht nur eine Religion, sondern auch eine Ideologie". Diese Ideologie sei nicht kritikfähig und habe einen hohen Geltungsanspruch, der sich beispielsweise in der Scharia manifestiere.

Jürgen Liminski: Die Integrationsdebatte ist mit der Einlassung von CSU-Chef Seehofer zur Begrenzung der Einwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen wieder aufgeflammt, und zwar, wie das in Deutschland so üblich ist, auf emotional hohem Niveau. Die Sachfrage, die dahinter steht, aber lautet, wie integrationsfähig ist der Islam, denn um diesen Kulturkreis geht es de facto. Darüber wollen wir jetzt sprechen mit Hans-Peter Raddatz, er ist Orientalist und Autor einer ganzen Reihe von Büchern über den Islam, die Türkei, den Iran, das Verhältnis des Islam zum Judentum und so weiter, und er ist jetzt am Telefon. Guten Morgen, Herr Raddatz.

Hans-Peter Raddatz: Guten Morgen, Herr Liminski.

Liminski: Herr Raddatz, der Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), sagt, zur Wertschöpfung unserer demokratischen Gesellschaft gehört der Islam zweifelsohne nicht. Dem Islam fehle vor allem Liberalität und Kritikfähigkeit. Stimmt das? Hat er recht?

Raddatz: Im Prinzip stimmt das, denn wie sich inzwischen auch in der größeren Öffentlichkeit herumgesprochen hat, ist der Islam ja nicht nur eine Religion, sondern auch eine Ideologie, und zwar eine Ideologie mit sehr hohem und sehr ausdrücklichem Geltungsanspruch, der zu den bekannten und inzwischen auch hier weitläufig diskutierten Erscheinungsformen wie Ehrenmord und dergleichen führt. Und eine solche Ideologie ist selbstverständlich, wie auch wir das aus eigener Erfahrung in Europa wissen, überhaupt nicht kritikfähig, sondern reagiert sofort und zuweilen auch sehr hart auf Kritik, und insofern muss man Herrn Buschkowsky recht geben.

Liminski: Kann man denn überhaupt von "dem Islam" oder "den Muslimen" sprechen?

Raddatz: Insofern, als es natürlich einen ganz klaren und historisch gewachsenen Kern im Islam gibt, und das ist die sogenannte Scharia. Das ist die unfehlbare Pflichtenlehre des Islam, an die sich jeder gläubige Muslim zu halten hat und so weit es möglich ist auch ihren bis ins einzelne Detail gehenden Vorschriften zu folgen hat. "Den Islam" gibt es in diesem Sinne, den gibt es allerdings nicht im Sinne der sogenannten Dialogführer. Das sind diejenigen, die den Import des Islam nach Deutschland und Europa berufsmäßig betreiben. Nach deren Auslegung gibt es den Islam ja eigentlich nicht, weil er angeblich in tausend Facetten zerfällt. Diese Politik wird natürlich genau deswegen betrieben, um den Blick auf den eigentlichen Islam, den Scharia-Islam zu verhindern.

Liminski: In allen islamischen Ländern gilt das Grundgesetz des Din Wa Daula, der Einheit von Politik und Religion. Ist der Islam in seinen unterschiedlichen nationalen Facetten konsens- und kompromissbereit?

Raddatz: Da sprechen Sie ja genau wieder den zentralen Punkt an. Dieses Konzept Din Wa Daula ist übrigens gar nicht auf islamischem Boden gewachsen, sondern ein Konzept, das durch die westlichen Kolonialisten in den Orient getragen wurde, dort übernommen wurde und dann schließlich einverleibt wurde. Aber die Einheit von Staat und Glaube zeigt es ja, dass wiederum hier im Hintergrund die Scharia steht, und obwohl dieses Prinzip Din Wa Daula den Eindruck suggeriert, dass es hier eine Art westähnliche Teilung zwischen Glaube und Gesellschaft gibt, existiert die nicht, denn wenn man genauer hinguckt, ist bis auf die Ausnahmen von Türkei und Tunesien jeder islamische Machthaber auf die Scharia verpflichtet, er verliert seine Legitimität in dem Moment, wo er sie nicht mehr plausibel vertritt.

Liminski: Welche Teile der Scharia sind denn indiskutabel und über welche könnte man reden?

Raddatz: Grundsätzlich steht eigentlich überhaupt nichts zur Diskussion und es gibt auch keine kompatiblen Gesprächspartner im Islam, die überhaupt die Legitimation hätten, irgendetwas zur Disposition zu stellen. Darum geht es natürlich vordergründig aus westlicher Sicht nicht. Wenn es nicht diesen, dem Islam ungeheuer weit entgegenkommenden Dialog gegeben hätte, sondern es den politischen Willen gegeben hätte, sich selbst zunächst mal hinzustellen und den Muslimen bestimmte Forderungen zu stellen, dann hätte man zwei Forderungen in den Vordergrund stellen müssen, nämlich erstens die Frage, was ist eigentlich das Gebet, was ist die Aufgabe der Moschee, und zweitens, was soll die Verhüllung der Frau, welche Aufgabe hat sie, sie hat nicht nur symbolische Bedeutung, sie hat natürlich ganz konkrete menschenrechtsbehindernde Funktionen. Und was das Gebet betrifft und die Rolle der Moschee, kann man nur sagen, diese beiden Punkte sind absolut unverzichtbar, weil hierin nämlich die ständige Vergewisserung der Muslime im Kampf gegen den Unglauben erfolgt. Das heißt, zumindest im Freitagsgebet wird ständig sich des Propheten Mohammed erinnert, seines Modells von Medina, das seinerzeit den Kampf des Islam gegen den Nicht-Islam in Gang gesetzt hat, und dieses Prinzip, Herr Liminski, gilt bis heute.

Liminski: Aber viele muslimische Frauen sind unverhüllt? Also nicht ganz, aber ...

Raddatz: Ja, richtig. Natürlich hat das hauptsächlich zunächst mal der westliche Einfluss auf sich, und zweitens darf man nicht vergessen, dass es natürlich eine Minderheit im Islam gibt, die nicht nur aufgrund des westlichen Einflusses, sondern ganz allgemein aufgrund der allgemeinen weltweiten Säkularisierung, die ja nicht nur vom Westen angestoßen ist, sondern von der Wissenschaftsentwicklung allgemein, nun sich hier auch bei denen, bei dieser Minderheit, sagen wir mal 20 bis 25 Prozent, schätzen die Araber zumindest für sich ein, gerne den drückenden Einfluss der Orthodoxie etwas zurückdrängen wollen. Diese Orthodoxie wird bei uns mit Islamismus umschrieben, oft gerne auch vom Islam getrennt, aber diese Orthodoxie ist der Islam selbst. Das heißt, der Islamismus ist Islam, ist gläubiger Islam, und wenn Sie also die Frage stellen, inwieweit das disponibel ist, kann ich immer nur wiederholen, es ist so weit nicht disponibel, wenngleich man sowohl in Amerika als auch in Europa erste leichte Ansätze der Kritik an der bisher praktizierten Dialogpolitik feststellen kann. Da muss man abwarten, wie das weitergeht.

Liminski: Scharia und Freitagsgebet sind für weite Teile des Islam nicht diskutabel. Das war hier im Deutschlandfunk der Orientalist und Islam-Kenner Hans-Peter Raddatz. Besten Dank für das Gespräch, Herr Raddatz.

Und hier eine Seite die sich nur mit dem Islam beschäftigt und so wie ich es überflogen habe kein gutes Haar am Islam lässt.



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ramisha
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 17:51
@Cruiser156
Hoch lebe unser Dichterfürst Goethe!


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progressive
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 18:17
Nett von Wulff gesagt, wenn er nicht so Weltfremd wäre hätte er bestimmt dieses Zitat von Goethe rezitiert.

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten."

@Cruiser156

Behalte dein Bullshit-Bewusstsein mal besser für dich, deine Aussage der Islam gehöre nicht zu Deutschland, weil die Muslime sich als Ganzheit sich nicht an unsere Gesetze halten, ist eine rassistische Sichtweise.


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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 18:48
@progressive

Beileidige mich nicht und unterstell mir keine rassistische Sichtweise.

Wer schreibt denn das sich die Muslime als Ganzheit nicht an die Gesetze halten ?

Ich nicht.

Ich habe lediglich ein Interview mit einem Islamkenner gepostet.

Sollte sich deine Kritik auf das Zitat von Goethe beziehen, tja, dann muß ich dir leider mitteilen das deine Sichtweise äußerst begrenzt und unterstellend ist.

Aber ich erklär es dir gerne.

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten."

Wer sich, also wer sich den Schuh anzieht. Hier steht nichts vom ganzen Islam.

Und nochwas:

Ich kenne die Scharia, die Hadithe und die Umma.

Die Schari’a, eingedeutscht Scharia (‏شريعة ‎ / šarīʿa im Sinne von ‚Weg zur Tränke‘, ‚deutlicher, gebahnter Weg‘; auch: ‚religiöses Gesetz‘, ‚Ritus‘; abgeleitet aus dem Verb schara’a / ‏ شرع‎ / šaraʿa /„den Weg weisen, vorschreiben (auch Gesetz)“) ist das religiös legitimierte, unabänderliche Gesetz des Islam. Die Pluralform schara’i’ / ‏شرائع ‎ / šarāʾiʿ bezeichnet alle einzelnen darin enthaltenen Vorschriften. Unter Fiqh versteht man die Gesetzeswissenschaft im Islam. Es entspricht der jurisprudentia der Römer und erstreckt sich auf alle Beziehungen des religiösen, bürgerlichen und staatlichen Lebens im Islam.

Hier noch ein Auszug aus dem Tagesspiegel zu unserem Thema.

Wer den Koran wörtlich nimmt, kollidiert mit unserer Kultur. Wenn der Bundespräsident von unserer christlich-jüdischen Geschichte spricht und sie gleichsetzt mit dem Islam, der nun zu Deutschland gehören soll, vermischt er kulturelle Prägung und Religion.

Ein Gastkommentar.

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ (Christian Wulff)

Das war die deutlichste Botschaft in der Rede des Bundespräsidenten zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit. Da kann einem schon der Atem stocken. Was hat der Islam mit der deutschen Geschichte, dem deutschen Nationalsozialismus, der deutschen Teilung und der deutschen Einheit zu tun, dass er zum Kernstück der Rede des Staatoberhaupts zu einem geschichtsträchtigen deutschen Feiertag, zum Tag der Deutschen Einheit, taugt?

Vor allem aber: Gehört der Islam zu Deutschland? Zum Islam gehört die Scharia, die Unterdrückung der Frauen und der Meinungsfreiheit, der Anspruch auf den einzigen und alleinigen Gott. Christian Wulff hat ja nicht vom spirituellen Islam gesprochen, von der Religiosität des Einzelnen, sondern eben von dem Islam, der einen unverhohlen weltlichen und politischen Anspruch hat, der von der Scharia gar nicht zu trennen ist, von dem Islam, den es, sobald er sich einer Kritik zu stellen hat, nach den Argumenten seiner offiziellen Vertreter gar nicht gibt und der sich auf seine für Laien undurchschaubare Vielfalt beruft, obwohl er sich in allen seinen Ausprägungen in der Scharia realisiert. Dieser Islam aber gehört nicht zu Deutschland.

In Deutschland leben vier Millionen Menschen aus islamischen Ländern. Wie viele von ihnen gläubige Muslime sind, wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, wie viele von ihnen jetzt darüber entsetzt sind, dass der Islam, vor dem sie vielleicht geflohen sind, ihnen nun offiziell nach Deutschland gefolgt ist. Im deutschen Sprachgebrauch werden diese Einwanderer seit einiger Zeit nicht mehr nach ihren Herkunftsländer benannt, sondern nach ihrer Religionszugehörigkeit, die sie vielleicht gar nicht haben. Sie sind nicht Türken, Iraner, Libanesen, Ägypter, sondern Muslime. Demnach dürften sich die Europäer eigentlich nicht mehr Deutsche, Engländer, Franzosen oder Spanier nennen, sondern Christen oder Juden. Das tun wir aber nicht, warum nicht?

Weil die Religion nur dann unser Leben dominiert, wenn wir uns freiwillig dafür entscheiden, weil wir Atheisten sein und konvertieren dürfen. Weil wir nicht mit dem Tod bedroht werden, wenn wir vom Glauben abfallen. Wenn wir aber von jedem, der als Muslim geboren wurde, als Muslim sprechen, akzeptieren wir das Gesetz des Islam, nach dem jeder Muslim bleibt, ob er will oder nicht. Dieser Islam aber gehört nicht zu Deutschland.

Wenn Christian Wulff von unserer christlich-jüdischen Geschichte spricht und sie gleichsetzt mit dem Islam, der nun zu Deutschland gehören soll, vermischt er kulturelle Prägung und Religion. Wir meinen mit unserer christlich-jüdischen kulturellen Prägung ja nicht nur die Religion, sondern ebenso die Religionskritik und die Aufklärung. Unsere christlich-jüdische Prägung umfasst nicht nur die Christen und Juden, sondern alle, die sich in dieser Kultur verwurzelt fühlen, Andersgläubige wie Atheisten. Zu unserer christlich-jüdischen Geschichte gehört auch unser größtes Verbrechen: der Völkermord an den Juden. Auch das hat uns geprägt, vor allem auch in unserer Furcht vor uns selbst, die manche offenbar auch blind macht für andere Gefahren.

Solange der Islam sich seiner Aufklärung verweigert, solange er keine Götter duldet neben sich, solange er Andersgläubigen und Nichtgläubigen Bekehrung oder Unterwerfung und Abtrünnigen den Tod androht, solange gehört er nicht zu Deutschland.

Die in Deutschland lebenden Muslime gehören nun zu Deutschland, das ist wahr. Sie genießen wie jeder, der hier lebt, den Schutz des Grundgesetzes, der ihnen auch die Religionsfreiheit garantiert, solange die Religion nicht mit den deutschen Gesetzen kollidiert. Wer den Koran wörtlich nimmt, wie es der Islam bis heute vorschreibt, wird nicht konfliktfrei durch den deutschen Alltag kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Christian Wulff unseren gläubigen muslimischen Bürgern wirklich die Last aufbürden wollte, sich ständig zwischen zwei gültigen Systemen entscheiden zu müssen: zwischen der deutschen Rechtsstaatlichkeit und den Gesetzen des Islam, die, wenn der Islam zu Deutschland gehörte, hier gelten würde wie in Ägypten, Saudi-Arabien und zunehmend auch wieder in der Türkei.

Zu Deutschland gehören der Rechtsstaat, die Gleichstellung der Geschlechter, die Freiheit der Kunst, die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Solidargemeinschaft, das Recht auf Bildung und gewaltfreie Erziehung. Aber nicht der Islam.

Quelle: Tagespiegel.de


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25h.nox
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 18:57
@Cruiser156 wer den koran über das gg stellt gefährdet das kindswohl....
also ist das wegnehmen der kinder legitim.(bei christlichen sekten sollte man das auch tun)
Cruiser156 schrieb:Zu Deutschland gehören der Rechtsstaat, die Gleichstellung der Geschlechter, die Freiheit der Kunst, die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Solidargemeinschaft, das Recht auf Bildung und gewaltfreie Erziehung. Aber nicht der Islam.
das christentum steht genauso wie der islam diametral zum aufgeklärten humanistischen rechtsstaat


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progressive
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 18:59
"?Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland?, betonte Wulff. Schon Goethe habe vor 200 Jahren festgestellt: ?Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.?

Nett von Wulff gesagt, wenn er nicht so Weltfremd wäre hätte er bestimmt dieses Zitat von Goethe rezitiert.

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten."

Johann Wolfgang von Goethe."

----

"Wer schreibt denn das sich die Muslime als Ganzheit nicht an die Gesetze halten ?

Ich nicht."


Dann könnten die Muslime/der Islam aber noch Teil von Deutschland sein und die Aussage wäre nicht weltfremd, sondern immer noch zutreffend.

Ich glaub dir kein Wort!


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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 19:18
@progressive

Klar können die Muslime die sich an die Gesetze, besonders an das Grundgesetz halten ein Teil von Deutschland sein, das bestreitet doch niemand.

Es geht doch um die Muslime die die Scharia als einzigstes Gesetz leben und anerkennen.

Natürlich ist seine Aussage Weltfremd und pauschal, er hätte ganz einfach differenzieren müssen.

z.B.

Der Islam und seine Anhänder/Gläubigen gehören inzwischen auch zu Deutschland und sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, aber diejenigen die unser Grundgesetz das auf unserer Vergangenheit beruht nicht anerkennen und nach seinem Ihren, durch die Religion vorgegebenen Gesetzen (Scharia) leben und handeln, was ganz klar die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland unterläuft, über die sollte sich unsere Gesellschaft und unsere Politik Gedanken machen ob Sie noch länger in unserem Staat gedultet werden sollten. usw.

So, oder ähnlich hätte er es formulieren können und jede Wette keiner, außer den Angesprochenen wäre über Ihn hergefallen.


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progressive
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 19:31
"Es geht doch um die Muslime die die Scharia als einzigstes Gesetz leben und anerkennen."

Es steht völlig außer Frage, dass die Muslime sich an unsere Gesetze halten müssen und der Islam der gemäßigten Mehrheit ist Teil von Deutschland.


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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 19:35
Wenn man von frauenfeindlichkeit im islam spricht gilt das genauso für die katholische
kirche oder christlichen sekten denn auch dort wird die frau unterdrückt, zwar muss
sie keine burka tragen aber bei den christlichen sekten mormonen,zeugen jehovas
und was weiss ich was es da noch für verückte sekten gibt wird auch den frauen
keusches auftreten aufgezwungen und sie kann keine höheren ämter anstreben und
hat nur für die familie und den eheman da zu sein

Und auch bei der katholischen kirche kann eine frau keine höheren ämter wie bischöfin,kardinal
oder gar päpstin anstreben.

Und bei den juden ist es wahrscheinlich genauso.

Und von giordano halte ich gar nichts der ist ein islamhasser und auch in deutschland
holt er bei allen strittigen themen über israel und seine politik die keule raus
ihr deutschen habt dazu gar nichts zu äussern denkt an eure schuld die ihr zu tragen habt,
obwohl die heutige generation gar nichts damit zu tun hat und keine schuld zu tragen hat
und sich sehr wohl zu israel und seine besatzungspolitik in palästina äüssern darf.


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progressive
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

14.10.2010 um 19:39
Jede Gesellschaft/jede Kultur hat einen radikalen Rand, das werden wir nicht verändern können, bei den Deutschen, Türken, Arabern ...........

Der Keil sollte nicht zwischen den Muslimen und Christen liegen, sondern zwischen den gemäßigten und den radikalen Ansichten, ansonsten wird die Gewalt in Deutschland stark zunehmen.


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25h.nox
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Offener Brief von Giordano an Wulff !

15.10.2010 um 01:13
@ilya nicht nur in sekten... der cc udn die burschenschaften gelten vielen als gut bürgerlich, und die sind alles andere als offen für frauen... vielfach werden keien weiblichen mitglieder aufgenommen...


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Offener Brief von Giordano an Wulff !

15.10.2010 um 08:28
@Trapper
Wie üben sie denn ihre religion aus?

Sie essen kein Schweinefleisch, einige beten mehrmals täglich gen Mekka... haben Bilder und Poster der großen Moschee von Mekka an den Wänden.... Ansonsten sind es ganz normale Deutsch-Araber. Sie führen stinknormale gleichberechtigte Ehen mit deutschen oder ausländischen Frauen - kein Kopftuch oder sonstiger Quatsch.
Das einzige was man ihnen vorwerfen könnte ist, dass sie ein hitziges Temperament haben und dass es beim telefonieren immer so klingt, als würden sie sich anschreien ;)

@Cruiser156
Kennst du den Kontext, in dem Goethe das von dir gewählte Zitat gebracht hat? Weißt du... wenn man auf irgend eine Goethe-Zitatesammlung im Internet geht und sich einfach das rauspickt, was gerade passt, könnte ich auch solche Zitate in unseren Islam-Kontext abstrahieren...
Wer die Menschen behandelt wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie aber behandelt wie sie sein könnten, macht sie besser. (J. W. v. Goethe)
Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht. (J. W. v. Goethe)
... das könnte ich alles auf den Integrations-Kontext beziehen, aber ich denke nicht, dass Goethe es in diesem Kontext verwendet hat. Genau wie dein Zitat ("Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.") von Goethe wohl in keinster Weise auf die heutige Integrationsdebatte zu beziehen ist. Ich könnte mir bei Goethe als Natur-Lyriker sogar vorstellen, dass er damit die Naturgesetze bzw. das "Recht des Stärkeren" in der Natur meint.
Dahingegen ist das Zitat vom untrennbaren Orient und Okzident, was Wulff verwendet hat, relativ eindeutig in seiner Bedeutung.

Zu Raddatz: das ist genau so ein "Hetzer" wie Giordano. Ich finde es schon fast eine Frechheit, dass er hier als "Orientalist" bezeichnet wird. Das was Raddatz schreibt und erzählt, hat mit dem Kern des Orients reichlich wenig zu tun und ist beinahe schon Populismus gegen den Islam. Raddatz ist ein ausgesprochener Islamfeind, der sich genausowenig mit dem Islam befassen möchte, wie die allermeisten Deutschen hier, die dann Parolen raushauen wie "jeder geht in sein Heimatland zurück"...
Prima, dann sind wir bald wieder im Mittelalter angelangt ;)

ps: http://www.zeit.de/2005/44/Titel_44


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15.10.2010 um 18:07
@Cruiser156

"So, oder ähnlich hätte er es formulieren können und jede Wette keiner, außer den Angesprochenen wäre über Ihn hergefallen."

Vermutlich aus dem Grunde, weil ein derartig verschachtelter Satz auch den interressiertesten Zuhörer eingeschläfert hätte. Zumal zu einem Land auch seine Probleme gehören und in diesem Fall ist das Problem, das sich in Deutschland Netzwerke und patriarchalische Familienstrukturen etabliert haben, die ihren Mitgliedern einen stärkeren Rückhalt geben, als die Mehrheitsgesellschaft, die aus diesem Grunde abgelehnt wird.
Das ist nicht gut, ein Gemeinwesen kann nur funktionieren, wenn sich alle Teilnehmer an das Gesetz halten und sich niemand ausschliesst.

Die von Sarrazin an die Öffentlichkeit getragene Debatte und von Giordano in schöne Worte gekleidete Islamdebatte ist dabei jedoch wenig hilfreich, denn sie trifft nicht den eigentlichen Kern des Problems und vllig zusammenhanglos mit den sozialen Problemen ist. Auch ist es wenig hilfreich, sich einer Tatsache zu verschliessen, wie es die Kritiker von Christian Wulff tun.

Seit Sarrazin sein Buch veröffentlicht hat, geraten auch angepasste und integrierte Ausländer unter einen puschalen Rechtfertigungsdruck, den ich auch persönlich immer stärker zu spüren bekomme.
Ich spreche sehr gut deutsch, habe einen deutschen Freund, mittlerweile auch einen Job, bin nicht besonders religiös und welche Religion mein Gegenüber hat, ist mir nun wirklich egal. Und da bin ich nicht die einzige.
Aber niemand würde mich je als Deutsche anerkennen, sondern werde in einen Kategorie eingeteilt und für die anderen Mitglieder dieser Theorie muss ich mich rechtfertigen?Warum muss ich mich für Ehrenmorde entschuldigen?
Wenn ich den Leuten sage, das ich nur Geflügel esse(und auch das nur recht selten), wird natürlich meine Religion als Grund gesehen, dabei mag ich einfach nur kein rotes Fleisch.

Was soll ich tun, um deutsch zu sein? Was ist überhaupt deutsch? Allein diese Frage lässt sich nicht beantworten, denn in der Vorstellung konservativer gibt es zwar eine Antwort, aber die fixe Idee, es gäbe eine homogene deutsche Mitte und wird von einem rechten und linken Rand flankiert und vom Islam bedroht ist schon falsch.

Was soll ich Wochenende anstellen um deutsch zu sein? Die Eckkneipe im Ruhrgebiet? Edeldisco in München? Schützenfest oder doch lieber Weinverkostung? Wer ist deutscher, der urbane Mittelschichtstypus oder der CDU-Wähler im Dorf?


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15.10.2010 um 18:22
@Somayyeh
Somayyeh schrieb:denn sie trifft nicht den eigentlichen Kern des Problems
Nenn' ihn uns doch! Du meidest ihn genauso wie Sarrazin & Co.
Somayyeh schrieb:Warum muss ich mich für Ehrenmorde entschuldigen?
Wenn Dich der Nächste dumm anquatscht, dann schnapp' Dir den hier:

pr66738,1287159735,Bullshit-Protector-gegen-Labertaschen-DummschwC3A4tzer

Meint Du etwa, ich als Ossi lasse mich auf eine Ost-West-Diskussion ein?
Setz' Dir den Protector auf - dann ist gut.


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15.10.2010 um 18:25
@Somayyeh

Mein Satz war ja nur ein Beispiel, Wulffs Redenschreiber hätte den bestimmt besser hinbekommen.

Der Islam und seine Anhänder/Gläubigen gehören inzwischen auch zu Deutschland und sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken

Dazu gehörst du doch. Wieso willst du Deutsch sein ?

An den Idioten die alles verallgemeinern kann man sowieso nicht ändern.

Die gibt es auf allen Seiten.

Aber wenn du mich fragst würde ich die Eckkneipe in Gelsenkirchen wählen !:)


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15.10.2010 um 18:46
@niurick

haha, gibt es den als Werbegag wirklich zu kaufen?

Das eigentliche Problem sind Bildungsferne, Armut und tradierte,konsverative Vorstellungen und Rollenklischees. Diese sind nicht nur im islamischen Kulturkreis zu finden, sondern auch in den unteren sozialen Schichten Lateinamerikas, Afrikas und zum Teil auch Südeuropas.

Vor kurzem habe ich eine Phoenix-Talkrunde genau zu diesem Thema verfolgt und dort war Nourig Apfeld, eine Deutsch-Syrerin zu Gast, die über den Mord an ihrer Schwester ein Buch geschrieben hat. Der Vater dieser Frau ihre Schwester umgebracht.
Die Frau beschrieb ihren Vater als liberalen und integrationsbereiten Menschen, wenig religiös und der Vater liess seine Töchter auch am Sport-,Schwimm- und Sexualkundeunterricht teilnehmen. Als jedoch weitere Familienmitglieder einwanderten und ihre alten Familien- und Rollenbilder etablierten änderte sich alles. Als Folge davon, musste die Schwester für deren Lebenswandel büßen.

Es war auch Peter Scholl-Latour zu Gast, der eben auch jene gesellschaftlichen Strukturen die ich oben nannte, erläuterte. Frau Apfeld selbst beschrieb auch die Familienstrukturen als traditionell und patriarchalisch. Ihr Vater versuchte Arbeit zu finden und fand keine. Nur die Familienbande gaben ihm am Ende noch halt.

Das alles war ihr aber nicht Ursache genug, stattdessen machte sie den Glauben ihres Vaters dafür verantwortlich, obwohl sämtliche soziologischen Faktoren offen dargelegt wurden.
Dabei ist eine frömmelnde Interpretation des Islam keine Ursache, sondern das Sympton des eigentlichen Problems: der antquierten sozialen Struktur und Bildungsferne des Millieus, aus dem ein Großteil ihrer Familie stammt. Doch statt diese Ursachen zu benennen, wurde nach einer oberflächlichen Erklärung gelöst, ihr Buch ist keine wissenschaftlich haltbare Analyse,sondern ein Wutschrei( den man ja auch nachvollziehen kann).

Führt man die Debatte jedoch auf diesem laienhaften Niveau weiter, wobwohl jeder Soziologie-Student im ersten Semester, das mit Leichtigkeit wiederlegen kann, wird ein Klima des Misstrauens und des Hasses geschaffen, das diesem Land sicher nicht gut tut.


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