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Neonazis in der Mongolei

92 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Nazis, Nationalsozialismus, Ungarn, International, Mongolei

Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 09:39
@Pantheratigris


Rassismus und Faschismus waren und sind keine "deutschen Phänomene". Neo-Nazis gibts sogar in Israel, wie vor nicht allzulanger Zeit durch die Medien ging, und polnische Skinheads skandieren schon mal "Deutsche raus". Beide Ideologien lassen sich natürlich leicht für politische Interessen, die immer auch und zu allererst wirtschaftliche sind, kanalisieren. So gesehen sind also mongolische (oder mongoloide?) Nazis kein Wunder. Das soll jetzt ausdrücklich nicht als Entschuldigung für unsere einheimische Faschisterei gelten ("Die anderen haben doch auch...")!

Ob sich nun Rassismus und Faschismus mit UNO-Einsätzen militärisch oder auch nur politisch bekämpfen lassen, wage ich zu bezweifeln.

Ich denke, es liegt an jedem von uns selbst, neben uns keinen Platz für solche verbrecherischen Ideologien zu lassen und sie dort zu bekämpfen, wo wir stehen, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Verein, im Stadtteil.

Um den Faschismus zu bekämpfen, müssen wir nicht bis in die Mongolei laufen - den finden wir direkt vor der Haustür.


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tingplatz
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 17:47
@Pantheratigris

Ich kann auf deinen Links keine ungarischen Zigeunermassaker herauslesen. Also wo wurden die Zigeuner in Ungarn "niedergemetzelt"? Und vorallem gibts auch auch eine Seite die vielleicht nicht aus der linksgestörten Ecke darüber berichtet?

Achja - ich hab keine Lust, irgendetwas anderes zu lesen, was meine Frage nicht beantwortet.


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Pantheratigris
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 17:58
wie ichs verkackt hab, das zitat einzubinden. also nochmals:
tingplatz schrieb:die vielleicht nicht aus der linksgestörten Ecke darüber berichtet?
Du meinst am besten aus der rechten Ecke?


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tingplatz
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 17:59
@Pantheratigris

Jetzt weich nicht aus. Zeig die "niedergemetzelten" Zigeuner, denn so wie du das hier aufgebauscht hast, mußt du mindestens ein Massaker in den Dimensionen von Srebrenica in der Hinterhand haben.


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Pantheratigris
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 18:01
@tingplatz

Klar, weniger reichen da nicht. Vielleicht schauste in den Link noch mal rein. Reicht vorerst eine ganze tote Familie oder müssens gleich ne halbe Million sein, bevor der Herr an Nazis in Ungarn glaubt?


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tingplatz
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 18:07
@Pantheratigris

Ach jetzt sind es eventuell nur ein paar Handvoll. Wenn es wenige sind, dann solltest du es auch so hier darstellen. Wenn es was ungewöhnlich blutiges gewesen wäre, hätte doch die BILD schon was gebradcht, wo immer das Blut bei sowas rausläuft.


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Pantheratigris
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 18:09
@tingplatz

Ich glaube für die Zeitung mit den großen Überschriften gibt es nichts unwichtigeres als Massaker und Bürgerkriege in fremden Ländern. Was schert sich der gemeine Deutsche drum?


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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 18:33
@Pantheratigris
Pantheratigris schrieb:Was schert sich der gemeine Deutsche drum?
Schert sich denn der Chinese drum?
Was ist mit einem Aufschrei der Empörung in chinesischen Medien? Gibt's sowas?


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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 19:04
Pantheratigris schrieb:Du meinst am besten aus der rechten Ecke?
Wie wärs den mit der apolitischen objektiven Ecke?


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Pantheratigris
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 19:05
@Raizen

Zeig mir ne objektive Zeitung in Deutschland und wir reden weiter :D


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Pantheratigris
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 19:05
Was sag ich in Deutschland - IRGENDEINE weltweit bitte :D


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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 19:07
@Pantheratigris

Meine Frage ist doch denkbar einfach. Du hast gefragt:
Pantheratigris schrieb:Was schert sich der gemeine Deutsche drum?
Kümmern wir uns vorerst nicht um die Reaktion der Deutschen, sondern um die der Chinesen - immerhin sind es ihre Landsleute, die bedroht werden.
Gibt es Empörung in China darüber oder gibt es sie nicht?


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Hansi
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 19:46
@1a2b3c4d
1a2b3c4d schrieb:Kein Staat und Staatengebilde der Welt hat das Recht, sich in die Innenpolitik eines unabhängigen Staates einzumischen.
Wirklich nicht?
Ist es nicht sogar eine moralische Verpflichtung sich einzumischen wenn die sog. universellen Menschenrechte missachtet werden?
War die Judenvernichtung z.B. eine "innere Angelegenheit" Deutschlands, in die sich niemand einmischen durfte?


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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 19:54
Ich finde auch, dass ab einem gewissen Punkt an Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Bruch der Menschenrechte) andere Staaten und Institutionen nicht einfach zusehen sollten.

Der Völkermord in Ruanda, der Balkankrieg, es gibt viele Beispiele, wo durch das Zuschauen viele Menschen starben, was durch konsequentes, schnelles Eingreifen anderer Staaten hätte verhindert werden können.

Allerdings ist auch die Frage: Wo zieht man die Grenze? Ab welchem Punkt greift man ein?
Ab einer bestimmten Opferzahl? Ab einer bestimmten Stufe von Brutalität?
Denn man sollte auch immer beachten, dass die staatliche Souveränität eine extrem wichtige Einrichtung und Frage des Respekts ist.
Und außerdem müssen wir uns auch klar machen: Deutschland beispielsweise könnte noch so einen guten, idealistischen Willen haben - allein könnte Deutschland sich nicht um alles Unrecht kümmern.

Hinzu kommt: In anderen Nationen besteht auch eine andere Einstellung, da fragen sich die Leute selbstverständlich: ,,Was interessiert es mich, wenn in irgendeinem Land zehntausende Kilometer entfernt Minderheiten unterdrückt werden?"


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tingplatz
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Neonazis in der Mongolei

26.10.2010 um 20:21
Pantheratigris schrieb:Ich glaube für die Zeitung mit den großen Überschriften gibt es nichts unwichtigeres als Massaker und Bürgerkriege in fremden Ländern. Was schert sich der gemeine Deutsche drum?
Ein fremdenfeindliches "Massaker" auszuwalzen gehört zu den Hauptthemen der BILD. Mit anderen Worten: da wird sogut wie nichts dran sein, an diesen Räuberpistolen.


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1a2b3c4d
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Neonazis in der Mongolei

27.10.2010 um 08:50
@Kc
@Hansi

Ich denke, man muss ganz klar differenzieren. Die Ursprungsfrage war ja sinngemäß, ob man Faschismus nicht international verbieten sollte (so habe ich es jedenfalls verstanden).

Allein auf diese Fragestellung bezogen, bleibe ich dabei: Nein, denn hier wird in die Souveränität eines Staates massiv eingegriffen, und dazu hat kein anderes Land der Welt das Recht. Politische Gesinnungen sind schlicht und ergreifend teil des demokratischen Prozesses, egal, ob rechts oder links. Und dazu gehört eben auch der Faschismus, den es ebenfalls links- und rechts ausgerichtet gibt. Dies zu unterbinden, so gewünscht, ist einzig und allein Angelegenheit des betroffenen Staates!

Ich bitte Euch, eines nicht zu vergessen:

Fschistische und nationalistische Strömungen hat es immer gegeben, gibt es heute und wird es immer geben. Es kommt anscheinend nur immer darauf an, wer dahinter steht, um es in den Massenmedien lobend zu erwähnen oder komplett zu verurteilen. Und das ist es, was mir so sauer aufstößt. Das kommunistische Regime Chinas wird sicherlich seinen Teil dazu beigetragen haben, dass in der Mongolei ein derartiger Hass auf die entsprechende Bevölkerungsgruppe besteht.

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille!

Um nur ein anderes Beispiel zu nennen: Wenn in Amerika ein ausgeprägter Militärkult zelebriert wird, die Landesfahnen an allen Ecken und Enden wehen und es drakonische Maßnahmen gibt, wenn diese "missachtet" wird - dann ist das patriotisch!

Wenn das gleiche in Russland praktiziert wird, ist es bedenklich.

Und wenn Deutschland so agieren würde, wären wir wieder kurz vorm 4. Reich ...

Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben - und Papier ist geduldig!


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Neonazis in der Mongolei

27.10.2010 um 08:53
Zwei des "Linksradikalismus" unverdächtige Medien:

Die konservative österreichische "Presse" und der betuliche Deutschlandfunk:

http://diepresse.com/home/panorama/welt/455759/index.do

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1010693/


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Valentini
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Neonazis in der Mongolei

27.10.2010 um 09:26
@Doors

Aus dem DRadio-Link (öffentlich rechtlich):
Nirgendwo in Osteuropa gibt es einen "Aufstand der Anständigen", und kein Politiker versucht ihn auszurufen
Ja, wer erinnert sich nicht daran, als dieser ausgerufen wurde von Gas-Gerd nach einem Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge, was weltweit für entsetzen sorgte. Und für noch mehr Entsetzen sorgte es bei mir, als die gefassten Täter dann mit einer lächerlichen Bewährungsstrafe davon gekommen sind... Hier die Historie der Prozesse und der lächerlichen Urteile: http://www.jgd.de/Anschlag/Prozess.htm


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Neonazis in der Mongolei

27.10.2010 um 11:48
@Valentini

Tja, viele Deutsche kommen einfach nicht mit der Vergangenheit des Nationalsozialismus klar, sie schaffen es nicht, damit vernünftig abzuschließen und begreifen nicht, dass unsere Aufgabe heute und in Zukunft die Verhinderung einer Wiederholung ist.

Stattdessen versinken viele immer noch in Selbstmitlieid und Selbsthass und sobald irgendeine Straftat gegen Migranten oder Juden begangen wird, spricht man wieder von einer ,,gewaltigen, rechtsextremen Gefahr".

Dabei sollte man ganz klar unterscheiden, was stinknormale Verbrechen sind, die auch als solche knallhart abgeurteilt werden sollten und was tatsächlich Verbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund sind.

Hysterie.


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Neonazis in der Mongolei

27.10.2010 um 12:04
@Kc

Bei Interventionen, die sich auf Völkerrechtsverstöße berufen, bin ich geteilter Meinung.
Der ehemalige UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler beschriebt den Missbrauch des Völkerrechts, der oft als Vorwand gilt, um in fremde Länder einzufallen.
Der Grat zwischen der Verletzung von Menschenrechten und der zu wahrenden Souveränität einzelner Staaten ist ein schmaler.
Bei Übergriffen, Rasismus oder Faschismus sollen die Flugzeugträger und Panzer startklar gemacht werden? Aber wer bekommt dann zuerst Besuch - und vor allem: von wem?
Probleme dieser Art hat jedes Land.
Nach Hurrikan Katrina gab es Berichte, wonach gerade die Schwarzen benachteiligt wurden. Hat da jemand den Einmarsch von Blauhelmen gefordert?

Selbst Oppositionelle der Mongolei vermeiden Panik in dem Zusammenhang, indem sie darauf hinweisen, die Probleme liessen sich durch den Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit bestens beseitigen. Was wir aus der Mongolei hören, ist weder Faschismus noch Fremdenhass, sondern Existenzangst.


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