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Politik in Europa

1.628 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, EU, Europa ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Politik in Europa

15.11.2012 um 00:14
@Wolfshaag

... und das hat dann auch noch Inflation zur Folge, auch in den Ländern, in denen die Wirtschaft noch einigermaßen funktioniert!


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Politik in Europa

15.11.2012 um 00:19
@Chrest
Schon, aber eine Inflation ist eben auch nur eine Folge. Wie man in den 1920er Jahren gesehen hat, bleiben Reiche dabei reich und werden noch reicher.


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Politik in Europa

15.11.2012 um 00:23
Richtig, die Reichen von heute sind auch nach einer Inflation reich und die Armen und Bedürftigen von heute trifft es umso schlimmer!


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Politik in Europa

15.11.2012 um 00:25
Das Problem sind halt die Zinsen.
Das Geld existiert eigentlich gar nicht. Wenns einer zahlt fehlts nem anderen.
Umsomehr Kredite und Schulden im Umlauf sind umso grösser ist dieses Loch des nichtexistierenden Geldes... udn das wird auch nicht kleiner blos weil man mehr Geld druckt... weil dieses Geld wird ja nicht auf der Strasse verschenkt.... nein damit generiert man das Geld das es nicht gibt und dem gibt man aber auch nochmal Zinsen obendruff ... ergo ..lol
Mir ist es ein Rätsel wieso sich die Menschen das antun.


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Politik in Europa

15.11.2012 um 17:17
@Glünggi
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:Das Problem sind halt die Zinsen.
Auch,aber nicht nur.
Das DU die Zusammenhänge nur an einem Punkt fest machst,nehme ich Dir nicht ab. ;)

Bei den anderen Punkten geb ich dir Recht,bis auf einen,nämlich:
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:weil dieses Geld wird ja nicht auf der Strasse verschenkt....
Es wird nicht an JEDEN verschenkt,bis auf EINE Ausnahme:
Die Banken

Schon schließt sich der Kreislauf. :D


Zitat:
Mir ist es ein Rätsel wieso sich die Menschen das antun.

Nö,kein Rätsel für dich.


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Politik in Europa

15.11.2012 um 18:30
Zitat von skepskep schrieb:Es wird nicht an JEDEN verschenkt,bis auf EINE Ausnahme:
Die Banken

Schon schließt sich der Kreislauf.
Die Banken erschaffen es doch auch...
im Endeffekt verschenkt man es nicht sondern sorgt dafür das DIE großen Kapitalgeber weiter Forderungen geltend machen können und man sich als Staat weiter Geld pumpen darf... und das sind nicht die Banken.

LG


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Politik in Europa

15.11.2012 um 18:37
@def
Klar erschaffen es sich die Banken ebenso.
Nur zu welchem Zinssatz leiht sich eine Bank Geld?
Quasi geschenkt.
Und zu welchem Zinssatz wird es weiter verliehen?
.....
Das befeuert außerdem die Geldschöpfung.


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Politik in Europa

15.11.2012 um 18:52
und ist entgegen dem erweitertem wirtschaftskreislauf der vwl...

wie sagte mal däniken: die armen Studenten müssen den mist lernen, sonst kriegen Sie ihre scheine nicht.

LG


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Politik in Europa

16.11.2012 um 16:23
@skep
Ne nicht an einem einzellnen Punkt.. doch es ist ein sehr wichtiger... wenn man Geld fordert das es nicht gibt, dann kanns ja nur blöd herauskommen. Die Bank könnte auch auf die Zinsen verzichten und sich gleich nen paar Scheine drucken... könnte man die ganzen Zwischenschritte vergessen.

Naja Back to Topic:
Berlusconis beste Stürmerin

topelement
Laut italienischen Medienberichten will der Ex-Premierminister seine Tochter Marina ins politische Rennen schicken.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Berlusconis-beste-Stuermerin/story/29999423
Die Dynastie Berlusconi...
Platz 48 in der Liste der mächtigsten Frauen der Welt der Zeitschrift «Forbes»

@def (sorry hab mich verklickt, wollte dich nicht @en ;) )


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Politik in Europa

16.11.2012 um 17:28
Nochwas aus Italien:
Ein neues Maulkorb-Gesetz löst in italienischen Medien eine Welle der Entrüstung aus. Experten sehen die Pressefreiheit gefährdet

Journalisten, die verleumderische Inhalte veröffentlichen, landen in Zukunft im Gefängnis. Dies hat der italienische Senat am Dienstag beschlossen, indem er eine von der Lega lancierte Gesetzesänderung angenommen hat, die bis zu einjährige Gefängnisstrafen für Journalisten vorsieht.

Keinen «Grund zur Panik» sieht hingegen Lega-Parteichef Roberto Maroni. Gegenüber italienischen Medien schwächte er den Senatsentscheid ab: «Es besteht kein Gefängnisrisiko, die Lega wollte mit dieser Motion provozieren und zum Nachdenken animieren.»
Provokation hin oder her, fest steht, dass die Gesetzesänderung angenommen wurde und nun umgesetzt werden muss. Aus diesem Grund trafen sich die Parteichefs gestern zur ausserordentlichen Sitzung, wobei noch keine weiteren Informationen zum Thema veröffentlicht wurden.

Klare Worte findet der betroffene Alessandro Sallusti. In einem gestern erschienenen flammenden Kommentar in «Il Giornale» holte der Chefredaktor zum Rundumschlag gegen die verantwortlichen Lega-Politiker aus.
Insbesondere erinnerte er Roberto Maroni, Roberto Calderoli und Roberto Castelli an ihre eigenen, teilweise noch hängigen Verleumdungsverfahren und unterstrich damit die «Falschheit der Politiker». «Ihr seid lächerlich und ihr tut mir leid, ihr Feiglinge ohne Gesicht.»
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Italien-schickt-Journalisten-ins-Gefaengnis/story/16194270
Schon heftig das Missbrauchsrisiko solch eines Gesetzes...


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Politik in Europa

18.11.2012 um 03:19
Nachdem es es ja bekanntlich vor kurzem schon zu heftigen Protesten gegen die EU-Sparpolitik in Portugal, Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und Belgien gekommen ist, scheint man nun auch in Bulgarien, Slowenien und Tschechien genug zu haben und erster Protest macht sich breit.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Auch-die-Bulgaren-und-Slowenen-haben-genug/story/14581012


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Politik in Europa

18.11.2012 um 10:50
Zitat von skepskep schrieb am 14.11.2012:Politik in Europa
Sowas gibt es ? Dachte die in Brüssel machen was sie wollen und lügen den Völkern einfach was vor, damit die ruhig sind. ?!?

Naja ich geb ein scheiss auf die Pseudo-Union, soll das doch alles den bach ab gehen ;)

Es lebe die Schweiz ! und ich hoffe das ihr alle bald wieder "in euren eigenen ländern" leben könnt und nicht von Brüssel Regiert werdet !


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Politik in Europa

20.11.2012 um 21:01
Terroranschlag auf polnisches Parlament vereitelt

In Polen soll eine Gruppe Nationalisten geplant haben, Präsident, Regierung und Abgeordnete zu ermorden. Offenbar haben sich die Verdächtigen am norwegischen Massenmörder Breivik orientiert
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Terroranschlag-auf-polnisches-Parlament-vereitelt/story/16586493


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Politik in Europa

21.11.2012 um 23:40
Über einen Brexit, einen Austritt der Briten aus der EU, spekulieren nicht nur Politgurus seit Monaten, er ist zu einer ernsthaften Möglichkeit geworden.
David Cameron steht innenpolitisch unter massivem Druck – seine Wirtschaftspolitik ist ein Flop –, und aussenpolitisch wird ihm immer häufiger die kalte Schulter gezeigt. «Europa spricht nun Deutsch», hat der Fraktionspräsident der CDU, Volker Kauder, vor Jahresfrist erklärt.
Mit einer untergeordneten Rolle tun sich die Briten schwer. Trotzdem müssen sie sich daran gewöhnen, dass sie selbst in Europa nur noch eine ehemalige Supermacht sind und dass Brüssel ihnen unverhohlen zu verstehen gibt, dass man selbst einen Austritt notfalls locker verkraften könnte.

Trotzdem wäre ein Brexit für alle Beteiligten keine gute Lösung. Auch wenn das Vereinigte Königreich nicht mehr die Weltmacht von einst ist, spielt es nach wie vor eine bedeutende Rolle in der europäischen Politik.
Die Deutschen sind froh, wenn sie in den Briten einen verlässlichen Partner haben, falls die Franzosen es in Sachen Protektionismus wieder einmal zu bunt treiben.
Die Franzosen ihrerseits schätzen einen verlässlichen Partner, wenn das Deutsch in Brüssel zu schrill gesprochen wird. Die kleineren Staaten blicken nach London, wenn die Koalition von Berlin und Paris droht zu übermächtig zu werden.

Gideon Rachman, geopolitischer Fachmann in der «Financial Times», stellt deshalb fest: «Sollte Grossbritannien sich entschliessen, die EU zu verlassen, dann würde das Europa-Projekt noch wackliger.
Eurokraten antworten darauf, dass ja noch verschiedene Länder darauf warten, der Union beizutreten. Doch Grossbritannien zu verlieren und Kroatien zu gewinnen, ist kein gleichwertiger Tausch.»
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Kommt-es-zum-Brexit/story/17491530


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Politik in Europa

21.11.2012 um 23:49
Dazu noch folgendes:
Die EU-Kommission hat für die nächste siebenjährige Finanzperiode einen Haushalt in Höhe von 1,09 Billionen Euro vorgelegt - dies ist deutlich mehr, als im vorherigen Zeitraum. Deutschland und andere der reichen Nettozahler-Staaten lehnen dies ab. Sie verlangen Kürzungen von mindestens 100 Milliarden Euro.

94 Prozent des EU-Etats kämen direkt den Bürgern in den Mitgliedstaaten zugute, sagte Barroso weiter. So helfe die EU den 116 Millionen Menschen in Europa, die von Armut betroffen seien. «Wir haben Milliarden für die Rettung der Banken gefunden, und nun haben wir kein Geld, den Ärmsten zu helfen», kritisierte der Portugiese. «Wie sollen die Bürger das verstehen?»

«Wir werden keinem faulen Kompromiss zustimmen», sagte der Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion, der Österreicher Hannes Swoboda. «Das sollte der Rat wissen.»

Das Parlament sei bereit, einen Kompromiss zu blockieren, der ihm nicht passe, sagte der Vorsitzende der liberalen Fraktion, der ehemalige belgische Regierungschef Guy Verhofstadt. «Wenn der Rat uns keinen geeigneten Vorschlag präsentiert, sagen wir Nein», warnte auch die Haushaltsexpertin der Grünen, die Deutsche Helga Trüpel.

Die EU stehe vor einem Scheideweg, sagte der Fraktionschef der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), Joseph Daul. «Entweder wir arbeiten zusammen und sind solidarisch, oder wir sind egoistisch und nationalistisch - dann siechen wir gemeinsam dahin.»
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/EUParlamentarier-drohen-mit-Budgetblockade/story/18932907
Man darf gespannt auf die nächsten zwei Tage sein.


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22.11.2012 um 11:50
Der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick wirft der Bundesregierung vor, die tatsächlichen Kosten der Stützungsmassnahmen für Griechenland zu vertuschen.
Die deutschen Steuerzahler seien bereits beim ersten Schuldenschnitt Griechenlands mit über neun Milliarden Euro herangezogen worden, und zwar in ihrer Rolle als Eigentümer der HRE-Bad Bank und der Landesbanken. «Diese Kosten verschweigt die Bundesregierung, weil sie nicht zugeben will, dass die Griechenland-Rettung etwas kostet», sagte Schick gegenüber dem deutschen Nachrichtenportal «Handelsblatt online».

Diese Milliarden würden in einen Schattenhaushalt geschoben, der erst in vielen Jahren aufgelöst werden solle. «Derzeit werden so 22 Milliarden Euro Schulden vertuscht», sagte Schick. Mit seriöser Haushaltspolitik habe das nichts zu tun.

Der «Wirtschaftsweise» Peter Bofinger rechnet bei einem möglichen Schuldenschnitt für Griechenland mit einem zweistelligen Milliardenbetrag für den deutschen Steuerzahler. Dabei müsse man aber die Ersparnis durch das niedrige Zinsniveau für deutsche Schulden gegenrechnen, sagte Bofinger der «Saarbrücker Zeitung» (Donnerstagsausgabe). «Wenn man einen Schuldenschnitt von, sagen wir, 50 Prozent vornimmt, dann kostet das auch den deutschen Steuerzahler echtes Geld. Im konkreten Fall wären das etwa 17,5 Milliarden Euro.»

Allerdings habe der deutsche Steuerzahler durch die Krise auch massiv Geld gespart. «Die Zinsen für die öffentlichen Schulden sind krisenbedingt so niedrig wie noch nie, sodass Deutschland dadurch jährlich einen zweistelligen Milliardenbetrag spart.»
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/22-Milliarden-Euro-Schulden-werden-vertuscht/story/22521877
Also wenn man nun Griechenland 3 Jahre durch die Krise zieht hat der deutsche Steuerzahler soviel Geld gesparrt dass er den Griechen die Schulden komplett erlassen könnte... hab ich das so in etwa richtig verstanden?


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Politik in Europa

22.11.2012 um 13:02
@Glünggi

Da wird wohl unterschlagen, dass der Steuerzahler oft auch ein betrogener Sparer ist.


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22.11.2012 um 13:33
@Hansi
Könnens ja wie die Katalanen machen ;)
Aufstand in Gallifa

Ein kleines Dorf in Katalonien hat genug von der spanischen Wirtschaftskrise. Ab sofort werden dem Staat keine Steuern mehr bezahlt.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Aufstand-in-Gallifa/story/29051524


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Politik in Europa

23.11.2012 um 12:08
Es ist ein Junge: Yves Mersch an der Spitze der EZB


Jetzt hat er es doch noch geschafft: Der Notenbankchef Luxemburgs wurde vom EU-Gipfel zum Direktor der Europäischen Zentralbank gewählt – gegen den Willen des EU-Parlaments, welches eine Frau bevorzugt hätte
topelement
Mersch ist erfahren, blitzgescheit und kompetent. Er zählt sogar zu den geldpolitischen Falken und ist daher ein potenzieller Verbündeter des deutschen Bundesbankchefs Jens Weidmann. Einen besseren Kandidaten konnte es aus deutscher Sicht kaum geben. Sein einziges Handicap war zuletzt sein Geschlecht: «Ja, ich muss leider bekennen, ich bin keine Frau», hatte er selbst scherzhaft festgestellt.

Merkel hielt ihm trotz Protesten der Abgeordneten die Treue, und auch ihre EU-Amtskollegen. Dafür nehmen sie in Kauf, dass das schwierige Verhältnis zum EU-Parlament einen weiteren Kratzer bekommt. Und auch, dass Mersch mit angeschlagener Legitimation ins Amt startet.
Doch einen anderen Kandidaten gab es nicht
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Es-ist-ein-Junge-Yves-Mersch-an-der-Spitze-der-EZB/story/21250156
Es darf gevettert werden in der Wirtschaft.
PS: Finde keinen Link zu GoldmanSachs, aber vielleicht hab ich nicht genaugenug hingeschaut ;)


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Politik in Europa

23.11.2012 um 21:29
So wie ihr vielelicht erfahren habt, haben die Pfeifen von Regierungschefs das Gipfeltreffen abgebrochen, weil sie sich nicht einig werden über den Haushalt.. soll dann im Januar nochmal ein Versuch gestartet werden.

Zypern kriegt nun anscheinend n bisserl was an Geld:
EU-Insider sprechen von Krediten in der Höhe von 17,5 Milliarden Euro. Das Geld würde zum Grossteil dafür verwendet, Zyperns marode Banken zu rekapitalisieren.

Europas drittkleinstem Land droht eine enorme Bürde.
17,5 Milliarden Euro sind im europäischen Kontext nicht sehr viel. Doch auf Zyperns 840'000 Millionen Einwohner umgerechnet ist die Summe enorm.
Rund 21'000 Euro an zusätzlichen Schulden fallen dadurch pro Kopf an.
Auch der Vergleich zur jährlichen Wirtschaftsleistung verursacht Hühnerhaut. Zyperns BIP lag 2011 bei 18,0 Milliarden Euro : Fast aufs Haar genau ein Jahr müssten die Zyprioten schuften, um den Kredit gegenüber den europäischen Geldgebern wieder abzustottern – Zinslast noch nicht miteinberechnet.
Ob Europa sein Geld jemals wiedersehen wird?
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Ein-Jahr-schuften-fuer-die-Bankenrettung/story/23865966


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