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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

258 Beiträge, Schlüsselwörter: Mindestlohn
25h.nox
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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:02
@yoyo das ist völlig unfair... umverteilung über echte steuern ist besser, da da wirklich alle mit einbezogen werden. progression verlängern, spitzensteuersatz erhöhen und abgeltungssteuer abschaffen und schon hast du ein gut funktionierendes umverteilungssystem


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:03
@yoyo
yoyo schrieb:Ganz einfach, weil ich keinen Zusammenhang sehe zwischen Einzahlung und Rente/Pension.
Ganz einfach, dann zahl ich ab jetzt nur den Mindestsatz, denn ich sehe durchaus einen Zusammenhang zwischen Altersvorsorge und eingezahltem Geld.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:08
@25h.nox

Wie man im Detail umverteilt ist mir egal, aber ich finde es einfach völlig daneben, dass es Leute gibt, die z. B. als Verkäuferin 45 Jahre lang in Vollzeit gearbeitet haben und dann im Ruhestand gerade so über die Runden kommen, während andere x Tausend Euro im Monat kassieren, nur weil sie früher mal etwas vermeintlich Besseres waren.

Hier in Portugal ist die Diskrepanz ganz besonders übel. Viele können sich mit einer Rente von 250 bis 400 Euro nicht mal jeden Tag eine warme Mahlzeit leisten, geschweigedenn ein Gebiss, während ehemalige Bürokraten z. T. 5000 Euro aus den leeren Staatskassen abziehen.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:10
@tröti

Du sprichst das Grundproblem an: den Mangel an Weisheit, den Egoismus. Die Leute sollten irgendwann von selbst zur Einsicht kommen, dass niemand besser ist als jemand anders. Dann empfindet man die Umverteilung auch nicht als Strafe, sondern als soziale Notwendigkeit. Aber das werde ich wohl nicht mehr erleben. Bislang ist für die meisten Menschen immer noch das Geld die Motivation für ihr Handeln.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:18
@yoyo
Die verrichteten Arbeien werden unterschiedlich entlohnt und sind auch durchaus unterschiedlich wichtig und/oder verantwortungsvoll.
Der Gutverdiener stützt das System und die sozial Schwächeren über seine Steuern, die zum Teil erheblich höher sind als die der Geringerverdienenden.
Darin sehe ich durchaus einen sozialen Beitrag.
Wenn es sich aber um eine staatlich erzwungene Altersvorsorge geht, dann soll auch für jeden eingezahlten Euro am Ende was Zählbares herauskommen. Alternative ist doch eine rein private Altersvorsorge. Der Staat weiss schon, warum er das nicht als gangbare Alternative sieht.
Unterstell mir mangelnde Weisheit oder Egoismus, das ist dir freigestellt.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:23
yoyo schrieb:Ich finde schon seit Jahren, dass es für Einkommen eine absolute Obergrenze geben sollte, ein bestimmtes Vielfaches des Mindesteinkommens, sagen wir das Zehnfache.
???
Nehmen wir an, das Mindesteinkommen soll 1.500€ pro Monat sein.
Du willst also, daß die Verdienstobergrenze bei 15.000€ pro Monat liegen soll???
Damit kann man in München oder Kitzbühel nicht vernünftig leben!

Da ist aber eine große Differenz - Daliel Vasella, Verwaltungsratschef von Novartis hat ein Monatseinkommen von 833.000€ - brutto wohlgemerkt...


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:24
Das sehe ich z. B. ganz anders. Viele Tätigkeiten sind völlig überbezalt, während andere völlig unterbezahlt sind.
Nein, meine Alternative ist ein Mischsystem. Da es eine relativ niedrige Obergrenze für Rente/Pension gäbe, müsste derjenige, der im Alter besser gestellt sein will, während der aktiven Zeit zusätzlich privat vorsorgen. Außerdem braucht doch kein Ruheständler 5000 Euro im Monat, immerhin kommt man als Arbeitender mit 2000 Euro aus, obwohl man viel höhere Ausgaben hat als im Alter, z. B. für die Kinder. In ein Heim muss unter Umständen jeder mal, ob er zuvor Professor oder Verkäufer war. Dann kommen auch dieselben Kosten auf den Betroffenen und seine Familie zu.


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20.02.2013 um 15:27
@Kurzschluss

Hehe, ich mag Sarkasmus :)


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20.02.2013 um 15:40
@yoyo
yoyo schrieb:Außerdem braucht doch kein Ruheständler 5000 Euro im Monat, ...
Na das kommt ja wohl darauf an was für einen Lebensstandard derjenige sich in seinem Arbeitsleben erarbeitet hat. So pauschal zu sagen kein Ruheständler braucht doch 5000 Euro im Monat ist etwas kurzsichtig.
Du darfst auch nicht vergessen, das man als Ruheständler mindestens 8 Stunden / Tag mehr Zeit hat um irgnedwie Geld auszugeben, weil er eben mehr Freizeit hat.

Und noch was zur gesetzlichen Rente: Kein Cent der von uns heute in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wird ist für UNSERE Rente, sonder für die Renten der aktuell lebenden Renter.


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elten
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20.02.2013 um 15:42
@yoyo
Sag mal bitte was machst du beruflich?


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20.02.2013 um 15:43
@McMurdo

Über die ersten beiden Paragraphen kann ich nur lachen :D

Eben, sagte ich ja schon, eine Art Durchlauferhitzer. Die Rentenversicherung ist kein persönliches Sparbuch oder Girokonto, auf dem später noch mindestens dasselbe sein muss, was man einbezahlt hat.


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20.02.2013 um 15:45
@elten

Wozu persönliche Fragen? Dies ist eine Grundsatzdiskussion. Aber du kannst mir glauben, dass ich alles andere als ein Abzocker bin, im Gegenteil ...


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elten
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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:46
naja dann eben nicht


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elten
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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:47
Bist bestimmt noch sehr jung


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20.02.2013 um 15:48
Mitte 40 ...


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elten
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20.02.2013 um 15:49
Das war jetzt aber was persönliches.geht doch...


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:51
Das ist etwas Persönliches, das absolut ist. Bei der Frage nach meinem Beruf hingegen sehe ich Diskussionen um den Stellenwert meiner Arbeit, der bei dieser Diskussion aber keine Rolle spielt.


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20.02.2013 um 15:51
@yoyo
yoyo schrieb:Eben, sagte ich ja schon, eine Art Durchlauferhitzer. Die Rentenversicherung ist kein persönliches Sparbuch oder Girokonto, auf dem später noch mindestens dasselbe sein muss, was man einbezahlt hat.
Das ist mir wohl bewusst und das habe ich von dir ja auch zur Kenntnis genommen. Deshalb habe ich das auch extra in einem eigenen Absatz geschrieben. Sollte halt nochmal so allgemeine Info für alle sein.

Zu den 5000 Euro:
Stell dir einfach vor, du müsstest ab morgen mit 70 % weniger Einkommen leben müssen.


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Achtung böse! Mindestlohn und Maximaleinkommen

20.02.2013 um 15:53
@McMurdo

Wenn mein Einkommen 5000 Euro betrüge, hätte ich kein Problem mit 70 % weniger.
Wenn mein Einkommen 1000 Euro betrüge, dann sehr wohl.

Wir haben irgendwie völlig das Gespür dafür verloren, was angemessen und verdient ist ...


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elten
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20.02.2013 um 15:53
Sehe ich aber anders.
Deine Arbeit beeinflusst auch deine Meinung.Wenn auch unbewusst.


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