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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

10.101 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Gesellschaft, Natur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 08:27
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Man muss nicht Gaskraftwerke bauen
Ganz ohne wird es nicht gehen. Nur mit Speichern kommt man auf absehbare Zeit nicht hin.

Aber mit einem konsequenten Speicherausbau würde man die Zahl der notwendigen Gaskraftwerke zumindest deutlich reduzieren können. Die Investoren stehen ja nun schon Schlange. Weswegen sich Gaskati ja nach Kräften bemüht das Geschäftsmodell für Batteriespeicher zu zerstören.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 10:03
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Aber mit einem konsequenten Speicherausbau würde man die Zahl der notwendigen Gaskraftwerke zumindest deutlich reduzieren können.
Gaskraftwerke sind eine Speicherlösung und die Speicher sind auch schon in ausreichender Menge vorhanden, was fehlt ist Power2Gas. Ich würde aktuell aber tatsächlich ein Referendum pro/contra Atomkraft in Deutschland abhalten und evtl. auf 40% Atomkraft als Grundsockel gehen. Allerdings wie in Frankreich ausschließlich über ein staatliches Unternehmen.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 10:13
Hallo @Dasdeeeeniz , hallo @alle !
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Klar, die Anfangsinvestitionen für den Netzausbau sind hoch,
Da hast du einen teuren Einzelaspekt genannt, das zentrale Problem besteht aber darin das Sonnen- und Windkraftanlagen nicht sonderlich gut geeignet sind um damit eine Stromversorgung aufzubauen. Man muß da sehr viel Technik drum herum bauen und Vieles davon muß erst noch entwickelt werden. Ich denke da z.B. an die Wasserstofftechnik.

Beim Netztausbau mußt du bedenken das die nicht für die Ewigkeit gebaut sind. Die Netze sind vieleicht auf eine Lebensdauer von 40 Jahren ausgelegt und müssen auch permanent gewartet werden. Das ist so betrachtet eine ewige Baustelle und verursacht dauerhaft Kosten.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Ist halt Fakt.
Es gibt genug Narren, die das glauben.
Das schlimme daran ist aber das diese Narren auch Gesetze machen.


Gruß, Gildonus


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 10:18
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Da hast du einen teuren Einzelaspekt genannt, das zentrale Problem besteht aber darin das Sonnen- und Windkraftanlagen nicht sonderlich gut geeignet sind um damit eine Stromversorgung aufzubauen. Man muß da sehr viel Technik drum herum bauen und Vieles davon muß erst noch entwickelt werden. Ich denke da z.B. an die Wasserstofftechnik.

Beim Netztausbau mußt du bedenken das die nicht für die Ewigkeit gebaut sind. Die Netze sind vieleicht auf eine Lebensdauer von 40 Jahren ausgelegt und müssen auch permanent gewartet werden. Das ist so betrachtet eine ewige Baustelle und verursacht dauerhaft Kosten.
Klar kostet der Umbau Geld. Aber das wird oft so dargestellt, als wäre nur bei EE alles teuer und bei den alten Systemen nicht – das stimmt halt nicht.

Jede Art von Stromversorgung braucht Infrastruktur, Wartung, Ersatzinvestitionen und laufende Kosten. Netze müssen immer modernisiert werden, Kraftwerke auch. Das ist nichts Besonderes bei Wind und Solar.

Der Unterschied ist eher: Bei EE investierst du mehr am Anfang, hast danach aber sehr geringe laufende Kosten, weil du keinen Brennstoff kaufen musst. Bei Gas oder Kohle zahlst du dauerhaft weiter – und bist zusätzlich von Preisen und Importen abhängig.

Beim Thema „viel Technik drum herum“: Ja, Speicher, Netze, Flexibilität und intelligente Steuerung werden wichtiger. Aber das heißt nicht, dass EE ungeeignet sind, sondern dass sich das System verändert. Früher brauchte man dafür eben mehr Brennstofflager, Kraftwerksreserven und Importe.

Und Wasserstoff wird sicher für manche Bereiche wichtig, aber nicht als Voraussetzung dafür, dass EE grundsätzlich funktionieren. Es gibt jetzt schon Lösungen wie Batteriespeicher, Lastmanagement, europäischer Stromhandel und Reservekapazitäten.

Unterm Strich bleibt für mich: Der Umbau kostet Geld, aber dafür bekommt man langfristig ein planbareres, unabhängigeres und klimafreundlicheres System mit niedrigen variablen Kosten.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Es gibt genug Narren, die das glauben.
Es gibt genug Narren die Glauben, weiterhin von fossilen Brennstoffen abhängig zu sein wäre die beste Lösung. Sehen wir ja aktuell... nicht...


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 12:38
Zitat von tarentaren schrieb:Gaskraftwerke sind eine Speicherlösung und die Speicher sind auch schon in ausreichender Menge vorhanden
Das wir schon Speicher genug haben, würde ich abstreiten. Da stehen wir immer noch am Anfang. Gaskraftwerke haben wir 35GW, Zusammen mit Wasser und Biogas, die ja immer liefern können, kommen wir dann auf 51GW. Das ist immer noch kleiner als der Spitzenverbrauch von 70GW. Im Moment stehen da halt noch 30GW an Kohle zu verfügung, die wir entweder auch Batterien oder durch Gas ersetzen müssen.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 13:41
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Das wir schon Speicher genug haben, würde ich abstreiten.
Das war auch bezogen auf die Gasspeicher in Deutschland
Theoretisch könnten die deutschen Gasspeicher bei einem Füllstand von 100 % die gesamte Gaskraftwerksflotte für etwa 146 Tage (knapp 5 Monate) unter ununterbrochener Volllast betreiben.
Diese Berechnung basiert auf folgenden aktuellen Daten:

Gesamtkapazität der Gasspeicher: Rund 251 TWh.
Installierte Leistung der Gaskraftwerke: Etwa 35,3 Gigawatt (GW).
Quelle: google KI


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 14:00
Zitat von tarentaren schrieb:Das war auch bezogen auf die Gasspeicher in Deutschland
Ach so, ja davon haben wir genug. Die meisten könnte man auch für Wasserstoff nutzen. Zumal ja der Verbrauch tendenziell runter geht, hoffe ich jedenfalls. gas-Kati versucht ja verzweifelt das Gegenteil zu erreichen


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 15:29
Hatte ich schon mal im anderen Thread geschrieben: Strom aus EE in Deutschland ist billiger als Atomstrom aus Frankreich.
Hier sind alle Kosten mit drin:
Ich habe mal die KI nach den Vollkosten des Attomstroms in Frankreich gefragt:
Screenshot 2026-04-10 162446
und nach den Vollkosten der Erneuerbaren in Deutschland:
Screenshot 2026-04-10 162806
Also: Atom-F 12-18 ct/kWh vs. EE-D 9-14 ct/kWh



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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

17.04.2026 um 19:24
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Man muß da sehr viel Technik drum herum bauen und Vieles davon muß erst noch entwickelt werden.
Nein, EE ist voll funktionsfähig inklusive Speicher. Diese entwickeln sich logischerweise noch, weil es hier immer noch Innovationen gibt. Nutzbar ist aber alles bereits jetzt.

Du redest dich wieder heraus - genauso wie unsere unfähige EON-Mitarbeiterin.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

gestern um 17:35
Hallo @Dasdeeeeniz , hallo @alle !


Ich habe den Eindruck das sich viele Anhänger der Energiewende den Aufwand und die Kosten einfach sich selbst "schönlügen".

Das Stromnetz für die Erneuerbaren ist wesendlich umfangreicher und teurer als das für konventionelle Stromversorgung. So käme keiner auf den Gedanken ein konventionelles Großkraftwerk "Offshore" zu errichten und dann eine Nord - Süd Trasse zu bauen.

Man könnte bestehende Kohlekraftwerke umbauen um sie dann mit Wasserstoff aus Elektrolyse betreiben. Das ist grundsätzlich mit einem geringen, vertretbaren Aufwand möglich, aaaaaaaaaaaaaber..... Erst einmal müßte man vor Ort einen hinreichend leistungsstarken Elekrolyseur bauen und dann benötigt man einen ausreichend großen Gasspeicher. Der Wirkungsgrad einer derartigen Kombination liegt vieleicht bei 40 bis 50 % (Schätzung von mir) und wenn man bedenkt das so ein Kraftwerk vieleicht nur 30, vieleicht 100 Tage im Jahr im Betrieb ist, ist das auch nicht wirtschaftlich darstellbar.

Derartige Investitionen sind aber notwendig und irgendwer zahlt die Rechnung.


Gruß, Gildonus


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

gestern um 21:00
Also eine Sache die ich ja nicht so ganz verstehe:

Wenn EE eigentlich in allen Bereichen besser sind als konventionelle Stromerzeugung, warum schwenken dann nicht alle Stromerzeuger mit vollem Einsatz darauf um?
Die Kosten welche zur Erhaltung und zum Betrieb konventioneller Kraftwerke anfallen, sollten ja eigentlich in kurzer Zeit den vollständigen Ausbau auf EE finanzieren können?
Oder denke ich da falsch?


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

gestern um 21:24
Zitat von GildonusGildonus schrieb:So käme keiner auf den Gedanken ein konventionelles Großkraftwerk "Offshore" zu errichten und dann eine Nord - Süd Trasse zu bauen.
Ursprünglich waren die Nord-Süd-Trassen geplant um den Kohlestrom aus den Braunkohlerevieren nach Abschaltung der AKW in den Süden Deutschlands zu transportieren.
Kohlestrom für die Energiewende in Bayern? Das war Ministerpräsident Horst Seehofer schon lange suspekt. Ausgerechnet in Sachsen-Anhalt soll eine jener Trassen starten, die Bayern nach dem Abschalten der letzten Meiler mit Strom versorgt. Von Bad Lauchstädt bei Halle - das mitteldeutsche Braunkohlerevier liegt gleich um die Ecke - nach Meitingen bei Augsburg. 450 Kilometer lang, quer durch Bayern.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/diskussion-ueber-stromtrassen-seehofers-kabelsalat-1.1984308
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Man könnte bestehende Kohlekraftwerke umbauen um sie dann mit Wasserstoff aus Elektrolyse betreiben.
Geht nicht so einfach, effizienter, einfacher und billiger sind Gasturbinen-Kraftwerke.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

gestern um 21:40
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Erst einmal müßte man vor Ort einen hinreichend leistungsstarken Elekrolyseur bauen und dann benötigt man einen ausreichend großen Gasspeicher. Der Wirkungsgrad einer derartigen Kombination liegt vieleicht bei 40 bis 50 % (Schätzung von mir) und wenn man bedenkt das so ein Kraftwerk vieleicht nur 30, vieleicht 100 Tage im Jahr im Betrieb ist, ist das auch nicht wirtschaftlich darstellbar.
Ja, im Gründe finden, um etwas nicht zu machen, sind wir Weltmeister. Dann überlassen wir das Geschäft wieder mal China:
Dass Wasserstoff dringend gebraucht wird, hat auch China verstanden. Deshalb hat die chinesische Regierung den Energieträger im kürzlich verabschiedeten Fünfjahresplan als "Zukunftstechnologie" definiert, die bis 2030 massiv gefördert werden soll. Ausgegebenes Ziel: 2030 soll Wasserstoff zu Preisen um die zwei bis drei Euro pro Kilogramm verkauft werden können. Aktuell kostet grüner Wasserstoff in Europa je nach Abnahmeform 10 bis 20 Euro/kg. Würde Wasserstoff aus China wirklich so günstig wie im Fünfjahresplan ausgegeben werden, wäre der Energieträger im Wesentlichen genauso günstig wie Erdgas und damit wettbewerbsfähig. Erklärtes Ziel ist es zudem, Wasserstoff zu exportieren – auch nach Europa.
Quelle: https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101213852/china-will-bei-wasserstoff-dominieren-neue-eu-allianz-will-sich-wehren.html


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

gestern um 21:49
Zitat von tarentaren schrieb:Ich würde aktuell aber tatsächlich ein Referendum pro/contra Atomkraft in Deutschland abhalten und evtl. auf 40% Atomkraft als Grundsockel gehen. Allerdings wie in Frankreich ausschließlich über ein staatliches Unternehmen.
Viel zu teuer, nicht flexibel und wo sollen die hin?
Atomkraft in Deutschland hat sich erledigt.
Mag ja sein, dass sich gerade mehrheitlich für die Atomenergie ausgepsorchen wird. Aber einen Ort zu finden, wo sowas dann auch wirklich neu gebaut werden könnte, vergiss es.
Wir haben ja noch nicht mal ein vernünftiges Lager für den letzten Müll davon.

Atomkraft in Deutschland ist ein Traumschloss und wir sollten lieber mehr darin invenstieren, was auch verwirklicht werden kann. Mehr Speicher mehr Wasserstoff bei Überproduktion von Solar und Wind, mehr Eneuerbare.


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