Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik
26.08.2026 um 11:16Ja das fide ich auch. Super auch, dass die hamburger Klimaschützer von den von ihnen intensiv angekündigten zunehmenden Hitzewellen überrascht wurden ;-).
Waren sie das denn wirklich?aliM. schrieb:Super auch, dass die hamburger Klimaschützer von den von ihnen intensiv angekündigten zunehmenden Hitzewellen überrascht wurden
Was heißt "überrascht". Man hatte halt angenommen, dass sich der norden etwas langsamer erwärmt, als der süden. Wenn ich so im "wie ist das wetter" thread lese, dann kommt das auch hin. Ich hatte diesen sommer hier oben nur wenige tage mit über 30°C und tropischen nächten. Da ist die darmstadt region ja deutlich gebeutelter, die wochenlang über 30°C, teilweise schon 40°C hatten. Hamburg hatte ich diesbezüglich jetzt nicht im blick, aber städte sind sowieso nochmal schlimmer dran, weil der ganze beton und asphalt die wärme nochmal speichert.aliM. schrieb:Super auch, dass die hamburger Klimaschützer von den von ihnen intensiv angekündigten zunehmenden Hitzewellen überrascht wurden ;-).
Nicht nur das, auch die vielen technischen Prozesse (auch der Straßenverkehr gehört dazu) sorgen für zusätzliche Abwärme.gastric schrieb:Hamburg hatte ich diesbezüglich jetzt nicht im blick, aber städte sind sowieso nochmal schlimmer dran, weil der ganze beton und asphalt die wärme nochmal speichert.
Ja na klar. Witzigerweise blasen klimaanlagen ihre heiße luft ja auch noch nach aussen und je mehr geräte in betrieb gehen, desto spürbarer auch dahingehend ein effekt. In hamburg allerdings noch kein thema, weil es einfach insgesamt zu wenige geräte gibt.Total_Recall schrieb:Nicht nur das, auch die vielen technischen Prozesse (auch der Straßenverkehr gehört dazu) sorgen für zusätzliche Abwärme.
Aber vorausschauend wie die Politik in Hamburg nun mal ist , sollte man die Regel dann doch gerade nicht zurücknehmen ?gastric schrieb:Ja na klar. Witzigerweise blasen klimaanlagen ihre heiße luft ja auch noch nach aussen und je mehr geräte in betrieb gehen, desto spürbarer auch dahingehend ein effekt. In hamburg allerdings noch kein thema, weil es einfach insgesamt zu wenige geräte gibt.
Die prüfung hat doch sowieso einen kaum bis gar nicht spürbaren effekt, weil die allermeisten anträge eh genehmigt werden. Und die paar grad machen den kohl doch auch nicht mehr fett :DaliM. schrieb:Aber vorausschauend wie die Politik in Hamburg nun mal ist , sollte man die Regel dann doch gerade nicht zurücknehmen ?
Kannst du dazu mal paar zahlen verlinken? Brände von WKA sind eher die ausnahme.Stine87 schrieb:Denn Brände von Windrädern sind ja nun durchaus öfter der Fall.
Der Bundesverband Windenergie führt zwar eine Liste, aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wie es heißt. Demnach gab es seit 2005 deutschlandweit 71 Brandfälle – unabhängig davon, ob im Wald oder nicht. Keiner davon sei in Bayern gewesen. Pro Jahr, so die Schätzung, gebe es bundesweit fünf bis zehn Brände.Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/wenn-ein-windrad-im-wald-brennt-so-selten-so-gefaehrlich,UmfAKhh
So einfach ist das nicht. Die pumpen lediglich Wärmeenergie von einem Reservoir in ein anderes (im Zimmer wird es kalt, draußen wärmer), während das, was ich als technische Prozesse bezeichne, zusätzliche Wärmeenergie in die Luft entlassen, Wärme, die vorher nicht vorhanden war.gastric schrieb:Witzigerweise blasen klimaanlagen ihre heiße luft ja auch noch nach aussen
Eigentlich schon. Bei ausreichender anzahl von klimageräten wirds draussen noch ein bisl heißer. Klar ist das nur "umverteilung" von drinnen nach draussen. Diejenigen mit klimaanlage juckst nicht. Diejenigen ohne dann schon.Total_Recall schrieb:So einfach ist das nicht.
Ist doch in summe letzlich völlig egal. Der effekt durch hitzewellen, alle zusätzlichen wärmeproduzenten und wärmeumverteiler ist eben der, dass es draussen wärmer wird, was zur folge hat, dass man eher zu einer klimaanlage greift und den effekt dann wieder ein bisschen verstärkt.Total_Recall schrieb:was ich als technische Prozesse bezeichne, zusätzliche Wärmeenergie in die Luft entlassen, Wärme, die vorher nicht vorhanden war.
Jep. Ist aber weniger "dramatisch", weil es in städten sowieso auch im winter tendenziell wärmer ist aus eben auch von dir genannten gründen.Total_Recall schrieb:Selbiges gilt ja auch für Wärmepumpen, die ja nichts anders als eine Klima sind. Innen wird das Haus warm, außen wird es irgendwo kälter.
Zahlen dazu sind für jeden einsehbar, allerdings sind die Angaben von der Windkraft Lobby selbst, somit vermutlich geschönt. Etwa 2.500 WKA stehen in Waldgebieten, Tendenz zunehmend.gastric schrieb:Kannst du dazu mal paar zahlen verlinken? Brände von WKA sind eher die ausnahme.
Mir sind nur etwa 30.000 WKA bekannt.gastric schrieb:Gibt halt keine offizielle statistik, aber diese 5-10 brände jährlich finde ich in mehreren quellen. Ist jetzt nicht soooooo viel bei gut 300.000 WKAs.
Dann müsste man eigentlich mal quantifizieren, welchen Anteil Brände von Windenergieanlagen am gesamten Waldbrandgeschehen haben. ‚Kann brennen und könnte dabei einen Waldbrand auslösen‘ ist noch kein Nachweis dafür, dass Windräder die Waldbrandgefahr deutlich erhöhen.Stine87 schrieb:Davon ab, reicht wie o. g. ein einziger Brand in diesen Trockenzeiten.
Ups ja sorry, eine 0 zuviel.Stine87 schrieb:Mir sind nur etwa 30.000 WKA bekannt.
Wie hoch schätzt du die wahrscheinlichkeit, dass dies genau in einer trockenzeit passiert? Ich meine klar... könnte passieren. Ist aber eher unwahrscheinlich. Wohin genau führt also deine argumentation? WKA im wald verbieten?Stine87 schrieb:Gerade im waldreichen (und windschwachen) Süden wie z.B. im Schwarzwald dürfte bei der momentanen Trockenheit ein einziger Windradbrand genügen, um ein wahres Inferno auszulösen.
Wir waren bei der Energiebilanz. Aber soweit kann ich dir durchaus zustimmen.gastric schrieb:Diejenigen mit klimaanlage juckst nicht. Diejenigen ohne dann schon.
Allen den Zutritt verbieten. ;-)gastric schrieb:Wohin genau führt also deine argumentation? WKA im wald verbieten?
Statistisch gesehen habe man bei der Feuerwehr nicht festgestellt, dass durch ein Windrad eine wesentliche Gefahrenerhöhung im Wald bestehe, sagt Jürgen Weiß, Leiter des Fachbereichs Brand- und Gefahrenschutz im Landesfeuerwehrverband Bayern. "Gefährlicher ist aus unserer Sicht, einen Pkw mit einem heißen Auspuff im hohen Gras am Waldrand abzustellen."Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/wenn-ein-windrad-im-wald-brennt-so-selten-so-gefaehrlich,UmfAKhh
So ist es.gastric schrieb:Ist aber eher unwahrscheinlich.
Eher andersrum macht es einen Sinn. Die Tatsache, dass WKA 5 bis 10 mal im Jahr brennen und dies glücklicherweise bislang noch nicht in einem größeren Waldgebiet, schützt nicht davor, dass es nicht doch passieren kann.gastric schrieb:Wie hoch schätzt du die wahrscheinlichkeit, dass dies genau in einer trockenzeit passiert? Ich meine klar... könnte passieren. Ist aber eher unwahrscheinlich
Definiere bitte mal "durchaus öfter"!Stine87 schrieb:Denn Brände von Windrädern sind ja nun durchaus öfter der Fall.
Es sind 11%, obwohl nichtmal 11% der WKAs im wald stehen.Stine87 schrieb:Ausserdem tragen diese WKA im Wald nicht einmal zu 10% der durch Windkraft erzeugten Strommenge bei.
Insgesamt stehen aktuell rund 2.450 Windräder in Wäldern. Sie liefern zusammen über 6.600 Megawatt Strom; etwa elf Prozent der gesamten Windenergieleistung in Deutschland.Quelle: https://www.sauberenergie.de/magazin/sauber-energie-magazin-lesen/windkraft-waldrodung
Angesichst dessen, dass unachtsamkeit und vorsätzliche brandstiftung durch wanderer, spaziergänger und co den großteil der waldbrände auslösen..... 2025 waren es 1175 waldbrände.... die 5-10 waldbrände pro jahr, die durch WKAs im schlimmsten fall ausgelöst werden, nehm ich in kauf. Das risiko mensch ist weitaus größer und der produziert im wald nichtmal strom, höchstens müll. Können wir den nicht rausschmeißen, um das risiko von waldbränden zu minimieren?Stine87 schrieb:Mit anderen Worten: Bisher einfach nur Glück gehabt. Doch hier mit Zufällen zu hantieren ist in meinen Augen fast schon vorsätzlich verantwortungslos.
Dazu ein paar Zahlen:gastric schrieb:Das risiko mensch ist weitaus größer
Studie: Fast 40 Millionen Deutsche wandernQuelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/reise-urlaub/Studie-Fast-40-Millionen-Deutsche-wandern-id8411766.html
Düsseldorf (dpa) - Fast jeder zweite Bundesbürger wandert regelmäßig durch Berge, Wald und Wiesen. Das ergab eine repräsentative zweijährige Studie des Deutschen Wanderverbands gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium.
Was wäre denn nicht verantwortungslos?Stine87 schrieb:Doch hier mit Zufällen zu hantieren ist in meinen Augen fast schon vorsätzlich verantwortungslos.
Würden uns hier schon angesprochen, mußt halt auch lesenStirnsänger schrieb:Definiere bitte mal "durchaus öfter"!
Mir wäre nicht bekannt, dass Windkraftanlage signifikant häufig brennen.
?? Was willst du damit sagen?gastric schrieb:Das risiko mensch ist weitaus größer und der produziert im wald nichtmal strom, höchstens müll. Können