kuno7 schrieb:Stimmt, denn wie allgemein bekannt is, gabs ja vor dem Auftreten des Menschen auch keine Waldbrände.
Brände durch Blitze sind eher selten, kamen aber schon immer vor.
Brände durch den Menschen sind weit öfters der Fall, ob nun absichtlich oder fahrlässig. Nicht wenige Brände dürften wohl durch die weggeschmissene Zigarette entstehen.
Im Bereich der Landwirtschaft kommen auch immer Brände auf Getreide und Stoppelfelder vor, heiß gelaufene Lager oder Keilriemen erzeugt oft Brände.
Hab ich selbst schon erlebt beim Dreschen und welche Macht Feuer dann entwickelt.
Bone02943 schrieb:Weil viele Menschen dort Feuerholz gesammelt und liegende Bäume kleingehackt haben. Da gab es also scheinbar weniger Brandmaterial in den Wäldern. Heute holt sich kaum noch jemand Holz aus dem Wald.
Heut soll ja mehr Holz und Holzreste im Wald liegen bleiben, wegen der Umwelt.
Man denke an den Borkenkäfer Wald im Harz oder bayrischen Wald.
Zu den Nadelholzwäldern, die sind in erster Linie durch den 1. und 2. WK entstanden, Holz wurde vor allem für die Pulverindustrie der Artillerie benötigt, heute nutzt man dazu Baumwollfasern (Lieferant China...)
Nach den Kriegen war Deutschland ziemlich abgeholzt und die jeweiligen Regierungen wollten eine schnelle Aufforstung, das Geld für eine Wiederaufforstung dürfte beide Male nicht wirklich vorhanden gewesen sein, ob nun beim Staat oder bei den Privatbesitzern.