Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Wird es Zeit für eine Revolution?

357 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Revolution, Geldsystem ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 19:59
@MrMistery
Die Schuld trägt nicht das Geldsystem an sich. Geld ist eine wunderbare Erfindung. Eine der besten der Menschheit. Und Geld wurde nicht dazu geschaffen den Menschen auszubeuten, sondern um nicht immer Schafe eintauschen zu müssen. Schuld sind die, die das System ausnutzen. Und deshalb sollte es mehr Kontroll- und Regulierungsinstanzen geben (die auch wirklich arbeiten) und das ganze unterbinden. Das ist natürlich nicht die komplette Lösung, da man nicht die menschlichen Eigenschaften wie Gier abschaffen kann (das wär auch ein Eingriff in das Individuum des Menschen), aber man kann es eindämmen.
Wenn ich aber eine wirkliche Lösung hätte, säße ich nicht hier am PC, sondern entweder im Europaparlament, oder im Kerker irgendeiner Bank oder Regierungsbehörde.


melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:00
@bloodrocuted

Naja an sich ist das Geldsystem eine gute Idee. Nur bei der Ausführung sind die Fehler drinnen.
z.b: halte ich eine Reichensteuer für sinnvoll... Nur reicht das alleine nicht. Man müsste soviel ändern in unserem Geldsystem... da werd ich bis morgen nicht fertig mit Schreiben. Die Reichen werden immer reicher, und die Armen werden immer ärmer.

Und das sollte nicht sein! Wie wir aus dem Schlammasel rauskommen kann ich nicht sagen. Bin leider kein Finanzgenie aber eins weis ich, das es so nicht weiter gehen kann wie jetzt.


1x zitiertmelden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:03
Ich frage mich ja langsam, ob der deutsche Untergangsfetisch irgendwie in unserer DNA eingebrannt ist und dieses Volk in regelmäßigen Abständen nach selbigem streben lässt. Es ist doch Absurd. Deutschland wird von der ganzen Welt für sein relativ nachhaltiges Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell gelobt und hierzulande sehen übersättigte Wohlstandsmenschen das Ende am Horizont aufziehen. Verkehrte Welt.


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:04
@Flodolski

Wer von den Usern hier, die im Thread schrieben, sehen den Untergang ?


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:09
@MrMistery
Zitat von MrMisteryMrMistery schrieb:z.b: halte ich eine Reichensteuer für sinnvoll... Nur reicht das alleine nicht. Man müsste soviel ändern in unserem Geldsystem...
Ist also kein Fehler des Systems per se sondern der Politik.


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:09
@brucelee

War eher ein grundsätzliches Statement. Denn der Ruf nach Revolution impliziert ja immer auch die Angst vor dem "Untergang" wenn es so weitergeht wie bisher. Das scheint der Deutsche an sich zu lieben.


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:11
@Flodolski
Nur darüber zu reden - wohl gemerkt. Wenigstens in einem hatte Lenin recht, mit Deutschen kann man keine Revolution machen.


melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:12
@bloodrocuted

Ja hab eh geschrieben das die idee des Geldsystems ansich gut ist. Naja die fehler sind ja bekannt, nur werden sie von der Politik akzeptiert. Und gewisse Menschen (Familien) profitieren davon auf kosten des Volkes und den anderen völkern der Welt... und das darf nicht sein!
(Besser gesagt die Geldverteilung)


melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:15
@Flodolski

Ich assoziiere Revolution mit Veränderung,Wandel,Neuerung....


1x zitiertmelden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:18
@MrMistery
Zitat von MrMisteryMrMistery schrieb:Ich assoziiere Revolution mit Veränderung,Wandel,Neuerung....
Dann blendest Blut, Kampf und Tod aus.


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:19
@Fennek
Klapte 1989/90 doch auch ohne ganz gut, wobei die T-72 schon bereit standen!


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:21
@bloodrocuted
Zu der Zeit war die wirkliche Revolution schon vorbei. Das meiste fand vorher statt. Und da ist Blut geflossen. Zum Schluss wurde den meisten erst bewusst wofür das Blut geflossen ist.


melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:21
@Fennek

Tja aber es ginge auch ohne... Ich nenne es mal eine "Sanfte Revolution"...


melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:25
Hier ein wie ich finde interessanter Artikel den ich gerade gefunden habe:
Sanfte Revolution? Gedanken zur generellen Abschaffung der politischen Parteien
Eva Herman

Was ist unbeliebter? Die Politiker oder ihre Parteien? Richtig: Sie nehmen sich beide nichts, denn sie gehören zusammen wie der Brechreiz zum Speichel. Zu bösartig? Mitnichten: Deutschlands Bürger, Europas Wähler sind fertig mit diesem System. Alle Umfragen beweisen: Das Vertrauen in die Parteien und deren Lenker liegt am Boden. Gerade noch Zeit, um sich über die generelle Abschaffung aller politischen Parteien ernsthafte Gedanken zu machen.

Stellen Sie sich vor, der morgige Tag bricht an und es gäbe sie nicht mehr. Und auch keine Politiker. Keine SPD, keine CDU, nichts GRÜNES, Rotes, Blau-Gelbes, Braunes usw. in der politischen Landschaft, weder einen Bundeskanzler noch Minister, Staatssekretäre oder Abgeordnete. Das, was alle staatsklugen Systeme seit dem Kaiserreich mehr oder weniger zusammengehalten und legitimiert hat: Einfach weg! Keine Schlagzeilen über Parteiengezänk, keine nicht eingehaltenen Wahlversprechen mehr, Ende des Eurokrampfs, die Auflösung politischer Profile zur Mitte, nach rechts oder links könnte man ebenso getrost abhaken,Spekulationen über Bilderberger und weitere Welt-Geheimorganisationen wären Schnee von gestern und nicht ein einziger Journalist müsste mehr katzbuckeln oder dürfte noch mit unliebsamen Enthüllungen drohen, denn: Stellen Sie sich einfach vor, es existiert nicht mehr, das Parteiensystem.



Bevor dieser Bericht weitergeht, eins vorweg: Es wird so kommen. Ganz sicher. Die Frage ist nur, wie lange es noch bis dahin dauert. Das System befindet sich im letzten Kampf, gleichgültig, von welcher Stelle dieser Welt das einst geplant wurde oder nicht. Deswegen nutzt es auch nichts mehr, nach der Gründung neuer Parteien zu rufen, während die alten alles gerade in den Dutt fahren, denn: Es bringt sowieso nichts mehr. Das System hat sich kaputtgelebt.



Belustigend: Die Agierenden haben es noch nicht einmal bemerkt, so sehr sind sie derzeit mit sich und der Zerstörung aller Restwerte und Menschlichkeit beschäftigt. Sie haben es NOCH nicht bemerkt, doch in dem einen oder anderen mag hin und wieder schon ein Funke emporglimmen wie die böse Ahnung des Unfassbaren, die diffuse Furcht vor einem bevorstehenden Macht-und Existenzverlust. Sie winden sich bereits in Agonie und halten es noch für Agilität, blinder Aktionismus steigert unsinniges Handeln wie im Rausch.

Wie gesagt, noch wissen sie den Zusammenbruch nicht, doch er steht direkt vor der Tür, denn der Sinn und Zweck einer jeden Partei ist in Wahrheit unsichtbar darauf ausgerichtet, sich eines Tages wieder selbst zu vernichten wie ein böse wucherndes Krebsgeschwür. Warum? Wir werden es gleich sehen.

Überhaupt: Was bedeuten die Begriffe Politik und Parteien heute noch? Zu offensichtlich werden sie inzwischen nur noch dazu genutzt, persönliche Ziele einzelner Politiker zu erfüllen, diesen allen voran seien die Schlimmsten und gleichzeitig Wichtigsten genannt: Machteinfluss und finanzielle

Vorteile, ebenso die Pflege der langen Liste aller Eitelkeiten. Schon lange geht es keinesfalls mehr vorrangig um das Wohl des Volkes, keinesfalls um die Umsetzung eines für alle gerechten Gesellschaftssystems. Demokratie? Was war das noch gleich?

Alle diese Einsichten sind natürlich nicht neu. Schon vor über siebzig Jahren äußerte die französische Journalistin und Philosophin Simone Weil die Überzeugung darüber, dass das Parteiensystem eigentlich von Beginn an eine Totgeburt war. Es sind bemerkenswerte Gedanken, die man heute in einer Neuauflage des wertvollen Büchleins nachlesen kann. Ach, was heißt wertvolles Büchlein? Diese nur 48 Seiten sind schlicht eine Sensation! Die so manch einer sich wohl schon unbewusst herbeigesehnt haben mag. Denn das bestechend klare Ergebnis ihrer kritischen Analyse lautet: Politische Parteien gehören abgeschafft! Was aber stattdessen, fragt man sich verzweifelt?

Simone Weil hat gute Ideen dazu, und jeder, der lieber heute als morgen nach wirklich verlässlichen Antworten sucht, kommt durch die Lektüre auf einen neuen Erkenntnis- und Wissensstand. Vorausgesetzt, sein Geist und sein Herz sind ihm näher als der Geldbeutel und das Ansehen. Der Leser wird gerüstet für die neue Zeit, für das Danach! Was immer jeder Einzelne darunter auch versteht.

Um Lösungen zu bieten, braucht es eine Bestandsaufnahme des Problems: In diesem Fall heißt das Problem, wie erwähnt: Parteiensystem. Um die politischen Parteien nach den Kriterien der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des Gemeinwohls einzuschätzen, und das ist eines der Ziele des Buches, sollte man zunächst ihre wesentlichen Merkmale erkennen. Die Journalistin zählt drei auf:



1. Eine politische Partei ist eine Maschine zur Fabrikation kollektiver Leidenschaft.



2. Eine politische Partei ist eine Organisation, die so konstruiert ist, dass sie kollektiven Druck auf das Denken jedes Menschen ausübt, der ihr angehört.



3. Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei ist ihr eigenes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.



Simone Weil fasst zusammen: Die drei aufgezählten Punkte machen jede politische Partei im Grundansatz und Streben totalitär. Für jeden, der dem Leben der Parteien nähergekommen ist, sind dies Tatsachenwahrheiten. Dass der einzige Zweck einer jeden politischen Partei ihr eigenes, grenzenloses Wachstum ist, hält Weil für ein Phänomen, das überall dort entsteht, »wo das Kollektiv die denkenden Wesen beherrscht«.

Wie wird er ausgeübt, dieser kollektive Druck? Der Mechanismus ist klar und niemand wird ihn leugnen können: durch Propaganda. »Das eingestandene Ziel der Propaganda ist Überredung – und nicht die Verbreitung von Licht und Aufklärung«. Ach, wie recht sie doch hatte, damals schon, vor über siebzig Jahren. Und wie gut, dass sie ihre klugen Gedanken für uns aufgeschrieben hat. Wir haben sie heute so bitter nötig.

Nichts, aber auch gar nichts hat sich seit ihrer Niederschrift geändert, außer der Akzeptanz der Bürger gegenüber den politischen Parteien und deren Volksvertretern. Während es früher noch als ein Fest galt, wenn der kreuzbrave Bürger bei einer Wahlveranstaltung in der Kreisstadt persönlich in das fürsorgliche Auge des bewundert-verehrten Bundeskanzlers- oder präsidenten blicken durfte, dieser ihm vielleicht sogar gnädig die Hand reichte, birgt eine solche Begegnung heutzutage nur noch gähnende Langeweile. Nach dem Motto: Die schon wieder. Oder der. Pah! Oder aber Frust und wachsende Wut machen sich breit. Über so viel Unvermögen. Und Dreistigkeit. Schamlosigkeit! Sie ausverkaufen uns derzeit in Europa! Geht uns aus den Augen, bevor uns schlecht wird.

Oh, ja, die Menschen haben sich im Denken verändert, die Politiker natürlich ebenso. Ehre, Anstand, Moral und Werte sind weitgehend über den Deister. Schlussverkaufszeit eben! Das christliche Menschenbild suchen wir in Berlin inzwischen vergeblich. Kollektiver Druck durch Propaganda trifft es da schon eher. Und durch das Kommunikations- und Medienzeitalter sind nun auch die Bürger zu anderen Leuten geworden, zu Wutbürgern. Sie sind jetzt energischer, sind empörungsbereiter, sind unzufriedener denn je, Tendenz steigend. Sie kennen ihre Rechte genau und wissen, was ihnen zusteht! Geschuldet ist dies zu nicht geringem Teile dem großzügigen Adenauerschen Sozialstaat-Modell, das die guten Leute seit über sechzig Jahren wickelt, pampert und hätschelt und von ihrer Eigenverantwortung inzwischen nahezu befreite. Aber solange RTL noch senden darf und Lidl die Regale immer wieder bis obenhin anfüllt, ist der kritische Siedepunkt noch nicht erreicht.

Die Liste, was alles im Parteiensystem schiefläuft, ist lang, und wir wollen uns damit jetzt gar nicht weiter aufhalten. Denn es gilt in erster Linie, Lösungen bzw. DIE Lösung zu finden auf die Frage, welche Methode denn überhaupt das heutige Parteiensystem ersetzen könnte?

Simone Weil bringt es auf den heiligen Punkt: Es gibt überhaupt nur einen einzigen Zweck, dem jeder Mensch, jede Institution und jede Partei dienen kann, und dankenswerterweise kommt die Autorin schnell darauf zu sprechen: Es ist weder das Wachstum noch Einfluss auf das Kollektiv oder Machtausübung, sondern es ist viel einfacher, bestechender und richtiger: Es ist das Gute! Das allerdings ist so umfassend, dass die Beschreibung desselben nicht mit ein paar Absätzen getan ist. Simone Weil warnt auch schnell, dass das Kollektivdenken schlicht unfähig sei, sich über dieses Reich der Tatsachen zu erheben. Dessen Begriff vom Guten reiche eventuell gerade mal aus, um den Irrtum zu begehen, dieses oder jenes Mittel für ein absolutes Gut zu halten. Doch weg mit diesen Eitelkeiten.

Wenn ein Mensch also Gutes will und nur Gutes TUN will, dann kann er nie und nimmer in einer Partei arbeiten. Die Journalistin erklärt es einleuchtend, und sie hilft uns dankenswerterweise mit ihrer glasklaren Beurteilung ordentlich auf die Sprünge: »Wenn ein Mensch, Mitglied einer Partei, fest entschlossen ist, in all seinen Gedanken ausschließlich dem inneren Licht treu zu sein und nichts anderem, dann kann er seine Partei nicht von diesem Entschluss in Kenntnis setzen. Er befindet sich ihr gegenüber somit in einem Zustand der Lüge«.

Wie herrlich kühn, es einfach auszusprechen. Aber ist es nicht auch schon längst an der Zeit, aus der sich ewig drehenden Spirale endlich mit einem beherzten Sprung herauszuhechten? Wir wissen es doch längst: Die Politik hat fertig!

Simone Weil ist jedoch nicht nur kühn, sondern ihre Analyse wird mit jeder Seite härter. Sie beschreibt die verschiedenen Formen der politischen Lüge und reißt unseren Volksvertretern damit die Maske vom Gesicht. Nicht Wut ist es, die den erstarrten Leser erfasst, sondern Sprachlosigkeit, auch über sich selbst. Denn: Darauf hätten wir alle eigentlich auch schon früher kommen können. Und wie mit der Spitze eines aus bestem Stahl geformten Schwertes bohrt sie sich in unser Gewissen und mahnt: »Ein Mensch, der sich nicht zu ausschließlicher Treue zum inneren Licht entschlossen hat, richtet die Lüge mitten in der Seele ein. Die Strafe ist innere Finsternis«.

Man hört sie in diesem Moment schon förmlich aufheulen wie waidwunde Wölfe, all unsere Qualitätsjournalisten und deren politische Herr/innen, bei diesen gnadenlosen, doch so wahren, glasklaren und todernsten Drohungen. Und nicht nur hierzulande wird das Gekeife groß sein, denn diese Analyse besitzt globale, weltweite Geltung. Aber so war es schon immer: Wer schreit, hat Unrecht. Oder Angst. Vor allem nutzt es eh nichts mehr. Oder ist es angesichts der derzeitig verfahrensten Lage aller politischen Zeiten, in denen praktisch niemand mehr etwas zu richten vermag, vielleicht empfehlenswerter, einfach weiter zu lügen? Mit jedem Tag der Unwahrheit wird der Schutthaufen, der am Ende übrig bleibt, nur noch größer und dreckiger.

Vieles, was Simone Weil dann schreibt, ist der perfekte Plan für nur noch eines: das helle Morgen. Aus dem Herzen soll die schöpfende Kraft kommen, nicht aus dem nur wunschgesteuerten Intellekt. Es ist die einzige Lösung, doch muss sie hart erkämpft werden, bevor sie flächendeckend installiert werden kann, diese edelste aller Lebenssituationen.

Und, wie könnte es anders sein, die Arbeit beginnt natürlich bei uns selbst, bei jedem Einzelnen. Diese Kraft, diese Macht wird derzeit auf der ganzen Welt installiert, und niemand wird ihr mehr entrinnen können.

Was werden wir einst im Rückblick lachen müssen, lachen über uns Narren und all die unsinnigen, kranken, ja, tötenden Systeme dieser Weltregierung.

Nun denn, die Zeit scheint nahe für eine sanfte Revolution, die in Wahrheit der härteste Paukenschlag aller Zeiten wird: Zeit für die generelle Abschaffung aller politischen Parteien! Zeit für die Umkehr und das lichte Morgen.



melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 20:26
Sorry ist viel zu Lesen... ;) aber was haltet ihr davon?


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 21:07
Sorry ist viel zu Lesen...

ihr davon?
Welche Staatsform soll dann noch übrig bleiben, wenn die Demokratie weg ist? Oder wie soll eine Demokratie ohne Parteien funktionieren?

Fragen über Fragen, vielleicht wäre eine Monarchie mit einem Kaiser an der Spitz besser, vielleicht wäre eine Diktatur besser, vielleicht.


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 22:01
fänd ich klasse,aber in D läuft´s gerade genau andersrum:Angie hat durchaus gute Chancen das ´Projekt 50 plus X´anzustreben,und danach sind halt alle Parteien (so gut wie)futsch..nur,bleibt dann eben doch noch eine über,bzw.eine mit 2 namen (cdu und csu)...
aber leider wird es hierzulande niemals eine Revolution geben,allenfalls einen kleinen Protest z.b.wenn es darum geht das die Merkelsteuern,Stromsteuern,oder die neue gez ( Haushalts,-bzw.Unrechtsstaatsabgabe)mal richtig kräftig erhöht werden,denn das wird - NACH-der nächsten Bundestagswahl kommen,mit allergrösster Wahrscheinlichkeit auch eine kräftige Erhöhung der ´Strafsteuer aufs malochen´,sprich Lohnsteuererhöhung:(((


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 22:11
@MrMistery
Zitat von MrMisteryMrMistery schrieb:Hier ein, wie ich finde, fast gutes Video zum Thema Geld. Dieser Film zeigt die tatsächliche Entwicklung unseres Geldes sowie den fehler in unseren Geldsystem. Ab min. 31:00!
Ein Fehler im Geldsystem? Mir schwant doch was...

[Vorspul zu 31:00]

Ach so, na klar, der Fabian. Nein, das ist kein Fehler im Geldsystem, das ist ein Fehler in der Geschichte, die da erzählt wird.

Irgendwie bekommt man da etwas Mitleid. Die ganze Arbeit und Energie, die da in die Geschichte geflossen ist, alles für die Katz, weil der Autor nicht so ganz den Durchblick hat.

Zäld


melden
MrMistery Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 23:17
@zaeld

Naja wer hat den schon noch den ganzen Durchblick in unseren System? Keiner ausser denen die daran verdienen...

Hier ein gutes beispiel wie man gemeinsam etwas erreichen kann:

Wikipedia: Freistadt Christiania#Schutz der H.C3.A4user und des Gel.C3.A4ndes

http://www.christiania.org/

http://www.ftd.de/panorama/vermischtes/outofoffice/:freistadt-christiania-anarchisten-zu-aktionaeren/70078151.html


1x zitiertmelden

Wird es Zeit für eine Revolution?

02.03.2013 um 23:27
Zitat von MrMisteryMrMistery schrieb:Naja wer hat den schon noch den ganzen Durchblick in unseren System?
Es ist ja absolut in Ordnung, keinen Durchblick zu haben. Nur sollte man das dann nicht unbedingt in eine aufwendige Geschichte verpacken und falsche Sachen erzählen. Dieter Nuhr hat das mal treffend zusammengefaßt..
Zitat von MrMisteryMrMistery schrieb:Keiner ausser denen die daran verdienen...
Och, ich glaube, der Kopp-Verlag verdient genug damit, auch ohne Durchblick die ganzen Geschichten zu verkaufen.

Zäld


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

16.10.2013 um 15:17
Wieso solltest du auf deinen Tisch verzichten? Musst du doch nicht. Setz dem Tisch mal den Wert 0. Du baust Stühle. Ebenfalls Wert 0. Wozu also handeln? Es wird alles hergestellt, niemand muss verzichten, niemand wird benachteiligt. Es gibt keine Arbeitslosen etc etc etc......

Werte haben niemals etwas mit Vernunft zutun.

Das ganze funktioniert natürlich erst dann wenn es alle verstanden haben. Und sich keiner vor Arbeit drücken möchte.
@5ting

Dann habe ich meine Stühle. Und nun? wie komme ich an einen Tisch (im Wert von "0") heran? Nehme ich mir den irgendwo weg?


1x zitiert1x verlinktmelden

Wird es Zeit für eine Revolution?

16.10.2013 um 15:20
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Dann habe ich meine Stühle. Und nun? wie komme ich an einen Tisch (im Wert von "0") heran? Nehme ich mir den irgendwo weg?
Ja warum denn nicht? Es wird doch normal weiterproduziert. Deine einzige Gegenleistung ist das du selber arbeitest und etwas herstellst. Dann kannst du dir auch nehmen was du benötigst.


1x zitiertmelden

Wird es Zeit für eine Revolution?

16.10.2013 um 15:25
Zitat von 5ting5ting schrieb:Ja warum denn nicht?
Woher weiß ich, welchen Tisch ich nehmen kann? Gibt es in jeder Stadt einen Haufen mit Tischen, Stühlen, Autos etc. wo ich mich bedienen kann? Wie soll so etwas praktisch funktionieren?
Zitat von 5ting5ting schrieb: Dann kannst du dir auch nehmen was du benötigst.
Was ist mit knappen Ressourcen? Ich möchte am Strand wohnen. Was, wenn mehr Leute am Strand wohnen wollen, als es Strände gibt?


Dein Gedankengebäude mag für eine altruistisches Wesen funktionieren. Aber es ist weit davon entfernt, für eine menschliche Gesellschaft zu funktionieren. Daher ist die Aussage: "Dessen Sinnlosigkeit nicht mal in den größten Krisen erkannt wird." für jegliche menschliche Gesellschaft mehr als unsinnig.


2x zitiertmelden

Wird es Zeit für eine Revolution?

16.10.2013 um 15:28
@kleinundgrün

ja hey..es kommt natürlich auch niemand findiges auf die idee einfach ALLE tische mitzunehmen :troll:


melden

Wird es Zeit für eine Revolution?

16.10.2013 um 15:30
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Woher weiß ich, welchen Tisch ich nehmen kann? Gibt es in jeder Stadt einen Haufen mit Tischen, Stühlen, Autos etc. wo ich mich bedienen kann? Wie soll so etwas praktisch funktionieren?
Was ist daran so schwer zu verstehen. Nimm den gesamten Handel wie er jetzt ist, und behalt ihn [
bei. Eben nur ohne Werte.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Was ist mit knappen Ressourcen? Ich möchte am Strand wohnen. Was, wenn mehr Leute am Strand wohnen wollen, als es Strände gibt?
Das hat dann wieder was mit Vernunft zutun. Und ja da stimmt, davon sind wir weit entfernt.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Dein Gedankengebäude mag für eine altruistisches Wesen funktionieren. Aber es ist weit davon entfernt, für eine menschliche Gesellschaft zu funktionieren. Daher ist die Aussage: "Dessen Sinnlosigkeit nicht mal in den größten Krisen erkannt wird." für jegliche menschliche Gesellschaft mehr als unsinnig.
Ist es nicht. Wir sind weit davon entfernt, aber werden an diesen Punkt kommen. Genügend Faktoren bringen Menschen zum nachdenken. Wenn wegen Kapital riesige Kriege geführt werden fängt es schon an.


1x zitiertmelden