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Wird es Zeit für eine Revolution?

357 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Revolution, Geldsystem ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:10
22FoX22 schrieb:
Du musst aufhören, aller Logik zum Trotz zu leugnen, was das Beste für uns Alle ist und wie dies Beste zu erreichen währe.
Der Klasssiche Egotrip von Pseudorevoluitonären. Ich kann zwar nix, weiß aber für alle was am besten Ist .

WEiß du was noch besser ist? Die Leute selber bestimmen lassen.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:10
Zitat von kopischkekopischke schrieb:Ich denke jeder der sich hier positiv dem Thema gegenüber öffentlich äußert, wird früher oder später einen kleinen Unfall oder eine Krankheit haben, denkt ihr hier lesen bestimmte Leute nicht mit und vernichten mögliche Störenfriede nicht rechtzeitig.
Paranoia ist schon was feines oder?


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:12
Zitat von kopischkekopischke schrieb:Ich denke jeder der sich hier positiv dem Thema gegenüber öffentlich äußert, wird früher oder später einen kleinen Unfall oder eine Krankheit haben
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:15
@kopischke
Zitat von kopischkekopischke schrieb:Ich denke jeder der sich hier positiv dem Thema gegenüber öffentlich äußert, wird früher oder später einen kleinen Unfall oder eine Krankheit haben, denkt ihr hier lesen bestimmte Leute nicht mit und vernichten mögliche Störenfriede nicht rechtzeitig.
Ich denke, jeder, der sich hier positiv dem Thema gegenüber öffentlich äußert, wird früher oder später so enden wie der Großteil der Hippies: Haus, Garten und 3 Kinder.

Aber mal spaßeshalber ernsthaft: Eventuell liest hier jemand mit, aber deswegen Killer-Ressourcen verschwenden? Für was? Für die ganzen Weltverbesserer hier, die eh nichts auf die Reihe kriegen würden?


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:18
Zitat von kopischkekopischke schrieb:denkt ihr hier lesen bestimmte Leute nicht mit und vernichten mögliche Störenfriede nicht rechtzeitig.
So eine garstige Meinung hast Du über das beste und alternativloseste System aller Zeiten ?

Schau mal bei @tris , der spendet Trost !


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:22
Zitat von eckharteckhart schrieb:über das beste und alternativloseste System aller Zeiten ?
Findest Du das also ja?


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:25
@kopischke

Also der Sarkasmus springt zumindest mich direkt an... ;)


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:35
Zitat von eckharteckhart schrieb:Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein
So ist es!
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:WEiß du was noch besser ist? Die Leute selber bestimmen lassen.
Das wäre dann ein libertärer Anarchismus, das wäre wünschenswert für eine Gesellschaft, leider lebt der Mensch weit weniger selbstbestimmt als man das hier denkt, auch hat er weit weniger Teilhabe an demokratischen Prozessen.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Schau mal bei @tris , der spendet Trost !
Jap jedoch kenn ich auch nen coolen Althippie der tatsächlich nen Garten hat, der hat auch einen sehr grünen und gesunden Daumen für manche Pflanzen, der lebt fast schon auf eigene Faust von seinem Garten und kann dann und wann auch mal was rauchen, cooler Typ mit nem coolen Musikgeschmack, Kinder hat er auch aber sein Haus ist eine eine gemütliche Hütte. Hat nen ziemlich entspanntes Leben.
Zitat von tristris schrieb:Für die ganzen Weltverbesserer hier
Na ja nen Weltverschlimmerer wäre doch mal ne Abwechslung wa? Sprich ein Typ der ganz ehrlich ist und sagt: Ausbeutung FTW! Umwelt? am Arsch! Ich liebe nur mich und meine Karre! Menschenliebe? am Arsch! Ebenezer Scrooge, Dagobert Duck und Mr. Burns sind meine Idole und Helden! Ayn Rand ist meine Traumfrau! Nur die Tea-Party ist die geilste Party!

Ich warte noch auf diesen Tag an dem die Bonzen und Weltverschlimmerer gegen die ganzen "Weltverbesserer" rebellieren, mit Slogans wie: Müll für alle armen Säcke, Prunk für Gewinnertypen wie uns! meine Karre soll mit gratis Sprit laufen und am besten 100 Liter pro Meter fressen und schön viel PS haben! Rohstoffe kauf ich besonders billig in der 3. Welt ein und geh da gern shoppen, Kinderarbeit ist Fleißarbeit! Waffen für alle! Alternative Energie? Kohlekraftwerke und Atomreaktoren! Weltfrieden? Pfff wo bleibt der 3. Weltkrieg???? :D

Hey das wäre doch mal ne Revolution! Die Revolution der konservativen, der Tea-Partys, der Turbokapitalisten, der Bonzen, der Großunternehmer, der NRA und was weiß ich noch alles was sich da tummelt und sich wie die Made im Speck fühlen will. Die Revolution der Reaktionären! Yay jiiihaaa *texanischen Dialekt hab und in die Luft schieß* *pengpengpeng*

Für mich wäre das mal nen Gegenteiltag, ich unterwegs als Reaktionär, wäre sicherlich mal interessant, quasi ein Rollentausch :D


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:42
Hach ja mein Held aller Weltverschlimmerer ♥

https://www.youtube.com/watch?v=tHnTG0wSCHo

Youtube: Mr Burns - Der Fichtenelch
Mr Burns - Der Fichtenelch


* Seufz* xD


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:47
@tris
yo, ich meine solange die REvolutionäre schön im Haus bleiben vor dem REchner.

Wenn einer nen Buch oder Text schreibt der sich verbreitet und wirklich interessiert.. dann kommen die bösen Killer männer.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:51
@cRAwler23
Ich verweise darauf, mich explizit auf die Weltverbesserer, die eh nichts auf die Reihe kriegen, bezogen zu haben. Gibt natürlich - zum Glück - auch Weltverbesserer, die was auf die Reihe kriegen. Nicht dazu gehören allerdings die meisten, die sich hier so tummeln, deren Überlegungen i.d.R. bei "Wenn erstmal das System anders ist, haben sich alle voll toll lieb" enden.

@Fedaykin
Mich würde ja interessieren, ob es reicht, so ein anderes System besser zu finden, oder ob man auch an die Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Systeme glauben muss.

Ich gehe von letzterem aus, andernfalls müsste mich der schwarze Van auf der anderen Straßenseite jetzt ziehmlich beunruhigen.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:52
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Das wäre dann ein libertärer Anarchismus, das wäre wünschenswert für eine Gesellschaft, leider lebt der Mensch weit weniger selbstbestimmt als man das hier denkt, auch hat er weit weniger Teilhabe an demokratischen Prozessen.
aber immer noch mehr selbstbestimmung als bei den 3 Monatsergüssen zum Thema Revolutio, Alternative und co.

Ich meine selbst der Beste Denker hier zu dem Thema bekommt nicht mal ne 5 Seiten Ausführung hin, soweit zum "nachgedacht" und "vorgemacht"


@cRAwler23

irgendow kiffen rettet die Welt nicht. Und ja soll ja jeder nach seiner Fassong Glücklich werden. Sobald ein Althippi mir aber vorschreiben will was ich mit dem Garten mache ist eben ende.

Abgesehen davon sind sämtliche KOmmunen irgendwann gescheitert, weil schlicht der Sexpartner ungern kollektiv weitergegeben wird. Man muss immer bedenken worauf der Mensch hinauswill. Seine Gene weitergeben.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 17:53
Schwarzer Van? Hey ich winke jetz mal raus? Kannst du mich sehen? Hab gleich Feierabend als Böser Systemschreiberling.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 18:01
Zitat von tristris schrieb:Ich verweise darauf, mich explizit auf die Weltverbesserer, die eh nichts auf die Reihe kriegen, bezogen zu haben. Gibt natürlich - zum Glück - auch Weltverbesserer, die was auf die Reihe kriegen. Nicht dazu gehören allerdings die meisten, die sich hier so tummeln, deren Überlegungen i.d.R. bei "Wenn erstmal das System anders ist, haben sich alle voll toll lieb" enden.
Darum bin ich z.B. auch für Reformprozesse und eine step by step Veränderung und nicht für eine ungeduldige Revolution. Es gibt natürlich auch furchtbar naive und irrationale "Weltverbesser", da geb ich dir recht!
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:irgendow kiffen rettet die Welt nicht.
Könnte sie aber nen bissel entspannen, dann und wann ;)
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und ja soll ja jeder nach seiner Fassong Glücklich werden. Sobald ein Althippi mir aber vorschreiben will was ich mit dem Garten mache ist eben ende.
Solange du keine Kernreaktoren, Kohlekraftwerke und Bohrtürme auf deinen Garten pflanzt ist doch alles tutti. Ich selbst habe nur ein geringes Interesse daran anderen Vorschriften zu machen, ich selbst bin ein Anarchist, aber wenn es für Umwelt und Mitmenschen schädlich wird sollte man ruhig mal anmerken das es nicht so toll ist und lieber auf Alternativen verweisen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Abgesehen davon sind sämtliche KOmmunen irgendwann gescheitert, weil schlicht der Sexpartner ungern kollektiv weitergegeben wird. Man muss immer bedenken worauf der Mensch hinauswill. Seine Gene weitergeben.
Eine Kommune ist ein Sammelbegriff, wie die Menschen in ihr leben ist völlig freigestellt, sei das nun monogam oder polygam, sogar die klassische Familie hat da noch platz, mit Oma und Opa, es ist völlig egal. Jedenfalls im kommunistischen Anarchismus.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Schwarzer Van? Hey ich winke jetz mal raus? Kannst du mich sehen? Hab gleich Feierabend als Böser Systemschreiberling.
Vergiss nicht deinen Chauffeur und bediensteten Schirmhalter (falls es regnen sollte). Gute Fahrt und wünsche einen angenehmen Feierabend! Den hab ich jetzt aber auch gleich.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 18:37
Darf ich vorstellen,das Covergirl das sich Neoliberale und Teapartyirre in den Spind hängen

ayn rand

Ayn Rand spricht vom Aufstand,vom Aufstand der Besitzenden und Reaktionäre gegen den Terror der Fabrikarbeiter,Gewerkschaften und den geisteskranken Müll den machtgeile Baumschmuser und andere kommunistische Umweltschützer über sie kippen


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 19:23
@Warhead
Wobei ich ihren Rationalismus und Objektivismus teilweise recht ansprechend finde, zumindest gegenüber Religionen und den pseudoaltruismus mancher:

Wikipedia: Objektivismus (Ayn Rand)

Aber ihren überheblich propagierten Egoismus find ich nervig, ich glaube sie war einfach eine Trotzköpfin und innerlich frustriert. Aber ich bin mir sogar sicher das sie den Kopf schütteln würde über den kollektiven Irrsinn der Tea-Party, sie hatte ne recht trockene Persönlichkeit:

Youtube: Ayn Rand First Interview 1959 (Full)
Ayn Rand First Interview 1959 (Full)


Einige ihrer Denkweisen teile ich sogar als Anarchokommunist, manche Gegensätze ziehen sich eben mal an, andere stoßen sich bis ins Mark gegenseitig ab, Ayn Rand ist für mich so eine Hassliebe, irgendwas macht sie interssant in ihrer Denkweise, ich weiß nur nicht was *kopfkratz*

Summa summarum bleibt sie für mich aber eine neoliberale Frustbeule die sich irgendwann den Kopf gestoßen hat mit ihrer Sozialphobie. Objektivismus gegenüber religiösen Irrglauben unterstütze ich jedoch! Ach verflixter Zwiespalt in mir bezüglich dieser durchaus sehr intelligenten Dame. Wenn die Leute wie die Sarah Palin und die Tea-Party hören/sehen würde, würde sie sich sicherlich im Grabe umdrehen, besonders über die konservativen Theokraten unter ihnen, igitt! :D


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Wird es Zeit für eine Revolution?

22.10.2013 um 23:37
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:irgendwas macht sie interssant in ihrer Denkweise
Kann ich nachvollziehen.
Horror hat was.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

23.10.2013 um 09:30
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Man sollte das nicht unterschätzen, nicht alle sind willenlose Zombies
Ich spreche auch nicht von willenlosen Zombies - Ganz im Gegenteil. Allerdings würden willenlose Zombies vermutlich in einem friedlichen System existieren, da sich die Interessen der Individuen (bzw. der Entindividualisierten) nicht entgegen stehen, sondern einem kollektiven Willen folgen. Soviel zum Thema Zombies und Untote.

Was ich eigentlich mit meinem Statement zum Ausdruck bringen wollte, ist die Tatsache, dass Menschen seit jeher von ihren Trieben gegeißelt werden. Daran ändert auch ein gesamt-gesellschaftlicher Lernprozess nichts, denn auch wenn die Summe an Menschen einen neuen Weg einschlägt, bleiben dennoch auf der Ebene des Mikrokosmos die allseits bekannten Probleme bestehen, die schon immer dafür gesorgt haben, dass politische Systeme früher oder später Schaden nehmen.

Gründe für solche Versagen lassen sicher wissenschaftlich untersuchen - Es ist aber letztendlich meist ein komplexes Geflecht im Mantel eines Systems aus vielen Einzelentscheidungen, hinter denen diverse Interessen stecken. Diese Interessen setzen sich auch aus den Befriedigungen der eigenen Triebe zusammen - und unter Trieben bitte nicht bloß Geschlechtsverkehr, Nahrungsaufnahme und Schlaf verstehen - sondern ebenso das Streben nach Macht, Sicherheit, Gier; Abgründe der menschlichen Natur sind ein Teil des Menschen. Und diese Abgründe spielen eine Rolle in jedem politischen System. Auch wenn man versucht, durch Transparenz und Kontrolle die Probleme zu minimieren; auch wenn wir in einer Zeit der Vernetzung leben; der Mensch findet einen Weg, das System an sich anzupassen - Man gebe im nur Macht. Und Macht bedeutet in der Regel Geld. Also gebe im Geld oder Macht oder beides. Mächtige und reiche Menschen gibt es in jedem System. Und in jedem System beeinflussen diese Personen die Gesellschaft signifikant. Das war auch schon immer so. Dabei stehen eigene Interessen im Vordergrund, die irgendwo immer auf der Befriedigung von Trieben fußen. Altruistisch ist niemand so wirklich.

Ich bin deshalb der Ansicht, dass die immer vorhandene asymmetrische Machtverteilung und die tierischen Eigenschaften des Menschen dazu führen, dass wir kein System schaffen können, welches nur annähernd perfekt wäre. Abgesehen davon lassen sich Milliarden unterschiedliche Interessen niemals auf einen Nenner bringen. Alles Versuche sind nur Näherungen, so wie in der Demokratie. Die in ihrer reinen Form sicher die vernünftigste Form eines politischen Systems bildet.

Das Video konnte ich mir bisher nicht anschauen. No time. ;)


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Wird es Zeit für eine Revolution?

23.10.2013 um 10:35
Mit den gleichen Argumenten hätte man eigendlich auch eine Menschwerdung von Anfang an ausschließen können.
Wenn ...
ja wenn es schon konservative Tiere vor der Menschwerdung gegeben hätte.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

23.10.2013 um 10:39
Selbst die Evolution findet keine Perfektion.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

23.10.2013 um 13:24
Zitat von eckharteckhart schrieb:Kann ich nachvollziehen.
Horror hat was.
Darum basiert glaube ich auch die Story von Bioshock (dem Horrorgame) auf der Ideologie von Ayn Rand:
Schauplatz der Handlung ist die fiktive, im Art-Déco-Stil gehaltene Unterwasserstadt Rapture, die ursprünglich politisch im Sinne der objektivistischen Philosophie der US-amerikanischen Autorin Ayn Rand als ein Ort der vollkommenen individuellen Freiheit für die libertär eingestellten Eliten konzipiert wurde. Die Spielerfigur gelangt nach Rapture, nachdem blutige Auseinandersetzungen zwischen den Bürgern bereits zuvor weite Teile der Stadt zerstört haben. Auf der Suche nach einem Fluchtweg erkundet der Spieler die Trümmer dieses gescheiterten Gesellschaftsexperiments, wobei er sich mit Waffengewalt gegen die zumeist geistig verwirrten Bewohner zur Wehr setzen muss.
Wikipedia: BioShock


Andrew Ryan - Rapture - Feier Markt

Youtube: Andrew Ryan - Rapture - Feier Markt
Andrew Ryan - Rapture - Feier Markt


Diese Ideologie setzt im Prinzip den einzelnen Menschen als sein eigener kleiner "Gott" in den Fokus, der jede soziale Struktur gekappt hat, im Prinzip wird jeder Mensch damit zu seiner eigenen Nation, mit seiner eigenen Rechtsprechung, man könnte es auch kapitalistischen Anarchismus nennen. Nur bewirkt das den absoluten Egoismus und resultiert in Egomanie oder Nihilismus und Isolation. Eine gewisse Zeit meines Lebens hab ich ganz ähnlich gedacht, ich glaube dieser Zwiespalt herrscht in jedem Menschen, entweder man ist sozial oder asozial, Altruist oder Egoist und jeder Mensch hat Teile von beiden Prinzipien in seinem Denken/Handeln. Es ist wie mit Yin und Yang. Damit schwebe ich innerlich zwischen Marxismus und Objektivismus nach Ayn Rand.
Zitat von AldarisAldaris schrieb:Allerdings würden willenlose Zombies vermutlich in einem friedlichen System existieren, da sich die Interessen der Individuen (bzw. der Entindividualisierten) nicht entgegen stehen, sondern einem kollektiven Willen folgen. Soviel zum Thema Zombies und Untote.
Der Zombie wäre der ewig hungrige aber sorglose untote, frei von Geist, nur noch vom Hunger bestimmt, eine ewige Leere. Zombies sind durchaus auch philosophisch eine interessante Vorstellung. Der Sklave seiner Bedürfnisse, das haben schon die Illuminaten erkannt:
„Wer also allgemeine Freyheit einführen will, der verbreite allgemeine Aufklärung: aber Aufklärung heißt nicht Wort- sondern Sachkenntniß, ist nicht Kenntniß von abstracten, speculativen, theoretischen Kenntnissen, die den Geist aufblasen, aber das Herz um nichts bessern.“

„Die Kunst, die Beduerfnisse immer mehr und mehr einzuschraenken, ist zugleich die Kunst, zur Freyheit zu gelangen.“

"Suchst du Macht, Gewalt, falsche Ehre, Ueberfluß; so wollen wir für dich arbeiten, dir zeitliche Vortheile zu verschaffen suchen; wir wollen dich den Thronen so nahe bringen, als du es wünschest, und dich dann den Folgen deiner Thorheit überlassen: aber unser inneres Heiligthum bleibt einem solchen verschlossen. Willst du aber Weisheit lernen, willst du lernen Menschen klüger, besser, frey und glücklich machen, so sey uns dreymal willkommen." -Adam Weishaupt
Anarchismus und Illuminatismus sind sich sehr ähnlich und im Prinzip praktikable Denk- und Handlungsweisen. Beide "streben" nach Gesellschaften ohne Despoten, religiöse Führer und nach einer Welt ohne wirtschaftliche Monopolisten. Solidarität und Selbstbestimmung sind der Kern der ganzen Sache. Damit vereinen die Illuminaten den Egoismus mit dem Altruismus. Die mir am sympathischsten erscheinende Lebensphilosophie.

Wikipedia: Illuminatenorden
Illuminatismus und die Selbstbestimmung
Zitat von AldarisAldaris schrieb:Ich bin deshalb der Ansicht, dass die immer vorhandene asymmetrische Machtverteilung und die tierischen Eigenschaften des Menschen dazu führen, dass wir kein System schaffen können, welches nur annähernd perfekt wäre. Abgesehen davon lassen sich Milliarden unterschiedliche Interessen niemals auf einen Nenner bringen. Alles Versuche sind nur Näherungen, so wie in der Demokratie. Die in ihrer reinen Form sicher die vernünftigste Form eines politischen Systems bildet.
Systeme sind immer das was der einzelne und das Kollektiv daraus macht oder eben die vielen Interessengruppen, da einen Gleichklang (keine Gleichschaltung) zu etablieren, das ist so denke ich der ganze Sinn unserer Existenz, dies als Spezies zu erreichen vielleicht die große "Bestimmung", das ist verbunden mit zahlreichen Entwicklungsprozessen. Ein scheinbar endloser Lernprozess, aus diesem Grund kann ich teilweise sogar eben die Philosophie der Illuminaten verstehen, bei der es eben um ein Gleichgewicht zwischen reiner Selbstbestimmung und sozialen Verantwortung geht.


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23.10.2013 um 14:53
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Das trifft jedoch nicht für die allgemeine Mehrheit zu, die gierigen Menschen bilden eine Elite, der rest lebt sogar mit recht bescheidenen Vorstellungen, ich selbst hab nicht mal nen Auto oder brauch auch nicht jedes Quartal nen neues Handy/Smartphone usw. Der überwiegende Großteil der Menschheit will nur das seine Grundbedürfnisse gedeckt sind und dann und wann etwas Lebensluxus genießen, die extrem gierigen Menschen leben meist ziemlich dekadent und empathielos. Es gab schon immer soziale oder asoziale Menschen, asoziale sind jedoch meist nicht arm, sondern meist stinken reiche Leute (jedenfalls materiell betrachtet). Für mich sollten sich IQ und EQ die Waage halten ;)
Ist IMO ziemlich idealistisch. No frontin', aber dass nur eine Minorität der Menschheit die Gier und das Streben nach Macht gepachtet hätte, glaubst du doch selber nicht. ;) Grundbedürfnisse zu decken, ist das Mindeste, was man als jemand, der in der Systemhierarchie (ganz) unten steht, für sich möchte. Wenn jemand von Geburt an auf Erhaltung des Familienstamms und der damit verbundenen Macht getrimmt wurde, dann gehört er zu dieser Elite, die sich durch Eigenprägung selbst erhält. Jeder Nachkomme wird so erzogen, dass er die Ideale seines elitären Stammbaums übernimmt und weiterführt. Dann hast du deine Dekadenz und Empathielosigkeit.
Was aber ist denn mit den anderen Menschen? Woher kommt denn das Karrierestreben oder die fehlende Bereitschaft, Ärmeren etwas abzugeben? Wie viele Leute muss ein Obdachloser anquatschen, bis er mal ein paar Cents bekommt und wie viele Leute werden ihm nichts geben, selbst wenn sie es locker könnten? Da liegt einfach eine tiefe Systemverdorbenheit am Grund. Materialismus ist nur deshalb das Mantra unserer Zeit, weil er eben Existenzsicherheit (= Überleben!) und Macht gewährleistet und daraus entstand auch der teils überbordende Egoismus in dieser Gesellschaft. Das Prinzip "Fressen oder gefressen werden" zieht sich komplett durch die Natur und es steckt auch im Menschen. Es ist vllt. makaber, aber wo wären wir heute, wenn wir diese Triebe nicht hätten? Wären wir dann wirklich so erfolgreich in der Entwicklung gewesen?
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Richtig erkannt, darum würde ich tatsächlich diesen Schritt step by step wagen, der Übergang von der biologischen Evolution zur technischen/künstlichen. Was natürlich auch ein ziemlich umfangreicher Lernprozess werden wird der nicht frei von Fehlern sein wird.
Ich bin ein Gegner des Transhumanismus und sehe darin nicht wirklich etwas, was positive freie Entfaltung begünstigt.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Darum bin ich z.B. auch für Reformprozesse und eine step by step Veränderung und nicht für eine ungeduldige Revolution.
Eine Veränderung wohin? Die mit Abstand wahrscheinlichste Ursache für eine Revolution jetzt gerade ist Wut. Von Geduld und Bedachtheit kann bei so etwas keine Rede sein. Wie beim "Arabischen Frühling" wird das Volk einfach irgendwann die Nase voll haben und losrandalieren. Was nach dem Sturz des Systems und der Elite folgen wird, kannst du dir vorstellen. @Aldaris
hat das ja ganz gut ausgeführt oben.


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23.10.2013 um 15:04
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:WEiß du was noch besser ist? Die Leute selber bestimmen lassen.
Jo, wenns so wäre, wärs ja kein Problem.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

23.10.2013 um 17:27
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:nur das seine Grundbedürfnisse gedeckt sind und dann und wann etwas Lebensluxus genießen, die extrem gierigen Menschen leben meist ziemlich dekadent und empathielos. Es gab schon immer soziale oder asoziale Menschen, asoziale sind jedoch meist nicht arm, sondern meist stinken reiche Leute (jedenfalls materiell betrachtet).
subketive Betrachtung. In Europa sehe ich eher das Gegenteil, sofern der Reichtum nicht durch Anhimmlung von Kunst und Krempel entstanden ist. Die Assozialen die mir im Leben begegnet sind entstammen eher der unterern Bereiche der Bedürfnisspyramide.

Ich bin dann doch lieber für den Anachistischen Kapitalismus.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Jo, wenns so wäre, wärs ja kein Problem.
nun viele führen ein Selbstbestrimmtes Leben innerhalb der Gesellschafltichen Normen.


so what? Die meisten Leuten sind ja mit dem bischen Freiheit jetzt schon überfordert und wünschen sich starke Hände, die ihnen die Last des selber Denkens und Eigenverantwortung abnehmen.


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Wird es Zeit für eine Revolution?

23.10.2013 um 18:54
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ich bin dann doch lieber für den Anachistischen Kapitalismus.
Also ne reine Privatrechtsgesellschaft, in der man sogar für die Benutzung einzelner Gehwege Gebühren zahlen muss, schließlich wäre ja alles Privat, sogar die Polizei... wäre ein ziemlich teures Leben im sog. Anarchokapitalismus

Ne, danke


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