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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

339 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Eigenschaften

Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

22.11.2017 um 10:22
Brunche schrieb:Da jeder Gläubige eine andere Sicht der Dinge hat und die Bibel anders interpretiert, müsste man jeden Gläubigen mit dem man diskutiert zuerst fragen, wie er die Bibel auslegt. Mühsam, findest du nicht auch?
Wenn jeder Gläubige in sich gehen und seine Sicht der Dinge kritisch hinterfragen würde, müsste er eigentlich erkennen, dass er nicht in der Lage ist, die Aussagen in der Bibel objektiv zu werten und zu beurteilen. Um sich zu einer echt neutralen Sicht durchzuringen, müsste er erkennen, dass seine Wertung entscheidend durch das Vorbild seiner Eltern und/oder Großeltern geprägt wurde. Somit wird ersichtlich, dass seine Betrachtungsweise - und damit sein Gottglaube - in erster Linie von der Tradition bestimmt wurde. Das eigenständige, selbstkritische Denken wird dabei völlig ausgeschaltet.

Ich bin auch nicht in der Lage, zu erklären, weshalb dieses Festhalten am Glauben so festgefahren sein kann, dass man dies mit Vernunft und Logik nicht aufbrechen kann. Nun ja, vielleicht wollen die Gläubigen auch gar nicht vernünftig handeln und logisch denken. Sie würden dabei ja ein festgemauertes Fundament verlassen. Sie könnten ja gezwungen sein, sich eine völlig neue Basis für ihre Lebensgestaltung aufzubauen und das wäre ja mit zu vielen Unwägbarkeiten verbunden. Dass sich gläubige Menschen jedoch in einer Abhängigkeit befinden, die sie selbst gar nicht als solche empfinden, führt allerdings dazu, dass ihr kritisches und auch ihr selbstkritisches Denken unbemerkt verkümmert. Auf ihren Beruf, ihre Intelligenz und ihr normales Leben hat dies nicht unbedingt, bzw. überhaupt keine negative Auswirkung. Sie können weiterhin einen akademischen Beruf (Arzt, Ingenieur, Wissenschaftler) ausüben und dabei sehr erfolgreich sein.

Wie aber kommt es zu so einem gespaltenen Verhalten? Wie kann es geschehen, dass Vernunft und Logik im täglichen Leben funktionieren, nicht aber wenn der homo religiosus ins Spiel kommt und das Denken und das Handeln übernimmt? Ich habe darauf keine schlüssige Antwort. Ich wundere mich nur immer wieder aufs Neue, wenn selbst kluge, belesene und gebildete Menschen sich zu einem nicht existierenden Gott bekennen und die Bibel als der Weisheit letzten Schluss werten und als Buch der Wahrheit bezeichnen! Wo zum Teufel ist da denn die Vernunft und die Logik abgeblieben?  


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22.11.2017 um 10:51
@Argus7
Argus7 schrieb:Ich habe darauf keine schlüssige Antwort. Ich wundere mich nur immer wieder aufs Neue, wenn selbst kluge, belesene und gebildete Menschen sich zu einem nicht existierenden Gott bekennen und die Bibel als der Weisheit letzten Schluss werten und als Buch der Wahrheit bezeichnen! Wo zum Teufel ist da denn die Vernunft und die Logik abgeblieben?  
Logik ist ein Teil unseres Lebens aber bei weitem nicht alles.
Auch du wirst (hoffentlic) nicht jede Situation in deinem Leben streng logisch angegangen sein.
Hast du deine(n) Frau/Gefährtin/Mann/Gefährten streng logisch ausgesucht oder würdest so an die Sache herangehen?
Als Agnostiker bin ich da letztendlich wohl nicht ganz der richtige Ansprechpartner. Aber H. Lesch, wahrlich kein Dummer, hat sich dazu schon des öfteren geäussert.
In einem Interview https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2010/01/08/ich-bin-vom-scheitel-bis-zur-sohle-protestant-harald-lesch-... oder auch einem Hörbuch (Titel wird zum Schluss genannt).


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22.11.2017 um 15:13
Zyklotrop schrieb:Logik ist ein Teil unseres Lebens aber bei weitem nicht alles.Auch du wirst (hoffentlic) nicht jede Situation in deinem Leben streng logisch angegangen sein.
Stimmt! Da sind auch noch andere Einflüsse, die das Leben und das Denken in die eine oder andere Richtung tendieren lassen. Ich glaube, dass es Siegmund Freud war, der gesagt hat, dass der Geschlechtstrieb nach dem Selbsterhaltungstrieb der zweitstärkste Trieb sei, der den Menschen leite. In meinem Kommentar habe ich ja längst nicht alle Aspekte beleuchtet, die einen Menschen dazu bringen, sich für den Glauben an einen Gott oder dagegen zu entscheiden.

Harald Lesch ist übrigens ein gutes Beispiel für meine These, die ich im vorangegangen Kommentar aufgestellt habe. Der Widerspruch zwischen der Ratio und dem von der Tradition bestimmten Glauben an einen Gott kommt in seinem Interview deutlich zum Ausdruck. Ich vermag allerdings die Frage nicht zu beantworten, weshalb er sich zum Glauben bekennt und ich nicht. Es könnte daran liegen, dass ich mich in meinem Leben etwas länger und intensiver auf das Thema Religion eingelassen habe als Harald Lesch. Bestimmt durch mein (seit frühester Jugend) großes Interesse für Geschichte, waren es offenbar gewisse geschichtliche Ereignisse, die mich zum Atheismus tendieren ließen. So z.B. die Kreuzzüge, die Eroberungen der Spanier und der Portugiesen in Südamerika und deren verbrecherischer Missionseifer.

Ich wurde zwar (nach dem zwinglianischen Bekenntnis) protestantisch erzogen, habe sogar kirchlich geheiratet, aber der Lebenslauf des Begründers des Protestantismus, Martin Luther, hat mich schon immer irgendwie unangenehm berührt und betroffen gemacht. Ich habe mich sogar dafür geschämt, mich als Protestant zu erkennen zu geben. Glücklicherweise wussten aber die wenigsten Leute, dass der Luther menschlich gesehen ein selbstgerechter, intoleranter Ignorant war. So richtig bewusst wurde mir dies nach Ende des zweiten Weltkrieges, als es um die Aufarbeitung des Antisemitismus in Deutschland ging. Da stellte sich dann heraus, dass auch die beiden christlichen Kirchen sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten. Luthers Antisemitismus hat man hierzulande doch kaum zur Kenntnis genommen oder kritisch reflektiert.

Vereinfacht könnte man sagen, dass es auch politische Gründe waren, die mir den Rest gaben, damit ich mich endgültig vom christlichen Glauben distanzieren konnte. Gut möglich, dass der gottgläubige Teil der Menschheit etwas mehr Zeit benötigt, um einen Erkenntnisprozess zu durchlaufen, wie ich ihn in kürzerer Zeit zurückgelegt habe. Dass es ein schmerzlicher Prozess für die Menschheit sein wird, ist gut nachzuvollziehen. Es bleibt jedoch die Hoffnung, dass eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages die Ratio und die Vernunft über den durch nichts bewiesenen Glauben an einen himmlischen Gott obsiegen wird. Es würde die Fähigkeit der Spezies homo sapiens beweisen, dass er fähig ist, den Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit zu erkennen.


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23.11.2017 um 23:03
Ieber @Brunche
Das ist dein gutes Recht und kein Problem für mich. Allerdings habe ich dir für meine Meinung eine tragfähige Begründung geliefert, und die vermisse ich bei dir…
Ist ja auch kein Wunder, da wir über ganz verschiedene Bilder sprechen.
Meine Begründung kann bei deinem Gottesbild gar nicht greifen, da du ihn ganz anders siehst als ich.
Deswegen liest du und hast du auch ganz andere Vorstellungen und Erwartungen die daraus entstehen.
Würde ich Gott so sehen und verstehen wie du, dann wäre meine Reaktion wohl die gleiche, nur ist dies nicht der Fall.
Ich sehe Gott halt nicht so, wie du es von anderen gewohnt bist.
Beim Spülmittel seh ich das anders. Die Konsequenzen ergeben sich aus dem Nichthandeln der Eltern.
Und wenn es im Kindergarten passiert ist?
Sind dann noch immer die Eltern Schuld?
Das Leben ist lebensgefährlich und eine 100% Sicherheit gibt es nie. Kinder übernehmen laufend mehr Verantwortung von den Eltern. Das ist ein langsamer, schleichender Prozess. Ein Baby hat 0% Verantwortung, ein 16-jähriges Kind vielleicht 70 oder 80%.
Die Eltern sollten also, dem Entwicklungstand des Kindes entsprechend, Verantwortung abgeben. Helikoptereltern und solche die ihre Kinder gar nicht beaufsichtigen, sind für eine natürliche Entwicklung eines Kindes nicht förderlich.
Dafür müssten aber dann die Eltern immer nur bei den Kindern sein.
Ist ja praktisch, so ein Gott und so eine Bibel. Da braucht man keine eigene Meinung zu haben…
... und doch hat wohl jeder eine dazu:)
1. Wozu brauchen Tiere denn einen Herrscher???? Sie sind auch ohne Menschen ganz gut alleine zurechtgekommen. Ich würde sogar behaupten, besser zurechtgekommen als mit Menschen… :) Der Mensch als notwendiges Übel ist ein schwacher Grund. Seit der Mensch regiert, sind Tausende von Tierarten ausgerottet worden. Die Umwelt wird zerstört. Vor Erscheinen des Menschen, war die Natur im Gleichgewicht!
Nicht vor dem erscheinen, sondern vor dem Fall, vor der Sünde.
DU willst urteilen über einen bösen Gott, aber verurteilst den Menschen selbst wie ein böser Gott.
Ein Gott braucht wohl immer einen Menschen, der für alles Übel verantwortlich gemacht werden kann.
2. Die Frage verschiebt sich im Übrigen nur. Warum, frag ich mich dann, hat Gott die Erde und die anderen Lebewesen erschaffen? Langeweile? Steht das auch in Mose?
Um diese Frage zu beantworten brauche ich keine Schriften, sondern ein Herz.
Dieser Ort ist für das Leben geschaffen, hier lebt man.
Da jeder Gläubige eine andere Sicht der Dinge hat und die Bibel anders interpretiert, müsste man jeden Gläubigen mit dem man diskutiert zuerst fragen, wie er die Bibel auslegt. Mühsam, findest du nicht auch?
Da ich als Pädagoge arbeite, muss ich mir immer diese Mühe machen und das mache ich auch von Herzen gerne.
Ein jedes Kind ist individuell veranlagt und ein Individuum. Glaub mir, du willst sicher nicht, dass jedes Kind einfach abgestempelt und in eine Schublade gesteckt wird, denn genau daraus entstehen die Probleme. DU kannst nicht jeden Menschen mit dem gleichen Füttern, da nicht jeder alles verträgt. Sie können sogar sterben, wenn du dich "eben nicht" für die Individualität eines jeden einzelnen interessierst.

Deswegen schlussfolgernd:
Mühsam, findest du nicht auch?
Ja es ist manchmal Mühsam, aber wenn du es von Herzen gerne machst, dann nimmst du das gerne in kauf, weil du dann auch sehr viel mehr dafür zurückbekommst.
Ach komm, im Grunde genommen warten doch die Gläubigen sehnlichst auf ihren Tod.
Hier haben wir wieder dein Bild, aber wie gesagt, dem entspreche ich nicht.
Ich bin nicht jemand der auf den Tod wartet, denn jeden Tag stirbt jemand, also auf was soll ich da warten?
Ich lebe im Leben und da bleibe ich auch.
Da werden sie erlöst, sitzen Gott zu Füssen und geniessen das ewige Leben…
Ich freue mich für sie, wenn sie froh und zufrieden sind.
Das Leben hier auf Erden ist doch die reinste Hölle. Vollgepflastert mit Fettnäpfchen in die man hineintreten kann und Steinen über die man stolpern kann.
Man kann auch lernen auszuweichen.
Und für jeden Fehler, muss man um Vergebung bitten und Busse tun.
Niemand muss, jeder Kann.
Du weisst genau, dass mit dem Sündenfall die Menschheit in Sippenhaft genommen wurde und du weisst auch, dass die Menschen erst leiden müssen bevor sie erlöst werden.
Einfachste Wort-Logik.
Um überhaupt jemanden erlösen zu können, muss es erst einmal jemanden geben, der schon negativ beeinflusst ist.
Wiki:
Erlösung ist ein Zentralbegriff in einigen Religionen, der ihr jeweiliges letztgültiges Ziel bezeichnet, den einzelnen Menschen, die Menschheit und/oder die Welt von allem Negativen zu befreien. Er wird ohne einheitliche Bedeutung besonders im Judentum, Christentum und Gnostizismus verwendet. Der Begriff Erleuchtung im Buddhismus wird oft ebenfalls als Erlösung übersetzt. In der Religionsphilosophie und Religionswissenschaft fasst man diese Religionen daher oft als Erlösungsreligionen auf.
Wikipedia: Erlösung
Gott bzw. Jesus retten nicht bevor gelitten wurde!
Nur deswegen ist doch auch Jesus gekommen.
Es ist nur ein Erlöser von Nöten, wenn schon das Leid anwesend/vorhanden ist.
In diesem Sinne, bleibe ich bei meiner Darstellung. Die Kinder verbrennen im Haus, Gott  schaut zu und empfängt sie dann mit offenen Armen…
In dem Sinne wie du es eben siehst und verstehst, kann ja auch gar nichts anderes herauskommen, weil es ja das Ergebnis ist.
Deswegen kommt ja auch bei mir etwas ganz anderes heraus, da mein Sinn ein ganz anderer ist.


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24.11.2017 um 14:31
@Koman
Koman schrieb:Würde ich Gott so sehen und verstehen wie du, dann wäre meine Reaktion wohl die gleiche, nur ist dies nicht der Fall.
Ich sehe Gott halt nicht so, wie du es von anderen gewohnt bist.
Das liegt vermutlich an deiner Indoktrination... So was ist sehr schwer wieder fortzukriegen. Mal stelle sich nur mal vor, du wärst im Iran geboren, oder in Indien. Oder du wärst ein Indianer oder Aborigine. Würdest du dann auch die Bibel zitieren? :D
Koman schrieb:Und wenn es im Kindergarten passiert ist?
Sind dann noch immer die Eltern Schuld?
Ach koman, stell dich doch nicht dümmer als du bist. Du als Pädagoge solltest doch wissen, dass wenn ein Kind in deine Obhut übergeben wird, du verantwortlich bist für das Kind. Und Produkte die eine Gefahr für ein Kind darstellen, sind ausserhalb der Reichweite der Kinder aufzubewahren. Steht auf jeder Packung…
Koman schrieb:Dafür müssten aber dann die Eltern immer nur bei den Kindern sein.
Du hast es leider immer noch nicht verstanden. Erstens einmal, spielt es keine Rolle wer das Kind beaufsichtigt. Das können die Eltern sein, müssen aber nicht. Es gibt auch noch Grosseltern, ältere Geschwister, Patenonkel, Lehrer, Freunde etc.

Zweitens, hätte dir bei meiner vorherigen Begründung eigentlich klar sein müssen, dass wenn ein Kind z. Bsp. 60% Eigenverantwortlich ist, es für die diese 60% eben keine Beaufsichtigung mehr braucht! Und selbst bei den restlichen 40%, braucht es (abhängig vom Alter) keine Dauerüberwachung, sondern vielmehr Kontrollen.
Koman schrieb:Nicht vor dem erscheinen, sondern vor dem Fall, vor der Sünde.
Du beziehst dich auf die Bibel, ich auf die Evolution. Wäre die Welt heute ein Chaos, wenn der Mensch nicht herrschen würde? Ich denke nicht… Ist es nicht eher so, dass die Welt dank des Herrschers Mensch ins Chaos gestürzt wird?
Koman schrieb:DU willst urteilen über einen bösen Gott, aber verurteilst den Menschen selbst wie ein böser Gott.
Ach weisst du, es spielt meiner Meinung nach, nicht einmal eine grosse Rolle ob Gott den Menschen erschaffen hat, oder der Mensch Gott erschaffen hat. Beide haben die gleichen Eigenschaften. Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild, die Menschen schufen sich ihren Gott nach ihrem Ebenbild. Die einzigen Unterschiede sind die Allmächtigkeit und Allwissenheit. Ausserdem ist Gott unsichtbar. Das mussten die Bibelschreiber so machen, weil sonst lästige Fragen aufgetaucht wären. Wo ist Gott? Wieso zeigt er sich nicht? Wie sieht er aus?

Jeder Mensch trägt Gutes und Böses in sich. Bei Gott gilt dies anscheinend nicht. Gott=gut, Satan=böse. Wenn man in der Bibel liest (vor allem im AT), kommen da jedoch berechtigte Zweifel auf. Ich gehe deshalb davon aus, dass auch die Eigenschaften ein Ebenbild sind.
Koman schrieb:Um diese Frage zu beantworten brauche ich keine Schriften, sondern ein Herz.
Dieser Ort ist für das Leben geschaffen, hier lebt man.
Nicht ausweichen mein Lieber! Das ist keine Antwort auf das „Warum?“! Warum hat Gott eine Erde erschaffen? Warum besteht dieses Universum nicht nur aus toter Materie? Warum existiert Leben in diesem Universum? Gott hat diese Erde, die Tiere und die Menschen erschaffen weil,…… (jetzt bist du an der Reihe!). Ich bin dir auch bestimmt nicht böse, wenn du einfach schreibst "Ich weiss es nicht."
Koman schrieb:Nur deswegen ist doch auch Jesus gekommen.
Es ist nur ein Erlöser von Nöten, wenn schon das Leid anwesend/vorhanden ist.
Also ich finde es sehr viel nobler, Leid und Unrecht gar nicht entstehen zu lassen. Jesus und/oder Gott hätten die Macht dazu. Tun sie was? Ne, natürlich nicht. Warum? Weil sie abgrundtief diabolisch sind, oder gar nicht existieren… Such dir was aus!


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

25.11.2017 um 02:37
@Brunche
Das liegt vermutlich an deiner Indoktrination... So was ist sehr schwer wieder fortzukriegen. Mal stelle sich nur mal vor, du wärst im Iran geboren, oder in Indien. Oder du wärst ein Indianer oder Aborigine. Würdest du dann auch die Bibel zitieren?
Der Geist ist doch nicht nur in der Bibel zu finden, man hat schon von Gott gepredigt, bevor es die Bibel überhaupt gegeben hat.
Ich bin mir sicher, dass mich Gott auch als Inder oder Indianer gerufen hätte und ich ihm auch genauso gehört und bezeugt hätte, denn ich habe Gott ja nicht erst in der Bibel bezeugt, sondern schon viel früher.
Ach koman, stell dich doch nicht dümmer als du bist. Du als Pädagoge solltest doch wissen, dass wenn ein Kind in deine Obhut übergeben wird, du verantwortlich bist für das Kind. Und Produkte die eine Gefahr für ein Kind darstellen, sind ausserhalb der Reichweite der Kinder aufzubewahren. Steht auf jeder Packung…
Wir halten also fest, wenn Eltern ihre Kinder jemanden in "Obhut" geben und etwas passiert, dann sind nicht die Eltern Schuld, sondern jene, wo sich die Kinder gerade aufgehalten haben.
Also wenn jetzt ein Pädagoge unachtsam ist oder die Kinder sogar vorsätzlich verletzt, willst du den Eltern nicht die Schuld geben?
Wie würde man den reagieren, wenn man drauf kommt, dass jemand seinen Kindern etwas absichtlich angetan hat?
Würdest man "diese Person" als Elternteil nicht alles schlechte wünschen oder ihm gar verfluchen?
Und jetzt schauen wir mal:

Wer hat dir's gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? 12 Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von von dem Baum, und ich aß. 13 Da sprach Gott der HERR zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich also, daß ich aß. (2. Korinther 11.3)
   14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht
Du hast es leider immer noch nicht verstanden. Erstens einmal, spielt es keine Rolle wer das Kind beaufsichtigt. Das können die Eltern sein, müssen aber nicht. Es gibt auch noch Grosseltern, ältere Geschwister, Patenonkel, Lehrer, Freunde etc.

Zweitens, hätte dir bei meiner vorherigen Begründung eigentlich klar sein müssen, dass wenn ein Kind z. Bsp. 60% Eigenverantwortlich ist, es für die diese 60% eben keine Beaufsichtigung mehr braucht! Und selbst bei den restlichen 40%, braucht es (abhängig vom Alter) keine Dauerüberwachung, sondern vielmehr Kontrollen.
Und was ist, wenn du gerade kontrolliert hast und genau danach passiert was?^^
Ich glaube du bist dir nicht ganz bewusst darüber, wie viele Unfälle noch immer geschehen, obwohl man Vorsichtig und konsequent ist. Du kannst natürlich viele Unfälle vermeiden, in dem du Vorausschauend denkst, aber trotzdem nicht alle:

Unfälle sind die Todesursache Nr. 1 bei Kindern
Alle drei Minuten verunglückt in Österreich ein Kind, das macht pro Jahr rund 165.000 Unfälle. Täglich müssen im Durchschnitt 460 Kinder medizinisch behandelt werden – und alle eineinhalb Wochen stirbt ein Kind in unserem Land. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken für Kinder und sind zudem Todesursache Nr. 1, erklärt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).
[...]
Die häufigste Unfallart sind Stürze, die u.a. Knochenbrüche (40 %), gefolgt von Prellungen (15 %) und offenen Wunden (13 %) nach sich ziehen können. Mindestens 60 % der unfallbedingten Verletzungen sind durch vorbeugende Maßnahmen vermeidbar“, weiß Kaltenegger.
https://gesund.co.at/unfaelle-sind-die-todesursache-nr-1-bei-kindern-25084/
Du beziehst dich auf die Bibel, ich auf die Evolution. Wäre die Welt heute ein Chaos, wenn der Mensch nicht herrschen würde? Ich denke nicht… Ist es nicht eher so, dass die Welt dank des Herrschers Mensch ins Chaos gestürzt wird?
Nein, dass denke ich nicht, auch wenn es für viele scheinbar den Eindruck macht, aber genau das sollen wir ja eben denken.
Die Welt wird nur wegen dem Lügner in Chaos gestürzt:
44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.
Jeder Mensch trägt Gutes und Böses in sich. Bei Gott gilt dies anscheinend nicht. Gott=gut, Satan=böse. Wenn man in der Bibel liest (vor allem im AT), kommen da jedoch berechtigte Zweifel auf. Ich gehe deshalb davon aus, dass auch die Eigenschaften ein Ebenbild sind.
Würde ich nur das AT gelesen haben, dann würde ich nicht anders denken, aber zum Glück habe ich um einiges mehr gelesen, als nur das AT.
Nicht ausweichen mein Lieber! Das ist keine Antwort auf das „Warum?“! Warum hat Gott eine Erde erschaffen? Warum besteht dieses Universum nicht nur aus toter Materie? Warum existiert Leben in diesem Universum? Gott hat diese Erde, die Tiere und die Menschen erschaffen weil,…… (jetzt bist du an der Reihe!). Ich bin dir auch bestimmt nicht böse, wenn du einfach schreibst "Ich weiss es nicht."
Ich bin nicht ausgewichen, diese Antwort ist mein voller ernst.
Warum fragst du... Du sagst doch selbst: Wieso besteht dieses Universum nicht nur aus toter Materie?
Und was sage ich?:
Um diese Frage zu beantworten brauche ich keine Schriften, sondern ein Herz.
Dieser Ort ist für das Leben geschaffen, hier lebt man.

Wer kann totes zum Leben erwecken, wenn nicht Gott.
Hier kannst du leben um das Leben zu erleben, so sieht es aus, wenn tote Materie belebt wird.
Also ich finde es sehr viel nobler, Leid und Unrecht gar nicht entstehen zu lassen.
Das glaube ich dir sogar.
Aber wenn das Leid schon vorhanden ist, dann kommt der Spruch wohl ein wenig zu spät.
Jesus und/oder Gott hätten die Macht dazu. Tun sie was? Ne, natürlich nicht. Warum?
Du bist in diesem Punkt wie ein kleines Kind, immer sind die anderen Schuld.
Du fragst "Warum"? Na das wir vielleicht endlich mal selber aufstehen und den Arsch bewegen, würde ich sagen.
Aber stattdessen greifen wir lieber die Anderen an und schieben ihnen "unsere eigene Schuld" in die Schuhe.
Ist ja viel einfacher zu sagen:
Weil sie abgrundtief diabolisch sind, oder gar nicht existieren… Such dir was aus!
Ich suche mir keine dieser Bequemlichkeiten aus.
Ich lebe mit meiner Schuld und sehe zu, dass ich selbst Verantwortung für mein tun übernehme.
Ich hüpfe doch nicht auf euren Kahn auf und mache bei eurem Tanz um den Scheiterhaufen mit, der ist doch eh schon Randvoll.
Hat Gott dich etwa, zu etwas gezwungen?
Oder handelst du nur nach deinen eigenen Lüsten und gelüsten?

13Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird.


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magdalena0
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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

28.11.2017 um 03:19
@Argus7
würdest du den Mut aufbringen können all die Wahrheiten an die der geprägte Verstand glaubt jemals in Frage zu stellen?
In Liebe zu sein heisst in Vertrauen zu sein eine göttliche Eigenschaft


Ein Kontrollierender wird kontrolliert
der unreine Geist kennt Verantwortung der Universale ist die Antwort

@Koman

das Buch von Jean Liedloff
"auf der Suche nach dem verlorenen Glück in der Kindheit" ist solch ein wundervolles Buch
es würde dir bestimmt gefallen

sitzen spielende Kinder friedlich im Sandkasten
da wirft das eine kind eine Schaufel in die Luft und erfreut sich am Spiel
zum Glück fliegt diese cm weise entfernt an einem zweiten Kopf vorbei
Die Kinder spielen munter weiter für sie war nichts passiert
die hysterische mutter schimpft das mit der Schaufel werfende Kind es müsse doch aufpassen auf das andere Kind

Was war hier wirklich geschehen und was war Projektion, Verblendung des Geistes?

Jesus hätte hier gar nicht reagiert weil nix geschehen war er hätte den spielenden Fluss nicht unterbrochen


wenn man Anhänglichkeit und Ängste über die fließende Liebe stellt ist man Tod
ohne Ängste würde viel weniger geschehen
Angst ist sehr sehr oft die Ursache  für Unfälle  auch für Geisteskrankheiten


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28.11.2017 um 09:37
@magdalena0
magdalena0 schrieb:würdest du den Mut aufbringen können all die Wahrheiten an die der geprägte Verstand glaubt jemals in Frage zu stellen?
Würdest du den Mut aufbringen, deinen Glauben, der nur auf vagen Vermutungen und Annahmen beruht, jemals in Frage zu stellen?
magdalena0 schrieb:da wirft das eine kind eine Schaufel in die Luft und erfreut sich am Spiel
Dem Kind gefällt es die Schaufel in die Luft werden und findet immer mehr Spass daran. Immer und immer wieder wirft es die Schaufel in die Luft. Die Mutter denkt sich nichts dabei und schaut erfreut zu, wie die Kinder zusammen spielen.
magdalena0 schrieb:zum Glück fliegt diese cm weise entfernt an einem zweiten Kopf vorbei
Irgendeinmal ist alles Glück dieser Welt aufgebraucht und die Schaufel fällt dem zweiten Kind miiten auf dem Kopf und spaltet ihm den Schädel.
magdalena0 schrieb:Die Kinder spielen munter weiter für sie war nichts passiert
Die Kinder spielen nicht munter weiter.
magdalena0 schrieb:die hysterische mutter schimpft das mit der Schaufel werfende Kind es müsse doch aufpassen auf das andere Kind
Die sonst ruhige Mutter ist nun hysterisch (und hat allen Grund dazu). Sie bereut es zutiefst, dass sie nicht schon vorher das erste Kind auf die Gefahr aufmerksam gemacht hat. Nun ist es leider zu spät…
magdalena0 schrieb:Jesus hätte hier gar nicht reagiert weil nix geschehen war er hätte den spielenden Fluss nicht unterbrochen
Wie wir bereits von Koman erfahren haben, ist Jesus nicht dafür verantwortlich Unglück zu verhindern. Er hätte in diesem Fall sowieso nicht eingegriffen.
Koman schrieb am 23.11.2017:Nur deswegen ist doch auch Jesus gekommen.
Es ist nur ein Erlöser von Nöten, wenn schon das Leid anwesend/vorhanden ist.
@Koman
Zu dir komm ich noch, dauert aber noch ein bisschen... ;)


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Kotknacker
ehemaliges Mitglied

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28.11.2017 um 10:37
Brunche schrieb:Irgendeinmal ist alles Glück dieser Welt aufgebraucht und die Schaufel fällt dem zweiten Kind miiten auf dem Kopf und spaltet ihm den Schädel.
Sorry, aber das ist einfach nur....
590a098c78 facepalm.jpgc200
:D


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28.11.2017 um 11:37
@Kotknacker
Ist das ein Selbstportrait?


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Kotknacker
ehemaliges Mitglied

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28.11.2017 um 12:10
@Brunche
-2 Kinder
-Sandkasten
-Schaufel
-gespaltener Schädel

Finde den Fehler! :D

Du verspottest Gläubige doch neben Deinem konstruierten Szenario erscheint sogar der weißbärtige alte Mann der in den Wolken thront realistischer. Respekt! Bitte mehr davon! :D


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28.11.2017 um 12:18
Brunche schrieb:Würdest du den Mut aufbringen, deinen Glauben, der nur auf vagen Vermutungen und Annahmen beruht, jemals in Frage zu stellen?
Keiner muss hier irgendeinen Glauben aufgeben weder der Atheist noch der Spirituelle.
Den Glaube ist Glaube und kann nur Diskutiert aber nicht Entschieden werden.
Alles was Wissenschaftlich bewiesen ist, kann nur widerlegt werden in dem man wissenschaftliche Gegenbeweise findet.
Alles was darüber hinaus geht ist Glaube.
Ob es ein höheres Wesen gibt oder nicht kann nicht
bewiesen werden.
Also ist auch Atheismus ein Glaube , und niemand sollte dem andern seinen Glauben absprechen.
Ich bin ein grosser Fan der Wissenschaften und
bin überzeugt dass sie in Ihrem Rahmen, bis zum letzte Stand der Erkenntnisse, absolut recht hat.
Aber auch nur in ihrem Rahmen.
Ich denke eben über diesen Rahmen hinaus, deklariere das aber immer eindeutig als mein Glaube.
Wer den Verstand und die Wissenschaften  ignoriert landet irgendwann im Wi Wa Wunderland.


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28.11.2017 um 14:27
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Finde den Fehler! :D
Sandkasten? :ask:
Kotknacker schrieb:Du verspottest Gläubige
Tu ich das?
Kotknacker schrieb:doch neben Deinem konstruierten Szenario erscheint sogar der weißbärtige alte Mann der in den Wolken thront realistischer
Tauschen wir doch mal den gespaltenen Schädel (um den geht's wohl, aber immerhin hat er dich hinter dem Ofen hervorgelockt...), gegen eine stinknormale Beule. Wie sieht es dann aus? Immer noch unrealistisch? Nicht unrealistischer als die Originalgeschichte (die, nur so nebenbei, auch ein konstruiertes Szenario ist), nicht wahr?


@benihispeed
Atheismus ist für mich kein Glaube, kann man aber sicher diskutieren. Mit dem Rest was du geschrieben hast, gehe ich weitgehend einig.
benihispeed schrieb:Ich denke eben über diesen Rahmen hinaus, deklariere das aber immer eindeutig als mein Glaube.
Sehr lobenswert von dir! Könnte sich mancher hier eine Scheibe davon abschneiden...
benihispeed schrieb:Wer den Verstand und die Wissenschaften  ignoriert landet irgendwann im Wi Wa Wunderland.
Sieht man wunderschön hier im Forum. :D


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28.11.2017 um 15:03
Brunche schrieb:Atheismus ist für mich kein Glaube, kann man aber sicher diskutieren. Mit dem Rest was du geschrieben hast, gehe ich weitgehend einig.
Atheismus ist ein Un-Glaube, man kann ebenso negativ wie positiv Glauben, man merkt es am missionarischen Eifer den manche Vertreter dieser Gattung anden Tag legen.
Man kann eben nicht beweisen das da nichts ist ausserhalb der Wissenschaft, genausowenig wie das da Etwas ist.
Alles was nicht bewiesen werden kann ist Hypothese oder Glaube.


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28.11.2017 um 15:59
benihispeed schrieb:Man kann eben nicht beweisen das da nichts ist ausserhalb der Wissenschaft, genausowenig wie das da Etwas ist.
Das nicht.
Aber man die hier erfundenen Religionen als das sehen was sie sind.
Fantasievoll herbeigeschrieben.


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28.11.2017 um 16:53
DyersEve schrieb:Aber man die hier erfundenen Religionen als das sehen was sie sind.
Fantasievoll herbeigeschrieben.
Zuviel Phantasie ist genauso ein Mangel wie zuwenig.
Und gerade Gläubige wie Anti-Gläubige haben einen bedauernswerten Mangel an Phantasie.
Sie beten auswendig gelernte Formeln herunter ohne sie zu hinterfragen.
Der wahre Meister beherrscht das Gleichgewicht und sehr wichtig, er nimmt nichts als gegeben hin.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

28.11.2017 um 20:30
magdalena0 schrieb:würdest du den Mut aufbringen können all die Wahrheiten an die der geprägte Verstand glaubt jemals in Frage zu stellen?In Liebe zu sein heisst in Vertrauen zu sein eine göttliche Eigenschaft
Selbstverständlich! Dies setzt voraus, dass man mir nachprüfbare Argumente vorträgt. Diese Bedingung haben aber die Vertreter der Religionen bisher nicht erfüllen können. Deren Argumente beruhen einzig und allein auf Behauptungen, Annahmen und ihrem traditionellen, eingebildeten Glauben. Da die Theologie jedoch keine echte, sondern lediglich eine Pseudowissenschaft ist, sind deren Repräsentanten auch nicht in der Lage - so, wie es in wissenschaftlichen Disziplinen üblich ist - nachprüfbare und reproduzierbare Beweise vorzulegen. Merke: Die Theologen sind beweispflichtig und nicht die Zweifler an deren Glaubenskonstrukten.

Gegenfrage: Würdest du den Mut aufbringen, religiöse Glaubensgrundsätze anzuzweifeln, wenn man dir nachweist, dass diese Grundsätze einzig und allein auf unbewiesenen Mythen und Legenden beruhen? Unter uns gesagt: Der Nachweis, dass Religionen (egal welche) lediglich auf Mythen und Legenden beruhen, ist längst erbracht, wird aber von den Hardcore-Gläubigen hartnäckig bestritten. Sie wollen nicht wissen, sie wollen nur glauben! Für mich ist der Glaube keine Tugend, sondern ein bewusster Vorgang die Realität zu ignorieren.

Über göttliche Eigenschaften möchte ich mich nicht länger austauschen. Ein nicht existentes Wesen kann logischerweise auch keine feststellbaren Eigenschaften aufweisen. Verstand und Liebe sind Begriffe, die nur lebenden Menschen zugestanden werden können. 


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28.11.2017 um 20:37
benihispeed schrieb:Zuviel Phantasie ist genauso ein Mangel wie zuwenig.
Kann man so nicht sagen.
Fantasie kann gut, aber auch bösartig sein.
benihispeed schrieb:Und gerade Gläubige wie Anti-Gläubige haben einen bedauernswerten Mangel an Phantasie.
Kann man, denke ich, nicht verallgemeinern.
Und was ist ein, "Anti-Gläubiger"?
Unter welcher Prämisse?
benihispeed schrieb:Sie beten auswendig gelernte Formeln herunter ohne sie zu hinterfragen.
Das würde ich auch nicht sagen.
Alleine hier auf dem Board siehst Du doch schon, wie Gläubige sich die Interpretationen ihres Hinterfragten, gegenseitig um die Ohren hauen.
Hinterfragt wird, aber jeder strickt sich sein eigenes Traumbild zusammen.
benihispeed schrieb:Der wahre Meister beherrscht das Gleichgewicht und sehr wichtig, er nimmt nichts als gegeben hin.
Ja, ne nette Phrase.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

28.11.2017 um 21:35
DyersEve schrieb:Fantasie kann gut, aber auch bösartig sein.
Zuviel Phantasie ist ohne gesicherte Grundlage.
Zuwenig Phantasie, ist zuwenig Fragen zu
Haben.
Beide Formen sind von Ängsten geprägt.
Die Ersteren haben Angst vor dem Festgelegt werden,
Die Zweiten haben Angst vor Veränderungen.
Ängste können bösartig machen.

Das richtige Mass an Phantasie erfordert Mut zur Veränderung und Mut zur Begrenzung.
Und zwar aufgrund von Verstandes- und Herzensbildung oder anders gesagt Wissenschaft und Ethik.
DyersEve schrieb:Kann man, denke ich, nicht verallgemeinern.
Und was ist ein, "Anti-Gläubiger
Mit Anti- Gläubige meine ich Atheismus, was für mich eben auch Gläubige sind nur mit umgekehrten Vorzeichen, sowie Anti Materie.
Vielleicht sollte ich den Begriff Gläubige präzisieren, ich meine vor allem Fundamental Gläubige oder Fundamentalisten.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

28.11.2017 um 22:09
benihispeed schrieb:Zuviel Phantasie ist ohne gesicherte Grundlage.
Zuwenig Phantasie, ist zuwenig Fragen zu
Haben.
Beide Formen sind von Ängsten geprägt.
Die Ersteren haben Angst vor dem Festgelegt werden,
Die Zweiten haben Angst vor Veränderungen.
Ängste können bösartig machen.
Fantasie ist doch nur ein Begriff, inwieweit sich ein Mensch, in seinen Gedanken, was vorstellen kann.
Und gegebenenfalls auch in die Tat umsetzen kann.
Das konnte ein Adolf Hitler auch.
Fantasie ist nicht grundsätzlich gut.
benihispeed schrieb:Das richtige Mass an Phantasie erfordert Mut zur Veränderung und Mut zur Begrenzung.
Und zwar aufgrund von Verstandes- und Herzensbildung oder anders gesagt Wissenschaft und Ethik.
Der Begriff, "Fantasie", ist beliebig.
Und willkürlich in der Umsetzung.
benihispeed schrieb:Mit Anti- Gläubige meine ich Atheismus, was für mich eben auch Gläubige sind nur mit umgekehrten Vorzeichen, sowie Anti Materie.
Vielleicht sollte ich den Begriff Gläubige präzisieren, ich meine vor allem Fundamental Gläubige oder Fundamentalisten.
Der Atheismus in sich, ist genau so wenig homogen wie der Theismus.
Die hier vorherrschenden, erfundenen religiösen Glaubenskonstrukte, sind eben Produkte der Fantasie.
Sie sind willkürlich und jeweils herbeifantasiert.


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