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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

339 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Eigenschaften
magdalena0
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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

28.11.2017 um 22:45
@Brunche

ich muss dich da eines besseren belehren dort wo der Geist still ist ist kein glaube mehr da
daher kannst du mich nicht als Gläubige bezeichnen

manchmal ist er noch ein wenig unruhig aber auch das gibt sich;)


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magdalena0
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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

29.11.2017 um 01:16
@Argus7
Argus: .........................................................ich..............denke.................also..............bin..............ich

Jesus: .............................................................................................................................................


@Brunche
Dem Kind gefällt es die Schaufel in die Luft werden und findet immer mehr Spass daran. Immer und immer wieder wirft es die Schaufel in die Luft. Die Mutter denkt sich nichts dabei und schaut erfreut zu, wie die Kinder zusammen spielen.

magdalena0 schrieb:
zum Glück fliegt diese cm weise entfernt an einem zweiten Kopf vorbei

Irgendeinmal ist alles Glück dieser Welt aufgebraucht und die Schaufel fällt dem zweiten Kind miiten auf dem Kopf und spaltet ihm den Schädel.





ne eine beule die wieder verheilt

magdalena0 schrieb:
Die Kinder spielen munter weiter für sie war nichts passiert

Die Kinder spielen nicht munter weiter.





das eine weint und das andere kind tröstet es


magdalena0 schrieb:
die hysterische mutter schimpft das mit der Schaufel werfende Kind es müsse doch aufpassen auf das andere Kind

Die sonst ruhige Mutter ist nun hysterisch (und hat allen Grund dazu). Sie bereut es zutiefst, dass sie nicht schon vorher das erste Kind auf die Gefahr aufmerksam gemacht hat. Nun ist es leider zu spät…

die mutter ist in ihrer seligkeit geblieben


magdalena0 schrieb:
Jesus hätte hier gar nicht reagiert weil nix geschehen war er hätte den spielenden Fluss nicht unterbrochen

Wie wir bereits von Koman erfahren haben, ist Jesus nicht dafür verantwortlich Unglück zu verhindern. Er hätte in diesem Fall sowieso nicht eingegriffen.

Koman ist auch nicht in Not



Koman schrieb:
Nur deswegen ist doch auch Jesus gekommen.
Es ist nur ein Erlöser von Nöten, wenn schon das Leid anwesend/vorhanden ist.


@Koman
Zu dir komm ich noch, dauert aber noch ein bisschen... ;)

sei dir gewiss..so schnell offenbart sich da nix;)


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Kotknacker
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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

29.11.2017 um 10:46
Brunche schrieb:Sandkasten? :ask:
Brunche schrieb:Tu ich das?
Wenn du nicht gerade an Pseudodebilität leidest oder anderen Persönlichkeitsstörungen, dann ist das wohl so.
Wie wahr! Ebenfalls gut gebrauchen kann man Ironie, gewürzt mit Sarkasmus und Zynismus... So lassen sich die Gläubigen und deren Glauben an ein unsichtbares Phantom halbwegs ertragen...
Diskussion: Gibt es Gott? (Beitrag von Brunche)
Du schmückst dich doch damit. Sei doch wenigstens Mann genug, um zu deinem Wort zu stehen, dann hat man auch ne Diskussionsbasis. ;)
Brunche schrieb:Tauschen wir doch mal den gespaltenen Schädel (um den geht's wohl, aber immerhin hat er dich hinter dem Ofen hervorgelockt...), gegen eine stinknormale Beule. Wie sieht es dann aus? Immer noch unrealistisch? Nicht unrealistischer als die Originalgeschichte (die, nur so nebenbei, auch ein konstruiertes Szenario ist), nicht wahr?
Es ist nun mal so dass deine Moralvorstellungen in Bezug auf Richtig oder Falsch keinen objektiven Maßstab setzen.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

29.11.2017 um 11:37
@Kotknacker
Ich dachte schon du hättest nichts zum Thema beizutragen, aber schlussendlich hast du doch noch die Kurve gekriegt, gratuliere!
Kotknacker schrieb:an Pseudodebilität leidest oder anderen Persönlichkeitsstörungen
Das sind tatsächlich Eigenschaften die man bei einem allfälligen Gott verorten könnte. Das ich da nicht schon früher draufgekommen bin…
Kotknacker schrieb:Du schmückst dich doch damit. Sei doch wenigstens Mann genug, um zu deinem Wort zu stehen, dann hat man auch ne Diskussionsbasis.
Es gibt eine Gruppe von Personen, die es meisterhaft versteht die Gläubigen bzw. ihre Ansichten ins Lächerliche zu ziehen. Das sind die Gläubigen selbst, zumindest die Fanatiker unter Ihnen. Die sind mir um Längen voraus. :D
Kotknacker schrieb:Es ist nun mal so dass deine Moralvorstellungen in Bezug auf Richtig oder Falsch keinen objektiven Maßstab setzen.
1. Kennst du meine Moralvorstellungen?
2. Habe ich behauptet meine Moralvorstellungen seien objektiv?
3. Welches ist denn der objektive Massstab bezüglich Moralvorstellungen? Die Bibel?


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

29.11.2017 um 11:47
@
Brunche schrieb:3. Welches ist denn der objektive Massstab bezüglich Moralvorstellungen? Die Bibel?
Kant
Der kategorische Imperativ

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

01.12.2017 um 15:18
@Koman
Koman schrieb am 25.11.2017:Der Geist ist doch nicht nur in der Bibel zu finden, man hat schon von Gott gepredigt, bevor es die Bibel überhaupt gegeben hat.
Nur war es da leider nicht dein Bibel-Gott… aber ich weiss worauf du hinaus willst. Gott ist Gott, egal wie man ihn nennt.
Koman schrieb am 25.11.2017:Gott ja nicht erst in der Bibel bezeugt, sondern schon viel früher.
Du scheinst ein Experte im Bezeugen zu sein. Ich zeuge lieber, ist auch viel sinnvoller…
Koman schrieb am 25.11.2017:Wir halten also fest, wenn Eltern ihre Kinder jemanden in "Obhut" geben und etwas passiert, dann sind nicht die Eltern Schuld, sondern jene, wo sich die Kinder gerade aufgehalten haben.
Genau, langsam kapierst du… In Obhut geben heisst, die Verantwortung zeitweilig zu delegieren.
Koman schrieb am 25.11.2017:Also wenn jetzt ein Pädagoge unachtsam ist oder die Kinder sogar vorsätzlich verletzt, willst du den Eltern nicht die Schuld geben?
Sollte ich?
Koman schrieb am 25.11.2017:Wie würde man den reagieren, wenn man drauf kommt, dass jemand seinen Kindern etwas absichtlich angetan hat?
Würdest man "diese Person" als Elternteil nicht alles schlechte wünschen oder ihm gar verfluchen?
Du versuchst jetzt aber nicht gerade mir weiszumachen, dass Adam und Eva in der Obhut der Schlange waren? :D Mein Gott, wäre das lächerlich…. Die Schlange als Pädagoge…. :D Ich muss zugeben, das hat etwas…
Koman schrieb am 25.11.2017:Und was ist, wenn du gerade kontrolliert hast und genau danach passiert was?^^
Schicksal. Pech gehabt.
Koman schrieb am 25.11.2017:Ich glaube du bist dir nicht ganz bewusst darüber, wie viele Unfälle noch immer geschehen, obwohl man Vorsichtig und konsequent ist. Du kannst natürlich viele Unfälle vermeiden, in dem du Vorausschauend denkst, aber trotzdem nicht alle:

Unfälle sind die Todesursache Nr. 1 bei Kindern
Alle drei Minuten verunglückt in Österreich ein Kind, das macht pro Jahr rund 165.000 Unfälle. Täglich müssen im Durchschnitt 460 Kinder medizinisch behandelt werden – und alle eineinhalb Wochen stirbt ein Kind in unserem Land. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken für Kinder und sind zudem Todesursache Nr. 1, erklärt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).
Psst! Ich verrate dir ein Geheimnis! Es soll sogar Erwachsene geben die an Unfällen sterben! Sogar im Strassenverkehr! Obwohl sie genauestens über die Gefahren Bescheid wussten!
Koman schrieb am 25.11.2017:Nein, dass denke ich nicht, auch wenn es für viele scheinbar den Eindruck macht, aber genau das sollen wir ja eben denken.
Die Welt wird nur wegen dem Lügner in Chaos gestürzt:
Das bezieht sich wohl auf den 2. Teil meiner Aussage. Wie steht es denn mit dem 1. Teil, der da lautet:

Wäre die Welt heute ein Chaos, wenn der Mensch nicht herrschen würde?

Na, was meinst du?
Koman schrieb am 25.11.2017:Ich bin nicht ausgewichen, diese Antwort ist mein voller ernst.
Das habe ich befürchtet…
Ich glaube ich gebe es auf. Da kommt leider nichts Brauchbares mehr.
Koman schrieb am 25.11.2017:Aber wenn das Leid schon vorhanden ist, dann kommt der Spruch wohl ein wenig zu spät.
Sollte heissen:
Aber wenn das, von Gott verursachte, Leid schon vorhanden ist, dann kommt der Spruch wohl ein wenig zu spät.
Koman schrieb am 25.11.2017:Du bist in diesem Punkt wie ein kleines Kind, immer sind die anderen Schuld.
Ich denke mal, wenn du die Macht hättest Leid zu verhindern, würdest du es tun, nicht wahr? Gilt leider nicht für deinen Gott…
Koman schrieb am 25.11.2017:Du fragst "Warum"? Na das wir vielleicht endlich mal selber aufstehen und den Arsch bewegen, würde ich sagen.
Welchen Arsch würdest du bewegen, wenn es um ein Kleinkind geht das Krebs hat?
Koman schrieb am 25.11.2017:Aber stattdessen greifen wir lieber die Anderen an und schieben ihnen "unsere eigene Schuld" in die Schuhe.
Gott hat grosse Schuhe, da hat Einiges Platz. Ich befürchte allerdings, dass selbst seine Schuhe zu klein sind um seine Schuld darin unterzubringen.
Koman schrieb am 25.11.2017:Ich lebe mit meiner Schuld
Definiere „Schuld“. Ich hoffe, du meinst nicht die Erbsünde…
Koman schrieb am 25.11.2017:und sehe zu, dass ich selbst Verantwortung für mein tun übernehme.
Das sollte eigentlich jeder vernünftige Mensch tun. Wozu braucht es dann noch den Märchenonkel im Himmel?
Koman schrieb am 25.11.2017:Hat Gott dich etwa, zu etwas gezwungen?
Wer? :D


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

01.12.2017 um 22:11
@Brunche
Koman schrieb:
Der Geist ist doch nicht nur in der Bibel zu finden, man hat schon von Gott gepredigt, bevor es die Bibel überhaupt gegeben hat.
----------------------------------------
Nur war es da leider nicht dein Bibel-Gott… aber ich weiss worauf du hinaus willst. Gott ist Gott, egal wie man ihn nennt..
Mir gehört kein Gott, aber ja, ich weiß was du meinst.
Du scheinst ein Experte im Bezeugen zu sein. Ich zeuge lieber, ist auch viel sinnvoller…
Als Pädagoge beobachtet und bezeugt man nun mal, die meiste Zeit, die individuellen Eigenschaften und Merkmale was jedes Kind entwickelt und erlernt. Mit dem was du "zeugst", beschäftige ich mich nachher, begleite es auf dem Weg des Erwachsenwerdens und unterstütze es auch dabei, Intrinsisch und Autonom zu handeln.
Also Ja, ich kenne mich mit dem Bezeugen tatsächlich sehr gut aus.
Wir halten also fest, wenn Eltern ihre Kinder jemanden in "Obhut" geben und etwas passiert, dann sind nicht die Eltern Schuld, sondern jene, wo sich die Kinder gerade aufgehalten haben.
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Genau, langsam kapierst du… In Obhut geben heisst, die Verantwortung zeitweilig zu delegieren.
-------------------
Koman schrieb:
Also wenn jetzt ein Pädagoge unachtsam ist oder die Kinder sogar vorsätzlich verletzt, willst du den Eltern nicht die Schuld geben?
---------------------
Sollte ich?
Das solltest du ja eben eigentlich selbst wissen.
Denn genau darum geht es ja auch.
Wenn dein Kind zu Freunden in den Park oder Hof geht, nimmst du doch auch an, dass sie sich unterhalten und normal spielen werden.
Und auch wenn Eltern oder Pädagogen die Kinder vor gefahren warnen...
,,,Kinder halten sich nicht immer daran.
Kinder klettern z.B. gerne auf Bäume oder erforschen ihre Umgebung und Eltern warnen gerne davor, dass man bei Bäumen runterfallen kann oder sich da und dort verletzen könnte z.B. beim Radfahren usw..
Und trotzdem machen Kinder Mutproben, sind voller Energie und erkunden die Welt.

Wenn du deine Kinder nicht wie Gefangene behandelst, dann können eben auch Unfälle geschehen und ich habe dir auch schon deutlich aufgezeigt, dass man viele, aber eben nicht alle Unfälle vermeiden kann, was dir aber anscheinend nicht passt:
Die häufigste Unfallart sind Stürze, die u.a. Knochenbrüche (40 %), gefolgt von Prellungen (15 %) und offenen Wunden (13 %) nach sich ziehen können. Mindestens 60 % der unfallbedingten Verletzungen sind durch vorbeugende Maßnahmen vermeidbar“, weiß Kaltenegger.
https://gesund.co.at/unfaelle-sind-die-todesursache-nr-1-bei-kindern-25084/
Du könntest mir jetzt aber auch "ganz frech ins Gesicht lügen" und sagen:
Also ich war als Kind "immer ein Engel" und habe "NIE, NIE, NIE" etwas gemacht, was ich nicht hätte machen dürfen^^
Na Potz Blitz aber auch:)
So etwas wären dann Zombiekinder oder Gefangene, die Einen registrieren nichts und die Anderen dürfen und können nichts machen.
Also auch "für dich" noch einmal und vielleicht begreifst du ja dann auch mal langsam, dass immer etwas passieren kann, egal ob du nun gerade in Verantwortung stehst oder nicht. Ganz einfach, weil Kinder eben Kinder sind und keine Roboter oder Maschinen.
Du versuchst jetzt aber nicht gerade mir weiszumachen, dass Adam und Eva in der Obhut der Schlange waren? :D Mein Gott, wäre das lächerlich…. Die Schlange als Pädagoge…. :D Ich muss zugeben, das hat etwas…
Nicht die Schlange als Pädagoge, sondern als Freund bzw. falschen Freund oder naiven Freund.
Aber wie es so ist, Freunden vertraut man halt und gerade deswegen macht man mit ihnen und wegen ihnen auch den meisten Blödsinn mit.
Und was ist, wenn du gerade kontrolliert hast und genau danach passiert was?^^
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Schicksal. Pech gehabt.
Also bestätigst du doch gerade selbst, dass hier sogar "Schicksal" im Spiel ist:)
"Pech gehabt" ja ganz genau, es kann halt leider passieren, auch wenn man es nicht will oder nicht zulassen würde.
Psst! Ich verrate dir ein Geheimnis! Es soll sogar Erwachsene geben die an Unfällen sterben! Sogar im Strassenverkehr! Obwohl sie genauestens über die Gefahren Bescheid wussten!
Psst! Zurück! Psst! (Flüstern)Und für was erzählst du mir das?
Ich weiß es ja eh, dass Unfälle passieren können, wo man nichts dafür kann, aber du wusstest es bis jetzt nicht:) Psst!Psst! Over and out!
Koman schrieb:
Nein, dass denke ich nicht, auch wenn es für viele scheinbar den Eindruck macht, aber genau das sollen wir ja eben denken.
Die Welt wird nur wegen dem Lügner in Chaos gestürzt:
----------------------------------------------------
Das bezieht sich wohl auf den 2. Teil meiner Aussage. Wie steht es denn mit dem 1. Teil, der da lautet:

Wäre die Welt heute ein Chaos, wenn der Mensch nicht herrschen würde?

Na, was meinst du
Das kommt ganz darauf an, was du unter Chaos verstehst und was du damit "genau" definieren möchtest?
Denn Chaos und Ordnung herrschen "seit jeher" Hand in Hand. "Die Welt" besteht nur durch den Menschen, weil er durch Symmetriebrechung mit dem Wort und durch das Wort die Welt in abstrakter Weise beschreibt. Kein Wort bedeutet auch, keine bewussten Menschen, welche die Welt beschreiben und Ordnen könnten.
Ich bin nicht ausgewichen, diese Antwort ist mein voller ernst.
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Das habe ich befürchtet…
Ich glaube ich gebe es auf. Da kommt leider nichts Brauchbares mehr.
Was hast du befürchtet, dass ich dir ehrlich antworte?
Aber wenn das Leid schon vorhanden ist, dann kommt der Spruch wohl ein wenig zu spät.
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Sollte heissen:
Aber wenn das, von Gott verursachte, Leid schon vorhanden ist, dann kommt der Spruch wohl ein wenig zu spät.
Ja, aber eben nur in deinem Gottesbild. Ich kann ja nichts für deine Rückschlüsse und Auslegungen, die du durch "gewisse Ereignisse" gezogen/getroffen/gebildet hast und dem daraus entstandenen Glauben, zu wissen, dass Gott dafür verantwortlich ist...
So sieht die (deine) Geschichte darüber aus, wenn du sie gelesen hast und wiedergibst:)
Du bist in diesem Punkt wie ein kleines Kind, immer sind die anderen Schuld.
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Ich denke mal, wenn du die Macht hättest Leid zu verhindern, würdest du es tun, nicht wahr? Gilt leider nicht für deinen Gott…
Es liegt an deiner Denkweise!
Mein Sohn ist mal, mit 12 Jahren, vom Roller gestürzt und hat sich dabei verletzt.
Es wäre in meiner Macht gelegen, dieses Leid zu verhindern, wenn ich ihm und seine Freundin begleitet hätte und ihnen die ganze Zeit nicht von der Seite gewichen wäre. Nur so etwas machen Eltern nicht bei ihren Kindern, da Kinder auch mal alleine unterwegs sein wollen mit ihren Freunden oder Freundinnen.

Also um deine Frage zu beantworten: Auch wenn es in meiner Macht gelegen ist, dies zu verhindern, konnte ich es trotzdem nicht verhindern, weil ich gerade nicht dabei war.
Du fragst "Warum"? Na das wir vielleicht endlich mal selber aufstehen und den Arsch bewegen, würde ich sagen.
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Welchen Arsch würdest du bewegen, wenn es um ein Kleinkind geht das Krebs hat?
Immer meinen Arsch, denn ein anderer gehört mir nicht.
Aber stattdessen greifen wir lieber die Anderen an und schieben ihnen "unsere eigene Schuld" in die Schuhe.
---------------------------------
Gott hat grosse Schuhe, da hat Einiges Platz.
Ich weiß, deswegen willst du ihm ja alles in die Schuhe schieben:)
Koman schrieb:
Ich lebe mit meiner Schuld
--------------------------
Definiere „Schuld“. Ich hoffe, du meinst nicht die Erbsünde…
Schuld und Sünde sind zwei verschiedene Dinge, aber ja, ich bin mir beider bewusst und weiß auch, wenn ich dagegen verstoße.
Koman schrieb:
und sehe zu, dass ich selbst Verantwortung für mein tun übernehme.
-----------------------------------------------------
Das sollte eigentlich jeder vernünftige Mensch tun. Wozu braucht es dann noch den Märchenonkel im Himmel?
Weil es eben nicht jeder vernünftige Mensch macht:)
Hat Gott dich etwa, zu etwas gezwungen?
Wer? :D
Es wundert mich gar nicht, dass du nicht weißt, worüber wir überhaupt sprechen:)^^


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

06.12.2017 um 10:30
naas schrieb am 15.02.2014:Es ist unmöglich die Vorstellung von einem Gott allgemein abzulehnen, wenn die Frage welche Eigenschaften ein Gott mindestens haben muss um als Gott zu gelten nicht geklärt ist.
Gleich vorweg: Es gibt keinen Gott. Gott - und das gilt für alle weltweit angebeteten 8.000 Götter - ist ein von Menschen erdachtes und zusammen fantasiertes Wesen, dessen leibhaftige Existenz zwar behauptet wird, aber noch nie bewiesen werden konnte. Die Menschen hat zu allen Zeiten die Frage bewegt: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und darauf haben sich die Menschen die unterschiedlichsten Antworten gegeben. Der Mensch will nun mal alles wissen und erträgt es nicht, wenn es für seine Fragen keine Antworten gibt. So - und nicht anders - entstanden die unzähligen Religionen und Glaubensüberzeugungen. Religionen und Überzeugungen, die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden und aus Respekt vor den Vorfahren sich zu einer Tradition entwickeln konnten, deren Wahrheitsgehalt nicht mehr angezweifelt wurde. Welches Kind würde schon den ihm von den Großeltern und Eltern eingegebenen Glauben an einen allmächtigen und allwissenden Gott hinterfragen oder gar in Frage stellen? Dieser Entwicklungsprozess hat längst die Qualität einer Gehirnwäsche erlangt und wird von den auf einen Gott eingeschworen Menschen nur in den seltensten Fallen hinterfragt.

Erst aufgrund des sich permanent weiter entwickelnden Wissens der Menschheit, bewirkte dies bei einem sich stetig erweiternden Kreis von den Geisteswissenschaften zugeneigten Menschen, dass die überlieferten Glaubenstraditionen nicht mehr blind geglaubt, sondern kritisch hinterfragt wurden.

Wie ich schon mehrfach erklärte:

Der menschliche Geist ist groß genug,
die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,
aber leider immer noch zu klein,
um die darin enthaltenen Irrtümer zu erkennen.

naas schrieb am 15.02.2014:Und welchen Sinn hätten dann Gebete?
Gar keinen! Gebete sind selbstbetrügerische Handlungen, die an ein nicht existierendes himmlisches Wesen gerichtet werden. Erfüllung finden Gebete bestenfalls rein zufällig, in der überwiegenden Zahl der Fälle jedoch überhaupt nicht. Wer himmlischen Trost und Zuspruch erwartet, sollte wissen, dass mentale Kraft und Stärke selbst erarbeitet werden muss. Sportler erarbeiten sich diese Fähigkeit mittels autosuggestiver Techniken. Es sind dies Techniken, die auch gegen Depressionen Anwendung finden. Aus Erfahrung weiß ich, dass nicht alle Menschen in der Lage sind, Depressionen mittels Autosuggestion zu therapieren. In diesen Fällen müssen dann vom Arzt sog. Psychopharmaka verschrieben werden.
naas schrieb am 15.02.2014:Damit Gebete (oder jede andere Art der versuchten Interaktion mit Gott) Sinn machen bedarf es offensichtlich noch weiterer Eigenschaften die Gott haben muss als nur der Schöpfer des Universums zu sein.
Über solche Eigenschaften verfügt ein Fabelwesen, wie sie einem Gott unterstellt werden, leider nicht. Eine Interaktion mit Gott ist nichts anderes als der vergebliche Versuch, einer sinnlosen Handlung einen Sinn zu geben! Das ist Selbstbetrug in reinster Form!


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Kotknacker
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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

06.12.2017 um 13:51
Argus7 schrieb:Der menschliche Geist ist groß genug,
die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,
aber leider immer noch zu klein,
um die darin enthaltenen Irrtümer zu erkennen.
albert-einstein-zitate



Manch kreativer Geist ist groß genug,
die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,
aber leider mangelt es oft am kritisch-analystischem Geist,
um die darin enhaltenen Irrtümer zu erkennen.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

07.12.2017 um 07:13
Kotknacker schrieb:Manch kreativer Geist ist groß genug,die überzeugendsten religiösen Fantasien zu entwickeln,aber leider mangelt es oft am kritisch-analystischem Geist,um die darin enhaltenen Irrtümer zu erkennen.
Wenn ich es mir so richtig überlege, sind es die religiösen Fantasten, die schlichtweg nicht erkennen können, wie sehr es ihnen an kritisch-analystischen Geist mangelt. Sie würden sonst nicht ein nicht existierendes Fabelwesen anbeten und verehren. Das deutet auf einen nicht zu leugnenden gewaltigen Realitätsverlust hin!


Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, denn er hat so viele von ihnen gemacht.

Abraham Lincoln


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 12:13
Wer nichts weiß, und nicht weiß, dass er nichts weiß, ist ein Narr. Scheue ihn.
Wer nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, ist ein Kind. Lehre ihn.
Wer weiß und nicht weiß, dass er weiß, schläft. Wecke ihn.
Wer weiß und weiß, dass er weiß ist ein Weiser. Folge ihm.
Wer weiß und die Wahrheit leugnet, ist ein Lügner, dass Wort ist sein Gericht.

Sensenmann

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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 12:28
Koman schrieb:Wer nichts weiß, und nicht weiß, dass er nichts weiß, ist ein Narr. Scheue ihn.
Was wahr dann Sokrates der sagte:

„ich weiss dass ich nicht weiss“

Die wahre menschliche Weisheit ist es, sich des Nichtwissens im Wissenmüssen des Guten bewusst zu sein


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 12:31
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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 12:37
@benihispeed
Was wahr dann Sokrates der sagte:

„ich weiss dass ich nicht weiss“
Ganz einfach, auf ihm trifft dieses hier zu:
Wer weiß und weiß, dass er weiß ist ein Weiser. Folge ihm.
Sokrates wusste ja bescheid, über sein Nichtwissen.
Er wusste, dass er weiß, nichts zu wissen:)


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 12:46
Koman schrieb:Sokrates wusste ja bescheid, über sein Nichtwissen.
Er wusste, dass er weiß, nichts zu wissen:)
Sorum gesehen stimmt es wieder.
Ein kleiner Unterschied, der aber wichtig ist, ist, dass er
nicht „nichts“ weiss sondern „nicht“ weiss sagte.
Das besagt dass auch der Weiseste nicht alles wissen kann und dieses auch weiss.


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 12:55
@benihispeed
Ein kleiner Unterschied, der aber wichtig ist, ist, dass er
nicht „nichts“ weiss sondern „nicht“ weiss sagte.
Sry und natürlich hast du hier recht:)
Das besagt dass auch der Weiseste nicht alles wissen kann und dieses auch weiss.
Dafür würde ich hier, um es ganz punktiert zu formulieren, zufügen:
Das besagt dass auch der Weiseste "Mensch" nicht alles wissen kann und dieses auch weiss.
:)


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 13:02
👍 ok. 😉


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Kotknacker
ehemaliges Mitglied

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08.12.2017 um 16:29
benihispeed schrieb:Das besagt dass auch der Weiseste nicht alles wissen kann und dieses auch weiss.
Es ist nun mal oft so, dass eine Antwort auf eine Frage oft noch mehr Fragen aufwirft. Göttliche Komödie. :D

Das Denken kann zwar Probleme lösen, aber vor allem erzeugen. Wie ist das z.b. mit sonst lieben, harmonischen Kindern die sich gerade langweilen, @Koman ? Ist es nicht oft so, dass diese sich dann aus langeweile heraus plötzlich anfangen zu piesacken bis die Tränen kommen? :D


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Welche Eigenschaften muss ein Gott mindestens haben?

08.12.2017 um 17:00
@Kotknacker
Naja in erster Linie explorieren sie gerne und da die nähesten Erwachsenen als Modell fungieren, lernen die Kinder zu aller erst von denen ihren Umgangston, oder Umgangsformen.
Also wenn Kinder gerne piesacken, hat es auch immer etwas mit dem sozialen Umfeld zutun, dass auf sie einwirkt/dem sie ausgesetzt sind.

Also Kinder werden nicht automatisch zu kleinen Monstern, wenn Ihnen mal fad ist, sondern viel eher, wenn sie keine liebende Bezugsperson haben, die ihnen einen würdevollen und liebenden Umgang vorleben.


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