Was würde euch vom Glauben abbringen?
13.04.2015 um 21:03Geht auch anders herum ;) der Glaube macht der Wissenschaft das Leben schwer ;)denis069 schrieb:das wissen macht das glauben schwer
Geht auch anders herum ;) der Glaube macht der Wissenschaft das Leben schwer ;)denis069 schrieb:das wissen macht das glauben schwer
Durch das Wissen habe ich zum Glauben gefunden als ich in den Spiegel schaute.denis069 schrieb:das wissen macht das glauben schwer
Nein, ich habe explizite Probleme deines Alternativweltkonzeptes aufgezählt:Dawnclaude schrieb:Du glaubst ich bastel mir was zurecht mit irgendwelchem Wunschphantasien , aber aus meiner Sicht tue ich das ganze Gegenteil.
Die einzige Grundlage ist deine Aussage. Problem, es gibt nichts was diese Aussage untermauert. Jeder andere Bericht über diese Alternativwelt ist ein Unikat. Würde diese Welt existieren so wäre dies nicht der Fall sondern es müsste zwangsläufig Parallelen zwischen allen Berichten existieren.kalamari schrieb:Eine Welt, für deren Existenz keine Grundlage existiert
Wir können momentan das, was als Geist oder Seele bezeichnet wird nich zu 100% beschreiben, korrekt, aber daraus leitet sich keine Notwendigkeit für die Existenz von Magie her. Wir stehen am Anfang der Hirnforschung, die Instrumente werden Jahr für Jahr leistungsstärker, präziser und wir erhalten Jahr für Jahr neue, noch genauere Erkenntnisse. Dabei wurde nicht ein Hinweis auf eine alternative Welt gefunden, im Gegenteil, die Biochemie kann mit jedem verstrichenen Tag das, was sonst als Seele oder Geist beschrieben wird, besser beschreiben.kalamari schrieb:keine Notwendigkeit
Siehe oben, bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass irgendetwas in deinem Kopf nicht durch Biochemie etc. erklärt werden kann.kalamari schrieb:keine Hinweise, die keine alternativen Erklärungen besitzen.
Eigentlich der K.O. Schlag. Wenn mit dir Wesen einer alternativen Welt in Kontakt treten würden, dann wäre es messbar. Sofern etwas existiert und von einer Person beschrieben werden kann, dann ist auch eine Wirkung feststellbar.kalamari schrieb:Eine Welt, die nicht messbar mit der Unseren in Wechselwirkung tritt.
Bis zu diesem Satz hatte ich gedacht, du wärst "besser", als die meisten hier. Und dann sowas... Wenn dir die Argumente ausgehen versuchst du über Furcht die Menschen zu überzeugen? Bravo!Dawnclaude schrieb:Im Jenseits werden wir wissen, ob dir deine neue Heimat gefallen wird oder nicht. Das weiß ich auch nicht, ob du sie nicht magst oder ob du beide Welten liebst.
Und wenn es so ist, wie du denkst, wirst du es ja eh nicht mehr merken. Aber wenn es so ist, spätestens dann wirst du dir wohl ein paar Gedanken machen. ^^


Nichtskalamari schrieb:Was muss geschehen, damit sich Gläubige, also ihr, sich von ihrem Glauben abwenden?
Was ist ausdrücklich erwünscht:Wie gesagt, "Nichts" ist eine relevante Antwort, aber das "warum?" wäre halt auch nicht schlecht zu erfahren.
- Aussagen wie "Mich kann nichts von meinem Glauben abbringen" => Dies ist ein valider Standpunkt, ich würde nur darum bitten, dass er begründet wird
da kommen eh nur wieder Bibelzitate,kennen wir ja schon von ihr -.-kalamari schrieb: Dies ist ein valider Standpunkt, ich würde nur darum bitten, dass er begründet wird
Was ist nicht Inhalt dieses Threads:Das die Debatte mit @Dawnclaude vom Thema abgewichen ist ist schade, leider können Moderatoren Threads nicht aufsplitten.
- Eine Bewertung der Beiträge. Jeder soll einfach nur schreiben, was Ihn persönlich abbringen würde.
das war ein Missverständnis, War nicht über Furcht gemeint. Das jenseits aus meiner Sicht ist zum größten Teil eher positiv, wo man recht entspannt rangehen kann. Mit "gedanken machen" meinte ich eher, wie es denn dann überhaupt weitergeht, wenn du da bist im prinzip. Ich hab keine christlichen Vorstellungen von wegen Buße tun oder so, ganz im gegenteil. Ich denke da eher an Freiheit das zu tun wozu man lust hat.kalamari schrieb:Bis zu diesem Satz hatte ich gedacht, du wärst "besser", als die meisten hier. Und dann sowas... Wenn dir die Argumente ausgehen versuchst du über Furcht die Menschen zu überzeugen? Bravo!
Das stimmt , da haste Recht.kalamari schrieb:Sollte ich falsch liegen, worauf keinerlei Hinweise existieren, so habe ich dennoch ein erfülltes Leben geführt, ich habe also so oder so nichts verloren.
Das weißt du doch gar nicht. ^^ Ich mach das, was mir Spaß macht auch mit Leidenschaft, mein beruf z.b. da geht schon viel Zeit drauf. Ganz so viel ändert sich durch die Jenseitsvorstellung auch wieder nicht. Wie gesagt sah ich das auch mal 30 Jahre anders.kalamari schrieb:Du verschwendest deine Zeit indem du Fantasiegebilden hinterherjagst. Klar, sofern meine Ansicht zum Tod korrekt ist wirst du keine Reue empfinden können, da nichtmehr vorhanden, aber du hast auch sonst recht wenig mit deinem Leben angestellt.
Wenn es darum geht, hast du Auch Recht. Klar, z.b. bin ich gar nicht so motiviert unbedingt weitere AStralreisen zu erleben. Das reicht mir auch nach meinem Leben andere Welten zu entdecken. Mir geht es eher um den Grundgedanken, dass das Leben noch viel mehr Potential hat, um gleichzeitig diese Welt hier auch spielerisch genießen zu können weil es eben nicht das Ende ist. Und man nicht mit Grauen an den Tod denken muss wenn man dann irgendwann alt wurde, sondern weil man sich auf neue Dinge freuen kann.kalamari schrieb:Ich widerhole mich zwar, aber unsere Welt, die die wir beobachten, untersuchen und erleben können, ist umfangreich genug. Du benötigst keine Fantasiewelt ohne Grundlagen für "Abenteuer", "Spannung" oder "Wunder". Schau dich einfach um und mach dir Gedanken, was da wirklich vor sich geht, ohne Engel, Magie o.ä.
froulein schrieb:
@kalamari
Ich würde glauben nicht unbedingt mit Religion verbinden ...
kalamari schrieb:Ich hab mal eien Text gefunden der das besser beschreibt was ich eigentlich gemeint habe.
Hier ging es um den Glauben, Substantiv, welcher in der Regel mit Religion in Verbindung gebracht wird
2009 ist das Darwin- Jahr. Aus diesem Grund sind alte Themen wieder sehr aktuell geworden: Glaube, Religion und Evolution. Dies spiegelte sich in diversen Zeitschriften wider, geziert von Titeln wie beispielsweise „Glaube und Evolution“, „Evolution und Religion“, „Muss man Glauben“, „Glaube und Gene“, wobei bei letztem Beispiel „Religion und Gene“ angemessener wäre.http://www.spektrum.de/alias/religion/muessen-wir-glauben/983271#comment-993001
Bei der Verwendung der Begriff Glaube und Religion herrscht eine große Verwirrung bzw. Fahrlässigkeit, weshalb es notwendig ist, eine Klärung der Begriffe zu fordern. Die Begriffe Religion und Glaube werden sehr häufig synonym verwendet, obwohl es fundamentale Unterschiede zwischen den beiden Begriffen gibt.
Der Glaube ist ein weitaus allgemeinerer Begriff, als es die Religion ist. Diese ist eher ein Spezialfall des Glaubens. So hat jedes Phänomen der Religion mit Glauben zu tun, aber nicht umgekehrt. Religion umfasst den ganzen Glaubensinhalt nicht. Atheisten haben keine Religion, wohl aber einen Glauben.
In Religionen spielen Gott bzw. Götter, Propheten und Heilige Bücher eine essentielle Rolle. Diese Religionsgrundsätze sind aber keineswegs Glaubensgrundsätze.
Die Religion ist kommt von außen an das Individumm, macht Vorschriften und beinhaltet Rituale wie Fasten, Beten, Gehorsamkeit. Dies tut der Glaube nicht, er erwächst allein aus dem Individuum heraus und macht keine Vorschriften. Es ist viel eher ein psychologischer Instinkt vergleichbar mit einem Gefühl wie Liebe, Hass und liegt somit in der Natur des Menschen. Die Religion hingegen ist ein gesellschaftliches Phänomen.
Religion unterdrückt durch Vorschriften als Über-Ich die natürlichen Bedürfnisse des Manschens, der Glaube an sich nicht. Besonders in der Debatte, ob Religion in der Natur des Menschenliegt, werden diese Ungenauigkeiten dazu genutzt, die These, dass die Religion in der Natur des Menschen liegt, zu stützen.
Um einen etwas überspitzen Parallelismus zu geben, so braucht der Mensch um zu überleben Essen und Trinken, das heißt aber noch lange nicht, dass er Brot und Cola braucht.
Im Glauben ist der Mensch frei aber nicht in der Religion.
Das habe ich nicht ganz verstanden wie du das meinst, gelesen hab ich das du und Dawnclaude euch über die Biochemie unterhalten habt. Aber mich irritiert gerade der ganze Satz dazu von dir ...kalamari schrieb:Ich "glaube" an Liebe, ich habe aber keinen Glauben, der sich um Liebe dreht.
froulein schrieb:@Nicolaus
Wann aber glauben wir an etwas nicht mehr? Wir glauben dann nicht mehr wenn wir feststellen (wissen) das es keinen Grund für glauben gibt ...
kalamari schrieb:
Ich finde den Begriff "glauben" hier als Verb irreführend, ich würde "vertrauen" passender finden, insbesondere aufgrund der Abtrennung zum "Glauben" hin.
Ich kann da @KAALAEL nur zustimmenNicolaus schrieb:Was mich vom Glauben abbringen würde? - Wissen!
Wenn ich von Gott weiß, brauche ich nicht mehr an ihn zu glauben.
KAALAEL schrieb:Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht ausschließen,sie können sich auch prima ergänzen,wenn man kein Religiöser Fanatiker ist und Wissenschaft als einen Teil des Glaubens annehmen kann wie in meinem Fall.
kalamari schrieb:Kann ich nicht zustimmen der Glauben das da etwas sein kann... kann zu Erkenntniss führen.
Der Unterschied zwischen Glaube und Wissen ist, Wissen ist eine immer größere Anzahl an Erkenntnissen über unsere Welt, Glaube verhindert Erkenntnisse durch eigene Definitionen.
kalamari schrieb:Für mich ist es kein Problem Dinge zu akzeptieren, die offensichtlich funktionieren, jedoch momentan keine 100% schlüssige wissenschaftliche Erklärung besitzen, ich habe nicht das Bedürfniss alles zu 100% erklären zu müssen. Wo wäre da der Spaß?
nichts ist größer die Liebe von Gott. Nichts ist größer als die Gnade von Gott.. und ihm vertrau ich am allermeisten.., wieso sollte mich dann etwas vom Glauben abbringen.kalamari schrieb:Wie gesagt, "Nichts" ist eine relevante Antwort, aber das "warum?" wäre halt auch nicht schlecht zu erfahren.
richtig in der Natur entfaltet sich Gott auch :-) Amen LGpere_ubu schrieb:"Ich glaube nicht an ihn [Gott], ich sehe ihn in der Natur." - Jean-Henri Fabre
Eine Digicam kann ein Bild aufnehmen ohne Bildschirm. Aber dieses Bild nimmt sie dann nicht wahr und auch niemand sonst. Ich erkenne auch keinen einzigen materiellen Sinn von Bewusstsein, wie ich es zumindest habe. Ein Mensch könnte auch sehen, wenn er nichts sieht, wenn das Gehirn nur die Informationen zum Entscheiden benutzt, wie ein Roboter. Nur sind wir nicht wie ein Roboter, der nur Informationen verarbeitet, sondern wir nehmen sie wirklich wahr. Das ergibt für mich keinen Evolutionären sinn, nur einen geistigen. Wir sollen nicht nur funktionieren, was der Evolution reichen würde, wir sollen auch wahrnehmen, damit wir WIRKLICH leben.kalamari schrieb:Aber statt nach möglichen natürlichen Erklärungen zu suchen, beispielsweise der Tatsache, dass das Gehirn aus mehreren Teilbereichen besteht, die sich gegenseitig beobachten könnten, oder der Tatsache, dass, analog zum PC, kein Bildschirm benötigt wird kommt er zu dem Schluss, es könne nur eine Seele o.ä. sein.
Sie wären gezwungen alles zu überdenken ,es würde Sie wachrütteln.Nordisch78 schrieb:.inwieweit würde es die Religionen beeinflussen
kein Wiederspruch,aber Sie müssten einfach angepasst werden,die Religionen müssen mit der Zeit gehen,oder Sie gehen mit der Zeit unter.Nordisch78 schrieb:Wäre dies ein krasser Widerspruch zu den Inhalten?
Genauso verhalten sich Fanatiker !Nordisch78 schrieb:Denkst du nicht, dass es dafür dann auch wieder schwammige "Erklärungen" von Seiten der Gläubigen gibt?
man kann alles mögliche daraus interpretieren wenn man will ;)Nordisch78 schrieb:Vielleicht steht das alles schon in der Bibel und muss nur dementsprechend interpretiert werden...