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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

229 Beiträge, Schlüsselwörter: Philosophie, Moral, Ethik, Unsinn

Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 16:21
savaboro schrieb:Diese Ideologie gibt dem Individuum wieder ein gemeinschaftliches Ziel und Sinn, das sich aber gar nicht über das Individuum selbst stellt.
Ja, und dann kann der Einzelne darin auch seine Macht erkennen, aber die wird dann zum Einflussbereich degradiert und automatisch mit Verantwortung kombiniert. Da fällt dann auch die Ausrede weg, ein Einzelner kann nichts ausrichten.

Ideologie kann es aber erst für die Umsetzung werden, ganz oben sollte es nur als Ideal betrachtet werden.

Auf universeller Stufe muss man da noch keine Moralsätze definieren. Man kann es in allgemeinen und einfachen Aussagen, Weisheiten und Sinnsprüche verfassen, so wie:

Bist Du gegen die Welt, ist die Welt gegen dich.

Immer damit, niemals dagegen.


Oder auch für Kunst und das Leben:

Das Leben ist doch eins der schönsten.

Jetzt ist immer. Also frag nicht wann.


Und auf unterer Stufe steht der einzelne Mensch und wird als die kleinste konstruktive und strukturgebende Einheit betrachtet.

Ich denke ja schon lange so und da kommt man dann schnell drauf, dass genau so ein verbindendes und umschließendes Element fehlt, das war mir auch schon länger klar, ich freu mich nur, wie klar man es beschreiben und erklären kann. Da kann man sich viel Text ersparen. Es ist eh alles ein Fluss in ständiger Dynamik, da halte ich Strategien und Konzepte für wichtiger als feste Regeln.

Ich hab auch gar kein Problem damit, das als göttliches Prinzip zu bezeichnen, also da sehe ich keinen Grund, warum sich die Religionen diesem Gedanken verschließen sollten. Besonders der Islam kann so was im Moment gut gebrauchen, die haben ziemlich damit zu tun, ihre vielen Moralsätze zu sortieren. Mit diesem Konzept kann man dann auch übergeordnet, untergeordnet und gleichwertig besser einteilen. Die Religionen können noch gute Dienste Leisten und sich langsam zu einem großen Ganzen weiter entwickeln. Und dann wird aus Glaube mehr und mehr Wissen und Mohammed könnte der letzte Prophet bleiben. :)

@benihispeed
Ist alles kompatibel. Passen alle rein, aber niemand kommt raus. :D


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 16:55
Hantierer schrieb:aber niemand kommt raus. :D
Wie meinst du das ?


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 17:09
benihispeed schrieb:Wie meinst du das ?
Wenn man sich als Teil der Welt begreift, dann kommt man auch nicht mehr raus. Kannst es ja mal versuchen und wenn des geschafft hast dann kommste wieder rein und sagst mir wie es geht. :D

Ist zwar eine sehr banale Erkenntnis, aber doch auch stark in der Wirkung wenn man mal drüber meditiert.


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 17:17
Hantierer schrieb:Wenn man sich als Teil der Welt begreift, dann kommt man auch nicht mehr raus
Ach so , ja klar. 😄 da bin ich lange dran, nur mein Unbewusstes hat es noch nicht kapiert.


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 17:39
@benihispeed
Ja, da kann der Ansatz auch helfen. Damit kann der Geist ohne Außenbezug arbeiten, einfach aus der Logik heraus. Und dann resoniert das mit der Seele und dann wird es auch im Bewusstsein gewahr, bis der letzte Teil seinen Widerstand auch noch auf gibt. Und je klare der Geist es erfassen kann, um so leichter müsste es gehen.

Es wird dann tatsächlich immer schwerer noch gegen irgendwas zu handeln, irgendwann hat man es so verinnerlicht, dass man gar nicht mehr anders kann. Das ist auch das Ziel der buddhistischen Lehre.

Musste grade nochmal nachschauen, was das Kybalion so dazu sagt, das ist ja nun wirklich nichts neues, nur etwas anders: :)
"Da alles im All ist, ist es gleicherweise wahr, dass das All in allem ist. Dem, der
diese Wahrheit wirklich versteht, ist große Weisheit gekommen."
Das Kybalion

Wie oft haben die meisten Menschen die Feststellung wiederholen gehört, ihre
Gottheit (bei vielen Namen genannt) sei "alles in allem", und wie wenig haben sie
die innere okkulte Wahrheit geahnt, die in diesen nachlässig ausgesprochenen
Worten verborgen ist. Diese häufig gebrauchte Redensart ist ein Überbleibsel des
oben angeführten alten hermetischen Lehrsatzes.
http://www.hermetics.org/pdf/Das%20Kybalion.pdf

Das ist auf jeden Fall lohnenswert, das begleiten einen das ganze Leben. Da ist jeder Ansatz und jede Herleitung sinnvoll, das macht es nur größer und fester.


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 18:01
Oh ja das Kybalion

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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

13.03.2018 um 20:19
@benihispeed
Das ist mal ein wirklich schönes Bild.

Hab grade was entdeckt, das könnte man gleich mal noch dazu fügen, dann kann man auch noch konkreter werden.



Ab 5:30min. kommt das wichtige. Und dann haben wir gleich noch andere Ansätze. Nachdem nun die Harmonie und auch die Unendlichkeit auf ziemlich festen Boden, auch wissenschaftlich, steht. Da habe ich nun gleich den nächsten Hinweis, auf die Existenz einer göttlichen Welt.

Ich beschreibe Alpha Omega als die große Polarität, die eine Spannung erzeugt und dazwischen den Energiefluss der unsere Welt ist. Und diese Spannung besteht zwischen Alles und Nichts. Dem entsprechend ist das nun auch klar, wir sind nach deren Ebenbild geschaffen...das Frauenhirn verbindet alles mit allem und im Männerhirn gibt es ein Nichts. Sie passen halt doch zusammen. Das erklärt vieles. :)

Eine Polarität entsteht üblicher Weise in dem sich eine Einheit trennt, so dass dazwischen eine Energie fließen kann. Dann gibt es noch die Dualität, wenn zwei einsen unabhängig voneinander nebeneinander stehen.

Also ist da noch was, was sich in Alpha und Omega trennte..bzw. sie verbindet und dann ist auch die Dreifaltigkeit einheitlich beisammen. :)

Und dann passt sogar der Urknall rein. Wenn der göttliche Geist all seine Energie und sein Wissen, alles was er hat, auf einen Punkt ins Nichts manifestierte und der dann platzte...dann passt sogar die Physik in die Bibel. Der Max Planck soll ja mal gesagt haben: "Für den Gläubigen steht Gott am Anfang aller Fragen, für den Wissenschaftler am Ende." ...ist wohl so.


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

14.03.2018 um 19:04
@Hantierer
Wie meinst du, wäre eine Änderung im Denken dieses, ja, "neuem" Paradigma gegenüber, des Herrschendem "Modells" dieser bestehenden Ordnung unserer Welten, zu diesem Umdenken zu bringen?
Ich meine jetzt, was kann ich alls einzelner tun um da real mitzuwirken?


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14.03.2018 um 21:30
savaboro schrieb:Ich meine jetzt, was kann ich alls einzelner tun um da real mitzuwirken?


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

14.03.2018 um 21:47
@savaboro
In dem Du das Prinzip in dich aufnimmst und daraus deine Schlüsse ziehst, dich darin selbst reflektierst und dann in deinem Wirkungsbereich anfängst sinnvoll danach zu wirken. Einfaches Beispiel: Ein Hund hat mal wieder auf den Gehweg gekackt! Die halbe Nachbarschaft steht um das Corpus Delicti herum und zeigt mit dem Finger drauf und weh und klagt...Du stülpst ne Tüte über deine Hand, läufst in die Mitte, nimmst den Haufen, wirfst ihn in die nächste Tonne und gehst deiner Wege...

Ich würde gerne noch die Zeitlosigkeit in der geistigen Welt dazu beschreiben. Die sehen die Geschehnisse aus anderer Perspektive. Da gibt es Fragen und Antworten und Polaritäten aus beiden. Nun gibt es aber auch Fragen ohne Antwort. Und die drehen in unserer Welt runden, kommen hier und da und dort und überall immer wieder hoch. Irgendwann findet man die Antwort. Im Geistigen läuft die dann zurück zur Frage und dann muss nochmal bestätigt werden und wieder zurück - bis es 100% klar ist und das ist dann fest, nur darauf wird gebaut. Und dann werden alle Wege die zur Antwort geführt haben irrelevant und sind dann auch nicht mehr präsent.

Es ist wie es ist.

So wäre das dann auch in einer danach gestalteten Welt. Wir haben ein Problem und bilden eine Gruppe die es lösen soll - die löst irgendwann das Problem und wird hinfällig. Die Lösung aber beeinflusst alle anderen, andere Gruppen bilden sich neu oder schließen sich zusammen, trennen sich - es gibt neue Herausforderungen. Eins baut auf dem anderen auf.

Und so kann dann auch so eine kleine Aktion, wie im Beispiel oben, bei den Menschen eine große Wirkung entfalten. Der Haufen wurde nicht vom Hund oder vom Besitzer hinterlassen, sondern er liegt in deiner Welt und das ist dann das entscheidende Kriterium. Stell dir mal vor, wie die dann alle dastehen in ihrer Runde...vielleicht holt einer Kaffee und es passiert was, woran niemand vorher gedacht hätte.


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Shpetim
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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

14.03.2018 um 23:07
@Hantierer
@benihispeed

Ich schreibt von Erwachen und schläft noch. Ein Erwachter schmeisst nicht mit Fraktalen um sich und versucht ganz bestimmt nicht irgendeine Ethischen Grundsatz zu formieren. Daran kann man sehen wie sehr man in seiner eigenen Welt gefangen sein kann. Selbst wenn diese Welt so unendlich groß zu seinen scheint wie der Kosmos.
Hantierer schrieb:So wäre das dann auch in einer danach gestalteten Welt. Wir haben ein Problem und bilden eine Gruppe die es lösen soll - die löst irgendwann das Problem und wird hinfällig. Die Lösung aber beeinflusst alle anderen, andere Gruppen bilden sich neu oder schließen sich zusammen, trennen sich - es gibt neue Herausforderungen. Eins baut auf dem anderen auf.
Wie willst du Probleme lösen, wenn Lösungen Probleme generieren? Ein Problem ist nur dann anwesend, wenn man Lösung bedarf. Wo keine Lösung benötigt wird, gibt es auch keine Probleme. Da es aber Probleme gibt, gibt es auch Lösungen. Da kommst du nicht wieder raus. Das ist ein unendliches Spiel das Hin und Her geht. :)


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 01:36
@Shpetim
Also wenn ein Mensch sein Verhalten nicht als Problem sieht, bedarf es auch keiner Änderung?

Wenn eine Lösung im einen Moment nicht benötigt wird, und im nächsten doch, gab es im ersten Moment dann gar kein Problem?

Was soll daran nicht unvorstellbar schön sein unendlich in einer Existenz zu leben in der es für jedes Problem auch eine Lösung gibt?

Ich vermute ein Erwachter wird definitiv an einem ethischen Grundsatz felsenfest halten, eben weil er nicht allein in seiner Welt lebt.

Will dir nicht auf den Schlips treten, sind nur ein paar Gedanken und eventuell Gedankenanstöße habe ehrlich gesagt nur deinen Post gelesen :D


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 12:06
Shpetim schrieb:Wie willst du Probleme lösen, wenn Lösungen Probleme generieren?
Wer seine Probleme nicht löst, für den löst das Leben die Probleme.
Wer sein Leben nicht lebt, den lebt sein Leben.
Wer Probleme nicht zu lösen versucht nur weil daraus neue Probleme entstehen könnten, der vegetiert nur noch dahin.
Von deiner Geburt an stellt dir dein Leben ein Problem nach dem Anderen und die Lösungen lassen dich weiterleben, bis der ultimative Problemlöser kommt bei dem es garantiert keine Folgeprobleme mehr gibt.


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Shpetim
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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 13:00
@Bescheidenheit
Bescheidenheit schrieb:Also wenn ein Mensch sein Verhalten nicht als Problem sieht, bedarf es auch keiner Änderung?
Sein Verhalten (der Mensch) geht schon von einem Problem aus, weshalb der Mensch ja auch immer nach Lösungen sucht, um jenes zu ändern.
Woher kommt das Problem? Das Problem kommt von innen.
Bescheidenheit schrieb:Wenn eine Lösung im einen Moment nicht benötigt wird, und im nächsten doch, gab es im ersten Moment dann gar kein Problem?
In einem Moment keine Lösung zu benötigen und im nächsten doch, zeigt einem nur auf, das der Moment wo keine Lösung benötigt wurde, nur eine Ruhepause ist. Eine Art Atempause, ablenkung um wieder im nächsten Moment nach Lösungen all der Probleme zu suchen.
Bescheidenheit schrieb:Was soll daran nicht unvorstellbar schön sein unendlich in einer Existenz zu leben in der es für jedes Problem auch eine Lösung gibt?
Wenn man es schön findet sich in den eigenen Schwanz zu beissen, hält einen niemand anderes auf, das zu tun. Der, der einen letztendlich aufhält, ist man selbst.
Bescheidenheit schrieb:Ich vermute ein Erwachter wird definitiv an einem ethischen Grundsatz felsenfest halten, eben weil er nicht allein in seiner Welt lebt.
Ein erwachter hat keine eigene oder gemeinsame Welt. Die Welt, ob nun die eigene vorgestellte oder gemeinsame ist ein Ort voller Probleme. Das was da ein Problem hat, sucht nach Lösung. Und jemand der sucht und/oder denkt gefunden zu haben, schläft noch felsenfest.
Es gibt keine Probleme, es bedarf keine Lösungen. All das was wir hier tun, was der Mensch tut beruht eben auf diesem Zustand.
Bescheidenheit schrieb:Will dir nicht auf den Schlips treten, sind nur ein paar Gedanken und eventuell Gedankenanstöße habe ehrlich gesagt nur deinen Post gelesen :D
Trage keinen Schlips. Gedanken sind dazu da um sie zu reflektieren. :)


@benihispeed
benihispeed schrieb:Wer seine Probleme nicht löst, für den löst das Leben die Probleme.
Wenn du dem Leben gleichen willst, wirst du auch dem Tod gleichen, wenn die Zeit gekommen ist. Wie willst du deine Probleme je lösen, wenn das, was du als Problem ansiehst, sich eh wieder neu formiert? In einem Leben, in tausend Leben kannst du Probleme lösen. Das Problem wird dich auch danach immer wieder verfolgen. Denn das Problem liegt nicht in das was man sieht, sondern in dem, was sieht. :)
benihispeed schrieb:Wer sein Leben nicht lebt, den lebt sein Leben.
Dein Leben zu leben würde in diesem Sinne bedeuten immer wieder Lösungen zu suchen, wo im Grunde doch gar kein Problem existiert. Das Problem ist nicht das Leben oder der Tod, sondern deine Annahme, es gebe da etwas zu Lösen. Und nun denkst du etwas gefunden zu haben, was in deinem Leben ein Problem gelösst hat. Das was du und viele andere in diesem Sinne gefunden habt, ist in Wahrheit:

Selbstbetrug.

Denn die Probleme werden euch nie ausgehen.
benihispeed schrieb:Von deiner Geburt an stellt dir dein Leben ein Problem nach dem Anderen und die Lösungen lassen dich weiterleben, bis der ultimative Problemlöser kommt bei dem es garantiert keine Folgeprobleme mehr gibt.
Wenn du denkst in einem Gefäß zu sitzen und zu steuern, namens Körper, dann siehst du nicht hin, denn das was da scheinbar drinnen sitzt, rennt vor dem, was im Steuermann sitzt weg, in dem es Probleme sucht, findet und zu lösen versucht. Diese Art von Ablenkung hat kosmische Ausmaße. Eure Haltungen ist der klarste Spiegel im Kosmos. :)


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 13:09
Shpetim schrieb:Dein Leben zu leben würde in diesem Sinne bedeuten immer wieder Lösungen zu suchen, wo im Grunde doch gar kein Problem existiert.
Du glaubst also dass das Leben selber eine
Illusion sei, die man nur vorbei gehen lassen muss?


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Shpetim
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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 13:14
@benihispeed
benihispeed schrieb:Du glaubst also dass das Leben selber eine
Illusion sei, die man nur vorbei gehen lassen muss?
DAs Leben ist das was es ist. Es ist Leben. Doch ohne Leben, kein Tot. Stimmts? Das beweist, das dass Leben nicht nur aus sich selbst heraus besteht, sondern der Wechselwirkung ausgeliefert ist. So wie alles, was wir kennen und nicht kennen. Das Leben ist deshalb eine Illusion, weil auch das Leben und der Tot mit der Illusion, kooperiert. Ohne die Illusion, den Traum, die Matrix, gebe es da keine Wechselwirkung und somit Leben, Tot, Illusion und alles weitere was du anfassen kannst und willst, mit Körper, Geist und Seele. An was du davon immer auch glaubst zu sein. :)

Für dich ist das LEben deshalb so real, weil du das was du seihst mehr bedeutung zukommen lässt, als das was sieht. :)


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 14:12
Shpetim schrieb:Da kommst du nicht wieder raus.
Hä? Ich will doch aber rein! ... ?
Shpetim schrieb:Es gibt keine Probleme, es bedarf keine Lösungen. All das was wir hier tun, was der Mensch tut beruht eben auf diesem Zustand.
Das ist die Vorletzte Stufe, die 6te, da kommt noch was. Oder fühlst Du dich dabei Leid frei? Kannst Du damit das Übel in der Welt einfach so sein lassen wie es ist? Tut es dir nicht weh, wenn die Schönheit dieser Erde so sinnlos und achtlos dahin geschrottet wird?

Erwachen bedeutet in erster Linie seine Seele zu erkennen und mit ihr (wieder) in Einklang zu kommen. Dann merkt man auch, dass es zwischen den Menschen Probleme geben kann und die kann man lösen. Diese Probleme entstehen oft dadurch, dass die Seele nicht richtig behandelt wird, oftmals von außen und nicht immer nur im Inneren.

Das ist eine einfache Erkenntnis und dann ein Weg mit Ziel. Und dann kann man damit ohne großes Verständnis rein auf Gefühlsebene gut leben. Daraus folgt ja die strenge Gleichwertigkeit, darum ist auch völlig richtig, wenn eine Gesellschaft die Schwachen und Behinderten unterstützt und ins Leben so gut es geht integriert. Bei oder mit Behinderten kann man viel darüber lernen.

Aus meiner Sicht leben wir in einer Zeit des großen Wandels, weil die große Harmonie sich neu ordnet, bei uns ein großes Problem gelöst wurde und nun kann eine neue Stufe erreicht werden. Ich sehe also die Probleme als Disharmonie. Ansonsten gibt es nur Fragen. Wir hatten noch nie ein Problem höhere Stufen zu erreichen, wir haben Probleme damit, sie zu halten, weil dann alte Regeln und Denkschemen nicht mehr ausreichen.

Dieses Problem soll in diesem Ansatz sehr sorgfältig bedacht werden, weil das schwebt immer als Damoklesschwert über uns, egal wie weit wir fortschreiten.

Das Leben beinhaltet Illusion, alles was Du wahrnimmst ist eine Spiegelung der Welt die deine Sinne und Filter erzeugen. Du bist der Interpret, der das alles interpretiert. Wenn das Leben nur Illusion wäre, gäbe es keine Illusion. Du steckst da im gleichen Dilemma, wie wenn man glaubt, alles sei Wahrheit. Die Illusion hat eine Wirklichkeit, sie kann wirken, sie kann ein gutes passendes Abbild der Wahrheit sein oder auch ein nicht so gutes. Darum sind ja so absolute Wahrheitssprüche, die man einfach nicht widerlegen kann so wichtig für den Geist. Und seien sie auch noch so banal. Es ist immer jetzt. :)

Damit kann man auch Witze, Theaterstücke, was weiß ich was alles kreieren. Wir werden von der Kreatur zum Kreateur.

Genau darum habe ich auch die festen Fundamente aus Mathematik und Physik noch gebraucht und nun zur weiteren Festigung auch noch eine Entdeckung aus den Neurowissenschaften gefunden. Da hat man schon ziemlich reale Punkte, die wie Verbindungspunkte zwischen den einzelnen Realitäten wirken können und sollen.

Das Konzept besteht also aus fundamentalem Idealismus, strebt nach Vollkommenheit und Erweiterung. Das ist der "von oben nach unten" Teil - der Einzelne Mensch, der darin konstruiert und strukturiert verkörpert den "von unten nach oben" Teil. Es beinhaltet also beide Prinzipien, um die man sich manchmal in der Moralphilosophie streitet. So betrachte ich auch die Evolution.

Hier ist ein Vortrag von Vera Birkenbihl, der passt gut, da ist auch nochmal ein System zur Prüfung von Ideen enthalten, wie sie wirken und was für Gefahren auch dabei lauern.



Dementsprechend verbreite ich schon seit geraumer Zeit Viren und ich hoffe, dass sie meine positive Absicht nicht verfehlen. :)

PS: Na geh schon rein, bist eh schon drin......Wat, wie jetz? :D


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Bublik79
ehemaliges Mitglied

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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 15:57
Shpetim schrieb:Ein erwachter hat keine eigene oder gemeinsame Welt. Die Welt, ob nun die eigene vorgestellte oder gemeinsame ist ein Ort voller Probleme. Das was da ein Problem hat, sucht nach Lösung. Und jemand der sucht und/oder denkt gefunden zu haben, schläft noch felsenfest.
Es gibt keine Probleme, es bedarf keine Lösungen. All das was wir hier tun, was der Mensch tut beruht eben auf diesem Zustand.
Shpetim schrieb:Wenn man es schön findet sich in den eigenen Schwanz zu beissen, hält einen niemand anderes auf, das zu tun. Der, der einen letztendlich aufhält, ist man selbst.
@Shpetim

Du hast aus deiner Sicht Recht aber das was du anderen vorhälst, ist das was du selber tust und unbewusst dir Selbst in den eigenen Schwanz beisst.


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15.03.2018 um 16:32
Shpetim schrieb: Das Leben ist deshalb eine Illusion, weil auch das Leben und der
Das wir ein Ego sind das ein Leben hat, ist ein Täuschung eine Illusion. Darin bin ich mit dir Einverstanden.
Aber dass diese Illusion keine Realität hat und das sie keinen höheren Sinn hat, da kann ich dir nicht beipflichten.
Nach meinem Verständnis hat alles Leben das Ziel sich weiterzuentwickeln und das hört mit der Entstehung von eigenständigem Bewusstsein nicht auf . Auch ich begreife mein Leben als Aufgabe mich weiterzuentwickeln. Vorallem hört es für mich nach dem Tod nicht auf.
Das ganze mag für dich ein unlogisches, sinnloses Karussell sein, für mich ist es das nicht.


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Der rationale Ursprung der Ethik und Moral!

15.03.2018 um 16:51
@Shpetim

Vielleicht hilft dir auch diese Definition weiter:

Echtheit ist das was tatsächlich ist, also auch ein Gedanke oder ein Geräusch. Wirklichkeit ist das, was eine Wirkung entfaltet, also eine Ursache ist, um in der Echtheit etwas auszulösen. Darum sind Illusionen zwar nicht richtig oder wahr, aber wirksam und damit auch echt. Realität ergibt sich aus dem was von der Echtheit wahrgenommen wird und aus dem was im Wesen und wie es vom Wesen realisiert wird. Und da hat der Mensch einige Entscheidungsfreiheit, wie er und was er in seinem Wesen realisiert oder von mir aus auch illusioniert.

Dieses Unendlichkeitsprinzip kann man auch gut auf sich alleine Anwenden und sich erstmal als ganze Einheit machen - jede einzelne Einheit darüber zu erleuchten. Das ist gut für die Selbstheilungskräfte, zentriert das Wesen und stärkt die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden.

Man muss doch die Wertigkeit des Lebens nicht aus der Gesamtheit ableiten, man kann sie doch aus seiner eigenen Wertigkeit ableiten, die man sich selbst zugesteht. Ist doch hin wie her das gleiche. Da würden aber manche ganz schön erschrecken, wenn sie das täten. :)


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