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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

22.02.2020 um 19:03
free-mystery schrieb:Peinlich ist, das du mit Brecheisen versuchst eine Märchentheorie aufzuzwingen.
Also ich hätte ja stein und Bein schwören können, daß ich meine Sachen erklärt hab. Einfach nur Isso behaupten, da hatt ich doch glatt den Eindruck, daß dies Dein Part gewesen wäre.
free-mystery schrieb:Nur weil du NICHT in der Lage bist, das göttliche Schöpfungs-Schema zu verstehen
Dazu sind wir doch noch gar nicht gekommen! Ich hab die ganze Zeit drauf gewartet, daß Du mir das mal erklärst. Hab Dir immer wieder Fragen gestellt zu Deinen Behauptungen. Aber kam da jemals ne Erklärung von Dir? Nope!

Nicht ich bin nicht in der Lage, das göttliche Schöpfungs-Schema zu verstehen, sondern Du bist nicht in der Lage, das göttliche Schöpfungs-Schema zu erklären.
free-mystery schrieb:Ich habe zuvor meine Theorie sehr wohl erklärt
Das zitier mal. Oder verlink den Beitrag, wo das steht, und sag, in welchem Abschnitt, wahlweise ab welcher Zeile.


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22.02.2020 um 20:21
perttivalkonen schrieb:Also ich hätte ja stein und Bein schwören können, daß ich meine Sachen erklärt hab.
Du redest ständig um den Brei herum, erklärst aber nicht wirklich.
Abgesehen davon würde deine Schwur mir nichts bedeuten, da du nicht gläubig bist. Auf Gott oder Jesus, auf Buddha oder Allah kannst du ja nicht schwören, da du nicht glaubst.

Auf Pappa Darwin könntest du aver schwören :-)

Guck mal perttivalkonen.
Wodurch wird die Evolutionstheorie gestützt? Hauptsächlich durch die Knochenfunde aus z.B. prähistorischen Zeiten etc. und vor Allem durch die Genetik. Letzendlich sind die Evolutionstheoretiker an dieser Theorie überzeugte Menschen, die ohne Beweise glauben.
Bei den Evo-Anhängern ist es weit verbreitet, das man versucht die Theorie durch die größtenteils übereinstimmende Genetik der Menschen und Affen zu bekräftigen. Dem gegenüber habe ich ja wissenschaftliche Texte gepostet, die aussagen, das auch die Genetik von Mäusen und Menschen größtenteils übereinstimmen, das sogar eine Banane zur Hälfte die gleiche Genetik wie ein Mensch hat.

Was bleibt nun übrig? Die gefundenen alten Fossilien und Knochen. Wie Kybela es zuvor geschrieben hat, sind wohl 99,9% der Tierarten ausgestorben. Unter allen Lebewesen ähneln die Affen ohne Zweifel dem Menschen am meisten. Und die gefundenen Knochen waren wohl ausgestorbene Affenarten oder affenähnliche Tiere.

Die Argumentation für die Evolutionstheorie ist hauchdünn und so schwach, wie die Postings von Bum-Cachalot. :-)

-Stützbein Genetik scheitert bei Mäüsen und Bananen.
-(Stützbein) Knochenfunde sagen noch weniger aus. Daher habe ich es eingeklammert.

Ich habe einen Glauben. Ich bin überzeugt von der göttlichen Schöpfung. Beweise habe ich nicht.
Und die Evo-Theoretiker glauben aus Überzeugung an ihre Theorie. Auch die Evo-Theoretiker können keine Beweise liefern, haben keine Arguente, auf die sie sich stützen können.

Doch was ich immer wieder lustig finde ist, das es so präsentiert wird, als ob es Beweise für die Evolutionstheorie gibt. Man spricht nicht von Annahmen sondern man spricht in einer Form, das (vermeintliche) klare Tatsachen in Ausdruck bringt. Und wenn man auf diese Pseudo-Tatsachen schießt, heißt es auf einmal wieder 'Die Wissenschaft liefert keine Beweise'.

Die Evolutionstheorie hat nichts, worauf sie sich stützen kann.

Euch wurde es so beigebracht und ihr wollt nicht mehr es aus eurem Hirn verwerfen. Euer Evolutionsbild wird verzerrt und das gefällt euch nicht.

Wie ich zuvor geschrieben habe, scheitern die Genetikargumente an Mäusen und Bananen.
Und die gefundenen (Tier-)Knochen sind höchstens interessant für Museen und Biologen.

Keine Beweise
Keine Argumente
Keine Stützbeine

Ihr habt nur euren Glauben an dieser Phantasie-Theorie. Nicht mehr. Es ist eurer Recht, an etwas zu glauben.


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22.02.2020 um 20:45
free-mystery schrieb:Du redest ständig um den Brei herum, erklärst aber nicht wirklich.
Lese ich da eine unbelegte Behauptung?
free-mystery schrieb:Abgesehen davon würde deine Schwur mir nichts bedeuten, da du nicht gläubig bist. Auf Gott oder Jesus, auf Buddha oder Allah kannst du ja nicht schwören, da du nicht glaubst.
Mein "ich hätte schwören können" war rein rhetorisch, denn ich schwöre nicht. Nie. Weil mein Herr gesagt hat, daß wir's nicht sollen.
Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht; weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füsse Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des grossen Königs Stadt; noch sollst du bei deinem Haupt schwören, denn du kannst nicht ein Haar weiss oder schwarz machen. Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber mehr ist als dieses, ist vom Bösen.
Er, den ich als meinen Herrn glaube und bekenne. Was mich zum nächsten Fall führt, wo Du etwas behauptest, aber keine Ahnung hast und mörderisch von der Realität entfernt bist:
free-mystery schrieb:da du nicht gläubig bist.
[...]
da du nicht glaubst.
Du bastelst Dir die "Wahrheit", wie Du es Dir in Deiner Beschränktheit nur vorstellen kannst. Mit Erkenntnis hat das nichts zu tun.
free-mystery schrieb:Guck mal perttivalkonen.
Wodurch wird die Evolutionstheorie gestützt? Hauptsächlich durch die Knochenfunde aus z.B. prähistorischen Zeiten etc. und vor Allem durch die Genetik. Letzendlich sind die Evolutionstheoretiker an dieser Theorie überzeugte Menschen, die ohne Beweise glauben.
Und weiterhin, Behauptung ohne den Hauch eines Aufweises. Evolutionstheorie ist aus ihren Inhalten überzeugend, und natürlich auch durch ihre Bestätigungen. Nicht aufgrund eines "na wenn studierte Leute das sagen, dann wird es schon stimmen". Oder kannst Du das aufzeigen, daß es nicht inhaltlich sein kann, sondern über letzteres erfolgt, und daß diese Leute vorab überzeugt sind und nur dran fest glauben?

Mittlerweile sollten wir dafür aber wirklich umziehen; der vorgeschlagene Thread wäre ne gute Wahl.

Noch besser wäre es freilich, Du würdest einfach mal erkennen und eingestehen, daß Du hier eh nicht argumentierst oder gar Belege erbringst, sondern daß Du nur bloße, unfundierte Behauptungen in die Gegend wirfst. Dann würdest Du nämlich erst mal ne Weile schweigen, um Dich in die Materie einzuarbeiten, über die Du urteilen zu können meinst. Was ja ne Weile dauern würde. Danach kannste gerne wiederkommen...


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free-mystery
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22.02.2020 um 20:59
perttivalkonen schrieb:Mein "ich hätte schwören können" war rein rhetorisch, denn ich schwöre nicht. Nie. Weil mein Herr gesagt hat, daß wir's nicht sollen.
Bist du eine Christin/ ein Christ?
Jüdin/ Jude?

Was bist du denn perttivalkonen?

Ich freue mich wirklich für dich, das du einen monoteistischen? Glauben hast. Wirklich.

Ich nehme mein Wort diesbezüglich zurück und entschuldige mich, das ich dich als 'Ungläubige' bezeichnet habe. Sorry.

Doch wie hast du dich zu den Evolutionstheoretikern verirrt? :-)

ps: Evolutionstheoretiker haben ebenfalls keine Belege für ihre Theorie. Aber wir müssen nicht wie unsere artverwandten Hamster ständig im selben Rad drehen.

Wirkliche Belege hat niemand

Euer Glauben euch
Mein Glauben mir


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22.02.2020 um 21:18
@free-mystery

Woher kommt dein Hass auf die Evolutionstheorie? Fühlst du dich durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse minderwertig? Glaubst du tatsächlich irgendwas mit deinen aggressiven Missionierungsversuchen erreichen zu können?


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22.02.2020 um 22:08
free-mystery schrieb:ps: Evolutionstheoretiker haben ebenfalls keine Belege für ihre Theorie. Aber wir müssen nicht wie unsere artverwandten Hamster ständig im selben Rad drehen.

Wirkliche Belege hat niemand
Und es geht weiter mit haltlosen Behauptungen aus Ahnungslosigkeit. Selbstverständlich gibt es die Belege. Die eine Kategorie von Belegen hatten wir ja schon, nämlich wenn die Größe der genetischen Distanz zwischen zwei Arten dem fossil ermittelten Zeitfenster entspricht, innerhalb dem sich die Vorfahren der betreffenden Arten auseinanderentwickelt haben müssen. Eine weitere ist der Fossilbefund himself. Especially natürlich die vermittelnden Zwischenformen, früher mal Missing Links genannt. Archaeopteryx, Australopithecus etc. kennste sicher.

Der Witz an diesen "Zwischenformen" ist gar nicht mal so sehr der, daß diese Wesen zwischen zwei Formengruppen anatomisch vermitteln. Das könnte ja auch blanker Zufall sein. So, wie das Schnabeltier ein bisserl aussieht wie halb Ente, halb Säugetier. Nur daß das Schnabeltier gar nicht wirklich anatomisch zwischen Ente und Säuger vermittelt. Denn das, was wie ein Entenschnabel aussieht, ist keine Hornbildung wie ein Vogelschnabel, sondern es handelt sich um Kieferknochen. Ist also nur ne Parallelbildung wie der Flügel, bei den einen aus Chitin, bei den anderen aus Knochen. Nur wegen der Funktionalität ähnlich, nicht aber wegen einer denkbaren Verwandtschaft des Organes.

Nein, der Status von Achaeopteryx & co. als vermittelnde Zwischenformen statt zufälliger Ähnlichkeit (bzw. schöpferischer Absicht) ist aus anderen Gründen gesichert:

Australopithecus hat zahlreiche anatomische Merkmale, die die wie ein Mix aus Mensch und Menschenaffe aussehen. Ebenso hat Archaeoptryx Merkmale, die halb nach Coelurosaurier aussehen und halb nach Vogel. Wäre dies nur Zufall (oder Humor des Schöpfers) - wieso gibt es dann keine Wesen, die wie eine Zwischenform aus Mensch und Giraffe aussehen, Mensch und Löwe, Mensch und Hirsch, Mensch und Gürteltier, Mensch und Nacktmull? Wieso werden nur solche Zwischenformen gefunden, die ausgerechnet zwischen solchen Tiergruppen vermitteln, von denen die Forschung ohnehin schon gesagt hat, daß die eine Gruppe aus der anderen Gruppe hervorgegangen ist?

Daß der Australopithecus tatsächlich die Vorstufe des Homo ist und deswegen einen Merkmalsmix aus Menschenaffen- und Menschen-Anatomie besitzt, ist die einzige sinnvolle Erklärung. Bei einem Zufall odgl. wäre nicht erklärbar, wieso es stets nur eine vermittelnde Form hin zu einer Gruppe X gibt und nicht mehrere, und wieso man auf Grundlage der Evolutionstheorie schon vorab sagen kann, mit welcher anderen Gruppe diese Zwischenform die Zielgruppe verbindet?

Auch die Genetik beschreibt mittlerweile durch den Grad der genetischen Übereinstimmung von Tiergruppen, welche Gruppe aus welcher anderen Gruppe hervorgegangen sein muß. Sie führte dadurch sogar zu Korrekturen im bisherigen Stammbaum. Allerdings nur dort, wo die Abstammung von B aus A ohnehin unsicher war, zumindest ohne fossile Belege oder sonstige absichernde Daten. Wo es hingegen bereits vermittelnde Zwischenformen als Fossilfunde gab, wurde der erstellte Stammbaum durch die Genetik durchaus bestätigt.

Es gibt noch immer offene Fragen. Aber nie, nie, nie wurden für eine Formengruppe Zwischenformen gefunden, die zu dieser Zielgruppe hin von verschiedenen Ausgangsgruppen her vermitteln. Wenn es solche Funde gäbe, so wäre dies eine echte Falsifikation der Evolutionstheorie. Aber es gibt sie nicht.

Und keine Alternative zur Evolutionstheorie kann erklären, wieso es zu jeder Formengruppe nur vermittelnde Formen von einer einzigen Ausgangsgruppe gibt.

Selbst zeitlich passen die vermittelnden Formen wie die Faust aufs Auge. Stratigraphisch (also die Fundschichten chronologisch geordnet) findet sich Australopithecus am Anfang der Gattung Mensch, Archaeopteryx am Anfang der Klasse Aves usw. Auch die sog. "Fischapoden", Wesen halb Fisch halb Molch, finden sich in Schichten des oberen Devons und unteren Karbons, also just dort, von wo ab man dann überhaupt erst Landwirbeltierfossilien findet. Keine Alternative zur Evolutionstheorie kann dies erklären; zufällig nur so scheinende Zwischenformen müßten unabhängig vom fossilen Aufkommen einer neuen Formengruppe gefunden werden, nicht stets an deren Anfang.

Aber so ist es nicht.


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22.02.2020 um 22:59
@free-mystery
free-mystery schrieb:Wodurch wird die Evolutionstheorie gestützt? Hauptsächlich durch die Knochenfunde aus z.B. prähistorischen Zeiten etc. und vor Allem durch die Genetik. Letzendlich sind die Evolutionstheoretiker an dieser Theorie überzeugte Menschen, die ohne Beweise glauben.
Hier liegst du leider falsch denn die Evolutionstheorie ist mehr als Knochen im Boden.
Ein Beispiel gebe ich dir mal.
Wale und Nilpferde sind miteinander verwandt. Die Handknochen beider, die Mägen und die Testikel sind sich sehr ähnlich. Insbesondere die Testikel sind selten, da es nur wenige Tiere gibt die diese Innerlich haben. Wale und Nilpferde sind zwei davon.
Man weiss wann der gemeinsame Vorfahre gelebt hat, das war vor ca. 54 Mio. Jahren.

Anhand von Fossilbefunden, Knochenuntersuchungen und der Analyse der DNS, kann man diese Rückschlüsse ziehen.
Hier steckt also weit mehr als Knochen dahinter.

Es kommen nämlich verschiedene Wissenschaftliche Bereiche zum selben Schluss. Wale und Nilpferde haben einen gemeinsamen Vorfahren.
free-mystery schrieb:Ich habe einen Glauben. Ich bin überzeugt von der göttlichen Schöpfung. Beweise habe ich nicht.
Ich lehne deine Hypothese der göttlichen Schöpfung ab, ohne Bewiese.
Du machst nicht mehr als raten und blind glauben.

Zudem denkst du das die «Widerlegung» der Evolutionstheorie deinen blinden glauben irgendwie rechtfertigt.


Dein Blinder glaube ist kein Weg der zur Wahrheit führt, da man mit deiner «Methode» alles «Belegen» kann.


Falls du nun wegen den Walen und Nilpferden mit Gegenarguemten aufwarten kannst, bitte tob dich aus.

Aber du solltest vielleicht mal aufhören das Zeug von Kent Hovind nachzuplappern, damit blamiert er sich schon selbst genug.


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

23.02.2020 um 04:59
Snowman_one schrieb:Zeug von Kent Hovind
wieso ausgerechnet der? ein Junge-Erde-Kreationist?
bei Muslime ist Harun Yahia (aka Adnan Oktar) bekannt. Alte-Erde-Kreatonist.


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23.02.2020 um 09:49
@perttivalkonen
Ewige Existenz: Grober Unfug. Denn: Thermodynamik ist unerbittlich, alles läuft aufs Entropiemaximum zu. Wußte Opa vielleicht noch nicht, und Kinder mögen's noch nicht ganz kapieren, is aber eigentlich nicht so schwer.

Bedeutet: Was für Vorläufer unser Universum auch immer schon gehabt haben mag, das kann nicht schon ewig bestehen, sondern muß insgesamt mal einen Anfang gehabt haben.

Bedeutet: Theorie eines ewigen Wasauchimmer-versums widerlegt.
Gerade darüber gestolpert und mal ein paar Anmerkungen bzw. Fragen. Entropie bereitet mir ordentlich Kopfzerbrechen; die statistische Interpretation erlaubt soweit ich gelesen habe schon eine Verringerung (über eine lange Zeitspanne). Betrachten wir mal Maxwells Dämon.
Im Grunde ist es doch einfach nur sehr sehr unwahrscheinlich, dass sich spontan die Atome von einem Behälter in den anderen begeben. Es ist aber nicht unmöglich.
Wenn ich nicht ganz falsch liege, ist das der Grundgedanke hinter der Fluktuations Theorie.
>> Wikipedia: Fluctuation_theorem

Interessant finde ich aber auch noch folgendes. Sollte man die Entropie als Zeit Arrow interpretieren, so wäre auch dann eine Ewige Existenz doch nicht nur möglich, sondern fast zwingend notwendig. Wenn der Wärmetod erreicht ist, dann ist doch das Universum statisch. Es existiert keine Richtung der Zeit mehr.
Das ist im Grunde sogar das einzige Konzept von einer Unendlichkeit, das mir noch so halbwegs einleuchtet. Die Zeit selbst "hört auf".
Die Frage wäre dann natürlich, was das noch mit Existenz in irgendeinem Sinne zu tun hat. Andererseits wird man das Konzept der Existenz wahrscheinlich genauso wenig hinreichend genau konkretisieren können wie das der Unendlichkeit.

Wer weiß, vielleicht werden die kleinen Fluktuationen zu neuen Universen führen, vielleicht ist das dann eine Art Fraktal, Baby-Universen aus/in dem Großen Mutter-Universum. Vielleicht sind in den neuen Universen die Plank-Zeiten etc. einfach nur um Potenzen kleiner, in der Struktur gleich; vielleicht auch ganz anders.
Zumindest ist mir der Gedanke lieber als der einer fortschreitenden, unumkehrbaren, endgültigen, Auslöschung von allem.
Vielleicht bin ich aber auch nur doch ein bisschen spirituell und will es nicht wahr haben. :'D


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23.02.2020 um 10:02
Mal eine Ergänzung: es ist in der "Theorie" noch nicht einmal nötig, dass Maxwells Dämon in dem Behälter rumspielt. Es läuft ganz von alleine ab..


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

23.02.2020 um 17:03
vincent schrieb:Gerade darüber gestolpert und mal ein paar Anmerkungen bzw. Fragen. Entropie bereitet mir ordentlich Kopfzerbrechen; die statistische Interpretation erlaubt soweit ich gelesen habe schon eine Verringerung (über eine lange Zeitspanne). Betrachten wir mal Maxwells Dämon.
Im Grunde ist es doch einfach nur sehr sehr unwahrscheinlich, dass sich spontan die Atome von einem Behälter in den anderen begeben. Es ist aber nicht unmöglich.
Wenn ich nicht ganz falsch liege, ist das der Grundgedanke hinter der Fluktuations Theorie.
Richtig ist, daß der zweite Hauptsatz nur statistisch gilt, aber Fluktuationen nicht ausschließt. Deswegen gibt es Fluktuationen. Aber keine Wiederkehr á la Poincaré. Und auch die Fluktuationen spielen sich gemeinhin auf der Ebene ab, auf welcher Anergie doch wieder exergetische Qualitäten hat. Das Gefälle zum immer niedrigeren Energieniveau, wie statistisch es auch ist, ist dennoch unerbittlich.

Wäre dem nicht so, so hätten wir längst den Fall erleben müssen, daß z.B. Scherben vom Boden aufspringen und als intakte Vase auf dem Tisch landen. Der veranschlagte extrem lange Zeitraum für solch eine Wiederkehr statt bloßer, abklingender Fluktuationen läßt sich nämlich auch auf kleine Zeiträume verteilen, auf sehr viele: Was alle hundert Milliarden Jahre nur einmal passiert, ist bei hundertmilliarden Fällen einmal pro Jahr zu erwarten. Na und da Entropie stets und ständig um uns herum passiert - wir hätten schon lange "rückerodierte Steine" sehen müssen oder funktionierende Waschmaschinen nach nem Wirbelsturm auf der Müllhalde, wasauchimmer.

Nein, bis heute steht die Physik vor dem Dilemma, daß die von ihr beschriebenen Prozesse in beide Richtungen funzen müßten, es aber nur in die eine tun. Einbahnstraße Zeit bzw. Entropiezunahme. Fluktuationen sind die Reduktionen in einer Redox-Reaktion, die Kernspaltungen bis runter zum Wasserstoff in der Sonne. Aber Wiederkehr, gänzliche Wiederherstellung? Nope. Sowas können Mathematiker problemlos beweisen, aber die Empirie sagt was anderes.

Naja und Maxwells Dämon. Der braucht, um die Teilchen höheren Impulses im Unterschied zu denen geringeren Impulses a) zu erkennen und b) zu scheiden, dafür Energie. Der Dämon erhöht so die Entropie stärker, als sie am Ende mit der Scheidung zu senken.


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23.02.2020 um 17:19
vincent schrieb:Mal eine Ergänzung: es ist in der "Theorie" noch nicht einmal nötig, dass Maxwells Dämon in dem Behälter rumspielt. Es läuft ganz von alleine ab..
der daemon bringt vor allem information ins spiel und schafft eine verbindung zur informationstheorie, auch hier ist die entropie ein zentraler begriff.


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23.02.2020 um 18:45
vincent schrieb:Interessant finde ich aber auch noch folgendes. Sollte man die Entropie als Zeit Arrow interpretieren, so wäre auch dann eine Ewige Existenz doch nicht nur möglich, sondern fast zwingend notwendig. Wenn der Wärmetod erreicht ist, dann ist doch das Universum statisch. Es existiert keine Richtung der Zeit mehr.
das bereitet mir in gewisser weise kopfzerbrechen, also der waermetod resultierend aus der "ausduennung" des universums.

zum einem waere das doch nur fuer den beobachter (makroskopisch) relevant, der noch dazu die zeit eben ueber die "oberflaechliche" wechselwirkung definiert.
was ist denn im subatomaren bereich mit der zeit, die duerfte wenig beeindruckt sein davon dass teilchen zu weit entfernt sind fuer eine interaktion?

dann die zeit in der RT, wurde nicht urspruenglich definiert dass die zeit in abwesenheit einer gravitationsquelle schneller ablaueft?

wie darf ich mir das im endstadium des universums vorstellen dass dem waermetod zum opfer faellt.

keine gravitativen wechselwirkungen mehr global, also quasi flach das ganze, dann wuerde aber doch der zeit ablauf einfach schneller sein?
und lokal, an den schwarzen loechern, was sollte sich da aendern?

aber ja, falscher threat und so ...


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23.02.2020 um 19:25
neoschamane schrieb:das bereitet mir in gewisser weise kopfzerbrechen, also der waermetod resultierend aus der "ausduennung" des universums.
Ähm, der Wärmetod ist das Ende eines jeglichen abgeschlossenen Systems. Also auch des Universums. Eben wenn jegliche energetischen Differenzen umgesetzt sind in thermisches Gleichgewicht.
In der Physik ist der Wärmetod die Annäherung eines abgeschlossenen Systems an das thermische Gleichgewicht.

Gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik enthält ein abgeschlossenes System im thermischen Gleichgewicht ein höchstmögliches Maß an Entropie. Zudem kann die Entropie in einem solchen System zwar gleich bleiben oder zunehmen, aber niemals abnehmen. Wenn die maximale Entropie erreicht ist, fehlt der Antrieb für makroskopisches Geschehen im System. Das System nähert sich einem statischen, „toten“ Zustand.

Unter der Annahme, dass unser Universum ein abgeschlossenes System ist, bedeutet dies, dass alles Leben im Universum irgendwann einmal erlöschen wird. Dies wird auch als der „Wärmetod des Universums“ bezeichnet.
Wikipedia: Wärmetod


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23.02.2020 um 19:38
perttivalkonen schrieb:Ähm, der Wärmetod ist das Ende eines jeglichen abgeschlossenen Systems. Also auch des Universums. Eben wenn jegliche energetischen Differenzen umgesetzt sind in thermisches Gleichgewicht.
wir hatten schon mal die thermodynamik mit ihren idealisierten bedingungen und der diskrepanz unserer interpretation darueber.

war nicht betrachtung meiner frage...

sag mal was zur gravitation und der zeit, ich schaetze Deine gedankengaenge zu so themen.


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23.02.2020 um 19:52
perttivalkonen schrieb:Ähm, der Wärmetod ist das Ende eines jeglichen abgeschlossenen Systems. Also auch des Universums. Eben wenn jegliche energetischen Differenzen umgesetzt sind in thermisches Gleichgewicht.
da haben wir aber auch den zentralen punkt: wir zwei lokale entropiesenken quatschen ueber sowas.

dazu muss ich nicht einmal Dein idealisiertes "abgeschlossenes" thermoskannenuniversum negieren.

ich denke wir gehen beide davon aus dass diese lokale senke nicht irgendwie von "aussen"
kommt.

da hat es also intern einen faktor mehr der da nicht betrachtet wird und den ich auch weder benennen noch zu beschreiben vermag.


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23.02.2020 um 19:59
perttivalkonen schrieb:Richtig ist, daß der zweite Hauptsatz nur statistisch gilt, aber Fluktuationen nicht ausschließt. Deswegen gibt es Fluktuationen. Aber keine Wiederkehr á la Poincaré.
Verstehe ich nicht ganz. Genau das sagt doch der Wiederkehrsatz:
Wikipedia: Wiederkehrsatz
Demgemäß ist eine Abnahme der Entropie nicht prinzipiell unmöglich, aber innerhalb einer „kurzen“ Zeitspanne sehr unwahrscheinlich. Betrachtet man jedoch das Verhalten eines hamiltonschen Systems mit beschränktem Phasenraum für beliebig große Zeiten, so ist die Wiederkehr fast sicher – wie aus der maßtheoretischen Verschärfung des poincaréschen Wiederkehrsatzes folgt. Im Anhang der zitierten Abhandlung gibt Boltzmann eine Schätzung der Wiederkehrzeit für die Moleküle von Luft gewöhnlicher Dichte in einem Gefäß von einem cm³ Volumen. Nach etwa einer Seite kombinatorischer Überlegungen kommt er zu einer Zahl {\displaystyle N/b}N/b (wobei {\displaystyle N}N eine Abschätzung für die Zahl der Kombinationen diskretisierter Teilchenimpulse ist und {\displaystyle b}b die Zahl der Gasteilchenkollisionen pro Sekunde beschreibt), die noch „mit einer zweiten von ähnlicher Größenordnung multipliziert werden“ müsse, und von der er schreibt:

Im Grunde ist es doch so, dass wenn der Zeitraum nur lange genug ist, die Vase ziemlich sicher wieder zusammengesetzt erscheint. Wenn der Zeitraum noch länger ist, wird die grüne Vase auch rot usw. usf.

Ich weiß nicht, ob das mit Milliarden Jahren erledigt ist. Der Protonenzerfall soll beispielsweise eine untere Schranke von 10^34 Jahren haben.

@neoschamane
lokal, an den schwarzen loechern, was sollte sich da aendern?
Soweit ich weiß gar nichts. Die schwarzen Löcher sind bis dahin längst verfallen.

Das mit der Information ist mir zwar bekannt, muss das aber noch irgendwie ins Oberstübchen einordnen.^^


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23.02.2020 um 20:05
vincent schrieb:Soweit ich weiß gar nichts. Die schwarzen Löcher sind bis dahin längst verfallen.
und mit ihnen ihre gravitation?


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23.02.2020 um 20:06
@neoschamane
Wohin bzw. wie soll denn die Gravitation wirken, wenn es keine Masse mehr gibt?


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23.02.2020 um 20:12
vincent schrieb:Wohin bzw. wie soll den die Gravitation wirken, wenn es keine Masse mehr gibt?
na auf die zeit...

der raumzeitgeometrie ist es doch sogesehen "egal" ob da massen sind....

klar passiert fuer einen beobachter im nirgendwo dazwischen nichts mehr.

rein auf makroskopischer ebene.

was passiert mit der im zeit im atomkern?
am horizont vom schwarzen loch?


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