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Was bedeutet euch die Bibel?

84 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Bibel, Wahrheit, Testament

Was bedeutet euch die Bibel?

12.06.2019 um 15:19
Mikail schrieb:Die Rasse war aber, wie gesagt, nicht der Grund ihrer Sklaverei.
war die Leibeigenschaft in Europa auch nicht. Es ging immer nur um Arbeitskraft.
Mikail schrieb:Die Aufklärung fand ausschließlich im christlich geprägten Europa statt.
Sie entstand nicht im religiösen Vakuum
Um mit dem religiösen System zu brechen und die Vernunft an erster Stelle zu stellen:
Mikail schrieb:Sie musste allerdings gegen die Kirchen erkämpft werden.
Seltsam, nicht?
Mikail schrieb:Aber genau wie das Christentum keine paradiesischen Zustände erschuf, scheiterte letztendlich auch die Aufklärung daran.
dafür haben wir keine Sklaverei mehr und Menschenrechte. Die franz. Revolution wurde von Papst Pius VI. als gottlos verurteilt.

das Christentum hatte 1700 Jahre Zeit. Umgesetzt mussten die Menschenrechte von Gottlosen im Kampf gegen die Kirche.
Mikail schrieb:Der aufgeklärte Mensch des 20. Jahrhunderts, hat 6 Millionen Menschen vergast, weil sie einer bestimmten Ethnie angehörten.
von einem Volk, das zu 95% aus Christen bestand.
Mikail schrieb:Einen Staat damit zu führen, ist nicht möglich,
interessant, dass es Parteinamen gibt, die "christ" enthalten.
und dass aus christlichen Organisationen gegen Abtreibung und Homosexualität getrommelt wird. Christen sind nicht einfach nur Privatmenschen.


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Was bedeutet euch die Bibel?

12.06.2019 um 15:21
@Sunlightx
Es gibt ja tatsächlich Kirchen die glauben offensichtlich, gib jedem Menschen eine Bibel, und dann wird er schon früher oder später Christ.
Naja, das ist natürlich Quatsch.
Ein Mensch wird auch nicht einfach Christ, sonder lutherischer, reformierter, römisch katholischer,
orthodoxer, baptistischer, methodistischer, Jehovas Zeuge,
mennonitischer usw, usw.
Einfach nur die Bibel lesen und dann Christ werden, mag es vereinzelt geben.
Allerdings muss man dann sehen, inwiefern man diesen "Gläubigen" dann tatsächlich als Christ im theologischen Sinne bezeichnen kann.
Während der Bibellektüre ständem ihm hunderte Möglichkeiten offen, wie er eine jeweilige Bibelstelle interpretieren kann.
Viele Freikirchler behaupten zwar, der Heilige Geist lege dem Suchenden die Heilige Schrift aus.
Aber bei der Vielzahl der Freikirchen, inklusive ihrer verschiedenen biblischen Lehren,
scheint der Heilige Geist jedem etwas anderes als "biblische Wahrheit" verkauft zu haben...


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12.06.2019 um 15:32
@Kybela
Wenn das Volk zu "95 Prozent aus Christen bestand", während der Nazizeit,
hat ja gar keine Aufklärung stattgefunden.
In welchen Staaten lebten dann die Menschen, die die Aufklärung vertraten, und die grausamen, reaktionären Kirchen verlassen haben?
Wie du siehst, mit solchen Einteilungen kommen wir nicht weiter.
Es hat nie ein Volk gegeben, in dem 95 Prozent der Bevölkerung Christen waren.
Nach deiner Definition müsste jeder als Christ bezeichnet werden, der getauft wurde.
Ansonsten kommst du niemals auf die 95 Prozent.
Die Definition Jesu, bzw des NT, wer Christ ist, weicht von deiner erheblich ab.
(Fairerweise gibt es auch genügend Kirchenführer, die jeden getauften Menschen als Christen bezeichnen. Du bist also mit deiner Definition in "bester Gesellschaft".)


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12.06.2019 um 16:01
Mikail schrieb:Wenn das Volk zu "95 Prozent aus Christen bestand", während der Nazizeit,
hat ja gar keine Aufklärung stattgefunden
die Aufklärung hat Religion nicht verboten. Nur aus dem Staatswesen rausgeworfen.
Mikail schrieb:Nach deiner Definition müsste jeder als Christ bezeichnet werden, der getauft wurde.
Kirchenzugehörigkeit.
Mikail schrieb:Du bist also mit deiner Definition in "bester Gesellschaft".
Ja.
Bei allen Religionsgemeinschaften, die nicht Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, sowie bei den Konfessionslosen, beruhen die Zahlen auf grobe Schätzungen, da keine amtlichen Zahlen existieren.

Was christliche konfessionslose glauben, weiß kein Mensch.
Auf allmy gab es einen Katholiken, der glaubte an Karma 🙄, ein paar Christen an den Demiurg.
Gottes Garten ist bunt und vielfältig ...
Mikail schrieb:Allerdings muss man dann sehen, inwiefern man diesen "Gläubigen" dann tatsächlich als Christ im theologischen Sinne bezeichnen kann.
MMn: wenn jemand sich selbst als Christ bezeichnet, soll er auch einer sein.


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12.06.2019 um 17:45
@Kybela
Nur weil sich jemand als Christ bezeichnet, muss er ja keiner sein.
Würdest du jemanden als Pazifisten bezeichnen, der immer wieder mit Gewalt reagiert, und diese auch noch rechtfertigt?
Oder würdest du jemanden als Vegetarier bezeichnen, nur weil er behauptet Vegetarier zu sein, und ansonsten täglich Fleisch isst?
So naiv ist doch wahrscheinlich niemand?
Beim christlichen Glauben, scheint das aber bei manchen Menschen anders zu funktionieren.
Da wird deren Selbstaussage einfach ungeprüft übernommen.
Ein Chist ist jemand, der durch Jesus Christus in seine Nachfolge berufen wurde.
So einen Menschen erkennt man laut Jesus an bestimmten Merkmalen.
Viele Menschen, die sich selbst, unberufen in den Dienst Jesu stellen, gibt es zuhauf.
Jesus behauptet, diese Leute nicht zu kennen. (Mt 7, 16 ff)


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12.06.2019 um 17:48
@Mikail
Das läuft dann auf die "Kein wahrer Schotte Diskussion" hinaus. Wikipedia: Kein_wahrer_Schotte
Und wer legt dann fest was genau enen Christen ausmacht?


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12.06.2019 um 17:50
@tröti
Unser hier legen offensichtlich fest, was einen Christen ausmacht. Tschüss!


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12.06.2019 um 18:32
Mikail schrieb:Oder würdest du jemanden als Vegetarier bezeichnen, nur weil er behauptet Vegetarier zu sein, und ansonsten täglich Fleisch isst?
was ist mit nur einmal die Woche Fleisch?
Mikail schrieb:Nur weil sich jemand als Christ bezeichnet, muss er ja keiner sein.
Es gibt 2 Ebenen:
1) es gibt keine offizielle Checkliste, mit der ich jemanden als Christ einstufen kann.
2) Selbstidentifikation. Wenn ein Karl als Karla angesprochen werden möchte, dann werde ich das auch tun. Auch wenn er biologisch ein Mann ist.
Mikail schrieb:So einen Menschen erkennt man laut Jesus an bestimmten Merkmalen.
an den Früchten?
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit?

das kann auch ein Ungläubiger. Oder ein Buddhist.

keine Werke des Fleisches?
Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien ?

ist ein manchmal zorniger Christ bereits kein Christ mehr?
Mikail schrieb:Mt 7, 16 ff
wenn es nur nach Taten gehen soll, könnte man einen Christen nicht von einem Buddhisten/Humanisten unterscheiden.

also muss es zusätzliche Punkte geben: Trinität? Fegefeuer? Entrückung? Anzahl der Bücher im AT? Übersetzung? Erwachsenentaufe? weiblicher Priester? Werksgerechtigkeit? Errettung nur durch Glaube?
wo ziehst du Grenze?


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12.06.2019 um 18:46
@tröti
tröti schrieb:Und wer legt dann fest was genau enen Christen ausmacht?
Ich denke ich selbst,so eine Bezeichnung sagt über mich wenig aus, die "Frage" aber wenn ich die mir selbst stelle "bin ich ein Christ ?" bringt ganau auf dem Punkt was ich bin.


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13.06.2019 um 13:35
Carole60 schrieb:Interessant! Worauf stützt sich deine Annahme, dass Jesus verheiratet war und Kinder hatte? Und mit wem war er verheiratet?
Ich stütze meine Aufnahme über Berichte von einem weiteren Evangelium, indem Maria Magdalena bzw. Sarah (genaues scheint nicht klar zu sein) als Jesus Ehefrau bezeichnet wird. Er soll ja auch Kinder gehabt haben... Ich fand diese Theorie auch anfangs verwirrend...


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13.06.2019 um 13:46
pr_little_liar schrieb:Ich stütze meine Aufnahme über Berichte von einem weiteren Evangelium, indem Maria Magdalena bzw. Sarah (genaues scheint nicht klar zu sein) als Jesus Ehefrau bezeichnet wird. Er soll ja auch Kinder gehabt haben... Ich fand diese Theorie auch anfangs verwirrend...
Vorallem gibt es keinerlei Indizien die für die Historizität solcher "Berichte" sprechen. Auch wenn einige dies besonders nach Dan Browns Roman (Sakrileg) bis heute noch glauben.


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13.06.2019 um 13:55
pr_little_liar schrieb:Evangelium, indem Maria Magdalena
Philippusevangelium
pr_little_liar schrieb:Sarah
Danevangelium?

Sarah=Tochter?


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14.06.2019 um 15:21
pr_little_liar schrieb:Ich stütze meine Aufnahme über Berichte von einem weiteren Evangelium, indem Maria Magdalena bzw. Sarah (genaues scheint nicht klar zu sein) als Jesus Ehefrau bezeichnet wird. Er soll ja auch Kinder gehabt haben... Ich fand diese Theorie auch anfangs verwirrend..
Danke für die Antwort, ich wusste nicht, dass das in andern Evangelien steht. Ich lese nur die, die in der Lutherbibel sind.


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15.06.2019 um 17:11
Carole60 schrieb:Danke für die Antwort, ich wusste nicht, dass das in andern Evangelien steht. Ich lese nur die, die in der Lutherbibel sind.
Ein kurzer Blick in die Wikipedia hat mir bestätigt, was mir direkt in den Sinn gekommen ist: Das Philippus“evangelium“ ist eine gnostische Schrift. Es ist also wenig sinnvoll, das für den christlichen Glauben zu berücksichtigen. Sonnst kannst du gleich daran glauben, dass Gott Vater nur „ein unvollkommener Gott“ / Demiurg ist...

Wikipedia: Gnosis

Von daher wäre meine Empfehlung, bei der Lutherbibel zu bleiben. ;)


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15.06.2019 um 18:21
Was Mir die Bibel bedeutet! nämlich genau so viel wie jeden anderen Buch. Nicht mal das Papier wert worauf es geschrieben wurde. Wenn die Antwort nicht passt sollte auch frage nicht gestellt werden, besser noch etwas kulanter sein aber das fällt den Bibel Schwachstellen genau so schwer wie den koran schwachstellen. In dem Sinne cest la vie


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15.06.2019 um 23:20
Mir bedeutet dieser dicke Wälzer nichts. Es ist nicht mal gescheit geschrieben weil die Sprache nicht flüssig lesbar und verstehbar ist.
Für mich ist der Jesus-Aspekt schon suspekt, weil es (mal wieder) ein Mann gewesen sein soll, wie die meisten "höher gestellten"
Männer ihrer Zeit.

An einem Schöpfer glaube ich schon aber an eine "Geschichte" wie die Bibel eher nicht.

Interessant ist dieses Buch:

https://www.amazon.de/die-Bibel-hat-doch-recht/dp/3625105152

Gelesen habe ich es nicht. Und Forscher in diesem Gebiet? Da bin ich auch im Zweifel, da oft Auslegungssache.


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16.06.2019 um 00:08
KL21 schrieb am 09.06.2019:Diese Ordnung ist die Grundvoraussetzung, was bedeutet, das sie chemisch, physikalisch und mathematisch , biologisch vorgegeben ist. Was wiederum heißt, das Universum kann nicht anders sein wie es ist.
sicher, mount rushmore ist auch einfach so wie er ist.

was ist glaubwürdiger, dass er schon immer einfach so da war oder im rahmen eines sich ständig expandierenden und wieder in sich zusammenfallenden universums irgendwann zufällig genauso entstanden ist? oder dass ein intelligentes wesen das ganze gemacht hat?

und wieviel unwahrscheinlicher muss es sein, dass alle rahmenbedinungen stimmen,kosmologisch,biologisch,etc. dass wir jetzt so hier existieren und uns in diesem forum über den ursprung unserer existenz austauschen?

rhetorische fragen.ich denke du weisst worauf ich hinauswill.ich finde es bedarf mehr glauben sich ein weltlbild ohne einen schöpfer zu bilden als eins mit einem.
Arrakai schrieb am 10.06.2019:Der Urknall war keine Explosion, da hast du etwas falsch verstanden.
streiten wir nicht um definitionen, was ich sagen wollte:ich halte die wahrscheinklichkeit dafür, dass unsere welt (wie wir sie kennen mit allem was dazugehört )aus dem urknall zufällig entstanden ist für -im rahmen einer analogie- vergleichbar damit:
man jagt ne stange dynamit in einer bibliothek hoch und will dann danach ein regal mit 2000 büchern gefüllt haben,die dann alle alphabetisch sortiert sind.
und wenns geklappt hat sagt man "hach,was ein zufall".
Arrakai schrieb am 10.06.2019:Und Gott und Urknall, das ist nicht mal unbedingt ein Widerspruch. Auch die Evolution spricht nicht zwingend gegen Gott. Evtl. wusste er einfach, dass nach knapp 14 Milliarden Jahren Menschen auf Basis seiner Naturgesetze entstehen werden... Ich weiß, dass viele Wissenschaftler diesbezüglich vom „Gott der Lücken“ sprechen, aber warum sollte Gott nicht einfach die Naturgesetze erschaffen haben und los gehtˋs? Man kannˋs nicht beweisen noch widerlegen, aber hier geht es ja auch um Glauben... Und was nach der physikalischen Existenz kommt, das muss sowieso vollkommen unabhängig von jeglicher Physik sein, denn nach den Regeln der Physik heißt tot einfach aus die Maus...
natürlich, richtig was du sagst.vor der aufklärung waren glauben und wissenschaft viel mehr verwoben wie heute.glaube und wissenschaft müssen kein widerspruch sein, sondern es können zwei seiten der selben münze sein.ich finde es schade wenn versucht wird einen keil zwischen beides zu treiben,was meiner meinung nach unnötig ist.viele wissenschaftler sind auch heute gläubige menschen,denen sind die zufälle wohl auch teilweise zu groß.
Arrakai schrieb am 10.06.2019:Warum fühlst du dich eigentlich kleiner, falls du ein Produkt der Evolution sein solltest? Dein Leben wird dadurch nur dann sinnlos, wenn du es nicht selbst mit Sinn erfüllst. Aber dann wäre es auch ohne Evolution sinnlos, dann kann dir keiner helfen......
mir gehts weniger darum, dass es keine evolution geben darf.mir gings um eine evolution ohne gott oder besser eine existenz ohne schöpfer und das weltbild,dass daraus resultieren kann.nämlich dass alles beliebig wird auch das leben an sich.


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Was bedeutet euch die Bibel?

16.06.2019 um 02:41
Angelus144 schrieb:ich finde es bedarf mehr glauben sich ein weltlbild ohne einen schöpfer zu bilden als eins mit einem.
So einfach kann man sich's leider nicht machen.
Ich tendiere zwar meißt auch an den Glauben an ein Schöpfergott, wobei sich hier die große Frage stellt, mal die ganzen Erklärungen der Religionslehren aussenvor gelassen, die sich eh in weiten Teilen widersprechen, - warum sich dieser Schöpfer seiner Schöpfung nicht gezeigt hat bzw. zeigt.
Jedenfalls gibt es noch andere Theorien, was denn genau vor dem Urknall war und die sind sogar zum Teil sehr plausibel.
https://mint-zirkel.de/2018/08/was-war-vor-dem-urknall/

Irgendwo hatte ich mich zudem auch mal von überzeugt, dass man weder eine mathematische Wahrscheinlichkeitsaussage für bzw. gegen eine Schöpferexistenz treffen kann.

Das war hier: https://die-grossen-fragen.com/2017/03/18/wie-wahrscheinlich-ist-gott/

Vielleicht lässt sich dass auch auf die Theorien, was vor dem Urknall war übertragen.

Ich finde, am vernünftigsten ist immer eine agnostische Haltung.


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heute um 07:32
mstry schrieb am 16.06.2019:So einfach kann man sich's leider nicht machen.
ich finde das ist nicht einfach gemacht.
wenn man sich die frage stellt,was vor dem urknall war kommt man z.b. auf solche überlegungen (ich zitiere mal von deinem ersten link):

"„Wir nehmen an, dass das Universum eher aus irgendetwas als aus dem Nichts entstanden ist“, vermutet Richard Gott III. „Dieses Etwas war es selbst.“ Demnach ist der Weltraum wie ein Zeitreisender, der in der Vergangenheit immerfort sein eigener Vater wird, in einer zyklischen Zeitschleife gefangen. Anstatt sich linear durch die Zeit zu bewegen, befindet sich das Universum in einem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen, dem es nicht entrinnen kann."

ich finde eher das ist einfach gemacht.warum?:im endeffekt sagt das aus:wo liegt der ursprung des universums?im urknall.wo liegt dessen ursprung?irgendwo anders.vielleicht hat es auch gar keinen ursprung vielleicht existiert es einfach und läuft ewig durch-enstehen und vergehen-damit geht man dann der frage nach dem eigentlichen wirklichen beginn der existenz gleich ganz aus dem weg.

da könnte man für meine begriffe auch sagen die menschen gabs einfach schon immer.die entstehen mal und sterben wieder aus,es gab nie den beginn deren existenz.

hier ist auch die frage was versteht man unter "nichts". ich habe überlegungen gelesen in denen geht man davon aus ,dass das universum aus irgendwelchen anderen prozessen entstanden ist,die seiner existenz vorangegangen sind. und spricht vor dem entstehen des universums von "nichts".das ist aber nicht "nichts".nichts ist nichts.auch nicht das potential irgendwann aus irgendwelchen gründen mal etwas sein zu können.kein vorhandensein irgendwelcher gesetzmäßigkeiten,kein raum,keine zeit,keine quantenfluktuation, sondern ein absolutes nichts,was den verstand übersteigt.

an dem punkt stellt sich die berechtigte frage, gibt es einen schöpfer der unabhängig von all dem ist,weil er all das geschaffen hat?naturgesetze festgelegt hat, sprich alle rahmenbedinungen festgelegt hat.oder glaubt man schlicht materie,etc. erschafft sich seit jeher aus sich selbst in irgendeiner weise?und das universum folgt irgendwelchen regeln die einfach so existieren ohne urpsrung und vollkommen sinnlos?

da frage ich mich,wieso können manche menschen das glauben, was im endeffekt einfach nur aussagt alles war einfach schon immer da,aber der glaube an einen schöpfer erscheint für viele unsinnig?
sinnig ist es für mich, dass sich ein schöpfer aller dinge nicht mit mitteln dieser welt nachweisen lässt.gott darf gar nicht in eine formel oder ein reagenzglas oder den schädel eines menschen passen, weil er dann auch nur ein bestandteil dieser welt wäre.

wenn man sich die frage nach dem ursprung aller existenz stellt, muss man an einen punkt gehen,an dem weder zeit,raum,ursache,naturgesetze,oder es das potential gegeben hat dass überhaupt irgendwas sein kann.folglich an einen punkt an dem uns zum jetzigen zeitpunkt keine wissenschaft mehr weiterbringen kann.

ansonsten verlagert man das eigentliche problem nur eine stufe weiter.und hier steht weiterhin die glaubensfrage war einfach alles schon immer da?läuft das universum in einer unendlichkeitsschleife des entstehens und vergehens ohne ursprung durch-wofür es bestenfalls annahmen gibt? und ist unsere welt,das leben,naturkonstanten,etc. alles ein großer zufall? ist man sich dessen bewusst wie groß dieser zufall sein muss oder registriert man nur für sich..es muss ein große zahl sein?

oder würde man sagen,wenn man etwas wie eine coladose im weltraum findet oder auf etwas vergleichbar einem mount rushmore auf einem planeten stösst:hier gab es warhscheinlich einen intelligenten schöpfer dessen?oder würde man sagen solange es keine weiteren beweise gibt kann das zufall gewesen sein ?

hand aufs herz, raus aus dem labor, wer glaubt das dann wirklich?nur weil es theoretisch möglich wäre mit einer wahrscheinlichkeit um die in zahlen auszudrücken muss man wahrscheinlich den block quer nehmen um genug platz für die nullen zu haben wenn man die zahl ausschreibt.

und wenn ich allein das leben nehme sind auch einfache versionen davon wesentlich komplexer und bestehen aus wesentlich mehr informationen als ein mount rushmore oder eine coladose.

und an dem punkt fehlt mir der glaube an zufall etc. zu glauben, hier ist für mich der glaube an einen schöpfer wahrscheinlicher.es gehört auch zu intellekt dazu zu erkennen wo einen intellekt nicht weiterbringt.

bei agnostischer haltung stellt sich für mich die frage inwiefern wendet man den zweifel auch auf den zweifel an.wenn man alles in frage stellt,dann macht es auch sinn in frage zu stellen was überzeugt mich persönlich davon nicht an einen schöpfer zu glauben,denn gründe dafür kann es genug geben und inwieweit man wo agnostisch ist,was einen überzeugt oder was einem wahrscheinlich erscheint auch wenn es sich nicht genau mathematisch bestimmen lässt ist immer auch ein gutes stück weit subjektiv.


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heute um 10:14
Angelus144 schrieb:an dem punkt stellt sich die berechtigte frage, gibt es einen schöpfer der unabhängig von all dem ist,weil er all das geschaffen hat?naturgesetze festgelegt hat, sprich alle rahmenbedinungen festgelegt hat.oder glaubt man schlicht materie,etc. erschafft sich seit jeher aus sich selbst in irgendeiner weise?und das universum folgt irgendwelchen regeln die einfach so existieren ohne urpsrung und vollkommen sinnlos?
Die konstruierte Gegenüberstellung ist hier schon unvollständig. Denn es ist nicht so, daß die alternative Erklärung zu einem Schöpfer so wie Du es darstellst "keinen Ursprung" hat. Man kennt diesen ggf. halt einfach nur nicht bzw. man lässt diesen für sich offen sofern man nicht von Multiverumsmodellen oder einem zyklischen Universum, etc. ausgeht. Du kennst ihn im Übrigen auch nicht, Du füllst diese Lücke halt nur mit der Erklärung "Gott war's".
Angelus144 schrieb:oder würde man sagen,wenn man etwas wie eine coladose im weltraum findet oder auf etwas vergleichbar einem mount rushmore auf einem planeten stösst:hier gab es warhscheinlich einen intelligenten schöpfer dessen?oder würde man sagen solange es keine weiteren beweise gibt kann das zufall gewesen sein ?
Hatten wir das nicht schon mal mit dem Auto im Weltall? Denn ich meine, daß man Dir schon mal ausführlich dargelegt hat, daß der Vergleich für die Wahrscheinlichkeitsermessung zwischen künstlichen Gegenständen, die rein zufällig irgendwo im Weltall entstehen und Lebewesen die kumulativ auf Basis reaktiver chemischer Eigenschaften entstehen doch sehr stark humpelt.
Angelus144 schrieb:hand aufs herz, raus aus dem labor, wer glaubt das dann wirklich?nur weil es theoretisch möglich wäre mit einer wahrscheinlichkeit um die in zahlen auszudrücken muss man wahrscheinlich den block quer nehmen um genug platz für die nullen zu haben wenn man die zahl ausschreibt.

und wenn ich allein das leben nehme sind auch einfache versionen davon wesentlich komplexer und bestehen aus wesentlich mehr informationen als ein mount rushmore oder eine coladose.

und an dem punkt fehlt mir der glaube an zufall etc. zu glauben, hier ist für mich der glaube an einen schöpfer wahrscheinlicher.es gehört auch zu intellekt dazu zu erkennen wo einen intellekt nicht weiterbringt.
Es gehört im Übrigen auch zum Intellekt dazu zu verstehen, daß man mangels zuverlässiger Informationen gar keine validen Wahrscheinlichkeitsangaben machen kann die für oder gegen einen Schöpfergott oder ein alternative Ursache sprechen. Von daher wird Dir auch weiterhin nur die Möglichkeit bleiben Deine Hand auf's Herz zu legen und nach reinem Bauchgefühl entscheiden zu müssen, halt so, wie Du es eben jetzt auch machst.


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