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Eine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt es nicht...

178 Beiträge, Schlüsselwörter: Weiterleben

Eine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt es nicht...

19.11.2019 um 03:04
Mich beschäftigen in letzter Zeit so unglaublich viele Dinge...

Neben konkreten Dingen, die vorliegen, liegt es sicherlich auch daran, dass einem bewusst geworden ist, die Hälfte seines Lebens bereits hinter sich zu haben, obwohl man diese Aussage gar nicht treffen kann, da das Ende ungewiss und die Hälfte es somit leider auch ist.
Ich möchte hier nicht über den Sinn des Lebens diskutieren, darüber gibt es schon genug Threads, sondern darüber, wie ihr damit "persönlich" umgeht, dass es keine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt.
Wir alle wurden geboren und haben ab einem bestimmten Zeitpunkt bewusst wahrgenommen, konnten unsere Gedanken steuern/kontrollieren, was sowohl die Konzentration auf Etwas als auch die Verdrängung von Etwas (unschönen Gedanken) umfasst.
Welcher Typ seid ihr?
Der Konzentrierte und Zulasser von Gedanken oder eher der Verdränger und Ausblender insbesondere von unschönen Gedanken? Oder wohlmöglich irgendetwas dazwischen?
Irgendwie ist mir bewusst geworden, dass es keine Garantie auf Nichts gibt. Keine Garantie aufs Weiterleben gibt.
Wie geht ihr mit dieser Nichtgarantie um?
Beschäftigt ihr euch mit dieser Nichtgarantie?
Beeinflusst euch das Wissen um diese Nichtgarantie in euren Taten/Handlungen, Wünschen und Träumen, ja sogar in euren konkreten Zielen irgendwie?

Was meine ich damit überhaupt?
Ich meine, dass das Weiterleben, so wie die eigentliche Entstehung von Leben das war, im Grunde doch nur ein reines Glücksspiel ist. Ein Spiel, bei dem man entweder Glück oder Pech haben kann und das dann bestimmend für die weitere Existenz, das Weiterlebens ist. Grundsteine für eine mögliche Dauer der eigenen Existenz wurden ja schon bei der Geburt gelegt und konnten wir nicht beeinflussen. Dann, im weiteren Leben, gibt es natürlich viele Faktoren, die wir beeinflussen konnten und immer noch können. Aber auch die sind keine Garantie dafür, wie lange unser Leben dauern wird.

Weltweit nutzen viele verschiedene Menschen viele verschiedene Faktoren aus, die ein längeres Leben begünstigen "können" und haben trotzdem keine Garantie darauf. Und verdammt, allein dieser Gedanke, egal was man tut, trotzdem keine Garantie auf Nichts zu haben, genügt schon, um nachdenklich zu werden.

Wie geht ihr damit persönlich um?

Nehmen wir nur mal einen unserer größten Feinde, den Krebs, und fragen ihn, ob er überhaupt kommen und falls ja, wann er zuschlagen wird? Wir werden keine Antwort erhalten.

So viele Menschen unterschiedlichen Alters tun alltäglich alles dafür um diesen Feind aus dem Weg zu gehen und haben trotzdem keine Garantie darauf, dass er nicht doch einmal unerwartet zuschlägt. Dieser verdammte Reparaturmechanismus in uns drin kann ganz plötzlich versagen und der Feind artet aus. Ist da. Und dann kann man nur hoffen. Und selbst während wir hoffen, gibt es wieder keine Garantie auf Nichts.

Fange ich morgen wieder aktiv mit Joggen an? Warum nicht... Ach Hey, da war ja was. Eine Garantie gibt es trotzdem nicht.
Fange ich wieder an mich gesund zu ernähren? Warum nicht... Ist nie verkehrt. Aber Hey, da war ja was. Eine Garantie gibt es trotzdem nicht.
Kommt er oder kommt er nicht? Und falls ja, wann kommt er? Kann man ihn dann besiegen oder nicht, diesen Feind?

Warum sollte ich lächeln, mich über irgendetwas freuen, irgendetwas planen, obwohl man (noch) Grund dazu hätte? Eine Garantie, dass es so bleibt oder noch etwas tun zu können, die gibt es nicht.

Irgendwie stimmen mich diese Gedanken, dieses Wissen darum, nachdenklich. Sie dürfen einen nur nicht auffressen. Diese Gedanken, dieses Wissen darum, dass keine Garantie für Nichts gibt.

Wie geht ihr damit um?


Ich hoffe dieses Thema gehört hier überhaupt hin, also in diese Rubrik.


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19.11.2019 um 04:31
rhapsody3004 schrieb:Wie geht ihr damit persönlich um?
Einfacher als du in einem anderen Thread zum halbwegs gleichen Thema (Erinnerung an ein vergangenes Leben (oder so)):

Ich halte mich für alles offen.
Ich weiß es nicht, ich schließe (dadurch) nichts aus und bin froh damit.

Ich frage mich stattdessen wie schwierig es für dich sein muss, dich ernsthaft damit zu beschäftigen, wenn du es eh ablehnst. Das muss trotz der vielen Gedanken so viel Kummer auslösen...


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Eine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt es nicht...

19.11.2019 um 05:18
Hallo Rhapsody3004

Sehr Interessant Deine Gedanken ,
ich finde aber das es Teil mit dem Sinn warum Wir überhaupt Sterben !

Ich erlebe seit ein paar Jahren das einer nach dem anderen aus meinem engen Umfeld
gestorben ist ,
und zwei Fällen war es der sogenannte Krebs
und in beiden Fällen Sie haben vorher alle Voruntersuchungen gemacht
aber trotzdem ist Er der KREBS gekommen beide haben komplett Gesund gelebt
haben kein Alkohol getrunken sowie nicht geraucht und trotzdem ist er gekommen !
Der eine Krebs war Bauchspeicheldrüsenkrebs und andere Leberkrebs !!

Nun bei der Einen Personen haben die Ärzte erst gesagt sie hätte den Leberkrebs besiegt ,
es hatte dann nur ein paar Tage gedauert da war er wieder da und dann ging es richtig schnell !!

Für mich stellen sich da dann noch die Fragen zu dem Glauben dazu,
gibt es Gott ?
Gibt es Satan ?
Was ist mit der Bibel ?
Gehört das alles nur zu der Märchen und Mythen ?
So wie Grimms Märchen ??

Ich habe in meinem Lebenslauf meines Lebens sehr Negative Erlebnisse erlebt,
dachte natürlich auch des öfteren an Selbstmord habe es auch zweimal versucht
beim zweiten Mal hätte ich es beinahe geschafft aber da haben Andere dafür gesorgt mich am Leben zu erhalten !!

Für mich ist das jetzt Klar egal ob Du eine Körperliche oder Seelische Erkrankung hast alles ist der Feind
jedes mal steht man diesem Feind gegenüber in Deinem Körper in Deiner Seele und Du kämpfst und es raubt Kraft Energie !!

Und will das Gott wirklich das Wir so leiden müssen ??

Das kann doch kein Gott wollen !!

Und Satan
Nein !!
Diese beiden gibt es in meinem Lebensabschnitt nicht mehr !!

Meine Devise ist jeden Tag so zu nehmen wie Er kommt und einfach jede Sekunde auszukosten und sich mit Dingen beschäftigen die mir gerade im Sinn kommen !!

Es kann schon auf die Sekunde zu Ende sein und ist nach dem Leben wirklich dann zu Ende ich Glaube es nicht aber ans Paradies oder Hölle Glaube ich auch nicht , ich Glaube an die Wiedergeburt !!


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19.11.2019 um 06:55
rhapsody3004 schrieb:Weltweit nutzen viele verschiedene Menschen viele verschiedene Faktoren aus, die ein längeres Leben begünstigen "können" und haben trotzdem keine Garantie darauf. Und verdammt, allein dieser Gedanke, egal was man tut, trotzdem keine Garantie auf Nichts zu haben, genügt schon, um nachdenklich zu werden.

Wie geht ihr damit persönlich um?
darf ich dir ein parr einfache fragen stellen dazu ?

was denkst du sind gedanken und gefühle ? also das was uns wirklich ausmacht als das was wir sind

ist es nicht eine form der energie ? und wissen wir nicht alle das energie nicht zerstört werden kann

sie kann nur den zustand ändern, das hat mit glaube und religion natürlich wenig zu tun das sind

grundregeln der physik also grundregeln der existenz an sich


schon als kind sind mir die logik fehler in der bibel aufgefallen ich halte von den 0815 mono religionen relativ wenig

ich halte aber reinkarnation für recht warscheinlich

ovnimoon schrieb:Und will das Gott wirklich das Wir so leiden müssen ??
ich glaube an den freien willen und das ein jeder diesen hat, das schließt auch ein das kein "weltenrichter" sich vor

einen stellt und befehle gibt das wäre das gegenteil von freiem willen

mal angenommen es gibt eine art gott einen schöpfer und dieser gab uns allen den freien willen

warum sollte er sich dann da einmischen ? es braucht keinen "satan" damit menschen sich gegenseitig

schlimmes antun


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19.11.2019 um 07:04
Huhu. Ähnliche Gedanken hatte ich früher auch.
Je nach Lebenssituation war zwischen "Angst vor dem Ungewissen und ganz schnellem verdrängen" und "hoffentlich ist bald alles rum" alles dabei.

Ich persönlich habe meinen Sinn des Lebens gefunden, nämlich meine Kinder. Ich wünsche mir, sie noch viele Jahrzehnte begleiten zu können, sollte es aber nicht so sein, dann wäre es auch okay, denn ich habe meine Gene und Werte weiter gegeben und mit dem Mutter werden und sein, dass für mich wundervollste in dieser Welt erlebt.


Ich komme (momentan) also wohl recht gut mit dem Unwissen klar, da das eigene Leben so zweitrangig erscheint, denn es zählt in erster Linie das gesunde und wunderschöne Heranwachsen der eigenen Nachkommen.

Zudem sind so viele meiner engsten Verwandten viel zu früh gestorben. (Eltern, mein Sohn zum Beispiel) und es macht mir keine Angst, einen Weg zu begehen, den sie bereits gegangen sind.

Gläubig bin ich nicht.

Liebe Grüße und einen schönen Start in den Tag


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19.11.2019 um 08:05
rhapsody3004 schrieb:Der Konzentrierte und Zulasser von Gedanken oder eher der Verdränger und Ausblender insbesondere von unschönen Gedanken? Oder wohlmöglich irgendetwas dazwischen?
Persönlich habe ich nie darüber Nachgedacht, bis zu einem gewissen Alter.
Zu Sterben war etwas weit entferntes und eher ein abstruses Konzept, denn etwas was passieren kann. Das war kein verleugnen, es war ein nicht wahrnehmen oder verstehen.

Selbst als Angehörige von mir ihren letzten Weg gingen, war das nicht Grund über meinen eigenen Tod nachzudenken, zumindest nicht tief.

Also bin wohl etwas dazwischen, ich dachte das passiert nur anderen.
Hmm das liest sich nun arrogant und daher falsch. Meine Jugend verleitete mich dazu zu denken das es nur aufwärts geht, der Gedanke da es zu Ende gehen kann, kam nicht gross auf.
Aber nicht weil ich verdrängte, sondern weil das nichts greifbares war.
rhapsody3004 schrieb:Weltweit nutzen viele verschiedene Menschen viele verschiedene Faktoren aus, die ein längeres Leben begünstigen "können" und haben trotzdem keine Garantie darauf.
Ja, in einigen Podcasts die ich höre, tummlen sich Transhumanisten. Diese wollen durch Technik ihr Leben verlängern oder gar für immer bewahren.

Vor ein paar Jahren wurde ich Krank, aber Transhumanismus ist und war nichts für mich.
Aber in dieser Zeit, wo ich vor ein paar Jahren Krank war, hätte ich Sterben können, wurde aber wieder vollständig gesund. Dies gab mir eine neue Perspektive. Das Leben ist wertvoll, das es endet ist aber ein Teil davon.
Das gehört dazu. Es macht mir keine Angst. Es ist auch das einzige Leben das ich habe und wenn ich Hirntod bin, existiere ich nicht mehr.

Mein Körper wird noch da sein und ich habe diesen einer Universität gespendet. Somit können angehende Chirurgen üben zu operieren, für meine Angehörigen entstehen keine Kosten.

Ja es gibt keine Garantien, aber das Leben selbst ist es Wert zu leben, es ist schön und manchmal nicht so schön.
Es endet und ich kann das aktepzieren.


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19.11.2019 um 08:23
Wir sind auf einem sich drehenden Gesteinsball, der im Nichts kreist und irgendwann in die Sonne fliegt. Alles, was Menschen je erreicht haben, wird ausgelöscht, alle Menschen werden ausgelöscht, es gibt einfach nichts mehr. Das finde ich sehr beruhigend. Und witzig :D Macht was draus, solange es geht!


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19.11.2019 um 08:53
Jo da tritt ein extremes Sicherheitsbedürfnis zu Tage, der Wunsch nach Stillstand und der Wunsch, noch mehr zu kriegen als das Leben. Als ob dieses nicht genug wäre um darin Freude zu empfinden und alles andere mehr.

Es gibt eine Garantie und zwar die, das wir alle sterben werden. Je nach Sichtweise kann man dem auch etwas tröstliches abgewinnen. :D


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Eine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt es nicht...

19.11.2019 um 09:28
Ist doch alles tutti.
Es kann doch jeder nach seiner Façon selig werden.
Es gibt zwar keine tragfähigen Belege dafür, dass sich nach unserem Leben hier auf dem Planeten ein irgendwie geartetes weiteres (oder weitere) anschliesst, aber das hat doch die Menschen noch nie in ihrer Fantasie eingeschränkt.
Da wird dann irgendein "Sinn des Lebens" bemüht, irgendwelche Gottheiten erfunden/gefunden und eifrig geschraubt bis man die passende Überlebenstartegie gefunden hat. Die reicht dann von Jungfrauen als Gespielinnen über einen Biervulkan bis zur Wiedergeburt ect.
Die Beweislage ist für alle Variationen gleich "erdrückend".
Deswegen sollte sich jeder frei fühlen sich die für ihn passende herauszupicken.


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19.11.2019 um 09:48
Ich glaube ans Schicksal und einen Lebensplan.Der eine wird 95 sitzt in der Kneipe und trinkt seinen Schnaps aus dem Wasserglas,der andere ist jung sportlich und gesund,fällt um und ist tot.
Ich glaub fast das du am Tag deiner Geburt den Stempel mit dem Datum deines Totes schon auf der Stirn hast.
Damit und so lebe ich ,und gut.Hätte ich im Vorfeld gewußt was auf mich zu kommt,hätte ich alles anders gemacht....aber es ist auch gut das man es nicht weiß.Irgendwann paßt man sich der Situation eben an.
Wir werden alle sehen was kommt,im schlimmsten Fall,ist alles schwarz,aber dann juckts uns auch nicht mehr.
Ich glaub daran das etwas danach kommt,nicht alles kann auf das Gehirn geschoben werden.


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19.11.2019 um 09:57
Mila1401 schrieb:Ich glaub daran das etwas danach kommt,nicht alles kann auf das Gehirn geschoben werden.
Das Gehirn ist es aber doch das dich zum Glauben befähigt.
Ich verstehe grade nicht was du damit meinst "nicht alles kann aufs Gehirn geschoben werden".


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19.11.2019 um 10:28
Christen werden hier immer gern gebashed u doch quälen den Christen all diese Fragen bzw Gedanken nicht, er hat seine „Garantie“ u baut darauf auf.

Der Gottlose verachtet Gott u sein Gefolge, er versucht krankhaft einen Sinn ohne Gott zu finden u scheitert bei jedem Versuch. Der Gottlose fürchtet die Krankheit, er versucht krankhaft gesund zu bleiben u doch holt ihn die Krankheit ein. Er sucht dann Hilfe bei den Menschen, doch die können auch nichts für ihn tun.

Krankheit überkommt auch den Gläubigen, doch er fürchtet die Krankheit nicht, er gibt sein Wohl in die Hände Gottes u bittet ihn an ihm zu wirken. U wenn dann doch die Zeit des Gläubigen gekommen ist, fürchtet er sich nicht, denn er weiß wozu er berufen wurde u dass er seinem Ziel Nahe ist.

Der Gottlose versucht den Tod zu entrinnen, seine Lebensspanne zu überstecken, doch darin handelt er töricht, denn noch heute könnte sein Leben genommen werden. Er versucht „das Beste aus dem Leben rauszuholen“, „do what thou wilt“, so viel Spaß im Leben zu haben wie es eben nur geht u doch ist er nie zufrieden. Egal was er sich erarbeitet o raubt, es stellt ihn nicht zufrieden, er will immer mehr, doch das „mehr“ macht ihn dann auch nicht zufrieden.

Der Gottlose läuft vor Gott davon u doch kann er ihm nicht entkommen. Der Gläubige aber rennt Zeit seines Lebens auf ihn zu


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19.11.2019 um 10:33
Entschuldige,das ich das so einfach geschrieben habe.
Ich meinte damit all die Nahtoterfahrungen,die ungeklärten Ding.Gott sei Dank ist man dafür jetzt in der Wissenschaft schon wieder etwas offener.
Von Menschenbeginn war auch hier zu Lande so wie auch in der Bibel beschrieben,klar das wir nicht nur einmal Leben.Das es Körper Geist und Seele gibt.In unseren Breitengraden,verlor man dieses wissen irgendwie.In so vielen Teilen der Erde aber nicht.Diese Menschen spinnen doch nicht alle?
Ich bin nicht gläubig über die Kirche,aber ich glaube das wir nicht nur aus Fleisch und Blut bestehen.
So war das gemeint.
Ich mußte mich aus persönlichen Gründen mit diesem Thema etwas befassen,sonst wäre ich verrückt geworden.


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19.11.2019 um 11:05
AmazingBlaze schrieb:Christen werden hier immer gern gebashed...
und
AmazingBlaze schrieb:Der Gottlose verachtet Gott u sein Gefolge, er versucht krankhaft einen Sinn ohne Gott zu finden....
ist so wunderbar erhellend.
Manche merken es halt gar nicht wenn sie sich selbst vorführen. :D

War nur ein Ausrutscher?
AmazingBlaze schrieb:Der Gottlose fürchtet die Krankheit, er versucht krankhaft gesund zu bleiben...
Ja, der Quark geht hier gleich in Serie.
Weiter gehts
AmazingBlaze schrieb:Der Gottlose versucht den Tod zu entrinnen, seine Lebensspanne zu überstecken, doch darin handelt er töricht, denn noch heute könnte sein Leben genommen werden...
Einen haben wir noch...
AmazingBlaze schrieb:Egal was er sich erarbeitet o raubt!, es stellt ihn nicht zufrieden, er will immer mehr, doch das „mehr“ macht ihn dann auch nicht zufrieden.
Kann denn den Kindern in der Schule keiner mehr beibringen wie dämlich Pauschalverurteilungen sind?
Es gibt Religiöse und es gibt Religioten.
Wenn ich solchen Mist lese wird mir die Zuordnung eigentlich schon abgenommen.
Mila1401 schrieb:Entschuldige,das ich das so einfach geschrieben habe.
Da gibt es keinen Grund sich zu entschuldigen.
Ich hatte es einfach nicht verstanden.
Mila1401 schrieb:Das es Körper Geist und Seele gibt.In unseren Breitengraden,verlor man dieses wissen irgendwie.In so vielen Teilen der Erde aber nicht.Diese Menschen spinnen doch nicht alle?
Es gibt Milliarden Beispiele für Körper mit Geist aber nicht eines für Geist ohne Körper. Das kann einem zu denken geben, muss es aber nicht.
Wie schon gesagt, jeder soll sich das zurechtglauben was zu ihm und seiner Situation am besten passt.

Hervorhebungen durch mich.


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19.11.2019 um 11:15
@Zyklotrop
Zyklotrop schrieb:Manche merken es halt gar nicht wenn sie sich selbst vorführen.
Wie recht du hast!


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19.11.2019 um 12:39
Ich bin mir sicher, dass meine Existenz mit dem Tod endet.

Es ist schwer vorstellbar, dass man auf einmal ausgelöscht ist, nichts von einem mehr übrig ist (Bewusstsein)
Aber auch die Zahl „Unendlich“ ist weder auf der positiven- noch negativen Seite vorstellbar, ebenso wenig, dass das Universum niemals endet,…..

Ich bin auch nicht erfreut, dass ich aufhören werde zu existieren. Mein Trost ist aber, dass ich ab dem Moment, wo die Existenz endet, nichts mehr mitbekomme.


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19.11.2019 um 13:27
sarevok schrieb:was denkst du sind gedanken und gefühle ? also das was uns wirklich ausmacht als das was wir sind
Eigentlich nur eine Mischung aus dem, was Sinnesorgane erfassen und unser Gehirn verarbeitet. Aus dem Erfassten macht, uns vorgaugelt. Einschließlich sämtlichen Emotionen.
DieLara schrieb:Gläubig bin ich nicht.
Ich (leider) auch nicht. Würde es gerne sein, kann es aber nicht, weil dem einfach viel zu viel Rationalität gegenübersteht und für mich schwerer/verständlicher wiegt.
Mila1401 schrieb:Ich glaub fast das du am Tag deiner Geburt den Stempel mit dem Datum deines Totes schon auf der Stirn hast.
Das vielleicht nicht unbedingt, aber auf jeden Fall wurden Grundsteine für die Dauer gelegt. Gute und stabile und/oder leider Gegenteilige.
Mila1401 schrieb:Damit und so lebe ich ,und gut.Hätte ich im Vorfeld gewußt was auf mich zu kommt,hätte ich alles anders gemacht....aber es ist auch gut das man es nicht weiß.Irgendwann paßt man sich der Situation eben an.
Das mag verrückt klingen, aber bei mir ist es jetzt irgendwie genau andersherum. Gerade diese Unwissenheit stimmt einen nachdenklich. Hätte ich schon die Zukunft vor Augen, könnte ich mich auf diese Zukunft einstellen einschließlich dem Tag X. Aber so ist lediglich nur ein großes ?, die Ungewissheit da. Der Gedanke des Glücksspiels, was jeden Tag (schlecht) enden kann.
ovnimoon schrieb:Ich erlebe seit ein paar Jahren das einer nach dem anderen aus meinem engen Umfeld
gestorben ist ,
und zwei Fällen war es der sogenannte Krebs
und in beiden Fällen Sie haben vorher alle Voruntersuchungen gemacht
aber trotzdem ist Er der KREBS gekommen beide haben komplett Gesund gelebt
haben kein Alkohol getrunken sowie nicht geraucht und trotzdem ist er gekommen !
Der eine Krebs war Bauchspeicheldrüsenkrebs und andere Leberkrebs !!

Nun bei der Einen Personen haben die Ärzte erst gesagt sie hätte den Leberkrebs besiegt ,
es hatte dann nur ein paar Tage gedauert da war er wieder da und dann ging es richtig schnell !!
Das habe ich mir bewusst bis zum Schluss aufgehoben. Erst mal, das tut mir sehr leid.
Genau solche traurigen Beispiele gibt es zur Genüge.
Also warum überhaupt irgendetwas ins Auge fassen, sich freuen? Dieser verdammte Reparaturmechanismus in uns drin kann bei uns allen ganz plötzlich versagen. Können wir nicht beeinflussen. Und dann ist das, was uns unabhängig des Alters am meisten hinrafft, plötzlich da.
Ein reines Glücksspiel nur... Keine Garantie, auf Nichts.


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19.11.2019 um 13:35
@rhapsody3004

Ich verstehe dich gut, in dieser Sinnkriese bin ich auch schon seit Jahren.

Leider habe ich auch keine Antworten aber lesen hilft, andere Menschen haben die gleichen Gedanken gehabt wie du.

Deine Antworten kann dir auch keiner geben, das ist was persönliches, etwas dass du tief im inneren mit die selber ausmachen musst. Jeder Einfluss von außen ist eher eine Behinderung und deiner Entwicklung im Weg- da es niemanden gibt der dir deine Antwort geben kann.

Lesen hilft, sich mit sich selbst ausseinandersetzen hilft, das tust du ja bereits. Auch das du die Fragen hier im Forum stellst ist ein Prozess der dazu gehört und bald wirst du erkennen, dass du hier deine Antworten definitv nicht finden wirst.

Die Antwort auf die Frage: Wie lässt sich das Leben leben, wo man doch weiss, das alles flüchtig ist und alles nichtig?
Warum überhaupt irgendwas tun, wo das Ergebnis doch immer gleich ist.

Wer in so einer Sinnkriese steckt, läuft gefahr von anderen beeinflusst zu werden, dann geht es um Gott und die Bibel und die Wiedergeburt und Satan und Ego und Erlösung und Erleuchtung und all die Dinge von denen man eigentlich nichts versteht.

Ich bin froh dass du diesen Thread aufgemacht hast, denn so geht es vielen.

"Nur zwei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: Der Tod und die Steuer." Benjamin Franklin

Das dicke ABER gibt es auch, denn es scheint so, als gebe es doch mehr.

"Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio." Hamlet,William Shakespeare

Ich weiss alles Floskeln aber ich bin wie Mulder und gebe niemals auf :)


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19.11.2019 um 13:37
rhapsody3004 schrieb:Eigentlich nur eine Mischung aus dem, was Sinnesorgane erfassen und unser Gehirn verarbeitet.
und das ist eine art von energie daher

ich denke auch das die forschung noch einiges zu tun hat, ganz offensichtlich scheint hinter den gedancken und gefühlen

von menschen mehr zu stecken als uns die schulweißheit glauben lässt sonst wäre sowas ja nicht möglich :
Ein Mädchen führt ein normales Leben mit einem halben Gehirn. Ein Student erreicht mit fünf Prozent Hirnmasse einen IQ von 126: Liegt die heutige Neurowissenschaft komplett daneben?
Mathematiker gelten als Superhirne. Schliesslich muss man besonders klug und logisch begabt sein, um sich in der Welt der Formeln zurechtzufinden. Doch das ist auch fast ohne Gehirn möglich – ein erstaunlicher Befund des britischen Neurologen John Lorber, der sich auf Patienten mit angeborenen Hirnveränderungen spezialisiert hat.

Lorber hat den Fall eines Mathematikstudenten beschrieben, der «einen Intelligenzquotienten von 126 hat, beste Noten in Mathematik schreibt und sozial völlig normal ist. Doch hat dieser Junge so gut wie kein Gehirn.» In der Hirnrinde fand sich statt der üblichen 1,5 bis 5 Millimeter nur eine knapp 1 Millimeter dünne Schicht Nervenzellen. 95 Prozent des Schädelraums waren mit Hirnflüssigkeit gefüllt. «Ich kann nicht sagen, ob dieses Gehirn 50 oder 150 Gramm wiegt. Aber es ist klar, dass es bei weitem nicht in der Nähe der üblichen 1,5 Kilogramm liegt», befand Lorber.

Der Student war zu ihm geschickt worden, weil sein Kopf etwas grösser war als üblich. So wie es typisch ist bei einem Hydrozephalus, der Vergrösserung der mit Flüssigkeit gefüllten Kammern im Gehirn.

Nachzulesen ist der Fall im Wissenschaftsmagazin «Science», Jahrgang 1980. Schon der Titel des Artikels dürfte damals die Leserschaft überrascht haben: «Ist Ihr Gehirn wirklich notwendig?» Lorber hatte über 600 Fälle von Hydrozephalus untersucht und kam zur Erkenntnis, dass «einige Patienten viel normaler sind, als sich aus ihren Hirnscans ableiten liesse».

Mit Blick auf den Mathestudenten wird im «Science»-Artikel auch gleich die entscheidende Frage gestellt: «Wie kann sich jemand mit einer grotesk verringerten grauen Substanz nicht nur ohne soziale Defizite zwischen seinen Kollegen bewegen, sondern sogar noch hohe akademische Leistungen erbringen?»
https://www.beobachter.ch/gesellschaft/forschung-es-geht-auch-fast-ohne-hirn


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19.11.2019 um 13:54
sarevok schrieb:ich denke auch das die forschung noch einiges zu tun hat, ganz offensichtlich scheint hinter den gedancken und gefühlen

von menschen mehr zu stecken als uns die schulweißheit glauben lässt sonst wäre sowas ja nicht möglich :
Zuallerst mal müsste man diesem Fall von Lorber nachgehen. Der Artikel ist von 1980:
https://science.sciencemag.org/content/210/4475/1232

War das nur eine Anekdote? Was hat die Rezeption seitdem dazu gesagt?
Aus den paar Zeilen so kühne Aussagen herzuleiten, ist sehr verwegen von dir.


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