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Eine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt es nicht...

178 Beiträge, Schlüsselwörter: Weiterleben

Eine Garantie aufs (Weiter)Leben gibt es nicht...

29.11.2019 um 14:09
off-peak schrieb am 22.11.2019:Umgekehrt. Der Geist wird produziert durch die Biomasse.
Wenn man den "Geist" aus einem philosophischen Standpunkt betrachtet als etwas immaterielles/metaphysisches, so wie es auch gemeint war und aus dem Kontext hervor gehen sollte, dann gibt es nichts was da "produziert" werden könnte.
rhapsody3004 schrieb:Warum sollte mein Bewusstsein ausgerechnet beim tatsächlichen Tod überleben, wenn es schon jetzt, im Leben, während einer Narkose futsch ist?
Vielleicht aus langeweile vom "Allein sein", aber man genau so über Vakuumfluktuationen philosophieren, die scheinbar aus dem "Nichts" auftauchen. ^^
xydeza schrieb:“Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht genährt haben.“ (Jesus Christus)
Jup, dann hätte sich das auch mit der "Erbsünde" erledigt, wenn man sich nicht mehr fortpflanzt. :Y: :lolcry:


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29.11.2019 um 16:43
@rhapsody3004
rhapsody3004 schrieb:Ja, der schönste Tod. Den wünsche ich mir.
Wer nicht?

Ich habe da den Abgang meiner Lieblingstante als Vorbild. Die verstarb mit 83 oder so an einem Gehirnschlag, der sie traf, als sie gerade beim sonntäglichen Kaffeekränzchen mit zwei Freundinnen war. Sie kostete noch die Käsesahne, sprach (die berühmten letzten Worte): "Die Torte schmeckt heute aber gut.", erlitt den Schlag, und fiel - zack - in die gute Torte. War noch nicht sofort tot, wachte aber nicht mehr auf, und verstarb nach ein paar Stunden im KH.

So verständlich der Schreck für die anderen, aber für meine Tante war es wohl verdienter, schneller Tod, von dem sie bestimmt nichts mit bekam. Außer dem guten Geschmack der Torte. ;)

Wunderbar. Das will ich auch. Auch mit Käsesahne, bitte. :D


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29.11.2019 um 17:13
off-peak schrieb:Wunderbar. Das will ich auch. Auch mit Käsesahne, bitte.
Schließe mich an. Nehme aber Mohnkuchen.

Wie mein Großvater:

1999 morgens ins Krankenhaus gekommen, Verdacht auf Lungenentzündung. Vormittags hat er noch diskutiert, dass er nicht hier bleiben wollen würde, zu Hause würde die Arbeit liegen bleiben.
Abends Anruf vom KH: Verstorben, friedlich. Angeblich im Schlaf. Später stellte sich heraus, dass es ein Hirnschlag war.

Tja, ruck zuck kanns gehen.


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02.12.2019 um 12:13
es gibt doch sehr oft kinder die fast aus dem "nichts" heraus eine hochbegabung in bestimmten gebieten haben

sicher man könnte nun behaupten das diese einfach besonders intelligent sind oder etwas in der art

aber ich denke eher das diese ein zeichen ist für das erlernen bestimmter dinge über mehr als eine existenz hinaus


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02.12.2019 um 13:37
sarevok schrieb:es gibt doch sehr oft kinder die fast aus dem "nichts" heraus eine hochbegabung in bestimmten gebieten haben

sicher man könnte nun behaupten das diese einfach besonders intelligent sind oder etwas in der art

aber ich denke eher das diese ein zeichen ist für das erlernen bestimmter dinge über mehr als eine existenz hinaus
Naja... das fällt ja auch eher so in die Kategorie der Wiedergeburt, usw.
Ich hab hier im Forum irgendwo auch schon mal geschrieben, dass ich z.B. mit 3 bis 4 Jahren immer vom Krieg gesprochen habe und das ich ein Soldat sei, der erschossen wurde. Ich habe Skelette an meine Zimmerwand gemalt und irgendwelche "Monster" mit Gewehren, wo sich wirklich niemand erklären konnte, woher das kommt.
Rückblickend versuche ich es mir so zu erklären: Es könnte von meinem Vater sein, der früher viele Bücher und Bildbände vom Weltkrieg hatte. Auf der einen Seite weiß ich natürlich nicht, ob und in wie weit ich das als so kleines Kind verstanden habe, was dort auf den Bildern gezeigt wurde und ob ich sie mir überhaupt angesehen habe, weil sie alle im Schrank standen. Gemäß dem Fall, dass ich es getan habe, wäre noch die Frage, ob ich als 3-4 jähriges Kind kognitiv schon in der Lage war die Bilder in den Zusammenhang "Krieg" zu bringen.
Es könnte sein, dass mein Vater es mir erklärt hat... aber ehrlich... welcher Vater setzt sich mit seinem Kind hin und gibt eine Lehrstunde "Weltkrieg mit all seinen Toten" - "Guck mal Galley, der da wurde von einem Panzer überfahren" - "Und der, ja, der wurde erschossen und die Hände hält er wegen der Leichenstarre so hoch".... äh... okay

Ebenso habe ich irgendwann mit 4 oder 5 geträumt, dass ich ein ein Mann mit komischer Kutte bin, der irgendwo an einem Strand "Eingeborene" mit einer Hellebarde absticht. Der Traum hat mich damals sehr verstört, weshalb er mir bis heute ziemlich präsent im Kopf geblieben ist.
Es könnte sein, dass ich mir das zusammen gesponnen habe, weil meine Eltern früher irgendeinen Film gesehen haben... "Lawrence von Arabien" oder so was in der Art und ich habe da die eine oder andere Szene mit gesehen und irgendwie habe ich mir dann da etwas zusammen mit "Die 10 Gebote" zurecht gesponnen.
Meine Eltern sagen zwar, dass sie penibel darauf geachtet haben, dass ich möglichst wenig fernsehe... aber ehrlich, nach bald 35 Jahren kann ich da auch keine Aussage mehr drüber machen, ob und was ich wirklich gesehen habe. Könnte auch sein, dass ich den "False Memory Effect" habe und Lawrence von Arabien (den ich definitiv mit ca. 10 gesehen habe), irgendwie in das Alter zw. 4 und 5 projiziert habe. Ich kann es echt nicht mehr sagen.

Es könnte was bedeuten, oder aber auch nicht.


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02.12.2019 um 13:43
GalleyBeggar schrieb:Es könnte was bedeuten, oder aber auch nicht.
sagen wir es so ich denke das alles einen grund hat kein interesse das man hat ist wirklich reiner zufall

sondern eine manifestation des unbewussten des unterbewusstseins ich glaube das die "seele" etwas ist

das in mehr als nur den begriffen der raumzeit existiert änlich dem higgs boson

ich hoffe du konntest deine erfahrungen in der jugend / kindheit soweit bearbeiten das diese dich nicht

in deinem leben belasten


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02.12.2019 um 13:51
GalleyBeggar schrieb:Naja... das fällt ja auch eher so in die Kategorie der Wiedergeburt, usw.
Ich hab hier im Forum irgendwo auch schon mal geschrieben, dass ich z.B. mit 3 bis 4 Jahren immer vom Krieg gesprochen habe und das ich ein Soldat sei, der erschossen wurde. Ich habe Skelette an meine Zimmerwand gemalt und irgendwelche "Monster" mit Gewehren, wo sich wirklich niemand erklären konnte, woher das kommt.
Rückblickend versuche ich es mir so zu erklären: Es könnte von meinem Vater sein, der früher viele Bücher und Bildbände vom Weltkrieg hatte. Auf der einen Seite weiß ich natürlich nicht, ob und in wie weit ich das als so kleines Kind verstanden habe, was dort auf den Bildern gezeigt wurde und ob ich sie mir überhaupt angesehen habe, weil sie alle im Schrank standen. Gemäß dem Fall, dass ich es getan habe, wäre noch die Frage, ob ich als 3-4 jähriges Kind kognitiv schon in der Lage war die Bilder in den Zusammenhang "Krieg" zu bringen.
Es könnte sein, dass mein Vater es mir erklärt hat... aber ehrlich... welcher Vater setzt sich mit seinem Kind hin und gibt eine Lehrstunde "Weltkrieg mit all seinen Toten" - "Guck mal Galley, der da wurde von einem Panzer überfahren" - "Und der, ja, der wurde erschossen und die Hände hält er wegen der Leichenstarre so hoch".... äh... okay
ich habe änliche erfarungen gemacht als kind habe ich sehr oft davon geträumt mit meinen jungs eine bresche in einer mauer

zu halten in mittelalterlichen rüstungen hab das bestimmt 50 mal geträumt oder sowas, habe lange gebraucht um das für

mich soweit zu verstehen was die hintergründe und abläufe sind


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02.12.2019 um 14:07
sarevok schrieb:ich hoffe du konntest deine erfahrungen in der jugend / kindheit soweit bearbeiten das diese dich nicht in deinem leben belasten
Ja... ich hab das gut verarbeitet :D Ich hab nur meine Grundschullehrerin zur Verzweiflung gebracht, weil ich auch in der Grundschule ständig sehr blutige Bilder gemalt habe.

Ein Bild war darunter, da habe ich einen Autounfall gemalt und auf der Straße lagen Tote mit abgerissenen Gliedern.
Meine Grundschullehrerin hat meine Mutter dann zum Gespräch gebeten (es war nicht das erst Bild dieser Art, ich habe in der Grundschule immer wieder Tote gemalt, oder Menschen mit Waffen die auf andere schießen) und hat gefragt, ob ich irgendein Trauma erlitten habe.
Meine Mutter wollte dann eigentlich mit mir zum Kinderpsychiater... aber was hätte sie denn da sagen sollen? Es gibt schlicht kein Trauma oder irgendeine schlimme Situation in meinem Leben.
Ebenso habe ich mit 7 mal ein "Folterlager" gemalt, wo Menschen (naja, ich hab Katzenmenschen gemalt), angekettet wurden und dann bis auf die Knochen abgemagert, bzw. schon tot waren.

Irgendwann hörte das auf... ich glaub so mit 8 oder 9 Jahren verschwanden die Gedanken daran.


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02.12.2019 um 14:09
@GalleyBeggar

interessant was du alles durch hast

scheinst ja recht robust zu sein sehr gut das kann nie schaden

evtl. bist du ja (älter) als man denken könnte ? wer weiß das schon ?


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02.12.2019 um 15:36
@GalleyBeggar
GalleyBeggar schrieb:Es könnte sein, dass mein Vater es mir erklärt hat... aber ehrlich... welcher Vater setzt sich mit seinem Kind hin und gibt eine Lehrstunde "
Ich behaupte mal, jeder, der seinem Kind diesbezügliche Fragen beantwortet.

Und etwas in der Art ist sicherlich geschehen, denn von alleine erfindest Du diese Worte ja nicht.

Menschen können sich eben nicht an ihre ersten Kinderjahre erinnern, schon sogar nicht daran, wo sie jedes einzelne Wort, jede einzelne Idee aufgeschnappt hätten. Irgendwann spricht man seine Muttersprache und kann sich aber null daran erinnern wie man sie eigentlich erlernt hat.

Und genau so, wie man seine Muttersprache quasi mit der Muttermilch einsaugt, so erwirbt man auch die meisten Verhaltensweisen, An- und Weltsichten, Interessen.


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02.12.2019 um 15:52
off-peak schrieb:Ich behaupte mal, jeder, der seinem Kind diesbezügliche Fragen beantwortet.
Äh... nein! Nicht so! Ich kam bei keinem meiner Kinder auf die Idee denen mit drei oder vier Jahren Krieg zu erklären oder warum es Menschen gibt, die Kinder ermorden oder warum in den Nachrichten treibende Leichen im Wasser gezeigt werden (Nachrichten im Fernsehen bei Schwiegereltern), da hab ichs nicht fertig bekommen meinen Kindern zu sagen "Das sind tote Menschen, die sind ertrunken." Nicht bei Kindergartenkindern.
Ehrlich, als Elternteil umschifft man dieses Thema!
Denn auch Worte traumatisieren und wir leben in keiner Kriegsregion, wo es notwendig ist, solche Dinge schon als Kleinkind zu wissen (und das war in den 80ern auch nicht der Fall).

Leider bringt es nichts mehr meinen Vater deswegen zu fragen, denn er kann sich da nicht mehr dran erinnern.
Aber ich weiß, das er sich schon immer davor gescheut hat mir die Welt zu erklären. Denn seine Lieblingsantwort war früher auch immer nur "das weiß ich nicht" oder "hab ich vergessen". Außer es ging um Technik... er hat mir ewig Monologe über die Märklin-Eisenbahn und die Schalttechnik gehalten ^^


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02.12.2019 um 16:02
@GalleyBeggar
GalleyBeggar schrieb:Ich kam bei keinem meiner Kinder auf die Idee denen mit drei oder vier Jahren Krieg zu erklären oder warum es Menschen gibt, die Kinder ermorden oder warum in den Nachrichten treibende Leichen im Wasser gezeigt werden
Haben sie Dich denn gefragt?
Und wenn, was hast Du ihnen dann gesagt? Einfach nicht ist ja noch schlimmer.
GalleyBeggar schrieb:Leider bringt es nichts mehr meinen Vater deswegen zu fragen, denn er kann sich da nicht mehr dran erinnern.
Es wäre dennoch möglich,, dass er Dir etwas erklärt hat.
GalleyBeggar schrieb:Ehrlich, als Elternteil umschifft man dieses Thema!
Nicht jeder. Und ehrlich gesagt, finde ich es schrecklicher, Fragen zu haben, die mir keiner ehrlich beantwortet, als sie erklärt zu bekommen. Das kann man auch kindgerecht. Es ist ein Irrtum zu glauben, Kinder fänden den Tod oder Böses so erschreckend wie Erwachsene.
Erklärt man ihnen nichts, reimen sie sich etwas zusammen, das weitaus schlimmer sein kann. Oder sie finden dann eben Kriege, Skelette, Waffen ganz toll. Eben weil man ihnen nicht klar gemacht hat, was sie bedeuten.

Es kann sogar sein, dass auch Dich diese Dinge deshalb so beschäftigt haben, weil man sie Dir eben nicht richtig erklären wollte oder erklärt hatte.

Auch mein Vater war im Krieg und hat darüber geredet. Aber nicht verherrlichend. Keiner von uns ist deswegen traumatisiert, aber es hat auch keiner von uns Kriege, Waffen, Panzer, etc je faszinierend gefunden. Vermutlich einfach deshalb, weil wir früh genug über die Realität Bescheid wussten.


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02.12.2019 um 16:28
off-peak schrieb:Haben sie Dich denn gefragt?
Und wenn, was hast Du ihnen dann gesagt? Einfach nicht ist ja noch schlimmer.
Ja natürlich.
Ich hab nur gesagt "Da sind welche im Wasser", aber nicht, dass sie tot sind.
off-peak schrieb:Es wäre dennoch möglich,, dass er Dir etwas erklärt hat.
Natürlich, das streite ich nicht ab. Ich wollte nur korrigieren, bevor du es als Tatsache hinstellst, das es auf jeden Fall so gewesen sein muss. Ich weiß es nicht, ich kanns nicht bestätigen und deshalb will ich mich auch nicht hinstellen und sagen "das ist so."
off-peak schrieb:Nicht jeder. Und ehrlich gesagt, finde ich es schrecklicher, Fragen zu haben, die mir keiner ehrlich beantwortet, als sie erklärt zu bekommen.
Als vierjähriger? Da hast du dich schon darüber aufgeregt? Oder hast du dich in dem Alter aufgeregt, dass die Antwort hanebüchen war? ^^
Demnach müsste ein Schrei der Empörung durch die Kindergärten gehen, weil die Eltern alle Märchen vom Weihnachtsmann erzählen.

Kein Kind würde in dem Alter abwägen, ob die Antwort der Eltern Sinn ergibt.
Und kein Kind würde sich in dem Alter beschweren, wenn ein schreckliches Bild mit den Worten "Das erkläre ich dir später mal" beiseite gelegt wird.
off-peak schrieb:Es ist ein Irrtum zu glauben, Kinder fänden den Tod oder Böses so erschreckend wie Erwachsene.
Okay, dann hab ich hier die Ausnahme herum laufen?
Mein Jüngster hat mit 3 1/2 angefangen zu fragen, was passiert wenn man stirbt und dass er mir heulend im Arm gelegen hat, weil er nicht sterben will, weil er einfach nicht "weg" sein will.
Es heißt, dass Kinder das in dem Alter noch nicht begreifen... Das Verständnis setzt erst so zwischen 5 und 9 Jahren ein.
https://www.rbb-online.de/schulstunde-tod/informationen_und/interview_mit_dr_dr_christoph_student.html

Mein kleinster Sohn hat mit 3 1/2 schon sehr spezifische Vorstellungen vom Tod und das es ihm eine riesige Angst einjagt. Das Thema kommt hier alle paar Wochen auf und zermürbt mich oft genug, weil er Antworten darauf haben will... und mich als Mutter macht es fertig das ich ihm die Ängste nicht nehmen kann.

@off-peak Vielleicht bist du so abgebrüht auch einem Kleinkind gegenüber zu sagten "Ja, sorry, danach kommt nichts mehr. Schicht im Schacht, traurig aber wahr", aber dann will ich dich nicht in der Nähe meiner Kinder wissen :D
off-peak schrieb:Oder sie finden dann eben Kriege, Skelette, Waffen ganz toll. Eben weil man ihnen nicht klar gemacht hat, was sie bedeuten.
Ich frage mal ganz provokant: Wenn ein Kind von 5 Jahren genau wissen will, woher Kinder kommen, man aber in dem Alter nicht mit Penis, Vagina und dem Befruchten einer Eizelle kommen will, dann wird das Kind sich also ganz besonders für das Sexuelle interessieren?
off-peak schrieb:Auch mein Vater war im Krieg und hat darüber geredet. Aber nicht verherrlichend. Keiner von uns ist deswegen traumatisiert, aber es hat auch keiner von uns Kriege, Waffen, Panzer, etc je faszinierend gefunden. Vermutlich einfach deshalb, weil wir früh genug über die Realität Bescheid wussten.
In welchem Alter denn?

Versteh mich nicht falsch, ich rede mit meinen Kindern darüber. Meinem Großen habe ich das alles erklärt, als er ca. 7 Jahre alt war und kognitiv einfach die Reife dafür hatte. Spätestens ab dem Alter hat er von sich aus auch wirklich wissen wollen, was Sache ist und nicht in der kindlichen "warum"-Phase einfach alles erfragt, ohne es wirklich zu verstehen.
Jedes Kind hat irgendwann die Warum-Phase, wo sie einfach nach alles und jedem fragen, aber das richtige Verständnis dafür kommt auch erst später und bis dahin werden die Fragen drölfzigtausend Mal wiederholt :D


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02.12.2019 um 16:59
@GalleyBeggar
GalleyBeggar schrieb:Da hast du dich schon darüber aufgeregt?
Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich schon immer darüber aufgeregt, wenn jemand mit der Sprache nicht rausrücken will. Ungewissheit finde ich schlimmer als Schreckliches.
GalleyBeggar schrieb:Ich frage mal ganz provokant: Wenn ein Kind von 5 Jahren genau wissen will, woher Kinder kommen, man aber in dem Alter nicht mit Penis, Vagina und dem Befruchten einer Eizelle kommen will, dann wird das Kind sich also ganz besonders für das Sexuelle interessieren?
Nein, aber es wird sehr lange sehr unwissend bleiben.
Es hat Zeiten gegeben, da haben junge Menschen, vor Allem Frauen, noch geglaubt, Kinder kämen vom Küssen. Es gab und gibt noch Jugendliche, die Spaß mit Sex haben, und sich dann wundern, dass sei schwanger werden, weil sie sich doch nie geküsst hätten.

Es hat Zeiten gegeben, da wussten Frauen nicht, was in der Hochzeitsnacht passieren wird. Weil man der Meinung war, Frauen seien zu zart, zu blöde, um ihnen all diese "furchtbaren" Dinge genau zu erklären. Abgesehen davon, dass es befremdlich anmutet, Sexualität und Fortpflanzung mit Angst und Schrecken und Ekel zu belegen, kann man sich gut vorstellen, um wie viel größer aber dann der Schock tatsächlich war. Meine Großtante rannte aus ihrem Hochzeitsbett raus und im Nachthemd schreiend auf die Straße, weil sie nicht wusste, was da abging. Mein Großonkel las danach ihren Eltern zwar gehörig die Leviten, aber es war zu spät - die arme Frau war bereits traumatisiert. Mein Großonkel durfte sie Zeit seines Lebens auch nie nackt sehen, weil das gehört sich ja nicht, nicht wahr? Er blieb bei ihr, weil er sie liebte, hat es aber ein Leben lang bedauert, dass sie so verkorkst war.

Es werden etliche Kinder entführt, weil ihnen ihre Eltern nicht sagen wollen, dass es eben auch böse Menschen gibt, die Böses tun.

So ein Blödsinn entsteht halt, wenn man meint, man könne bestimmten Menschen nicht die Wahrheit zutrauen.

Wenn Kinder fragen, sollten sie auch ehrliche und realistische Antworten erhalten. Wie gesagt, Ungewissheit macht mehr Angst.. Und mitkriegen tun Kinder auch Dinge, von denen ihre Eltern meinen, sie sollten sie noch (nicht) kennen. Nur müssen sie ohne vernünftige Eltern dann eben alleine da durch, was weitaus mehr Schaden anrichtet.


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02.12.2019 um 18:41
@off-peak
Ähm... sorry... du klingst wie jemand kinderloses...
Wie viel weißt du überhaupt über die kindliche Entwicklung, außer deiner eigenen, die nur auf subjektiver Erfahrung basiert?


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02.12.2019 um 21:05
@GalleyBeggar
GalleyBeggar schrieb:Ebenso habe ich irgendwann mit 4 oder 5 geträumt, dass ich ein ein Mann mit komischer Kutte bin, der irgendwo an einem Strand "Eingeborene" mit einer Hellebarde absticht. Der Traum hat mich damals sehr verstört, weshalb er mir bis heute ziemlich präsent im Kopf geblieben ist.
Es könnte sein, dass ich mir das zusammen gesponnen habe, weil meine Eltern früher irgendeinen Film gesehen haben... "Lawrence von Arabien" oder so was in der Art und ich habe da die eine oder andere Szene mit gesehen und irgendwie habe ich mir dann da etwas zusammen mit "Die 10 Gebote" zurecht gesponnen.
Meine Eltern sagen zwar, dass sie penibel darauf geachtet haben, dass ich möglichst wenig fernsehe... aber ehrlich, nach bald 35 Jahren kann ich da auch keine Aussage mehr drüber machen, ob und was ich wirklich gesehen habe. Könnte auch sein, dass ich den "False Memory Effect" habe und Lawrence von Arabien (den ich definitiv mit ca. 10 gesehen habe), irgendwie in das Alter zw. 4 und 5 projiziert habe. Ich kann es echt nicht mehr sagen.

Es könnte was bedeuten, oder aber auch nicht.
Es könnte der False Memory Effect sein.

Ich persönlich jedoch finde solche Träume immer spannend und ich denke es ist schon ganz richtig das du und ich und andere bei gewissen Träumen ins grübeln kommen. Ob das jetzt was mit Wiedergeburt zutun hat will ich gar nicht beurteilen. Mir persönlich gibt es schon zu denken dass man in jungen Jahren komplexe Träume entwickeln kann, welche oft Dinge beinhalten die man so ja nie ausgelebt hat( geschwiege denn erlebt oder gesehen). Die "Fantasie" ist in dem Moment wo man träumen "kann" genauso hoch wie im erwachsenen Alter.

Hier gibt es doch keine erkennbare Steigerung. Ein Traum den man im Kindesalter hat, ist genauso blühend und erzählenswert wie im fortgeschrittenen Alter, also ist der Teil der fürs Träumen verantwortlich ist, ziemlich schnell ausgereift. Ebenso sind Träume im Kindesalter genauso sinnlos zusammengewürfelt wie im erwachsenen Alter.

Man könnte also behaupten wir "erlernen" das Träumen nicht. Das ist eine Eigenschaft die plötzlich da ist. Mit dem erwachen des bewussten Ich-Gefühl. Wir lernen ja im Traum nichts mehr dazu, träumen ist ein unbewusster Zustand außer man erkennt im Traum, dass man träumt, allerdings wacht man dann meistens schnell auf.

Ich halte das persönlich für ein Fakt- auch wenn man das nicht beweisen kann, da man dafür den direkten vergleich ziehen müsste zwischen einen Träumer der 5 ist und einen Träumer der 50 ist. Beides subjektive Erlebnisse. Also bleibt mir nur der Bezugspunkt zu meinem eigenen Erinnerungn und an damalige Träume und die der anderen eventuell noch.

Spannend ist halt nur zu erwähnen dass die Eigenschaft zu träumen sich nicht im Lebensalter verändert oder entwickelt, außer man lenkt seinen Fokus aufs träumen.


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03.12.2019 um 16:21
@GalleyBeggar
GalleyBeggar schrieb:Wie viel weißt du überhaupt über die kindliche Entwicklung
Na ja, nachdem ich ca 2000 Kinder betreut habe, neben denen in der Verwandtschaft, die es alle ausgehalten haben, dass ihre Fragen beantwortet wurden, vermutlich nach Deiner Auffassung nichts.

Schon mal dran gedacht, dass Du, als vermutlich nicht kinderlos, sogar wesentlich subjektiver an die Sache ran gehst? Und dass diese Bedenken eigentlich lediglich Deine sind? Aber nicht wirklich ein Problem für ein noch nicht mit moralischen Bedenken angefülltes Kindergehirn darstellen?

Was ist eigentlich Dein Problem? Stört es Dich, Kinder jederzeit die Realität zu erklären? Oder meinst Du, sie würden sie nicht verstehen, weil …? Oder hast Du nur keine kindgerechten Worte?
Oder es noch nie ausprobiert, weil Du eben der Auffassung anhängst, sie versstünden nicht?


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03.12.2019 um 16:36
off-peak schrieb:Was ist eigentlich Dein Problem? Stört es Dich, Kinder jederzeit die Realität zu erklären? Oder meinst Du, sie würden sie nicht verstehen, weil …? Oder hast Du nur keine kindgerechten Worte?
Oder es noch nie ausprobiert, weil Du eben der Auffassung anhängst, sie versstünden nicht?
Ganz einfach weil:
off-peak schrieb:Es hat Zeiten gegeben, da haben junge Menschen, vor Allem Frauen, noch geglaubt, Kinder kämen vom Küssen. Es gab und gibt noch Jugendliche, die Spaß mit Sex haben, und sich dann wundern, dass sei schwanger werden, weil sie sich doch nie geküsst hätten.

Es hat Zeiten gegeben, da wussten Frauen nicht, was in der Hochzeitsnacht passieren wird. Weil man der Meinung war, Frauen seien zu zart, zu blöde, um ihnen all diese "furchtbaren" Dinge genau zu erklären. Abgesehen davon, dass es befremdlich anmutet, Sexualität und Fortpflanzung mit Angst und Schrecken und Ekel zu belegen, kann man sich gut vorstellen, um wie viel größer aber dann der Schock tatsächlich war. Meine Großtante rannte aus ihrem Hochzeitsbett raus und im Nachthemd schreiend auf die Straße, weil sie nicht wusste, was da abging. Mein Großonkel las danach ihren Eltern zwar gehörig die Leviten, aber es war zu spät - die arme Frau war bereits traumatisiert. Mein Großonkel durfte sie Zeit seines Lebens auch nie nackt sehen, weil das gehört sich ja nicht, nicht wahr? Er blieb bei ihr, weil er sie liebte, hat es aber ein Leben lang bedauert, dass sie so verkorkst war.

Es werden etliche Kinder entführt, weil ihnen ihre Eltern nicht sagen wollen, dass es eben auch böse Menschen gibt, die Böses tun.

So ein Blödsinn entsteht halt, wenn man meint, man könne bestimmten Menschen nicht die Wahrheit zutrauen.
Du von ganz normaler Aufklärungsarbeit redest, gegen die ich auch nichts sage.

Aber ich rede davon, dass Kinder bis ca. 5 kognitiv nicht in der Lage sind deine ach so tolle Aufklärung zu verstehen.
Du kannst einem Kindergartenkind hundert Mal erklären, dass es nicht mit Fremden mit geht und sie werden es dennoch tun, weil sie es nicht verstehen, dass es böse Menschen gibt.
Oder verstehe ich dich richtig, dass du eine sexuelle Aufklärung bei Kindergartenkindern für absolut sinnvoll und notwendig hältst?

Zwischen 2 und 5 haben Kinder die "Magische Phase", in der sich Kinder die Welt erklären
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/entwicklungsschritte/geistige-entwicklung/magische-phase/
Und sie werden auch nach deiner hundertsten wissenschaftlichen Abhandlung über Ottomotoren noch glauben, dass das Auto von alleine fahren kann, weil es einen eigenen Willen hat.


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