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Informationen gesucht: Große Gestalt im beigen Gewand

73 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichte, Gestalt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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04.03.2026 um 23:48
Am 27. gehe ich nun endlich für 3 Tage ins Schlaflabor und bin mir jedoch nicht sicher, ob ich ihnen mitteilen soll, was mir passiert ist. Das war ja nicht das einzige, merkwürdige Erlebnis, aber diese Gestalt war schon mit Abstand etwas sehr eindringliches und extremes gewesen. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hat es sich für mich einfach so angefühlt, als wäre ich kurzzeitig so gut wie tot gewesen, kurz davor und anstatt diese "Schwelle" zu übertreten, kam diese Gestalt auf und schickte mich zurück.

Ich glaube nur, wenn ich sowas sage, behalten sie mich gleich da...😐


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05.03.2026 um 08:40
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ich glaube nur, wenn ich sowas sage, behalten sie mich gleich da...😐
Quatsch. Erzähle alles, was dir wichtig scheint. Wenn es allerdings nur Techniker sind, die dich irgendwo anschließen, ist es vielleicht vergeblich.


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06.03.2026 um 08:49
@Nemon

Es gibt schon auch einen Neurologen, oder Schlafmediziner? Oder alles. Die haben ja meistens dann gleich 3, 4 Anhängsel vor ihrem Namen zu stehen. Aber auch die können voreingenommen sein. Ich hatte mich mal mit einem Schlafmediziner ausgetauscht, der wiederum eine ganz eigene Sichtweise auf die Dinge hatte. Er sagte, dass längst nicht alles gut genug erforscht ist und wir nur mutmaßen können. Dann wiederum gibt es jene, die aus allem direkt eine Krankheit machen, entgegen der Tatsache, dass Krankheit X nicht mal richtig ins Gesamtbild passt. Damit wird vieles direkt wegerklärt und man endet dann vielleicht damit, sich etwas einzureden, das so gar nicht stimmt, nur um dem auch nicht weiter nachgehen zu müssen.

Ich weiß ja bei einer Sache nicht Mal, ob sie zum Schlaf passt, weil es mir passiert ist, bevor ich mich schlafen legte. Ich ging Abends ins Bett aber war hellwach, weil es von der Zeit her noch viel zu früh zum Schlafen für mich war. Das war an der Ostsee im Urlaub. Ich hab mit einem Kopfhörer in den Fingern herumgespielt, weil ich über etwas nachdachte und plötzlich sah ich meine Finger an einigen Stellen aufleuchten, wie bläuliche Biolumineszenz. Ich hab es mir selber hinterher so erklärt, weil die Luft am Meer extrem salzig und trocken ist und ich zuvor noch am Strand war im Dunkeln, um den Himmel zu fotografieren.

Das Gruselige ist, dass es nicht allein bei dem Leuchten blieb, ich sah plötzlich irgendwelche geometrischen Formen um meine Hände herum. Schemenhaft und bildete mir ein, es läge vielleicht an der schwachen Beleuchtung im Zimmer, also es war dunkel genug, dass ich meine Finger nur noch sah und eben das Leuchten, aber es waren in derselben Farbe, leuchtende Formen, die sich so bewegten, wie ich meine Finger bewegte. Sowas habe ich zuvor noch nie erlebt, oder gesehen und seitdem ist das auch nicht mehr passiert. Deswegen war für mich die einzig "logische" Erklärung, dass es an dem Ort lag und der Dunkelheit lag, was einerseits nicht viel Sinn macht, weil es dann trotzdem hätte mehrmals aufkommen können müssen, oder auch anderswo. Ich war zum Beispiel auch mal zwei Wochen in Dänemark und da kam so etwas nicht vor.

Ich weiß nur, dass dieser Abend, bzw. der ganze Tag oder Zeitraum, als ich an der Ostsee war, für mich persönlich sehr schön war und ich Abends im Dunkeln am Strand die Milchstraße leicht erahnen konnte im Nachthimmel. Hinterher saß ich noch im Garten und hab dort auch nochmal Fotos vom Nachthimmel gemacht und mich immer gefragt, was da draußen sein könnte. Ich zog dann aus Neugier auch KI hinzu, welche meinte, dass die Ostsee bekannt für kuriose Ereignisse sei, speziell wenn es auch um unbekannte Flugobjekte ginge. Von ihr kam die Idee, dass das Phänomen mit der trockenen, salzigen Luft zutun haben müsste, aber das erklärt trotzdem keine Formen, die vor dem Auge auftauchen und wieder verschwinden, auch das Leuchten in den Fingern hörte dann auf. Ich hab hinterher nochmals alles so gemacht, wie zuvor auch, aber es kam nicht auf.

Meiner Einschätzung und persönlichen Meinung nach, gibt es noch vieles, das nicht erforscht ist und es gibt Augenblicke, in denen man vielleicht irgendwie verfügbar dafür ist, dass einem kuriose Dinge passieren. Meistens immer dann, wenn man völlig in der Gegenwart verankert ist vom Bewusstsein her, also nicht gerade am Grübeln über die Zukunft oder Vergangenheit, oder wenn man es am Wenigsten erwarten würde.


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06.03.2026 um 09:26
@Kephalopyr
Was du hast, dazu kann ich nichts sagen, keine Ahnung, verstehe ich nichts von. Aber du hast offensichtlich eine Disposition dafür.
Wenn wir zusammen am Ostseestrand sitzen würden, würde ich das auf meine Weise erleben und du auf deine. Einiges davon würdest du wohl exklusiv wahrnehmen.
Jedenfalls UFOs und Ostsee: Der Raum ist bekannt dafür, weil er militärisch ziemlich brisant war und immer noch ist.


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06.03.2026 um 10:40
Zitat von NemonNemon schrieb:Was du hast, dazu kann ich nichts sagen, keine Ahnung, verstehe ich nichts von. Aber du hast offensichtlich eine Disposition dafür.
Wenn wir zusammen am Ostseestrand sitzen würden, würde ich das auf meine Weise erleben und du auf deine. Einiges davon würdest du wohl exklusiv wahrnehmen.
Jedenfalls UFOs und Ostsee: Der Raum ist bekannt dafür, weil er militärisch ziemlich brisant war und immer noch ist.
Nemon, es ist okay, wenn Du dazu nichts sagen kannst, aber bitte versuche nicht Deine Unkenntnis darüber durch eine Psychologisierung meiner Wahrnehmung zu ersetzen. Das führt zu keiner Klärung, sondern nur zu einem Wegerklärenwollen, potenziell erforschbarer Phänomene.


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06.03.2026 um 10:45
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:aber bitte versuche nicht Deine Unkenntnis darüber durch eine Psychologisierung meiner Wahrnehmung zu ersetzen. Das führt zu keiner Klärung, sondern nur zu einem Wegerklärenwollen, potenziell erforschbarer Phänomene.
Ich muss das Offensichtliche einfach mal ansprechen. Ohne es zu vertiefen, selbstverständlich.
Ulkig: Wegerklärenwollen ist nicht genehm, potenziell erforschen hingegen gewünscht :ask:


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06.03.2026 um 11:02
@Nemon

Dass Du meine Kritik an Deiner Psychologisierung als "ulkig" bezeichnest, bestätigt leider nur meinen Punkt. Ich denke, wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner. Schade, dass Du wieder einmal diesen Weg wählst, als sachlich und neutral zu bleiben und Dich auf den Inhalt zu fokussieren.

An dieser Stelle steige ich aus, bis Du diese Deine "Strategie" einstellst und es schaffst, beim Inhalt zu bleiben.

Danke trotzdem, dass Du Dir die Zeit genommen hast, etwas zu dem Vorfall mitzuteilen. :)


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06.03.2026 um 13:12
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Dass Du meine Kritik an Deiner Psychologisierung als "ulkig" bezeichnest, bestätigt leider nur meinen Punkt.
Was ich als ulkig bezeichnet habe, steht da oben geschrieben. Es war ein Widerspruch in deinem Versuch zu rationalisieren. Deine Replik trifft also nicht mal den Punkt; du bist nicht bestätigt. Deine Wahrnehmung ist mal wieder ein ganz eigene. 🤷🏼‍♂️


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06.03.2026 um 13:25
Zitat von NemonNemon schrieb:Was ich als ulkig bezeichnet habe, steht da oben geschrieben. Es war ein Widerspruch in deinem Versuch zu rationalisieren. Deine Replik trifft also nicht mal den Punkt; du bist nicht bestätigt. Deine Wahrnehmung ist mal wieder ein ganz eigene.
Ach Nemon...es ist faszinierend, wie sehr Du Dich an Deiner eigenen Interpretation abarbeitest, aber lassen wir das jetzt einfach mal so stehen. :)


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06.03.2026 um 16:50
Kephalopyr, bei deinen obigen Schilderungen, erinnerte ich mich an eine ähnliche Situation, die ich vor Jahren erlebte. Ganz ohne erkenntlichen äusseren Anlass, fing mein Sehen plötzlich an zu flimmern. Auf beiden Seiten meines Sehfeldes 'liefen' Farben und Formen von oben nach unten. Ich bin darüber sehr erschrocken, weil ich befürchtete, dass es evtl. ein Anfang von Schlafanfall war. Im Nachhinein, nachdem ich mich über diesen Zustand erkundigte, erklärte man mir, dass ich vermutlich eine Augenmigräne erlitten habe. Eventuell googelst du mal diesen Begriff, man kann recht viel darüber lesen.


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30.03.2026 um 21:32
Ich habe nun eine Antwort auf die Gestalt:

Nachdem, was ich jetzt als Diagnose nach drei Tage Aufenthalt im Schlaflabor erfahren habe, war sie meiner Ansicht nach das Resultat eines massiven Sauerstoffmangels während des Schlafes. Bzw. eines zu lange andauernden Mangels. Ich habe nämlich eine milde Schlafapnoe. 11 Atemaussetzer, was noch nicht mal das Problem ist, sondern viel mehr die Länge einiger Aussetzer mit über einer Minute. Der längste ging 65 Sekunden, die Sauerstoffzufuhr fiel auf 88 herab. Enormer Stress für das Herz. Das Gehirn sendet dann Signale an den Körper, dass er sofort aufwachen soll, selbst wenn man sich gerade in der REM-Phase befindet und dadurch löst es dann realistische Träume und Paralysen aus, bzw. auch hypnopompe Halluzinationen.

Diese Gestalt soll etwas ganz funktionales sein, vom Unterbewusstsein ausgehend, aber niemand weiß warum sie so spezifisch aussehen, wie sie eben aussehen. Interessant ist, dass sie sich alle oft ähneln, unabhängig von den Menschen die sie sehen. Daher vermute ich, dass unser Hirn einfach eine Art Schutzmechanismus hat, der in solch einer kritischen Phase aktiv werden kann und sich vielleicht in dieser Gestalt zeigt. Ein tanzender Delphin würde vielleicht nicht so viel Angst machen, oder nicht bedrohlich genug wirken, um einen wieder dahin zurückzubringen, wo man hingehört...keine Ahnung.

Ob man sich jetzt freuen soll, weil der Körper in so einer Situation gut funktioniert, oder eher verzweifeln sollte, WEIL er überhaupt erst so funktionieren muss? Es ist schon ziemlich unheimlich, was man über sich so im Schlaf erfährt, ohne es selber überhaupt zu merken. Ich sei wohl auch in der REM-Phase aufgeschreckt, ohne wach zu sein. Das sind REM-Parasomnien, die einfach genetisch bedingt sein können, da man keinen Zusammenhang zum andern Problem feststellte.


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31.03.2026 um 09:53
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Das sind REM-Parasomnien, die einfach genetisch bedingt sein können
Zuvor habe ich von dir für eine Aussage, die in diese Richtung ging, Kloppe bekommen. Hätte ich spezifizieren sollen: genetische Disposition? Nein, wie aus meiner Aussage schon hervorging :shrug:
Zitat von NemonNemon schrieb am 06.03.2026:Was du hast, dazu kann ich nichts sagen, keine Ahnung, verstehe ich nichts von. Aber du hast offensichtlich eine Disposition dafür.
Aber Hauptsache, es ist für dich geklärt.

So etwas lässt natürlich Rückschlüsse auf paranormale Erlebnisse zu. Wobei viele Leute dann ja lieber auf Geister & Co. beharren, statt die Realität anzunehmen.


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31.03.2026 um 20:05
Zitat von NemonNemon schrieb:Zuvor habe ich von dir für eine Aussage, die in diese Richtung ging, Kloppe bekommen. Hätte ich spezifizieren sollen: genetische Disposition? Nein, wie aus meiner Aussage schon hervorging :shrug:
Nemon, dabei ging es um die visuellen Phänomene, die Du auf ein rein psychologisches, subjektives Erleben herabsetzen wolltest.

Wovon ich hier aber gerade spreche, sind REM-Parasomnien. Das sind keine visuellen Geschichten. Es geht um ein Aufschrecken in der REM-Phase, ohne dass man selbst davon etwas merkt. Das habe ich ja jetzt erst erfahren. Du kannst das auch haben, ohne es zu wissen. Jeder könnte es theoretisch haben, denn man merkt sie in der Regel nie.

Was die visuellen Ereignisse angeht, ist leider bisher gar nichts geklärt. Ich habe extra deshalb nachgefragt und bekam als Antwort nur eine so inkompetente, herablassende Scheiße zurück von dem Arzt, dass Halluzinationen harmlos seien und man damit leben kann. WOW! Das ganze Personal hat mit dem Arzt darüber diskutiert, was das soll. Zwei der Pfleger meinten zu mir, selbst wenn man viel Stress hat, kriegt man dadurch keine visuellen Sinnestäuschungen und schon gar nicht in dem Ausmaß, oder Schlafparalysen. Die andere Ärztin, die dann am Montag da war, meinte, dass die Psyche kein Verursacher solcher Probleme sein kann. Psychische Probleme verstärken lediglich die Symptomatik, aber diese sind oft Vorboten von Krankheiten wie Narkolepsie, oder genetisch bedingt. Es gibt Menschen, die eine REM-Schlafphasenstörung haben, wodurch solche Sachen passieren. Das wird bei mir vermutet, aber primär könnten es die Sauerstoffabfälle sein, die dann diese Sachen auslösen. Ich kann es nur hoffen, denn mit Narkolepsie möchte ich ganz sicher nichts am Hut haben! Wenn es genetisch ist, Dinge zu sehen, dann ist es so, aber ich kann nur hoffen, dass das keine Vorboten sind. Das kann nämlich auch ein Vorbote von Parkinson sein, wenn man Pech hat.

Ich glaube, paranormal sind einfach ungeklärte Ereignisse. Vielleicht ist das ja eine reine Schutzfunktion vom Körper, bei massiven Sauerstoffabfall, dass das Hirn eine Gestalt projiziert, die einen aufwecken soll. Durch die jetzige Diagnose mit so langen Atemaussetzern klingt das für mich relativ plausibel, dass der Körper da seinem ganz eigenen Programm folgt. Vielleicht ist das alles noch etwas weitgehend unerforschtes, was da wirklich im Unterbewusstsein passiert und vielleicht sind ja genau diese Gestalten mal irgendwann zu Beginn der Menschheit der Anlass für den Glauben an Gottheiten gewesen?

Es klärt natürlich nicht auf, warum diese Gestalt so aussieht, wie sie aussieht, aber vielleicht werden solche Phänomene im Schlaf ja auch genetisch weitergetragen und dadurch erscheinen sie so universell? Wenn sich etwas durchsetzt und so einprägt bei den Menschen, dass eine ganze Religion darum entsteht, dann wird das vielleicht "eingespeichert" im allerkleinsten Bereich des Körpers.

Interessant ist es in jedem Fall, aber ich möchte zukünftig gern lieber keine solchen Phänomene mehr erleben, oder wenigstens weniger davon. :(
Denn es ist einfach nur zum Verzweifeln zu wissen, dass Du mit einer Minute Atemaussetzer im Bett liegst und durch irgendeinen unheimlichen Scheiß geweckt wirst, weil Dein Hirn in dem Moment auf Hochtouren läuft, um nicht zu versagen.


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01.04.2026 um 17:51
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Diese Gestalt soll etwas ganz funktionales sein, vom Unterbewusstsein ausgehend, aber niemand weiß warum sie so spezifisch aussehen, wie sie eben aussehen. Interessant ist, dass sie sich alle oft ähneln, unabhängig von den Menschen die sie sehen. Daher vermute ich, dass unser Hirn einfach eine Art Schutzmechanismus hat, der in solch einer kritischen Phase aktiv werden kann und sich vielleicht in dieser Gestalt zeigt.
Ich weiß nicht, ob es passt, aber eventuell kam da im Zuge des Sauerstoffmangels im Gehirn ein archetypischer Schatten zum Vorschein:
Zur archetypischen Struktur in der Erscheinung kollektiven wie auch persönlichen Schattens in Träumen, Mythen und Erzählungen gehört sein Auftritt als Fremde(r), als Feind(in), als Rivale/Rivalin oder allgemein als eine dem Träumer bzw. Protagonisten negativ gesinnte Person. In aller Regel gehört jene dem gleichen Geschlecht an wie die Person selbst, unterscheidet sich von ihr aber häufig etwa durch ein anderes Temperament oder einen entgegengesetzten Lebensweg, durch eine andere Hautfarbe oder Nationalität. Meist geht von der Figur etwas Bedrohliches, ein Misstrauen oder etwas Furchterregendes aus. Nicht selten kommt es auch zu einem Kampf des Träumers mit der Figur, was auf zunächst unbewusster Stufe der Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Schatten entspricht, aber auch mit einer bewussten Auseinandersetzung einhergehen kann.
Quelle: Wikipedia: Schatten (Archetyp)

Das ist jetzt natürlich spekulativ, aber einige Parallelen lassen sich hier erkennen, zumal Jungs Archetypen auf Beobachtungen von Analogien in Märchen und Mythen weltweit beruhen, aus denen sie abgeleitet worden sind.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:... vielleicht sind ja genau diese Gestalten mal irgendwann zu Beginn der Menschheit der Anlass für den Glauben an Gottheiten gewesen?
Das könnte sein. Und unter dem Einfluss der richtigen Drogen oder verdorbenen Essens (mit nachfolgenden Halluzinationen oder Delirien) nahmen diese geträumten Gestalten dann konkrete Formen an, über die man sich dann im Nachhinein in geselliger Runde unterhalten konnte.


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02.04.2026 um 09:08
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das ist jetzt natürlich spekulativ, aber einige Parallelen lassen sich hier erkennen, zumal Jungs Archetypen auf Beobachtungen von Analogien in Märchen und Mythen weltweit beruhen, aus denen sie abgeleitet worden sind.
Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, warum Du Jungs statt Männer schreibst. Jetzt weiß ich, was Du meintest, bzw. wen!🫣🤣

Jung war echt ein schlauer Geselle. Der hat ja so einige, interessante Entdeckungen gemacht, oder Thesen aufgestellt. Ob es solch ein Archetyp war, weiß ich allerdings nicht. Jetzt im Nachhinein halte ich die Gestalt nämlich nicht für etwas, das mir schaden zufügen wollte. Im Gegenteil, es hatte eher die "Aufgabe", oder Funktion, mich "zurück" zu holen. Oder es war ein Atemaussetzer in dem Moment, durch den ich aufgewacht bin, der mich aus dem Zustand der Schlafparalyse holte. Dann wäre die Gestalt wiederum negativ einzuordnen.

Schon alles seltsam, warum wir überhaupt solche Situationen erleben können und geklärt ist halt leider nach wie vor nicht, warum sie so aussehen. Das lässt sich vermutlich kaum klären, weil es meiner Meinung nach nich ein recht wenig erforschtes, bzw. sehr schwer zu erforschender Bereich ist. Genauso wie der Ursprung des Bewusstseins. Man kann viel vermuten, aber wenig herausfinden.

Am Schlüssigsten ist für mich die Annahme, dass es eine Schutzfunktion des Unterbewusstseins ist, wie ein Programm das startet, sobald etwas kritisch wird -> sofern das in Verbindung mit einem heftigen Sauerstoffmangel aufkam. Ist es unabhängig davon, fällt mir allerdings auch keine Idee ein, warum sowas vorkommt.

Spannend ist aber, dass es weltweit vorkommt, bei so vielen Menschen und ohne dass sie sich kennen. Deswegen muss es definitiv etwas sein, das essenziell für unser Bewusstsein ist.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das könnte sein. Und unter dem Einfluss der richtigen Drogen oder verdorbenen Essens (mit nachfolgenden Halluzinationen oder Delirien) nahmen diese geträumten Gestalten dann konkrete Formen an, über die man sich dann im Nachhinein in geselliger Runde unterhalten konnte.
Oder aber die Einnahme von solchen Substanzen kam erst dadurch auf, nachdem man solche Paralysen hatte.

Was ich mich frage, ist, ob nicht auch Menschen zu diesen uralten Zeiten schon Schlafapnoe und sowas alles gehabt haben können. Würde ich jetzt beispielsweise in irgendeiner ganz alten Epoche leben und hätte erzählt, oder gezeigt, was ich gesehen habe, hätte man mich doch entweder verehrt, oder verbrannt, aber sicher nicht in Ruhe gelassen. Vielleicht entstanden so einige Legenden, einfach durch Schlafparalysen?


Warte, jetzt ist halt nur die Frage, ob jene Archetypen schon immer so aussahen, oder ob sie erst im Laufe der Zeit über Generationen hinweg so eingeprägt wurden? Meine Gestalt sieht ja schon charakteristisch aus. Nicht wirklich fremd, oder außerirdisch. Eher nach irgendetwas religiösem, oder spezifischen, so wie die Kleidung aussieht und so. Jetzt frage ich mich, ob sie so aussieht, weil es eine über Generationen hinweg entstandene Gestalt ist, oder ob diese Gestalten schon immer, auch früher so aussahen und darauf erst alles aufbaute?

🧐


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03.04.2026 um 09:15
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Spannend ist aber, dass es weltweit vorkommt, bei so vielen Menschen und ohne dass sie sich kennen. Deswegen muss es definitiv etwas sein, das essenziell für unser Bewusstsein ist.
Ja, das lässt darauf schließen, dass es sich beim Auftauchen von emotional aufgeladenen Gestalten um einen evolutionär erworbenen Mechanismus handelt, der vererbt wird. Jung schreibt ja auch vom kollektiven Unbewussten, welches sich vom individuellen Unbewussten dadurch abgrenzen lässt, dass deren Inhalte dem Menschen generell gegeben sind.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Oder aber die Einnahme von solchen Substanzen kam erst dadurch auf, nachdem man solche Paralysen hatte.
Das wird von Fall zu Fall verschieden gewesen sein, denn Zauberpilze gedeihen nicht überall, dafür wachsen andernorts Hanf oder Mohn oder noch andere Kräuter. In vielen Gegenden wuchs nichts dergleichen, aber Fieberschübe oder Lebensmittelvergiftungen wird es wohl überall gegeben haben, und ein dabei auftretendes Delirium kann auch zu eindrucksvollen Visionen führen, sobald es beginnt, lebensgefährlich zu werden.

Eventuell hat das wechselseitig verstärkend gewirkt - Schlafapnoe einerseits und Drogengebrauch bzw. Fieberdelirien andererseits. Die Integration dieser Visionen in diverse Mythen und Rituale verfestigten dann bestimmte Erscheinungsformen solcher aufgetauchten Gestalten, so dass diese dann tradiert wurden. Vergleicht man Ritualmasken verschiedener indigener Völker von Polynesien bis Westafrika, zeigen sich viele Ähnlichkeiten, obwohl es keinerlei physischen Kontakt gegeben haben kann. Das lässt vermuten, dass solche archetypischen Bilder etwas sind, was uns gegeben ist und bei Gelegenheit und gegebenem Anlass dann auch passend zum Anlass in Erscheinung tritt.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Warte, jetzt ist halt nur die Frage, ob jene Archetypen schon immer so aussahen, oder ob sie erst im Laufe der Zeit über Generationen hinweg so eingeprägt wurden?
Auch hier vermute ich einen sich wechselseitig verstärkenden und bedingenden Effekt. Furchtsame Gestalten findet man z.B. auch in der tibetischen Mythologie, aber sie haben dort Tiermasken auf mit Raubtierzähnen. Bei Deiner Vision vermute ich eine längere Beschäftigung mit entsprechend gekleideten Personen im Rahmen Deiner künstlerischen Aktivitäten (Helden in langen Gewändern nach Art von Tolkiens "Herr der Ringe" - vielleicht so etwas wie Gandalf oder Saroman oder die Ringgeister), was dann die Vorlage gegeben hat, wie die furchterregende Gestalt dann konkret in Erscheinung tritt.

Wenn Du Dich selbst mal befragst, findest Du vielleicht entsprechende Anhaltspunkte, die das schlüssiger erklären als ich es könnte, denn ich kann da nur spekulieren und vermuten ...


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03.04.2026 um 20:02
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Jung schreibt ja auch vom kollektiven Unbewussten
Nur, dass das in der modernen Wissenschaft so nicht anerkannt ist. Es fehlen empirische Belege dafür - es handelt sich nicht nicht um eine wissenschaftlich bestätigte Theorie.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:In vielen Gegenden wuchs nichts dergleichen
Eher das Gegenteil ist der Fall. Es gibt kaum Regionen, in denen keine Drogenpflanzen und Pilze genutzt wurden, bzw. nicht vorkamen.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:das lässt darauf schließen, dass es sich beim Auftauchen von emotional aufgeladenen Gestalten um einen evolutionär erworbenen Mechanismus handelt, der vererbt wird.
Oder es lässt darauf schließen, dass in bestimmten Zuständen solche Wesen erfahrbar sind. Sprich, dass die wirklich existieren.

Und "vererbt" ist auch nicht gerade der logische Schluss daraus. Wo liegt der evolutionäre Vorteil, solche Wesen zu sehen?
Angst kann natürlich kulturübergreifend zu ähnlichen Reaktionen führen (Flucht, körperliche Reaktionen, Stress etc.), und somit irgendwie auch "vererbt" sein, aber gleich aussehende Wesen, die einem im Schlaf begegnen, sind nicht evolutionär erklärbar, sondern wären wohl meist in Verhalten und Aussehen kulturell recht unterschiedlich.


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03.04.2026 um 21:36
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Nur, dass das in der modernen Wissenschaft so nicht anerkannt ist.
Ist das hier relevant? Jungs Konzept liefert einen Rahmen, innerhalb dessen solche Visionen, wie sie @Kephalopyr hier geschildert hat, erklärbar werden. Von stringenter wissenschaftlicher Herleitung war doch gar nicht die Rede. Es geht um einen Deutungsrahmen, der über den rein neurophysiologischen Erklärungsansatz hinausgeht, über den @Kephalopyr hier ebenfalls Auskunft gegeben hatte. Funktional ist dieses Erlebnis ja klar: Vermeiden einer potenziell lebensgefährlichen Situation. Die konkrete Erscheinungsform in Gestalt eines furchterregenden Wesens ist aber alles andere als klar und auch alles andere als wissenschaftlich geklärt. Jungs Konzept der Archetypen liefert hier aber einen Ansatz, um sich erklären zu können, was da auf der tiefenpsychologischen Ebene abgelaufen sein könnte. Dass Jungs Konzept im wissenschaftlichen Diskurs umstritten ist, ja von vielen akademischen Psychologen abgelehnt wird, ist ein anderes Thema.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Es gibt kaum Regionen, in denen keine Drogenpflanzen und Pilze genutzt wurden, bzw. nicht vorkamen.
Hauptsächlich wurden Halluzinogene in den tropischen Regionen genutzt. Und auch da vorrangig nur in Mittel- und Südamerika sowie in Westafrika. Wenn wir mal vom Hanf und vom Fliegenpilz absehen, die im Altertum auch nicht flächendeckend in Eurasien konsumiert worden sind, wird es eng mit weiteren Regionen außerhalb der Tropen.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Sprich, dass die wirklich existieren.
Interesdante These: Also war das von @Kephalopyr beschriebene Wesen wirklich anwesend und nicht nur imaginiert? Ich hege da starke Zweifel, lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen ...
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Wo liegt der evolutionäre Vorteil, solche Wesen zu sehen?
Falsche Frage, denn evolutionär wird alles tradiert, was die biologische Fitness nicht negativ beeinträchtigt. Visionen bei Lebensgefahr gehören ebenso dazu wie Nahtoderfahrungen oder sexuelle Orgasmen - "braucht" man nicht wirklich, stört aber auch nicht, wenn man es hat, so dass die Fähigkeit dazu eben weitervererbt wird, sobald diese im Laufe der Evolution zufällig entstanden ist.

Im Falle von Visionen bei Lebensgefahr kann ich aber durchaus einen evolutionären Vorteil erkennen, denn wenn diese Fähigkeit nicht vorhanden wäre, würde im hier beschriebenen konkreten Fall eine sich verschärfende Sauerstoffkrise mit neurologischen Schäden bis hin zum Erstickungstod folgen.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:gleich aussehende Wesen, die einem im Schlaf begegnen, sind nicht evolutionär erklärbar, sondern wären wohl meist in Verhalten und Aussehen kulturell recht unterschiedlich.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:gleich aussehende Wesen, die einem im Schlaf begegnen, sind nicht evolutionär erklärbar, sondern wären wohl meist in Verhalten und Aussehen kulturell recht unterschiedlich.
Was die kulturellen Einflüsse betrifft, die das Zustandekommen der konkreten Gestalt beeinflussen, bin ich bereits darauf eingegangen, aber die Personifikation von Gefahr als furchterregende Gestalt ist offenbar eine Fähigkeit, die weltweit alle Menschen realisieren, sobald sie in eine entsprechende Situation geraten. Die Ikonographie verschiedener Kulturen ist voll mit Bildern, die Jung als Archetypen bezeichnet hat. Er schöpfte dabei ja nicht aus dem Nichts, sondern hat sich viel Material angeschaut und daraus seine Schlussfolgerungen gezogen.


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03.04.2026 um 22:21
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:aber gleich aussehende Wesen, die einem im Schlaf begegnen, sind nicht evolutionär erklärbar, sondern wären wohl meist in Verhalten und Aussehen kulturell recht unterschiedlich.
Kurz etwas dazu, ich gehe auf einige andere Punkte noch genauer ein später:

Ich denke schon, dass sie eher evolutionär erklärbar sind und nicht kulturell, weil sie so universell sind. Es könnte ein Schutzmechanismus vom Bewusstsein sein und jeder Mensch funktioniert in der Hinsicht gleich. Unabhängig der Herkunft, oder Lebensweise. Kulturell könnten solche Erscheinungen dann erst geworden sein, dass sie den Grundstein für viele Legenden legten, weil keiner wusste, was das ist. Solche Atemaussetzer oder Halluzinationen durch Sauerstoffmangel, oder vielleicht Narkolepsie, sind bestimmt keine modernen Krankheiten.

Der schwarze Mann zum Beispiel, diese dunkle schemenhafte Gestalt mit "Hut", entsteht durch einen Ablauf im Sehnerv, spiegelverkehrt. Ich hatte das mal gelesen, wenn ich es wiederfinde, verlinke ich es hier. Jetzt in Zeiten von KI hat sich Google ja komplett verändert. Ich finde vieles nicht mehr wieder. Es zeigt viel Mist an und die KI erzählt dann auch oft ganz falsches Zeug.


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03.04.2026 um 22:39
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Ist das hier relevant? Jungs Konzept liefert einen Rahmen, innerhalb dessen solche Visionen, wie sie @Kephalopyr hier geschildert hat, erklärbar werden.
Klar ist das relevant. Du wechselst jetzt die Ebene, plötzlich ist das nur noch ein Deutungsrahmen, was zuvor ein wenig anders klang.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Funktional ist dieses Erlebnis ja klar: Vermeiden einer potenziell lebensgefährlichen Situation.
Das ist überhaupt nicht klar. Nur Deine Interpretation. Und zwar eine, die Du gleich weiter zu Folge-Issos ausbaust:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:evolutionär wird alles tradiert,
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Visionen bei Lebensgefahr gehören ebenso dazu wie Nahtoderfahrungen oder sexuelle Orgasmen
Ist das so? Nahtoderfahrungen sind also vererbt. Aha. Sexualisierte Träume auch? Das sind steile Thesen im Brustton des Nachgewiesenem. :)
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:so dass die Fähigkeit dazu eben weitervererbt wird
Du müsstest mal erläutern, wie eng bzw. weit Du den Begriff "vererbt" so fasst.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Im Falle von Visionen bei Lebensgefahr kann ich aber durchaus einen evolutionären Vorteil erkennen, denn wenn diese Fähigkeit nicht vorhanden wäre, würde im hier beschriebenen konkreten Fall eine sich verschärfende Sauerstoffkrise mit neurologischen Schäden bis hin zum Erstickungstod folgen.
Ja, was man so alles zu erkennen meint. Mir würde da eigentlich ein schlichtes Aufwachen in den Sinn kommen, so als evolutionäre Maßnahme.
Weniger subtil - also so, wie es in Wirklichkeit ja auch passiert:

CO2 steigt, ph-Wert sinkt, Sensoren des Hirnstamms und in den Schlagadern registrieren das, Puls steigt, Blutdruck steigt, Gehirn wird "wach", Muskelspannung steigt -> Atemreflex wird ausgelöst und gut ist's.

Das, was Du da als evolutionären Vorteil in einer Vision zu erkennen glaubst, ist freundlich ausgedrückt eine steile These.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Interesdante These: Also war das von @Kephalopyr beschriebene Wesen wirklich anwesend und nicht nur imaginiert? Ich hege da starke Zweifel, lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen ...
Ich hege da auch Zweifel, aber weiß' man's? Ist halt ein anderer Deutungsrahmen.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Hauptsächlich wurden Halluzinogene in den tropischen Regionen genutzt. Und auch da vorrangig nur in Mittel- und Südamerika sowie in Westafrika. Wenn wir mal vom Hanf und vom Fliegenpilz absehen, die im Altertum auch nicht flächendeckend in Eurasien konsumiert worden sind, wird es eng mit weiteren Regionen außerhalb der Tropen.
Neien!

Erstmal, wieso "abgesehen" von Fliegenpilzen? Wieso in diesem Kontext davon absehen? Gerade die wurden und werden genau zu dem hier relevanten Zweck genutzt.

Kurze Auflistung psychotroper Pflanzen und Pilze Eurasien:

Pilze (Eurasien)

Amanita muscaria (Fliegenpilz) – deliriant, dissoziativ, Halluzinationen
Amanita pantherina (Pantherpilz) – stark deliriant, toxisch, Halluzinationen
Psilocybe semilanceata (Spitzkegeliger Kahlkopf) – psychedelisch, visuelle Halluzinationen
Psilocybe cyanescens (Blauender Kahlkopf) – stark psychedelisch, visuelle Halluzinationen

Pflanzen (Eurasien)

Atropa belladonna (Tollkirsche) – deliriant, real wirkende Halluzinationen, hoch toxisch
Datura stramonium (Stechapfel) – stark deliriant, Wahnzustände, gefährlich
Hyoscyamus niger (Bilsenkraut) – deliriant, Verwirrung, Halluzinationen
Mandragora officinarum (Alraune) – sedierend + deliriant, Halluzinationen
Papaver somniferum (Schlafmohn) – sedierend, schmerzlindernd, euphorisierend
Cannabis sativa (Hanf) – entspannend, leicht psychedelisch, Wahrnehmungsänderung
Catha edulis (Khat / Kathstrauch) – stimulierend, wachmachend, leicht euphorisch
Ephedra (Meerträubel) – stark stimulierend, leistungssteigernd
Peganum harmala (Steppenraute) – psychoaktiv, bewusstseinsverändernd
Nicotiana tabacum (Tabak) – stimulierend/beruhigend, abhängigkeitsfördernd

Vieles, was Du so schreibst, ist schlicht falsch.


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