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Informationen gesucht: Große Gestalt im beigen Gewand

69 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichte, Gestalt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Informationen gesucht: Große Gestalt im beigen Gewand

03.04.2026 um 22:56
Du nimmst zwei unterschiedliche Erklärungen für das Erlebte an, und vermengst es dann.

Einmal:
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb am 30.03.2026:Das Gehirn sendet dann Signale an den Körper, dass er sofort aufwachen soll, selbst wenn man sich gerade in der REM-Phase befindet und dadurch löst es dann realistische Träume und Paralysen aus, bzw. auch hypnopompe Halluzinationen.
und dann aber:
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb am 30.03.2026:Daher vermute ich, dass unser Hirn einfach eine Art Schutzmechanismus hat, der in solch einer kritischen Phase aktiv werden kann und sich vielleicht in dieser Gestalt zeigt.
Einmal also, wird das Hirn aufgeweckt und dabei werden solche Visionen erzeugt. Also als eine Folge des Aufwachens, des aus der REM-Phase Herausgerissenwerdens.

Dann aber sagst Du, die Vision ist der Auslöser des Aufwachens. Also die Ursache des Aufwachens.

Das geht so schlecht zusammen.


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03.04.2026 um 23:43
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Das geht so schlecht zusammen.
Das geht sehr gut zusammen, denn einmal wird der Körper aufgeweckt, indem die Visionen erzeugt werden und zum anderen hat das Gehirn offenbar diesen Mechanismus als Schutz vor schlimmeren Schäden entwickelt. Passt doch.

Auf den Rest, den Du an mich adressiert hattest, gehe ich morgen ein.


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gestern um 08:56
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:was zuvor ein wenig anders klang.
Wo denn genau?
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Nur Deine Interpretation.
Die in Anbetracht des geschilderten Kontexts naheliegend ist. Wie ist denn Deine Interpretation hierzu?
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Nahtoderfahrungen sind also vererbt. Aha. Sexualisierte Träume auch?
Es geht hierbei um Prädispositionen, die erblich sind, nicht um die konkret erlebten Inhalte. Im Übrigen sind Orgasmen keine sexualisierten Träume, sondern allenfalls die mögliche Folge von sexualisierten Träumen - nur der Klarstellung wegen, damit keine Missverständnisse aufkommen ...
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Du müsstest mal erläutern, wie eng bzw. weit Du den Begriff "vererbt" so fasst.
Alles, was sich von der Elterngeneration auf die Tochtergeneration überträgt, ist erblich. Dazu gehören nicht nur phänotypische Merkmale der äußeren Gestalt, die sich visuell ausmachen lassen (z.B. Haarfarbe, Gesichtszüge oder Augenfarbe) - dazu gehören auch Prädispositionen bezüglich Verhalten, Lernen oder Interessen, wie man u.a. bei der Zwillingsforschung herausgefunden hat. Der kulturelle Kontext hat hier zwar seinen Anteil, was die konkrete Ausprägung dieser Prädispositionen betrifft (nicht jedes Kind eines Musikers wird ein Musiker, wenn es nicht entsprechend gefördert wird), aber die Prädisposition selbst ist erblich.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Mir würde da eigentlich ein schlichtes Aufwachen in den Sinn kommen, so als evolutionäre Maßnahme.
Das ist ja dann auch der Effekt des Auftauchens der beschriebenen Gestalt. Was Du beschreibst, sind neurophysiologische Abläufe, nicht aber das, was auf der psychischen Ebene abläuft. Und hier geht es um psychische Phänomene auf der Wahrnehmungsebene. Du verfehlst also gerade das Thema dieses Threads ...
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ist halt ein anderer Deutungsrahmen.
Interessant. Magst Du diesen Deutungsrahmen hier mal vorstellen?
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Gerade die wurden und werden genau zu dem hier relevanten Zweck genutzt.
Bei einigen Völkern am unteren Ob in Westsibirien sowie auf der Halbinsel Kamtschatka - also dann doch nur sehr vereinzelt und nicht flächendeckend ...
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Kurze Auflistung psychotroper Pflanzen und Pilze Eurasien:
Schöne Auflistung, aber zum einen ist Eurasien sehr heterogen, was die pflanzengeografischen Areale betrifft und zum anderen bedeutet ein Vorkommen von potenziell halluzinogenen Pflanzen und Pilzen nicht zugleich auch die Nutzung für den rituellen oder medizinischen Gebrauch, wie er für bestimmte indigene Kulturen beschrieben wird. Hanf z.B. wird als Droge bei den Skythen beschrieben, den Griechen war das unbekannt, so dass sie sich über deren Praxis sehr wunderten, als sie sie entdeckten.

Na ja, und der Spitzkegelige Kahlkopf kam hier erst in den 1960er Jahren in Gebrauch, nachdem Albert Hofmann in mexikanischen Psilocybe-Arten das Psilocybin als Wirkstoff isoliert hatte. Vorher waren es nur irgendwelche unscheinbaren Pilze, die auf Tierkot wuchsen - nichts, was dazu anregt, gezielt diese Pilze zu probieren ...
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Vieles, was Du so schreibst, ist schlicht falsch.
Das mag sein, aber was ich hier geschrieben hatte, war es nicht. Eventuell hattest Du aber vieles einfach nur falsch verstanden. Auch das mag sein ...


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gestern um 10:50
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Gerade die wurden und werden genau zu dem hier relevanten Zweck genutzt.
Die Frage ist bei diesem Punkt, welchen Zeitraum du betrachtest und für das Thema für relevant hältst. Was heißt Altertum? Ich habe mal als groben Anhaltspunkt Neolithikum eingegeben:
Kurz und klar: Ja, mehrere der genannten Arten sind nicht alt-eurasisch, sondern post-neolithische Kulturpflanzen oder sogar außerhalb Eurasiens entstanden und erst sehr spät importiert.
Ich gehe die Liste durch und markiere präzise, welche Arten nicht seit dem europäischen Neolithikum existieren bzw. erst viel später in Eurasien auftauchen.

✅ Pilze (Eurasien)
Alle vier genannten Pilze sind alte eurasische Arten, die lange vor dem Neolithikum existierten.
- Amanita muscaria – uralt, in Eurasien heimisch
- Amanita pantherina – uralt, in Eurasien heimisch
- Psilocybe semilanceata – uralt, in Eurasien heimisch
- Psilocybe cyanescens – genetisch alt, aber Ausbreitung in Europa vermutlich erst in historischer Zeit, da stark an Holzmulch/anthropogene Habitate gebunden.
→ Biologisch alt, aber als „europäische Art“ wahrscheinlich jung (post-Industrialisierung).

✅ Pflanzen (Eurasien) – jetzt wird’s interessant
Ich teile sie in drei Kategorien:

A) Seit der Steinzeit in Eurasien heimisch (prä-neolithisch)
Diese Arten sind wild in Eurasien entstanden und waren schon vor Ackerbau und Viehzucht vorhanden:
- Atropa belladonna (Tollkirsche)
- Datura stramonium (Stechapfel) → Achtung: Eurasische Herkunft umstritten, aber wahrscheinlich altweltlich; in Europa sicher seit Antike.
- Hyoscyamus niger (Bilsenkraut)
- Mandragora officinarum (Alraune)
- Ephedra spp. (Meerträubel)
- Peganum harmala (Steppenraute)
Diese sind alle alt.

B) Neolithische oder post-neolithische Kulturpflanzen (nicht alt-eurasisch)
Hier beginnt die eigentliche Antwort auf deine Frage.
Papaver somniferum (Schlafmohn)
- NICHT alt-eurasisch als Wildart.
- Domestikation: Neolithikum, vermutlich im östlichen Mittelmeerraum.
- Die heutige psychoaktive Form ist eine Kulturpflanze, nicht die Wildform Papaver setigerum.
→ Also: jünger als die Steinzeit, ein Produkt der frühen Landwirtschaft.
Cannabis sativa (Hanf)
- Wildform alt (Zentralasien), aber
- die psychoaktive Varietät (THC-reich) ist eine kulturelle Selektion.
- Intensiv psychoaktive Sorten sind post-neolithisch, viele sogar mittelalterlich bis modern.
→ Biologisch alt, aber als bewusst psychoaktive Pflanze kulturell jung.

C) Sehr jung, NICHT alt-eurasisch, erst in historischer Zeit eingeführt
Catha edulis (Khat)
- Ursprung: Horn von Afrika / Südarabien
- Nicht in Europa heimisch.
- Nutzung als Stimulans: historisch, nicht prähistorisch.
→ Für Eurasien klar jung.
Nicotiana tabacum (Tabak)
- Amerikanische Pflanze, entstanden durch präkolumbianische Hybridisierung in Südamerika.
- Einführung nach Eurasien: ab 16. Jahrhundert.
→ Extrem jung.
Quelle: Copilot Pro


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gestern um 11:21
Ich wollte eigentlich näher auf einige Punkte eingehen, doch das würde am Ende nur den ohnehin gerade entstehenden Teufelskreis weiter befeuern.

Deswegen sollte der Fokus wieder auf dem Wesentlichen liegen.

Das Schlaflabor sagte, dass solche Erscheinungen während einer Schlafparalyse Ausdruck des heftigen Sauerstoffmangels sein können, bzw. durch diesen erst auftreten und da kam mir der Gedanke eines durchaus plausiblen Schutzmechanismus des Gehirns in diesem Gefahrenzustand. Es erschafft eine unmittelbare Bedrohung, durch die dann der Atemaussetzer beendet wird, weil der erhebliche Mangel an Sauerstoff im Blut schon zu gravierend geworden ist. Mir wurde gesagt, wenn die Atemaussetzer beseitigt sind, sollten auch diese Probleme vollständig verschwinden.

Mir geht es hier im Thread allerdings explizit darum, warum das Gehirn eine recht universelle Gestalt erschafft, die in solch einem Zustand auftauchen kann. Das ist bisher ungeklärt und leider nur schwer zu erforschen, weil alles in Bezug auf unser Unterbewusstsein bislang noch nicht wirklich gut erforscht werden konnte. Unser Bewusstsein ist allgemein immer noch ein ziemliches Rätsel und rätselhaft finde ich, dass solche Erscheinungen eben oft etwas spezifisches, statt willkürliches und individuelles darstellen. Es sieht ja nicht jeder was komplett anderes, sondern es ist sehr oft von einer sich stark ähnelnden Gestalt die Rede.

Daher meine Idee eines in unserem Körper fest verankerten, natürlichen Schutzmechanismus, der sich in akuten Zuständen wie einem solchen Sauerstoffmangel, erst aktiviert, oder durch andere Auslöser, die einfach zu heftig für unseren Organismus sind, um es verarbeiten zu können, denn Fakt ist, dass man durch solche Gestalten immer wach wird, sobald sie da sind.


Nachtrag:

Und daher auch die Idee, dass es solche Zustände vielleicht schon viel viel früher zu Beginn der Menschheit gab. Also Schlafapnoe, oder einfach Schlafparalysen, OHNE irgendeinen Drogenrausch, sondern einfach so wie sie ja auch heute so auftreten können durch verschiedene Ursachen. Und sollte all das schon früher existiert haben, könnte ich mir vorstellen, dass diese Gestalten vielleicht den Grundstein für viele Legenden und Religionen legten, weil niemand wusste, was da los ist und woher sie kommen und wenn sie sich so ähneln, bestärkte das vielleicht noch den Glauben, dass es was bestimmtes ist.


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gestern um 11:31
Bearbeitungszeit abgelaufen:

Zum Schlusssatz: Was bestimmtes im Sinne einer externen Gestalt, also so etwas wie eine Gottheit eben, was vielleicht die ein oder andere "Begegnung mit Gott" erklären könnte.

Wenn zum Beispiel alles darauf aufbaute und dann irgendwann mal im Laufe der Geschichte religiöse Menschen in höhergestellten Positionen in der Kirche solch eine Schlafparalyse erlebten, ohne zu wissen dass es eine war, könnten sie diese Begegnung solch einer Gestalt vielleicht als etwas besonderes interpretiert haben, oder vielleicht auch als etwas gefährliches, eine Art Dämon. Ich weiß es nicht, aber für ganz so weit hergeholt halte ich diese Annahme nicht.

PS: Mit höhergestellt meinte ich es so, dass sich solche Begegnungen dann als etwas interpretieren ließen, wie eine Art auserwählt sein. Mir fällt gerade nicht das eigentliche Wort dafür ein, wenn jemand in dieser Hinsicht eine Begegnung mit Gott hat und dann eine besondere Position einnimmt? Wie heißt das noch gleich? Also Derjenige nimmt dann einen Status ein. Ich komme grad nicht drauf...


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gestern um 12:01
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:wie eine Art auserwählt sein. Mir fällt gerade nicht das eigentliche Wort dafür ein, wenn jemand in dieser Hinsicht eine Begegnung mit Gott hat und dann eine besondere Position einnimmt?
Ich würde meinen "auserwählt" ist das richtige Wort, das keine Synonyme braucht.
Der Zusammenhang mit Mythen und Religion ist für mich so offensichtlich, dass ich das nicht mal rätselhaft finde. Wobei der Kontext größer ist. Aber psychische Grenzerlebnisse waren/sind sicher ein Teil davon. Ein Teil, der das Ganze für betroffene Individuen persönlich macht.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Daher meine Idee eines in unserem Körper fest verankerten, natürlichen Schutzmechanismus, der sich in akuten Zuständen wie einem solchen Sauerstoffmangel, erst aktiviert
Scheint ja irgendwie so zu sein. Andererseits dürfen wir da vielleicht keine zwingende Logik oder Systematik erwarten. Vielleicht ist es nur Zufall. Diese Vorfälle betreffen nur sehr wenige Menschen. Und für viele lebensbedrohliche Zustände, die viel öfter und bei jedem vorkommen, scheint es, so weit ich weiß, keine entsprechenden Mechanismen zu geben. Wir sterben ohne physiologisch zwingenden Grund bei bestimmten Verletzungen, in der Notversorgung ist man auf andere Menschen angewiesen, die einen bei Bewusstsein halten - es fiele mir jetzt schwer, einen klaren evolutionären Vorteil zu erkennen, die diese "Warnfiguren" gebracht hätten.


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gestern um 12:20
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Also Schlafapnoe, oder einfach Schlafparalysen, OHNE irgendeinen Drogenrausch, sondern einfach so wie sie ja auch heute so auftreten können durch verschiedene Ursachen.
Ja, natürlich, den Drogengebrauch hatte ich ja nur als möglichen Verstärker zur Etablierung einer verfestigten Ikonographie angesprochen. Ansonsten ist das alles schon stimmig, was Du geschrieben hattest.

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um 01:31
Zitat von NemonNemon schrieb:Ich würde meinen "auserwählt" ist das richtige Wort, das keine Synonyme braucht.
Der Zusammenhang mit Mythen und Religion ist für mich so offensichtlich, dass ich das nicht mal rätselhaft finde. Wobei der Kontext größer ist. Aber psychische Grenzerlebnisse waren/sind sicher ein Teil davon. Ein Teil, der das Ganze für betroffene Individuen persönlich macht.
Rätselhaft ist die Herkunft des universellen Aussehens der Gestalten. Deswegen denke ich, dass es etwas ganz grundlegendes vom Bewusstsein her ist und eben nichts externes, wie eine Gottheit. Nur werden vielleicht einige Menschen solche Erfahrungen sofort als etwas in die Richtung eingeordnet haben. Bei der Gestalt die ich sah, hätte ich ja, wenn ich gläubig wäre, sofort denken können sie sei irgendwas erhabenes oder dämonisches, aber ich sehe sie eher einfach als etwas vom Hirn ausgehendes, das sich sofort aktiviert, wenn eben wie in meinem Fall ein erheblicher Sauerstoffmangel einsetzte. Möchte gar nicht mal wissen, wie niedrig der schon mal gewesen sein kann. Bah! Schrecklich diese Vorstellung, dass man Nachts mal eben ne Minute nicht atmet!😖😵😫
Zitat von NemonNemon schrieb:Scheint ja irgendwie so zu sein. Andererseits dürfen wir da vielleicht keine zwingende Logik oder Systematik erwarten. Vielleicht ist es nur Zufall. Diese Vorfälle betreffen nur sehr wenige Menschen. Und für viele lebensbedrohliche Zustände, die viel öfter und bei jedem vorkommen, scheint es, so weit ich weiß, keine entsprechenden Mechanismen zu geben. Wir sterben ohne physiologisch zwingenden Grund bei bestimmten Verletzungen, in der Notversorgung ist man auf andere Menschen angewiesen, die einen bei Bewusstsein halten - es fiele mir jetzt schwer, einen klaren evolutionären Vorteil zu erkennen, die diese "Warnfiguren" gebracht hätten.
Man muss sich unbedingt die Erwartung abgewöhnen, dass die Natur nur Weiterentwicklungen hervorbringt. Also so einiges ist einfach nur eine zufällige Mutation und ergibt sich, wie es sich ergibt. Entweder erfüllt es dann einen Nutzen, oder eben nicht. Wie das goldfarbene Robbenbaby, das aber in seiner Umgebung völlig aufgeschmissen ist, während seine Kollegen alle Graphitgrau sind. Menschen sehen da sofort etwas Besonderes, aber rein aus naturwissenschaftlicher Sicht ist solch eine zufällige Farbe einfach Pech und nichts ästhetisches, oder nützliches.

So sehe ich das mit diesen Gestalten. Sie tauchen hier und da mal auf und es hat sich vielleicht zufällig so ergeben, dass es ein Warnsystem sein kann, aber auch nicht in jeder Situation funktioniert. Ich glaube, unser Bewusstsein und allgemein das Leben jst so komplex, vieles noch unerforscht. Am Ende könnte es wieder etwas komplett anderes sein.

Leider kann ein häufiges Auftreten von solchen schlafbezogenen Halluzinationen und Paralysen auch Ausdruck einer Narkolepsie sein. Also ein Teil durch Sauerstoffmangel, ein Teil durch ein anderes Problem und LEIDER nicht einmal psychisch, denn das wäre ja noch einfach! Ich würde mir wünschen man hätte sagen können, dass sowas psychischer Natur sein kann, aber das ist es leider nicht. Entweder einfach genetisch bedingt, durch Schlafapnoe, oder Narkolepsie. Viel Auswahl bleibt leider nicht.

Das Einzige was ich deutlich feststellen konnte ist, dass diese Probleme über die letzten paar Jahre enorm zugenommen haben. Früher waren es vielleicht mal nur eine kurze, visuelle Sinnestäuschung beim Aufwachen pro Monat. Wenn überhaupt! Alle paar Monate! Jetzt ist es manchmal mehrmals die Woche! Ich hab aber in dieser Zeit auch eine Gewichtszunahme festgestellt. Seitdem ich über die 80 bin, ist das alles so schlimm. Wiege jetzt 85,3. Bei einer Größe von 1,60m. Das ist einfach zu viel, auch wenn es optisch nicht so aussieht, ich sehe eher vom Oberkörper her schlank aus, aber das Tückische ist, dass Fettgewebe von innen heraus entsteht. Wenn Fettleibigkeit schon von außen zu erkennen ist, sind alle Organe und Partien im Hals längst lange zuvor gequetscht und Übergewicht ist in den allermeisten Fällen IMMER die Ursache für Schlafapnoe.

Da ich diese visuellen Probleme aber schon mit weniger Gewicht hatte, kann ich nur hoffen, dass es halt einfach genetisch bedingt ist, was jedoch nicht die Häufigkeit erklärt. Du siehst, so einfach ist es leider nicht herauszufinden. Man kann Narkolepsie nur mit einer ganz fiesen Untersuchung feststellen. Es geht um ein Gen, das man haben muss, das nur bei Narkolepsie vorkommt. Es wird eine Probe aus der Wirbelsäule entnommen und untersucht. Eine ganz widerliche und sicher extrem unangenehme Untersuchung, da man mit einer sehr langen, feinen Spritze dort reinsticht, wo eine falsche Bewegung fatal sein kann.

Na ja, wie dem auch sei. Ich hab noch einen Termin bei der Neurologin im Schlaflabor. Sie soll das alles untersuchen und hoffentlich ausschließen können. Angeblich kann das ja alles mit einer Sauerstoffmaske für den Schlaf verschwinden, aber man muss es erstmal schaffen mit sowas ruhig schlafen zu können.

Ich hab in einem anderen Forum einen Lungenfacharzt mit dabei, welcher meinte, dass beim Schlaflatenztest bei mir, solch eine rapide Neigung einzuschlafen direkt in die REM-Phase zu kommen, ein starker Hinweis auf Narkolepsie ist. :cry:

Das heißt, es könnte wirklich sowas sein. Leider kann der Mist schon allein dadurch entstehen, wenn man mal die ein oder andere Streptokkokeninfektjon hatte.


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