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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

867 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glauben ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

ich frage euch ob es gott wirklich giebt

03.09.2006 um 23:54
@taothustra1

logisch...Gott ist nichts...ergo gibt esGott...bestechende
Logik...

Schatz, auch wenn Du so tust als ob, ichglaube nicht das Du es
verstanden hast, selbst die Wahrheit in dem eben von mirzitierten, glaube ich nicht,
bist Du in der Lage zu erkennen.


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

04.09.2006 um 01:09
Dann stellt sich nur noch die Frage nach dem Nutzen Aushängeschild Gott.

DieFunktionen und Eigenschaften die "ihm"; "ihnen" oder "es" je nach Kultur zugeordnetwerden, sind doch Regelwerk und wie man sieht verbesserungsbedürftig.

Wertewerden nur nicht abgestreift wie schmutzige Kleidung, sondern sie reformieren sich,genauso sollte sich auch der Glauben mit neuen Werten reformieren.

Dazu gehörtaber auch das Gott als solches gestürzt werden muss,
und durch einen neuen ersetztwerden muss einer der heutigen Zeit angepasstes Wesen. Ich hab da das Spaghettiwesen imauge oder evtl den Marshmellowman.

Je nach Kultur und Geschmacksorientierung.Rein als Götze und Schirmherr.

Über alle weiteren Regeln lassen wir dann UNSentscheiden, oder zumindest diejenigen von uns, die ein gefundenen Portmonaie zurückgebenund in die altkleiderspende nicht bloss EINEN kaputten Schuh reinschmeissen :D

also die Guten ^^ :D


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

04.09.2006 um 02:18
Ich hoffe doch ja,denn jeder braucht Ihn mal.Geht es euch gut braucht ihr
ihn nichtaber wehe es geht euch schlecht da schreien alle nach einem
LIEBEN GOTT!Meine Meinungist jeder sollte an etwas höheres Glauben,
schadet es euch, auf keinen Fall.!Ob esIhn gibt oder nicht spielt keine
Rolle was zählt ist der innere Frieden den ichfinden kann und das ist wichtig.


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

04.09.2006 um 20:33
aber wehe es geht euch schlecht da schreien alle nach einem
LIEBEN GOTT


Sie schreien nach einem "lieben" Gott, weil er bisher nicht allzu "lieb"daherkam.

jeder sollte an etwas höheres Glauben,
schadet es euch, aufkeinen Fall.!


Es "schadet" Dir auch nicht, an rosa-braun karierte Elefantenzu glauben.
Zumindest entsteht nicht das, was DU scheinbar unter einem "Schaden"verstehst.

was zählt ist der innere Frieden den ich finden kann und das istwichtig.

Wenn der Glaube Dir Frieden gibt, ist das sehr schön für Dich.
Das ist aber noch lange kein Grund, andere aufzufordern, sich ebenso zu verhalten.

Jeara



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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

05.09.2006 um 09:00
Wer blind durchs leben läuft, wird die Wohltaten des Herren nicht erkennen können. Selbstder Apfelbaum streckt seine Äpfel dem Menschen entgegen, es gleicht schon fast einemTablett auf dem es serviert wird.
Gott hat genügend Nahrung zur Verfügung gestellt,nur der Mensch ist zu gierig und verwaltet es nach seinen eigenen Begierden.
Warumklagt ihr Gott an? Wäre es nicht sinnvoll die Menschen anzuklagen? Dem alle Möglichkeitenzur Verfügung gestellt wurden.

Gott ist nicht Sklave der Menschen und Gott kannauch nicht so sein wie es jeder einzelne Mensch gerne haben möchte. Einer möchte einengerechten Gott, der die bösartigen und schadenbringenden Menschen für ihre Verbrechenbestraft, der andere wiederum lehnt jede Art der Strafe ab und akzeptiert nur die LiebeGottes und mehr nicht. Und aus dieser Uneinigkeit kann und wird Gott nicht so sein wie esder Mensch gerne möchte.
Genauso ist ein Löwin zu ihren Babys barmherzig, aber ingleicher Weise zornig, agressiv gegenüber anderen Tieren....


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

05.09.2006 um 15:11
ich frage euch ob es gott wirklich giebt ... da fragst du eindeutig die falschen :P neich mein wer will dass denn schon wissen? die einen meinen ja...die anderen nein...diedritten wissen es nicht....und wer will recht haben? alle! und wer will was beweisen?kann keiner!


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

05.09.2006 um 17:50
Wer blind durchs leben läuft, wird die Wohltaten des Herren nicht erkennen können.

Diese "Wohltaten" erkennen auch die Sehenden nicht. Sie "erkennen" Dinge, diesie Gott zuordnen, das ist alles.

Wieso sollte das weniger unverschämt sein, alsihm schlechte Dinge zuzuordnen ?


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

05.09.2006 um 20:00
Im Film die Insel gibt es eine schööööööne erklärung für das was Gott ist.
"stell dirvor du schliesst die Augen und wünscht dir etwas ganz , ganz besonders dann ist Gott derTyp der dich ignoriert"
Zu viel zum Thema "Gott" ...


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

05.09.2006 um 20:06
Aber wumbor, spricht die Ignoranz nicht für Gott ?

Man munkelt, er greiftnicht ein, also darf er wohl auch keine Wünsche erfüllen oder Gebete erhören.

:D



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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 07:45
Und wie Er eingreift, nur dann jedoch , wenn man Seinen "Freien Willen" Gott freiwilligübergibt!

Ich bitte um eure Hilfe, mein wahres Evangelium an alle Kreatur zupredigen. In
Wahrheit könnt ihr nichts Wichtigeres tun in dieser Zeit, als meineinneren
Lehren in euch aufzunehmen und mir dann zu helfen, diese Lehren an alleMenschen
auf Erden zu verbreiten. Wenn ihr mir helfen wollt, dann nehmt dieseBotschaft
und lasst sie sich ausbreiten wie Ringe auf dem Wasser, bis es jedes Ufer
erreicht hat. Sagt den Menschen, dass der sichere Hafen, nach dem sie sich
sehnen, in ihrem eigenen Herzen liegt. Der Leuchtturm, der sie in den Hafen
leitet, ist ihr Christus-Selbst, und der Hafenmeister ist der Lebendige Jesus
Christus. Ich werde sie willkommen heißen mit offen Armen und mit einem
Herzendas überfließt voll bedingungsloser Liebe, der vollkommenen
Liebe, die alle Angsthinauswerfen wird.

Wenn ihr mich liebt, haltet meine Gebote. Hinter allenanderen Geboten steht ein
oberstes, allumfassendes Gebot, nämlich der Schlüssel desWissen
selbst, der Schlüssel zum inneren Königreich. Dieses Meister-Gebot
besagt,dass ihr den Geist des Christus anlegen sollt, so dass diese Worte
für euch wahrwerden:

Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und es ist noch nicht erschienen,was wir
sein werden; wir wissen aber, dass, wenn es erscheinen wird, wir ihm gleichsein
werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. (1 Joh. 3:2)
Wagt es, mirgleich zu sein, und ich verspreche euch, dass ihr mich sehen werdet
wie ich bin, ICHBIN DER ICH BIN, Jesus Christus, und ich schließe euch
ein in meine vollkommeneLiebe. Es ist vollendet!

Amen


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 09:43
ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.
IM KONZENTRATIONSLAGER AUSCHWITZ-BIRKENAU

28.Mai 2006

An diesem Ort des Grauens, einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gottund den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unmöglich – istbesonders schwer und bedrückend für einen Christen, einen Papst, der aus Deutschlandkommt. An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigenstehen – Schweigen, das ein inwendiges Schreien zu Gott ist: Warum hast du geschwiegen?Warum konntest du dies alles dulden? In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vorder ungezählten Schar derer, die hier gelitten haben und zu Tode gebracht worden sind;dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Versöhnung, zu einemRuf an den lebendigen Gott, daß er solches nie wieder geschehen lasse.

Vor 27Jahren, am 7. Juni 1979, stand hier Papst Johannes Paul II. Er sagte damals: „Heute kommeich hierher als Pilger. Es ist bekannt, daß ich viele Male hierher gekommen bin… Wie oft!Und oft bin ich hinabgestiegen in die Todeszelle von Maximilian Kolbe und binstehengeblieben vor der Todesmauer, durch die Trümmer der Krematorien von Birkenaugegangen. Ich konnte als Papst unmöglich nicht hierherkommen.“ Papst Johannes Paul II.stand hier als Kind des Volkes, das neben dem jüdischen Volk am meisten an diesem Ort undüberhaupt im Laufe des Krieges hat leiden müssen: „6 Millionen Polen haben ihr Lebenwährend des Zweiten Weltkriegs verloren, ein Fünftel der Nation“, sagte der Papst damalserinnernd. Er hat hier den Mahnruf zur Achtung der Rechte des Menschen und der Nationenerhoben, den zuvor seine Vorgänger Johannes XXIII. und Paul VI. vor der Welt erhobenhatten, und hat hinzugefügt: „Ich verkündige diese Rechte als Sohn der Nation, die inihrer entfernten und jüngeren Geschichte vielfältige Qualen durch andere erlitten hat.Ich sage dies nicht, um anzuklagen, sondern um zu erinnern. Ich spreche im Namen allerNationen, deren Rechte verletzt und vergessen werden…“

Papst Johannes Paul II.stand hier als Sohn des polnischen Volkes. Ich stehe hier als Sohn des deutschen Volkes,und gerade deshalb muß ich, darf ich wie er sagen: Ich konnte unmöglich nichthierherkommen. Ich mußte kommen. Es war und ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Rechtderer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von JohannesPaul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen – als Sohn des Volkes, über daseine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung der Größe,des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung desWohlergehens und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnen hatte, so daß unserVolk zum Instrument ihrer Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und mißbrauchtwerden konnte. Ja, ich konnte unmöglich nicht hierherkommen. Am 7. Juni 1979 hatte ichals Erzbischof von München und Freising unter den vielen Bischöfen hier gestanden, dieden Papst begleiteten, auf ihn hörten und mit ihm beteten. 1980 war ich dann noch einmalmit einer Delegation deutscher Bischöfe an diese Stätte des Grauens gegangen, erschüttertob des Bösen und dankbar dafür, daß über dieser Finsternis der Stern der Versöhnungaufgegangen war. Dazu bin ich auch heute hier: die Gnade der Versöhnung zu erbitten – vonGott zuerst, der allein unsere Herzen auftun und reinigen kann; von den Menschen, diehier gelitten haben und schließlich die Gnade der Versöhnung für alle, die in dieserunserer Stunde der Geschichte auf neue Weise unter der Macht des Hasses und der vom Haßgeschürten Gewalt leiden.

Wie viele Fragen bewegen uns an diesem Ort! Immerwieder ist da die Frage: Wo war Gott in jenen Tagen? Warum hat er geschwiegen? Wie konnteer dieses Übermaß von Zerstörung, diesen Triumph des Bösen dulden? Die Worte des Psalm 44kommen uns in den Sinn, die Klage des leidenden Israel: „… Du hast uns verstoßen an denOrt der Schakale und uns bedeckt mit Finsternis… Um deinetwillen werden wir getreten Tagfür Tag, behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Wach auf, warumschläfst du, Herr? Erwache, verstoß uns nicht für immer! Warum verbirgst du dein Gesicht,vergißt unsere Not und Bedrängnis? Unsere Seele ist in den Staub hinabgebeugt, unser Leibliegt am Boden. Steh auf – hilf uns! In deiner Huld erlöse uns!“ (Ps 44,20.23-27). DieserNotschrei des leidenden Israel an Gott in Zeiten der äußersten Bedrängnis ist zugleichder Notruf all derer in der Geschichte – gestern, heute und morgen –, die um Gotteswillen, um der Wahrheit und des Guten willen leiden, und das sind viele, auch heute.

Wir können in Gottes Geheimnis nicht hineinblicken – wir sehen nur Fragmente undvergreifen uns, wenn wir uns zum Richter über Gott und die Geschichte machen wollen. Dannwürden wir nicht den Menschen verteidigen, sondern zu seiner Zerstörung beitragen. Nein –im letzten müssen wir bei dem demütigen, aber eindringlichen Schrei zu Gott bleiben: Wachauf! Vergiß dein Geschöpf Mensch nicht! Und unser Schrei an Gott muß zugleich ein Schreiin unser eigenes Herz hinein sein, daß in uns die verborgene Gegenwart Gottes aufwache –daß seine Macht, die er in unseren Herzen hinterlegt hat, nicht in uns vom Schlamm derEigensucht, der Menschenfurcht und der Gleichgültigkeit, des Opportunismus verdeckt undniedergehalten werde. Wir stoßen diesen Ruf an Gott, diesen Ruf in unser eigenes Herzhinein, gerade auch in dieser unserer gegenwärtigen Stunde aus, in der neue Verhängnissedrohen, in der neu alle dunklen Mächte aus dem Herzen des Menschen aufzusteigen scheinen– auf der einen Seite der Mißbrauch Gottes zur Rechtfertigung blinder Gewalt gegenUnschuldige, auf der anderen Seite der Zynismus, der Gott nicht kennt und den Glauben anihn verhöhnt. Wir rufen zu Gott, daß er die Menschen zur Einsicht bringe, damit sieerkennen, daß Gewalt keinen Frieden stiftet, sondern nur wieder Gewalt hervorruft – eineSpirale der Zerstörungen, in der alle am Ende nur Verlierer sein können. Der Gott, demwir glauben, ist ein Gott der Vernunft – einer Vernunft, die freilich nicht neutraleMathematik des Alls, sondern eins mit der Liebe, mit dem Guten ist. Wir bitten Gott, undwir rufen zu den Menschen, daß diese Vernunft, die Vernunft der Liebe, der Einsicht indie Kraft der Versöhnung und des Friedens die Oberhand gewinne inmitten der unsumgebenden Drohungen der Unvernunft oder einer falschen, von Gott gelösten Vernunft.


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 09:44
Der Ort, an dem wir stehen, ist ein Ort des Gedächtnisses, ist der Ort der Schoah. DasVergangene ist nie bloß vergangen. Es geht uns an und zeigt uns, welche Wege wir nichtgehen dürfen und welche wir suchen müssen. Wie Johannes Paul II. bin ich die Steineentlanggegangen, die in den verschiedenen Sprachen an die Opfer dieses Ortes erinnern: inweißrussisch, tschechisch, deutsch, französisch, griechisch, hebräisch, kroatisch,italienisch, jiddisch, ungarisch, niederländisch, norwegisch, polnisch, russisch, roma,rumänisch, slowakisch, serbisch, ukrainisch, jüdisch-spanisch und englisch. All dieseGedenksteine künden von menschlichem Leid, lassen uns den Zynismus der Macht ahnen, dieMenschen als Material behandelte und sie nicht als Personen anerkannte, in denen GottesEbenbild aufleuchtet. Einige Steine laden zu einem besonderen Gedenken ein. Da ist derGedenkstein in hebräischer Sprache. Die Machthaber des Dritten Reiches wollten dasjüdische Volk als ganzes zertreten, es von der Landkarte der Menschheit tilgen; auffurchtbare Weise haben sich da die Psalmworte bestätigt: „Wie Schafe werden wirbehandelt, die zum Schlachten bestimmt sind.“ Im tiefsten wollten jene Gewalttäter mitdem Austilgen dieses Volkes den Gott töten, der Abraham berufen, der am Sinai gesprochenund dort die bleibend gültigen Maße des Menschseins aufgerichtet hat. Wenn dieses Volkeinfach durch sein Dasein Zeugnis von dem Gott ist, der zum Menschen gesprochen hat undihn in Verantwortung nimmt, so sollte dieser Gott endlich tot sein und die Herrschaft nurnoch dem Menschen gehören – ihnen selber, die sich für die Starken hielten, die esverstanden hatten, die Welt an sich zu reißen. Mit dem Zerstören Israels, mit der Schoah,sollte im letzten auch die Wurzel ausgerissen werden, auf der der christliche Glaubeberuht und endgültig durch den neuen, selbstgemachten Glauben an die Herrschaft desMenschen, des Starken, ersetzt werden. Da ist dann der Stein in polnischer Sprache: Manwollte zunächst und zuerst die geistige Führung Polens auslöschen und damit das Volk alseigenes geschichtliches Subjekt austilgen, um es, soweit es weiter bestand, zu einem Volkvon Sklaven zu erniedrigen. Dann lädt besonders der Stein zum Nachdenken ein, der in derSprache der Sinti und Roma geschrieben ist. Auch hier sollte ein ganzes Volkverschwinden, das quer durch die einzelnen Völker wandert und lebt. Es wurde zu denunnützen Elementen der Weltgeschichte gerechnet, in einer Weltanschauung, in der nur nochder meßbare Nutzen zählen sollte; alles andere wurde nach deren Vorstellungen alslebensunwertes Leben eingestuft. Da ist dann der Gedenkstein in russisch, der uns an dieungeheuren Blutopfer der russischen Soldaten im Kampf gegen das nationalsozialistischeTerror-Regime erinnert und freilich zugleich an die tragische Doppelbedeutung ihresEinsatzes denken läßt: Während sie Völker von der einen Diktatur befreiten, haben siedoch auch dieselben Völker einer neuen Diktatur, derjenigen Stalins und derkommunistischen Ideologie, unterworfen. Auch alle anderen Steine in den vielen SprachenEuropas sprechen uns von dem Leiden der Menschen aus diesem ganzen Kontinent; sie würdenerst vollends zu unserem Herzen sprechen, wenn wir nicht mehr nur der Opfer im großen undganzen gedächten, sondern die einzelnen Gesichter von Menschen sehen würden, die hier imDunkel des Terrors endeten. Es war mir eine innere Pflicht, auch vor dem Gedenkstein indeutscher Sprache besonders innezuhalten. Von dort tritt das Gesicht von Edith Stein,Theresia Benedicta vom heiligen Kreuz, auf uns zu – Jüdin und Deutsche, die zusammen mitihrer Schwester im Grauen der Nacht des nazideutschen Konzentrationslagers verschwundenist, die als Christin und als Jüdin mit ihrem Volk und für ihr Volk sterben wollte. DieDeutschen, die damals nach Auschwitz-Birkenau verbracht wurden und hier gestorben sind,wurden als Abschaum der Nation hingestellt. Aber nun erkennen wir sie dankbar als dieZeugen der Wahrheit und des Guten, das auch in unserem Volk nicht untergegangen war. Wirdanken diesen Menschen, daß sie sich der Macht des Bösen nicht gebeugt haben und so alsLichter in einer dunklen Nacht vor uns stehen. Wir beugen uns in Ehrfurcht undDankbarkeit vor all denen, die wie die drei Jünglinge angesichts der Drohung desbabylonischen Feuerofens geantwortet haben: „Wenn überhaupt jemand, so kann nur unserGott… uns retten. Tut er es aber nicht, so sollst du, König, wissen: Auch dann verehrenwir deine Götter nicht und beten das goldene Standbild nicht an, das du errichtet hast“(Dan 3,17f).

Ja, hinter diesen Gedenksteinen verbirgt sich das Geschick vonunzähligen Menschen. Sie rütteln unser Gedächtnis auf, sie rütteln unser Herz auf. Nichtzum Haß wollen sie uns bringen: Sie zeigen uns, wie furchtbar das Werk des Hasses ist.Sie wollen uns zur Einsicht bringen, die das Böse als Böses erkennt und verneint; siewollen den Mut zum Guten, zum Widerstand gegen das Böse in uns wecken. Sie wollen uns zujener Gesinnung bringen, die sich in den Worten ausdrückt, die Sophokles der Antigoneangesichts des Grauens um sie herum in den Mund gelegt hat: „Nicht mitzuhassen,mitzulieben bin ich da.“

Gottlob wachsen im Umkreis dieser Stätte des Grauensmit der Reinigung des Gedächtnisses, zu der sie uns drängt, vielfältige Initiativen, diedem Bösen eine Grenze setzen, dem Guten Kraft geben wollen. Eben durfte ich das Zentrumfür Dialog und Gebet segnen. Ganz nah dabei vollzieht sich das verborgene Leben derKarmelitinnen, die sich besonders dem Geheimnis des Kreuzes Christi verbunden wissen unduns an den Glauben der Christen erinnern, daß Gott selbst in die Hölle der Leidenabgestiegen ist und mit uns leidet. In Oświęcim besteht das Zentrum desheiligen Maximilian und das Internationale Zentrum für die Erziehung über Auschwitz undden Holocaust. Es gibt das Internationale Haus für Jugendbegegnungen. Bei einem der altenGebetshäuser besteht das Jüdische Zentrum. Schließlich ist die Akademie für dieMenschenrechte im Aufbau begriffen. So dürfen wir hoffen, daß aus dem Ort des GrauensBesinnung wächst und daß das Erinnern hilft, dem Bösen zu widerstehen und der Liebe zumSieg zu verhelfen.

Die Menschheit hat in Auschwitz-Birkenau eine „finstereSchlucht“ durchschritten. So möchte ich gerade an dieser Stelle mit einem Gebet desVertrauens schließen – einem Psalm Israels, der zugleich ein Gebet der Christenheit ist:„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er läßt mich lagern auf grünen Auen undführt mich zum Ruheplatz am Wasser. Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechtenPfaden, treu seinem Namen. Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte keinUnheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht… Im Haus desHerrn darf ich wohnen für lange Zeit“ (Ps 23,1-4.6).

www.vatica.va


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 17:33
Warum Kirchen, Bücher und Sekten ...


Gott ist ein Gefühl es umgibt uns wieEnergie der Strom des Lebens ...
Und des Todes ...


Ganz einfach . Daseinzige was eine gute Kirche schützen sollte ist Moralität .




hmm...

Wir verstehen oft Gefühle nicht weil wir sie eben immer verstehen wollen undnicht akzeptieren .


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 20:08
Für mich repräsentiert die Kirche eher Machtgier,geheucheltes Mitgefühl und Geldgeilheitals Gott und Nächstenliebe. Ich rede hier nicht von Christen, die ihren Glauben wirklichleben, sondern von einem Unternehmen mit
eigenem Staat. Der Papst ist der Verwalterdieser Firma, die
ideologisch längst bankrott ist. Die Kirche
ist womöglich die
reichste und mächtigste Organisation unter unserem Himmel,
doch
leider sehenBedürftige nur einen verschwindend geringen
Bruchteil davon. Nur Moslems
undChristen führten
Glaubenskriege.
Dabei ging es nicht nur darum, andere zu
missionieren,
sondern um Territorien und Bodenschätze, kurz um Macht.
Religion
ist für mich nichts anderes als eine psychologische
Heilkur. Sieantwortet auf die
Urängste der Menschheit.
Gerade in ländlichen Gebieten wird dieEinfältigkeit, der

Aberglaube, die Schwäche der Menschen und ihre Angst vor
dem Tod auf das Übelste
ausgenutzt. Wer glaubt, daß die Kirche
nur Gutes tut,hat sie nicht mehr alle.


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 20:20
"die monotheistischen Religionen aus der jüdisch abrahamitischen Wurzel sind Opium fürsVolk, leugnen und unterdrücken des Menschen wahre Natur, sind frauenfeindlich, leugnenwissenschaftliche Erkenntnisse und haben allen Unterdrückungsregimen wie Huren gedient"

ich empfehle den BESTSELLER: "Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheistsein muss" (Michel Onfray)


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 20:27
ob es allah "gott" gibt? keine ahnung möchte schon gern dran glauben, aber wenn man hiermansche threads liest kann jede religion wahr sein -.-


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 20:35
vielleicht giebt ES gott ja... die frage ist nur ob gott nach dem gieben wie einhanfblatt aussieht oder nicht.... :}


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 20:50
Ich sage mal einfach nein... weil das dige sind die die kirche über jahrzente erfundenhat... und wenn ihr euch ein bisschen gedanken darüber macht wisst ihr sogar wieso.. ;)


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 21:18
also doch kein blatt
_ \
o.0


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ich frage euch ob es gott wirklich giebt

06.09.2006 um 21:25
--weil das dige sind die die kirche über jahrzente erfunden hat...--

Die Kirchehat Gott erfunden???? DAS ist mal eine Behauptung! :D :D


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