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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

83 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Reichtum ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 02:15
"Ausserdem KANN ein Kamel durch ein "Nadelöhr" gezogen werden - wenn auchmühsam.
"Nadelöhr" hiess seinerzeit ein kleines Törchen neben dem Haupttor in derStadtmauer,
dass zu später Stunde noch geöffnet werden konnte und wurde. Es war alsonicht das "Öhr"
einer Nadel gemeint."
Desweiteren relativiert Jesus die Aussageselbst indem er sagt
"Sollte Gott etwas unmöglich sein" - aber ob tatsächlich diesesStadttor gemeint war wird
wohl Spekulation bleiben.

"Heute nimmt man sogaran, dass alle seine Jünger und
er selbst NICHT arm sondern eher wohlhabend waren -also guter und gebildeter
Mittelstand."
Wer ist "man"?
"man" bezeichnet fürmich eine Mehrheit, aber diese
kühne These wird wohl nur von wenigen vertreten werden.

"Das Haus des Petrus
jedenfalls ist - und das zeigen die ausgegrabenenGrundmauern - nicht das Haus einer
armen Fischersfamilie jener Zeit. Und ja - man istsich unter Wissenschaftlern weitgehend
einig dass es sich bei diesen Grundmauern umdas Haus des Petrus handelt."
Hast du
dazu einen Link der das etwas ausführlicherbegründet?


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 02:19
DA bei Gott sowieso nix unmöglich ist würde für Dich auch ein link nicht überzeugendwirken. Aber ich habe diese Info aus einer TV-Dokumentation und das Haus des Petrus istseit Jahren ein Pilgerstätte mit darüber errichteter Kirche.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 02:27
Was in der "Schrift" als "Zimmermann" bezeichnet wird würde heutzutage eher als Architektbezeichnet werden. Auch darüber sind sich die meisten Leben Jesu-Forscher einig. Wiesagte doch einer dieser Theologen:

"Die Kirche lebt davon, dass die Ergebnisseder wissenschaftlichen Leben-Jesu-Forschung in ihr nicht bekannt sind!" (der TheologeConzelmann - "Zur Methodik der Leben-Jesu-Forschung)


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 02:34
"DA bei Gott sowieso nix unmöglich ist würde für Dich auch ein link nicht überzeugendwirken."
Wie kommst du denn zu dieser seltsamen Aussage?

"Aber ich habediese Info aus einer TV-Dokumentation und das Haus des Petrus ist seit Jahren einPilgerstätte mit darüber errichteter Kirche."
Naja, TV-Dokus sind nicht unbedingteine zuverlässige Quelle, möglich wäre es natürlich schon (war schliesslich keiner vonuns dabei), aber dass Jesus eher wohlhabend war werden die wenigsten Historikerbestätigen.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 02:35
Deine Meinung. Lassen wirs dabei bewenden.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 02:38
Ja meinetwegen.

Nur dass nicht der falsche Eindruck entsteht ich sei irgend soeine fanatische Christin - wohl eher das Gegenteil. :D

Aber Informationennachzufragen wird wohl noch erlaubt sein. ;)


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 03:05
Diese Vorstellung von Jesus bestätigt auch ein Professor der päpstlichen UniversitätGregoriana in Rom.

Eine Meldung in der WELT vom 11. 11. 1997 berichtet:

Neue Erkenntnisse über den sozialen Status von Jesus

dpa Rom - Jesus vonNazareth war neuesten Forschungen zufolge nicht der Adoptivsohn eines armen Zimmermannes,sondern Sproß einer mittelständischen und wohlhabenden Familie. Joseph sei selbständigerBauingenieur gewesen, Jesus selbst habe schreiben und lesen können, mehrere Sprachengesprochen und habe vermutlich in seiner Heimat das griechische Theater besucht. Zudiesem Ergebnis kommt der Jesuit und Historiker an der Päpstlichen Universität Gregorianain Rom, Giovanni Magnani in seinem Buch “Jesu, Erbauer und Meister”. Wie die römischeZeitung “Il Messaggero” gestern schrieb, räumt das Buch mit der bisherigen “Ideologie desreligiösen Pauperismus”(Anm.: von lat. “pauper”: arm, elend) radikal auf. Wie sein Vatersei auch Jesus gelernter Bauingenieur (Geometer) gewesen und habe gemeinsam mit Josephzeitweise eine Werkstatt in Nazareth betrieben.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 03:12
Und keineswegs lehnte Jesus Reiche per se ab. Er hatte Umgang mit Zöllnern und anderenwohlhabenden Zeitgenossen, wie aus den Evangelien ersichtlich.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 03:13
Link: basisreligion.reliprojekt.de (extern) (Archiv-Version vom 04.09.2006)

Habe mal flugs gegoogelt:

Hier stehts auch wortwörtlich, und noch viel mehrinteressantes.
Les es mir aber jetzt nicht mehr durch, ist spät. ;)


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 03:22
...was meinst Du wohl woher ich den Text hab? -gg*


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 03:26
Ach aber den Link nicht setzen damit sich die arme Tahiri selbst totsuchen darf ;)

:D


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 03:31
Hierzu ein Zitat von meinem Namensvetter Mahatma Gandhi:


"Die Welt hatgenug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

Die Welt istein Land und alle Menschen sind ihre Bürger. Reichtum ist etwas gutes, aber bitte füralle.

Momentan leben wir auf einer Klassenerde. Der Ort und die Umgebung in diewir hineingeboren werden entscheidet zu welcher Klasse wir gehören.
Wenn wir Pechhaben werden wir in einem Aidsviertel in Afrika geboren und müssen hungernd vor uns dahinwiechen. Haben wir sehr viel Glück werden wir als Kind eines Ölmilliardärs geboren undessen von goldenen Tellern. Nur um mal ein paar krasse Gegensätze zu nennen.

Als erstes muß jedem Menschen auf dieser Erde das Recht auf "Menschenwürdiges" Lebengegeben werden. Die Vorraussetzungen müssen für alle gleich sein. Hat nicht jeder Menschdieselben Bedürfnisse?
Warum müssen in armen Ländern täglich dreißigtausend Kinderverhungern?
Wenn wir Gemeinschaftsdenken erzeugen und die weltlichen Gaben "an alle"Menschen gerecht verteilt werden, kann es dann schlecht sein wenn für jeden einen vielübrig bleibt?


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 04:17
@Mahatma

Dir ist natürlich zuzustimmen! Und hier passt wieder jene von mir immerwieder zitierte Tatsache:

"Nur 5% des Vermögens der 200 reichsten Familien derWelt reichte aus um die gesamten Grundbedürfnisse der Weltbevölkerung zu decken."

Nur 5% !!! Und da behaupte einer es sei keine Frage der Verteilung!!


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 07:59
Deswegen ist ja auch die Zakat (Armensteuer) auch so zu bevorzugen. Da muss jeder Mensch,sofern er die Kriterien erfüllt, 2,5 % von seinem Vermögen hinblättern. Dann müsstekeiner mehr so leicht hungern.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 08:04
Mal zum nachdenken:

Erstes Wort: »Hauptsache ich werde satt; es geht mich nichtsan, wenn ein anderer vor Hunger stirbt.«

Zweites Wort: »Arbeite du; ich werdeessen.«

Im gesellschaftlichen Leben aller Menschen können in der Tat bei einemGleichgewicht zwischen Oberschicht und Unterschicht die Reichen und die Armen in Friedenmiteinander leben. Die Grundlage dieses Gleichgewichtes sind aber Güte (shefqat) undBarmherzigkeit (merhamet) in der Oberschicht, Ehrerbietung und Gehorsam in derUnterschicht. Wie aber nun das erste Wort die Oberschicht zur Ungerechtigkeit,Sittenlosigkeit, Erbarmungslosigkeit, das zweite Wort die Unterschicht in Hass, Neid undWiderstand geführt und der Menschheit seit Jahrhunderten den Frieden geraubt hat, genausoist in diesem Jahrhundert das allgemein bekannte, große Ereignis in Europa als Folge desKampfes zwischen Arbeit und Kapital zu Stande gekommen. So konnte die Gesinnung derwestlichen Zivilisation trotz all ihrer Wohlfahrtsverbände, Erziehungsinternate,Sittenlehren, strengen Ordnungsmaßnahmen und Anordnungen diese beiden Schichten derMenschen nicht versöhnen und dabei auch zwei schreckliche Wunden im Leben der Menschennicht heilen. Der Qur´an schafft das erste Wort durch die zwangsläufige Einführung derAlmosensteuer (zekat) von der Wurzel her ab und heilt es. Er schafft das zweite Wortdurch das Verbot des Zinsnehmens von der Wurzel her ab und heilt es. In der Tat steht derVers des Qur´an vor dem Tor der Welt und sagt dem Zins: »Eintritt verboten!« Er verordnetden Menschen: »Um das Tor des Streites zu schließen, schließt die Türe zur Bank!« Erbefiehlt seinen Schülern: »Tretet nicht ein!«


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 09:32
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

Ein wirklich sehr weiser Satz. :)

@freestyler
Momentan ist es leider so,dass die Oberschicht von Ungerechtigkeit, Sittenlosigkeit und Erbarmungslosigkeit und dieUnterschicht von Hass, Neid und Widerstand geleitet wird. Nur, wenn man dieser Gierentgegensteht, (wie du schon genannt hast) hat man die Möglichkeit diesen "Graben"zwischen arm und reich auszugleichen.

PS:
Deine Schriftfarbe ist weiß Ô_o


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 09:38
Mann, meinte nicht die Schriftfarbe, sonder die Nickfarbe xD

Naja egal

>So konnte die Gesinnung der westlichen Zivilisation trotz all ihrerWohlfahrtsverbände, Erziehungsinternate, Sittenlehren, strengen Ordnungsmaßnahmen undAnordnungen diese beiden Schichten der Menschen nicht versöhnen und dabei auch zweischreckliche Wunden im Leben der Menschen nicht heilen<

Auch hier in unsererwestlichen Zivilisation gibt es Armut, besonders alleinerziehende Mütter sind hierbetroffen.
Jedoch muss man sagen, dass es denen noch immer "besser" geht, als einhungerndes Kind in Afrika.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 09:46
>>Momentan leben wir auf einer Klassenerde. Der Ort und die Umgebung in die wirhineingeboren werden entscheidet zu welcher Klasse wir gehören.
Wenn wir Pech habenwerden wir in einem Aidsviertel in Afrika geboren und müssen hungernd vor uns dahinwiechen. Haben wir sehr viel Glück werden wir als Kind eines Ölmilliardärs geboren undessen von goldenen Tellern. Nur um mal ein paar krasse Gegensätze zu nennen.

Als erstes muß jedem Menschen auf dieser Erde das Recht auf "Menschenwürdiges" Lebengegeben werden. Die Vorraussetzungen müssen für alle gleich sein. Hat nicht jeder Menschdieselben Bedürfnisse?
Warum müssen in armen Ländern täglich dreißigtausend Kinderverhungern?
Wenn wir Gemeinschaftsdenken erzeugen und die weltlichen Gaben "an alle"Menschen gerecht verteilt werden, kann es dann schlecht sein wenn für jeden einen vielübrig bleibt?<<

Hallo Mahatma,

wir leben nicht nur momentan in einerWelt, in der es Unterschiede gibt. Dies war schon immer so und ist also nicht neu. ZurUmverteilung der Güter: Wer soll denn diese Aufgabe übernehmen, deiner Meinung nach?Bestrebungen gab es viele, positive Erfolge keine. Im Gegenteil: Durch die bisherigenUmverteilungsmaßnahmen starben noch mehr Menschen, als normalerweise an Hunger sowiesoschon. Erst kürzlich jährte sich der Todestag von Mao - einer der weltgrößtenMassengüterumverteiler....Ne ne, es ist nicht jeder Mensch gleich und auch hat nichtjeder Mensch die gleichen Bedürfnisse (Grundbedürfnisse sicherlich - das war's dann auchschon). Dies gilt es zu erkennen, um Ungerechtigkeiten einen Riegel vorschieben zukönnen. Und da fängst du einfach mal bei dir privat zuhause an. Und wenn dies jeder fürsich so halten würde, wären wir schon ein Stück gescheiter. Bis dahin - das Gejammer undGeplärre, von wegen die Reichen sind schuld, etc...Blödsinn!

Gruß


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 10:02
>auch hat nicht jeder Mensch die gleichen Bedürfnisse (Grundbedürfnisse sicherlich - daswar's dann auch schon). Dies gilt es zu erkennen, um Ungerechtigkeiten einen Riegelvorschieben zu können<

Ich denke er meint damit ja auch die Grundbedürfnisse.


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Will Gott den (materiellen) Reichtum des Menschen?

11.09.2006 um 20:56
Ich wüßte beim besten Willen nicht, was Gott dagegen haben könnte, daß Menschen reichwerden.
Es ist doch so:
Gott schickte uns, d.h. unser Bewußtsein aus bis in dieMaterie, damit wir hier alles erleben, was hier erlebt werden kann, und diese Erlebnissezu Gott zurückbringen, damit Er sich Seiner selbst und all dessen, was Er sein kann,bewußt wird. "Das Unbekannte bekanntmachen" nennt man das. Das ist der Sinn des Lebens.
Zu dem, was man hier erleben kann, gehört sowohl Armut wie auch Reichtum und all dieAbstufungen dazwischen.
Es ist nicht gott, der was dagegen hat, denn Er hat gegennix was, da Er nicht urteilt. Er ist der Beobachter, nicht der Richtier.
Die Kirchehat was dagegen, daß man reich ist, weil man dann nicht mehr so auf sie angewiesen ist.Sie hat keine Macht über jemaden, der über sich selbst bestimmen kann, daher weht derWind.


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