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Brauchen wir einen "Glauben" ?

242 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube

Brauchen wir einen "Glauben" ?

25.11.2008 um 06:40
wenn es das gibt, dann wirst du deine mutter wieder sehen und es vielleicht dann verstehen. ich bin nicht der richtige hier für. warte noch den tag ab und es werden so einige kommen die dir da bestimmt besser weiter helfen können als ich :)


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

25.11.2008 um 08:08
Hallo shakky ! Also eines kapier ich nicht, auf der einen Seite sagst du, dass du deinen Glauben verloren hast und auf der anderen Seite sagst du, dass dies aufgrund eines Schicksalsschlags geschah, für den du Gott verantwortlich machst.

Wie kann man jemanden an den man gar nicht glaubt, für etwas verantwortlich machen? Das zeigt mir eigentlich nur, dass du sehr wohl noch irgendwo an einen Gott glaubst.

Also mal ganz simpel gedacht: Wenn es keinen Gott gäbe, dann solltest du das Schicksal eben irgendwie hinnehmen, was bleibt dir auch anderes übrig? Und gäbe es doch einen Gott, was hielte dich dann davon ab, diesen Schicksalsschlag trotzdem zu akzeptieren?

Nur an Gott zu glauben, wenn es einem immer gut geht, was bringt das? Neben mir gibt es auch immer Menschen denen es nicht gut geht. Dann müsste ich genauso an diesem Gott verzweifeln, weil ich es auch nicht hinnehmen möchte, dass es anderen schlecht geht und mir aber gut.

Alles hat irgend einen Sinn und Zweck, wenn es einen Gott gibt, auch wenn wir das nicht verstehen. Wir sind nicht nur hier auf Erden, damit es uns gut geht. Wir werden nicht vor allem immerzu bewahrt, aber wir können da durch, mit Gottes Hilfe und durch unseren Glauben. Wenn es hingegen keinen Gott gibt, dann ist darüber nachzudenken müßig, dann hat überhaupt nichts irgend einen Sinn, dann sind wir Zufallsprodukte und es ist wie es ist und wir können versuchen das beste draus zu machen und einfach nur zu leben und versuchen glücklich zu werden.

Da es ja nun schon wie du sagst, ein Jahr her ist, nehme ich mal an, dass du es inzwischen einigermaßen verarbeiten konntest. Suche dir jemanden, dem du vertraust, einen guten Freun, Freundin oder vielleicht Geschwister, wenn du welche hast, oder sprich mit deinem Vater mal darüber, wenn das möglich ist.

Oder rede einfach mit Gott im Gebet, auch wenn du nicht sonderlich glaubst. Manchmal hilft es trotzdem. Von mir aus mach ihn für den Tod deiner Mutter verantwortlich, das kann Gott schon vertragen, er trägt letztlich ohnehin für alles was er geschaffen hat die Verantwortung, hadere von mir aus mit Gott, das haben viele andere auch getan, auch das kann dieser Gott ertragen. Vielleicht bekommst du ja eine Antwort. Wirf ihm alles vor die Füße was dich bedrückt, wenn du sonst keinen hast. Ich kenne einige, die haben in ihrer Krise so mit Gott geredet: "Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann ... " Und dann hat Gott ihnen durch irgend eine Art eine Antwort gegeben, es hatte sich etwas getan, dass ihnen zeigte, es gibt diesen Gott.

Als allererstes sollte man, wenn man im Glauben zurück geworfen wird durch ein äusserliches Ereignis bei sich selber wieder beginnen. Glaube mal zunächst an Dich selbst, an deine eigenen Fähigkeiten, Kräfte, Begabungen und mach was draus.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und ein gutes Gelingen !


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

25.11.2008 um 08:47
Ja, er ist notwendig damit sich die menschen die alleine sind an was wenden können, sie könntetn aber genau so eine ein stück Stein oder einen Baum glauben...


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Fabiano
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25.11.2008 um 08:53
Klar kann man auch an einen Stein oder an einen Baum glauben... Nur der wird sich nicht sonderlich um einen kümmern, der wird nicht reden und helfen können.


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25.11.2008 um 10:14
nö, ist er nicht.
Ich komm grossartig ohne aus.


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25.11.2008 um 10:29
wer ein halbwegs gutes elternhaus und herzliche freunde hat, der braucht keinen wirklichen glauben in dem sinne.
glauben ist nur gut, um ueber den verlust eines menschen hinwegzukommen.

aber um durchs leben zu gehen, reicht es voellig aus, freundliche mitmenschen zu haben.


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mellimausxx
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

25.11.2008 um 11:56
Ich schließe mich Fabiano an, das Gleiche wollte ich sinngemäß auch dazu schreiben!

Ich habe ein halbwegs gutes Elternhaus und auch Freunde, aber trotzdem habe ich auch meinen Glauben! Ob ich ihn brauche? Ja!

Ich weiß nicht, was ich tun würde, wenn mich ein harter Schicksalsslag trifft! Ich würde auch nach dem Sinn, dem Warum fragen, und wahrscheinlich auch in eine Glaubenskrise kommen! Es gibt Dinge, die einem so sinnlos und ungerecht vorkommen, und entweder sucht man gerade dann Trost im Glauben, oder man sagt dem Glauben ab!! Wenn du dich aber nun leer fühlst, und dir was fehlt, hat das auch einen Grund! Der Tod ist Teil des Lebens, und muss nicht das Ende sein, es klingt abgedroschen und ist auch kein Trost im Schmerz, es tut mir leid für dich! Meine Mutter ist jetzt auch in diesem Alter, in welchem deine Mutter von euch gegangen ist!


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hallatyab
ehemaliges Mitglied

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25.11.2008 um 12:33
Jeder hat doch seinen Glauben, auch wenn es nur das EGO ist, welchem man dient.


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25.11.2008 um 14:40
genau jeder mensch besitzt einen glauben. Selbst wenn du nur daran glaubst was du mit deinen eigennen augen sehen kannst. denn auch sämtliche daten die dir die sinnensorgane deines körpers schicken könnten theoretisch geflscht sein. du glaubst vielleicht an die wissenschaft. sofern du nicht alle experimente der wissenschaftlichen gecshichte die sich aufeinader stützen selbst durchgeführt hast und die dazugehörigen berechnungen sleber im kopf lösen kannst musst du an das glauben was andere gebildete menschen gechsriben oder gesagt haben. Oder du glaubst halt an das was menschen vor tausenden von Jahren in heiligen scriften niedergeschrieben haben.

Ich seh das pragmatisch. suche dir den glauben mit dem du das Leben am besten bestreiten kannst. Ich glaube keiner von uns möchte freiwilig dem glauben abschwören dass das was wir berühren und schmecken und sehen und riechen real wäre.


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cat04
ehemaliges Mitglied

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25.11.2008 um 15:28
Wenn man einen schweren Schiksalsschlag erleidet kann es sein dass man mit Gott hadert (oder auch mit Budda Manitu ----)egal wie dein Gott heißt aber jeder Mensch braucht einen Glauben oder Gott an den er sich wenden kann in der Not . Ich hab es selber mit gemacht . Es tröstet wenn man jemanden seine Not mitteilen kann oder auch ihn dafür verantwortlich macht. Das ist ganz normal . Aber irgendjemand ist da an den ich mich wenden kann das muß ich haben ! Wie unser Gott aussieht ist bedeutungslos wir glauben eh alle an was anderes . Ein Baum kann mir genau so Trost geben , wenn ich ihn umarm, wie das Gebet welches ich zu Gott schick--
das muß man alles ;und jeder für sich allein, heraus finden. Aber ganz ohne an irgendwas zu glauben , geht einfach nicht -- behaupte ich mal !


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

25.11.2008 um 16:26
@Shakky

> Ich frag mich halt, wenn "Gott" einen Plan für mich hat, wieso muss ich leiden?
> Wenn er doch so "allmächtig" ist und uns alle liebt, wieso müssen dann Menschen
> auf der Welt leiden? Wenn er doch auf uns herab sieht, wieso ändert er nicht
> die Welt?
>
> Wenn er uns erschaffen hat und so "allmächtig" ist, wieso gibt es dann soviele
> Kriege, Trauer und was weiß ich? Wieso kann dann nicht alles harmonisch und in
> Frieden laufen, wenn er doch über uns alle wacht?

Mir scheint, das Problem ist nicht der Gott, an den Du glauben willst, sondern die Erwartungshaltung, die Du ihm gegenüber hast.

Ich würde mir an Deiner Stelle zuerstmal die Frage stellen, wo ich stehe. Was bist Du denn jetzt? Ein Atheist, jemand der die Existenz Gottes verneint? Oder eher ein Agnostiker, der Gott nicht ausschliesst, ihn aber auch nicht bejaht, der einfach sagt "Ich weiß es nicht"? Für mich klingst Du eher nach letzterem.

Und wenn Du weißt, was Du bist - dann würde ich den Weg zum Pfarrer empfehlen, wie hier schon gesagt wurde, kann es ja auch einer von außerhalb sein. Das sind professionelle Seelsorger und Dein Anliegen ist ja nicht ungewöhnlich. Die können Dir mit Sicherheit besser helfen als jemand hier aus diesem Forum.


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betonmischer
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25.11.2008 um 18:33
Glaub doch an die Wissenschaft. Ist doch viel spannender und interessanter als so ein alter stinkender Sack im Himmel.


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25.11.2008 um 18:54
Anhang: rs47798,1227635682,NealeDonaldWalsch-GespraechemitGott-Band1a.pdf


@Shakky
was hältst du von diesem pdf? :)


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

25.11.2008 um 19:42
Ich persönliche glaube auch eher an die wissenschaft und an das Unbekannte. Die version der entstehungsgeschichte ist viel spannender und ein viel größeres wunder als menschen aus Ton zu formen. Ich meine gibt es ein größeres Wunder als das dess Lebens. vor milliarden von Jahren formten sich seltsam geformte proteine zur ersten DNA und etwickelten ein System in dem millionen von zellen sich wie durch zauberei an die richtigen Stelen bewegen und zusammen wie ein gewaltiger ameisenhaufen erstaunliche dinge meistren wie denken. Ein System dasss isch über sich selbst egdanken machen kann


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

26.11.2008 um 12:37
Ja das es wichtig ist das man gute mitmenschen hat, ist klar..... aber die meisten Menschen vertrauen ihren mitmenschen nicht mehr... sie wollen was für sich ganz alleine... gerade die Älteren leute.... also ich persönlich brauche auch nur, den festen Glauben an MICH selber.... das finde ich in erster line wichtiger....naja und schau dir mal die Moslems an...die sind mega gläubig troz ihrer starken familien bindungen... hat wohl auch was mit der modernisierung zu tun... fortschritt und so... wißt ihr was ich meine?..

LG


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31.10.2010 um 00:11
@Shakky
Du hast geschrieben das deine Mutter immer für andere da war,ihnen geholfen hat.
Vielleicht braucht Gott Sie da oben,weil die Aufgaben die Er für Sie hat,von hier unten nicht erfüllt werden können.Außerdem wacht Sie über euch.

Habe früher auch an Gott geglaubt,bin auch Evangelisch.Als meine cousine mit 7 jahren überfahren wurde,hab ich gesagt das es keinen Gott geben kann,wenn er kleine liebe Mädchen zu sich holt.Später hab ich mir gedacht,das manche Menschen einfach vielleicht nicht stark genug sind um das weitere Leben zu bestreiten.Für diese Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten und Schmerzen sind die Seelen nicht stark genug.
Ich mein damit NICHT das deine Mutter schwach war!!!!! UGW! Sie war Sehr stark.Hat Sie doch gegen diese Krankheit angekämpft.
Und Gott hat sie von den schmerzen erlöst,....und dich mit schmerzen zurückgelassen.Du fühlst dich leer........Er hat einen lebendigen teil von dir genommen,deine Mutter.Aber Sie hat dir ihre Lebenskraft hinterlassen,...und somit hast du stärke von der du schöpfen kannst.
Glaube an dich selber,an die lieben in deiner nähe,und die Liebe deiner Mutter.


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nurunalanur
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 00:19
@Shakky

egal was dir, deine Freund oder deiner Umgebung an Schicksaalschlägen wiederfahren ist, es ist ein Test, eine Probe, und in Wahrheit steckt hinter allem, sofern man Geduldig ist eine Gewaltiger Lohn. Im Islam ist es so, dass wenn man Krank wird, Gott entsprechend die Sünden dafür löscht, man außerdem durch die Krankheit wieder zum nachdenken über die wahren wichtigen Dinge im Leben kommt, weil man evtl, vorher zu sehr im Diesseits in unnötige Dinge abgeschwift war, und man sich an Gott und den Tod erinnert.

Hinter allem steckt viel gutes, nur manchmal sehen die Menschen es nicht. Manche sehen nur den grausamen und ungerechten Doktor der seinem Patient sein Bein abschneidet. Dabei will dieser Doktor nur das leben diese Menschen retten.


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spesnostra
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 02:45
Natürlich wollte Gott diesen Schicksalsschlag, Shakky, nichts auf der Welt geschieht, ohne dass Gott es wollte (wenn es Menschen betrifft, natürlich nicht, wenn ein Apfel vom Baum fällt oder so). Jetzt musst du dich fragen, warum Gott das wollte. Er wollte offensichtlich, dass du leidest. Er wollte ja schließlich auch, dass Jesus leiden würde. Ist denn das Leiden so schlecht? Oder kann man mit Leiden und Kreuzaufopfern seine Liebe zu Gott und den Mitmenschen beweisen? Leidlos werden wir erst im Paradies bei Gott sein, hier auf Erden ist die Zeit der Prüfung und der Leiden. Das ganze Christentum besteht darin, Jesus in seinem Tragen des Kreuzes zu folgen.


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spesnostra
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 03:08
Na, ihr habt ja vielleicht Ansprüche an Gott, was er alles für euch regeln soll. Ja glaubt ihr denn, ihr hättet ein glückliches Leben verdient? Mit welchem Recht? Dabei hatte Jesus, Gott selber, das schlechtest denkbare Leben, jedenfalls den schlechtest denkbaren Tod - im Alter von 37 Jahren! Verwöhnte Wohlstandskinder!


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31.10.2010 um 05:47
spesnostra schrieb:Na, ihr habt ja vielleicht Ansprüche an Gott, was er alles für euch regeln soll.
Ihr und euch ... von wem redest du ? von dir selber @spesnostra
oder bei deinem Sonntagsgottesdienst wo Gott all die Hilferufe von der Kirche erleiden muss ... der arme Gott hat noch nicht einmal am Sonntag eine Ruhe ;-)


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