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Brauchen wir einen "Glauben" ?

242 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube
Fabiano
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Brauchen wir einen "Glauben" ?

05.11.2010 um 18:43
Das für mich wesentliche habe ich sehr wohl zitiert, denn mir ging es darum woher du weißt was du vor deiner Menschwerdung gewesen bist. Eine Antwort habe ich bis heute nicht...

Das andere, was für dich wesentlich war, das hatte aber mit meiner Frage gar nichts zutun, damit wolltest du mich auf eine ganz andere Fährte setzen und deswegen habe ich es bewusst ausgeklammert.

@Fidaii


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

05.11.2010 um 22:57
@Fabiano

naja im grunde sind wir menschen das schädlichste ungeziefer für diese welt. wir nähmen uns alles was wir wollen und schmeissen alles weg was wir nicht mehr brauchen. ich mein wir erzeugen energie mit atomgraftwerken damit wir licht haben obwohl es so vielle andere optionen gibt. und wohin kommt der müll? in tonnen die nach einer gewissen zeit sowieso im arsch sind und sich alle wundern wie das nächste cahos blos passieren konnte hehe. es ist mittlerweile schon egal was der mensch macht und wenn er walschützer ist macht er auch alles kaputt. wir haben ja schon dafür gesorgt das sich der fischbestand um einiges reduziert hat und zahnwale fressen vielle fische. die fischer werden nicht aufhören zu fischen und die walschützer werden nicht aufhöre wale zu schützen. naja , das wird so sein bis zum letzten fisch und dann kommt der gute spruch : scheiße wie konnte das blos passieren !? das jetzt das kommplette ökosystem im meer kaputt geht.

deswegen ungeziefer und noch dazu ein sehr schwaches und gebrechliches. im gegensatz zu dessen was wir alls ungeziefer bezeichnen.

glg vulpecula (o;


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

05.11.2010 um 23:36
wie würdet ihr das menschliche wesen sehen in der anschauung der erde ?


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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05.11.2010 um 23:38
Na gut, aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet, ja, ist da schon was dran... im großen Ganzen :D

@vulpecula


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05.11.2010 um 23:52
@Schalom

mit ungeziefer meine ich die bedeutund des wortes an sich. wie einige menschen es halt zu manchen tieren sagen würde


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05.11.2010 um 23:55
@Fabiano

Danke (o;


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06.11.2010 um 00:46
@oxbox

ich hab einfach nur ein statment abgegeben und wollte nicht die weltherrschaft an mich reißen.
ungeziefer das bin ich auch denn ich bin ja ein mensch und nicht ein tier dem plötztlich das chaten spaß macht
es gibt auch leute die im inneren mit sich selbst arbeiten bevor sie über gemeinschaf nach denken.


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

06.11.2010 um 00:47
vulpecula schrieb:denn ich bin ja ein mensch und nicht ein tier dem plötztlich das chaten spaß macht
Ist das nicht das gleiche?


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06.11.2010 um 00:53
ja schon aber in der blinden geselschaftlichen sicht oft nicht


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06.11.2010 um 01:13
@zaramanda

ist es oft nicht eher so das manche sich neben andere als nichts fühlen ?

und manche die ganz froh darüber sind wenn nicht immer der gleiche scheiß erzählt wir sonder sich darüber freuen eine andere meinung zu hören und evt. daraus zu lehrnen ?


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

06.11.2010 um 18:30
verbindlich ethische prinzpien aufzustellen ist möglich, wenn wir dafon ausgehen, dass wir uns alle nach glück sehnen und leid vermeiden wollen. aber wir vermögen nicht zwischen richtig und falsch zu unterscheiden, wenn wir die gefühle und das leid anderer ignorieren. wir verhalten uns also nicht deshalb moralisch, weil wir ein solches verhalten als grundsätzlich richtig empfinden, sondern weil alle anderen, genau wie wir, danach streben, glücklich zu sein und leiderfahrungen zu vermeiden.


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06.11.2010 um 23:40
@vulpecula
Ja auch. ich hab eben schon oft die erfahrung gemacht,das die leute sich keine eigene meinung bilden,sondern mitläufer in der Gesellschaft sind.
Schreit einer Feuer,schreien alle mit.Ohne mal zu schauen obs auch wirklich brennt....
Ich denke es gibt welche die bilden sich weiter,in jeder hinsicht,
und eben welche die hören und glauben nur das was andere sagen.

Und zwischen richtig und falsch kann man meiner meinung nach eigentlich nur dann unterscheiden, eben wenn man die gefühle und leid anderer nicht ignoriert.Denn ich geh oft auch davon aus wie ich mich in manchen situationene fühlen würde.Und wenn mir das gefühl nicht gefällt,schau ich auch das der andere das nicht fühlt oder fühlen muss.
Natürlich ist jeder Mensch anders gestrickt,aber ich hab gutes Einfühlungsvermögen.(Wird mir jedenfalls immer gesagt).
Und wenn man ein bissel zumindestens auf die gefühle der anderen achtet,glaube ich kann man auch schon ne gute portion Glück bekommen.


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07.11.2010 um 04:14
@littlebuddha69
littlebuddha69 schrieb:Wenn Du schon darauf hinweist dass er ein Kind seiner Zeit war : "In seiner Zeit war es üblich diversen Göttern in Tempeln und auf Opferplätzen Tieropfer zu darzubringen. Das hat er ( wohl als einer der ersten ) angeprangert.
Buddha selbst hinterliess keine Schriften. Erst Jahrhunderte nach seinem Tod wurden die ersten buddhistischen Schriften? zusammengetragen. Was der historische Buddha also tatsächlich zum Thema Tieropfer gesagt hat, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Wenn wir den Buddhismus (mit all seinen Sekten) als religiöses Phänomen zum Vergleich heranziehen, dann können wir jedenfalls feststellen, dass er nicht die erste Religion war, in welcher Tieropfer keine Rolle mehr spielten. Der Buddhismus wird dahingehend ja oftmals als gottlose (atheistische Religion) bezeichnet. In Anbetracht dessen wirkt die Tatsache, dass es im tibetischen Buddhismus mehr Götter als im Hinduismus gibt, ja geradezu lachhaft. Selbst in Thailand, wo der Theravada-Buddhismus (die älteste noch existierende Richtung des Buddhismus) weit verbreitet ist, herrscht ein wilder Geister- und Götterkult.
littlebuddha69 schrieb:Wenn der Buddhismus für Dich seinen Glanz / Charme verloren hat, dann hast Du vielleicht zu viel erwartet, bzw. was hast Du überhaupt erwartet!?!?!?!?
Ich habe das erwartet, was z. B. Leute wie du mich hatten erwarten hoffen lassen: Es gäbe nichts Besseres als den Buddhismus! Doch ich musste feststellen, dass der Buddhismus, wenn man ihn als Philosophie betrachtet, der griechischen oder chinesischen Philosophie keineswegs überlegen ist und als Religion betrachtet ist er nicht besser als die anderen Religionen.
littlebuddha69 schrieb:" Es wird von Dir nicht erwartet / verlangt sämtliche Thesen des Buddhismus einfach nur zu glauben, Du wirst eher sogar aufgefordert die Thesen auf ihren Wahrheitsgehalt selbst zu überprüfen!
Das finde ich wirklich gut, findet man aber auch andernorts:

?Prüfet alles, das Gute behaltet!?

Wo wir schon beim Prüfen sind: Ich habe mich eigentlich recht intensiv mit dem Thema Reinkarnation/Wiedergeburt befasst. Nach einiger Zeit bin ich zum Schluss gekommen, dass keine Belege und auch keine guten Argumente für die Existenz dieses Phänomens vorhanden sind. Somit ist für mich eigentlich der ganze Buddhismus obsolet geworden.
littlebuddha69 schrieb:...und was mich wohl am stärksten beeindruckt hat, durch den Buddhismus wurden die extrem kriegerischen Mongolen des Mittelalters befriedet ( zumindest zu einem Großteil ), und das will was heißen."
...und wie soll gerade der tibetische Buddhismus das fertig gebracht haben wollen, wo er doch im "Alten Tibet" (bis zum Einmarsch der Chinesen in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts) dafür verantwortlich war, dass die Menschen unter Bedingungen zu leben hatten, die nicht besser waren als jene im europäischen (und unter Knechtschaft der römisch-katholischen Kirche stehenden) Mittelalter?


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07.11.2010 um 05:29
Nicht der tibetische Buddhismus hat die Mongolen befriedet. Ehrlich gesagt weiß ich nicht durch welche Form des Buddhismus die Mongolen befriedet wurden. Apropo befriedet : Letztes Jahr im Sommer, kam im ZDF 'ne Terra X - Doku ( die wurde auch in 3 Sat, vor 'n paar Wochen, höchstens aber vor etwa 2 Monaten wiederholt ) mit dem Thema / Titel "Ashoka - Der indische Krieger Buddhas" hat mich seeeehr bewegt und beeindruckt! Bezüglich Deiner Frage wie ausgerechnet die Buddhisten 'n kriegerisches Volk wie die Mongolen befriedet haben :
Ganz einfach durch ihren friedlichen Umgang mit ALLEN Lebewesen und natürlich auch mit ihren philosophischen Weisheiten. Bezüglich dieser Frage solltest Du Dir die Terra X - Doku auch unbedingt mal anschauen, wenn möglich!

Den ganzen Sektenströmungen im Buddhismus kann ich natürlich auch nichts abgewinnen, aber es steht ja wohl außer Frage dass sowas nicht im Sinne des geschichtlichen Buddhas war! Bezüglich des Geister, - Götter - und Dämonenkults im Buddhismus, kann ich mich nur, auf speziell den tibetischen Buddhisms beziehen ( in den anderen Formen des Buddhismus werden die Ursachen sicher ähnlich sein, sofern es da auch irgendwelche Geister, Götter und Dämonen gibt ). Bevor der Buddhismus nach Tibet kam, gehörten die Tibeter der Bön - Religion an. Mehr und mehr befassten sich die Tibeter dann aber irgendwann mit dem Buddhismus, anstatt mit dem Bön - Glauben. Ich weiß nicht seit wann Tibet buddhistisch ist, aber nehmen wir mal an seit 1800 Jahren, zu der Zeit waren die Leute natürlich noch nicht so aufgeklärt wie wir Heute, und sie konnten sich sicher viele physikalische Prozesseund Phänomene in der Natur nur mit dem Wirken von "Gei.", "Gö." und "Dä." erklären. Da sie diese Wesen sicher nicht "mehr als nötig verärgern wollten" kombinierten sie halt den Bön - Glauben mit dem Buddhismus. Daher rührt mit Sicherheit auch die fälschliche Bezeichnung des Buddhismus als Religion. Sicher wird kein Westeuropäer, Nordamerikaner, oder sonst einer der sich als dem tibetischen Buddhismus zugehörig bezeichnet hinter jedem Berg oder Donnergrollen Geister und Dämonen vermuten.

Stichhaltige Belege für Wiedergeburt und Reinkarnation gibt es sicher keine, ich bin ehrlich gesagt auch nicht so sicher was es damit auf sich hat, aber ich will mal soviel sagen, ich würde es nicht unbedingt ausschließen, außerdem hört man ab und zu von Fällen die zumindest gute Indizien dafür sind. Na klar, die sind natürlich aber, wie immer Ansichtsache, der eine sieht das darin, der andere was anderes, wie auch immer ich würd 's nicht ausschließen.

Niemand sagt dass die buddhistische Philosophie der griechischen oder chinesischen Philosophie überlegen ist, oder hast Du was anderes gehört? Ich habe schon etliche Dokus über den Buddhismus, bzw. über die buddhistische Philosophie gesehen und da waren eben einige Leute die die buddhistische Philosophie praktisch "gelebt" haben, die haben mich halt sehr beeindruckt. Apropo Philosophie :
( bezüglich Deiner Kritik und meines Kommentars dazu ) Ich glaube nicht dass, wenn jemand streng nach der griechischen oder chinesischen Philosopie leben würde, 'n schlechter Mensch wäre, also wo sollte das Problem sein?

Bezüglich der teilweise äußerst üblen Lebensbedingungen
im alten Tibet, bis Mitte des letzten Jahrhunderts : Diese Zustände gehören ja zum Glück längst
der Vergangenheit an, ich will sie auch nicht bagatellisieren, aber welches Volk oder Nation hat nicht seine Leichen im Keller? O.K., wenn Du es hier und jetzt unbedingt lesen willst :
Dann war halt meine Meinung "Es gibt nichts besseres als Buddhismus", eben nicht ganz korrekt,
die chinesische und die griechische Philosphie sind natürlich auch nicht ohne!


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07.11.2010 um 14:04
Früher oder später wird sich jeder von uns die Fragen stellen, ob wir einen Glauben brauchen oder auch nicht, obwohl es ein Teil von uns ist.Der persönliche Glaube kann daher Intuitiv d.h. die aus den Ergebnissen unterbewusster Prozesse resultiert, ein Schlüssel sein persönlich die als notwendig zu empfinden ist, als glaube zu bewerten.


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07.11.2010 um 16:22
@littlebuddha69
littlebuddha69 schrieb:Ehrlich gesagt weiß ich nicht durch welche Form des Buddhismus die Mongolen befriedet wurden.
Wahrscheinlich durch überhaupt keine.
littlebuddha69 schrieb:"Ashoka - Der indische Krieger Buddhas"
Von dem habe ich erst kürzlich etwas gelesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,483499,00.html

Gegen Ende scheint’s dem „Götterliebling“ ja doch „etwas“ ins Hirn geschneit zu haben.
littlebuddha69 schrieb:Ganz einfach durch ihren friedlichen Umgang mit ALLEN Lebewesen und natürlich auch mit ihren philosophischen Weisheiten.
Epikur, Konfuzius und Laotse haben nicht weniger als Buddha oder Jesus eine hochstehende Moral der Nächstenliebe entwickelt. Dabei verzichteten sie sogar auf „Metaphysische Druckmittel“ (Karma, Jüngstes Gericht).
littlebuddha69 schrieb:Den ganzen Sektenströmungen im Buddhismus kann ich natürlich auch nichts abgewinnen, aber es steht ja wohl außer Frage dass sowas nicht im Sinne des geschichtlichen Buddhas war!
Was im Sinne des historischen Buddha gewesen ist, können wir heute (leider?) nicht mehr wissen. Wenn wir jedoch die älteste noch existierende Schule des Buddhismus - den Theravada-Buddhismus, mit den anderen noch existierenden Richtungen, wie dem von dir favorisierten tibetischen Buddhismus und dem Zen-Buddhismus vergleichen, so fallen uns doch einige Unterschiede ins Auge. Beim tibetischen Buddhismus handelt es sich (wie du ja bereits angemerkt hast) um einen Synkretismus (Mischmasch) aus Buddhismus und Bön. Der Bön hat dem Buddhismus in Tibet übrigens nicht freiwillig Platz gemacht, sondern wurde von diesem verdrängt. Kernpunkt der buddhistischen Lehre ist doch angeblich die Anatta-Doktrin, wonach kein Wesen einen ewigen bzw. unveränderlichen Wesenskern (sprich Seele) hat. Im Zen-Buddhismus ist aber auf einmal von einer jedem Wesen innewohnendem (ewigen bzw. unveränderlichen) Buddha-Natur die Rede; Zen krebst zur Brahman-Atman-Lehre aus den Upanishaden zurück.
Im Falle des Frühbuddhismus stellt sich ausserdem die Frage, was denn wiedergeboren werden oder ins Nirvana (Chiffre für eine leidfreie Sphäre ausserhalb des Samsara) eingehen soll, wenn es keine ewigen Entitäten - sprich keine Seele, gibt? Weisst du das?


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one-8-seven
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07.11.2010 um 17:25
NEIN !!! Wir brauchen ''WISSEN''

Ich glaube zwar an Gott aber an keine Religion.


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07.11.2010 um 17:34
@Arikado
Nein, die Mongolen wurden durch Buddhisten befriedet, das ist Tatsache!
Dass Ashoka seine Untergebenen durch Androhung von Strafen zu bekehren suchte, ging natürlich zu weit, sowas kann ich auf keinen Fall gutheißen! Ashoka wollte wohl, wie es so schön heißt, päpstlicher sein als der Papst, na ja, auf jeden Fall ging er damit zu weit!
Davon haben die in der Doku aber nicht berichtet!
Dass die selbsternannten Heilsbringer, die angeblich das Wort Jesus verkünden wollten, das auch irgendwie falsch angegangen sind und somit mehr Scheiße produziert haben als nützliches, dürfte ja wohl auch hinlänglich bekannt sein ( siehe die Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen, die aktuellen Missbrauchsvorwürfe ( lasset die Kindlein zu mir kommen..... Satire aus! ) usw. usw. ), gegen die war ja selbst Ashoka, nach seiner Bekehrung noch 'n Heiliger.
Warum sich die Philosophien von Epikur, Kunfuzius, Laotse, Sokrates, Plato usw. nicht durchsetzten kann ich nur vermuten. Eventuell sind sie durch das im 5. Jahrhundert beginnende Mittelalter vergessen worden. Eventuell wurde beim "vergessen" der philosophischen Thesen auch etwas nachgeholfen, die Thesen hätten ja den Machtgelüsten der Herrschenden im Mittelalter auch nur unnötig im Weg gastanden. Mich würd 's jedenfalls nicht wundern.
Die philosophischen Texte der genannten Personen wurden doch glaube ich im 19. Jahrhundert erst wiederentdeckt
Warum in der Anatta - Doktrin davon ausgegangen wird, dass kein Wesen eine unveränderliche Seela hat verstehe ich auch nicht, denn das wiederspräche ja den Regeln der Wiedergeburt. Ich habe das aber ehrlich gesagt auch noch nicht gehört


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07.11.2010 um 17:40
@one-8-seven

NEIN !!! Wir brauchen ''WISSEN''

Vor dem Wissen kommt immer der Glaube an etwas.
Bis definitiv Wissen daraus wird muss einiges geschehen.

Ich glaube zwar an Gott aber an keine Religion.

Auch O.K. ;)


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07.11.2010 um 21:05
@littlebuddha69
littlebuddha69 schrieb:Warum in der Anatta - Doktrin davon ausgegangen wird, dass kein Wesen eine unveränderliche Seela hat verstehe ich auch nicht, denn das wiederspräche ja den Regeln der Wiedergeburt. Ich habe das aber ehrlich gesagt auch noch nicht gehört
Finde ich allerdings auch!

Hier wird ersichtlich, wie sich die verschiedenen religiösen Systeme in Indien die Reinkarnation bzw. Wiedergeburt vorstellen: http://www.kultur-in-asien.de/Indien/Sonstige/seite533.htm

Im Buddhismus ist es also weder das Bewusstsein noch die Seele (denn die gibt's ja gar nicht), die in einen neuen Körper kommt! Bemerkenswert: Inwiefern stellte sich der Buddha dann den "Ausstieg aus dem Samsara" (Kreislauf des Lebens/Leidens) vor?


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