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Brauchen wir einen "Glauben" ?

242 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube
Primpfmümpf
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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 07:52
@Shakky
Shakky schrieb:Genauso denke ich auch, aber ich sage mir wenn den Menschen alles verlässt ist das einzige an das er sich klammern kann, der Glaube.
Denn egal was mir passiert oder was mir genommen wird, meinen "Glauben" kann mir keiner nehmen. Der ist nur für mich da.
Was hindert dich nun daran weiter zu glauben, dass egal was passiert(Verlust) dein Glauben nehmen kann?

Der Verlust deiner Mutter?

Dann kann also doch etwas passieren um dein Gauben zu verlieren.
Shakky schrieb:Und genau das ist mein Problem. Das fehlt mir, aber ich weiß nicht woher ich diesen Glauben wieder bekommen soll.
So müsste dein Glaube an das Wiederfinden des Verlustes Vorrang haben, als der Glaube dass man nichts verlieren kann.


@james1983
james1983 schrieb:genau jeder mensch besitzt einen glauben. Selbst wenn du nur daran glaubst was du mit deinen eigennen augen sehen kannst. denn auch sämtliche daten die dir die sinnensorgane deines körpers schicken könnten theoretisch geflscht sein. du glaubst vielleicht an die wissenschaft. sofern du nicht alle experimente der wissenschaftlichen gecshichte die sich aufeinader stützen selbst durchgeführt hast und die dazugehörigen berechnungen sleber im kopf lösen kannst musst du an das glauben was andere gebildete menschen gechsriben oder gesagt haben. Oder du glaubst halt an das was menschen vor tausenden von Jahren in heiligen scriften niedergeschrieben haben.
Gerade den letzte Satz empfinde ich als ergänzende Beschreibung zu meiner Ansicht.


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Primpfmümpf
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 07:59
@Shakky

Hm ich bearbeite jetzt bewust nicht den letzten Post von mir.

Denn ich stellte mir gerade sehr intensiv den Verlust meiner Mutter vor in Bezug zum Glauben.

Das finde ich seltsam.

Hindert einem das Elternhaus zu mehr Erkenntnis über sich selbst?


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 08:05
Wie findet man einen/ seinen Glauben? bzw. wieder? Ich war zwar nie wirklich Fromm (kenn nicht mal die Bibel wirklich), aber ich habe mal an "Gott geglaubt".

Fang an in der Bibel lesen
Und zwar Bewusst zu lesen

Und wen du etwas darin nicht verstehst
Hohl dir bei anderen die die Bibel kennen Rat.

Vorsicht: Jeder Interpretiert das geschriebene darin etwas anders
Auch du wirst deine Eigene Interpretation haben.

Hör Sie dir alle an und pick dir das beste für dich persönlich heraus


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Primpfmümpf
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 08:14
@Lamm

Das wäre mit Sicherheit wie im tatsächlichem Leben interessant wie man mit diesen "verschiedenen Interpretationen" der Bibel das Wesen ,,Mensch" als gleichgesinntes erkennen kann.

:)


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 08:31
Ob wir Menschen als Kollektiv einen Glauben brauchen ?

Ja !

Ob dieser Glaube zwangsweise spirituell und religiös deffiniert sein muss ?

Nein !

Für Menschen denen es nicht möglich ist, an eine höhere Kraft zu glauben, oder die dies schlicht nicht wollen, gibt es dennoch Dinge an die sie glauben können ;)

Eines dieser Dinge wäre wohl der Humanismus und an den glaube ich noch immer, nicht als überzeichnetes Ideal, sondern daran dass Humanismus schon im kleinesten gemeinsamen Nenner lebbar und umsetzbar ist !

Und ich für meinen Teil glaube, dass es jenseits menschlich analytischer Logik dennoch etwas Göttliches gibt...ich gehe wie jeder von uns als Suchender meinen eigenen inneren Weg mich mit Gott auseinanderzusetzen, zu ergründen warum es eine so lange Tradition gibt an eine göttliche Kraft zu glauben !

Glaube ist in unser aller Geschichte kein "Onehitwonder", sondern begleitet die Menschen seit anfang ihrer Kulturevolution, also muss da doch irgendwie irgendwo was dran sein, auch ich zweifel oft, wenn ich all das Schlechte in der Welt sehe, aber ich versuche mir meine Hoffnung nicht selbst zu nehmen, denn ich glaube die Suche nach Gott kann einen in gewisser Weise doch auch positiv verändern, wenn man sich der Selbsterkenntnis auf den Etappen dieser Suche stellt !

Das Gute im Menschen, etwas was ich nie ablegen werde ist der Glaube an gelebte Nächstenliebe, Fürsorge füreinander und daran dass es keine Zufälle gibt ;)


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Primpfmümpf
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 09:08
Hm das klingt interessant.

Das klingt für mich so als wäre der Humanismus eine kosmisch-naturelle Sichtweise auf den Ursprung des Seins ohne überwesendliche Glaubensaspekte wie z.B im Buddismus bei dem man nur durch göttlich-egozentrischen Glauben an Erleuchtung den Ursprung des Seins findet.

Humanismus ist wie der Naruralismus, nur mehr auf sozialer statt auf wissenschaftlicher Basis.


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 09:41
@Primpfmümpf

hm, bitte verwurschtel meine Sicht nicht prinzipiell mit der Deutung und Auslegung des begrifflichen Humanismus !

Humanismus ist denke ich mehr ein Teil eines philosophischen Weltbilds, zumindest würde ich mir wünschen, dass viele ihn als eine Art erstrebenswerter Bestandteil gesellschaftlichem Umgangs sehen...


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 10:23
Ja wir brauchen einen Glauben und zwar einzig und allein der Glaube an uns selbst.


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 10:53
{ @Shakky }
Tut mir Leid für Dich.
Ich gehe davon aus, daß Gott nicht von Dir verlangt, daß Du in dieser Zeit auch noch an ihn glauben sollst. Ich gehe davon aus, daß Gott weiß, daß Du mit der Trauer um Deine Mutter nun wirklich mehr als genug ausgelastet bist.
Mein Beileid zu Deinem Verlust
sandra


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 11:25
Euch ist schon bewusst, dass es keinen Gott geben kann?

Schaut euch in der Welt um und dann sagt mir noch mal, dass ein Gott existiert.


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 11:27
Wie findet man einen/ seinen Glauben? bzw. wieder? Ich war zwar nie wirklich Fromm (kenn nicht mal die Bibel wirklich), aber ich habe mal an "Gott geglaubt".Text
Gott ist in Dir. Wenn Du an Dich selbst glaubst, und Dein inneres Feuer fühlen kannst, glaubst Du auch an Gott.
Du bist die Reflektion des Universums und das Universum ist die Reflektion von Dir. Es ist nichts getrenntes. Es ist in Dir Innen, wie auch Aussen, denn was Aussen ist, bist Du selbst. Alles was Du wahrnimmst, nimmst Du in DIR wahr. Alles kommt aus Dir selbst. Jedes Gefühl, jeder Gedanke. Du bist der Schöpfer Deiner Welt. @Shakky


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 11:30
Ich frag mich gerade, wenn man die Betonung anders setzt und sich fragt: Brauchen wir "einen" Glauben? - Ob man hier dem eigentlichen Sinn nicht näher kommt?

Ein Glaube - Ein Gott - Eine Wahrheit , das würde es in mancherlei Hinsicht doch wesentlich einfacher machen... Aber was wir haben sind hunderte von Glaubensarten die sich alle mal mehr, mal weniger voneinander unterscheiden und so zu Konflikten führen, weil natürlich jeder von "seinem" Glauben überzeugt ist.

Und trotzdem glaube ich, dass hinter all diesen Glaubensformen "eine" Wahrheit steckt :D


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 13:18
@Fabiano
Es gibt nur einen Gott! Einen der einzig und allein "herrscht".
Es gibt aber viele propheten und gesandte und und und.....;Die legen den Glauben so aus wie es für die jeweilige Kultur nach ihrer sicht am besten passt.
So glaubt jeder sein Glaube ist der einzig wahre.....

Ich denke am Ende werden wir alle vor dem selben Himmelstor stehen.
Vielleicht ist das ja auch so wie bei den Griechen damals,die hatten auch mehrere Götter.
Einen für Liebe,einen für die Ernte....
Vielleicht sind Gott,Allah,Budda und der rest auch ne riesen Familie.Die Welt ist gross,und auch wenn Gott grösser zu sein scheint,kann er doch nicht überall hinschauen.
So teilen Sie sich die Arbeit.
Aber das Himmelstor ist nur einmal da,,,und da stehen wir alle vor.....


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 14:06
Wenn man von sich selbst weiß ("Selbstbewusstsein"), braucht man keinen Glauben.

Wie man das schafft, ist von Person zu Person unterschiedlich.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 14:26
@Mr.Dextar
Schöne worte.


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 16:37
Aha. Und was weißt du über Dich selbst?

@Mr.Dextar


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roydigga
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 16:40
Shakky schrieb:Vor zirka einem Jahr habe ich meinen kompletten Glauben an "Gott" verloren. Durch einen Schicksalsschlag für den ich "Gott" verantwortlich mache
Find ich etwas paradox, die Aussage.


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 17:04
@Fabiano

Alles, sonst könnte ich wohl kaum eine solche Aussage tätigen, oder?


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 17:06
Wirklich? Erstaunlich !

Dann sag mir mal, wer du wirklich bist, aus was du bestehst, woher du kommst und wohin du gehst...

@Mr.Dextar


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Brauchen wir einen "Glauben" ?

31.10.2010 um 17:11
@Fabiano
Fabiano schrieb:Dann sag mir mal, wer du wirklich bist, aus was du bestehst, woher du kommst und wohin du gehst...
Ha, nur, damit Du meine Daten missbrauchen kannst! :D Nein, Charakter- und andere Fragen werde ich Dir hier sicher nicht beantworten. Erst Recht nicht in einem öffentlichen Forum.

Ich bestehe aus zig chemischen Verbindungen, von welchen Wasser den größten Teil ausmacht. Aus diesen Verbindungen geht ein Operator, das Gehirn hervor, welches ich hier als "Ich" identifiziere. Von dem aus kann ich tun und lassen, was ich will (bzw. was meine Instinkte wollen).

Ich komme aus dem Bauche meiner Mutter.

Und ich "gehe" nirgends hin; die Stoffe, aus dem ich bestehe, werden eines Tages wieder umgewandelt.

Reicht das?

Im übrigen meinte ich oben den eigentlichen Charakter, also das, was das "Ich" ausmacht.


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