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Sind die Humanisten der Neuzeit bessere Menschen als Glaubensanhänger

611 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gebote, Dogma, Humnaismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sind die Humanisten der Neuzeit bessere Menschen als Glaubensanhänger

07.09.2011 um 22:20
@Kayla
Wenn dem so ist, kommt es mir auch bekannt vor. Aber man sieht ja hier im Forum bereits diese verbreitete Abneigung gegen einen Glauben. Die Menschen benötigen dies, schließlich ist der Glaube wie Buchstaben , welchem einem Kind gelehrt werden. Dass unser religiöser Glaube oft mit Angst und Schrecken zu tun hat, ist eine andere Seite, aber wer sich damit beschäftigt, weiß damit umzugehen.


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Kayla Diskussionsleiter
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Sind die Humanisten der Neuzeit bessere Menschen als Glaubensanhänger

07.09.2011 um 22:23
@marco63
Zitat von marco63marco63 schrieb:Die Menschen benötigen dies, schließlich ist der Glaube wie Buchstaben , welchem einem Kind gelehrt werden. Dass unser religiöser Glaube oft mit Angst und Schrecken zu tun hat, ist eine andere Seite, aber wer sich damit beschäftigt, weiß damit umzugehen.
................für mich ist das reines Macht- und Imponiergehabe, wo der Platzhirsch Wissenschaft alles nieder walzen möchte, was ihr unwissenschaftlich vorkommt. Allerdings sollte Glaube auch nicht wissenschaftliche Erkenntnisse unberücksichtigt lassen.


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07.09.2011 um 23:56
Zitat von marco63marco63 schrieb:Die Wahrheit, das was an hand von Gesetzmäßigkeiten nachzuweisen ist, verträgt sich mit jeder Religion, sofern man den entsprechenden Abstand zur Doktrin hat.
Du sagst also, das wenn man alles was gegen die Wahrheit läuft von Religionen weg nimmt, sie sich mir ihr vertragen?

Dann hast du aber keine Religion mehr.


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Sind die Humanisten der Neuzeit bessere Menschen als Glaubensanhänger

08.09.2011 um 08:14
@Gabrieldecloudo
Zitat von GabrieldecloudoGabrieldecloudo schrieb:wenn man alles was gegen die Wahrheit läuft von Religionen weg nimmt
Das sagst jetzt Du, nicht ich.
Kannst Du Dir vorstellen, dass es Weisheitslehren gibt, welche in Teilbereichen eng mit der Naturwissenschaft verknüpft ist. Man mag sich anfänglich von einer Religion wegbewegen, letztendlich aber zu Ihr wieder zurückfinden, weil die ursprünglichen Grundaussagen nur mit anderen Mitteln bestätigt wurden.


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Sind die Humanisten der Neuzeit bessere Menschen als Glaubensanhänger

08.09.2011 um 09:23
Zitat von marco63marco63 schrieb:Kannst Du Dir vorstellen, dass es Weisheitslehren gibt, welche in Teilbereichen eng mit der Naturwissenschaft verknüpft ist. Man mag sich anfänglich von einer Religion wegbewegen, letztendlich aber zu Ihr wieder zurückfinden, weil die ursprünglichen Grundaussagen nur mit anderen Mitteln bestätigt wurden.
Puh, das ist wohl so..
aber wir reden über Religionen, bist du der Meinung das die Wissenschaft einmal bestätigen wird das Maria Jungfrau war als sie Jesus bekam oder Mohammed per Pferd in den Himmel ritt?

Einem Kirchgänger wirst du kaum mit Wellen, Teilchen oder Dualität kommen können, die glauben was ihnen eingetrichtert wurde, das Jesus für ihre Sünden starb zum Beispiel.
Nicht umsonst sind einige Weisheitslehren ja nicht soooo öffentlich, weil die Anhänger immer von den Religiösen verfolgt wurden...
Du kannst das also nicht vermischen.
Religion hat nichts mit Weisheit oder Wahrheitssuche zu tun.
Das würde dem auch völlig widersprechen, da bei Religion GLAUBE im Vordergrund steht, nicht WISSEN.


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08.09.2011 um 09:38
@Kayla
Wo walzt der Platzhirsch Wissenschaft alles nieder?
Du solltest weg vom 1-Schubladen-Modell, dass ist nicht mehr zeitgemäss.
Es gibt halt verschiedene Erkenntnismodelle. Das wissenschaftliche bemüht sich um nachprüfbare Fakten, Axiome und/oder logisch nachollziehbare Schlussfolgerungen, das religiöse beruht in der Regel auf Dogmen, die sich aus Überlieferungen und alten Aufzeichnungen ableiten und die geglaubt werden müssen.
Die Wissenschaft will keineswegs die Religion platt walzen, aber wenn die reale Welt dem religiösen Glauben widerspricht, darf sie sich doch wohl zu Wort melden, oder nicht.
Ein Beispiel ist das heliozentrische Weltbild oder auch der Streit um die Evolution.
Es gibt durchaus auch gläubige Wissenschaftler, von daher passen halt nicht alle in eine Schublade.

Der Humanismus an sich ist keine schlechte Sache, deshalb sind aber Humanisten nicht besser oder schlechter als Gläubige irgendwelcher Religionen.
Hier gilt es in jedem Fall den einzelnen Menschen zu sehen und zu bewerten, auch hier kommt man mit Schubladendenken nicht weiter.


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08.09.2011 um 09:47
Ja @wulfen , da kann ich Dir nicht wiedersprechen :D


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08.09.2011 um 09:55
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Der Humanismus an sich ist keine schlechte Sache, deshalb sind aber Humanisten nicht besser oder schlechter als Gläubige irgendwelcher Religionen.
Hier gilt es in jedem Fall den einzelnen Menschen zu sehen und zu bewerten, auch hier kommt man mit Schubladendenken nicht weiter.
Sag mir wieviele Kriege wurden im Namen der Menschlichkeit geführt?
Mir fällt bestenfalls der Jugoslawienkrieg ein... der diente dazu die Massaker zu beenden.

Und wieviele Kriege wurden im Namen Gottes geführt? Bis heute?

Ich denke es ist nicht allzu schwer zu erkennen was "besser" ist.


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08.09.2011 um 10:01
@wulfen
Krieg im Namen der Menschlichkeit?
Das Volk vom Tyrannen befreien?
Und dir fällt nur der Jugoslawienkrieg ein?
Römpömpöm.
Aber darauf kommts doch gar nicht an. Es geht um den Threadtitel, der meiner Meinung nach völlig Banane ist, es wird immer eine Einzelfallentscheidung bleiben.


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08.09.2011 um 10:43
@Kayla schrieb:

"für mich ist das reines Macht- und Imponiergehabe, wo der Platzhirsch Wissenschaft alles nieder walzen möchte, was ihr unwissenschaftlich vorkommt. Allerdings sollte Glaube auch nicht wissenschaftliche Erkenntnisse unberücksichtigt lassen."

Und ich möchte ergänzen:
Allerdings sollte die Wissenschaft auch nicht den Glauben unberücksichtigt lassen !

Nur wenn man bereit ist, sich gegenseitig zu akzeptieren und anzunähern anstatt sich gegenseitig niederzuwalzen und zu bekämpfen, erreicht man überhaupt etwas sinnvolles.


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08.09.2011 um 10:46
@Fabiano
Warum sollte sich die Wissenschaft den Glauben annähern? Sie hat keinen Grund dazu. Glaubensdogmen behindern eher die Forschung.


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08.09.2011 um 10:52
wusste garnicht das es bessere menschen gibt.....


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08.09.2011 um 10:56
@interrobang

Es geht darum - Ich formuliere den Satz jetzt mal etwas um:

"Allerdings sollte Glaube auch wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen und die Wissenschaft den Glauben mit berücksichtigen!

Man sollte sich nicht gegenseitig bekämpfen, sondern einander akzeptieren. Von Glaubensdogmen habe ich nicht gesprochen. Indem man laufend wissenschaftliche Erkenntnisse gegen Glaubensaussagen gegeneinander aufspielt, erreicht man gar nichts. Soll die Wissenschaft eben die Evolution lehren und die Kirchen die Schöpfung.

Was mich stört ist dieses laufende gegeneinander aufspielen wollen: Aber die Wissenschaft hat doch bewiesen... Also kann es keinen Gott geben.... :D Das ist doch sowieso schon Quark !

Bewiesen ist erst mal gar nichts, sondern es ist ein Denkmodell wie es gewesen sein könnte. Und über die Existenz eines Gottes besagt das auch nichts !


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08.09.2011 um 10:57
@Fabiano
Und warum sollte die Wissenschaft den Glauben berücksichtigen?


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08.09.2011 um 10:58
Aus Toleranz !


@interrobang


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08.09.2011 um 11:01
@Fabiano
Der Glaube wird Toleriert aber eben entschieden zurückgewiesen wen er sich als "wissenschaft" verkauft.


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08.09.2011 um 11:40
Ich verstehe nicht wo die Wissenschaft den Glauben angreift..
Außer das sie Aberglaube durch Wissen ersetzt.
Das ist aber nicht mal ihr Ziel.

Die Wissenschaft ist tolerant, sie erkennt alles an was beweisbar ist.
Sie erkennt sogar Irrtümer an.

Wissenschaft verbietet niemandem zu glauben.
Wo ist also das Problem?
Wenn jemand glaubt Gott hat 2 Menschen aus Dreck geformt und vor 6000 Jahren mit Erde und Dinosaurier zusammen geschaffen.. dann kann er das glauben.

Niemandem ist es verboten sich Wissen zu verschließen.


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08.09.2011 um 11:45
Die Wissenschaft selbst greift weder den Glauben noch den Gläubigen an. Denn sie interessiert sich gar nicht dafür. Das Problem sind daher weder die Wissenschaft als solches, noch die Wissenschaftler, sondern meist jene, die sich gerne der wissenschaftlichen Erkenntnisse bedienen und aus einer aufgestellten Theorie oder einem Denkmodell einen wissenschaftlich bewiesenen Fakt machen und diesen dann als Beweis gegen den Glauben oder gegen die Gläubigen verwenden.


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08.09.2011 um 11:48
@Fabiano
Was kann die Wissenschaft dafür das laut den ihr zu verfügung stehenden fakten zb eine Weltumspannende Sintflut in der Vergangenheit nicht exestiert hat?


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08.09.2011 um 11:57
Zitat von FabianoFabiano schrieb:Das Problem sind daher weder die Wissenschaft als solches, noch die Wissenschaftler, sondern meist jene, die sich gerne der wissenschaftlichen Erkenntnisse bedienen und aus einer aufgestellten Theorie oder einem Denkmodell einen wissenschaftlich bewiesenen Fakt machen und diesen dann als Beweis gegen den Glauben oder gegen die Gläubigen verwenden.
Okay, du meinst dann so etwas wie die Urknalltheorie vermutlich.
Ja, die ist nicht bewisen wird aber gern als erklärung hingenommen.
das sie noch nicht bewiesen ist, heißt aber nicht das sie es nicht WIRD.
Oder das die "Nichtbewiesenheit" automatisch die Schöpfung rechtfertigt.
Aber gerade da ist die Wissenschaft ja am Suchen- und wenn sie Gott findet wird sie sich drum reißen dies kundzutun!
wenn das keinen Nobelpreis wert wäre...


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