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Die sieben Todsünden

187 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bibel, Todsünden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 21:25
Ich liebe meine Feinde, obwohl ich nicht viele habe! Und ich würde auch für die Liebe sterben. Gebote sind ja Vorsätze und keine Gesetzte! Hass ist auch Liebe!

LUX LUCET IN TENEBRIS


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 21:31
@nemo
Die Bibel als Gotteslästerung zu bezeichnen ist vielleicht etwas übertrieben.
Fest steht aber, daß sie nicht das Wort Gottes darstellt - nicht er hat sie geschrieben (oder jemandem eingegeben), sondern Menschen und die können ja bekanntlich irren.
Jedenfalls hat Jesus ja schon damals zu seinen Jüngern gesagt, sie verstünden ihn nicht und dabei waren sie es, die ihm am nächsten standen.
Die Bibel wurde erst nach seinem Tode geschrieben und alles Geschehene nur mündlich überliefert.
Als sie dann endlich niedergeschrieben wurde, kann es nur wenig gewesen sein, was einst tatsächlich so gesagt wurde - zuviel wurde mit der Zeit verbogen ob nun aus Unverständnis oder Dünkel ist wurscht - es ist eben menschlich.
Gotteslästerlich ist es dann aber mit diesem Wissen die Bibel nicht anzuzweifeln und sich keine eigenen Gedanken zu machen, was davon wahr ist oder wie es tatsächlich gemeint sein könnte.
Und das ist zwar auch menschlich, aber nicht verzeihlich,
weil eben jeder auch seinen Verstand hat und den gefälligst auch mal einsetzen sollte.

@scanners
Die Sünde liegt wohl eher in der Übertreibung all dessen.
Völlererei ist eben ein deutliches Zuviel von dem, was einem wirklich bekommt und das merkt man auch - und wenn´s das Bauchweh ist ;)
In Maßen ist keine dieser Todsünden eine Sünde, wenn sie nicht übertrieben wird, wenn der Erreichung gewisser Dinge nicht alles geopfert wird und nicht alles Denken und Streben nur dorthin geht.
Nur Sex, nur Genuß, nur Reichtum, nur die eigene Bequemlichkeit ... dagegen ist Enthaltsamkeit, zu der man sich zwingen muß auch eine Sünde, da sie wider die Natur wäre.
Der Mensch ist nunmal Mensch und seinen Körper muß er schließlich erhalten,
da kann es nicht richtig sein, seinen Körper durch Hunger zu martern oder sämtliche Bedürfnisse weit von sich zu schieben, die der Körper nunmal hat.
Auch wäre es ziemlich bescheuert, all sein Geld zu verschenken, da man zu dem Entschluß gekommen ist, daß es Geiz wäre, es zu behalten.


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yo ehemaliges Mitglied

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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 21:31
so ein gesülze, dass du deine feinde liebst, glaube dir wer will, ich nicht :)


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yo ehemaliges Mitglied

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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 21:32
oops, ging an smokrates :)


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 21:42
Vielleicht meint er damit, daß es ihm nichts bringt sie zu hassen?


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yo ehemaliges Mitglied

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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 21:51
von hassen sprach ich nicht. nicht hassen ist nicht gleich lieben :)
ich finde, da wird das wort lieben hoffnungslos inflationär gebraucht, wenn ich schon meine feinde liebe, was tu ich dann mit meiner frau und meinen kindern?


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:03
Stimmt,
aber vielleicht kann man auch nur hassen, wo man vorher geliebt hat? - Nur so ein Gedanke ... so jemand kann einen sicher sehr viel mehr verletzen als irgend ein Mensch sonst.
Die Liebe ... wie oft wird einfach so gesagt "hab Dich lieb" oder noch besser als Kürzel "hdl" - einfach lächerlich, auf welches Niveau dieser Begriff gezogen wird.
Offenbar haben die wenigsten einen Begriff seiner wahren Bedeutung und kennen die Liebe gar nicht - zumindest nicht die wahre.
Und damit ist nicht bloß die zwischen Mann und Frau gemeint, sondern die Lieben zwischen Menschen überhaupt.
Ich schweife ab ;)

Soll Smokrates doch selber sagen, was genau er meint.


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:21
Recht hat er, nur der hat die Erleuchtung gefunden, der seine Feinde aufrichtig liebt. Weil er danach keine mehr hat. Er hat sich von seiner menschlichen Schwäche zu hassen oder "nicht zu lieben" gelöst. Er ist frei von der Schuld, mit anderen nicht zurecht zu kommen.

Friede und Glück sie mit dir Smokrates.

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:34
@Nella2
Friede - Freude - Eierkuchen?

Weil er danach keine mehr hat.
Etwas genauer vielleicht.
Scheint, Du vertrittst die Ansicht "wenn mir einer auf die linke Wange schlägt, halte ich auch noch die rechte hin" - hab ich nie verstehen können.

Man sollte seine Feinde zwar nicht ewig hassen, weil man sich damit in gewisser Weise auch selber bindet,
aber sie denn gleich zu lieben?
Man sollte aber wahrhaftig verzeihen können.


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:39
Danke@Suebe

Du sprichst mir aus der Seele, schon krass! Respekt!

@boadicea

Wahre Liebe, auch nicht schlecht!

@yo

Beschützen!

LUX LUCET IN TENEBRIS


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:39
Nicht nur verzeihen.

Vergeben UND Vergessen. Denn wer vergessen kann, der wird seinem Feind auch nach Jahren nichts mehr übel nehmen können. Erinnern führt nur dazu: "Ach, 1913 gehört ganz Polen nach zu Deutschland, das wollen wir wiederhaben!" oder "Ihr habt uns 1943-1945 zerbombt, wir wollen Schadensersatz für unsere Häuser in Dresden und Berlin. Na los, sonst habt ihr doch auch die Spendirhosen an, ihr Amis!"

Vergeben und Vergessen. Nicht immer auf alten Schulden rumhaken. Auch wenn leider viele Deutsche sich schwer damit tun...

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist


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yo ehemaliges Mitglied

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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:40
seh ich ganz anders. zuerst mal, was ist ein feind? wer von uns hat schon feinde? ich habe keine, höchstens leute, die mich nicht mögen oder umgekehrt. und das ist ok, ich fände es verlogen, wenn jeder jeden mochte. es ist auch keine schwäche, jemanden nicht zu lieben. diese selektion hat schon so manchem das leben gerettet. es gibt nun mal menschen, die es gar nicht verdienen, geliebt zu werden. ich will ihnen gar nicht unbedingt die schuld daran geben, dass sie so beschaffen sind, dass ich oder wer auch immer sie nicht mag. es ist ferner normal, mit leuten, die sich stark von einem selbst unterscheiden, nicth so gut zurechtzukommen, mit schwäche hat dies nichts zu tun. nicht umsonst halten ehen zwischen leuten, die sich sehr ähnlich sind, wesentlich länger. als veganer kann ich beispielsweise fleischfresser nicht lieben, bestenfalls mag ich einige davon, aber zumeist geht es über mitleid nciht hinaus.


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:49
Ich hatte Feinde!

Aber jetzt sind es Freunde! Waren aber nicht nette Situationen.

LUX LUCET IN TENEBRIS


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 22:50
Wenn Feinde erstmal erkenne, warum sie sich gehasst haben und was sie eigentlich verbindet, dann werden sie schnell Freunde. Um sich zu hassen, braucht es nämlich etwas. Und das ist Aufmerksamkeit und die bekommt niemand, der für jemanden völlig uninteressant ist. Sobald du dich für jemanden interessierst, kannst du genauso sein Freund werden, wie er deiner.

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 23:00
Manchmal dürfte es dann aberdoch zuviel sein, was dem entgegen steht, Suebe.
Und ich glaube auch nicht, daß man mit jedem gut Freund sein muß, um sein Seelenheil zu retten.
Viele Menschen sind einem auch einfach egal und sie spielen keine Rolle für einen selbst und andere wieder mag man einfach nicht - vielleicht weil sie Idioten sind, vielleicht auch, weil man selber einer ist.


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 23:23
-Viele Menschen sind einem auch einfach egal und sie spielen keine Rolle für einen selbst und andere wieder mag man einfach nicht---

Nur weil man Sie kaum kennt?Oder weil man Ihnen noch nicht begegnet ist?

LUX LUCET IN TENEBRIS


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 23:28
Man braucht nicht jeden zu kennen und man kann auch nicht jedem begegnen.
Wo bliebe da die Chance sich selbst zu kennen?
Sicher, man ist nicht Mittelpunkt des Universums, aber man sollte sich doch um sich selbst bemühen - die eigene Weiterentwicklung.


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 23:35
Wenn das Universum unendlich ist, ist dann nicht jeder Punkt(und Jeder selbst) im Universum ein Mittelpunkt?

Das zur Weiterentwicklung!

Liebe dich selber wie deinen Nächsten oder? Wenn du dich nicht selber liebst dann ................................................!!

Macht Spaß oder? Wo wa gerade über Todsünden reden!?!

Gruß@boadicea



LUX LUCET IN TENEBRIS


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Die sieben Todsünden

22.11.2004 um 23:48
@Smokrates
Wenn das Universum unendlich ist, ist man winzig klein und sollte sich einfach nicht so wichtig nehmen - wichtig ist man nur für einen selbst.

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst ... um Deiner Selbst willen.
Durch Liebe und durch Haß - durch jede starke Empfindung kann man sich an andere Menschen binden, in schlechter Hinsicht auch durch Haß.
Wieviel freier und leichter fühlt man sich, wenn man jemandem wirklich verzeihen kann?
Aber wie belastend kann es sein, zu hassen - mag dieser Haß auch noch so begründet sein (und solche Gründe gibt es!)?
Es ist einfach kein "gutes" Gefühl, es zieht einen herunter, macht einen gebunden und unfrei,
während die Liebe einen sich leichter fühlen läßt und stark macht.
Durch Haß behindert man sich selbst, drum sollte man den Nächsten lieben wie sich selbst - weil es einen auch selber betrifft und selber herunterziehen kann.


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Die sieben Todsünden

23.11.2004 um 00:03
Wenn das Universum unendlich ist, ist man winzig klein und sollte sich einfach nicht so wichtig nehmen - wichtig ist man nur für einen selbst.

Sag ich ja! Du bist Dein Mittelpunkt oder?

Und welche Gründe hast Du, um zu hassen?



LUX LUCET IN TENEBRIS


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