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Bis bald...wir sehen uns.

62 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Trauer, Umgang, Tierbesitzer

Bis bald...wir sehen uns.

21.03.2014 um 08:58
@Nightshot
Nightshot schrieb:Hab auch schon mal mein Haustier verloren, es einschläfern müssen ich wollte das nicht mitbekommen und bin sofort weg, den weiteren Verlauf weiß ich nicht.
Das ist genau das, was ich meinte. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich gemein von Dir. :{
Sowas gehört sich irgendwie nicht.

Ich hab das vor sehr langer Zeit auch mal gemacht und ich schäme mich heute noch dafür!
Es tut mir immer noch unendlich leid, dass ich so feige war – den letzten ängstlichen, völlig verständnislosen Blick dieser Hündin werde ich nie vergessen. :(

@skeptikerin
Meine Schäferhündin, die mich 13 Jahre lang durch dick und dünn begleitet hat, hat der TA auch hier bei uns zu Hause eingeschläfert. Ich fand das sehr anständig von ihm, so erspart man dem Tier unnötigen Stress.

Och, das ist aber auch ein Thema hier. :(


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Bis bald...wir sehen uns.

21.03.2014 um 09:10
@DiePandorra

Meine war ein Schäferhundmischling aus dem Tierheim und sie ist fast 16 Jahre alt geworden. Mich hat sie knapp 15 Jahre begleitet.

Für mich/uns war immer klar, dass sie nie leiden sollte. Sobald klar ist, dass sie keine Lebensqualität mehr hat, sollte sie erlöst werden und so war es dann auch.

Leider gehört auch der Tod zum Leben ...


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21.03.2014 um 09:16
@skeptikerin
15 Jahre ist eine lange Zeit, in der viel passieren kann.
Ich war immer überrascht, wie anpassungsfähig sie an die gegebenen Umstände war.
Und alles aus Liebe. :lv:

Klar gehört der Tod dazu, aber es ist schon schwer, den richtigen Zeitpunkt selbst bestimmen zu müssen. "Gott" sein ist nicht einfach.


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21.03.2014 um 09:22
@DiePandorra
Ich weiß, was Du meinst.
Seltsamerweise war ich mir sicher, dass das der richtige Zeitpunkt war.

Schlimmer ist es, wenn sich Besitzer aus reinem Egoismus nicht von ihrem Liebling verabschieden wollen und das Tier leiden lassen.


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Pest
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21.03.2014 um 09:33
Im Februar 2012 hat uns unsere Amerikanische Bulldogge verlassen, sie fast genau 14 Jahre alt. Der TA hat sie bei uns zu Hause eingeschläfert, natürlich erhielt sie einen Ehrenplatz direkt neben der Eiche in unserem Garten. Und seit November letzten Jahres sind wir wieder "Hundeeltern" eines Bullterriers


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Bis bald...wir sehen uns.

21.03.2014 um 10:26
Nach einer gewissen Zeit wird ein Tier wie ein/e Bruder, Schwester oder Kind für jemanden.
Da ist es nur normal das man das nicht einfach hinter sich lassen kann, es reißt schon eine Lücke in dein Leben und deine Gefühlswelt.


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pokpok
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21.03.2014 um 10:31
Machst du so dann ersparst du die die Frage.
Zum Kotzen!!!!

c6rf6j8t


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21.03.2014 um 10:48
Ich muss mir die Frage mangels Haustier nicht stellen. Selbst wenn, regeln es die Seuchenschutzgesetze, was mit der Leiche passiert. Aber gut, wen interessiert das schon, ich musste auch mal ne Katze beerdigen...eine Aktion, die Besitzerin war noch traurig, wir stiefeln an einen Waldrand mit unheimlich zähem, felsigen Boden, ich versenk den Karton notdürftig und leg nen schweren Stein drauf....naaaja Hauptsache weg.

Allerdings musste ich mal den verstorbenen Schäferhund von Nachbars ausm Auto auf ne Decke in den Hof tragen...das war hart. Sehr hart, denn der Hund war quasi zu 50% auch unserer, weil er oft bei uns war, wenn die Besitzerin mal nicht da war oder ich hab ihn einfach mal zum Gassi gehen "entführt". Joa sowas nagt dann am Granit.


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21.03.2014 um 13:55
Ich könnt nie ein verstorbenes Haustier austopfen lassen.
Da sprechen für mich zu viele Dinge dagegen. Zum einen würde es mir mehr weh tun, wenn ich mein geliebtes Tier auf einem Platz in der Wohnung regungslos rum stehen sehe,mit die Erinnerungen und die Gedanken von damals,dass es in meiner Wohnung umher lief,zum streicheln kam...
Zum anderen denk ich, dass es nicht verdient hat,nach dem Tod als "Wohnungsschmuck" oder gar als "Staubfänger" auf einen seinem Lieblingsplatz stehen zu lassen.
Wenn man einen Platz für einen Grab dafür hat,sollte man das geliebte Tier begraben und sich dann schweren Herzens davon verabschieden.
Ist dies nicht möglich,bleibt es nur noch,sein Tier des TA zu hinterlassen,der es dann "versorgt"..leider.
Das hört sich jetzt hart an,denn vielleicht wäre dann doch das austopfen besser als es dann verbrennen zu lassen,aber was nützt es einem,wenn so ein ausgestorbenes Tier rum steht und man es immer sieht,doch nichts davon hat? Das tut einem dann auf Dauer noch mehr und länger weh,als es dann dem TA zu hinterlassen...


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pokpok
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21.03.2014 um 14:04
Cyclocosmia schrieb:Das hört sich jetzt hart an,denn vielleicht wäre dann doch das austopfen besser als es dann verbrennen zu lassen,
Wieso nicht verbrennen lassen? Wird bei Menschen doch nicht anders gemacht und wird auch nicht als Anstößig angesehen. Ausstopfen geht ja mal gar nicht.

Ich habe damals meinen Hund beim TA gelassen. Sie hatte die Spritze bekommen und ich durfte in einen Raum gehen um mit ihr allein zu sein zu können. Ich nahm sie auf den Schoß wo sie dann auch einlief.

Meine Gedanken dazu, ob Mensch oder Tier ist, dass sie sich nun in einer anderen Realität befinden.
Sicher ist man Todtraurig doch diese Gedanken beruhigen etwas.


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21.03.2014 um 15:15
Ich will gar nicht daran denken. Aber wenn es soweit ist, bekommt er einen Ehrenplatz auf dem Grundstück.


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Nightshot
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21.03.2014 um 16:01
@DiePandorra
DiePandorra schrieb:Das ist genau das, was ich meinte. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich gemein von Dir. :{
Sowas gehört sich irgendwie nicht.
Ja was willst machen wenn es kaum aushaltest, ich kann nicht zusehen wie mein geliebtes Tier eingeschläfert wird. Soll ich es mit Gewalt versuchen das ansehen?

Gemein wäre es wenn man das absichtlich macht, nur das war ja gar nicht so.
Es gibt Dinge da muss sich ein Mensch auch selbst schützen, zum Beispiel gibt es Menschen die können bei anderen Menschen, Angehörigen nicht auf die Beerdigung gehen weil sie das nicht aushalten Seelisch oder Körperlich.
Da sagt auch Jeder wenn es nicht geht dann geht es nicht, dann besser nicht dabei sein.

Genau so gibt es Menschen die könnten nie bei der Rettung oder in Tierfabriken arbeiten nicht weil man gemein ist sondern es einfach zu viel ist für die Seele und man das Leid nicht ansehen kann.


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bennamucki
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21.03.2014 um 16:16
@pumpkin

Wir haben unsere lieben Tiere allesamt im Garten beerdigt und Blumen drauf gepflanzt.

Es war jedes Mal ein großer Verlust und besonders bei einem hat es mich sehr mitgenommen.
Für uns waren es nunmal Familienmitglieder.


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pokpok
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21.03.2014 um 20:16
Nightshot schrieb:Ja was willst machen wenn es kaum aushaltest, ich kann nicht zusehen wie mein geliebtes Tier eingeschläfert wird. Soll ich es mit Gewalt versuchen das ansehen?
Manchmal ist der Preis den man zu geben hat mehr als man sich zumuten will/kann.
Mein Hund hätte sein Leben für mich gegeben da bin es ihm auch schuldig ihm die letzte Ehre zu geben. Da stellt sich eben nicht die Frage ob ich kann sondern ob man will. Meine Meinung.


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21.03.2014 um 21:15
pokpok schrieb:Manchmal ist der Preis den man zu geben hat mehr als man sich zumuten will/kann.
Mein Hund hätte sein Leben für mich gegeben da bin es ihm auch schuldig ihm die letzte Ehre zu geben. Da stellt sich eben nicht die Frage ob ich kann sondern ob man will. Meine Meinung.
Ja, sehe ich absolut genauso!
Natürlich befindet man sich in einem Ausnahmezustand, aber „ooch, ich kann nicht dabei sein“?
Also bitte! Aber gut, das ist Deine Meinung.

@pokpok
Hab ich auch gelesen, da ist man einfach nur fassungslos … :vv:


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21.03.2014 um 21:45
@pokpok
Ich meinte Dich gar nicht, sondern @Nightshot - sorry. ;)
DiePandorra schrieb:Natürlich befindet man sich in einem Ausnahmezustand, aber „ooch, ich kann nicht dabei sein“?
Also bitte! Aber gut, das ist Deine Meinung.


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pokpok
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21.03.2014 um 22:10
@DiePandorra
Dachte ich mir schon. ;)


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KillingTime
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Bis bald...wir sehen uns.

22.03.2014 um 00:47
@pumpkin

Als Kind hatte ich ein Meerschweinchen, was dann gestorben war. Ich glaube wir haben das in die Mülltonne getan.


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Bis bald...wir sehen uns.

22.03.2014 um 01:42
Ich kanns ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wenn man sich, kurz nachdem das letzte Haustier gestorben ist, schon wieder ein neues anschafft. Wie ein Auto, das leicht ersetzt werden kann. Mein Kater ist vor drei Jahren gestorben und ich bin noch lange nicht so weit, mir wieder ein Haustier anzuschaffen. Ich bin mit Katzen aufgewachsen, das waren vor meinem Kater immer welche, die uns zugelaufen sind oder Nachbarskatzen, die dann lieber bei uns waren als bei den Nachbarn. Aber die Bindung zu ihm war eine ganze andere als zu den Vorgängern und es ging nicht nur mir so, sondern meiner ganzen Familie, sogar meinem Papa, obwohl er zu Katzen sonst emotionalen Abstand hält. Meine Mama und ich heulen uns teilweise heute noch voll, wenn wir über meinen Kater reden. Das mag auf Außenstehende total übertrieben wirken, aber er war ein Familienmitglied und man hat es nicht kommen sehen. Eine halbe Stunde vorher war er noch putzmunter und dann liegt er tot im Garten. Meine Familie hat ihn im Garten begraben und einen Baum am Grab gepflanzt. Ich konnte leider nicht da sein, vielleicht ein Punkt, warum ich das nicht wirklich gut verarbeiten kann, bis heute nicht.


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Nightshot
ehemaliges Mitglied

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22.03.2014 um 02:56
@DiePandorra
In meinem Fall war es aber so das ich nach Wochen sofort wieder ein neues Haustier mir geholt habe weil ich 2 habe und das eine auch so gelitten hat alleine, nichts mehr gefressen und lustlos war.

Wie gesagt ich hatte selbst ein schlechtes Gewissen gleich wieder ein neues her zu tun, nur verstehe ich euch nicht ganz was das bringt wenn man ewig wartet, es gibt genug Tiere die im Tierheim leiden und auf ein neues Zuhause warten.
Wichtig ist das man es im Herzen behält das Alte und es nie vergessen wird.
Ich könnte nie Tierhändler oder so etwas sein weil ich Tiere liebe und ins Herz schließe für mich sind meine 2 Haustiere viel wert und ich behandle sie so, das ich mir kaum vorstellen kann das sie es irgendwo besser hätten...

Je mehr man ein Tier liebt desto weniger erträgt man dessen Leid.
Ich habe meinem verstorbenen Haustier zuhause noch 2 Tage vorher die letzte Ehre erwiesen, danach ging es dann ganz schnell wie im Film.

Ich war dann so K.o psychisch das ich fast verrückt geworden bin weil ich nichts mehr tun konnt für mein Tier, hätte nichts gebracht wenn ich die letzte Stunde noch dabei gewese wäre, außer das wer die Psychiatrie verständigt hätte.

Das ich dafür Kritisiert werde kann ich nicht ganz verstehen, es kann eben nicht jeder.
Mein Haustier hat das aber sicher gespürt und gewusst das ich das nicht kann, deswegen denke ich das ich nichts falsch gemacht habe. (Hoffe ich mal)

@Daenerys
Daenerys schrieb:Ich kanns ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wenn man sich, kurz nachdem das letzte Haustier gestorben ist, schon wieder ein neues anschafft. Wie ein Auto, das leicht ersetzt werden kann
Ja dann musst mal ins Tierheim gehen arbeiten, ich hab das gemacht wurde vom Gericht zu Sozialstunden verurteilt und habe mir natürlich das Tierheim ausgesucht zum ableisten...

Wenn dann da verzweifelte Tiere siehst und verängstigte die geschlagen, Misshandelt, ausgesetzt worden und traurig sind, sie einfach nur Geborgenheit suchen bei einem Menschen der sie normal behandelt akzeptiert wie sie sind, um sich entfalten zu können und in ruhe zu leben...
Dann muss man sich entscheiden was ist wichtiger die Ehre dem verstorbenen Tier oder anderen zu helfen, ich denke das Beste ist Beides.
Ich weiß nicht wie Tiere in dem Stück genau denken, aber vielleicht wäre es dem verstorbenen lieber anstatt nur ihm die Ehre zu erweisen, schnell einem anderen Tier zu helfen.

Wenn ich sterbe wäre es mir auch lieber anstatt lange herum zu tun, einem anderen Kind zu helfen das nichts hat wenn ich es mir wünschen könnte.


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