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Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

35 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tiefsee, Kalmare, Kraken ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

15.09.2026 um 21:22
Inspiriert von Kephalopyrs Thread


Tintenfische, Kraken, Kalmare, Sepien und Oktopoden

interessiert mich,ob ihr euch für Kopffüsser interessiert.

Kopffüßer (Cephalopoda) werden in zwei Hauptgruppen unterteilt: die Außenschaler (mit äußerer Schale) und die Innenschaler (mit innerer oder rückgebildeter Schale). Weltweit gibt es heute rund 800 lebende Arten in Hunderten von Gattungen. Außenschaler sind

Nautilus (Perlboote)


images.webp

zu denen auch diese fossilie Arten gehören

Orthoceras BW



Allonautilus (wird von manchen Forschern als eigene Gattung geführt). In der Umfrage werden beide zusammen genannt.


images


Zehnarmige Tintenfische (Decabrachia):

Kalmare

adobestock 520772394min-1140x662


Sepien / Tintenschnecken


04C815CA-F9F3-4FE1-8404-7B5B5DB57281-102Original anzeigen (1,0 MB)


Zwergsepien (Sepiolida) Posthörnchen


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Achtarmige Tintenfische (Octopodiformes):

Echte Oktopusse / Kraken


csm oktopus-2178833292-c-GettyImages 045


Vampirtintenfische

Vampiroteuthis-infernalis 2011MBARI


Darüber hinaus gab es noch fossilie Kopffüßer, die

Ammoniten

ammonit-rekonstruktion-urzeit

Und die

Belemniten

belemnite-art


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Für keine
7 Stimmen (22%)
Für alle Kopffüßer Arten
17 Stimmen (53%)
Nautilus (Perlboote) und Allonautilus
1 Stimme (3%)
Kalmare
1 Stimme (3%)
Sepien
0 Stimmen (0%)
Zwergsepien
1 Stimme (3%)
Echte Oktopusse / Kraken
4 Stimmen (13%)
Vampirtintenfische
0 Stimmen (0%)
Ammoniten
0 Stimmen (0%)
Belemniten
1 Stimme (3%)

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

16.09.2026 um 04:58
Nanaimoteuthis haggarti war ein riesiger, 2008 entdeckter, flossentragender Oktopus aus der späten Kreidezeit, der anhand fossiler Kiefer (Schnäbel) auf eine potenzielle Länge von bis zu 19 Metern geschätzt wurde. Damit übertrifft er in den Größenschätzungen den heute lebenden Riesenkalmar. Einige Forscher bewerten die Maximalwerte allerdings als spekulativ und vermuten die tatsächliche Größe eher am untereren Ende dieser Spanne. Sollte dieser Oktopus jedoch wirklich dieser Größe erreicht haben, war er der größte Kopffüßer, der jemals gelebt hat.
Das Tier gehört zur Gruppe der flossentragenden Oktopusse (verwandt mit heutigen Regenschirm- oder Dumbo-Oktopussen) und unterscheidet sich damit grundlegend vom klassischen Kalmar. Am Anfang dachte man,dass Nanaimoteuthis haggarti eines Vampirtintenfisch gleicht, aber das hat sich später nicht bestätigt.
Man hat Fossilien seines Schnabels gefunden, die große Abnutzungen besaßen,das zeigte, dass das Tier ein aktiver Fleischfresser war, der harte Schalen und Knochen knacken konnte.
Vielleicht war er damit ein Top-Prädator seiner Zeit,der sogar große Meeresreptilien wie Mosasaurier jagdte, doch auch das ist nicht geklärt.

Die Rekonstruktion seines Schnabels mit die Abnutzungen

Screenshots aus dem Video im Link


IMG 20260916 045731


IMG 20260916 045705


https://www.geo.de/natur/tierwelt/19-meter-langer-riesenkraken-rekonstruiert-37339084.html


riesenkrake-pr

Aktuelles Bild, wie man sich Nanaimoteuthis vorstellt.



Nanaimoteuthis haggarti preying upon a mOriginal anzeigen (3,9 MB)

Nanaimoteuthis mit einem Mosasaurier.

dljum0dj41xg1Original anzeigen (1,4 MB)



nanaimoteuthis haggarti goji center conc

Und mit einem T Rex, aber das ist rein Spekulativ, gehörte der T Rex ganz bestimmt nicht zu seinen Beutetieren,da zwei unterschiedliche Lebensräume, die sie eigentlich kaum begegnen würden (ausser ein T Rex mußte durch tiefes Wasser schwimmen und da Wasser nicht sein Element war, könnte der Oktopus im Vorteil sein).

Größenvergleiche


size commparison Cretaceous predators.webp


Tusoteuthis war ebenfalls ein Kopffüßer aus der Kreidezeit. Er schaffte es jedoch nur auf 3 Meter und hatte die Größe von heutigen Tieren. Auch bei ihm dachte man damals,dass er eines Vampirtintenfisch gleicht, wie hier

tusoteuthis-size

oder eines Kalmar


KU-Squid26Mosasaur.webp

Heute jedoch geht man auch davon aus,dass sie näher mit Kraken und Oktopusse verwandt waren. Die Gattung Tusoteuthis wurde später auch zu Enchoteuthis verschoben.

Sah dann dieser Kopffüßer so in etwa aus?


Restoration of Enchoteuthis


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17.09.2026 um 03:10
Finde sie interessant und vielfältig. Passend dazu: Da wir direkt an der Küste leben, schaue ich häufiger, ob in einem Gezeitenpool ein Oktopus zurückgeblieben ist. Gestern haben wir erstmal einen gesehen, besser gesagt: Ich bemerkte eine Bewegung im Wasser eines solchen Gezeitenpools die mir danach aussah als ziehe sich ein Oktopus zurück, sah das Tier selbst aus meinem Blickwinkel nicht. Mein Mann sah von der anderen Seite einen, seiner Beschreibung nach, ca. 10 cm langen, schwarzen/dunklen Oktopus mit weißen Punkten. Gesehen habe ich ihn nicht mehr.
Die Beschreibung wirkte mir nach Wikipedia: Pinnoctopus macropus, aber der kommt hier nicht vor.
Ich konnte bislang nicht herausfinden welche Art es sein könnte. (Wo: Chile, Region Antofagasta.)
Grundsätzlich kommt nur in Frage:
https://www.subpesca.cl/portal/sitio/Institucionalidad/Comites-de-manejo/Comite-de-manejo-de-recursos-bentonicos-de-la-Region-de-Magallanes-y-Antartica-Chilena/821:Pulpo
Wikipedia: Octopus mimus (Ggf. waren die von meinem Mann gesehenen "weißen Punkte" schlichtweg die Saugnäpfe.)


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17.09.2026 um 03:41
@Raspelbeere

Ich würde auch Octopus minus vorschlagen




images

Schade,dass du kein Foto gemacht hast, gerade wir hier in Deutschland und Europa wären Tierbilder aus anderen Ländern und Kontinenten sehr spannend.


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17.09.2026 um 12:38
Zitat von orletsorlets schrieb:Schade,dass du kein Foto gemacht hast, gerade wir hier in Deutschland und Europa wären Tierbilder aus anderen Ländern und Kontinenten sehr spannend.
Ja, das ist schade, und auch, dass ich ihn gar nicht gesehen habe.
Der Oktopus war aus meinem Blickwinkel gar nicht sichtbar, nur die Wasserbewegung, aus dem Blickwinkel meines Mannes für evl. eine Sekunde oder weniger (wir sind in etwas Abstand, etwas versetzt gegangen), und er sah auch nur wie das Tier sich zurückzog in eine Felsspalte. Wir haben den Oktopus gar nicht irgendwo sitzen sehen. So schnell kriegt man keine Kamera oder ein Handy aus der Tasche, und eingeschaltet, und draufgehalten.


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18.09.2026 um 04:51
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ich konnte bislang nicht herausfinden welche Art es sein könnte. (Wo: Chile, Region Antofagasta.)
Außer den Octopus minus, kenne ich noch 5 andere Arten, die in Chile aus deiner Region vorkommen:

Patagonischer Roter Oktopus (Enteroctopus megalocyathus)

Tiefsee Octopuse
Graneledone sellanesi und
Opisthoteuthis bruuni.
Einer davon erst dieses Jahres neu entdeckt.

"Baby Octopus" (ich bin mir nicht sicher,ob der wirklich so heißt)
(Robsonella fontaniana)

Osterinsel-Oktopus
(Callistoctopus rapanui)

Gibt bestimmt noch ein paar mehr, aber ich kenne nur diese hier.

Von all den, passt Octopus minus jedoch am besten.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:(Ggf. waren die von meinem Mann gesehenen "weißen Punkte" schlichtweg die Saugnäpfe.)
Octopus-Mimus-1

Wie hier auf dem Foto rechts.


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18.09.2026 um 05:30
Kopffüßer nutzten Knochen für Kunstwerke (Beitrag von 17)
Zitat von 1717 schrieb am 18.11.2011:Ein prähistorischer Riesenkrake könnte aus diesen Ichthyosaurier-Knochen ein Selbstportrait gebastelt haben. Seit 50 Jahren rätselt man über die merkwürdige Zusammenstellung der Fossilien. Nun kommt ein Wissenschaftler zu dem Schluss, dass sie den Tentakel eines dieser Riesenkraken darstellen sollen.

Klingt verrückt, wird angezweifelt, aber wir wissen, dass Kopffüßer sehr intelligent sind, warum also nicht auch in der Trias?
Weil bis heute keine gigantisch großen Kraken oder andere Kopffüßer aus der Trias bekannt sind.
@17 schrieb diesen Beitrag 2011.
Im Jahr 2011 stellte der Wissenschaftler Mark McMenamin die Vermutung auf, dass seltsame Muster auf versteinerten Ichthyosaurier-Knochen in Nevada das Werk eines riesigen, 30 Meter langen Kopffüßers aus der Zeit der Trias seien.
Die meisten Paläontologen lehnten diese Idee heute jedoch ab. Sie wiesen darauf hin, dass es bis jetzt keine einzigen Fossilienbelege für einen derart großen Kopffüßer aus der Trias gebe.
Nanaimoteuthis haggarti existierten in der späten Kreidezeit (vor etwa 84 Millionen Jahren), also Millionen von Jahren nach der Trias. Einige Forscher zweifeln selbst diese Größe von 19 Meter an.


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18.09.2026 um 12:48
Zitat von orletsorlets schrieb:Wie hier auf dem Foto rechts.
Das war meine Vermutung.
Zitat von orletsorlets schrieb:Außer den Octopus minus, kenne ich noch 5 andere Arten, die in Chile aus deiner Region vorkommen:
Von denen wäre es m.E. aber unwahrscheinlich, einen davon (wohl ein Jungtier) in einem kleinen Gezeitentümpel in der Region Antofagasta zu finden. Auszuschließen ist es natürlich nicht; die Tierauffangstation hatte hier schon mit Humboldt-Pinguinen zu tun.
Zitat von orletsorlets schrieb:Von all den, passt Octopus minus jedoch am besten.
Ja.


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18.09.2026 um 16:22
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Humboldt-Pinguinen
Wie auch der Humboldt Kalmar(Dosidicus gigas), die ich sehr interessant finde. Kommunizieren mit Farbwechsel und Lichtblitzen untereinander. Man hat festgestellt,dass die verschiedenen Farben die sie erzeugen, eine eigene Bedeutung haben.


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18.09.2026 um 23:07
Youtube: Video aus 600 Metern Tiefe zeigt erstmals Koloss-Kalmar  | #ntv
Video aus 600 Metern Tiefe zeigt erstmals Koloss-Kalmar | #ntv
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Wer das noch nicht kennt, letztes Jahr wurde in der Tiefsee zum ersten Mal ein Koloss Kalmar lebend in seinem Lebensraum gefilmt. Allerdings war es ein Baby mit 30 cm Größe. Ausgewachsene Exemplare sollen bis 14 m werden. Man ging immer davon aus,dass sie extrem stark seien, dabei sind ihre Fangarme nicht sehr muskelös. Die größte Kraft sitzt in ihrem Schnabel, die eine Beisskraft von 1.800 Newton erreichen können,welches die Beißkraft von Löwen entspricht. Ein Jaguar erreicht eine Beisskraft bis 2.000 Newton und kann damit den Panzer von Schildkröten knacken.
Wenn das nicht schon erstaunlich ist, gibt es noch eine unglaubliche Steigerung. Der Palmendieb zum Beispiel, erreicht eine Zangenkraft von bis zu 3.300 Newton und ist so stärker als die Beißkraft der meisten terrestrischen Raubtiere.


Palmendieb-Birgus-latro-02


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19.09.2026 um 00:35
Zitat von orletsorlets schrieb:Und mit einem T Rex, aber das ist rein Spekulativ
Ich habe aus diesem Bild ein kurzes KI Video gemacht.


Dateianhang: BildzuVideo09160326_1789522103746.mp4 (4941 KB)

Könnte man es sich so vorstellen, wenn es diese Szene tatsächlich gegeben hätte?


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19.09.2026 um 22:22
Youtube: Magnapinna BigFin Squid Attacking | Deep Ocean ROV Footage
Magnapinna BigFin Squid Attacking | Deep Ocean ROV Footage
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Wunderschöner Magnapinna Großflossen Kalmar, mit Tentakeln, die bis 7 Meter lang werden können.

Man kennt mittlerweile 9 Arten, wovon drei davon mit (Magnapinna) - atlantica,
-talismani und - pacifica sicher (voneinander) bestimmbar sind (und so eine eigene Art bekommen haben). Die anderen 6 sind noch so unbestimmt, dass sie nur "sp" oder "spec" (species) bekamen, die mit unterschiedlichen Nummerierung voneinander getrennt werden.


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20.09.2026 um 02:55
Zitat von orletsorlets schrieb:Wie auch der Humboldt Kalmar(Dosidicus gigas), die ich sehr interessant finde. Kommunizieren mit Farbwechsel und Lichtblitzen untereinander. Man hat festgestellt,dass die verschiedenen Farben die sie erzeugen, eine eigene Bedeutung haben.
Die waren mir zwar schon bekannt, sind aber trotzdem arg erwähnenswert.

Auch eine interessante Sache, dir ggf. bekannt, aber ebenso teilenswert:
Oktopoden können kurzzeitig das Wasser verlassen, um zwischen Gezeitentümpeln zu wechseln oder wieder ins offene Meer zu gelangen und können kurzzeitig sogar Beute an Land verfolgen.

Nachtrag: Ein Oktopus-Schnabel gehört zu den Dingen, die ich gerne mal an einem Strand finden würde.
(War auch auf meiner "möchte ich finden" Liste und habe ich bereits zweimal gefunden: Die "Laterne des Aristoteles", die Kauwerkzeuge eines Seeigels. Selten gut erhalten, da Vögel Seeigel meist beginnend von der Seite her aufbrechen.)


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20.09.2026 um 05:01
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Auch eine interessante Sache, dir ggf. bekannt, aber ebenso teilenswert:
Oktopoden können kurzzeitig das Wasser verlassen, um zwischen Gezeitentümpeln zu wechseln
Ja,das ist mir bekannt. Es sind drei Arten, die das machen. Besonders beim Algen Oktopus aus Australien,Philippinen und Indonesien ist das der Fall und als einziger auch bekannt,dass er das regelmäßig macht. Hin und wieder (aber nicht so oft wie dieser) macht es auch der Ader Oktopus aus dem westlichen Pazifik und des Indopazifiks in Indonesien, Bali und die Philippinen. Wie der andere,dritte Oktopus heißt,der das auch macht, weiß ich gerade nicht.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Oktopus-Schnabel gehört zu den Dingen, die ich gerne mal an einem Strand finden würde.
Sowas möchte ich auch schon immer haben.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Die "Laterne des Aristoteles", die Kauwerkzeuge eines Seeigels
Hast du sowas? Kannst uns ein Bild davon machen? Danke :)


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20.09.2026 um 13:54
Ja, ich habe die "Laterne des Aristoteles" aufbewahrt und davon nach Fund auch gleich Fotos gemacht da das Objekt sehr zerbrechlich ist.


lantern ari1Original anzeigen (1,1 MB)

lantern ari2Original anzeigen (1,1 MB)


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20.09.2026 um 20:04
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ja, ich habe die "Laterne des Aristoteles" aufbewahrt
Die sieht wirklich sehr schön aus


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21.09.2026 um 20:02
Zitat von orletsorlets schrieb:Wunderschöner Magnapinna Großflossen Kalmar
Es gibt neue Aufnahmen von diesem Kalmar. Wie findet ihr den ?

Youtube: Rare Bigfin Squid Spotted in Deep Sea of Cook Islands | Nautilus Live
Rare Bigfin Squid Spotted in Deep Sea of Cook Islands | Nautilus Live
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Auch hier sind sehr schöne Aufnahmen

Youtube: Magnapinna - Bigfin squid. A rare sighting in the Tonga Trench!
Magnapinna - Bigfin squid. A rare sighting in the Tonga Trench!
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Mit diesen dünnen Tentakeln kann er wohl nicht nach wehrhafter Beute jagen und fangen, wie die anderen.
Ich gehe davon aus, dass der Großflossen Kalmar kein aktiver Jäger, sondern ein Lauerjäger ist und wie im Video gezeigt, seine langen Tentakeln nach Beute am Boden abtasten und dann fangen.

Warum so dünne Tentakeln?
Wahrscheinlich bemerken seine Beute diese nicht wirklich, wenn die über sie abtasten.

Warum so lang?
Vielleicht deswegen, damit sein Körper vom Boden weit entfernt ist und er so nicht gleich bemerkbar ist.


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21.09.2026 um 21:56
Äußerst interessant :)
Zitat von orletsorlets schrieb:Warum so lang?
Vielleicht deswegen, damit sein Körper vom Boden weit entfernt ist und er so nicht gleich bemerkbar ist.
Auch vorstellbar: Lange Tentakeln halten die Beute länger vom (größeren Teil des) Körpers weg, was Verletzungen durch die Beute minimiert.
Wenn dafür dünnere Tentakeln ausreichen, umso vorteilhafter, da weniger Körpermasse wachsen muss. (Denke da auch an andere Tiere mit langen, dünnen Greifwerkzeugen, sowie solche die - wennauch das hier m.E. eher nicht der Fall sein wird - Wehrhaftigkeit durch scheinbare Körpermasse vortäuschen anstatt diese tatsächlich zu besitzen. Sich verhalten können, und ggf. auch aussehen, als sei man riesig obwohl man klein ist spart Energie, es muss weniger Nahrung aufgetrieben werden bei vergleichbarem Effekt.)


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21.09.2026 um 22:37
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Lange Tentakeln halten die Beute länger vom (größeren Teil des) Körpers weg, was Verletzungen durch die Beute minimiert.
Kann auch gut sein, das wäre wie bei Zitterspinnen. Die können so große wehrhafte Beute in einem Sichersheitsabstand im Schacht halten. Mich hat mal ein Nachbarskind gefragt, ob Spinnen und Krake verwandt sind ( 8 Beine und 8 Fangarme). Beide gehören zu den Urmündern. In der Vergangenheit hatten sie gemeinsame Vorfahren . Diese lebten ca. über 550 Millionen Jahren im Präkambrium, noch vor der sogenannten "Kambrischen Explosion". Diese Ur-Vorfahre war vielleicht ein sehr einfaches, wurmähnliches Ur-Bilaterium (ein zweiseitig symmetrisches Urtier), aus dem sich später alle komplexeren Tiere entwickelten. Im Kambrium, vor ca.rund 500 Millionen Jahren, lebte im Meer mit Mollisonia symmetrica,ein Gliederfüßer, am Meeresgrund, der Vorfahre aller Spinnentiere sein könnte.

Prähistorische (und ausgestorbene) Spinnentiere (Beitrag von orlets)

Somit könnten Spinnen eine marine Vergangenheit haben und zeigte wiederrum, dass sich die evolutionäre Entwicklung zwischen Spinnen und Kopffüßern getrennte Wege gingen.


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22.09.2026 um 07:10
"Insgesamt wurde sie von 77 Mitgliedern mindestens einmal gelesen"

Und nur 23 Stimmen? Ihr dürft gerne mit machen, danke :)


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