Natur
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

44 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tiefsee, Kalmare, Kraken ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

22.09.2026 um 13:26
Zum ersten Mal gefilmt! Ein Pottwal frisst einen Riesenkalmar


Youtube: Epic Moment: Sperm Whale Surfaces with Giant Squid!
Epic Moment: Sperm Whale Surfaces with Giant Squid!
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


(und ich hoffe nicht,dass das KI ist)

Ein Screenshot aus diesem Kurzvideo


IMG 20260922 132550


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

22.09.2026 um 23:59
Seit dem Perspektivenwechsel bzw. Paradigmenwechsel durch den Informanten Alexander Laurent interessieren mich diese Kopffüssler ungemein.
Ebenfalls zugehörig die Krebse & Spinnen.

Erklärt zumindest auch die tiefgründige Urangst vieler Menschen gegenüber der Spinnen (siehe Matrix Maschinen).

Passend dazu die adelige Blaublütertheorie durch das Kupfer & nicht Hämoglobin.

Außerdem sehr spannend dazu die 9 Gehirne des Oktopuses.


1x zitiertmelden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

23.09.2026 um 08:08
Ich hätte da noch jemanden, der zwar hier ein bisschen OT ist, aber faszinierend ist er auf jeden Fall:

Pfeilschwanzkrebs

https://www.arte.tv/de/videos/116710-082-A/mit-offenen-augen/


1x zitiertmelden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

23.09.2026 um 13:25
Zitat von emzemz schrieb:der zwar hier ein bisschen OT
Aber sowas von OT :D

Alles gut, denn
Zitat von emzemz schrieb:aber faszinierend ist er auf jeden Fall
:)


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

23.09.2026 um 13:35
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Auch vorstellbar: Lange Tentakeln halten die Beute länger vom (größeren Teil des) Körpers weg, was Verletzungen durch die Beute minimiert.
Ich habe ein Video gefunden, die erklären könnten, warum diese so langen Tentakeln haben.

Youtube: Der tiefste Tintenfisch im Ozean: Der Großflossenkalmar
Der tiefste Tintenfisch im Ozean: Der Großflossenkalmar
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.



melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

25.09.2026 um 09:24
Ich interessiere mich für alle Kopffüßer, besonders aber für Kalmare.
Dort wiederrum besonders den Kolosskalmar , die Großflossenkalmare der Gattung Magnapinna und den Mastigoteuthis. Letzterer genannte Kalmar
schwebt wie die Großflossenkalmare in vertikaler Stellung mit nach unten zeigendem Kopf über den Meeresboden.
Die Fangtechnik dürfte so ähnlich wie dieser sein.


maxresdefault

14505492975 df0e1ff487 b

Das sind alles typische Tiefseekalmare. Die Großflossenkalmare sind die Tiefseekalmare, die in tiefsten Stellen vorkommen. Die tiefste Sichtung waren in 6.212 Metern Tiefe im Philippinengraben.
Die Mantellänge beträgt laut Wikipedia nur maximal 50 cm. Die Tentakeln jedoch bis 8 Meter.


IMG 20260923 172558

Die großen Augen der Kalmare sind auch sehr interessant (hier Großflossenkalmar) Bei Kolosskalmare können sie eine Größe von bis zu 30 cm im Durchmesser werden. Forscher gehen davon aus, dass Kolosskalmare nur deshalb große lichtempfindliche Augen entwickelt haben,um ihre einzigen Feinde, die Pottwale zu erkennen,da sie ihre Klicklaute von über 200 bis zu 230 Dezibel nicht hören können und in der Dunkelheit die einzige Möglichkeit ist, die Pottwale rechtzeitig zu erkennen.


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

26.09.2026 um 11:15
Lief gestern auf Dokusat:

https://tv.apple.com/de/episode/oktopusse/umc.cmc.40x81w6t6lulb865hxkp3lk85?showId=umc.cmc.114382umnkwjs0rhuglsm13v5

Denke, da muss man sich anmelden, wenn man es sehen möchte.


1x zitiertmelden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

26.09.2026 um 13:41
Zitat von orletsorlets schrieb am 21.09.2026:Mich hat mal ein Nachbarskind gefragt, ob Spinnen und Krake verwandt sind ( 8 Beine und 8 Fangarme)
Das mit die 8 Beine und die 8 Fangarme, darauf muss man erstmal kommen. Das manche 10 Arme haben, weiß das Nachbarskind nicht, aber gestern Abend stellte er mir eine interessante Frage. Er fragte mich, welche Spinne ähnlich seine Beute fängt, wie ein Großflossenkalmar.
Auf Anhieb ist mir da auf die Schnelle nichts eingefallen. Dann hab ich nachgedacht und es gibt vielleicht doch eine Spinne, mit etwas Ähnlichkeiten : die Kescherspinne aus die Familie der Deinopidae. Diese Spinnen fangen ihre Beute, indem sie ein kleines, quadratisches Fangnetz aktiv wie ein Wurfnetz oder einen Kescher auf vorbeikommende Insekten werfen,die am Boden vorbei kommen.
Die nachtaktiven Spinnen hängen kopfüber an Vegetation und spannen ein spezielles, hochelastisches Fächer- oder Fangnetz zwischen ihren vorderen Beinen auf.Nähert sich ein Beutetier, schnellen die Spinnen blitzartig vor und dehnen das Netz dabei um ein Vielfaches aus, um das Opfer zu umgreifen und einzufangen.


kescherspinne l

Sie besitzen extrem große, leistungsstarke Hauptaugen, mit denen sie Insekten genau anvisieren. Über ihre Augen hab ich Mal einen Beitrag geschrieben,diese sind sehr interessant.

Die speziellen Augen der Tierwelt (Beitrag von orlets)

Großflossenkalmare schweben relativ regungslos im Wasser und lassen ihre extrem langen, rechtwinklig abknickenden Arme wie klebrige Fäden unter sich herabhängen. Die Tentakel sind mit mikroskopisch kleinen Saugnäpfen besetzt. Schwimmt ein kleines Beutetier zufällig gegen diese dünnen Arme, bleibt es an die kleinen Saugnäpfen hängen und wird eingeholt.


FKt230303-Magnapinna-hires 1Original anzeigen (2,3 MB)

Grob gesehen, gibt es da gewisse Ähnlichkeiten.
Zitat von emzemz schrieb:Denke, da muss man sich anmelden, wenn man es sehen möchte.
Ja, leider. Ist bestimmt eine interessante Doku.


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

28.09.2026 um 07:44
2025 wurde aus Hokkaido eine neue Art heteromorpher Ammoniten aus die Familie der Nostoceratidae (Oberkreide) beschrieben : Eubostrychoceras perplexum.


IMG 20260928 072522Original anzeigen (0,7 MB)

https://www.asahi.com/sp/ajw/articles/16018008

FB IMG 1790572847607



FB IMG 1790572838474

Quelle: Facebook

Heteromorph bedeutet im allgemeinen,
"verschiedengestaltig“ oder „von anderer Gestalt“.

Aus dieser Familie gibt es mit dieser Gattung , noch eine andere Art: Eubostrychoceras otsukai. Ebenfalls aus der Oberkreide aus Südafrika, Japan und Madagaskar.


0841

https://www.ammonites.org/Fiches/0841.htm

Eubostry.webp


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

29.09.2026 um 14:00
Ich finde diese Form der Schale ("schraubenartig", die Windungen liegen nicht aufeinander auf) faszinierend, auch, weil man sie vereinzelt noch bei Schnecken findet.


1x zitiertmelden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

29.09.2026 um 16:05
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ich finde diese Form der Schale ("schraubenartig", die Windungen liegen nicht aufeinander auf) faszinierend
Die Natur gab ihnen nicht einfach so diese Form der Schale, sondern dieses schraubenartiges, korkenzieherförmiges Gehäuse (man nennt das auch eine heteromorphe Windung), erfüllte auch einen bedeutenden Zweck. Es war perfekt an eine schwebende, planktonische Lebensweise in der Wassersäule angepasst. Im Gegensatz zu den klassischen, flach aufgerollten Ammoniten waren diese Tiere keine schnellen Schwimmer, sondern nutzten die Strömung aus. Das bizarre Gehäuse erfüllte dabei mehrere evolutionäre und physikalische Funktionen:

Das schraubenartige Gehäuse von Eubostrychoceras war im Inneren in gas- und flüssigkeitsgefüllte Kammern unterteilt. Computersimulationen und biomechanische Modelle zeigen, dass diese dreidimensionale Anordnung zu einer extremen hydrostatischen Stabilität führte,das bedeutet, dass das Gas und die Flüssigkeit in den Kammern des Gehäuse, extrem stark nach oben hin abnimmt. Der Schwerpunkt lag so unter dem Auftriebsschwerpunkt, dass das Tier stabil und aufrecht im Wasser schwebte, ohne das es im Wasser hin und her zu trudelt.

Die korkenzieherartige Spirale sorgte also dafür, dass der Schwerpunkt des Weichkörpers exakt unter den gasgefüllten Kammern lag. Dadurch schwebte Eubostrychoceras perplexum mit neutralem Auftrieb senkrecht im Wasser.
Auch Eubostrychoceras otsukai, auf dem Foto unten, schwamm daher ganz bestimmt senkrecht im Wasser und nicht wie dort auf dem Bild gezeigt. Ich habe nur kein anderes gefunden.

Im großen und ganzen waren sie eine hochspezialisierte und evolutionäre Anpassung an einen bestimmten Lebensstil im Ozean der späten Kreidezeit.
Aber genau diese Hochspezialisierung waren diese Kopffüßer besonders verwundbar. In der Evolutionsbiologie gilt oft die Regel: Extreme Spezialisierung ist in stabilen Zeiten ein riesiger Vorteil – bei abrupten Umweltkatastrophen wird sie jedoch zum Todesurteil.
Wir werden nie wirklich heraus finden können, was vor Millionen von Jahren noch für ungewöhnliche Kopffüßer gegeben hatte. Nach aktuellen wissenschaftlichen Schätzungen zufolge sind heute etwa 10.000 bis 30.000 prähistorische und ausgestorbene Kopffüßer Arten als Fossilien nachgewiesen, während auf der Erde heute leider nur noch rund 800 bis 1.000 lebende Arten existieren. Zudem sind
Weichkörper Kopffüßer, wie Kalmare und Kraken, die kein Gehäuse haben, sehr selten.


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

01.10.2026 um 21:37
Am 8. Oktober ist Welt-Oktopus-Tag

original-1133303c70eaa6c4f8fc10b36419d4e
Über Jahrhunderte hinweg eilte den Tieren der Ruf voraus, mordende Monster zu sein. Das hat sich erst spät geändert. Heute steht die Intelligenz der Tiere im Fokus
Quelle:

https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/oktopus-meerestiere-tintenfische-monster-mythos

Ja, wenn das so ist :)


ef955b358a41296ac6f3579551728e2f


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

02.10.2026 um 08:09
Zwei Aufnahmen, die bei der Veröffentlichung als Sensationsaufnahmen genannt wurden, da sie spektakuläre, seltene oder völlig unerwartete Videoaufnahmen lieferten.

Ein Kalmar hat einen großen Fisch erbeutet und drückt während es beginnt zu fressen,die Kiemen zu, um es zu ersticken.

e5a36kmtrp861


IMG 20261001 165143Original anzeigen (0,7 MB)

Sobald ein Kalmar seine Beute mit den Fangarmen gegriffen hat, führt er sie zu seinem scharfen, papageienartigen Schnabel. Beim Zubeißen injiziert er über den Speichel proteinhaltige Toxine (oft als Cephalotoxine bezeichnet). Das Gift blockiert das Nervensystem der Beute und lähmt sie innerhalb von Sekunden. Dies verhindert, dass ein zappelnder Fisch entkommt. Kalmare sind Freischwimmer, die daher oft Fische in verschiedenen Größen fangen und erbeuten, da brauchen sie ihren Gift (welches für den Menschen nicht gefährlich ist), bevor dieser entkommt. Wenn ein Kalmar von größeren Raubfischen wie Haien oder Meeressäugern angegriffen wird, dient das Gift als letztes Verteidigungsmittel, da sie sonst keine weiteren Schutzmaßnahmen wie einen harten Panzer haben. Ein schmerzhafter Biss mit giftigem Speichel kann einen Angreifer dazu bringen, vom Kalmar abzulassen, sodass dieser flüchten kann. Sie sind wichtige Nahrung für viele Meerestiere.

Kraken hingegen findet man von dagegen hauptsächlich am Meeresboden und ernähren sich überwiegend von Krebsen, Krabben, Muscheln und Fischen. Da diese Beutetiere oft harte Panzer, Scheren oder Stacheln besitzen, spritzen Kraken ihnen beim Biss mit ihrem scharfen Schnabel ebenfalls Gift ein. Das Gift lähmt das Nervensystem oder das Herz des Opfers blitzschnell, sodass es sich nicht mehr wehren oder den Kraken verletzen kann. Das Gift der meisten Kraken ist für den Menschen ebenfalls nicht gefährlich, die Ausnahme macht jedoch die kleine Blaugeringelte Krake Hapalochlaena maculosa, die als sehr giftig zählt und mit ihrem Gift auch Menschen töten kann.

images 2


Die zweite Sensationelle Aufnahme zeigt ein Tiefsee Kalmar, der seine Eier zwischen ihren Armen und Tentakeln getragen hat.


1f4e58baacb53a9b5d5c6b42970c1a2e


1x zitiertmelden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

04.10.2026 um 00:57
Extrem seltener Tiefseekalmar erstmals lebend gefilmt
2b54fe1d-8a1d-4e15-af63-f0bbae788ce8
Der in 2100 Metern unter der Oberfläche des antarktischen Weddellmeers gefilmte Tiefseekalmar Gonatus antarcticus trägt zahllose Saugnapfspuren auf seinem Mantel. Ansonsten wirkte das Exemplar aber recht gesund und munter.
Bisher hatte man die schwer fassbare Kreatur nur als Kadaver in Fischerei-Beifang dokumentiert. Nun schwamm das Tier in der Antarktis einem Tauchroboter vor die Kamera
Quelle: https://www.derstandard.de/story/3000000273821/extrem-seltener-tiefseekalmar-erstmals-lebend-gefilmt

Hier das Video dazu.

Youtube: First live sighting of massive Antarctic squid caught on camera by Nat Geo
First live sighting of massive Antarctic squid caught on camera by Nat Geo
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.



Gonatus antarcticus kommt in den Gewässern des Südlichen Ozeans vor . Sein Verbreitungsgebiet ist möglicherweise zirkumpolar (also um den Pol herum) mit einer hauptsächlichen antarktischen und subantarktischen Verbreitung. Er wird bis ein Meter groß.


Hier geh ich Mal kurz auf die Schnäbel der Kopffüßer ein, der Papageienähnlich ist.
Hier von einem Papagei


teaser-jpg--58005-

Hier ein Kalmarschnabel (Humboldkalmar)


c45ae851-0001-0005-0000-000001134022 w28

Und hier von einer Krake (Octopus)


images 1


Obwohl beide ähnlich aufgebaut sind, unterscheiden sie sich jedoch in Form, Proportionen und Funktion, was an die jeweilige Lebensweise und Jagdtaktik angepasst ist.


Der Schnabel von Kalmaren sind für schnelles Zerschneiden von Fleischstücken, sowie das abreißen von agiler Beute gemacht, da er ein schneller Freischwimmer ist. Diese sind kurz, gedrungener und extrem kräftig gebaut.
Besitzt teils eine extreme Härte-Graduierung zur scharfen Spitze hin.

Der Schnabel von Kraken, die sich hauptsächlich am Meeresboden aufhalten, sind für das Aufbrechen, Bohren und das Knacken von harten Panzern, wie von Krebse und Muscheln (ihre Hauptspeise) erschaffen worden. Der Schnabel dieser Kopffüßer sind im Gegensatz zu Kalmaren länglicher, schärfer und messerartig geschliffen,diese arbeiten oft zusammen mit Gift aus dem Speichel), um Beute im Panzer zu lähmen.


Der Schnabel eines Papageis ist ein extrem vielseitiges Werkzeug zum Knacken, Greifen, Klettern und Fühlen.Er ist quasi seine "dritte Hand" Im Gegensatz zum Schnabel von Tintenfischen besteht er nicht aus Chitin, sondern aus einem Knochenkern, der von einer harten Hornschicht (Keratin) überzogen ist.


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

04.10.2026 um 19:57
Zitat von orletsorlets schrieb:Ein Kalmar hat einen großen Fisch erbeutet und drückt während es beginnt zu fressen,die Kiemen zu, um es zu ersticken.
Über dieses GIF habe ich nun ein Bericht darüber gefunden,um mehr Informationen zu gelangen.
Überlebenskampf in der Tiefsee

Meeresforscher haben mit einem Tauchroboter bisher nie gesehene Szenen gefilmt. Sie zeigen den Kampf zwischen einem Kalmar und einem Tiefseefisch, der seinen Tentakeln entkommen will.
Tiefseekalmare leben in einer Meerestiefe von bis zu 4500 Metern. Das Exemplar im Video, ein Vertreter der Art Gonatus onyx ist ein Räuber, der sich nicht mit kleiner Beute zufrieden gibt. Er hat sich einen Tiefseetint der Art Pseudobathylagus milleri geschnappt, indem er sich ihm genähert und blitzschnell seine zwei langen Tentakel ausgefahren hat, um sein Opfer in einer tödlichen Umarmung festzuhalten.
Gonatus onyx ist ein Kalmar, der circa bis 18 cm groß wird und auch seine Beute, der Tiefseefisch Pseudobathylagus milleri erreicht diese Größe (laut Wikipedia). Also nicht soo groß,auf der Aufnahme wirkt es größer. Hier ist das richtige Video davon. Sehr tolle Aufnahmen,

Youtube: The law of beak and claw
The law of beak and claw
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.
Die mit Saugnäpfen und Widerhaken besetzten Tentakel lassen dem Fisch kaum eine Chance auf ein Entkommen, während der Kalmar seinen scharfen Schnabel ins Fleisch des Opfers bohrt. Aber so leicht gibt sich der Tiefseetint nicht geschlagen: Seine Wunderwaffe: Er kann gezielt einzelne Schuppen abwerfen. Im Idealfall verliert er also höchstens einen Teil seines schuppigen Panzers, während der Kalmar mit leeren Tentakeln davontreibt. Aber eben, man hat nicht immer soviel Glück, wie das Video zeigt.
Quelle: https://www.tierwelt.ch/artikel/wildtiere/uberlebenskampf-in-der-tiefsee-416068
Es sind Aufnahmen, die so bislang noch kein Menschenauge gesehen hat.
Quelle: siehe oben

Der Kalmar wird auch Schwarzaugenkalmar genannt, da ihre Pupille sehr groß und eben schwarz ist


images 1

Ein Foto aus diesem Video, welches auf Facebook zu finden ist

https://www.facebook.com/share/v/1GzsE2QjQg/

Hier trägt der Kalmar seine Eier zwischen seine Fangarme, er pumpt dabei Wasser durch das Gelege, um diese mit Sauerstoff zu versorgen.


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

08.10.2026 um 17:12
Da die Taxonomie (Systematik) der Kalmare extrem umfangreich ist, gibt es weltweit über 120 anerkannte Gattungen, die sich auf knapp 30 Familien verteilen.
Hier ist die vollständige wissenschaftliche Übersicht aller aktuell bekannten 120 Gattungen der Kalmare (Teuthida), aufgeteilt nach ihren beiden großen Unterordnungen, die Schließaugenkalmare und die Nacktaugenkalmare




1.Unterordnung: Schließaugenkalmare (Myopsida)
Dazu gehört zum Beispiel der kalifornische Kalmar (Loligo opalescens) aus der Gattung Loligo.

images 1

Diese Kalmare leben meist in Küstennähe und besitzen eine schützende Hornhaut über den Augen.
Familie Loliginidae (Echte Kalmare)


Gattungen:
Afrololigo
Alloteuthis
Doryteuthis
Heterololigo
Loligo
Loliolus
Lolliguncula
Pickfordiateuthis
Sepioteuthis (Riffkalmare)
Uroteuthis
Familie Australiteuthidae
Australiteuthis



2. Unterordnung: Nacktaugenkalmare (Oegopsida)

Dazu gehört zum Beispiel der Oktopus Kalmar (Octopoteuthis deletron) aus der Gattung Octopoteuthis und der ist so hübsch,da zeig ich gleich 2 Bilder


octopus-squid-meta

20190611T222035Z--bcfaa82a-19cb-49f9-85a.webp



Diese Gruppe umfasst die typischen Hochsee- und Tiefseekalmare. Ihre Augen besitzen keine Hornhaut und liegen frei.

Familie Ancistrocheiridae
Ancistrocheirus

Familie Architeuthidae (Riesenkalmare)
Architeuthis

Familie Bathyteuthidae
Bathyteuthis

Familie Batoteuthidae
Batoteuthis

Familie Brachioteuthidae
Brachioteuthis
Slosarczykovia

Familie Chiroteuthidae (Flutenkalmare)
Asperoteuthis
Chiroteuthis
Grimalditeuthis
Planctoteuthis

Familie Chtenopterygidae (Kammflossenkalmare)
Chtenopteryx

Familie Cranchiidae (Gallertkalmare / Glaskalmare)
Bathothauma
Belonella
Cranchia
Drechselia
Egea
Galiteuthis
Helicocranchia
Leachia
Liguriella
Liocranchia
Megalocranchia
Mesonychoteuthis (beinhaltet den Koloss-Kalmar)
Sandalops
Taonius
Teuthowenia

Familie Cycloteuthidae
Cycloteuthis
Discoteuthis

Familie EnoploteuthidaeAbralia
Abraliopsis
Enoploteuthis
Watasenia (Leuchtkalmare)

Familie Gonatidae (Hakenkalmare)
Berryteuthis
Eogonatus
Gonatopsis
Gonatus

Familie Histioteuthidae (Juwelenkalmare)
Histioteuthis

Familie Joubiniteuthidae
Joubiniteuthis

Familie Lepidoteuthidae (Schuppenkalmare)
Lepidoteuthis

Familie Lycoteuthidae (Wunderlampenkalmare)
Lampadioteuthis
Lycoteuthis
Nematolampas
Selenoteuthis

Familie Magnapinnidae (Langarm-Kalmare)
Magnapinna

Familie Mastigoteuthidae
Idioteuthis
Mastigoteuthis
Mastigopsis

Familie Neoteuthidae
Alluroteuthis
Narrowteuthis
Neoteuthis
Nototeuthis

Familie Ommastrephidae (Pfeilkalmare)
Birdiateuthis
Dosidicus (Humboldt Kalmar*)
Eucleoteuthis
Hyaloteuthis
Illex
Martialia
Nototodarus
Ommastrephes
Ornithoteuthis
Sthenoteuthis
Todarodes
Todaropsis

Familie Onychoteuthidae (Krallenkalmare)
Ancistroteuthis
Calliteuthis
Kondakovia
Notonykia
Onychoteuthis
Onykia
Walvisteuthis

Familie Pholidoteuthidae
Pholidoteuthis

Familie Promachoteuthidae
Promachoteuthis

Familie Psychroteuthidae
Psychroteuthis

Familie Pyroteuthidae
Pterygioteuthis
Pyroteuthis

Familie Thysanoteuthidae (Paravent-Kalmare)
Thysanoteuthis


1x zitiertmelden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

08.10.2026 um 21:11
Newly-discovered-octopus-species
Wissenschaftler haben auf den Galápagos-Inseln eine neu entdeckte Oktopusart, Microeledone galapagensis, gefunden. Charles-Darwin-Stiftung
2015 filmte ein Unterwasserroboter in 1773 Metern Tiefe, diese kleine Krake.
Wissenschaftler haben die Entdeckung einer bisher unbekannten Oktopusart auf den Galapagosinseln bekannt gegeben – und sie wird mit Sicherheit für Aufsehen sorgen. Das Tier mit seiner blauen Haut und den großen Augen passt zwischen die Handfläche und das erste Gelenk des Mittelfingers.
Quelle: https://edition.cnn.com/2026/05/27/science/tiny-blue-octopus-species

Der Bericht von CNN ist jedoch aus diesem Jahr und das hat einen Grund.
Bürokratische Hürden und logistische Probleme verzögerten die Forschung an dem Tier – einem weiblichen Kopffüßer –, obwohl es bereits vor über zehn Jahren von einer Besatzung des Forschungsschiffs E/V Nautilus in Zusammenarbeit mit der Charles-Darwin-Stiftung und der Nationalparkverwaltung der Galápagos-Inseln entdeckt worden war. Der Oktopus traf erst 2022 im Field Museum in Chicago ein.

In einer am 24. Mai in der Fachzeitschrift Zootaxa veröffentlichten Studie identifizierte Janet Voight, emeritierte Kuratorin für Wirbellose am Field Museum, den Oktopus als eine bis dahin unbekannte Art: Microeledone galapagensis.
Quelle: siehe oben


e07cc731eda2f920df77cb3987b76f1f.webp
Ein winziger, leuchtend blauer Oktopus, der in der Nähe der Galapagos-Inseln entdeckt wurde, ist als eine brandneue Art bestätigt worden.

Forscher nutzten fortschrittliche Mikro-Computertomographie, um das seltene Exemplar zu untersuchen, ohne das Lebewesen zu beschädigen.

Die Entdeckung unterstreicht die Bedeutung der unerforschten Tiefsee rund um die Galápagos-Inseln und ihrer verborgenen Ökosysteme.
Quelle: https://ca.news.yahoo.com/tiny-blue-octopus-size-golf-192302196.html


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

08.10.2026 um 22:25
Zitat von orletsorlets schrieb am 16.09.2026:Nanaimoteuthis haggarti war ein riesiger, 2008 entdeckter, flossentragender Oktopus aus der späten Kreidezeit, der anhand fossiler Kiefer (Schnäbel) auf eine potenzielle Länge von bis zu 19 Metern geschätzt wurde
Wie groß diese Kraken sein könnten, kann man sich in etwa hier vorstellen, wenn man dieses atemberaubende Kurzvideo vom Youtuber Julian
Johnson-mortimer sieht, der in hervorragender Qualität prähistorische Tiere wieder in Animationsvideos zum Leben erweckt. Wie er mir auf YouTube geschrieben hat, wird es ein kleines Filmchen über diesen Kopffüßer geben.



Youtube: Nanaimoteuthis haggarti  #nanaimoteuthis  #cretaceous #octopus
Nanaimoteuthis haggarti #nanaimoteuthis #cretaceous #octopus
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Schon davor gibt's ein Kurzvideo von ihm

Youtube: Nanaimoteuthis haggarti
Nanaimoteuthis haggarti
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.



melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

09.10.2026 um 05:55
Wenn die Augen eines Kolosskalmars mit 14 Meter Länge, einen Durchmesser von bis zu 30 cm haben können (es sind die größten bekannten Augen in der Tierwelt), dann könnten die Augen eines ausgestorbenen Nanaimoteuthis haggarti, bis 40,7 cm betragen.


IMG 20261009 043454Original anzeigen (0,6 MB)

Laut KI lässt sich das so berechnen:

• Ausgangswert: 14 Meter Länge entsprechen 30 cm Augendurchmesser.

• Faktor pro Meter: 30 cm/14 m ≈ 2,143 cm Augengröße pro Meter Körperlänge.

• Hochrechnung auf 19 Meter: 2,143 cm x 19 m = 40,71 cm.

Die Augen von Tintenfischen wachsen nicht unendlich linear mit der Gesamtlänge mit, da ein Großteil der Länge von den extrem dehnbaren Tentakeln ausgemacht wird. Die größten Saugnäpfen bei Koloss Kalmaren können einen Durchmesser von etwa 5,2 Zentimetern erreichen. Es gibt jedoch Berichte über Narben und Abdrücke von Saugnäpfen auf der Haut von Pottwalen, die angeblich zwanzig Zentimeter Durchmesser erreicht haben. Diese Daten sind allerdings nicht wissenschaftlich dokumentiert und gelten als unglaubhaft. Doch sollte das stimmen, könnten sie eventuell vielleicht von einen
Nanaimoteuthis haggarti handeln,der in der dunklen Tiefsee vor uns versteckt und wir ihn nur nicht entdeckt haben?
Wie realistisch wäre das?

Was dafür sprechen könnte:

Wir wissen,dass es den Kolosskalmar gibt, nur wir haben ihn noch nie ausgewachsen in seinem Lebensraum gefilmt, da die hellen Lichter der Tiefseeroboter die großen Tiere mit die großen lichtempfindlichen Augen die Roboter schon von weiten wahrgenommen werden,er sich erschreckt und sich unmittelbar davor aus diesem Grund nicht aufhält. Ein Nanaimoteuthis haggart mit noch größeren Augen wäre daher noch seltener ihn zu Gesicht zu bekommen.
Wir kennen schätzungsweise nur etwa 9 bis 10 Prozent der Lebewesen in den Weltmeeren und der Tiefsee – im Umkehrschluss sind rund 90 bis 91 Prozent aller marinen Arten noch völlig unentdeckt.Die Tiefsee gilt als das größte und gleichzeitig am wenigsten erforschte Ökosystem unseres Planeten.
Nach Analysen von Zehntausenden Tiefseetauchgängen haben Menschen bisher weniger als 0,001 Prozent des Tiefseebodens durch direkte visuelle Beobachtung erfasst. Über 99,999 Prozent des tiefen Meeresgrundes sind somit noch komplett ungesehen.



Was allerdings dagegen spricht:

Die Entdeckung von Nanaimoteuthis haggarti zeigte,dass die Analysen an seinen fossilen Schnabel bewiesen, dass er ein Spitzenräuber war. Seine extrem abgenutzten und kräftigen Schnäbel zeigen, dass er harte Schalen und Knochen von Wirbeltieren knackte.
Ein gigantischer Kalmar, der bis zu 19 Metern lang war, benötigt enorme Mengen an hochenergetischer Nahrung. In der nährstoffarmen Tiefsee, wo Tiere meist von organischem Abfall ("Meeresschnee") oder sehr kleinen Beutetieren leben (wie der heute lebende Vampirtintenfisch, der biologisch zwischen Kalmaren und Oktopussen steht), gäbe es schlicht nicht genug Nahrung für ein Überleben diesen Riesen,er würde dort unten verhungern.


melden

Interessiert ihr euch für Kopffüsser? 🦑🐙

09.10.2026 um 19:28
Vor 5 Jahren wurde ein
Spektakulärer neuer Schmetterlings-Zwergkalmar, benannt zu Ehren von Professor Merlin Crossley
entdeckt


Fresh caught Iridoteuthis merlini .2e16d


die als Iridoteuthis merlini benannt wurden.
„Sie speichern phosphoreszierende Bakterien in einem speziellen Leuchtorgan, dessen Intensität der Tintenfisch selbst ein- und ausschalten kann. Sie können das Licht regulieren, indem sie den Bakterien Sauerstoff entziehen oder ihnen einen zusätzlichen Energieschub geben, um das Leuchten zu verstärken. In Gefahrensituationen können sie diese leuchtenden Bakterien in Strömen ins Wasser spritzen, um potenzielle Fressfeinde zu überraschen.“
Den ganzen Bericht findet man hier


Quelle: https://australian.museum/about/organisation/media-centre/new-species-butterfly-bobtail-squid/


melden