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Katastrophen-Thread

444 Beiträge, Schlüsselwörter: Krise, Winter, Katastrophen, Überschwemmungen

Katastrophen-Thread

04.01.2011 um 18:00
nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen diesen thread zu eröffnen. Schon für letztes Jahr wäre dieser Thread entsprechend interessant gewesen, denn das Jahr 2010 war das Katastrophenjahr schlechthin. Nun geistern ja diese Theorien rum, wie Klimawandel, Versiegen des Golfstroms (ob durch Deepwater Horizon oder nicht), dadurch bedingt eine evtl. "kleine" Eiszeit...etc.

Die Wetterphänomeme häufen sich auf jeden Fall. Am schlimmsten waren letztes Jahr die Überschwemmungen. Mal gespannt wie es weiter geht.

Zur Zeit ist ja die Hochwasserkatastrophe in Australien Mittelpunkt, aber nicht nur dort, auch auf den Phillipinen und derzeit gibt es auch akute Warnungen vor Hochwasser wieder mal hier, weil Tauwetter angesagt ist.

Alle Menschen, die von den Katastrophen betroffen sind/waren, haben die gemeinsame Aussage: "Wir hatten immer mal Überschwemmungen, Stürme, harte Winter, heiße Sommer usw. ABER SO SCHLIMM WIE DIESMAL war es noch NIE"

Hier wünsche ich mir, dass die Katastrophen dieser Welt zusammen getragen werden, genau so, wie wir es in dem Vulkan- und Erdbeben-Thread haben. Die eine oder andere Diskussion ist natürlich auch gewünscht.


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04.01.2011 um 18:02
@soulpeace

Ich will ja kein Spielverderber sein, aber wozu braucht es einen Jammerthread wie schlecht die Welt und das Klima doch geworden sind?


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04.01.2011 um 18:06
@BlackPearl



Um es in erster Linie zu dokumentieren und ich denke, man kann die Augen nicht davor verschließen, dass Veränderungen im Gange sind.


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04.01.2011 um 19:44
Natural disasters 'killed 295,000 in 2010'

in 2010 wurden durch Naturkatastrophen 295.000 Menschen (hauptsächlich durch das Erdbeben in Haiti und die Überflutungen in Pakistan und China) getötet und hat Kosten von 130 Billionen Dollar verursacht


http://www.breitbart.com/article.php?id=CNG.0fdda25599cfdc1fbf798ce7851d9c51.3a1&show_article=1


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omem
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04.01.2011 um 21:40
soulpeace schrieb:in 2010 wurden durch Naturkatastrophen 295.000 Menschen (hauptsächlich durch das Erdbeben in Haiti und die Überflutungen in Pakistan und China) getötet und hat Kosten von 130 Billionen Dollar verursacht
So ist der Lauf der Dinge. 2004 gab es alleine beim Tsunami rund 230.000 Tote.

Die Anzahl der Toten lassen sich auch nicht durch Klimaveränderungen alleine Erklären. Vielmehr spielt da auch die Bevölkerungsexplosion eine Rolle.

Zum Vergleich: 79 n.Chr. brach der Vesuv aus, zerstörte Pompeji samt aller Bewohner: Opferzahl ca. 10.000.
Heute leben in Neapel 1 Mio Menschen, zusammen mit den umliegenden Vororten gut 4 Mio. Ein gleiches Ereignis würde also heute nicht 10.000, sondern Millionen Menschenleben fordern. Und das nicht, weil die Natur sich geändert, sondern der Mensch sich "vermehrt" hat.

Die Bevölkerung wächst weiter rasant. Gleiche Ereignisse werden dadurch auch in Zukunft immer mehr Opfer fordern, je später sie stattfinden.

Und dass Erd- oder Seebeben auf Klimaveränderungen beruhen oder sonstwas durch Menschen gemachtes, wage ich zu bezweifeln. Die Erdkruste arbeitet und irgendwann müssen sich die Spannungen in der Plattentektonik abbauen -> Erd- oder Seebeben. Für die Opferzahlen gilt, je früher, desto besser. Eben weil "wir", die möglichen Opfer, immer mehr werden.


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omem
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04.01.2011 um 21:50
Hier mal zur Verdeutlichung, dass ein Ereignis, sagen wir um 1500, für die Opferzahlen weit weniger schlimm gewesen wäre, als es das heute ist.

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04.01.2011 um 22:26
@omem


das ist klar...je mehr menschen, desto mehr opfer.....


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omem
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04.01.2011 um 22:31
Eben, deswegen kann man schlecht vergleichen, wie "schlimm" ein Ereignis ist. Wenn bei einer Überschwemmung im Jahr 1700 50 Menschen ums Leben kamen, wären es heute 5.000. Und der Wert und das Vorhandensein materieller Werte steigt ja in gleichem oder ähnlichem Maße. Vielleicht gab es vor wenigen 100 Jahren in Australien oder sonstwo weit größere Überschwemmungen. Aber vielleicht war das Gebiet damals noch nicht oder nur dünn besiedelt, wodruch die Überschwemmung gar keine Erwähnung in den Chroniken findet.


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04.01.2011 um 22:46
alles richtig @omem ....nur der mensch muss HEUTE damit zurecht kommen....


mir geht es hier auch um die schnelle aufeinanerfolge der ereignisse...sicher hat es immer diese katastrophen gegeben...aber.....schaue ich nachrichten oder vids, beteuern die betroffenen menschen, dass sie es noch NIE so schlimm erlebt hätten.....

und auch dieses weltweite.....nicht nur auf eine region bezogene geschehen.....

man konnte letztes jahr jeden tag wieder mit neuen katastrophen rechnen......

war es nur jenes jahr....oder wird es so weitergehen?...darum dieser thread, um am ende diesen jahres resumee ziehen zu können.....


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omem
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04.01.2011 um 23:08
@soulpeace

Die Häufung der Berichte liegt zum einen auch in den immer größer werdenden Möglichkeiten der Berichterstattung. Früher waren diese Möglichlkeiten begrenzt, da wurde über kleinere Dinge gar nicht erst berichtet. Stichworte: Begrenzte Sendezeit für Nachrichten im TV, die Seitenzahl von Zeitungen und Zeitschriften läßt sich auch nicht beliebig erhöhen usw. Ist heute zu Zeiten des Internets natürlich anders, ok.

Dann kommt dazu, das bestimmte Ereignisse periodisch gehäuft auftreten, z.B. Hurrikans. Ich zitiere mal aus der Wikipedia:
Die Intensität tropischer Wirbelstürme folgt nach empirischen Erkenntnissen der Oberflächentemperatur des Meeres. Dabei ist zu beachten, dass diese Temperaturen aus bislang unbekannten Gründen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten variieren. Im Nordatlantik wechselt die Atlantic Multidecadal Oscillation in einem Rhythmus von etwa 40 bis 80 Jahren zwischen ‚warm‘ und ‚kalt‘, während im Nordostpazifik die Pacific Decadal Oscillation alle 20 bis 30 Jahre einen ähnlichen Wechsel vollzieht. Besonders im Nordatlantik lässt sich hierbei ein Trend erkennen, dass sich bei ‚warmer‘ AMO deutlich intensivere Hurrikansaisons ereignen als bei ‚kalter‘. So ereigneten sich sieben der zehn intensivsten Hurrikansaisons (seit Beginn der Messungen im Jahr 1850) in den vorletzten beiden AMO-Warmphasen von ~1850 bis ~1900 sowie ~1925 bis ~1965. In der darauffolgenden Kaltphase, die bis in die frühen 1990er andauerte, kam es dagegen nur zu vergleichsweise milden Hurrikansaisons. Seit etwa 1995 befindet sich die AMO wieder in einer Warmphase, weshalb die Hurrikanintensität im Trend wieder deutlich zunahm. Forscher der National Oceanic and Atmospheric Administration gehen davon aus, dass diese Phase erhöhter Hurrikanintensität noch etwa 10 bis 40 Jahre anhalten wird.[1
Was ich damit sagen will: Vieles gab es auch früher, es tritt dann nur wieder in Vergessenheit, weil es lange nicht mehr auftrat.

Und klar haben die Leute es oft "nie so schlimm erlebt". Das typische "früher war alles besser"-Denken, ein Automatismus. Das ist wie "war das früher schön, als ich noch zur Schule gegangen bin". Die Bauchschmerzen vor Klausuren, den Ärger mit den Lehrern, die Langeweile in den Stunden. Das alles verklärt man.


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Warhead
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05.01.2011 um 05:20
@omem
Nur 500??

http://www.scinexx.de/dossier-detail-395-8.html


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05.01.2011 um 11:15
@Warhead

Die Zahlen meinte ich rein statistisch. Was nicht heißen soll, dass bei solchen Katastrophen nicht auch früher schon sehr viele Menschen umgekommen sind. Wenn es heute zehnmal mehr Menschen auf der Welt gibt, dann ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass zehnmal mehr bei einem Ereignis umkommen halt gegeben.

Aber danke für Dein Beispiel, das zeigt ja schön, dass es früher auch schon solche Großereignisse gab, obwohl die Gebiete noch nicht so dicht besiedelt waren wie heute.


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omem
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05.01.2011 um 11:30
Die nächste "Katastrophe" besteht uns jetzt bevor, wenn der Schnee wegschmilzt und es zu Überschwemmungen kommt. Ist aber auch bei näherer Betrachtung keine Besonderheit.
In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kam es bei extremen Schneehöhen um 60 Zentimeter und starken Winden zu teils meterhohen Schneeverwehungen, die zu chaotischen Verhältnissen führten. Damit war Neujahr 1979 bei uns der schneereichste Neujahrstag der letzten 100 Jahre.
Quelle: http://www.wetterkontor.de/de/wetternews.asp


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05.01.2011 um 11:34
@soulpeace

in 2010 wurden durch Naturkatastrophen

Naturkatastrophen? Ich bitte dich das was die Allgemeinheit als Naturkatastrophen bezeichnet sind lediglich Lapallien bei denen der Mensch im Weg ist ... Das macht sie zwar nicht wenier schlimm für uns .. aber ehrlich der Begriff sollte eigentlioch Menschheitskatastrophe oder so heißen...

Wenn ein Supervulkan ausbricht oder ein riesiger Meteorit auf die Erde kracht... DAS ist ne Naturkatastrophe.


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05.01.2011 um 12:06
@Schdaiff




also das wäre für mich ein supergau bzw. eine katastrophale Super-Natur_kathastrophe ;)


ich verstehe dich jetzt nicht richtig, für dich sind also solche überschwemmungen, wie derzeit z.b. in australien keine "naturkatastrophen"?


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omem
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05.01.2011 um 15:46
Na, da hat Schdaiff doch Recht, für die Natur ist so eine Überschwemmung keine Katastrophe. Wohl aber für den Meschen, der dort lebt. Und für die Tiere. Alles andere erholt sich wieder.


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05.01.2011 um 16:35
@omem
korrekt, es ist immer eine Katastrophe weil der Mensch im weg ist.

Wenn in menschenleeren Regionen etwas passiert...und da passiert sicher was...interessiert das keine Geige.

Ich will das Leid der australischen Bevölkerung nicht herunterspielen oder verharmlosen, schón gar nicht mich darüber lustig machen aber dramatisch wird es immer nur wenn der Mensch dabei ist.


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06.01.2011 um 12:46
@Bergschaf

Keiner will das Leid herunterspielen, es ist halt so.

Eine Überschwemmung in Australien ist natürlich keine Naturkatastrophe, da es gleichzeitig immer die Chance für neues Leben beeinhaltet. Es kann sogar gut sein.

Für den Mensch, seien es die Landwirte, die Bewohner oder sonst jemand dagegen is es eine große Katastrophe, da ihnen oft die Existenzgrundlage genommen wird.


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10.01.2011 um 12:03
fast 1000 Tote durch Kältewelle in Indien:


Eine Kältewelle in Nordindien hat in den vergangenen drei Wochen fast 100 Menschen das Leben gekostet. Die Polizei erklärte am Montag, im Unionsstaat Uttar Pradesh seien in der Nacht weitere 13 Menschen erfroren. Die Temperaturen sanken auf weniger als drei Grad Celsius. Bei den Opfern handelte es sich meist um Arme und Obdachlose.

In der Hauptstadt Neu-Delhi gab es bisher zehn Todesopfer, sechs wurden aus dem Nachbarstaat Jharkhand gemeldet. Uttar Pradesh ist einer der ärmsten Staaten in Indien, rund ein Fünftel seiner 180 Millionen Einwohner sind obdachlos. Die Regierung dort ordnete an, dass in der Nacht fast 3.500 Feuer an großen Straßenkreuzungen, Bahnhöfen und Bushaltestellen angezündet werden, um weitere Kälteopfer zu verhindern. Alle Schulen in Delhi, Uttar Pradesh und dem Nachbarstaat bisher blieben geschlossen.


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Australien kommt nicht zur Ruhe.....wieder meterhohe Sturzflut


Das verheerende Hochwasser hält den Nordosten Australiens weiterhin in seinem Bann. Mehr und mehr Niederschläge setzen immer größere Gebiete unter Fluten, in den letzten Stunden erreichten die Überschwemmungen zwei weitere Städte. Durch Toowoomba raste eine teils meterhohe Sturzflut, Straßen waren in Sekundenschnelle überschwemmt. Auch in Gympie stand bereits ein Dutzend Gebäude unter Wasser.



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auch aus Sri Lanka git es Überflutungsmeldungen


Heftiger Regen hat in Sri Lanka zu massiven Überschwemmungen geführt, durch die mehr als 750.000 Menschen obdachlos geworden sind. Durch Schlammlawinen seien mindestens sieben Menschen getötet worden, teilten die Behörden am Sonntag mit. Unter ihnen seien ein sechsjähriger Bub und ein neun Jahre altes Mädchen.

In Sri Lanka ist derzeit Monsun-Saison, sie dauert noch bis in den Februar. Um den Opfern der Überschwemmungen im Osten und der Mitte des Landes zu helfen, wurden 1.500 Soldaten entsandt.

(APA/ag.)


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Hohe Pegelstände an Mosel, Rhein und Oder durch starkes Tauwetter


Die Pegelstände am Rhein sind auch zu Wochenbeginn weiter aufwärts gestrebt. In Koblenz standen bereits Keller unter Wasser. Am Nachmittag sollte das Hochwasser in der Stadt seinen Höchststand erreichen. Es sehe aber danach aus, dass Koblenz noch mal glimpflich davonkommt, sagte Ehler Fell vom Hochwassermeldezentrum in Mainz.

In Köln sollte der Scheitelpunkt voraussichtlich erst am Dienstag erreicht werden. An der Mosel und im Osten Deutschlands stabilisierte sich die Hochwasserlage, blieb aber angespannt. In Hessen war bereits Entspannung absehbar.

Am Deutschen Eck in Koblenz rechneten die Behörden am Montag mit starken Einschränkungen des Verkehrs, etliche Straßen seien schon gesperrt. Ein Sprecher des Koblenzer Katastrophenschutzes sagte am Morgen, die Pegelstände in Koblenz tendierten langsam in Richtung der Acht-Meter-Marke. Bei den großen Hochwassern 1993 und 1995 war das Wasser mehr als neun Meter hoch angeschwollen. Normalerweise liegt der Pegelstand in Koblenz bei 2,40 Meter.

Aus Cochem an der Mosel meldete die Polizei am Morgen eine "stagnierende Lage". Seit Sonntag standen die erste Gebäudereihe an der Mosel und ufernahe Straßen unter Wasser. In Zell wurde die Altstadt leergepumpt. Am späten Abend habe es kein Stauwasser mehr gegeben und die Straßen hätten bereits grob gereinigt werden können, hieß es. "Es gibt insgesamt die Tendenz, dass das Wasser langsam, aber stetig fällt", hieß es beim Hochwassermeldezentrum für die Mosel in Trier.

Im Osten Deutschlands hieß es vor allem: abwarten. Zwar blieb die Lage an Oder und Spree stabil, sich zu Barrieren stauende Eisschollen könnten dies aber noch rasch ändern. Angespannt war die Situation weiter an den Flüssen in Sachsen-Anhalt. Alarmstufe 4 galt für die Weiße Elster am Pegel Oberthau und für die Saale am Pegel Camburg-Stöben.

(APA/dpa)


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