Ich sehe übrigens eine besorgnierregende Ausbreitung des Berufkrauts, Erigeron annuus, zum Beispiel. Ein extrem invasiver Neophyt, der sich überall festsetzt und weiter verbreitet. Ob in Mauerspalten oder auf Wiesen. Ich habe schon ganze Beete damit gesehen.
Wo immer ich den sehe, reiße ich ihn aus, was leicht vonstatten geht, wenn sich die lange Wurzel noch nicht zu tief in den Boden gebohrt hat.
Wenn er mal blüht und in die Fruchtreife kommt, ist Hopfen und Malz verloren. Man erkennt ihn auf den ersten Blick, an den charakteristisch gezackten, länglichen Blättern. Die Grundblätter stehen momentan aktuell als runde, dichte Form.
In Österreich ist das Einjährige Berufkraut zerstreut bis häufig in allen Bundesländern. In Deutschland nimmt die Verbreitung grob von Süden nach Norden ab. Im Schwarzwald ist sie häufig anzutreffen, in einigen norddeutschen Gebieten kommt sie nur selten vor. Das Einjährige Berufkraut ist auch in der Schweiz verbreitet, wo es aufgrund seines Ausbreitungspotenzials und der Schäden in den Bereichen Biodiversität, Gesundheit bzw. Ökonomie in die Schwarze Liste der invasiven Neophyten aufgenommen wurde.[6][7] Es wurde in den Anhang 2.2 der Freisetzungsverordnung aufgenommen, wodurch sein Verkauf ab September 2024 verboten ist.[8][9]
Quelle:
Wikipedia: Einjähriges Berufkraut
https://www.naturadb.de/pflanzen/erigeron-annuus/Sieht nett aus, ist er aber nicht.