Nemon
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08 Trainingsmythen im Ausdauersport: Falsche Erwartungen
17.01.2026 um 19:00 Trainingsmythen im Ausdauersport – eine narrative Abhandlung
– von Nemon, im Dezember 2025 / Januar 2026 –
Inhaltsverzeichnis
01 Vorbemerkung und Einleitung
02 Laktat und Übersäuerung
03 Energiesysteme und Schwellen
04 LIT/MICT/HIT und „aerobe Basis"
05 Fettstoffwechsel und Crossover Point
06 Surrogatmarker und Zielleistung
07 High Intensity, Low Volume als Gegenmodell
08 Falsche Erwartungen und Missverständnisse
09 Exkurs Anthropologie und Evolution
08 Falsche Erwartungen und Missverständnisse
Ausdauertraining gilt heute als zentrales Lifestyle-Instrument – im Sinn der Medizin als Teil eines Pakets aus Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkohol, Schlaf und anderen Verhaltensweisen, die das Risiko für chronische Erkrankungen in die eine oder andere Richtung beeinflussen, zudem als positiver Lifestyle-Faktor bei der Gestaltung eines spirituell erfüllenden Lebensstils.
Dieses Schlusskapitel fragt, was von den Versprechen bleibt, die an Ausdauersport geknüpft werden, wenn man die in den vorigen Kapiteln hergeleitete Stoffwechsel- und Evolutionslogik ernst nimmt – und was Ausdauertraining realistisch leisten kann.
Erwartungen: Gewicht, Herz, Lifestyle-Faktor
Wer mit Laufen, Radfahren oder Schwimmen beginnt, tut das eher nicht, um seine Laktat-Shuttle-Prozesse zu optimieren oder die Mitochondriendichte in Typ IIa Fasern zu steigern. Befragungen zeigen, dass viele Menschen – insbesondere mit Übergewicht – Gewichtskontrolle, Figurverbesserung und Gesundheit als zentrale Motive für Sport angeben; „Fett verlieren“ und „Gesundheit erhalten“ rangieren regelmäßig unter den meistgenannten Gründen, neben Fitnessgefühl oder sozialer Einbettung.
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