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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

375 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Erziehung, Erfahrungen, Tipps, Ratgeber

Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 21:53
Havers schrieb:Der schlug aber auch Namen vor- Hmmel, die gingen gar nicht
Der Vater meines Kindes schlug wahrhaftig "Brutus" vor. :D


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:03
3.14 schrieb:Die meisten Pauls sind verzogene Rotzbengel.
Genau das meinte ich mit negativ besetzte Vornamen. ;)
Wobei ich das bei Paul weniger beobachten konnte.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:04
ponni schrieb:Der Vater meines Kindes schlug wahrhaftig "Brutus" vor. :D
Gibt's auch einen Caesar in der Familie? Dann wäre ich vorsichtig. Er könnte sich vor Brutus fürchten. ;)


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:07
Havers schrieb:Ähm, der Name Carl-Gustav war fiktiv. Ich schrieb ja:" Wenn er heißen *würde* ". Seinen richtigen Namen nenne ich hier nicht...
Mir ging es nicht um Ober-oder Unterschicht oder Kevinismus
Aber auch das sind Dinge, die man bedenken sollte bei der Namensgebung. Es gibt auch eine Studie der Arbeiterkammer Wien, der zufolge der Vorname bei der Kreditwürdigkeit eine Rolle spielt.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:14
@violetluna
Ich zu genüge 🙄
Kevin ist voll der schöne Name... aber total durch den Kakao gezogen worden.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:17
Ein sehr weit führendes Thema ist das mit Sicherheit. Ich bin Ende 2016 das erste Mal Vater geworden und wenn ich jetzt so zurückdenke, dann ist eine stabile Beziehung, eine solide Planung bzgl. Finanzen, Wohnsituation und Zeitmanagement etc. sowie ein Paket starke Nerven und Rat und Tat aus dem engeren Umfeld das Sinnvollste gewesen, was den Einstieg in's Elternsein erleichtert hat. Ein Großteil muss man einfach erleben. Zweifel, Stress, Freude, Übermüdung, Sorge .. kommt alles. Schaff man aber auch. Ich habe feststellen können, dass man einiges, was man vorher geplant hat, dann doch nicht so umsetzen konnte oder wollte, weil der Kleine eben dann doch anders wollte, als man sich das vorgestellt hatte. Man sollte sich immer eine gewisse Lockerheit bewahren. Zumal wenn man vom Typus Mensch ist, der sich mit Unmengen an Informationen, Hinweisen und Ratschlägen konfrontiert sieht.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:17
@3.14
Ich kenne nur zwei Pauls und einer davon ist ein Kater. :) Der andere Paul (nach dem der Kater benannt ist) ist ein Freund, den ich schon sehr lange kenne.

Daher kann ich da keine negativen Erfahrungen einbringen.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:21
violetluna schrieb:gibt auch eine Studie der Arbeiterkammer Wien, der zufolge der Vorname bei der Kreditwürdigkeit eine Rolle spielt.
Echt jetzt? Wie wurde das denn begründet?


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:23
Sorry


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:24
Ich denke die Diskussion sollte nicht weiter in die Richtung geführt werden, welchen Namen man nun toll oder schlecht findet und welche Charaktere sich dahinter verbergen könnten.

Jeder kennt jemanden, dessen Namen er nicht gerne hört und mit dem er schlechte Erfahrungen verbindet.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:27
cherry.blossom schrieb:Echt jetzt? Wie wurde das denn begründet?
Bei einer Bonitätsprüfung wird auch die Wohngegend mit einbezogen. Wer in einem schlechten Wohnviertel lebt, ist automatisch weniger kreditwürdig. Gleich ist das bei Namen, die entweder auf niedrige soziale Schicht oder Migrationshintergrund schließen lassen. Total schlimm.

Hier der Link zum Artikel:

https://mobil.news.at/a/kreditwuerdige-vornamen-liste-news

https://mobil.news.at/a/kreditwuerdigkeit-namen-kevin-komplott


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aero
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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:31
Stress, Freude, Übermüdung,
Meine schwester und mein damaliger schwager waren ganz liebevolle eltern, nachdem sie mit dem kleinen nach der geburt wieder nach hause kamen.

Sie kümmerten sich rührend um alles was da in den folgenden tagen und wochen anfiel.

(Der mann meiner schwester sah nicht nur so aus, sondern er hatte auch das selbe bescheidene gemüt wie Brain May von "Queen".)

:D Wie sie uns später erzählten quäkte der kleine direkt von der ersten nacht an los, kurz nachdem sie sich hingelegt hatten...

Ganz aufgeregt sprangen beide direkt auf um ihn liebevoll zu beruhigen und das bettchen ruhig zu wiegen.

Die ganze nacht saßen am bettchen, selber schon betäubt von müdigkeit.

Das passierte wie sie sagten dann noch ein paar nächte lang so, bis, wie sie später erzählten nach ungefähr einem monat, der mann meiner schwester dann auch schon mal aufstand, kurz aber ganz leicht gegen das bettchen trat, es wirkte auch und sich wieder hinlegte... :D

Edit.

"Der kleine" hat inzwi. fachabitur und danach eine abgeschloßene berufsausbildung zum koch, was er heute noch macht. (Und sieht aus wie ein model-typ. :Y: )


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

28.09.2019 um 23:32
ayashi schrieb:Jeder kennt jemanden, dessen Namen er nicht gerne hört und mit dem er schlechte Erfahrungen verbindet.
Das ist auch ein wichtiger Punkt, warum man Namen negativ oder positiv einordnet: zunächst assoziiert man Vornamen mit Personen, die man kennt. Findet man eine Person unsympathisch, überträgt man das auf deren Namen.

Ein zweiter Grund ist das, was man so hört. Auch wer keinen Kevin kennt, schätzt wegen des Kevinismus einen Kevin als dumm ein.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

29.09.2019 um 02:23
violetluna schrieb:Ein zweiter Grund ist das, was man so hört. Auch wer keinen Kevin kennt, schätzt wegen des Kevinismus einen Kevin als dumm ein.
Stimmt gar nicht. Ich kenne nur Kevins die echt sehr intelligente liebenswerte Menschen waren.

@aero
Lol... beim ersten hab ich mich an alles gehalten was die Hebamme sagte. Teils hab ich auf einer Matratze neben dem Bett gelegen, Hand im Gitterbettchen und lallte Lalelu im Halbschlaf vor mich hin... dies machte ich nur beim ersten... man lernt dazu :D

Der Jüngste schlief fast n Jahr nur ganz dicht bei mir. Es war wie ein Mamaradar was ihn aufgeweckt hat wenn ich den Raum verließ.

Meine Bekannte erzählte mir gestern dass die Hebammen in dem Krankenhaus wo meine geboren wurden, die Mütter halbwegs zum stillen zwingen. Dem Vater packt man in den ersten Stunden das Kind nackig auf die Brust und den Muttis sagt man sie sollen quasi rund um die Uhr das Kind auf der nackten Haut bei sich tragen und nicht ablegen zum schlafen.
Die haben doch n Sprung in der Schüssel.


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aero
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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

29.09.2019 um 08:07
+++info+++

Weil das hier in diesem thread auch zum thema gehört wollte ich kurz das hier posten, für diejenigen die davon vllt. noch nicht erfahren haben.

Brauchte man bisher für den hebammenberuf eine ausbildung, ist es in zukunft ein studium welches für dafür benötigt wird.
GESETZESÄNDERUNG

Akademisierung der Hebammenausbildung

Wer Hebamme werden möchte, muss künftig studiert haben.
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/hebammen-ausbildung-mitteldeutschland-100.html

https://www.spiegel.de/karriere/hebammen-und-psychotherapeuten-neue-studiengaenge-a-1288900.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106337/Hebammenausbildung-kuenftig-per-Studium


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29.09.2019 um 10:07
violetluna schrieb:Bei einer Bonitätsprüfung wird auch die Wohngegend mit einbezogen. Wer in einem schlechten Wohnviertel lebt, ist automatisch weniger kreditwürdig. Gleich ist das bei Namen, die entweder auf niedrige soziale Schicht oder Migrationshintergrund schließen lassen. Total schlimm.
Danke für die Links. Hab mich mal eingelesen. Das mit der Wohngegend wusste ich, aber das mit den Vornamen nicht. Ich empfinde das als lächerlich und beleidigend. Mir ist bewusst, dass statistisch gesehen sicher auch ein "wahrer Kern" drin ist, aber dass so was ernstgemeint in die Kreditwürdigkeit miteingerechnet wird und vor allem darf, schockiert mich gerade. Das ist für mich purer Rassismus.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

29.09.2019 um 13:21
Herzlichen Glückwunsch erstmal an die werdenden Eltern!

Zur Namensdiskussion: ich finde das wichtigste ist das die Eltern ihn gut finden und ihn halbwegs jeder aussprechen kann. Ansonsten finde ich alle anderen Einflüsse nebensächlich. Was interessiert es mich wie alle anderen Kinder heissen?
Wir haben Namen vergeben die uns gefallen haben und sind damit nicht immer nur auf Zustimmung gestossen. Naja, so ist das halt.

Zum Thema Erziehung. Hier wurde zwar oft von Ratgebern abgeraten, es gibt allerdings ein Buch was ich absolut empfehlen kann. Es hat mich nochmal ziemlich weiter gebracht in meiner Erziehung. Das Buch heisst "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen".

Besonders gut hat mir da der Teil gefallen in dem es um die Entwicklung des Gehirns geht und wieweit das die Handlungsfähigkeit der Kinder einschränkt.
Es ist wirklich super das Buch.
Mir hat auch sehr der Austausch mit anderen Eltern geholfen, andere Sichtweisen zu sehen und die eigene Haltung zu überdenken.

Ansonsten finde ich es wichtig das man nicht zu hohe Ansprüche an sich selbst hat. Ich bin nicht perfekt und jeder macht Fehler, diese dann vor den Kindern aber auch einzugestehen. Ich gehöre nicht zu den Muttis die sagen sie bleiben immer ruhig, gelassen bla bla. Wenn ich aber Fehler mache dann rede ich darüber mit meinen Kindern, entschuldige mich und trage die Verantwortung.

Ansonsten sollte die Erziehung immer individuell sein und nicht streng nach Buch oder wie man sich das irgendwann mal zusammengereimt hat. Ich habe 3 Kinder und alle 3 sind ganz verschieden. Was bei der Grossen gut geklappt hat funktioniert bei meiner mittleren gar nicht usw. usf.
Und ich bin recht flexibel. Versuche nicht stur zu sein.

So das war mein etwas wirrer Senf dazu.


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29.09.2019 um 17:00
Alltagsheldin schrieb:So das war mein etwas wirrer Senf dazu.
Ich finde, das klingt sehr gut und hilfreich und gar nicht wirr :)


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29.09.2019 um 19:31
Alltagsheldin schrieb:Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen".

Besonders gut hat mir da der Teil gefallen in dem es um die Entwicklung des Gehirns geht und wieweit das die Handlungsfähigkeit der Kinder einschränkt.
Es ist wirklich super das Buch.
Mir hat auch sehr der Austausch mit anderen Eltern geholfen, andere Sichtweisen zu sehen und die eigene Haltung zu überdenken.
Ja, das Buch habe ich auch gelesen und fand es gut. Ich hatte eine schlimme Phase mit dem Großen und obwohl ich ja schon beruflich viel weiß, half es mir trotzdem, da ich mich und mein Verhalten reflektieren und überdenken konnte da man es schwarz auf weiß da stehen hat. Ich hadere oft mit mir, denn privat fehlt mir die berufliche Distanz :cry:
Alltagsheldin schrieb:Ansonsten finde ich es wichtig das man nicht zu hohe Ansprüche an sich selbst hat. Ich bin nicht perfekt und jeder macht Fehler, diese dann vor den Kindern aber auch einzugestehen. Ich gehöre nicht zu den Muttis die sagen sie bleiben immer ruhig, gelassen bla bla. Wenn ich aber Fehler mache dann rede ich darüber mit meinen Kindern, entschuldige mich und trage die Verantwortung.
Ja, das ist wichtig! Auch Eltern machen Fehler. Man muss authentisch bleiben. Ich verbalisiere dann auch meine Gefühle.


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29.09.2019 um 22:23
3.14 schrieb:Stimmt gar nicht. Ich kenne nur Kevins die echt sehr intelligente liebenswerte Menschen waren.
Eben. Du kennst intelligente und liebenswerte Kevins und drum ist der Name für dich wohl auch nicht negativ besetzt.
cherry.blossom schrieb:Danke für die Links. Hab mich mal eingelesen. Das mit der Wohngegend wusste ich, aber das mit den Vornamen nicht. Ich empfinde das als lächerlich und beleidigend. Mir ist bewusst, dass statistisch gesehen sicher auch ein "wahrer Kern" drin ist, aber dass so was ernstgemeint in die Kreditwürdigkeit miteingerechnet wird und vor allem darf, schockiert mich gerade. Das ist für mich purer Rassismus.
Ich finde das nicht nur rassistisch, sondern auch vorurteilsbehaftet. Es betrifft ja nicht nur Menschen, die aufgrund des Namens als Menschen mit Migrationshintergrund eingestuft werden. Auch eine Frau, die Mandy heißt und im 15. Wiener Gemeindebezirk wohnt, kann eine gute Zahlungsmoral haben, schuldenfrei sein und gut verdienen. Diese Methoden des Credit Scorings erscheinen mir sehr zweifelhaft.


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