Katori schrieb:Robert Mark Lehmann sagt das man ihn nun in Ruhe sterben lassen soll, weil er ebenso gestresst, geschwächt und auch krank ist. Ernähren konnte er sich auch länger schon nicht mehr. Ist schon übel traurig. Ich liebe Meeressäuger ja auch.🥺
Und das Maß an Streß, was er erlebt, kann wohl nur schwer erfasst werden.
Eine Tierärztin, Stephanie Gross, die an den Rettungsarbeiten beteiligt ist, gab u. a. folgendes bekannt:
Am Dienstag war ein kleiner Saugbagger im Einsatz. Dieser sollte Sand absaugen und so eine Rinne freispülen. Zurzeit ist ein grösserer Bagger auf dem Weg zum Wal, der auf einem Schwimmponton montiert wird. Mit einer Baggerschaufel soll gezielt Sand entfernt werden, um dem Wal eine Passage ins Wasser zu schaffen.
...
Der Wal war in Fischerleinen verheddert. Äussere Teile konnten abgeschnitten werden. Allerdings führt immer noch eine Leine ins Maul des Tieres. Ob er sie verschluckt hat, ob sich diese im Maul verfangen hat und diese zu Entzündungen geführt hat, lässt sich derzeit nicht sagen. Ein Wal lässt sich nicht so einfach untersuchen.
Quelle:
https://www.srf.ch/news/international/wal-an-ostseekueste-gestrandet-es-besteht-durchaus-noch-hoffnung-fuer-den-buckelwalDie ins Maul führende Leine ist natürlich sehr kritisch zu sehen. Denn selbst wenn der Buckelwal sich wieder freischwimmen kann, aber die in Maul führende Leine letztlich die Ursache der Strandung ist, dann ist das Problem für ihn ja noch nicht aus der Welt. Nicht so einfach, die Hoffnung zu bewahren.