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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

203 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott

Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

18.07.2013 um 23:10
@der-Ferengi
Das was Tarzan für den Urwald ist, ist Gott für unsere Welt.

Tarzan kennt sich im Urwald aus und Gott weiß was in der "Welt" für uns das beste ist.

So nun lässt Du (oder Andere, DU bist nur ein Beispiel in meiner Metapher) Dich im Urwald führen, aber in der "Welt" möchtest Du keine Hilfe...
Warum im Urwald? Da kannst Du doch konsequenterweise AUCH ALLEINE Dein Glück versuchen?
;)

Warum also da MIT Führung und wenn es um höhere "Beträge" geht, OHNE?


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der-Ferengi
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

18.07.2013 um 23:20
@Optimist
So nun lässt Du Dich im Urwald führen, aber in der "Welt" möchtest Du keine Hilfe...
Das ist SO nicht ganz korrkt. Wenn ich im RL Probleme habe oder
Hilfe brauche, wende ich mich an Menschen die sich damit aus-
kennen/mir helfen können. Ich würde nie auf die Idee kommen, in
einer mißlichen Lage zu beten und auf Hilfe zu HOFFEN.


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

18.07.2013 um 23:28
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:... Ich würde nie auf die Idee kommen, in
einer mißlichen Lage zu beten und auf Hilfe zu HOFFEN.
Das ist mir klar, habe ich verstanden. :)

Mir geht es jedoch um das Gleichnis.
Dann versuche ich es noch mal anders:
der-Ferengi schrieb: Wenn ich im RL Probleme habe oder Hilfe brauche, wende ich mich an Menschen die sich damit auskennen/mir helfen können.
In meinem Gleichnis entsprichst DU der Menschheit im Allgemeinen und der Mensch der Dir hilft entspricht Gott.


DAS war der Ausgangspunkt und war ja auch nur eine Metapher ;) :
schtabea schrieb:... Natürlich würdet Ihr Gott folgen, Alle ohne Ausnahme!

-->
Einfaches Beispiel: Ihr habt Euch im Dschungel verlaufen und trefft zufällig Tarzan, der sich im Dschungel supergut auskennt. Würdet Ihr ihm folgen? Ja logisch würdet Ihr ihm folgen ! Und Ihr würdet damit nicht Euren eigenen Willen aufgeben und Tarzans Willen tun, sondern Ihr würdet Tarzan höchst freiwillig folgen.


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der-Ferengi
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

18.07.2013 um 23:38
@Optimist
Tja, mit Gleichnissen habe ich schon immer meine Schwierigkeiten
gehabt und werde sie auch die zweite Hälfte meines Lebens nicht
mehr verstehen lernen. :D


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

18.07.2013 um 23:39
okay, dann kann man nichts machen, lassen wir es also alles so stehen. :)


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Citral
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

20.07.2013 um 09:11
Die Umfrageergebnisse sind sehr vielversprechend ;)


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

20.07.2013 um 15:39
Nö, warum auch?


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

20.07.2013 um 21:15
Aus meiner Sicht, wenn Gott erscheint, ist dann alles zu spät!


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Citral
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

21.07.2013 um 02:13
@Udumbara
Aus biblischer Sicht auch :)


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

21.07.2013 um 04:24
Wen alle meine Sünden vergeben werden dann ja :)


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Citral
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21.07.2013 um 05:58
@DerFremdgeher
Dann komm zu Jesus, er vergibt sie dir...


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21.07.2013 um 19:05
@Citral

wer weist vielleicht eines tages bevor alles zu spät ist :)


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Citral
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

21.07.2013 um 23:40
@DerFremdgeher
vorher noch ein paar Chikas abchecken ? ;)
Der sieht doch deine Motive und lässt sich net verarschen ;) vllt. liegst du morgen schon unterm Auto.


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

21.07.2013 um 23:52
Ich würde ihn töten, damit er nicht meinen (Un)glauben vor der Allgemeinheit der Lächerlichkeit preisgeben kann.


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21.07.2013 um 23:56
@Citral

Egal Hauptsache noch vorher paar Chikas :)


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

22.07.2013 um 00:09
Zu der Frage ja ich würde ihm folgen!


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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

27.07.2013 um 00:15
Auch in diesem Parallel-Thread noch ein paar Worte:

Die Problematik ist die gleiche.
Wir haben einen Erkenntnis und Perzeptions-Apparat, der uns in seinen (uns SO gegebenen) Grenzen hält.
Wir können uns normalerweise nicht einmal vorstellen, wie es für eine Fledermaus ist, Geräusche (Sonar-Reflexionen) zu sehen und nicht zu hören. Wir können das aber lernen.
Wir können sogar Sinne hinzu-gewinnen, die wir natürlicherweise gar nicht haben - etwa einen Orientierungs-Sinn, der technisch über das Erdmagnetfeld gesteuert wird und uns fühlbare Vibrationen rund um einen Bauchgürtel herum auf die Haut vermittelt. Am Ende einer Trainings-Phase ist es nicht mehr das Vibrieren auf der Haut, das wir wahrnehmen. Es ist in der Tat ein neuer Sinn entstanden, der dem Träger des Apparates intuitiv eine Orientierung vermittelt. Die Eigenart des entstandenen Sinnes ließe sich allerdings nur über eine neue Wortschöpfung zwischen denjenigen austauschen, die nach einer Lernphase gemeinsam über diesen Sinn verfügen. Diese Wortschöpfung wäre für alle anderen leer und nichts-sagend. Denn sie bezeichnet etwas, das sich für normale Menschen (noch) außerhalb ihrer Wahrnehmung und damit außerhalb ihres Verständnisses befindet.
Ähnlich liegt es bei synästhetischen Wahrnehmungen, die all denjenigen fremd und unfassbar anmuten, die sie nicht nachvollziehen können (was normal ist). Wir können uns nicht vorstellen, dass man eine Farbe schmecken kann und dass Töne Formen und Farben haben können. Für Synästhetiker ist das jedoch "vollkommen normal".
Sehr wahrscheinlich waren wir in der frühen Kindheit alle einmal Synästhetiker und es wird vermutlich so sein, dass sich unterschiedliche Sinnes-Qualitäten im Verlaufe unserer frühen Entwicklung auseinander-dividieren. Extrapolieren wir das ins Extrem, so könnte nicht auszuschließen sein, dass unsere frühesten Wahrnehmungen als ein gleichzeitiges Miteinander sämtlicher unserer Gefühle existierten. Von unserer späteren Warte aus betrachtet (wenn es so gewesen wäre) absolut nicht mehr nachvollzieh- und erfassbar.

Worauf will ich hinaus?

Wir erfassen eben nur das, was wir erfassen können.
Und dass es so extrem schwierig ist, sich auch nur vorzustellen, dass es noch mehr zu erfassen geben könnte als eben das, was man erfassen kann:
Dies hat zu dem berühmten "Philosophers fault" geführt (der immer noch grassiert): Der Annahme nämlich, aus der Unmöglichkeit, sich bestimmte Vorstellungen zu machen, ableiten zu dürfen, dass es DAS, was man sich nicht vorstellen kann, auch nicht gibt.
Das ist grundsätzlich falsch wie wir heute wissen.
Aber es flammen diesbezüglich immer wieder Diskussionen auf - die an sich unsinnig sind, wenn man die Zusammenhänge begriffen hat:
Aus dem Umstand, dass ich hinter meinem Kopf nichts sehe, kann ich nicht ableiten, dass dort nichts ist.
Allerdings: Innerhalb meines eigenen Referenz-(Bezugs-)Systems gelingt es mir aber auch nicht, einen Beweis zu konstuieren, welcher zweifelsfrei machen könnte, dass die Welt noch da ist, wenn ich sie nicht wahrnehme. Einige Quantentheoretiker übertragen ihre Erkenntnisse daher konsequent auch auf die makroskopische Welt und postulieren, die Welt sei IMMER nur existent, solange sie wahrgenommen werden würde.
Dem Laien leuchtet jedenfalls so viel ein: Es wäre sinnlos bzw. absurd, über eine Welt zu "reden", wenn niemand mehr da wäre, der diese Welt wahrnehmen könnte.
Ähnlich verhält es sich demnach mit der "Welt oder dem Sein", die/das außerhalb unserer Wahrnehmung liegt.

Wenn demnach Gott sichtbar wäre: WAS wäre dann für uns sichtbar?
Wir sehen immer nur Lichtstrahlen, die unser Auge erreichen - wir sehen demnach stets Äußeres, das in der Lage ist, Licht zu reflektieren. Aber wir glauben keinem alten Mann mit langem, weißen Bart, wenn dieser uns auf der Landstraße begegnet und uns eröffnet, er sei Gott. Jeder von uns würde nachhaken bzw. nachfragen. Der alte Mann spräche mit uns und wir würden nun Schallwellen empfangen: Wieder die nächste Äußerlichkeit.
Gut - jeder kennt den Ausgang der Geschichte: Wir würden versuchen, dem alten Mann einen "Beweis" abzuringen: Er "müsste uns beweisen", dass er "wirklich" Gott ist:
Er müsste uns auf irgend eine Art seine Macht demonstrieren.

Und? Wird klar, wie absurd das wäre!?

Ein uns auf jeden Fall himmelhoch überragendes Wesen ließe sich herab, sich von einem "Menschlein" den Beweis dafür abnötigen zu lassen, dass er ist was er ist - obwohl doch jeder Millimeter vor den Augen und alle unermesslichen Weiten des Universum die allgegenwärtigen und stets vorhandenen Zeichen seiner Macht wären.
Zu welchem Sinn oder Zweck?

Die sichtbare Existenz eines Gottes würde nur dann Sinn machen, wenn es dem Sehenden auch möglich wäre Gott als Gott zu erkennen. Wir können unseren Erkenntnis-Horizont aber nicht übersteigen. Wir können demnach Gott in seinem Gott-Sein eben NICHT erkennen. Oder ist jemand in der Tat so naiv und glaubt, wir könnten Gott in seinem Gott-Sein erkennen, wenn er etwa vor unseren Augen das Meer teilen und uns hindurch-fahren lassen würde? Das wäre Pippi-Langstrumpf-Niveau...
Wenn wir also Gott "folgen" würden, so würden wir nicht wirklich Gott folgen, sondern dem, was wir verstehen und was für UNS Sinn macht - was Sinn machen würde im Rahmen unserer eigenen Erkenntnisfähigkeit. UNS müssen Zusammenhänge plausibel erscheinen.

Uns können aber keine Zusammenhänge plausibel oder sinnvoll erscheinen, die wir gar nicht erfassen können.

Es macht also keinen Sinn, wenn sich Gott (so es ihn denn gäbe) einem Wesen zeigen würde, dem er die eigenen Ziele gar nicht plausibel machen könnte. Göttliche Ziele fügen sich in einer göttlichen Dimension zu einer Sinnhaftigkeit. Von dieser göttlichen Sinnhaftigkeit wären wir aber nur eine "Teilmenge" (als einzelner Mensch und/oder als Menschheit).
Wir werden bis ans Ende unserer Tage nicht einmal annähernd DIESE "Teilmenge" erfassen - geschweige denn, dass wir je in der Lage sein könnten, den göttlichen Plan zu erfassen - oder (für alle, die das Wort Gott vermeiden möchten) das all-umfassende Wirken und Weben des Seins.

Das vorauslaufende ellenlange Gerede bündelt sich in dem alten und sehr weisen (etwas abgewandelten) Bibelspruch:

"Gottes Wege sind (für uns Menschen) unergründlich"...

Und? Wurde klar, dass es irgendwie Unfug wäre, wenn Gott Menschen dazu bewegen würde, ihm zu folgen - wohl wissend, dass diese ihm nur wie Blinde hinterher-tappen könnten, ohne je erfassen zu können, wohin die Reise eigentlich geht?

Es ist alles bestimmt genau SO eingerichtet, wie es sein soll - bzw. wie es gar nicht anders sein kann. Wir begegnen Gott, dem Schicksal oder unseren Prüfungen in einer Weise, die wir als diejenigen, die wir sind, erfassen können.
Und ganz egal wohin die Reise auch geht: Es geht bestimmt auch nicht darum, dass wir Dinge tun, nur um zu gefallen. Es geht letztlich bestimmt um unsere Überzeugungen. SIE alleine führen uns auf unseren Pfaden. Indem wir IHNEN folgen, zeigen wir uns als die, die wir sind.
Etwas anderes können wir doch gar nicht tun!?


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Shano
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

27.07.2013 um 18:24
Anfangs vielleicht, um seinen Charakter kennenzulernen.


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Citral
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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

27.07.2013 um 18:29
@Shano
Boah und dann gehst du wieder eigene Wege ?


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Shano
ehemaliges Mitglied

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Wenn Gott sichtbar und existent ist, würdest du ihm Folgen ?

27.07.2013 um 18:31
@Citral
Kommt auf ihn an.
Wenn ich ihn dann gut finde, folge ich ihm vielleicht.
Ist er aber so, wie es in den "heiligen" Büchern beschrieben wird, dann womöglich nicht.
Was juckt ihn z.B. die sexuelle Ausrichtung von seinen "Kindern"?

SpoilerDamit meine ich die Homophobie.


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