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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

49 Beiträge, Schlüsselwörter: Steuern, Rechtsextremismus, Döner
Simowitsch
Diskussionsleiter
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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

14.07.2014 um 19:24
@Challenger
Steuern auf Kirchen statt Kirchensteuer, das hätte auch was. Und vor allem hier Kirchen in einem Satz mit "Fastfoodprodukten" zu nennen.


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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

14.07.2014 um 19:27
Den Kampfbegriff Islamisierung höre ich jetzt schon seit mindestens zehn Jahren, wann kommen denn all die bösen Islamisten und verpassen mir 'ne Zwangsburka?


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25h.nox
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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

14.07.2014 um 22:11
nachdem ich erst dachte der schwachsinn wäre schnell zuende muss ich mich hier nochmal zu wort melden...
Simowitsch schrieb am 29.04.2014:Eine Dönersteuer wäre genau da sinnvoll, wo es eine hohe öffentliche Verschuldung gibt bei gleichzeitig niedrigen Dönerpreisen und der Döner oft gegessen wird. Auf Berlin trifft all das zu.
eine steuer für nur ein produkt, unabhängig von irgendwelchen wissenschaftlichen abwägungen geht rechtlich garnicht und wäre dazu ein ziehmlich unfairer eingriff in den markt.
Simowitsch schrieb am 29.04.2014:Unabhängig davon würde ich aber vor allem amerikanische Produkte, also Coca Cola, McDonalds und Burger King stärker besteuern. Und zwar EU-weit. Das Geld soll dann direkt in den Schuldenabbau investiert werden. Das würde den Amis aber wohl gar nicht passen.
noch mehr schwachsinn... die haben ihre komplette wertschöpfungskette bei uns, wieso willst du arbeitsplätze vernichten?
Simowitsch schrieb am 29.04.2014:Die wäre allerdings wirklich mal nötig, angesichts dessen dass Wasser immer mehr zu einem knappen Gut wird.
und deswegen spülen diverse städte ihre kanäle mit frisch wasser damit die nicht verstopfen....

wir haben absolut kein wasserproblem in nordeuropa und werden es auch nicht bekommen, es regnet
soviel das wir das wasser garnicht wegkriegen.
Simowitsch schrieb am 29.04.2014: Ich würde es allerdings am liebsten ganz privatisieren. Ist in Lateinamerika eher schlecht, wegen den niedrigen Einkommen dort, aber im industrialisierten Westen wäre das denke ich sehr sinnvoll.
wieso wäre es hier sinnvoll? dadurch sinken anscheinend nicht die preise, sonst wäre das grade was für arme länder...
Simowitsch schrieb am 01.05.2014:Wir sollten dringend Pferdewetten stärker besteuern. Das wird immer beliebter und damit sichern sich viele ein leistungsloses Einkommen.
Simowitsch schrieb am 01.05.2014: Auf jedenfall sind sich alle einig, dass wir für den Abbau von Steuererhöhungen, eine solide Finanzierungsgrundlage brauchen. Wenn ihr nicht die Steuern erhöhen wollt, dann sagt uns wie ihr das gegenfinanzieren wollt. Das muss der gemeinsame Konsens sein, den wir dann finden werden.
wie wäre es mit steuererhöhungen statt senkungen?
Challenger schrieb:Von mir aus kann man auf alle Fastfoodprodukte, Kirchen, Moscheen usw.usf. Steuern erheben, wenn im Gegenzug dafür die Steuern auf Alkohol, Tabak und Treibstoffe entfallen.
aber fastfood ist doch praktisch... nachts unterwegs? mal schnell in die esso tanke nen bürger holen...
und döner sind lecker...
außerdem gibts da keine sinnvolle lenkungswirkung. fett wird man wenn man nicht krank ist durch fehlenden willen, nicht durch fastfood.

wenn schon sonder steuern auf lebensmittel dann auf biolebensmittel, die zerstören entweder die natur oder sorgen dafür das negerkinder verhungern, je nachdem ob die fläche extra dazu kommt oder umgewandelt wird aus effektiveren anbaumethoden.


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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

14.07.2014 um 22:43
@25h.nox

Ich hab auch nie gesagt, dass es unpraktisch wäre oder fett mache.


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monster_IQ
ehemaliges Mitglied

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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

22.06.2015 um 13:07
wen man damit die verschuldung senken kann, warum nicht?


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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

22.06.2015 um 13:30
So etwas wie eine generelle Fastfood-Steuer zur Konsumsteuerung wie beispielsweise die Steuern auf Alkohol und Tabak schiene mir ja noch sinnvoll.

Dank der dänischen "Gesundheitssteuern" floriert hier bei uns die Wirtschaft:



Taz, 29.04.2013



Die Dosen-Ritter

GRENZE Dänen sind wichtige Kunden für die Läden im Norden Schleswig-Holsteins. Sie kommen, um zu sparen, besonders bei alkoholischen Getränken und Softdrinks. Die dänische Regierung wird die Steuern senken und will so Umsatz zurück ins Land holen. Doch die Geschäfte, die vom Handel mit dem Nachbarn leben, werden wohl auch in Zukunft ihren Schnitt machen

AUS SÜDERLÜGUM DANIEL KUMMETZ

Es soll ein schönes Fest werden. Thomas Rasmussen (Name geändert) macht zusammen mit seinem vielleicht zehnjährigen Sohn die Ladeplane seines Anhängers fest. Sie verdeckt und schützt seinen Einkauf vor dem angekündigten Regen: Hunderte Dosen "Slots", ein dänisches Billigbier, liegen in dem flachen, langen Hänger. Rasmussen hat das Bier gekauft für eine Konfirmation in seiner Familie, die irgendwo mitten in Dänemark stattfindet. 150 Kilometer ist er für diesen Einkauf gefahren. Er hat dafür Dänemark verlassen, ein bisschen jedenfalls.

Jetzt steht Rasmussen mit Kombi und Anhänger vor dem kleinen dänischen Laden Købmandsgården im nordfriesischen Dorf Süderlügum. Die Grenze ist zwei Kilometer entfernt. Der Mittvierziger ist vor allem aus einem Grund hier: um zu sparen. Er möchte nicht mit seinem richtigen Namen in der Zeitung stehen, gibt aber Auskunft zu seiner Kalkulation:

Umgerechnet 20 Cent pro Liter Bier gibt er bei seinem Kauf weniger aus, rechnet er vor. Auf seinem Hänger lägen etwa 160 Liter, sagt er. Er vergleicht die jeweils günstigsten Biersorten. Bei teureren Marken ist die Differenz manchmal größer. Auch die Softdrinks sind hier billiger. Sie kosten in Dänemark etwa doppelt so viel. Ein Grund: In Dänemark gibt es bisher eine Steuer auf Limonaden.

Die dänische Regierung will, dass Leute wie Rasmussen wieder in Dänemark einkaufen, und senkt deshalb die Steuern. Die Biersteuer soll um 15 Prozent sinken - eine Dose könnte so umgerechnet etwa drei Cent billiger werden. Die Softdrink-Steuer wird in zwei Schritten ganz abgeschafft, sie beträgt rund 25 Cent pro Liter Brause. Die ersten Steuersenkungen werden zum 1. Juli wirksam. Das bringt Wachstum, hofft die Regierung.

Sie schielt auf die Umsätze der auf den Grenzhandel spezialisierten Läden wie Købmandsgården, aber auch normale Supermärkte in der Grenzregion. Laut einer Studie des dänischen Handelsverbands De Samvirkende Købmænd haben 2011 rund 60 Prozent der dänischen Haushalte Bier oder Limonade in Grenzmärkten gekauft - der höchste Wert seit dem Beginn der Erhebung 2008.

In Süderlügum liegen die Spezialmärkte direkt an der Straße zur Grenze: Fleggaard, Priss, Nielsen Discount oder Calle heißen die Läden. Der erste liegt 1,5 Kilometer vom Grenzübergang entfernt.

Rasmussen fährt etwa alle zwei Monate nach Süderlügum, um einzukaufen, sagt er - auch wenn es gerade keine große Familienfeier gibt. Dann kommt er allerdings ohne Anhänger und macht nur sein Auto voll. "Ich werde auch nach der Steuersenkung noch hier einkaufen", sagt er. Die Senkung sei zu gering. Außerdem findet er es praktisch, sich nicht um das Pfand kümmern zu müssen, das es auch in Dänemark auf Dosen gibt. "Es ist einfacher, sie loszuwerden." Rasmussen sagt, er gebe die leeren, pfandfrei erworbenen Dosen einem Bekannten, der sie dann an einen Schrotthändler weiter verkaufe.

Mit seinem Hänger voll Bier ist Rasmussen kein typischer Einkäufer an diesem Aprilabend in Süderlügum. Größere Mengen sind trotzdem die Regel. Immer wieder kommen Kunden mit fünf bis zehn 24er-Dosen-Paketen aus den Läden. 2011 haben Dänen laut einer Regierungsstatistik im deutschen Grenzhandel 300 Millionen Dosen Bier und 350 Millionen Dosen Softdrinks gekauft.

Die besonders günstigen Angebote gibt es für drei solcher Pakete, also 72 Dosen. Der Discounter "Priss" bewirbt sein Angebot auf einem Transparent: drei Paletten Coca-Cola für 149 dänische Kronen - etwa 20 Euro.

Die dänischen Läden sind kleine Enklaven im Grenzland: Für die Käufer aus Dänemark gibt es vertraute Marken, das Personal spricht fließend Dänisch, die Beschilderungen sind auf Dänisch. Gezahlt wird vor allem mit dänischen Kronen. Wer eine Exporterklärung ausfüllt und einen dänischen Pass vorzeigt, muss kein Dosenpfand zahlen. Auf den Parkplätzen vor den Läden in Süderlügum stehen heute nur Autos mit dänischen Kennzeichen.

Auch Aldi, Lidl und Edeka haben in Süderlügum eine Niederlassung, akzeptieren Kronen und werben um dänische Kunden - etwa mit Anzeigen, dänischen Webseiten und den speziellen Dosenpaketen für den Export. Doch auch ganz normale Lebensmittel werden gut verkauft: Auch sie können deutlich günstiger sein. Denn die Mehrwertsteuer ist in Dänemark erheblich höher: Sie beträgt einheitlich 25 Prozent und es gibt anders als in Deutschland keinen reduzierten Steuersatz.

Im kleinen Süderlügum wird besonders gut sichtbar, wie stark der Einfluss der Kaufkraft aus Dänemark ist. Die Gelben Seiten listen für den 2.200-Einwohner-Ort allein sieben Supermärkte auf. So viele Einkaufsläden hätte der Ort ohne die dänischen Käufer wohl nicht, auch wäre die Gemeinde ärmer ohne die Gewerbesteuereinnahmen. Aber der Hauptort des Grenzhandels ist Süderlügum nicht.

Flensburg und seine Nachbargemeinden profitieren besonders stark. Sie sind eine dänische Einkaufsregion. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Lebensmittel, auch wenn das laut der Industrie- und Handelskammer (IHK) Flensburg das Kerngeschäft im Grenzhandel bleibt, sondern auch um Kleidung oder um Dienstleistungen. Auch Friseure und Zahnärzte versuchen, mit Dänen Geld zu verdienen.

An dänischen Feiertagen ist in der Flensburger Fußgängerzone besonders viel Dänisch zu hören. 60 Millionen Euro setzen die nördlichen Nachbarn pro Jahr in Flensburg um, in einigen Einkaufszentren bringen Sie ein Viertel des Umsatzes. An manchen Tagen kommen die Käufer busseweise zum Shoppen. In ganz Schleswig-Holstein soll der Grenzhandel jedes Jahr 800 Millionen Euro Umsatz bringen.

Auch andere dänischen Kunden glauben nicht, dass die angekündigten Steuersenkungen für sie die Touren zum Grenzmarkt überflüssig machen. Die Leiter der Süderlügumer Märkte geben selbst heute keine Interviews zum Grenzgeschäft und den erwarteten Auswirkungen der Steuersenkung in Dänemark.

Sie verweisen auf ihre Lobby-Organisation: Die Interessengemeinschaft der Grenzhändler (IGG) vertritt 21 Unternehmen. IGG-Vorstand Erik Holm Jensen findet, das Thema werde zu hoch gehandelt. Er gibt sich gelassen. "Die Senkung der Biersteuer ist marginal", sagt er. Er erwartet keine oder wenn überhaupt kleine Auswirkungen auf den Grenzhandel. Die Abschaffung der Steuer auf Limo könne "zu einem gewissen Ausmaß" Einfluss haben. Weniger optimistisch ist Lothar Raasch von der IHK Flensburg. Er befürchtet "erhebliche Auswirkungen".

Doch was das konkret heißen wird, ist unklar. Dass der seit Jahrzehnten bestehende Grenzhandel erheblich zurückgedrängt wird, ist eher unwahrscheinlich. Das Preisgefälle zwischen Dänemark und Deutschland bei alkoholischen Getränken ist sehr deutlich zurückgegangen - er lohnt sich dennoch noch immer für die Verkäufer und Kunden. Und auch die Abschaffung der Fettsteuer in Dänemark zu Beginn des Jahres hatte keine großen Auswirkungen.

Nachdem die Plane des Anhängers festgezurrt ist, fährt Thomas Rasmussen weiter - zu einem anderen Grenz-Supermarkt, dort sind die Softdrinks gerade am billigsten. Auf dem Hänger ist noch Platz.

Die dänischen Läden sind Enklaven: Bezahlt wird mit Kronen, das Personal spricht fließend Dänisch


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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

22.06.2015 um 17:46
Dönersteuer im Kampf gegen Islamisierung :D


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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

22.06.2015 um 18:03
@Pallas

Das hiess aber "Dönermorde" und nicht Dönersteuer.


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Tyrannus_Ex
ehemaliges Mitglied

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Was haltet ihr von einer Dönersteuer?

24.06.2015 um 22:56
Ich fress die Scheiße zwar nicht aber generell ist es eine gute Idee diese dreckige Fast Food Kacke mit einer Sondersteuer zu belegen. Abhängig sollte es vom Fettgehalt sein


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