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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

40 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Welt, Diskussion, Atheismus, Agnostik

Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

15.06.2014 um 05:35
@-Therion-
-Therion- schrieb:so dacht eich anfangs auch bis ich auf das thema karma/schicksal/reinkarnation stieß bzw. ursache - wirkung / aktion - reaktion hinterfragte wo man ganz ohne gott/glauben zu dem gleichen ergebnis kommen kann wie in der religion.
Hallo!

Reinkarnation, Karma, Schicksal sind Teile hinduistischer religiöser Vorstellungen und somit nicht religionslos.

Der Hinduismus ist natürlich in viele Richtungen und Vorstellungen gespalten und es werden Millionen Götter angebetet.

Es mag sein, dass du dich durch einige Glaubenssätze im Hinduismus angesprochen fühlst und vielleicht kommt dir das Denkmodell der Hindus mit ihren Millionen oft unpersönlichen Göttern, eher deinen innersten Empfindungen auf persönliche Freiheit entgegen, ohne sich einem persönlichen Gott verantworten zu müssen, wie das zum Beispiel im Christentum zum Ausdruck kommt.

Eine gründliche Prüfung des hinduistischen Gedankenguts zeigt jedoch deutlich, dass diesen Lehren Mythologien verschiedenster Form zugrunde liegen die weit von irgendwelcher Wahrheit entfernt sind.

Allein der Glaube an eine unsterbliche Seele stammt eigentlich aus dem abgestandenen religiösen Gedankengut Babylons. Sie führt logischerweise zu den Auffassungen, die mit dem Leben nach dem Tod verbunden sind, wie Seelenwanderung, Himmel, Hölle, Fegfeuer, Limbus usw., Lehren, die in vielen Religionen gelehrt werden.

Eine weitere wichtige Glaubenslehre, die die Ethik und das Verhalten des Hindus beeinflußt, ist die Karma-Lehre.

Nach dieser Lehre hat jede Tat ihre Konsequenzen, positive oder negative; das Karma bestimmt Rang und Art der Wiedergeburt.

Im Garudapurana wird erklärt:
„Der Mensch ist der Schöpfer seines eigenen Schicksals, und selbst in seinem Leben als Fetus wird er von der Dynamik der Werke seines früheren Lebens beeinflußt. Ob in der Enge einer Bergfeste oder ruhend am Busen des Meeres, ob sicher auf dem Schoß der Mutter oder ob er hoch über ihrem Kopf gehalten wird, ein Mensch kann den Wirkungen seiner eigenen früheren Taten nicht entfliehen. . . . Was immer einem Menschen in einem bestimmten Alter oder zu einer bestimmten Zeit zustoßen soll, wird ihn dann und zu jener Stunde heimsuchen.“

Im Garudapurana heißt es weiter:
„Erkenntnis, die ein Mensch in seinem früheren Leben erworben hat, Reichtum, den er in seinem vorigen Dasein den Armen gegeben hat, und Werke, die er in einer vorigen Inkarnation getan hat, gehen seiner Seele auf ihrer Reise voraus.“

Was liegt dieser Glaubensauffassung zugrunde? Die unsterbliche Seele ist unerläßlich für die Karma-Lehre, und das Karma bewirkt, daß der Hindu eine andere Ansicht von der Seele hat als die Christenheit, die jedoch auch nicht biblisch ist.

Der Hindu neigt als Folge des Karmas zum Fatalismus.

Er glaubt, seine gegenwärtigen Lebensverhältnisse rührten von einem früheren Leben her und er habe sie demnach verdient, seien sie gut oder schlecht. Er kann sich bemühen, einen besseren Lebenswandel zu führen, so daß das nächste Leben vielleicht erträglicher wird.

Deshalb gibt er sich mit seinem Los eher zufrieden als ein westlicher Mensch. Der Hindu betrachtet alles als eine Folge des Gesetzes von Ursache und Wirkung in Beziehung zu seinem früheren Leben. Es ist der Grundsatz, daß man erntet, was man in seinem angeblichen früheren Leben gesät hat. Das alles beruht natürlich auf der Annahme, daß der Mensch eine unsterbliche Seele habe, die sich wieder als Mensch, Tier oder Pflanze verkörpere.

Was ist somit das höchste Ziel des hinduistischen Glaubens?

Mokscha zu erlangen, was Befreiung von der leidvollen Wiedergeburtenkette und immer neuen Existenzen bedeutet.

Es ist also Befreiung von der körperlichen Existenz, nicht für den Körper, sondern für die „Seele“.

„Da Mokscha oder Befreiung aus der langen Reihe von Wiedergeburten von jedem Hindu angestrebt wird, ist das größte Ereignis in seinem Leben der Tod“, schreibt ein Kommentator.

Man erlangt Mokscha auf verschiedenen Wegen oder Margas.



Nach der Bibel steht dieses Verachten und Geringschätzen des materiellen Lebens in krassem Widerspruch zu Gottes ursprünglichem Vorsatz in Verbindung mit den Menschen.

Als er die ersten beiden Menschen erschuf, bestimmte er für sie, daß sie froh und glücklich auf der Erde leben sollten.

Der Bibelbericht lautet:
„Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie.

Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: ‚Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch, und haltet euch die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.‘ . . . Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut“ (1. Mose 1:27-31).

Die Bibel sagt übrigens voraus, daß der Erde eine Zeit des Friedens und der Gerechtigkeit nahe bevorsteht, eine Zeit, in der jede Familie ihr eigenes schönes Heim haben wird, auch wird den Menschen vollkommene Gesundheit und ewiges Leben zuteil werden (Jesaja 65:17-25; 2. Petrus 3:13; Offenbarung 21:1-4).



Es mag durchaus sein, das dir die hinduistischen Vorstellungen zum Leben und dem Sinn des Lebens mehr zusagen, weil es eher deiner Persönlichkeit und deiner gegenwärtigen Einstellung entspricht.
Außerdem ist in der gegenwärtigen westlichen Welt bei vielen zu beobachten, dass sie sich gern fernöstlichem Gedankengut zuwenden, weil dieses für sie oft neu und interessant klingt.
-Therion- schrieb:beim reinkarnations gedanken ist man für sein seelenheil selbstverantwortlich - der glaube ist nach innen gerichtet - es geht um erfahrung, erkentnisse und der weiterentwicklung daraus - man ist einem ständigen lernprozess ausgesetzt was mir persönlich mehr zusagt wenn ich mir meine "erlösung" erarbeiten muss durch die erkentnisse die ich sammle und indem ich ständig mich selbst und alles andere hinterfrage - diese weiterentwicklungsarbeit sehe ich persönlich als denn sinn meines lebens an.
Der Reinkarnationsgedanke macht aber nur dann Sinn, wenn er auf Wahrheit beruht.

Wenn der Glaube nach innen gerichtet ist, erhöhst du dich selbst zu einem Gott, was natürlich unserem Ego gefällt. In Wirklichkeit betreibt man dadurch aber nur Nabelschau, man kommt nicht weiter, als wie es die eigene Unvollkommenheit zuläßt.

Manche Dinge mag man aus Erfahrung lernen, doch sagt man auch, das Erfahrung ein bitterer Lehrmeister sein kann und das hat auch schon so manchem unnötigerweise das Leben gekostet.

Du kannst dich zwar bis zu einem gewissen Grad weiter entwickeln, doch sind dir aufgrund von Erbgut, Umfeld, Intelllekt persönliche Grenzen gesetzt.

Wer sich dagegen der Bibel und ihrer Botschaft widmet, wird und kann aus der eigenen Unvollkommenheit ausbrechen und sogar schon heute die größtmögliche Freiheit erleben, die einem irdischen Geschöpf zuteil wird.

Dazu kommt die gesicherte Hoffnung, bald wieder in Vollkommenheit unter paradiesischen Verhältnissen hier auf Erden ewig leben zu können.

Römer 8: 20,21
"Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat aufgrund der Hoffnung, 21 daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes."

Epheser 4: 22 - 24:

" daß ihr die alte Persönlichkeit ablegen sollt, die eurem früheren Wandel entspricht und die gemäß ihren trügerischen Begierden verdorben wird; 23 daß ihr aber erneuert werden sollt in der Kraft, die euren Sinn antreibt, 24 und die neue Persönlichkeit anziehen sollt, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist."

Galater 5: 22,23

"Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz."


Gruß, Tommy


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

15.06.2014 um 07:13
Tommy57 schrieb:Der Reinkarnationsgedanke macht aber nur dann Sinn, wenn er auf Wahrheit beruht.
was ist wahrheit ? - es gibt keine allgemein gültige wahrheit sondern nur viele realitäten weil jeder mensch eine andere auffassung von wahrheit hat.

du glaubst an gott für dich ist er wahrheit - für mich ist er es nicht - alleine der glaube an etwas ist noch keine wahrheit !
Tommy57 schrieb:Manche Dinge mag man aus Erfahrung lernen, doch sagt man auch, das Erfahrung ein bitterer Lehrmeister sein kann und das hat auch schon so manchem unnötigerweise das Leben gekostet.
das kommt auf die sichtweise an und ob man willig ist aus seinen erkentnissen zu lernen oder nicht - wenn die voraussetzungen dafür gegeben sind (der wille) dann ist das leben selbst der beste lehrmeister den es gibt !

bei mir war das jedenfalls so - ich hatte den willen und letztendlich kann ich sagen dass ich nicht zu dem menschen geworden wäre der ich heute bin wenn ich nicht solche negativen erfahungen gemacht und daraus gelernt hätte.
Tommy57 schrieb:Wenn der Glaube nach innen gerichtet ist, erhöhst du dich selbst zu einem Gott, was natürlich unserem Ego gefällt. In Wirklichkeit betreibt man dadurch aber nur Nabelschau, man kommt nicht weiter, als wie es die eigene Unvollkommenheit zuläßt.
das ist so nicht richtig denn ich erheb mich nicht zu einem gott sondern ich sehe ALLE menschen als göttliche wesen an. gerade durch den glauben an sich selbst, seiner eigenen wertschätzung lernt man auch andere menschen wertzuschätzen. die nabelschau die du ansprichst ist in diesem fall nicht zutreffend - es passiert genau das gegenteil.

ein kollektives bewusstsein kann nur entstehen wenn man sich selbst genauso wert schätzt wie sein umfeld. wenn ich einen gott über mich stellen würde dann ist das für mich eine erniedrigung der eigenen person. wenn ich einen gott dienen soll dann ist das ebenfalls eine denkweise wo ich sage, dass sie eiggenützig ist erst recht wenn man sich etwas erhofft davon ( zb. ewiges leben).

wenn ich mir allerdings bewusst bin, dass wir alle ein schicksal/karma haben und in diesem auch untereinander verbunden sind und dadurch auch verantwortung zu tragen haben gegenüber mir selbst und meinen mitmenschen dann stelle ich niemanden über oder unter mich, stelle auch keine bewertungen an wie in der bibel durch sünde, gut und böse, hölle oder der abwertung anderer religionen sondern erkenne jeden einzelnen menschen als ein gleichwertiges seelenwesen an.

dieser nach innen gerichteter glaube vereint, stärkt, be - und verurteilt nicht und spaltet nicht die menschen untereinander wie die diversen religionen das tun wo jede einzelne die ultimative wahrheit ihr eigen nennt.


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

15.06.2014 um 15:09
@-Therion-
-Therion- schrieb:das ist so nicht richtig denn ich erheb mich nicht zu einem gott sondern ich sehe ALLE menschen als göttliche wesen an.
Das ist sogar auch wieder biblisch belegt, dass wir göttliche Wesen sind, hier :) :
Apg.17,
28 Denn in ihm (Gott) leben und weben und sind wir, wie auch etliche eurer Dichter gesagt haben: „Denn wir sind auch sein Geschlecht“. 29 Da wir nun Gottes Geschlecht sind, so sollen wir nicht meinen, daß das Göttliche dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst und der Erfindung des Menschen, gleich sei.
-> "denn wir sind auch sein Geschlecht" heißt für mich so viel wie: "wir sind göttlich".

Und hier der größere Kontext, auch interessant:
24 Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, 25 noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas bedürfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. 26 Und er hat aus einem Blute jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, 27 daß sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten, obgleich er nicht fern ist von einem jeden von uns
-Therion- schrieb:ein kollektives bewusstsein kann nur entstehen wenn man sich selbst genauso wert schätzt wie sein umfeld.
Dem stimme ich zu. Deshalb heißt es auch: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. :)


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 04:18
@-Therion-
-Therion- schrieb:was ist wahrheit ? - es gibt keine allgemein gültige wahrheit sondern nur viele realitäten weil jeder mensch eine andere auffassung von wahrheit hat.

du glaubst an gott für dich ist er wahrheit - für mich ist er es nicht - alleine der glaube an etwas ist noch keine wahrheit !
Hallo Therion!

Ja, das stimmt, dass jeder Mensch eine eigene Auffassung von Wahrheit haben mag!

Als Jesus Christus als "Aufwiegler" vor dem römischen Statthalter Pontius Pilatus stand, fragte ihn dieser:

"„Bist du der König der Juden?“ 34 Jesus antwortete: „Sagst du das aus dir selbst, oder haben dir andere von mir erzählt?“ 35 Pilạtus antwortete: „Ich bin doch nicht etwa ein Jude? Deine eigene Nation und die Oberpriester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?“ 36 Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“ 37 Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“

Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ 

38 Pilạtus sagte zu ihm: „Was ist Wahrheit?“

(Johannes 18: 33 - 38 )

___________________________

Jesus Christus sagte zu Pilatus, dass er dazu in die Welt gekommen sei, um für die WAHRHEIT Zeugnis abzulegen.

Der Statthalter Pilatus antwortete Jesus mit den gleichen Worten, die auch du geäussert hast:

"Was ist Wahrheit?"

Die skeptische Ansicht des Pilatus in Sachen Wahrheit ist auch heutzutage nicht selten zu beobachten.

Viele sind der Ansicht, Wahrheit sei relativ, oder anders ausgedrückt, was für den einen wahr sei, sei für den anderen unwahr, so daß letztlich beide irgendwo „recht“ hätten.

Wie weit verbreitet diese Ansicht ist, zeigt die Tatsache, daß dafür eigens ein Begriff geprägt wurde ---- der Relativismus.

Pontius Pilatus war nicht der erste, der die Vorstellung von absoluter Wahrheit in Frage stellte.

Griechische Philosophen der Antike machten es buchstäblich zu ihrem Lebenswerk, Zweifel zu lehren.

Die Angriffe auf die Vorstellung, daß Wahrheit ermittelt werden kann, halten bis in unsere Zeit an.

Manche Philosophen argumentieren beispielsweise, da das Erkennen über die Sinne erfolge, die Sinne aber getäuscht werden könnten, sei keine Erkenntnis nachweisbar wahr.

Der französische Philosoph und Mathematiker René Descartes beschloß, alles zu untersuchen, was er sicher zu wissen glaubte. Er verwarf alle Wahrheiten bis auf eine, die er für unwiderlegbar hielt: „Cogito, ergo sum“, das heißt: „Ich denke, also bin ich.“


Auch viele Religionsorganisationen behaupten, die Wahrheit zu vertreten, und wollen diese eifrig an den Mann bringen. Doch insgesamt gesehen, bieten sie eine überaus verwirrende Vielfalt von „Wahrheiten“ an.

Beweist dies einmal mehr, daß jegliche Wahrheit relativ ist und es keine absolute Wahrheit gibt? Nein.

Professor V. R. Ruggiero äußert sich in seinem Buch The Art of Thinking erstaunt darüber, daß sogar intelligente Menschen manchmal behaupten, die Wahrheit sei relativ.

Er argumentiert: „Wenn sich jeder seine eigene Wahrheit zurechtlegt, dann kann niemandes Idee besser sein als die eines anderen. Alle müssen gleichwertig sein. Doch wenn alle Ideen gleichwertig sind, was hat es dann für einen Sinn, irgendeinen Sachverhalt zu erforschen? Weshalb sollte man dann in der Erde graben, um Antworten auf archäologische Fragen zu finden? Weshalb sollte man die Ursachen für die Spannungen im Nahen Osten zu ermitteln suchen? Weshalb nach einem Heilmittel für Krebs forschen? Weshalb die Milchstraße erforschen? All das hat nur einen Sinn, wenn manche Antworten besser sind als andere, wenn sich Wahrheit von individuellen Blickwinkeln unterscheidet und davon unberührt bleibt.“

Genaugenommen glaubt ja niemand wirklich, es gebe keine Wahrheit. In bezug auf naturwissenschaftliche Realitäten wie die Medizin, die Mathematik oder die Gesetze der Physik wird jeder Relativist, und sei er noch so überzeugt, glauben, daß manche Dinge wahr sind.

BEISPIEL:

------Wer von uns würde es wagen, in ein Flugzeug zu steigen, wenn er die Gesetze der Aerodynamik nicht für absolute Wahrheiten hielte? ----

Es gibt unbestreitbar nachweisbare Wahrheiten; wir sind davon umgeben, und wir machen sogar unser Leben davon abhängig!!

Der in der Bibel mit „Wahrheit“ wiedergegebene hebräische Begriff "eméth" kann etwas bezeichnen, was fest, tragfähig und vor allem zuverlässig ist.


Die Juden hatten allen Grund, die Wahrheit so zu betrachten. Ihren Gott, JHWH (Jehova,Jahweh ), nannten sie den „Gott der Wahrheit“ (Psalm 31:5).

Der wahre Gott führte nämlich alles, was er zu tun angekündigt hatte, auch tatsächlich aus!

Wenn er etwas verhieß, ließ er es auch eintreffen. Wenn er Prophezeiungen inspirierte, wurden sie auch erfüllt. Wenn er endgültige Urteilssprüche fällte, wurden sie auch vollstreckt.

Millionen Israeliten waren Augenzeuge dieser Wirklichkeiten geworden. Die inspirierten Schreiber der Bibel zeichneten sie als unbestreitbare historische Tatsachen auf.

Im Gegensatz zu anderen als heilig angesehenen Büchern hat die Bibel keinen mythologischen Hintergrund. Sie ist fest auf nachprüfbare Tatsachen gegründet, auf historische, archäologische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Realitäten. Nicht umsonst sagte der Psalmist über den wahren Gott: „Dein Gesetz ist Wahrheit. . . . alle deine Gebote sind Wahrheit. Die Summe deines Wortes ist Wahrheit“ (Psalm 119:142, 151, 160).


Kommen wir noch einmal auf die Worte des Pilatus zurück, der wohl etwas zynisch äusserte:

"Was ist Wahrheit?"



Was Pilatus damals nicht wusste, ist z. B., dass Jesus allein durch seine Existenz und sein Wirken bis dahin über --300-- biblische Prophezeiungen erfüllt hat.

Es war sogar genau vorhergesagt worden, wann auf das Jahr genau, der Messias im 1. Jahrhundert erscheinen sollte.

Da sich göttliche Prophezeiungen immer genau erfüllen, konnte Jesus auch in einem Gebet sagen:

"Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit." ( Johannes 17:17 )


Des weiteren sagte Jesus bei einer anderen Gelegenheit:

"Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ ( Johannes 8: 31, 32 )


Nach den Aussagen der Bibel ist Wahrheit zu finden, sogar Wahrheit in solch reiner Form, dass sie Menschen befreien kann.

Ein Bibelspruch lautet daher: „Kaufe Wahrheit, und verkaufe sie nicht — Weisheit und Zucht und Verständnis“ (Sprüche 23:23).

Die Wahrheit als relativ oder nicht existent abzutun heißt, sich das packendste und lohnendste Streben entgehen zu lassen, das das Leben zu bieten hat.

Sie zu finden heißt, Hoffnung zu finden; sie kennen- und liebenzulernen heißt, den Schöpfer des Universums und seinen einziggezeugten Sohn kennen- und liebenzulernen; danach zu leben heißt, dem Leben einen Sinn zu geben und Herzensfrieden zu genießen — jetzt und für immer.


Und ganz sicher können wir diese Wahrheit nicht in UNS selbst finden!

Warum nicht? Weil wir offensichtlich NICHT der Mittelpunkt oder die Ursache des uns umgebenden Universums sind!

Das sicher von Nichts Nichts kommen kann ist er offensichtlich die einzige Quelle für geistiges Licht und Wahrheit und Leben!


Gruß, Tommy


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pere_ubu
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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 05:08
Tommy57 schrieb:Wie weit verbreitet diese Ansicht ist, zeigt die Tatsache, daß dafür eigens ein Begriff geprägt wurde ---- der Relativismus.
relatismus....
der wird ja dazu benutzt alles mögliche zu rechtfertigen -- denn wenn nichts wahr ist ,dann ist auch alles erlaubt.


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25h.nox
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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 05:18
-Therion- schrieb:- waren also vorher Ateisten und sind dann aus voller Überzeugung zum Glauben übergewechselt
sowas nennt sich schlaganfall...

leute die einfch nicht religiös erzogen worden sind und dann religiös gworden sind sind was anderes---


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 06:57
Tommy57 schrieb:------Wer von uns würde es wagen, in ein Flugzeug zu steigen, wenn er die Gesetze der Aerodynamik nicht für absolute Wahrheiten hielte? ----
diese wahrheit findet aber bestätigung indem eben in realition gesehen es verhältnismäßig wenig flugabstürze gibt. also dort wo es eine offensichtliche bestätigung gibt für eine theorie/annahme
ist es durchaus angebracht es als wahrheit anzunehmen.
Tommy57 schrieb:Wenn er etwas verhieß, ließ er es auch eintreffen. Wenn er Prophezeiungen inspirierte, wurden sie auch erfüllt. Wenn er endgültige Urteilssprüche fällte, wurden sie auch vollstreckt.

Millionen Israeliten waren Augenzeuge dieser Wirklichkeiten geworden. Die inspirierten Schreiber der Bibel zeichneten sie als unbestreitbare historische Tatsachen auf.
über all diese punkte lässt sich streiten bzw. gibt es genauso viele gegenargumente die die aussagen der bibel in frage stelle - alleine das wort "inspiration" ist schon negativ behaftet weil es dafür keine beweise gibt - papier ist geduldig und behaupten kann man viel zumal sich zb. auch der koran auf diese inspiration durch seine propheten beruft.

wahrheit braucht meiner ansicht nach keine bekräftigung dass es sich um wahrheit handelt deswegen macht genau dieses wort "inspiration" mit dem die diversen schriften sich rechtfertigen wollen mich sekptisch.

bei einem flugzeug sehe ich dass es fliegt also kann ich davon ausgehen, dass es aerodynamik gibt. bei gott besteht nur die annahme dass er existiert und wie gesagt das wort "inspiration" macht es nicht besser - es ist eben nur ein wort den man glauben kann oder auch nicht.
Tommy57 schrieb:Das sicher von Nichts Nichts kommen kann ist er offensichtlich die einzige Quelle für geistiges Licht und Wahrheit und Leben!
wer sagt, dass es jemals ein "nichts" gegeben hat, selbst in einem vakuum wo man annehmen sollte dass es dort nichts gibt finden chemische reaktionen statt von kleinsten teilchen die sich ständig gegenseitig anregen und wieder vernichten. man kann also davon ausgehen dass es niemals ein "nichts" gegeben hat bzw. dass unsere vorstellungen davon falsch sind.


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 09:11
@25h.nox
- waren also vorher Ateisten und sind dann aus voller Überzeugung zum Glauben übergewechselt

-->
sowas nennt sich schlaganfall...

leute die einfch nicht religiös erzogen worden sind und dann religiös gworden sind sind was anderes---
Also solche Leute hatten einen Schlaganfall, okay. :)
Aber gleich danach sagst Du, bei diesen Leuten ist es was Anderes? Was nun - Schlaganfall oder "was anderes"?

Und wenn was Anderes, was ist das Andere? ;)


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25h.nox
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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 14:28
Optimist schrieb:Aber gleich danach sagst Du, bei diesen Leuten ist es was Anderes? Was nun - Schlaganfall oder "was anderes"?
atheisten sind nicht einfach leute die nicht an gott glauben...


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 14:36
@25h.nox

Das war nicht die Antwort auf meine Frage: ;)
25h.nox schrieb:atheisten sind nicht einfach leute die nicht an gott glauben...
Was dann?

Agnostiker sind es, welche es offen lassen, ob es Gott gibt oder nicht.


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 14:38
@Optimist atheisten haben sich aktiv damit beschäftigt. gibt genug menschen ohne glauben die eben keine atheisten sind sondern konfessionslose. die haben sie nicht mit dem thema beschäftigt da sie nicht religiös erzogen wurden und sich auch später nie für sowas intressiert haben.


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

16.06.2014 um 14:46
@25h.nox
okay. :)


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

25.06.2014 um 22:51
@-Therion-
-Therion- schrieb:wer sagt, dass es jemals ein "nichts" gegeben hat, selbst in einem vakuum wo man annehmen sollte dass es dort nichts gibt finden chemische reaktionen statt von kleinsten teilchen die sich ständig gegenseitig anregen und wieder vernichten. man kann also davon ausgehen dass es niemals ein "nichts" gegeben hat bzw. dass unsere vorstellungen davon falsch sind.
Hallo Therion!

Sicher ist, dass unser jetziges Universum nicht schon immer da war.

Das beweist der Aufbau der Sonnen, die einen Anfang gehabt haben müssen, sonst wären sie schon längst erloschen oder alle zum roten Riesen geworden!

Allein schon der Aufbau und die Ordnung unseres sichtbaren Universums wird von solch genialen Kräften reguliert und zeugen von solch gewaltiger Ordnung, dass der Glaube an den Zufall unglaubwürdig wird.

Von Nichts kommt nichts ist in dem Sinne zu verstehen: Eine gewaltige höchste Ordnung setzt einen Konstrukteur voraus.
Komplexe Gesetze zeugen von einem Gesetzgeber!

Hat man schon einmal etwas anderes beobachtet? Nein!

Theorien beruhen auf Spekulationen!

Gruß, Tommy


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

25.06.2014 um 22:56
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Komplexe Gesetze zeugen von einem Gesetzgeber!
Das ist eher ein Axiom als ein Argument...


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

25.06.2014 um 23:53
@Thawra
Thawra schrieb:Das ist eher ein Axiom als ein Argument...
Hallo!

Für mich ist es ein sehr stichhaltiges Argument, das jeder beobachten kann!

Beweise mir das Gegenteil!


Gruß, Tommy


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

25.06.2014 um 23:54
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Beweise mir das Gegenteil!
Und BÄMM disqualifiziert.


Nach so vielen Jahren Allmy begegnet einem das doch immer wieder und wieder...


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

26.06.2014 um 07:12
Beweise mir das Gegenteil!

Und BÄMM disqualifiziert.


Nach so vielen Jahren Allmy begegnet einem das doch immer wieder und wieder...
ja leider, aber man gewöhnt sich an solche todschlagargumente wo beweise eingefordert werden wofür es garkeine beweise geben kann :)


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illik
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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

26.06.2014 um 23:47
War als Kind Gläubig, Als Jugendlicher überzeugter Atheist, seit der Volljährigkeit circa wieder gläubig.


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

27.06.2014 um 06:40
zwischenstand:

39 liebevoll : 5 lieblos = 44 stimmen

religiös/liebevolles zuhause ----> 12 atheisten
religiös/iebloses zuhause -----> 2 atheisten

religion wenig thematisiert/liebevoll -----> 3 gläubige

glaubten schon immer an gott/liebevoll -----> 11 gläubige
glaubten schon immer an gott/lieblos ------> 1 atheist

glaubten noch nie an gott/liebevoll ------> 13 atheisten
glaubten noch nie an gott/lieblos ------> 2 atheisten

insgesamt = vom glauben zum atheismus = 30
vom atheismus zum glauben = 14


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Vom Atheismus zum Glauben oder vom Glauben zum Atheismus?

27.06.2014 um 17:30
Ich wurde mit Religion aufgezogen, wurde dann aber nicht-gläubig.


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