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Grenzen für Flüchtlinge schließen oder öffnen?

68 Beiträge, Schlüsselwörter: Flüchtlinge
ErroDumVivo
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Grenzen für Flüchtlinge schließen oder öffnen?

03.08.2016 um 01:24
@Pest

Er ist kaum ekelhafter als deine blinde Naivität ;)
Und wenn dir nichts (gehaltvolleres) mehr einfällt, dann kannst du dir deinen Kommentar auch gerne sparen.


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Pest
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03.08.2016 um 01:25
@ErroDumVivo
:) :fuya:


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ErroDumVivo
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03.08.2016 um 01:29
@Pest

Süß :vv:


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03.08.2016 um 04:13
ErroDumVivo schrieb:Unsere Kanzlerin macht sogar Gruppenkuscheln mit den Asylanten und lässt Selfies um die Welt verschicken, damit auch der allerletzte Hinterwäldler in Timbuktu mit Handyempfang Bescheid weiß, wo es was zu holen gibt.
Angela Merkel ist eine hochintelligente Frau mit Doktortitel (Physik). Man kann ihr also unterstellen, dass sie genau weiß, was sie tut bzw. die Folgen ihres Handelns im Voraus kennt.


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Wortdieb
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03.08.2016 um 17:59
@ErroDumVivo
ErroDumVivo schrieb:Deutschland wird niemals sowas wie Dankbarkeit für sein Samaritertum vom Großteil jener Asylanten bekommen, die es aufgenommen hat. Die Steuerzahler werden in den folgenden Jahren die Folgen der Flüchtlingspolitik noch enorm in ihrem Geldbeutel zu spüren bekommen. Und wohl nicht nur dort. Aber hey, Hauptsache Deutschland war mal wieder beim Retten der Welt ganz vorne mit dabei. Die moralische Instanz schlechthin. Daneben sind die Bedürfnisse der eigenen Bürger im Land natürlich vernachlässigbar...
Ist das dein Ernst? Ich glaube, Deutschland sollte durchaus ein Interesse daran haben „den Helden“ spielen zu müssen - und das nicht nur in geschichtlicher Hinsicht.

Selber überall raffen, geifern, gieren, aber ein paar Flüchtlingen, denen grad mal nicht die Sonne aus dem Allerwertesten scheint, nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln gönnen können?

Das ist schon mal ein Grund, warum mich der Deutsche mit seinen „mimimi-uns-gehts-so-schlecht-schmeiß-aber-vorsichtshalber-den-Delikatess-Serrano-Schinken-in-den-Müll“-Befindlichkeiten nur noch ankotzen.
ErroDumVivo schrieb:Denn wenn es so wäre, dann wären sie schon in Griechenland, Italien oder Türkei glücklich.
Die Türkei hat das größte Aufnahmelager syrischer Flüchtlinge. Und ich glaube Syrer sind schon vieles vom Leben gewöhnt, aber an was man sich nie gewöhnen wird ist Krieg und monatelang in einem siffigen Camp dahinvegetieren zu müssen, ohne wirkliche Perspektive, ohne zu wissen, was mit anderen Familienmitgliedern passiert ist etc.. - ich würde gern die Leute in so einer Lage sehen, die sich hier im sicheren Deutschland darüber aufregen. Denen könnte ich einfach nur noch eine in die Wohlstandsfresse hauen!
Jeder würde dahingehen wo es ihm am augenscheinlich besten geht. Das ist menschlich und verständlich.

Deutsche Auswanderer, Langzeiturlauber, Edelrentner könnten sich genauso gut in Ländern niederlassen, die zwar sonnenbeschienen sind, wo es aber z.B. kein fließend Wasser aus der Wand gibt. Und der Deutsche hätte eigentlich gar keine Not, andere Länder besiedeln zu müssen - tut es aber trotzdem.
Warum muss es unbedingt Spanien sein, um dort Fincas auf waldbrandgerodeten Flächen zu bauen? Ach ja.. weil der Deutsche das kann. Warum nicht nach Rumänien oder Kasachstan in eine komfortable und viel billigere Holzhütte ziehen?


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ErroDumVivo
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03.08.2016 um 20:29
Wortdieb schrieb:Selber überall raffen, geifern, gieren, aber ein paar Flüchtlingen, denen grad mal nicht die Sonne aus dem Allerwertesten scheint, nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln gönnen können?
OMG... Geht's bitte vielleicht noch ein Stück dramatischer?
1. Wo genau "rafft, geifert und giert" Deutschland denn mehr als jedes andere europäische Land?
2. Von ein paar Flüchtlingen kann ja wohl nicht die Rede sein, wenn Deutschland die meisten von ihnen in Europa unkontrolliert aufnimmt, so viele, dass die Regierung komplett den Durchblick verliert und zeitweise sogar von einer halben Million unregistrierter Einwanderer ausgeht. Und das zusätzlich zu den über 1Mio verzeichneter Asylanten, die man notdürftig in riesige Zeltlager und improvisorische Unterkünfte aus Turnhallen und leerstehenden Fabriken unterbringt, weil es nicht genug Wohnungen gibt. Wie bitte kann man bei solchen Ausmaßen noch weiterhin in seiner sturen Ignoranz verharrend von "ein paar Flüchtlingen" reden??
3. Und die Regierung gönnt den armen "Flüchtlingen" gewiss weit mehr als "den Dreck unter ihren Fingernägeln", immerhin hat jeder von ihnen einen Anspruch auf Geldleistungen in Höhe vom ALGII-Niveau. Zusätzlich zu Integrationskursen, Deutschunterricht, neuem Wohnungsbau etc. Es sind Milliarden an zusätzlichen Steuergeldern, die in dieses Mammutprojekt investiert werden. Von daher grenzen deine lächerlichen melodramatischen Aussagen schon fast an Dummheit, sorry.


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Wortdieb
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03.08.2016 um 20:34
@ErroDumVivo

Für das Pamphlet haste jetzt zwei Stunden gebraucht? Supi!


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ErroDumVivo
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03.08.2016 um 20:36
@Wortdieb

Wenn Fakten für dich ein Pamphlet darstellen, dann ist dir echt nicht mehr zu helfen. Zudem habe ich den Beitrag in gerade mal 10 Minuten geschrieben, keine Ahnung, wie du auf 2 Stunden kommst.


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Wortdieb
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03.08.2016 um 20:41
@ErroDumVivo

Weil dein Nick hier vorhin schon in der "gerade schreibt" Zeile erschien.

Wieviele bleiben von den Millionen wirklich hier?

Welche Länder beutet Deutschland aus?

Auf welcher Menschen Kosten leben du und ich?

Inwiefern geht es den Deutschen jetzt in irgendeiner Hinsicht schlechter?

Seit Pegida hier durch die Stadt rollt setze ich mich mit dem Thema auseinander - also schon über 1 1/2 Jahre. Ob mir noch zu helfen ist, lass mal meine Sorge sein. ;)


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ErroDumVivo
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03.08.2016 um 20:42
@KillingTime

Ja, das stimmt. Hier kann man ganz klar vom Vorsatz ausgehen, was die Sachlage aber umso schlimmer macht.


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03.08.2016 um 20:44
@ErroDumVivo

Don't feed the troll.


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ErroDumVivo
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03.08.2016 um 21:01
@Wortdieb

Ja, ich war gerade dabei, dir zu antworten, aber dann bekam ich einen Anruf und war bis zuletzt am Telefonieren gewesen. Nun weißt du es.
Wortdieb schrieb:Wieviele bleiben von den Millionen wirklich hier?
Die meisten, wenn sie noch ihre Familien nachholen. Die Zahl wird sich kaum verringern, sondern eher erhöhen. Erst recht nachdem die Regierung kürzlich die Bedingungen für den Familiennachzug gelockert hatte und nun nicht nur direkte Familienangehörige wie Mutter, Vater, Kind, sondern auch noch Bruder, Schwester, Cousin etc. ebenfalls berechtigt sind, hierher einzureisen. Die Regierung tut einfach alles dafür, um die Anzahl der Einwanderer zu maximieren, warum auch immer. Während die Zahl der Abschiebungen im Verhältnis dazu geradezu lächerlich ist. Selbst abgelehnte Asylanten dürfen bleiben, wenn sie einen Ausbildungsplatz oder einen Job bekommen. Was glaubst du, wohin uns das führt?
Wortdieb schrieb:Inwiefern geht es den Deutschen jetzt in irgendeiner Hinsicht schlechter?
Keine Sorge, das kommt noch. Solch eine drastische Einwanderungswelle wird garantiert nicht ohne Folgen bleiben. Um all die zugewanderten Menschen hier zu integrieren und ihnen eine optimale Versorgung gewährleisten zu können, wird die Regierung auf Steuergelder zurückgreifen müssen, welche aber so wie sie im Moment verwaltet werden, nicht ausreichen werden. Folglich werden Steuern steigen oder die Renten gekürzt, um den Defizit in den Steuerkassen auszugleichen. Die Folgen werden langfristig definitiv spürbar sein. Es ist unumgänglich.

Im übrigen lebe ich auf meine eigenen Kosten, ich verdiene mir mein Geld, von dem ich mir mein Leben finanziere.
Wortdieb schrieb:Welche Länder beutet Deutschland aus?
Was tut das zur Sache? Ist das jetzt so eine indirekte Schuldzuweisung, von wegen wenn Deutschland von Billiglöhnern in Bangladesch profitiert, dann hat es zur Strafe die Pflicht, seine Sünden durch Masseneinwanderung reinzuwaschen? Wenn es in diese Richtung geht, dann ist die Diskussion hier absolut nicht ernstzunehmbar und daher für mich völlig sinnlos.


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Wortdieb
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03.08.2016 um 21:58
ErroDumVivo schrieb:Die meisten, wenn sie noch ihre Familien nachholen. Die Zahl wird sich kaum verringern, sondern eher erhöhen.
Nun ich bin nicht hier dich zu bekehren, aber ich sehe schon, du würdest von diesem Recht selbstredenderweise nicht Gebrauch machen, wenn es andersherum wäre.
ErroDumVivo schrieb:Die Regierung tut einfach alles dafür, um die Anzahl der Einwanderer zu maximieren, warum auch immer.
Und selbst wenn, wem schadet es, ob jetzt 81 oder 84 Millionen Menschen hier leben? Kulturen, Landschaften unterlagen schon immer einem stetigen Wandel und das wird weiterhin so bleiben.

Für einige Dinge muss man in Vorkasse gehen, was aber nicht bedeutet, dass es uns nicht irgendwann nützlich sein kann. Dazu muss man aber auch erstmal runterkommen von dem Ross, dass alle Leute die hierherkommen nur auf Kohle abgreifen aus sind. Und das ärgert mich, weil es nur um DAS Thema geht. Geld. Es geht nicht um die Menschen.

Wenn hier ein Rumäne mit seinen 5 Kindern aufschlägt, weil er weiß, dass es hier Kindergeld gibt .. und? Mir schlägt das keinen Zacken aus der Krone, weil ich weiß, dass ich genauso handeln würde, wenn es andersherum wäre. Und diese Scheinheiligkeit geht mir auf den Docht.

Ich persönlich fühle mich von Flüchtlingen weder bedroht noch irgendwie ausgebeutet. Ich kenne auch niemanden aus meinem persönlichen Umfeld, der sich in irgendeiner Weise angegangen fühlt. Ich verstehe diese Überdramatisierung nicht. Letztlich geht es doch gar nicht um Flüchtlinge an sich, sondern um die drohende „Islamisierung des Vaterlandes“ und das für den deutschen Steuerzahler - zu dem ich übrigens auch gehöre - nix mehr über bleibt.

Um die Zu- und Abgänge, um irgendwelche Verfahren - genehmigt oder abgeschoben - haben sich alleine die Behörden und die Politik zu kümmern, nicht irgendwelche „besorgten Bürger“, die meinen, wieder zu kurz zu kommen.
ErroDumVivo schrieb:Keine Sorge, das kommt noch.

Von welcher Zeitspanne reden wir da? Das höre ich jetzt schon seit dem Pegida-Schmarren und … es geht den Leuten bisher nicht anders als vorher auch. Was ist das? Prophylaktisches rumnörgeln? Oh, es könnte mir mal schlechter gehen.. Ja, könnte es. Dafür kann hier noch jeder nach seinem Gusto selber vorsorgen im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Innerpolitische Angelegenheiten die Hartz IV, schlechte Renten oder andere Benachteiligungen ermöglichen, sind sicher nicht den Flüchtlingen anzulasten.
ErroDumVivo schrieb:Im übrigen lebe ich auf meine eigenen Kosten, ich verdiene mir mein Geld, von dem ich mir mein Leben finanziere.
Das wollen viele Flüchtlinge gern – statt sich als Bittsteller mit dem verwirrten Volk herumzuschlagen.
ErroDumVivo schrieb:Was tut das zur Sache? Ist das jetzt so eine indirekte Schuldzuweisung, von wegen wenn Deutschland von Billiglöhnern in Bangladesch profitiert, dann hat es zur Strafe die Pflicht, seine Sünden durch Masseneinwanderung reinzuwaschen?
Die Kehrseite wird gern ausgeblendet. Entschuldige, Deutschland ist keine Insel und ist gern immer zuerst am kalten Buffet. Wir hängen am tiefsten drinnen im globalen Wirtschaftsnetz und als "Spielemacher" wird es IMMER Verlierer geben. Kollateralschäden bezieht man einfach mit ein.

Wen interessiert das hierzulande vor dem Flachbildfernseher im heimeligen Stübchen? Die Verlierer sitzen vor allem in Afrika in Wellblechhütten. Dort zerkloppen Großkonzerne die Märkte mit Billigimporten. Doch - und genau da bin ich der Meinung - kann man durchaus etwas vom dreckig erwirtschafteten Profit wiedergeben.
ErroDumVivo schrieb:Wie bitte kann man bei solchen Ausmaßen noch weiterhin in seiner sturen Ignoranz verharrend von "ein paar Flüchtlingen" reden??
Was glaubst du was passiert wenn sich Afrika auf die Beine macht, dann waren diese Kriegsflüchtlinge jetzt durchaus nur "ein paar". Also mal weiterdenken, wen und was man unterstützt.


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03.08.2016 um 22:21
Wortdieb schrieb:Wenn hier ein Rumäne mit seinen 5 Kindern aufschlägt, weil er weiß, dass es hier Kindergeld gibt .. und?
Das "Kindergeld" entsteht aber nicht durch Spontangenese im Geldautomat, sondern wird durch harte Arbeit in der Realwirtschaft erzeugt. Der deutsche Arbeiter, der irgendwo am Band steht, auf der Baustelle schuftet oder im Ingenieurbüro etwas entwickelt, muss deinen Rumänen von seinen Steuern und Sozialabgaben alimentieren - sogar lebenslang, falls dein Rumäne und seine Kinder es vorziehen, nicht selbst zu ihrem Unterhalt beizutragen. Das Unterhaltsrecht/Hartz4 ermöglicht es Leuten, die niemals in unsere Sozialsysteme eingezahlt haben und vielleicht niemals einzahlen werden, dennoch Geld zu entnehmen. Geld, welches wir mit unserer Arbeit erst erzeugen müssen. Verständlich, dass das dem einen oder anderen Deutschen sauer aufstößt.


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03.08.2016 um 22:26
Deutschland sollte die Grenzen unbedingt offen halten.


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ErroDumVivo
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03.08.2016 um 23:59
Wortdieb schrieb:Nun ich bin nicht hier dich zu bekehren, aber ich sehe schon, du würdest von diesem Recht selbstredenderweise nicht Gebrauch machen, wenn es andersherum wäre.
Ich bin selbst eine Ausländerin und ich habe bis heute noch keine Familienangehörigen hierher geholt. Bin damals mit meiner Mutter hierher gekommen und dabei ist es auch geblieben. Es muss eben nicht immer gleich der ganze Clan herangeschleppt werden, man kann sich auch gegenseitig alljährlich besuchen kommen.
Wortdieb schrieb:Und selbst wenn, wem schadet es, ob jetzt 81 oder 84 Millionen Menschen hier leben?
Es schadet der Bevölkerung, die hier bereits lebt, weil die Umstellung sehr schnell vonstatten geht, und weil der Großteil der Einwanderer aus bildungsfernen Ländern und aus einem fremden Kulturkreis kommt, in dem ganz andere Werte und Weltanschauungen vermittelt werden. Solche Menschen an die hier geltenden Werte und Gesetze zu gewöhnen ist alles andere als ein Klacks, da sie ihre Kultur nicht einfach an der Grenze ablegen, und es ist fraglich, ob sie gewisse Anschauungen überhaupt jemals revidieren werden. Dass die Frauen beispielsweise hierzulande seit der großen Flüchtlingsflut vermehrt sexuell belästigt werden (siehe insb. Köln am vergangenen Silvester) ist kein Zufall und nur die Spitze des Eisbergs.

Je mehr unkontrollierter Zuwanderung, desto höher das Gefahrenpotenzial im Land, was logisch ist. Man konnte ja nur allzu gut beobachten, wie überfordert sämtliche Behörden und die Polizei waren, als der Flüchtlingsstrom so richtig ins Rollen kam. Die ehrenamtlichen Arbeiter waren auch permanent an ihrer Belastungsgrenze gewesen. Wie kann man sowas bitte gutheißen und auch noch denken, das wäre auch nur irgendwie förderlich für das Land? Der riesige Menschenstrom bedeutet in erster Linie ungeheure Belastung, weil sie zunächst verpflegt und versorgt, einquartiert, ausgelernt und ausgebildet werden müssen, bevor sie irgendwann durch ihre Arbeitskraft den Staat entlasten können werden. Und dieser Prozess wird sich über Jahre hinziehen. Solange darf der Steuerzahler sie aushalten. Und das ist ein Unding, über das sich aufzuregen sehr wohl gerechtfertigt ist, auch wenn es dir nicht in den Kram passt und es in deiner rosa Einhornwelt alles cool und easy ist.
Wortdieb schrieb:Von welcher Zeitspanne reden wir da? Das höre ich jetzt schon seit dem Pegida-Schmarren und … es geht den Leuten bisher nicht anders als vorher auch.
Tja, dann schau mal ein wenig über deinen Tellerrand und deine Käseglocke, in der du lebst, hinaus. Die Umstände für die hier beheimatete Bevölkerung haben sich bereits enorm geändert. Nur weil du bisher das Glück hattest, weit weg vom Geschehen zu sein und daher nicht direkt betroffen bist, kannst du unmöglich dadurch gleich auf die Allgemeinheit schließen. Aber wie soll man einem Blinden die Farben erklären...
Wortdieb schrieb:Wir hängen am tiefsten drinnen im globalen Wirtschaftsnetz
Das halte ich für ein Gerücht.
Wortdieb schrieb:Die Verlierer sitzen vor allem in Afrika in Wellblechhütten. Dort zerkloppen Großkonzerne die Märkte mit Billigimporten. Doch - und genau da bin ich der Meinung - kann man durchaus etwas vom dreckig erwirtschafteten Profit wiedergeben.
In dem Falle wäre es dann wohl am vernünftigsten direkt am Kern des Problems anzusetzen und vor Ort mit sozialen Projekten aushelfen, für Bildungsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Nahrung und Wasser sorgen, anstatt die halbe bedürftige Welt ins eigene Land zu holen, und sowohl die Einwanderer als auch die eigene Bevölkerung mit dem Zusammenprallen grundverschiedener Kulturen zu überfordern, meinst du nicht?

Hast hoffentlich mal einen Blick auf die Weltkarte geworfen und gesehen, wie winzig Deutschland ist. Und ausgerechnet dieses winzige Land soll jetzt die Probleme aller Welt lösen, weil angeblich ausgerechnet es maßgeblich für alles Leid in armen Ländern verantwortlich ist. Das ist, mit Verlaub, Bullshit. Diese ewige Selbstgeißelung der Deutschen, und der ihnen aufgezwungene Schuldkomplex gehen mir mit am meisten auf den Sack. Deutschland hat nicht mehr zu verantworten, als jedes andere westliche Land. Wenn überhaupt, dann sollten die USA am meisten sühnen, weil sie die weltweit größten Umweltsünder sind, neben China mit ihrem smogverseuchten Peking und Japan, die auf illegale Waljagd gehen und Haie an den Rand des Aussterbens bringen. Aber das alles ist scheißegal, Deutschland ist der Buhmann.
Wortdieb schrieb:Was glaubst du was passiert wenn sich Afrika auf die Beine macht, dann waren diese Kriegsflüchtlinge jetzt durchaus nur "ein paar". Also mal weiterdenken, wen und was man unterstützt.
Ganz genau. Von daher sollte jede Partei, die der Merkel Rückendeckung gibt, bei den nächsten Wahlen gemieden werden.


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Wortdieb
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04.08.2016 um 04:09
ErroDumVivo schrieb:Ich bin selbst eine Ausländerin und ich habe bis heute noch keine Familienangehörigen hierher geholt. Bin damals mit meiner Mutter hierher gekommen und dabei ist es auch geblieben. Es muss eben nicht immer gleich der ganze Clan herangeschleppt werden, man kann sich auch gegenseitig alljährlich besuchen kommen.

Schau an. Ich habe jahrelang mit einer Algerierin zusammengearbeitet, der beste Freund meiner Tochter ist Pakistani und beide haben Familie im Ausland. Also scheint das mit dem nachholen vielleicht doch nicht sooo wild zu sein, wie mancher hier zusammenfantasiert? Gerade die älteren Generationen wollen doch gar nicht mehr entwurzelt werden, wenn es nicht sein muss. Insofern finde ich, dass mit Schätzungen auch maßlos übertrieben werden kann, was Rechtspopulisten für ihre Zwecke gerade recht kommt.

Übrigens kann ich mir geraden keinen Reim drauf machen, warum Leute mit ausländischen Wurzeln in diese Panik verfallen müssen. Gerade wenn du und deine Ma hier einen neuen Start gefunden habt, dann steht dieses Recht auch anderen Menschen zu, oder nicht?

Kann mich noch erinnern, dass ich ganz zu Anfang in diesem Forum eine kurze Diskussion mit einer Dame hatte (buntervogel oder so), die ebenfalls ausländische Wurzeln hat und nicht gerade freundlich auf den Islam zu sprechen schien. Kann es sein, dass sich mitgebrachte Feindseligkeiten hier anderweitig äußern?
ErroDumVivo schrieb:Dass die Frauen beispielsweise hierzulande seit der großen Flüchtlingsflut vermehrt sexuell belästigt werden (siehe insb. Köln am vergangenen Silvester) ist kein Zufall und nur die Spitze des Eisbergs.
Wir sehen überall nur die Spitze des Eisberges.

In einem Kindesentführungsfall mit sexuellem Missbrauch vor einigen Jahren berichtete die Zeitung, dass allein im Stadtteil Dresden-Striesen (Einwohnerzahl 37.726) 1200 Sexualstraftäter aktenkundig sind. Und das in einem (!) Stadtteil in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern.
Dresden hat 56 weitere Stadtteile in denen es in manchen Problemvierteln nicht besser aussehen wird. Da könnte man mal ein bisschen was herumrechnen. „Das Böse“ kommt viel zu oft in ganz deutscher Erscheinung daher und das erschreckt mich wirklich.
ErroDumVivo schrieb:Wie kann man sowas bitte gutheißen und auch noch denken, das wäre auch nur irgendwie förderlich für das Land?
Weil ich nicht jeden Morgen mit soo nem Angstlevel aufwache und mir die schlimmsten Szenarien durch den Kopf schießen, wenn ich an Ausländer oder Flüchtlinge denke. Mir echt nicht erklären kann, was durch mancher Leute Köpfe geht, wenn sie panisch jeden Montag im Kreis rennen und wirre Parolen schreien. Angst bleibt ein schlechter Ratgeber. Hass, Hetze und Missgunst sind nichts anderes als verkappte Angst.
ErroDumVivo schrieb:Der riesige Menschenstrom bedeutet in erster Linie ungeheure Belastung, weil sie zunächst verpflegt und versorgt, einquartiert, ausgelernt und ausgebildet werden müssen, bevor sie irgendwann durch ihre Arbeitskraft den Staat entlasten können werden.
Auch das schafft Arbeitsplätze. Ohne Vorleistung und einem gewissen Risiko wird man nichts erreichen.
ErroDumVivo schrieb:..da sie ihre Kultur nicht einfach an der Grenze ablegen, und es ist fraglich, ob sie gewisse Anschauungen überhaupt jemals revidieren werden.
Weiß nicht ob wir immer noch von den selben Menschen reden... Hier im Viertel gibt es einige Familien und alleinstehende Flüchtlinge in WGs. Diese Menschen fallen definitiv nicht durch komische Sitten und Gebräuche auf und sie belästigen niemanden mit ihrer Religion oder Weltanschauung. Vermutlich weil es ihnen völlig egal ist was wir glauben und sie den Kopf voll mit anderen Sorgen haben.

Sie sind nicht wie die Leute, die montags an der Tür klingeln und über „Gott reden wollen“ oder nen Wachturm ungefragt in den Briefkasten stecken.
Und das ist ein Unding, über das sich aufzuregen sehr wohl gerechtfertigt ist, auch wenn es dir nicht in den Kram passt und es in deiner rosa Einhornwelt alles cool und easy ist. […] Tja, dann schau mal ein wenig über deinen Tellerrand und deine Käseglocke, in der du lebst, hinaus. […] Aber wie soll man einem Blinden die Farben erklären...
Sorry, aber da musste ich gerade herzhaft lachen. Kennst du mich oder warum muss es persönlich werden?

Ich weiß, dass es Viertel in Deutschland gibt, die jenseits von gut und böse sind. No Go Areas.. da hat sich jahrzehntelang niemand drum geschert. Ghettobildung trägt definitiv nicht zur Integration bei. Darüber sind wir uns einig.

Duisburg Marxloh und wie die Viertel alle heißen, sind nicht erst seit 2014/15 so. Ich schrieb in einem anderen Thread, die Schwierigkeiten, die manche jetzt gern als große Probleme sehen (und mit Flüchtlingen in Verbindung bringen wollen), waren schon vorher und in anderer Form da.

Hier sterben ganze Dörfer aus, weil die jungen Leute in den „Westen“ gehen. Das sind hausgemachte Probleme, da wird man den Flüchtlingen auch keine Schuld für geben können. Man wird auch nichts erreichen mit aller Macht die Struktur wieder „aufzuforsten“.
ErroDumVivo schrieb:In dem Falle wäre es dann wohl am vernünftigsten direkt am Kern des Problems anzusetzen und vor Ort mit sozialen Projekten aushelfen, für Bildungsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Nahrung und Wasser sorgen, anstatt die halbe bedürftige Welt ins eigene Land zu holen und sowohl die Einwanderer als auch die eigene Bevölkerung mit dem Zusammenprallen grundverschiedener Kulturen zu überfordern, meinst du nicht?
Denkst du die fragen danach ob sie HIERHER kommen dürfen? Das klingt naiv.

Hilfe zur Selbsthilfe ist angebracht und vor allem die Finger von den Märkten dort lassen, was wiederum bedeutet, das in den Industrienationen Arbeitsplätze flöten gehen.
ErroDumVivo schrieb:Hast hoffentlich mal einen Blick auf die Weltkarte geworfen und gesehen, wie winzig Deutschland ist. Und ausgerechnet dieses winzige Land soll jetzt die Probleme aller Welt lösen, weil angeblich ausgerechnet es maßgeblich für alles Leid in armen Ländern verantwortlich ist. Das ist, mit Verlaub, Bullshit.
Was hat Größe mit Leistung zu tun? :D Die Schweiz ist nur ein Strich in der Landschaft und schluckt tapfer deutsche Arbeitsbettler. Schau dir Tokio an. In dieser Stadt leben 10 Millionen Menschen. Tokio erwirtschaftet ca. ein Viertel des BIP Japans. Warum sollte klein nicht viel hervorbringen können?

Bullshit wäre, wenn man sich aus allen Konsequenzen heraushalten wöllte.

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KillingTime schrieb:Verständlich, dass das dem einen oder anderen Deutschen sauer aufstößt.
Der Golfkrieg wurde in Milliardenhöhe vom Solidaritätszuschlag bezuschusst, die EU fördert mit Steuergeldern Fracking-Studien, Steuergelder werden für sonstigen Kokolores verwendet.. da verschluckt(e) sich niemand dran.. Doppelmoral.


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04.08.2016 um 18:51
Wortdieb schrieb:wem schadet es, ob jetzt 81 oder 84 Millionen Menschen hier leben?
Ein ganz klassischer Strohmann. Die Anzahl der Einwohner stand niemals zur Disposition.
Wortdieb schrieb:Für einige Dinge muss man in Vorkasse gehen, was aber nicht bedeutet, dass es uns nicht irgendwann nützlich sein kann.
Mit anderen Worten, du betrachtest den Flüchtlingseinstrom vom kapitalistischen Standpunkt aus und erwartest "irgendwann" einen ROI.
Wortdieb schrieb:Dazu muss man aber auch erstmal runterkommen von dem Ross, dass alle Leute die hierherkommen nur auf Kohle abgreifen aus sind.
Welchen Grund könnte es sonst wohl geben, sichere EU-Länder wie Slowenien, Griechenland, Italien oder auch die Türkei zu verlassen und sich auf den Weg nach Deutschland machen? Zum Teil sogar mit brutaler Gewalt - Idomeni, irgendwer?
Wortdieb schrieb:Letztlich geht es doch gar nicht um Flüchtlinge an sich, sondern um die drohende „Islamisierung des Vaterlandes“
Du gibst also zu, dass eine Muslimifizierung Europas in mittlerer Zukunft ansteht?
Wortdieb schrieb:Der Golfkrieg wurde in Milliardenhöhe vom Solidaritätszuschlag bezuschusst, die EU fördert mit Steuergeldern Fracking-Studien, Steuergelder werden für sonstigen Kokolores verwendet.. da verschluckt(e) sich niemand dran.. Doppelmoral.
Aber ganz im Gegenteil. Der Golfkrieg, Frackingstudien und Kokolores stößt dem deutschen Steuerzahler ganz genau so auf - denn auch das muss er bezahlen.


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Wortdieb
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04.08.2016 um 19:37
KillingTime schrieb:Mit anderen Worten, du betrachtest den Flüchtlingseinstrom vom kapitalistischen Standpunkt aus und erwartest "irgendwann" einen ROI.
Vom menschlichen Standpunkt aus. Diese Leute sind keine Ware oder billiges Arbeitsvieh, das man verheizen muss.

Es ist zu erwarten, dass sich, auf Grund der Lage, gefordertes vorausschauendes Handeln auszahlen wird – und eine Menge Menschen davon profitieren werden.
KillingTime schrieb:Du gibst also zu, dass eine Muslimifizierung Europas in mittlerer Zukunft ansteht?

Was gebe ich zu? Ich gebe das wieder was ich beobachte und das sind die Befürchtungen der Mitbürger, die ich stetig um die Ohren gehauen bekomme.

Meine Meinung dazu kann ich dich gern wissen lassen. Nein, ich denke nicht, dass Europa „muslimifiziert“ wird. Ich bin mir sicher, dass Flüchtlinge kein Interesse daran haben hier einen „Gottesstaat“ zu errichten.
So warum der ganze Terz?

Vielleicht würde es manchem ganz gut tun sich weniger von diesem Massenmedienshice reinziehen und im RL mit den Leuten ins Gespräch kommen.
KillingTime schrieb:Welchen Grund könnte es sonst wohl geben, sichere EU-Länder wie Slowenien, Griechenland, Italien oder auch die Türkei zu verlassen und sich auf den Weg nach Deutschland machen
Was willst du jetzt hören? Im Hinblick auf die zu erwartende Sicherheit dürfte die Auswahl des Zieles nicht schwer fallen. In der Türkei möchte ich selber kein Flüchtling sein. Griechenland nagt am Hungertuch und hat zeitweise selbst mit der innerern Stabilität zu kämpfen und der Rest hält sich mit Subventionen irgendwie über Wasser.
KillingTime schrieb:Aber ganz im Gegenteil. Der Golfkrieg, Frackingstudien und Kokolores stößt dem deutschen Steuerzahler ganz genau so auf - denn auch das muss er bezahlen.
Nichts anderes habe ich behauptet. Tjoa, dann warte ich gespannt auf zehntausende Steuerzahler die jeden Montag gegen Verschwendungen demonstrieren.


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04.08.2016 um 19:45
Wortdieb schrieb:Es ist zu erwarten, dass sich, auf Grund der Lage, gefordertes vorausschauendes Handeln auszahlen wird – und eine Menge Menschen davon profitieren werden.
Erläutere deine Erwartungen. Wer wird deiner Ansicht nach wie, womit und wovon profitieren?
Wortdieb schrieb:Ich bin mir sicher, dass Flüchtlinge kein Interesse daran haben hier einen „Gottesstaat“ zu errichten.
Von einem Gottesstaat war niemals die Rede. Aber du machst das gut mit deinen Strohmännern, ich selbst könnte es nicht besser.


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