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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

121 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ökologie, Hunde und Katzen, Steuern hoch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

18.09.2021 um 17:55
Zitat von syndromsyndrom schrieb am 14.09.2021:Die Staedtefreuen sich ueber den "Lockdown-Tierzuwachs"
Aktuell ist das Hundesteueraufkommen auf ueber 380 Millionen €uronen angewachsen!
Hab ich heut in einem Radiobericht ueber Haustiere gehoert.
Das rumorte in der Tat in meinem Kopf.

Nachdem du sagtest, du hättest eine satirische Weltsicht, half mir das dann auch weiter :)

Sogar ein Aha-Moment.


Aha Marina gif


Also erstmal, das stimmt in der Tat.

Das statistische Bundesamt vermeldet:
Rekordeinnahmen: 331 Millionen Euro aus Hundesteuer in den ersten drei Quartalen 2020
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2021/PD21_05_p002.html

Und seitdem sogar auf 380 Mio. klingt glaubthaft.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

18.09.2021 um 18:28
Die Sache ist ja so.

2019 hatten Grüne und Linke im Stadtrat Leipzig den Klimanotstand ausgerufen, mit Ruf nach Sofortmaßnahmen, die auch 2020 auf den Weg gebracht wurden.

Es brauche aber noch deutlich mehr Druck von der Zivilgesellschaft, sagt Jürgen Kasek, umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.
1 Jahr Klimanotstand – was haben wir gemeinsam für’s Klima erreicht?
Quelle: https://www.gruene-fraktion-leipzig.de/beitrag/1-jahr-klimanotstand-was-haben-wir-gemeinsam-f%C3%BCrs-klima-erreicht.html

Dann kamen die Freibeuter. Mit dem Antrag an den Oberbürgermeister, ein Konzept zu erarbeiten, das die Klimaziele der Stadt Leipzig bei der Erhebung der Hundesteuer berücksichtigt.

Denn die Klimaschutzziele in Leipzig sehen vor, die CO2-Emissionen alle fünf Jahre um 10 Prozent zu reduzieren, oder den Pro-Kopf-Ausstoß des Klimagiftes bis zum Jahr 2050 auf 2,5 Tonnen zu senken.

Ein ambitioniertes Ziel von Grünen und Linken, wenn man sich anschaut, wo der Pro-Kopf-Ausstoß derzeit liegt.

Dabei, also bei ihrem Antrag, beriefen sich die Freibeuter auf die Studie der TU Berlin, wonach ein 15kg Hund im Laufe von 13 Jahren circa 8,2 Tonnen CO2 verursacht." Also etwa 630 kg CO2 pro Jahr.

Die Zahlen, hier noch mal:

https://www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/profil/pressemitteilungen-nachrichten/2020/august/oekobilanz-eines-hundes/

Über die Genauigkeiten der Vergleichsrechnungen muss man sich nicht streiten, ob ein Hund in Leipzig damit wirklich etwa 40 Prozent des CO2-Ausstoßes eines Benziners pro Jahr produziert, wie die Freibeuter rechneten, oder doch weniger. Die Studienautoren gingen von einem Auto aus, das fünf Liter auf 100 km verbraucht.

Jedenfalls sind die Zahlen nicht per se von der Hand zu weisen.

In Leipzig waren Anfang 2019 mehr als 21.611 Hunde registriert - rechnen die Freibeuter - die zusammen 13.614,93 Tonnen CO2 ausstießen.

Und dann kam Die-PARTEI-Stadtrat Marcus Weis mit seinem Änderungsantrag für den Freibeuter-Ursprungsantrag. Ein Änderungsantrag, der nun auch die Katzen ins Spiel bringt. Katzen, jawohl, Katzen:
„Der Oberbürgermeister wird beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, das die Klimaziele der Stadt Leipzig bei der Erhebung der hier zu beschließenden allgemeinen Kleintiersteuer berücksichtigt.“
Denn
„Es sollte allerdings hier, im Sinne des Klimaschutzes, ergänzt werden, dass da wo ein Hund ca. 630 kg CO2 ,verursacht‘, eine Katze etwa 400 kg CO2 in die Luft ablässt und zusätzlich Vögel und Insekten jagt, ja teils ausrottet“, hatte der geschrieben. „Deshalb gilt es auch bei den wahren Verursachern der Klimakatastrophe sowie des Insekten- und Vogelsterbens anzusetzen und der Hauskatze jene Aufmerksamkeit zu widmen, welche ihr zusteht.“
Quelle: https://www.l-iz.de/politik/leipzig/2021/03/der-stadtrat-tagte-hoehere-hundesteuer-kommt-als-klimapolitisches-instrument-wohl-nicht-infrage-381340

Und nun können Grüne und Linke ja nicht einfach sagen, nach Ausrufen des Klimanotstandes, scheißegal und Halleluja, wir haben Hundesteuer-Rekordeinnahmen :ask:

Würden sie sich da nicht zu Heuchlern oder zum Gespött machen?

Klar kann man auch sagen, man muss früher ansetzen, also bei der Erhebung einer wirklich deutlichen CO2-Steuer auf die Fleischproduktion.

Oder fragen, inwieweit kommunale Steuern zur klimapolitischen Steuerung geeignet sind. Darüber grübeln sie wohl derzeit in den Gremien, wo der Antrag inzwischen liegt.

Wie man es auch dreht - ich bin mal gespannt, was da noch kommt :)


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

18.09.2021 um 18:29
@syndrom

Fällt Dir dazu etwas ein?


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

06.10.2021 um 15:18
Also jetzt wo Laschet, der sich 2016 darüber lustig machte, scheinbar raus ist, kommt es jetzt doch zur Katzenvolkszählung, sogar bundesweit?
Aus Sicht von CDU-Landeschef Armin Laschet ist das Ministerium mit seiner detailverliebten Vorlage weit über das Ziel hinausgeschossen. Sein Rat: „Wer so agiert, sollte nicht Katzen zählen, sondern er sollte zählen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat.“
Quelle: https://www.derwesten.de/panorama/katzenvolkszaehlung-in-nrw-id12078276.html

Der Trend geht nicht nur zum Zweit- und Drittwagen
Trotz Klimakrise: Trend zum Zweit- oder Drittwagen
Quelle: https://www.merkur.de/wirtschaft/autos-statistik-deutschland-anzahl-pro-haushalt-bundesamt-pendler-plaene-parteien-bundestagswahl-90982166.html

sondern auch zum Zweit- und Dritttier.
Die steigende Anzahl der Haustiere ist jedoch nur zu einem kleinen Teil auf die ebenfalls steigende Zahl der Haushalte in Deutschland zurückzuführen. Der Trend geht ganz klar zum Zweit- oder Dritttier, wie die Studie klar zeigt.
Quelle: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/biologie/in-deutschland-leben-immer-mehr-haustiere-13372999

Deutschland liegt jetzt EU-weit klar vorne.
Damit liegt Deutschland in der EU vorne, danach folgen Frankreich und Italien.
Gesamtumsatz an Fertignahrung (Supermarkt und Online): 5,4 Milliarden Euro.

Quelle: https://www.lzdirekt.de/pos-wissen/news/haustiere-tierliebe-deutschland-584

Deutschland geht es gut.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

06.10.2021 um 16:40
Dagegen.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

06.10.2021 um 18:17
Zitat von FellatixFellatix schrieb:sondern auch zum Zweit- und Dritttier.
Die steigende Anzahl der Haustiere ist jedoch nur zu einem kleinen Teil auf die ebenfalls steigende Zahl der Haushalte in Deutschland zurückzuführen. Der Trend geht ganz klar zum Zweit- oder Dritttier, wie die Studie klar zeigt.
Da könnte ich täglich im Strahl kotzen, weißt du!?
Im Lockdown einen Hund angeschafft, um ein Argument zu haben nach draußen zu gehen und wenn das Wesen wenigstens danach nicht im Tierheim gelandet ist, dann schnell einen zweiten oder dritten Hund angeschafft, damit der erste nicht alleine ist. Raus geht trotzdem keiner und die Tiere sind sich selbst im Garten überlassen.
Habe zwei Exemplare in meiner Nachbarschaft die das so handhaben. Da möchte man manchmal gerne das Ordnungsamt rufen - also pro teurer werden!


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

06.10.2021 um 18:41
@Elephunk

Ja, das ist in der Tat so ein Trend. Ich mache ja gerne Umfragen, manche lustig, manche etwas ernster.

Um so mehr freue ich mich über substanzielle Beiträge wie deinen, also danke :)


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

07.10.2021 um 21:43
Zitat von ElephunkElephunk schrieb:Im Lockdown einen Hund angeschafft, um ein Argument zu haben nach draußen zu gehen
Das Problem war ja in Bayern besonders groß.

Ebenso der illegale Handel, also der florierende Schwarzmarkthandel insbesondere in Bayern. Bayern sogar ein Schwarzmarkt-Drehkreuz. Also wenn Söder jetzt den Laschet macht, hm, was nun? Und wie steht er zur Corona-Katzenschwemme?
.
Ok, in dem Artikel geht es nur um Welpen:
9. August 2021

"Die Tierheime quellen über"
Während der Pandemie hat sich Bayern zum Drehkreuz für den Welpenhandel entwickelt.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-tierheim-welpenhandel-corona-1.5376299

In München und Augsburg haben sich die Neuanmeldungen sogar mehr als verdoppelt.
Die Vizepräsidentin des Landesverbands Bayern des Deutschen Tierschutzbundes, Tessy Lödermann, bestätigt den expansiven Schwarzmarkthandel in Bayern.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-tierheim-welpenhandel-corona-1.5376299


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 06:06
@Fellatix

Danke für die interessanten Artikel :)


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 13:33
Zitat von ElephunkElephunk schrieb:Da könnte ich täglich im Strahl kotzen, weißt du!?
Im Lockdown einen Hund angeschafft
Der artikel ist vom juni 2019, da war lockdown und corona noch kein thema. Dennoch teile ich deine ansichten bezüglich tieranschaffung zu vergnügungszwecken/aus langeweile. Den mehrtierhaushalt hingegen sehe ich eher positiv. Gerade bei katzen spricht es sich endlich mal herum, dass die viecher keine einzeltiere sind und gerade von seriösen tierschützern auch nur noch im doppelpack oder zur existierenden zweitkatze abgegeben werden. Das war 2016 (der vergleich wird im artikel gezogen) durchaus noch anders.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 20:34
Zitat von ElephunkElephunk schrieb:Danke für die interessanten Artikel :)
Ein Danke ist immer schön :)

Aus einer Rezension ("Wie die Katze weltweit zum Problem wird") von Abigail Tuckers Der Tiger in der guten Stube:
Doch auch die gemeine Hauskatze ist nicht gänzlich unproblematisch. Selbst wenn sie immer öfter ein Dasein als Wohnungskatze fristen muss. Als archetypischer Fleischfresser verdrückt eine Katze täglich 60 Gramm Fleisch. Auf hochwertiges Protein angewiesen, kann sie nicht darauf verzichten. Allein die hochgerechnet 100 Millionen Katzen Nordamerikas vertilgen täglich das Fleisch von 3 Millionen Hühnern – und tragen durch den zu Dosenfutter verarbeiteten Fischwildfang zum Leerfischen der Meere bei ... Bei weltweit 600 Millionen Hauskatzen ist das nicht zu vernachlässigen. Zumal sich die Zahl der Katzen zwischen 1986 und 2016 verdoppelt haben dürfte – ohne dass eine Trendumkehr absehbar wäre.
Eine Verdoppelung der Zahlen weltweit in 30 Jahren.

Quelle: https://www.biorama.eu/massentigerhaltung-wie-die-katze-weltweit-zum-problem-wird/
Und während die Miezekatze draußen ihre Runden zieht und sich höchstens vor Autos oder Uhus in Acht zu nehmen hat, tappen Arten- und Umweltschützer im emotional verminten Gelände. Schließlich gibt es kaum jemanden, der Katzen nicht süß findet. Dieses Dilemma darzustellen ist Abigail Tucker mit ihrem Buch hervorragend gelungen.
Quelle: https://www.biorama.eu/massentigerhaltung-wie-die-katze-weltweit-zum-problem-wird/

Ok, mit Schätzungen ist das immer so eine Sache. Aber auch in Deutschland ist der Trend eindeutig.
In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Katzen mehr als verdoppelt. Während in den Jahren 2008 bis 2010 etwa in jedem 6. Haushalt Katzen lebten und ihre Zahl bei rund 8,2 Millionen Tieren lag, sind es heute (2019) rund 14,8 Millionen Katzen.
Quelle: https://www.welt-der-katzen.de/katzenhaltung/katzenfakten/katzenstatistik.html
Heute gibt es allein in Deutschland fast 16 Millionen Hauskatzen (Quelle: statista, Stand 23.03.2021).
Quelle: https://www.br.de/wissen/katze-hauskatze-haustier-geschichte-100.html


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 21:19
Hundesteuer verdoppeln, Versicherungspflicht für Hunde einführen und die Strafen für nicht weggemachten Kot drastisch erhöhen


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 21:21
@Fellatix
Hast du zufälligerweise einen link, der mal aufschlüsselt, welches fleisch im tierfutter landet? Es wird nicht immer und bei jeder sorte das gute hühnerbrustfilet sein, sondern vielmehr für den menschen "unpopuläre" teile, die eben anfallen, aber kaum jemand verzehrt. Mich interessiert da eher weniger die frage, wieviele hühner es sind, sondern ob die hühner ohne 100 mio katzen nicht trotzdem getötet worden wären, weil dem menschlein hühnerbrust halt trotzdem schmeckt. Solange sowas nicht aufgeschlüsselt wird, ist das eine ziemlich nichtssagende information.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 21:57
@gastric

Links wurden doch schon verlinkt.
Environmental impacts of food consumption by dogs and cats
Quelle: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0181301

Aus dem Abstract:
As pet ownership increases in some developing countries, especially China, and trends continue in pet food toward higher content and quality of meat, globally, pet ownership will compound the environmental impacts of human dietary choices.
Quelle: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0181301
Zitat von gastricgastric schrieb:Hast du zufälligerweise einen link, der mal aufschlüsselt, welches fleisch im tierfutter landet?
Das ist wissenschaftlich gar nicht so einfach.

Also das mit dem Aufschlüsseln:
Zitat von gastricgastric schrieb:Solange sowas nicht aufgeschlüsselt wird, ist das eine ziemlich nichtssagende information.
So weit würde ich nicht gehen.

Jedenfalls ist das mit dem Aufschlüsseln gar nicht so einfach. Warum? Das hat mit der Variabilität der Zutaten zu tun.
Cat Food Mystery Foils Diet Study
February 28, 2020
Quelle: https://news.ncsu.edu/2020/02/cat-food-mystery/

Viele Hersteller von Katzenfutter ändern regelmäßig die Zusammensetzung der Zutaten, sogar innerhalb der gleichen Geschmacksrichtungen von Katzenfutter.

Siehe auch Schluss der wissenschaftlichen Mitteilung:
„Das ist nicht das, was wir untersuchen wollten, aber es ist wichtig, da es Hunderte Millionen Katzen (vielleicht mehr) auf der Erde gibt“, sagt Rob Dunn , Mitautor der Studie und Professor an der NC State Institut für Angewandte Ökologie . „Die Ernährung von Katzen, Hunden und Haustieren hat enorme Konsequenzen für die globale Nachhaltigkeit, die Katzengesundheit und vieles mehr. Aber sie sind sehr undurchsichtig. Kurz gesagt, am Ende dieser Studie wissen wir immer noch nicht, warum manche Katzen mehr Wildtiere töten als andere, und wir haben auch festgestellt, dass wir über etwas anderes nichts wissen, die sich ändernde Dynamik von ‚Big Pet Food‘.“
Quelle: https://news.ncsu.edu/2020/02/cat-food-mystery/


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

08.10.2021 um 22:37
@Seegurke
Zitat von SeegurkeSeegurke schrieb:Hundesteuer verdoppeln, Versicherungspflicht für Hunde einführen und die Strafen für nicht weggemachten Kot drastisch erhöhen
Hast du dir mal das angesehen ?
Reicht das nicht ?
Zitat von O.G.O.G. schrieb am 08.09.2021:Es sollte erst mal eine einheitliche Hundesteuer geben und nicht der scheiss den wir jetzt haben.
hflfgechuyqb H0


Oder die scheisse gleiche PLZ nur ein anderer Stadtteil ....
b2fsbipixpc5 H02.jpg conv


Quelle:
https://zergportal.de/baseportal/tiere/Hundesteuer
Wenn man jetzt die: "Hundesteuer verdoppeln"
Dann haben die in "8509 denkendorf" 800€ für den ersten Hund denn zZ kostet da einer 400€.
Und in "63825 Sommerkahl 30€ denn zZ kostet der erst da 15€"


Das sind jetzt mal die Extremen beispiel. Schau es dir doch mal an .....


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

09.10.2021 um 08:11
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Links wurden doch schon verlinkt.
higher content and quality of meat beobachte ich auch, ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass im tierfutter nun die besten teile verwendet werden... eher die "reste" vom nun biohuhn statt dem konventionellem. Mit reste meine ich kein schlechtes tierprodukt... eher tierische teile, die vom menschen eher verschmäht werden und im schlimmsten fall sonst im müll landet. Man darf nicht vergessen, dass der großteil der tierfutterindustrie im grunde auch der resteverwertung dient. Herzen, leber, nieren, hälse, beine, pansen, ochsenziemer und noch vieles mehr, was zumindest hierzulande menschlein nicht mehr in großer menge auf dem teller haben will. Auch muskelfleisch gehört dazu. Son huhn besteht halt aus mehr, als keulchen, brust und flügel und längst nicht jeder verzehrt das ganze tier.

Daher finde ich es schwierig tierhaltung aufgrund des "fleischbedarfs" kritisch zu betrachten. Die medallie hat 2 seiten und ich fürchte der großteil tierischer bestandteile im tierfutter ist das "abfallprodukt" der nahrungsmittelindustrie für den menschen.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

09.10.2021 um 09:31
@O.G.

Dass Kommunen die Höhe der Hundesteuer (wie auch der Gewerbesteuer und Grundsteuer) und demnach unterschiedliche Höhen bei der Hundesteuer haben, ändert ja nichts daran dass die Kommunen sie verdoppeln sollten.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

09.10.2021 um 09:38
Zitat von gastricgastric schrieb:Daher finde ich es schwierig tierhaltung aufgrund des "fleischbedarfs" kritisch zu betrachten
Würdest du dann auch der TU-Studie widersprechen wollen?
Zitat von gastricgastric schrieb:großteil tierischer bestandteile im tierfutter ist das "abfallprodukt" der nahrungsmittelindustrie für den menschen.
Also, wenn sich - jetzt nur mal auf Deutschland betrachtet - die Zahl der gehaltenen Katzen verdoppelt hat in den letzten 15 Jahren, von 8 auf 16 Mio, hat sich dann auch die Fleischabfallproduktion der Nahrungsmittelindustrie für den Menschen verdoppelt?


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

09.10.2021 um 09:49
Hm.

Das wusste ich auch noch nicht, dass die Frage der Tier-Besteuerung sogar verfassungsrechtliche Dimensionen hat.

Die Pferdesteuer in Tangstedt wurde ja dann erst mal gekippt.

Nach lautstarken Protesten.
"Die SPD muß auch in den Kommunen den Wahlaussagen ihres Vorsitzenden folgen. Ein Bundesparteivorsitzender, der den ganzen Tag von "Gerechtigkeit" spricht, aber es nicht schafft, eine von SPDGemeinderäten geforderte Pferdesteuer, die zu 91% Frauen und Mädchen 'trifft', zu verhindern, der macht sich doch als Kanzlerkandidat völlig unglaubwürdig. Um mit Putin oder Trump auf Augenhöhe zu verhandeln, braucht es Konfliktbereitschaft und Durchsetzungsfähigkeit.
Wer vorgibt, für gerechtere Einkommensverhältnisse von Männern und Frauen einzustehen, der sollte erst einmal die von den eigenen Genossen geplante 'Frauen-Steuer' auf die Lieblings-Sportart unzähliger Frauen und Mädchen stoppen", so Anja Granlien, Dressur-Ausbilderin aus Tangstedt.
Quelle: http://www.reitzeit-magazin.de/nachrichten-einzelansicht+M5f1cbe6081d.html


Pferdetierheime

Die Protestierenden fragten: Gibt es schon die Pferdetierheime?

Die Protestierenden wurden unterstützt von Prof. Dr. Jörn Axel Kämmerer, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Bucerius Law School in Hamburg. Seine Argumentation? Eine mittelbare Diskriminierung von Frauen, da über 90% der dortigen Pferdehalter, die nach dem Vorhaben abgabenpflichtig wären, weiblich seien.
Nun scheinen die Anstrengungen der Steuergegner offenbar bis zur Landespolitik durchgedrungen zu sein. Und diese hat sich bekanntlich erst vor Kurzem neu formiert: Am 7. Mai fanden die Landtagswahlen statt, nun bildet sich eine "Jamaika-Koalition", angeführt vom Wahlsieger CDU. Diese hat offenbar schon vor Aufnahme der Regierungsgeschäfte reagiert und der Pferdesteuer eine Absage erteilt.
Quelle: https://www.lto.de/recht/kurioses/k/gemeinde-pferdesteuer-gutachten-diskriminierung-frauen-normenkontrolle/

Hm, ich denke mal die verfassungsrechtlichen Bedenken stehen bei der in Leipzig verhandelten Klimasteuer auf Haustiere eher nicht im Raum.


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Sollte das Halten von Hunden und Katzen erheblich teurer werden?

09.10.2021 um 10:11
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Würdest du dann auch der TU-Studie widersprechen wollen?
Nein warum sollte ich? Die tierischen bestandteile im tierfutter kommen zu einem großteil aus der massentierhaltung und hunde haben natürlich auch einen CO2 ausstoss... nur bezweifle ich, dass ein nennenswerter teil der fleischproduktion nur für tierfutter drauf geht. Es sind, wie gesagt, eher vom menschen nicht mehr so nachgefragte teile wie innereien und karkassenteile (knochengerüst inkl. anheftende fleischteile und haut). Würden wir kein tierfutter produzieren, ginge die fleischproduktion nicht automatisch zurück. Anteilig würde ich das demnach berechnen, aber nicht voll, wenn das tier für den menschen eh gezüchtet, versorgt und geschlachtet wird.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Also, wenn sich - jetzt nur mal auf Deutschland betrachtet - die Zahl der gehaltenen Katzen verdoppelt hat in den letzten 15 Jahren, von 8 auf 16 Mio, hat sich dann auch die Fleischabfallproduktion der Nahrungsmittelindustrie für den Menschen verdoppelt?
Muss sie ja gar nicht, da eine katze weniger fleisch braucht, als ein mensch isst. Der pro kopf verbrauch an fleisch in deutschland liegt bei ~57kg. Nehme ich die 60g täglichen bedarfs einer katze (stand in einem deiner links.... glaub ich :D ), komme ich auf ~22kg. Gleichzeitig geht aber auch seit jahren der bedarf an innerein zurück. Der mensch isst vom huhn dann doch zum großteil lieber brust und schenkel... gbfs noch flügel.


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