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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

29 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sparen, Sozialhilfe, Bürgergeld ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

gestern um 18:44
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sozialstaat überlebt nicht wenn Verantwortung, Risiko und Leistung nicht belohnt werden.,
wie schon im anderen Thread beschrieben, finde ich, dass deine Belohnung wenn du z.b. 150.000Euro und nur 50.000 behalten darfst darin, dass du die 100.000 mehr mehrere Jahre dafür nutzen wirst und kannst weit über dem Existenzminimums zu leben, obwohl du arbeitslos geworden bist..

wie schon mal gefragt wurde - wozu spart man denn eigentlich? unter anderem für schlechtere Zeiten wie z.b. wenn man arbeitslos wird..

letztendlich bleibt natürlich dein Argument bestehen, dass derjenige der alles ausgegeben hat sofort Unterstützung bekommt. aber wenn dir das wirklich lieber ist sofort am Existenzminimum zu leben bei Arbeitslosigkeit kann dich keiner hindern es genauso zu machen wenn du das so viel besser findest..


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

gestern um 18:53
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wie schon mal gefragt wurde - wozu spart man denn eigentlich?
Was geht Dich denn an was Leute mit ihrem Netto machen...das haben sie nicht vom Staat?!
Vielleicht spart einer für ne Weltreise und dann wird er bedurftigt...soll er die Weltreise nicht machen?
Man merkt wie bescheuert das ist wenn einer der 150.000 im Schliessfach aufbewahrt oder diese Reise macht- dem willst schon Grundsicherung bezahlen? Warum?


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gestern um 19:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vielleicht spart einer für ne Weltreise und dann wird er bedurftigt...soll er die Weltreise nicht machen?
Niemand kann dir verbieten im ertsten Jahr der Arbeitslosigkeit deine ganzen 100.000Euro nutzen um die Weltreise zu machen.
danach wirst du aber am Existenzminimum leben und nich von deinen Ersparnissen zehren..


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

gestern um 19:36
Bedingungsloses Grundeinkommen für erstmal alle, so 1.500 € klingt gut. :D

Wer geboren wird, gleich mal 150.000 € aufs Grundeinkommenskonto. Läuft ...

Gehälter von Politkern auf 25 bis 33 Prozent runter, ist noch immer mehr als genug. Den wirklich super Reichen die Knete abknöpfen, also wer mehr als 250 Millionen besitzt, der sollte schon gut was zahlen, hier spielt auch das monatliche Einkommen eine große Rolle.

Gilt natürlich auch fürs Grundeinkommen, wer so schon 30.000 € jeden Monat macht, der bekommt nicht noch mal die 1.500 € oben drauf, dem nehmen wir mal richtig was weg. Damit er die 1.500 € für das faule arbeitsscheu Pack bezahlen kann. Läuft ...

Ganz im Ernst, es gab da schon einige gute Experimente zum Grundeinkommen, also bedingungsloses, auch in den USA, liefen mehrheitlich alle recht gut, die Leute haben eben nicht nur besoffen in der Ecke gelegen, sondern die Sicherheit genutzt und was gelernt und sich selbst auch oft was aufgebaut, ein kleines Geschäft, ein Gewerbe, ein Betrieb.

Was aktuell so in der Politik abgeht, gegen die Arbeitslosen ist nur Show, für die Masse, das Problem liegt im System selbst, es kann kein grenzenloses Wachstum geben, wir verbrennen ja jetzt schon die Erde und beuten sie so heftig aus, dass die Menschen in 200 Jahren, sollte es noch welche geben, große Probleme haben werden.

Nur wer denkt so weit, und wer plant so weit in die Zukunft?

Ich bin aber überzeugt, und das sagt mir die Wissenschaft, wenn ich immer mehr Klötzchen aufeinander staple wird irgendwann der Turm umfallen. Was wir da aktuell so einsparen können, wenn wir Arbeitslose geißeln, ist marginal, dass kostet ja auch alles wieder, muss organisiert werden, geplant, überwacht.

Und ich kenne ein paar, die wurden in Maßnahmen gezwungen, so Bewerbung richtig schreiben und was alles für ein Unfug. Die waren teuer und der Staat hat es bezahlt, private Unternehmen, die hier für die Kurse richtig gut abgegriffen haben.

Wir sollten uns mehr um die Krankenversicherung und die Pflege kümmern, und um Kindergartenplätze, oder mehr Einwanderung, denn wir werden immer älter, kranker, und weniger.

Und da muss man kein großer Rechner sein, oder komplizierte Statistiken wälzen, das wird einfach richtig knallen, und das doktern an dem Arbeitslosengeld und dem Grundeinkommen, wird uns kein Stück nicht retten. Es ist nur einfacher da zu schrauben, die armen der Gesellschaft, man gibt ihnen die Schuld, sie können sich nur schwer wehren. Die Mehrheit der Menschen die nicht arbeitet, hat gesundheitliche Probleme nun nicht nur kein Bock.


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gestern um 19:37
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:im ertsten Jahr der Arbeitslosigkeit
na vielleicht nicht im ersten Jahr wenn du ALG 1 haben willst - da gibt es sicher Vorgaben wie lange du Verfügbar sein musst.

aber es gibt ebend keine Vorschrift wie schnell oder langsam du dein Vermögen auszugeben hast/darfst. du kannst alles für eine Weltreise verwenden wenn du möchtest und danach sofort Grundsicherung bekommen @ApexOne


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gestern um 19:43
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber es gibt ebend keine Vorschrift wie schnell oder langsam du dein Vermögen auszugeben hast/darfst.
Wieder falsch -> Der Job Center kann nach §34 SGB II (sozialwidriges Verhalten) prüfen ob Du es verprasst hast.


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

gestern um 20:04
@ApexOne

hab das mal gegoogelt - wenn ich das richtig verstanden habe musst du während ALG 1 Anspruch die Weltreise machen weil dann dein Vermögen nicht betrachtet wird. Dein Anspruch auf ALG 1 bleibt 4 Jahre bestehen:
Keine Anrechnung von Vermögen

Um Ihre Ersparnisse müssen Sie sich keine Sorgen machen, wenn Sie Arbeitslosengeld beantragen: Ihr Vermögen wird nicht angerechnet, auch nicht das Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Zum Vermögen gehören zum Beispiel Geldanlagen und Immobilien.

Beim Bürgergeld ist es anders: Diese finanzielle Hilfe können Sie nur erhalten, wenn Einkommen und Vermögen nicht für den Lebensunterhalt ausreichen.
Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld/finanzielle-hilfen/einkommen-vermoegen-arbeitslosengeld


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

gestern um 20:06
Möchtest du irgendwann innerhalb der nächsten 4 Jahre nach Kündigung Arbeitslosengeld beziehen, so musst du dich zunächst bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Jetzt kannst du dich natürlich fragen: Wieso, ich bin doch sowieso im Ausland und bekomme kein Geld, warum soll ich mir den ganzen Papierkram aufhalsen?! Gute Frage! Weil du nach deiner Reise vermutlich froh bist, wenn du Arbeitslosengeld beziehen kannst. Und damit das der Fall ist, musst du mindestens 12 Monate in den letzten 24 Monaten sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Warst du also 12 Monate und einen Tag reisen, tja, dann hast du Pech und leider keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Null, nada, niente! Deswegen direkt nach der Kündigung arbeitssuchend melden. Das kann man ganz einfach telefonisch machen und es sollte mindestens 3 Monate vor Arbeitslosigkeit geschehen. Wir hatten sehr nette Mitarbeiter an der Strippe, die uns das weitere Vorgehen verständlich erklärt haben und schon die ersten Daten aufgenommen haben. Damit du beim Telefonat besser vorbereitet bist als wir: deine Sozialversicherungsnummer solltest du griffbereit haben.
Quelle: https://spontanumdiewelt.de/reise-planen/job-kuendigen-weltreise-arbeitsamt-arbeitslos-melden/


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um 04:01
@RayWonders
Wenn Du hier Tipps zum Geld ausgeben vor der Bedurftigkeit und eine Kontrolle der Ausgaben findet nicht statt - wozu brauchen wir dann die Schonvermögensgrenze?
Jeder wird drunter sein.


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