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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

36 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sparen, Sozialhilfe, Bürgergeld ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 18:44
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sozialstaat überlebt nicht wenn Verantwortung, Risiko und Leistung nicht belohnt werden.,
wie schon im anderen Thread beschrieben, finde ich, dass deine Belohnung wenn du z.b. 150.000Euro und nur 50.000 behalten darfst darin, dass du die 100.000 mehr mehrere Jahre dafür nutzen wirst und kannst weit über dem Existenzminimums zu leben, obwohl du arbeitslos geworden bist..

wie schon mal gefragt wurde - wozu spart man denn eigentlich? unter anderem für schlechtere Zeiten wie z.b. wenn man arbeitslos wird..

letztendlich bleibt natürlich dein Argument bestehen, dass derjenige der alles ausgegeben hat sofort Unterstützung bekommt. aber wenn dir das wirklich lieber ist sofort am Existenzminimum zu leben bei Arbeitslosigkeit kann dich keiner hindern es genauso zu machen wenn du das so viel besser findest..


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 18:53
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wie schon mal gefragt wurde - wozu spart man denn eigentlich?
Was geht Dich denn an was Leute mit ihrem Netto machen...das haben sie nicht vom Staat?!
Vielleicht spart einer für ne Weltreise und dann wird er bedurftigt...soll er die Weltreise nicht machen?
Man merkt wie bescheuert das ist wenn einer der 150.000 im Schliessfach aufbewahrt oder diese Reise macht- dem willst schon Grundsicherung bezahlen? Warum?


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 19:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vielleicht spart einer für ne Weltreise und dann wird er bedurftigt...soll er die Weltreise nicht machen?
Niemand kann dir verbieten im ertsten Jahr der Arbeitslosigkeit deine ganzen 100.000Euro nutzen um die Weltreise zu machen.
danach wirst du aber am Existenzminimum leben und nich von deinen Ersparnissen zehren..


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 19:36
Bedingungsloses Grundeinkommen für erstmal alle, so 1.500 € klingt gut. :D

Wer geboren wird, gleich mal 150.000 € aufs Grundeinkommenskonto. Läuft ...

Gehälter von Politkern auf 25 bis 33 Prozent runter, ist noch immer mehr als genug. Den wirklich super Reichen die Knete abknöpfen, also wer mehr als 250 Millionen besitzt, der sollte schon gut was zahlen, hier spielt auch das monatliche Einkommen eine große Rolle.

Gilt natürlich auch fürs Grundeinkommen, wer so schon 30.000 € jeden Monat macht, der bekommt nicht noch mal die 1.500 € oben drauf, dem nehmen wir mal richtig was weg. Damit er die 1.500 € für das faule arbeitsscheu Pack bezahlen kann. Läuft ...

Ganz im Ernst, es gab da schon einige gute Experimente zum Grundeinkommen, also bedingungsloses, auch in den USA, liefen mehrheitlich alle recht gut, die Leute haben eben nicht nur besoffen in der Ecke gelegen, sondern die Sicherheit genutzt und was gelernt und sich selbst auch oft was aufgebaut, ein kleines Geschäft, ein Gewerbe, ein Betrieb.

Was aktuell so in der Politik abgeht, gegen die Arbeitslosen ist nur Show, für die Masse, das Problem liegt im System selbst, es kann kein grenzenloses Wachstum geben, wir verbrennen ja jetzt schon die Erde und beuten sie so heftig aus, dass die Menschen in 200 Jahren, sollte es noch welche geben, große Probleme haben werden.

Nur wer denkt so weit, und wer plant so weit in die Zukunft?

Ich bin aber überzeugt, und das sagt mir die Wissenschaft, wenn ich immer mehr Klötzchen aufeinander staple wird irgendwann der Turm umfallen. Was wir da aktuell so einsparen können, wenn wir Arbeitslose geißeln, ist marginal, dass kostet ja auch alles wieder, muss organisiert werden, geplant, überwacht.

Und ich kenne ein paar, die wurden in Maßnahmen gezwungen, so Bewerbung richtig schreiben und was alles für ein Unfug. Die waren teuer und der Staat hat es bezahlt, private Unternehmen, die hier für die Kurse richtig gut abgegriffen haben.

Wir sollten uns mehr um die Krankenversicherung und die Pflege kümmern, und um Kindergartenplätze, oder mehr Einwanderung, denn wir werden immer älter, kranker, und weniger.

Und da muss man kein großer Rechner sein, oder komplizierte Statistiken wälzen, das wird einfach richtig knallen, und das doktern an dem Arbeitslosengeld und dem Grundeinkommen, wird uns kein Stück nicht retten. Es ist nur einfacher da zu schrauben, die armen der Gesellschaft, man gibt ihnen die Schuld, sie können sich nur schwer wehren. Die Mehrheit der Menschen die nicht arbeitet, hat gesundheitliche Probleme nun nicht nur kein Bock.


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08.03.2026 um 19:37
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:im ertsten Jahr der Arbeitslosigkeit
na vielleicht nicht im ersten Jahr wenn du ALG 1 haben willst - da gibt es sicher Vorgaben wie lange du Verfügbar sein musst.

aber es gibt ebend keine Vorschrift wie schnell oder langsam du dein Vermögen auszugeben hast/darfst. du kannst alles für eine Weltreise verwenden wenn du möchtest und danach sofort Grundsicherung bekommen @ApexOne


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 19:43
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber es gibt ebend keine Vorschrift wie schnell oder langsam du dein Vermögen auszugeben hast/darfst.
Wieder falsch -> Der Job Center kann nach §34 SGB II (sozialwidriges Verhalten) prüfen ob Du es verprasst hast.


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 20:04
@ApexOne

hab das mal gegoogelt - wenn ich das richtig verstanden habe musst du während ALG 1 Anspruch die Weltreise machen weil dann dein Vermögen nicht betrachtet wird. Dein Anspruch auf ALG 1 bleibt 4 Jahre bestehen:
Keine Anrechnung von Vermögen

Um Ihre Ersparnisse müssen Sie sich keine Sorgen machen, wenn Sie Arbeitslosengeld beantragen: Ihr Vermögen wird nicht angerechnet, auch nicht das Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Zum Vermögen gehören zum Beispiel Geldanlagen und Immobilien.

Beim Bürgergeld ist es anders: Diese finanzielle Hilfe können Sie nur erhalten, wenn Einkommen und Vermögen nicht für den Lebensunterhalt ausreichen.
Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld/finanzielle-hilfen/einkommen-vermoegen-arbeitslosengeld


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

08.03.2026 um 20:06
Möchtest du irgendwann innerhalb der nächsten 4 Jahre nach Kündigung Arbeitslosengeld beziehen, so musst du dich zunächst bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Jetzt kannst du dich natürlich fragen: Wieso, ich bin doch sowieso im Ausland und bekomme kein Geld, warum soll ich mir den ganzen Papierkram aufhalsen?! Gute Frage! Weil du nach deiner Reise vermutlich froh bist, wenn du Arbeitslosengeld beziehen kannst. Und damit das der Fall ist, musst du mindestens 12 Monate in den letzten 24 Monaten sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Warst du also 12 Monate und einen Tag reisen, tja, dann hast du Pech und leider keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Null, nada, niente! Deswegen direkt nach der Kündigung arbeitssuchend melden. Das kann man ganz einfach telefonisch machen und es sollte mindestens 3 Monate vor Arbeitslosigkeit geschehen. Wir hatten sehr nette Mitarbeiter an der Strippe, die uns das weitere Vorgehen verständlich erklärt haben und schon die ersten Daten aufgenommen haben. Damit du beim Telefonat besser vorbereitet bist als wir: deine Sozialversicherungsnummer solltest du griffbereit haben.
Quelle: https://spontanumdiewelt.de/reise-planen/job-kuendigen-weltreise-arbeitsamt-arbeitslos-melden/


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09.03.2026 um 04:01
@RayWonders
Wenn Du hier Tipps zum Geld ausgeben vor der Bedurftigkeit und eine Kontrolle der Ausgaben findet nicht statt - wozu brauchen wir dann die Schonvermögensgrenze?
Jeder wird drunter sein.


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16.03.2026 um 00:38
@ApexOne

Am besten du steckst deine Ersparnisse in die Riester-Rente. Wenn ich gerade richtig lese wird diese bis zum Rentenalter nicht als Vermögen betrachtet bzw.angerechnet vom Amt.
KURZER ÜBERBLICK
Während der Ansparphase ist die Riester-Rente geschützt. Sie wird nicht auf Bürgergeld angerechnet und zählt nicht zum verwertbaren Vermögen. Das angesparte Guthaben bleibt erhalten.
Riester-Verträge dürfen nicht übertragen, beliehen oder verpfändet werden, was sie vor dem Zugriff durch das Jobcenter schützt.
Auch bei Bürgergeldbezug kann der Vertrag weiter bespart werden, sofern finanziell möglich. Schon 60 € jährlich reichen aus, um weiterhin die staatliche Zulage von 154 € zu erhalten.
In der Auszahlungsphase (ab Rentenbeginn) gilt ein Freibetrag von 100 € monatlich. Darüber hinaus werden 30 % der übersteigenden Riester-Rente ebenfalls nicht angerechnet.
Quelle: https://www.impuls.com/alterseinkommen/riester-rente-hartz-iv

Gibt's was einzuwenden gegen Riester-Rente?


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

16.03.2026 um 02:19
@RayWonders
In der Auszahlungsphase (ab Rentenbeginn) gilt ein Freibetrag von 100 € monatlich. Darüber hinaus werden 30 % der übersteigenden Riester-Rente ebenfalls nicht angerechnet.
Quelle: https://www.impuls.com/alterseinkommen/riester-rente-hartz-iv

Kannst du mir bitte erklären, was mit diesem Freibetrag gemeint ist - also wofür dieser ist? (möchte nicht erst den Link durchackern).
Oder anders gefragt, was wird wo nicht angerechnet? Hat das damit zu tun, wenn die Rente so hoch ist, dass man Steuern zahlen muss?
Oder hat das mit der Grundsicherung zu tun?
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Gibt's was einzuwenden gegen Riester-Rente?
ich hatte das mal irgendwann angefangen aber dann wieder aufgehört, weil ich einen "Pferdefuß" entdeckt hatte. Leider weiß ich nicht mehr was es war.


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

16.03.2026 um 04:33
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Am besten du steckst deine Ersparnisse in die Riester-Rente.
Danke für den Tipp, nein. Der maximale Sparbetrag ist 2100€ /Jahr. Das ist nichts, auch wenn ich es machen würde, bin 54...bis zur Rente zahle ich max.6-8 Jahre ein...bin eh nicht Bürgerggeld berechtigt, ich habe zu viel verdient, das darf man nicht.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Gibt's was einzuwenden gegen Riester-Rente?
Hohe undurchsichtige Verwaltungskosten, Verzinsung unklar.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Kannst du mir bitte erklären, was mit diesem Freibetrag gemeint ist - also wofür dieser ist? (möchte nicht erst den Link durchackern).
Oder anders gefragt, was wird wo nicht angerechnet?
Wenn Du Grundsicherung bekommst, auch als Aufstocker zur Rente, werden 100€ nicht angerechnet, bleiben Dir Cash. Sollte mehr als 100€ monatlich ausbezahlt werden, aus dem Teil darfst Du 30% behalten.
Beispiel: Auszahlung 200€, 100 Freibetrag, 30% aus den verbleibend 100 sind 30€, in der Summe behälts 130€, 70€ werden angerechnet.


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

16.03.2026 um 08:16
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn Du Grundsicherung bekommst, auch als Aufstocker zur Rente, werden 100€ nicht angerechnet, bleiben Dir Cash. Sollte mehr als 100€ monatlich ausbezahlt werden, aus dem Teil darfst Du 30% behalten.
ach so, danke.
Rister wird dann sozusagen wie als Einkommen behandelt.
Ist also auch wie beim Bürgergeld.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Gibt's was einzuwenden gegen Riester-Rente?
Somit ist Rister dann auch schon mal für Geringverdiener nicht so optimal, wenn man dann im Falle von Grundsicherung nur 30% behalten darf, sobald man über 100 Euro bekommt.


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

16.03.2026 um 14:21
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Geringverdiener nicht so optimal, wenn man dann im Falle von Grundsicherung nur 30% behalten darf, sobald man über 100 Euro bekommt.
Lol....aber der gut Steuern und Abgaben zahlende AN soll schon sparen damit er gar keine Grundsicherung beantragt - ich möchte Dich dran erinnern dass dieser Thread genau deswegen eröffnet worden ist...Erspartes und Grundsicherung!


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Politische Zwickmühle Erspartes und Arbeitslosigkeit

16.03.2026 um 15:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:soll schon sparen damit er gar keine Grundsicherung beantragt
wo nimmst du denn das "soll" her? Ich hatte jedenfalls nichts davon geschrieben.
Muss jeder für sich entscheiden, ob sich sparen lohnt, wenn man dann im Falle von Grundsicherung im Alter dann gar nichts weiter davon hat - nur darum gings bei MIR.
Was DEIN Punkt jetzt war, verstehe ich noch nicht.


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16.03.2026 um 15:21
@Optimist
Der Thread war meine Anmerkung hin eröffnet worden dass sich sparen NICHT lohnt, für jeden nicht!


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