@Teegarden ich meine den Vorschlag durchaus ernst.
Zum einen, weil ich weiß und natürlich durch Dich hier mitbekomme, wie viel Mühe und Aufwand da drin steckt. Da kommt zu einem ohnehin schon zeitfressenden "Hobby" als Moderator noch diese regelmäßigen Verpflichtungen hinzu.
Aber auch aus Sicht als User, der sich das Ganze bequem anschauen kann, fallen mir Argumente ein, die für eine Entschleunigung sprechen.
Ich bin sicher nicht der Durchschnittsuser, weil ich mich fast ausschließlich im Krimibereich bewege. Deshalb sind mir die User, die hier interviewt werden zunehmend fremd. Waren die ersten Interviews noch insofern interessant, dass ich mit den befragten Usern durchaus auch mal zu tun hatte, so wird es nun einfach inflationär und die Motivation, zu lesen oder sogar darauf zu reagieren, nimmt ab.
Zudem bleibt für das einzelne Interview gar keine Zeit, auf die User zu wirken und sich zu entfalten bzw. dem Interviewten ein gebührendes Feedback zu geben. Und das meine ich, hätte Jeder verdient. Sich auf so einer Plattform und vor jahrelang vertrauten Usern und auch vor einer anonymen Menge sich so zu öffnen und teils private Dinge preiszugeben, dazu gehört Mut, das ist etwas Besonderes. Wenn dann umgehend direkt wieder Fragen an weiter User gestellt werden und darüber sich noch humorige Smalltalks entwickeln, dann geht das Interview irgendwie unter.
So empfinde ich das jedenfalls.
Ein längerer Abstand zwischen Interview und Vorbereitung des nächsten würde nicht nur Dich entlasten sondern auch verhindern, dass so ein aufwändiges Projekt einfach verpufft.