JSugar schrieb:Der Betreiber könnte aber auch anständige Löhne zahlen, so dass die Belegschaft gar nicht auf Trinkgelder angewiesen wäre. Nur komischerweise spricht das keiner an
Das ist tatsächlich, z.B. in der amerikanischen Diskussion, einer der Hauptpunkte der Kritik. Dabei liest man dann auch öfter den Spruch
If you can't pay your staff, don't open a restaurant und so ähnlich. In D. ist das Problem dahingehend kleiner, hier ist das Servicepersonal durch den Mindestlohn abgedeckt. Den gibt zwar auch in den Staaten, jedoch ist der (je nach Bundesstaat) lächerlich niedrig, darüber hinaus unterscheidet er noch zwischen tipped minimum wage, also Beschäftigte mit Trinkgeld, wo der Basislohn ab 2,13$ losgeht. Zwar muss der Arbeitgeber ausgleichen, falls der Basismindestlohn (7,25$) nicht erreicht wird, aber das erklärt wohl die Zustände dort und die Diskussion darum.
martenot schrieb:Beim Trinkgeld weiß ich auch nie so genau, wer das Geld eigentlich bekommt:
Frag doch einfach beim nächsten Mal. Habe selbst in verschiedenen Läden schon alle möglichen Systeme gesehen, etwa Trinkgeld bleibt komplett beim Service, Trinkgeld bleibt beim Service und die drücken einen Anteil für die Küche ab, Trinkgeld wird komplett zwischen Service und Küche geteilt usw.