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Trinkgeld im Einzelhandel

26 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Umfrage ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Trinkgeld im Einzelhandel

um 15:06
Zitat von KFBKFB schrieb:Jetzt besser?
Es war vorher auch nicht schlecht oder schlechter. Ich denke, da gibt es kein richtiges besser oder schlechter. Wir diskutieren halt, ob, wo und wie viel Trinkgeld wir geben, und ob wir es gut finden oder nicht.


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Trinkgeld im Einzelhandel

um 15:38
Zitat von KFBKFB schrieb:aber es kann doch nicht auf den Kunden abgewälzt werden, das der Angestellte sonst die Miete nicht zahlen kann weil das Gehalt nicht reicht
Letztlich erlaubt man den Gastro Betreibern durch diese Trinkgeldkultur niedrigere Löhne zu zahlen, also höhere Gewinne einzufahren.

Das sollte man nicht vergessen, es wird immer so getan als ob es für die Kellner getan wird...
Der Betreiber könnte aber auch anständige Löhne zahlen, so dass die Belegschaft gar nicht auf Trinkgelder angewiesen wäre. Nur komischerweise spricht das keiner an


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Trinkgeld im Einzelhandel

um 15:44
Zitat von JSugarJSugar schrieb:Nur komischerweise spricht das keiner an
Weil das unter 'das hamwa immer so gemacht, wa' fällt, das ist halt das Problem an gewachsenen Strukturen
Es spricht nichts gegen Trinkgeld um guten Service wertzuschätzen aber dieser 'Zwang' an allen Ecken kotzt mich einfach an


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Trinkgeld im Einzelhandel

um 15:45
Zitat von JSugarJSugar schrieb:Der Betreiber könnte aber auch anständige Löhne zahlen, so dass die Belegschaft gar nicht auf Trinkgelder angewiesen wäre. Nur komischerweise spricht das keiner an
Ich persönlich fände es am besten, wenn das Personal in der Gastronomie einfach ganz normal bezahlt werden würde, und als Gast zahlt man den Betrag, der auf der Rechnung steht - fertig.

Beim Trinkgeld weiß ich auch nie so genau, wer das Geld eigentlich bekommt: geht es an die eine Servicekraft, die einen bedient hat? Oder werden die Köche und Küchenhelfer, die Putzkräfte etc. anteilig auch mitversorgt?


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Trinkgeld im Einzelhandel

um 16:01
Zitat von JSugarJSugar schrieb:Der Betreiber könnte aber auch anständige Löhne zahlen, so dass die Belegschaft gar nicht auf Trinkgelder angewiesen wäre. Nur komischerweise spricht das keiner an
Das ist tatsächlich, z.B. in der amerikanischen Diskussion, einer der Hauptpunkte der Kritik. Dabei liest man dann auch öfter den Spruch If you can't pay your staff, don't open a restaurant und so ähnlich. In D. ist das Problem dahingehend kleiner, hier ist das Servicepersonal durch den Mindestlohn abgedeckt. Den gibt zwar auch in den Staaten, jedoch ist der (je nach Bundesstaat) lächerlich niedrig, darüber hinaus unterscheidet er noch zwischen tipped minimum wage, also Beschäftigte mit Trinkgeld, wo der Basislohn ab 2,13$ losgeht. Zwar muss der Arbeitgeber ausgleichen, falls der Basismindestlohn (7,25$) nicht erreicht wird, aber das erklärt wohl die Zustände dort und die Diskussion darum.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Beim Trinkgeld weiß ich auch nie so genau, wer das Geld eigentlich bekommt:
Frag doch einfach beim nächsten Mal. Habe selbst in verschiedenen Läden schon alle möglichen Systeme gesehen, etwa Trinkgeld bleibt komplett beim Service, Trinkgeld bleibt beim Service und die drücken einen Anteil für die Küche ab, Trinkgeld wird komplett zwischen Service und Küche geteilt usw.


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Trinkgeld im Einzelhandel

um 16:21
Jeder Unternehmer sollte in der Lage sein, in seiner Geschäftsplanung die Entlohnung des Personals angemessen einzuberechnen. Der Erfolg eines Geschäftes hängt von gutem Personal ab. Die Grundlage einer Geschäftsgründung liegt in der detaillierten Ausarbeitung eines zukunftweisenden Geschäftsplans, bevor man dann letztlich in die Praxis wechselt.
Wenn eine ausreichende Entlohnung des Personals von Anfang an mit einberechnet ist, braucht es keine zusätzliche Betteltaktik und der Kunde bezahlt was auf der Rechnung schwarz auf weiß steht.

Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, sollte man vielleicht kein Geschäft eröffnen.


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