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Sollte jemand einmal die Menschheit auslachen...?

142 Beiträge, Schlüsselwörter: Jemand, Auslachen, Sollte, Einmal, Die Menschheit

Sollte jemand einmal die Menschheit auslachen...?

07.02.2012 um 15:04
Dumme reiche vollpfosten, die nicht arbeiten müssen und meinetwegen den ganzen tag party machen, sind doch ganz nett. Diejenigen, die ihren reichtum auf kosten anderer weiter erhöhen, sind die, die diese gesellschaft zugrunde richten werden.

Und die menschen, die sich das bis zum bitteren ende gefallen lassen sind die, die von mir ausgelacht werden!
Was fehlt ist Hoffnung, den letzten Schritt zu gehen
Der Rest ist Schicksal, für das was kommt, wir werden sehen
Man übersieht die Zeichen, sieht nur grün und rosarot
Und hat nicht wirklich, viel verändert bis zum Tod


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Braveheart17
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Sollte jemand einmal die Menschheit auslachen...?

07.02.2012 um 15:07
@gastric


Wenn dann müsstest du dich auch selbst auslachen.


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Sollte jemand einmal die Menschheit auslachen...?

07.02.2012 um 15:09
Wer sagt, dass ich mir das gefallen lasse ;)


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Braveheart17
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07.02.2012 um 15:16
@gastric

Na dann sag mir, was du dagegen tust, um es dir nicht gefallen zu lassen?


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07.02.2012 um 15:34
Überflussgesellschaft/nahrung wird weggeschmissen------> ich geh containern ... verteile die nahrung an obdachlose/hartz4 empfänger mit kindern .... nerv den bürgermeister damit, dass er endlich ne tafel aufbauen soll

armut und elend in drittewelt ländern ------> kaufe ausnahmslos fair trade (klamotten/kakao ectpp)

ausbeutung und quälerei von sog. "nutztieren" -------> esse keine tierischen produkte/ kleide mich nicht mit deren haut .... zudem aktives mitglied im tierheim ...... renne abends zum metzger und nehme das mit, was weggeworfen werden soll und ernähre damit sowohl meine katzen (ausgesetzte/angefahrene/von hunden erwischte), als auch meine straßenkoloniekatzen und zum teil die tiere im tierheim

"wegschaumentalität" --------> zeige zivilcourage (was eigentlich das normalste der welt sein sollte >.> )

Ich hasse die jetzige gesellschaft und mir will einfach nicht in den kopf, warum viele so egoistisch durch die gegend laufen können ...... geiz ist nur geil, solange man selbst einen vorteil daraus zieht >.>


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Braveheart17
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07.02.2012 um 15:42
@gastric


Das ist sehr schön das du dich so einsetzt.

Aber nicht alle Menschen sind so egoistisch, auch Menschen die nicht viel helfen, denn sie haben schon genug in ihren eigenen Leben zu tun, das heißt regelmäßige Arbeit, Kinder, Interessen, man kann mit Kleinigkeiten helfen, was schon sehr wertvoll ist.


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07.02.2012 um 17:23
Ich hab da mal einen Vergleich angestellt, der eigentlich recht gut jede Frage zu diesem Thema
(Ist die Menschheit gut oder schlecht...?) beantwortet.

Und zwar der Vergleich von Menschheit und einem einzelnen Menschen im Bezug auf die jeweilige Entwicklung.

Betrachtet man die Menschheit und ihre Taten in der Vergangenheit und der Gegenwart, kommt man schnell zu dem Schluss, dass wir von Grund auf schlecht sind, weil so viele schlimme Dinge von uns verursacht werden und worden sind.

Betrachtet man die Menschheit aber als ein Individuum, welches sich in einer Entwicklung befindet, vergleichbar mit einem einzelnen Menschen, sieht alles etwas anders aus.

Nehmt mal einen 15 Jahre alten Menschen. Seine Intelligenz ist in diesem Alter schon voll ausgebildet.
Er ist bereits sehr gut in der Lage seine Um/welt zu verstehen. Er beschäftigt sich bereits mit den essentiellen Fragen des Lebens. Er betrachtet sich selbst, als ein vollwertiges menschliches Individuum und besteht daher auch auf alle Rechte, die ein Mensch hat.

Und obwohl das alles auf ihn zutrifft, macht er viele Fehler, verhält sich oft falsch, zieht sich oft aus der Verantwortung und versteht vieles doch noch nicht ganz richtig.

Er ist zwar nahezu voll ausgebildet, aber eben doch noch nicht wirklich reif und weise.
Er weiß theorethisch, was richtig und was falsch ist, trotzdem handelt er falsch...,immer wieder.
Er handelt immer wieder gegen jede Logik, welche er selbst eigentlich zu verstehen im Stande ist.
Zuweilen handelt er sogar absolut destruktiv/ selbstzerstörerisch.

Ist er deswegen "schlecht" oder "böse"?

Verdient er dafür Missachtung?

Nein, ich denke dieses Verhalten ist einfach als Teil eines Reifungsprozesses zu verstehen.
In diesem Zusammenhang würden mir die meisten Menschen zustimmen denke ich.
Ein pubertierender 15 jähriger Junge ist zwar intelligent und eigentlich in der Lage zu begreifen, was er tut, aber er ist eben noch nicht weise und stark genug auch immer das Richtige zu tun.
Das muss man aktzeptieren und kann nur versuchen darauf mit Verständniss und Unterstützung zu reagieren.

So hat der Junge die Möglichkeit aus seinen unzähligen Fehlern zu lernen und irgendwann neben der bloßen Intelligenz und des einfachen Begreifens seiner Umwelt auch wirkliche Weisheit zu erlangen und diese auch in seine Taten einfließen zu lassen.

Und genau an diesem Punkt befinden wir als Menschheit uns gerade.
Wir sind gerade an dem Punkt, an dem wir in der Lage sind, so gut wie alles um uns rum zu verstehen.
Wir sind in der Lage alles zu verstehen und begreifen die Zusammenhänge in der Welt.
Wir sehen uns konfrontiert mit unserer Rolle in der Welt und werden uns bewusst, über die Folgen unseres Handelns.
Wir wissen, was richtig ist und was nicht.
Wir stellen unsere eigene Natur in Frage und wir scheinen an dem Druck zu verzweifeln, der durch all diese Erkinntnisse entsteht.
Wir fühlen uns gleichzeitig so stark und doch so machtlos.
Wir wollen Macht, aber haben doch Angst vor der Verantwortung.

Kurz gesagt, wir sind unreif.
Genau so lässt sich auch die Situation eines 15 jährigen beschreiben...

Viele sagen: "Ja, aber eigentlich sind wir schon alt/ weit genug, wir haben schon genug Fehler gemacht um daraus zu lernen, wir müssten eigentlich schon weiter sein."

Ne, eben nicht.
Wieviele Eltern behaupten das auch von ihrem Teenie? "Immer wieder macht er die gleiche Scheiße, er müsste es doch eigentlich langsam gelernt haben..." Hat er aber eben NOCH nicht!

Daran sieht man, dass so eine Entwicklung wohl doch länger dauern kann, als wir logisch betrachtend annehmen würden.

Ich würde das Alter der Menschheit in (einzel) -Menschenjahren tatsächlich so auf 15-16 einstufen.

Da ist noch einiges zu bewältigen beim erwachsen werden und wir werden wahrscheinlich noch einige Dummheiten begehen, bis wir eines Tages evtl. wirklich reif und weise werden, aber es ist wirklich noch lange nichts verloren.

Überlegt nur, wieviel Mist ihr während dieser Zeit in eurem Leben gemacht habt und wie falsch euer Verhalten damals oft war und betrachtet wie weit entfernt das davon ist, wie ihr jetzt seid.
Die Fehler eurer Vergangenheit sagen nichts darüber aus, was für ein Mensch ihr jetzt seid.

Es war Teil eurer Entwicklung!
Egal wie schlimm manche Begebenheiten dabei auch vieleicht waren, es war notwendig um euch zu dem werden zu lassen, was ihr seid!

Und so ist es mit der Menschheit.

@Zeo
@libertarian

@Paka

@Braveheart17
@solitär

@white_death
@Fabs
@BluePain
@gastric

@Katori
Sollte jemand einmal die Menschheit auslachen...?
Ja, denn ein kleiner Arschtritt kann nicht Schaden. ;)


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07.02.2012 um 19:36
@22FoX22
Ich habe mit deiner betrachtungsweise ein kleines problemchen ..... was ist "gut" und was ist "schlecht"?

Sind das nicht jeweils subjektive betrachtungsweisen? Kann nicht das, was heute als gut angesehen wird, morgen schon wieder schlecht sein?


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Zeo
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07.02.2012 um 19:40
22FoX22 schrieb:Überlegt nur, wieviel Mist ihr während dieser Zeit in eurem Leben gemacht habt und wie falsch euer Verhalten damals oft war und betrachtet wie weit entfernt das davon ist, wie ihr jetzt seid.
Die Fehler eurer Vergangenheit sagen nichts darüber aus, was für ein Mensch ihr jetzt seid.
Ich überlege gerade. Und mir fällt nichts ein, was ich damals groß falsch gemacht habe. Ich habe nicht gesoffen, nicht geraucht, keine harten Drogen genommen, bin nicht vorbestraft und habe mich nie geprügelt. Und so ist es bis heute geblieben.


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Braveheart17
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07.02.2012 um 20:09
@22FoX22

Es ist wahr das wir dazu lernen, aber nach meiner Meinung ist es auf einer Art nicht so gut so viel zu wissen, weil wir uns damit ins verderben reißen, aber wahrscheinlich ist es unser Schicksaal.

Es gehört zu unserer Natur mehr Dinge herauszufinden, das ist der Unterschied zu den Tieren.

Das macht uns menschlich, indem wir Dinge hinterfragen, dennoch muss ich dir recht geben das Fehler zu unseren Leben dazu gehören.

Jeder macht mal Fehler und daraus lernen wir nur noch mehr.

Doch wir Menschen werden immer ein Teil der Natur sein und werden weiterhin auch sowohl gute als schlechte Taten begehen.

Wir sind zu beiden fähg, einer mehr andere weniger.

Deswegen werden wir nie irgendwann in der Phase des ruhigen Alters eintreten,wo wir alle freundlich miteinander spielen, wenn dann nur durch sehr starker Manipulation.

Wir sind ein wildes Tier und können nichts für unsere Natur, wir sind ein Teil der Welt und sie spiegelt sich in uns wieder, deswegen finde ich es schwachsinnig das so viel auf dem Mensch herum getrampelt wird.

Ich weiß nicht ob es da draußen andere Planeten gibt wo Lebewesen nur Hand an Hand leben und sich gegenseitig unterstützen, aber unser Planet gehört nicht dazu, das macht die Natur vor.

Natürlich sind wir auch zu guten Taten fähig, aber im Grunde sind wir nie fähig auf ewig Frieden zu haben.

Der beste Beweis ist dafür das Fernsehen, die Computerspiele, überall geht es darum wer der stärkere ist.

Heutzutage ist es mehr auf spielerische Methode, damals war das noch blanker ernst, das ist was sich noch geändert hat.

Wir Menschen brauchen Herausforderungen.

Es leiden immer noch viele Menschen und andere Lebewesen auf der Welt, weil der Mensch noch nicht ganz gelernt hat seine Gier zu unterdrücken, aber im Prinzip will der Mensch auch nur überleben und besser leben und deswegen begehen einige Menschen schlechte Taten, damit ihr Leben besser aussieht, was man auf einer Art verstehen kann, aber auch nicht richtig ist, man muss immer denken das man selber das Opfer sein könnte, deswegen müsssen wir lernen toleranter und hilfsbereiter zu werden.

Das kann vielleicht noch geschehen.

Aber unser Kampfinstinkt wird nie vergehen, es gehört halt dazu.


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07.02.2012 um 21:02
@gastric

Ich verstehe dein Problem nicht recht. Ich habe ja geschrieben:
22FoX22 schrieb:Betrachtet man die Menschheit und ihre Taten in der Vergangenheit und der Gegenwart, kommt man schnell zu dem Schluss, dass wir von Grund auf schlecht sind, weil so viele schlimme Dinge von uns verursacht werden und worden sind.


Mit schlecht/ schlimme Dinge ist in dem Zusammenhang natürlich alles gemeint, was den Lebewesen und dem Planeten hier schadet.

Dann habe ich weiter geschrieben, dass aber auch ein einzelner Mensch in seiner Entwicklung Dinge tut, die ihm oder anderen Menschen schaden und habe dann eben diesen Fragepunkt angebracht, ob er deswegen direkt schlecht ist. Da geht es doch gerade um diese subjektive Einschätzung.
Ich wollte ja darauf hinaus, dass die Menschen vieleicht bis heute Dinge tun, die nur als schädlich, für wen auch immer, zu bezeichnen sind, aber dass das nicht unbedingt bedeutet, dass sie böse oder schlecht sind.

@Zeo

Echt? Du hast nichts in der Zeit des erwachsen werdens getan, wo du heute weist: "Heute würde ich da anders reagieren/ das anders machen"?
Nichts wo du heute weist, dass du dich damals falsch verhalten hast und dadurch vieleicht sogar jemanden verletzt hast, nur weil du unreif warst?

Ich habe viele Dinge getan, die nicht gut waren wo ich heute weis, es lag daran, dass ich noch nicht fähig war, meine Emotionen zu kontrollieren oder daran, dass ich nicht verstanden habe, wie weite Kreise mein Handeln ziehen kann bzw. meine Emotionen haben mich das einfach ignorieren lassen.

Ist es nicht normal, dass man sowas erst irgendwann in seiner Entwicklung lernen muss?
Hast du alles schon immer gewusst und warst auch immer schon in der Lage nach deinem besten Ge/wissen zu handeln?
Oder kam diese Fähigkeit dein Wissen auch nach besten Gewissen zu nutzen erst mit der Zeit?


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07.02.2012 um 21:42
@Braveheart17
Braveheart17 schrieb:Es ist wahr das wir dazu lernen, aber nach meiner Meinung ist es auf einer Art nicht so gut so viel zu wissen, weil wir uns damit ins verderben reißen, aber wahrscheinlich ist es unser Schicksaal.
Joa...
Wie siehts aus wenn wir diesen Punkt auch wieder im Bezug auf einen einzelnen Menschen betrachten?
Ein Mensch erfährt wenn er älter wird auch immer mehr über seine Welt.
Dinge, die die erwachsenen schon wissen. Und viele dieser Dinge, die will man ein Kind gar nicht wissen lassen, weil man weis, dass sie belastend und erschreckend wirken können.

Und es ist auch so, dass bestimmtes Wissen einen Menschen runterziehen kann. Eltern fragen sich daher ja auch immer wieder zu Recht, ob sie ihr Kind bestimmte Dinge wissen lassen sollen.
Aber letztendlich gewinnt ja meistens die Einsicht, dass man sein Kind nicht schützen kann indem man ihm bestimmte Sachen verheimlicht und man nur hoffen kann, dass es damit klarkommt und eben dadurch nicht ins Verderben gerissen wird.

Und so ist es auch mit der Menschheit.
Braveheart17 schrieb:Deswegen werden wir nie irgendwann in der Phase des ruhigen Alters eintreten,wo wir alle freundlich miteinander spielen, wenn dann nur durch sehr starker Manipulation.
Ja, Friede, Freude, Eierkuchen wird es nie werden. Aber der Unterschied wird in etwa so aussehen können, wie der von einem unreifen Teenie zu einem etwas besonneren Erwachsenen.
Und das macht doch schon viel aus denke ich.
Braveheart17 schrieb:Wir sind ein wildes Tier und können nichts für unsere Natur, wir sind ein Teil der Welt und sie spiegelt sich in uns wieder, deswegen finde ich es schwachsinnig das so viel auf dem Mensch herum getrampelt wird.
Völlig richtig.
Braveheart17 schrieb:Ich weiß nicht ob es da draußen andere Planeten gibt wo Lebewesen nur Hand an Hand leben und sich gegenseitig unterstützen, aber unser Planet gehört nicht dazu, das macht die Natur vor.
Sollte es so einen Planeten geben, so wird die Natur es dort auch nicht anders vorgemacht haben, aber das ist eben die Möglichkeit, die uns durch unsere höhere Intelligenz gegeben ist. Wir können uns ein Stück weit von unserer primitiven Natur entfernen und eben doch höhere Werte erschaffen und eben doch für ein wenig mehr Frieden sorgen. Das liegt an uns.

Eine Rasse, die so "Hand in Hand" lebt, wird auch einmal an so einem Punkt gewesen sein, an dem es bei ihnen so aussah wie bei uns jetzt.
Das ist für eine Entwicklung unausweichlich. Evolution wird überall ähnlich ablaufen, also gibt es das Gesetz des Stärkeren auch überall. Anders kann eine intelligente Rasse, die irgendwann erst in der Lage ist eine friedliche Welt zu erschaffen gar nicht erst entstehen. Also muss eine jede Rasse diesen Weg, weg von der wilden Natur erst selber beschreiten.
Braveheart17 schrieb:Natürlich sind wir auch zu guten Taten fähig, aber im Grunde sind wir nie fähig auf ewig Frieden zu haben.

Der beste Beweis ist dafür das Fernsehen, die Computerspiele, überall geht es darum wer der stärkere ist.

Heutzutage ist es mehr auf spielerische Methode, damals war das noch blanker ernst, das ist was sich noch geändert hat.

Wir Menschen brauchen Herausforderungen.
Das ist alles richtig.
Unsere Natur ist tief in uns verwurzelt und alles werden wir nie los. Ist aber auch nicht nötig. Wir müssen ja nicht perfekt sein, um eine einigermaßen friedliche Welt zu erschaffen.
So wie es jetzt ist, so kann es nicht bleiben. Wir beuten uns gegenseitig und auch den ganzen Planeten völlig aus und so wäre hier bald alles vorbei, zumindest für uns.

Aber wir sind definitiv in der Lage uns so weit von unserer primitiven Natur zu entfernen, dass wir unser Fortbestehen sichern können und das wir uns eine einigermaßen lebenswerte Welt erschaffen/ erhalten können.
Braveheart17 schrieb:Es leiden immer noch viele Menschen und andere Lebewesen auf der Welt, weil der Mensch noch nicht ganz gelernt hat seine Gier zu unterdrücken, aber im Prinzip will der Mensch auch nur überleben und besser leben und deswegen begehen einige Menschen schlechte Taten, damit ihr Leben besser aussieht, was man auf einer Art verstehen kann, aber auch nicht richtig ist, man muss immer denken das man selber das Opfer sein könnte,
Das ist allerdings auch die Systemfrage. Solange unser System es möglich macht, dass man vom Leid anderer profitiert, solange wird das natürlich auch gemacht.
Das erste was wir machen wenn wir mal erwachsen werden, wird wohl sein, dieses Geldsystem abzuschaffen. -.-


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Zeo
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07.02.2012 um 21:47
22FoX22 schrieb:Echt? Du hast nichts in der Zeit des erwachsen werdens getan, wo du heute weist: "Heute würde ich da anders reagieren/ das anders machen"?
Das denke ich über viele Situationen aus jedem Lebensabschnitt. Aber sowas ist normal. Das ist keine "jugendliche Dummheit".
22FoX22 schrieb:Hast du alles schon immer gewusst und warst auch immer schon in der Lage nach deinem besten Ge/wissen zu handeln?
Natürlich nicht. Aber ich hatte gute "Lehrer". In meiner Familie und meinem Bekanntenkreis gab es viele Schicksalsschläge. Gescheiterte Ehen, Betrügereien, auch einen Selbstmord. Meine Schwester hatte schon als Kind von 14 Jahren eine Alkoholvergiftung, wegen der sie ins Krankenhaus musste. Und ein Bekannter, der mir sehr nahe stand, starb an Lungenkrebs wegen seinem Rauchen. Es war ein langer, grausamer Leidensweg. Und ich habe ihn miterlebt. Bis zu seiner Beerdigung. All diese Erlebnisse haben mich davor bewahrt, die typischen "Jugendsünden" zu begehen.


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07.02.2012 um 22:16
Zeo schrieb:Das denke ich über viele Situationen aus jedem Lebensabschnitt. Aber sowas ist normal. Das ist keine "jugendliche Dummheit".
Da hast du völlig Recht mit. Natürlich lernt man sein ganzes Leben lang. Ich finde nur, dass in den Jahren zwischen 12 und 20 bei Menschen am meisten passiert was die Entwicklung des Charackters angeht. In dieser Zeit verändern wir uns sehr schnell und sehr stark und im Zuge dieser Entwicklung begehen wir oft tierische Dummheiten. Später entwickeln wir uns stätig weiter, aber dann haben wir schon ein gewisses Maß an Reife, was es uns möglich macht mit neuen Erfahrungen vernünftiger umzugehen.

Ich hab die Behauptung aufgestellt, die Menschheit befindet sich gerade mitten in diesem riesen Bewusstseinssprung den jeder einzelne Mensch in der Jugend durchmacht und erkläre damit, warum das Verhalten der Menschheit so falsch und irrational wirkt.
Zeo schrieb:All diese Erlebnisse haben mich davor bewahrt, die typischen "Jugendsünden" zu begehen.
Schön ist weder das Eine noch das Andere.
Andere Menschen verzweifeln beinahe an Erkenntnissen über die Welt oder an ihren ersten Erfahrungen mit der Liebe oder an ihrem eigenen Egoismus und du hattest dazu aber anscheinend nicht viel Zeit, weil du mit vielen sehr nahen Problemen aus deinem direkten Umfeld belastet worden bist. Das prägt natürlich imens. Einige machen sich ihre Probleme selbst, andere werden ungefragt mit richtigen Problemen konfrontiert. Wieder andere haben keine Probleme!?!? o.O -.-


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Paka
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07.02.2012 um 22:20
Geprügelt habe ich mich schon mal. Aber um einen Hund zu retten und ich würde es wieder tun.
Als Kind terrorisierte ich einen bekannten Katzenfänger, bis er es seinließ.

Auch sonst zeige ich Zivilcourage, ich rette z.b. Katzen von Bäumen oder aus verwahrlosten Wohnungen. Und ich spende regelmäßig ans Tierheim und helfe auch oft da aus.


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Zeo
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07.02.2012 um 22:23
22FoX22 schrieb:Schön ist weder das Eine noch das Andere.
Andere Menschen verzweifeln beinahe an Erkenntnissen über die Welt oder an ihren ersten Erfahrungen mit der Liebe oder an ihrem eigenen Egoismus und du hattest dazu aber anscheinend nicht viel Zeit, weil du mit vielen sehr nahen Problemen aus deinem direkten Umfeld belastet worden bist.
Jah. Aber zumindest kann ich ohne Scham und Reue auf meine Jugend zurückblicken.
22FoX22 schrieb:Wieder andere haben keine Probleme!?!? o.O -.-
So jemanden kenne ich auch. Ist in einer intakten Familie aufgewachsen, hatte nie nennenswerte persönliche, oder finanzielle Probleme... und endete trotzdem beim Psychiater, weil er Panikattacken bekam, die so schlimm waren, dass er am liebsten gestorben wäre.


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Braveheart17
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07.02.2012 um 22:42
@22FoX22
22FoX22 schrieb:Joa...
Wie siehts aus wenn wir diesen Punkt auch wieder im Bezug auf einen einzelnen Menschen betrachten?
Ein Mensch erfährt wenn er älter wird auch immer mehr über seine Welt.
Dinge, die die erwachsenen schon wissen. Und viele dieser Dinge, die will man ein Kind gar nicht wissen lassen, weil man weis, dass sie belastend und erschreckend wirken können.
Und es ist auch so, dass bestimmtes Wissen einen Menschen runterziehen kann. Eltern fragen sich daher ja auch immer wieder zu Recht, ob sie ihr Kind bestimmte Dinge wissen lassen sollen.
Aber letztendlich gewinnt ja meistens die Einsicht, dass man sein Kind nicht schützen kann indem man ihm bestimmte Sachen verheimlicht und man nur hoffen kann, dass es damit klarkommt und eben dadurch nicht ins Verderben gerissen wird.
Und so ist es auch mit der Menschheit.
Ja so ist es.
22FoX22 schrieb:Ja, Friede, Freude, Eierkuchen wird es nie werden. Aber der Unterschied wird in etwa so aussehen können, wie der von einem unreifen Teenie zu einem etwas besonneren Erwachsenen.
Und das macht doch schon viel aus denke ich.
Ja könnte sein, hoffen wir es mal, ganz glauben tue ich aber nicht daran.
22FoX22 schrieb:Sollte es so einen Planeten geben, so wird die Natur es dort auch nicht anders vorgemacht haben, aber das ist eben die Möglichkeit, die uns durch unsere höhere Intelligenz gegeben ist. Wir können uns ein Stück weit von unserer primitiven Natur entfernen und eben doch höhere Werte erschaffen und eben doch für ein wenig mehr Frieden sorgen. Das liegt an uns.
Eine Rasse, die so "Hand in Hand" lebt, wird auch einmal an so einem Punkt gewesen sein, an dem es bei ihnen so aussah wie bei uns jetzt.
Das ist für eine Entwicklung unausweichlich. Evolution wird überall ähnlich ablaufen, also gibt es das Gesetz des Stärkeren auch überall. Anders kann eine intelligente Rasse, die irgendwann erst in der Lage ist eine friedliche Welt zu erschaffen gar nicht erst entstehen. Also muss eine jede Rasse diesen Weg, weg von der wilden Natur erst selber beschreiten.
Ja so denke ich auch, dauert sicherlich noch ein weilchen, aber möglich ist es.
Und sicherlich herrscht das Gesetz des stärkeren überall, ich kann mir auch kaum vorstellen, das es ein Planeten da draußen mit Einwohnern gibt, die ziemlich vorbildlich schon immer aneinander lebten.
22FoX22 schrieb:Das ist alles richtig.
Unsere Natur ist tief in uns verwurzelt und alles werden wir nie los. Ist aber auch nicht nötig. Wir müssen ja nicht perfekt sein, um eine einigermaßen friedliche Welt zu erschaffen.
So wie es jetzt ist, so kann es nicht bleiben. Wir beuten uns gegenseitig und auch den ganzen Planeten völlig aus und so wäre hier bald alles vorbei, zumindest für uns.
Aber wir sind definitiv in der Lage uns so weit von unserer primitiven Natur zu entfernen, dass wir unser Fortbestehen sichern können und das wir uns eine einigermaßen lebenswerte Welt erschaffen/ erhalten können.
Wir werden auch nie perfekt sein und wir können uns weiter entwickeln, aber wir werden auch gefährlicher durch unsere Entwicklung.

Als wir von Millionen von Jahren noch halbe Tiere waren, hat uns das überleben nur interessiert, so wie es jeden Tier heute noch interessiert, heutzutage interessieren sich viele reiche Menschengruppen für die totale Überwachung unseres Lebens, um mehr Macht zu erhalten, die Technik steigt, macht uns bequemer und auch erwartungsvoller denn je.

Manchmal wäre es besser das eine große Katastrophe diese Technik und das gefährliche Wissen zerstört, damit wir unsere alten Werte akzeptieren und mit der Natur im Einklang zu leben, damit wir nicht noch mehr zerstören um in einer hochentwickelten Zeit zu leben.

Wie sagt man so schön, Wissen ist Macht, ja aber auch unser schlimmster Fluch.
Die Gier nach mehr treibt die heutige Gesellschaft an, mehr und mehr und deswegen entwickeln wir uns zu einer ultimativen Stress und Ausbeutergesellschaft, wenn sich nicht in den nächsten Jahren etwas dagegen ändert, werden die größten reichen und machtgierigen Mistsäcke die totale Kontrolle über uns haben.


Sehe dir das Video mal an, Technik kann ein Vorteil sein, aber kann uns alle auch ziemlich hintergehen.

Youtube: Acta - Was ist ACTA? Deutsch / German
22FoX22 schrieb:Das ist allerdings auch die Systemfrage. Solange unser System es möglich macht, dass man vom Leid anderer profitiert, solange wird das natürlich auch gemacht.
Das erste was wir machen wenn wir mal erwachsen werden, wird wohl sein, dieses Geldsystem abzuschaffen. -.-
Ob wir mal so erwachsen werden ist fraglich, ich hoffe es natürlich, aber wenn ich ehrlich bin, nach meiner Meinung wird es da schon zu spät sein und die Erde gibt es nicht mehr, da werden dann schon andere Planeten dran glauben müssen.

Es muss wahrlich ein anderes System her, das auf Zusammenhalt besteht, doch trichter sowas der Bevölkerung erst mal ein oder warum leben alle immer noch gemütlich weiter?
Ja weil es ein einfaches Leben ist, die Leute haben aufgehört für sich selber zu sorgen und lassen sich vom Staat und Geld beeimflussen.


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07.02.2012 um 23:25
@Zeo
Zeo schrieb:Jah. Aber zumindest kann ich ohne Scham und Reue auf meine Jugend zurückblicken.
Also, ich mache mir auch keine Vorwürfe für das, was ich getan habe.
Es macht mich nur traurig, dass ich anderen weh getan habe bzw. es macht mich traurig, dass andere gelitten haben...
Irgendwie ist der Unterschied schwer zu erklären. Ich fühle mich nicht Schuldig, aber es macht mich traurig, dass andere durch mich Leid erfahren haben.

Ich denke so einen großen Unterschied macht es bei uns aber gar nicht. Beide (vermute ich mal) sehen wir zurück und was wir sehen macht uns traurig, aber wir sehen, dass das eben unsere Erfahrungen sind und dass wir an diesen gewachsen sind und sie aber auch mit uns rumschleppen.
Zeo schrieb:So jemanden kenne ich auch. Ist in einer intakten Familie aufgewachsen, hatte nie nennenswerte persönliche, oder finanzielle Probleme... und endete trotzdem beim Psychiater, weil er Panikattacken bekam, die so schlimm waren, dass er am liebsten gestorben wäre.
Und auch hier sieht man, es macht kaum einen Unterschied, wie sorgenfrei oder wie sorgenvoll die Zeit unserer Entwicklung war, am Ende hat doch jeder an etwas zu knabbern. Und jeder hat aber auch eben die Chance, damit fertig zu werden und an seinen Erfahrungen zu reifen.


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08.02.2012 um 00:11
@Braveheart17
Braveheart17 schrieb:Manchmal wäre es besser das eine große Katastrophe diese Technik und das gefährliche Wissen zerstört, damit wir unsere alten Werte akzeptieren und mit der Natur im Einklang zu leben, damit wir nicht noch mehr zerstören um in einer hochentwickelten Zeit zu leben.
Kann man schon so sehen. Dann würden wir vieleicht etwas friedlicher leben und wir laufen nicht mehr Gefahr uns oder den Planeten zu zerstören.

Spricht aber auch viel dagegen.
Zum Einen, wär da gewiss trotzdem noch ein Drang in den Menschen, das Mögliche möglich zu machen und sie würden sofort wieder neu entwickeln. Es würde also einfach wieder von vorne los gehen. Es sei denn man verbietet das. Das kann ich mir aber auch kaum als humane Lösung vorstellen. Außerdem bleibt die Frage, nach dem Sinn unseres Daseins. Vieleicht sollen wir forschen...
Zum anderen, was ist, wenn wir keine Technologie mehr haben und uns das dann zum Verhängniss wird? Umweltkatastrophen, Krankheiten, Alieninvasion? oO

Ich denke, es ist auch gerade MIT der Technik möglich uns ein Lebenswertes Leben zu verschaffen.
Technologie ist nicht unser Feind. Wir müssen nur an uns arbeiten und dann die Technologie für uns nutzen statt gegen uns.

Wie sagt man? "Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen."

So ist es auch mit ACTA usw. Die Technologie hintergeht uns nicht. Es sind unreife Menschen, die ausgereifte Technologie in bzw. auch wegen einem verkehrten System gegen uns nutzen.

Und Wissen ist vieleicht auch wie ein Fluch, aber Unwissenheit ist nur doof und langweilig. -.-

Es ist wie du gesagt hast. Das Problem sind die Menschen, die sich einfach vorgeben lassen, wie sie zu leben und zu denken haben. Es ist gemütlicher, sich leiten zu lassen, als selber Verantwortung zu übernehemen.

Da muss die Veränderung ansätzen, Menschen müssen umdenken und Verantwortung übernehemen. Sprich, sie müssen erwachsen werden.

Ich denke aber auch, dass das nicht einfach so passieren wird und selbst wenn, erscheint es mir weit hergeholt, dass dann tatsächlich Veränderungen durchgesetzt werden und alles sich einfach richtet. Ist zwar alles möglich, aber unwahrscheinlich.

Daher hoffe ich auch irgendwie auf ein Wunder/ Hilfe von Oben oder sonst was. -.-


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Braveheart17
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08.02.2012 um 00:27
@22FoX22
22FoX22 schrieb:Spricht aber auch viel dagegen.
Zum Einen, wär da gewiss trotzdem noch ein Drang in den Menschen, das Mögliche möglich zu machen und sie würden sofort wieder neu entwickeln. Es würde also einfach wieder von vorne los gehen. Es sei denn man verbietet das. Das kann ich mir aber auch kaum als humane Lösung vorstellen. Außerdem bleibt die Frage, nach dem Sinn unseres Daseins. Vieleicht sollen wir forschen...
Zum anderen, was ist, wenn wir keine Technologie mehr haben und uns das dann zum Verhängniss wird? Umweltkatastrophen, Krankheiten, Alieninvasion? oO
Umweltkatastrophen gehören dazu, man kann nicht alles verhindern, Krankheiten ebenso, Alieninvasion lol, darüber würde ich mir erst sorgen machen, wenn mal sowas kommt.
Einige Menschen würden schon versuchen wieder so zu leben, andere nicht.
22FoX22 schrieb:Ich denke, es ist auch gerade MIT der Technik möglich uns ein Lebenswertes Leben zu verschaffen.
Technologie ist nicht unser Feind. Wir müssen nur an uns arbeiten und dann die Technologie für uns nutzen statt gegen uns.
Wie sagt man? "Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen."
So ist es auch mit ACTA usw. Die Technologie hintergeht uns nicht. Es sind unreife Menschen, die ausgereifte Technologie in bzw. auch wegen einem verkehrten System gegen uns nutzen.
Ja natürlich ist die Technologie nicht das böse, aber es vergiftet einige Menschen, die es ausnutzen um damit ihre eigenen Interessen durchzusetzen.
22FoX22 schrieb:Und Wissen ist vieleicht auch wie ein Fluch, aber Unwissenheit ist nur doof und langweilig. -.-
Die Eingeborenen wissen auch kaum was über uns und unsere Technologien, sie leben mit der Natur im Einklang und haben wenige Sorgen, warum sind sie so umbekümmert und haben keine Fragen über das Leben?
Sind sie so dumm? Und ist es so langweilig einfach nur zu leben und es zu genießen, anstatt sich immer und immer wieder den Kopf über alles zu zerbrechen?

Ich bin auf einer Art neugierig und will mehr über unsere Welt erfahren, aber auf der anderen Art denke ich trotzdem das es manchmal wirklich besser wäre nicht soviel zu wissen und nur einfach zu leben.


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