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Was haltet ihr vom Erben?

138 Beiträge, Schlüsselwörter: Gerechtigkeit, Erbe, Erbschaft, Chancengleichheit

Was haltet ihr vom Erben?

11.04.2012 um 14:54
@Kc
Kc schrieb:Ich finde, es ist doch das Mindeste, dass man am Ende seines Lebens bestimmen kann, wem man nochmal was gutes tun möchte :)
Natürlich, das sehe ich genauso ... es nennt sich ja nicht umsonst Letzter Wille und ich wäre mehr als sauer, wenn man diesen letzten Willen nicht respektieren würde! Es hat auch niemanden zu interessieren, ob mein Erbe es in den Augen anderer "verdient" hat oder nicht, es sei denn, er/sie hätte mich deswegen umgebracht - aber dann könnte er das Erbe ja sowieso nicht antreten ;) .


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11.04.2012 um 14:57
@Sassylia
Sassylia schrieb:Soweit ich im bilde bin kann jeder Erben. Es wird solange nach Familie und wenn sie dritten Grades sind, gesucht.
natürlich immer vorausgesetzt dass der erblasser auch tatsächlich an die familie vererben will. entscheidet er sich dafür sein hab und gut zu spenden, dann kriegt die familie maximal den pflichtteil, und der ist meist lächerlich.

@Maxman90
Maxman90 schrieb:Ich habe die Erbschaft als Geldgeschenk bezeichnet, weil es für den Erben den selben Effekt hat.
quark. als ob jede erbschaft nur aus geld bestehen würde. das gegenteil ist der fall, denn kaum jemand ist so blöd sein geld tatsächlich nur auf der bank zu bunkern anstatt es vernünftig anzulegen.
Maxman90 schrieb:Mit Menschen, die nicht erben können, meine ich natürlich Menschen, die keine Verwandten haben, die über etwas zum Vererben verfügen. Also jemanden aus einer ärmeren Familie.
JEDER kann erben, auch leute ohne familie. es steht im testament des erblassers an wen er vererbt, und das ist bei weitem nicht immer nur die familie! hier in meiner direkten nachbarschaft ist dieser tage ein wirklich entzückendes häuschen direkt der kirche vermacht worden. ganz nach deinem geschmack, oder? nach meinem nicht, denn so wie's aussieht wird die kirche das häuschen wohl runterkommen lassen...
Maxman90 schrieb:Wie kommt ihr alle nur darauf, dass jemand am Glücksrad dreht und Herrn X aus Y plötzlich euer Elternhaus gehört ?
ganz einfach: weil "der staat" oder um bei oben genanntem beispiel "die kirche" eine immobilie auch erstmal zu geld machen muss, um damit z.b. neue schulen zu bezahlen - und das geld bekommt sie vom käufer "herr x aus y".
Maxman90 schrieb:Das ließe sich auch anders Regeln, zum Beispiel indem du einen Beweis über eine bestimmte Arbeitszeit am Haus erbringst und nach dem Verkauf eine Entschädigung bekommst.
du gehörst bestimmt zu denen, die sich von ihren eltern für jeden handschlag was bezahlen lassen - ob's nun tischdecken, rasenmähen oder gar der frische anstrich für dein eigenes zimmer ist, gell?
Maxman90 schrieb:Bei der Pflege der Eltern könntest du genauso nach Stunden bezahlt werden, wäre problemlos durch die Mehreinnahmen finanzierbar. Dann würden auch diejenigen eine angemessene Entschädigung erhalten, die ihre Eltern pflegen, obwohl diese arm sind.
du hast echt keine ahnung, gell?
man kriegt schon geld für die pflege. allerdings ist das erbärmlich wenig, viel zu wenig für die leistung die man da rund um die uhr erbringen muss.
was machst du eigentlich wenn deine eltern pflegebedürftig werden? wovon zahlst du eigentlich - wenn du's selbst nimmer schaffst - den pfleger der ins haus kommt oder gar die unterbringung in einem pflegeheim? lässt du das dann aufrechnen mit deinem taschengeld bzw. der kohle fürs rasenmähen?


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11.04.2012 um 14:58
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich bin ganz deiner meinung würde es aber auf einen bestimmten betrag eingrenzen so das die hinterbliebenen schon etwas erben aber eben nicht die gesammte summe.
das gibt es schon. nennt sich erbschaftssteuer.
und gewinne aus glücksspiel muss man genauso versteuern.


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11.04.2012 um 15:01
@Kc
Kc schrieb:Dann überschreibe ich es eben einige Zeit, bevor vermutlich Schluss ist, noch alles an mein Kind, fertig, dann ist nichts mehr mit erben.
das ist doch längst gängige praxis. nennt man "vererben mit warmer hand".
schlaue menschen staffeln das entsprechend der gesetze, alle 10 jahre darf man bis zu einem gewissen betrag z.b. immos steuerfrei überschreiben, dann kostet das "nur" den grundbucheintrag und natürlich die notargebühren.


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11.04.2012 um 16:32
@Maxman90
Wenn es um Geld geht, finde ich schon irgendwie, dass man dich verstehen kann ^^


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11.04.2012 um 16:52
@Ais - dann soll er halt, wie andere auch, sich am riemen reissen und hart arbeiten um sich was aufzubauen. so sind andere auch an das gekommen, was sie dann ihren kindern vererben.

btw. - @Maxman90 - dass die kinder es besser hätten wenn sie erben ist quatsch, normalerweise erbt man nämlich erst wenn man selbst schon kurz vor der rente steht, zumindest wenn man "normal alte" eltern hat und die nicht eines frühen todes sterben (der dann vermutlich gleichzeitig aber auch bedeutet dass es da noch nichts bzw. noch nicht viel zu erben gibt).


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killimini
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11.04.2012 um 17:08
wobel schrieb: kein mensch wird sich mehr anstrengen in dieser welt, wenn alles vergemeinschaftet wird.

Sehe ich ebenfalls anders.
Schau dir die Geschichte der Udssr an. Die Sowjetunion ist ein paradebeispiel für den Kommunismus, den du hier so preist. Doch was ist mit ihr geschehen? Sie ist auseinander gebrochen. Kein Mensch hatte seinen eigenen Besitz. Firmen wurden vertaatlicht, grosse Unternehmer teilweise gelyncht. wie auch immer. Wen alles was im Staat produziert wird, und dies beinhaltet auch Ideen und Erfindungen, dann schwinden diese rapide. Der Staat ist nicht mehr wirtschaftsfähig. Das ist einer der Hauptgründe weshalb die Sowjetunion zusammengebrochen ist. Wen alles dem STaat gehört gibt es keine Konkurrenz, somit müssen die Produkte nicht verbessert werden, was in einem Kapitalistsichen Land stetig passiert. Und somit bleibt man auch in der Entwicklung stehen. Ausserdem, weshalb sich die Mühe machen etwas erfinden zu wollen, wenn diese Erfindung einem anschliessend nicht mehr gehört? Andere Beispiele sind Kuba oder China. Die konnten ihren Kommunismus auch nicht durchhalten... bzw. haben deswegen massive Probleme...
Maxman90 schrieb:Denkst du ernsthaft, dass ein paar persönliche Erinnerungen, die an einer wertvollen Sache hängen, mehr Wert sind als Chancengleicheit und Gerechtigkeit? Dann macht man eben ein Foto von dem Haus oder dem Oldtimer.
Für dich würde ein Foto vileicht reichen. Für die meisten Menschen jedoch nicht. Ist etwas dasselbe wie mit Grabsteinen... Die meisten Menschen möchten wissen wo ihre Verwandten begraben sind und gehen jeweils dorthin... Rein Theoretisch ergibt es aber keinen Sinn...
killimini schrieb:
Wir haben das glück hier in europa zu leben. verschenkst du deswegen dein gesammtes hab und gut nach afrika oder asien?

Was hat das mit dem Zitat oder dem Thema zu tun?
Maxman90 schrieb:
Mit fleiß kannst du dir vielleicht ein Haus und ein Auto kaufen, für eine Villa musst du schon eine Menge Glück haben, oder du musst schon Geld und Beziehungen gehabt haben, um überhaupt an eine Arbeit zu kommen, mit der du Millionen verdienen kannst.
Deine Worte. Demzufolge müssen Menschen die das Glück auf Wohlstand haben den anderen die nicht dieses Glück haben ihr Geld geben. Also müsstest du den Armen Menschen in Asien, Afrika etc. dein Vermögen spenden... Machst du aber nicht.
Sassylia schrieb:
Wenn ja würdest du es ausschlagen und es somit dem Staat schenken wenn es keine weiteren Erben geben würde?

Die Frage ist überflüssig, da selbstverständlich niemand auf ein Geldgeschenk verzichtet, wenn es keine Nachteile oder Verpflichtungen mit sich bringt. Gerecht wäre es, gegenüber den Menschen, die nicht die Möglichkeit haben zu erben, trotzdem nicht.
Hä? Die Erbschaft soll abgeschaft werden aber selber würdest du ein Erbe annehmen??? Sehr konsequent...


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11.04.2012 um 17:09
@Maxman90
Maxman90 schrieb:Und du denkst, die höhe der Steuern steigt proportional zur Größe des Vermögens?
das ist ein fakt, dass die höhe der steuer proportional zur grösse des vermögens ist. was hast du denn in der schule gelernt?
wer mehr verdient, zahlt auch mehr steuern. wer mehr vermögen hat, muss davon auch mehr vermögenssteuer zahlen.
Maxman90 schrieb:Es geht hier nicht darum, ob ihr gerne etwas erben wollen würdet , sondern darum, ob ihr es gerecht findet, dass das Vermögen einer Person, nach ihrem Tod, auf Verwandte übergeht.
dass das so wäre unterstellst du nur - man kann sein eigentum auch jemand völlig anderem vererben, die angehörigen bekommen dann nur einen (vergleichsweise niedrigen) pflichtteil.
Maxman90 schrieb:Ich kann natürlich nachvollziehen, wenn ein Mann, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Reichtum an seine Kinder weitergeben will, damit diese ein leichteres Leben haben, ...
normalerweise stirbt man nicht so früh, dass das erbe den kindern tatsächlich das leben erleichtern würde. die haben meist das leben auch schon grösstenteils hinter sich (bzw. das arbeitsleben) bis ihre eltern mal sterben. meine omi wurde z.b. 96, meine mutter hat entsprechend erst geerbt, als sie schon einige jahre in rente war.
Maxman90 schrieb:Durch geerbtes Geld kommen auch immer wieder inkompetente Menschen in Positionen, die sie sonst nie erreicht hätten.
mit geld allein ist noch nie einer in eine wirklich wichtige position gekommen...


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11.04.2012 um 21:28
@Maxman90
ich hätt da noch ein beispiel:
stell dir vor, ein altes ehepaar bewohnt gemeinsam ein haus, seit vielen, vielen jahren. es gehört ihr (entweder weil sie's schon hatte bevor sie ihn geheiratet hat, ob nun selbst erarbeitet oder ebenfalls geerbt, wie auch immer). er ist über 80, sie mitte 70. sie stirbt plötzlich (an was auch immer).
und jetzt? er hat keinen anspruch darauf. das haus geht also nach deinen wünschen an "den staat".
so. und jetzt?
der staat muss den alten herrn auf die straße setzen, er will das haus ja zu geld machen. der alte herr hat keinerlei ansprüche, seine rente ist winzig, weil er sein leben lang nicht sonderlich viel verdient hat. er kann sich keine adäquate wohnung leisten, hat mit dem tod seiner frau alles verloren, sitzt auf der straße.
und jetzt?
jetzt sagst du: da muss der staat sich drum kümmern oder wie?


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Maxman90
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11.04.2012 um 23:30
Kc schrieb:Du entscheidest also, was wertvoll ist und was nicht?

Angenommen von meinen Großeltern ist nur noch ein einziges Teeservice übrig geblieben, welches zwar mal als Massenware produziert wurde, aber mich daran erinnert, wie sie immer zusammen mit mir Tee getrunken und Kuchen gegessen haben.

Dann hat DIESES Teeservice für MICH einen unbezahlbaren Wert! Wer gibt dir eigentlich das Recht, zu sagen:,,Ab auf den Müll damit, braucht keiner!"?

Welch Arroganz...
Jetzt wird es wirklich lächerlich...
Der Markt bestimmt natürlich was wertvoll ist und wenn das Teeservice einen ideellen Wert für dich hat, kannst du es trotzdem nicht teuerer verkaufen. Warum sollte der Staat wertlose Sachen beanspruchen und lagern?
Kc schrieb:Menschenrechte und Menschenwürde sind im Grundgesetz garantiert.
Das hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, wieviel Geld man von Geburt an zur Verfügung hat.
Von Menschenrechten hat auch niemand gesprochen.
Kc schrieb: Hier geht es doch drum, ob man frei entscheiden darf, was mit dem erworbenen Besitz wird oder ob man gezwungen wird, damit Leute zu alimentieren, mit denen man nicht im Geringsten je was zu tun hatte.
Nein, hier geht es darum, ob das Erben gerecht oder ungerecht ist.
Kc schrieb:Ich habe keinen Vorteil. Aber meine Erben verlieren einen möglichen Vorteil, den sie z.B. nötig haben könnten, um die medizinische Behandlung ihres eigenen Kindes zu bezahlen.
Natürlich hast du einen Vorteil. Du hättest keinen, wenn man die Bestimmung erst an deinem Todestag ändern würde.
Deine Kinder haben ebenfalls einen Vorteil, wenn sie pro Kopf unter 153.000€ Erben würden (wenn du Heute stirbst, bis 2020 darfst du noch 20% draufschlagen). Sie können nur nicht frei über das Geld verfügen.
Ich finde es auch lustig, dass du mir vorwirfst, dass ich hier herzzerreißende Kindergeschichten erzähle, weil ich die Zustände an deutschen Schulen kritisiert habe und du dann selbst erzählst, dass deine Kinder, mit dem Erbe, die Behandlungskosten für deinen Enkel bezahlen könnten. Wäre mir neu, dass man in Deutschland für notwendige Behandlungen, aus eigener Tasche, bezahlen müsste. Es gibt natürlich zuzahlungen zu Medikamenten oder wenn man eine besondere Behandlung wünscht, aber selbst von diesen kann man sich befreien lassen, wenn es notwendig ist und man selbst nicht dafür aufkommen kann
Kc schrieb:Ich nicht. Du offenbar schon, wenn du willst, dass jeder anstrengungslos das Geld (und wohlgemerkt: nur das Geld sowie Wertgegenstände) von anderen mitbekommt, wenn die den Löffel abgeben.
Da zieht du falsche Schlüsse.... Lebenschancen hängen zu einem großen Teil vom materiellen Besitz ab, Individualität hat damit nichts zu tun.
Kc schrieb:Du willst mir also verbieten, meinem Kind was zu schenken? Du willst vielleicht sogar Menschen vorschreiben, dass sie in gleicher Höhe Besitz an jemand völlig fremdes verschenken, bevor sie IHREN EIGENEN Kindern was schenken dürfen?
Und schon wieder interpretierst du etwas in meinen Beitrag, was ich gar nicht geschrieben habe.
Ich habe nichts über die Form geschrieben, wie dieses Schlupfloch geschlossen werden würde. Kann ich auch nicht, da ich weder das Gesetz genau kenne, noch Jurist bin.
Wenn dir etwas an meinen Beiträgen nicht gefällt, kannst du auch einfach nochmal nachfragen, wie ich es meine, bevor du dir irgentwelche Phantasien zusammenspinnst und dann wieder losschießt.
Außerdem ist das mit der Schenkung so eine Sache. Schenken bedeutet, im Gegensatz zu erben, immer verzicht und da werden es sich einige Eltern zweimal überlegen, ob sie ihren Nachwuchs auszahlen wollen, denn der kann danach auch ganz schnell über alle Berge sein.
Kc schrieb:Lass deine dummen Nazi-Anspielungen stecken, da beisst du bei mir auf Granit
Ich wollte dir nichts unterstellen (ich weiß, dass du kein Nazi bist) und dich nicht beleidigen. Ich wollte dir nur aufzeigen, was für Personen sonst noch Vorgänge in der Natur, als Rechtfertigung für ihr Verhalten nutzen. Du kannst und darfst das Verhalten im Tierreich nicht auf die Menschheit übertragen. Darüber sollten wir eigentlich hinweg sein.
Kc schrieb:Es ist ja wohl Dreistigkeit schlechthin, wenn man nach Jahrzehnten der Solidarität am Ende noch einen letzten Tritt mitbekommt und gezwungen wird, seine eigenen Kinder leer ausgehen zu lassen, aber seinen Besitz an vollkommen Fremde verschenken MUSS.
Das siehst du so. Ich nicht(begründet habe ich das auch schon ausreichend). Du wirst mich nicht überzeugen können und schon gar nicht in diesem frechen Ton.
Kc schrieb:Nee du, wenn schon denn schon: Klongesellschaft fwd!
Ist doch `ne Sauerei, dass manche Menschen von Natur aus eine adere Hautfarbe haben oder andere, biologische und geistige Fähigkeiten, die ihnen Vorteile gegenüber anderen verschaffen.
Eine Klongesellschaft muss her, wo jeder exakt gleich aussieht, exakt die gleichen Fähigkeiten in jeder Hinsicht besitzt und wo alle von einem völlig neutralen Computer dazu gelenkt werden, sich vollkommen gleich zu verhalten.
Noch mehr armselige Polemik...
Kc schrieb:Du trittst hier dafür ein, dass man gezwungen werden soll, seinen Besitz an alle zu verschenken und um jeden Preis totale Gleichheit erzeugen muss.
Also will ich dafür einen Grund haben, der nicht einer ,,alles für jeden" - Philosophie entspricht.
Nicht verschenken, vererben. Und es hat immernoch nichts mit totaler Gleichheit zu tun. Andere Gründe als Solidarität und Gerechtigkeit kann ich dir nicht liefern.
Kc schrieb:Du erwartest wirklich, dass jemand Stundenabrechnungen schreibt, wenn er seine todkranken Eltern pflegt? Damit er vom Staat eine ,,Aufwandsentschädigung zugesprochen" bekommt?
Normalerweise hilft man seinen Eltern auch nicht mit dem Ziel, nacher selbst einen finanziellen Gewinn daraus zu ziehen. Mir ist also nicht ganz klar, warum da überhaupt Ansprüche gestellt werden sollten.
Kc schrieb:Nun auch noch Verschwörungstheorien oder was? Also ich hab sicher keinem gesagt, dass er von dir was löschen, dich verwarnen oder sperren soll. Das ist ja wohl lachhaft.
Das habe ich auch nicht gesagt, lies nochmal richtig.
Maxman90 schrieb:Du versuchst mir die Worte im Mund zu verdrehen, vermutlich um eine unangemessene Reaktion zu provozieren und dann einen deiner Ex-Kollegen zu holen, damit er mich sperrt.
"dann" Bedeutet, dass diese ereignis erst eintritt, wenn die Bedingung erfüllt ist. Da ich noch nicht unangemessen reagiert habe, ist dem noch nicht so.
Das "vermutlich" bedeutet, dass es nur eine Vermutung ist. Einen anderes Motiv für den Ton, den du mir gegenüber an den Tag legst, sehe ich nicht.
Kc schrieb:Oh, also soll ich doch beweisen, dass ich würdig bin, was abzubekommen?
Es geht nicht ums beweisen, sondern ums Prinzip. Warum soll ich dir etwas geben, wenn du mir nichts gibst? Ich habe hier nie gesagt, dass nur bestimmte Leute ihr Erbe nicht bekommen sollten, sondern alle... unabhängig von gesellschaftlich Stellung und höhe des Erbes.
Kc schrieb:Warum soll ich das machen, aber andere gezwungen werden, das umsonst und zwangsweise zu tun, während sie ihren Nachkommen nichts geben dürfen?
Ich verstehe die Frage nicht. Alle wären gezwungen.
Thalassa schrieb:Also, irgendwie kommt mir das ganze hier vor, wie eine reine "Neid-Diskussion"
Es kommt dir so vor, weil einige User hier es so darstellen wollen. Es geht mir nicht um Neid, sondern um Gerechtigkeit. Ich brauche nichts zu erben. Ich empfinde es aber als unfair, wenn der eine eine Finanzspritze bekommt und der andere nicht, obwohl keiner der Beiden etwas dafür getan hat.
Thalassa schrieb:Was geht es denn die Gesellschaft an, wer wem was vererbt?
Das habe ich hier auch schon mehrmals beantwortet. Erben führt zu sozialen Ungerechtigkeiten.
Kc schrieb:Mich stört, dass dazu ein Zwang oder Automatismus her sollte. Ich finde, es ist doch das Mindeste, dass man am Ende seines Lebens bestimmen kann, wem man nochmal was gutes tun möchte
Das haben, glaube ich, jetzt alle verstanden und deine Meinung ist durchaus nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar sind für mich dein überheblicher Ton und deine Versuche mich als dumm darzustellen.
wobel schrieb:wenn die erbschaft aus einer immobilie besteht wohl nur dann, wenn man diese verkauft, gell?
Sieht wohl so aus.
wobel schrieb:ahja, und wie?
Wenn alles vergemeinschaftet wird, werden sich die Menschen noch mehr anstrengen, da sie für sich selbst arbeiten und nicht für einen Firmenbesitzer und komm mir jetzt bitte nicht mit Beispielen aus realsozialistischen Ländern, dass in solchen Diktaturen niemand mehr Lust hat für die Parteibonzen zu schuften, versteht sich von selbst.
wobel schrieb:nö, mein "vorschlag" war ja der, dass man einfach eigentum verbietet - getreu dem spruch "eigentum ist diebstahl", denn darauf willst du ja offensichtlich raus.
Ja, das war dein Beispiel. Das kommt aber trotzdem nicht auf das selbe hinaus, wie das Erben abzuschaffen.
wobel schrieb:quatsch. man kann auch einfach nur sparen.
Gut, damit baut man ihn auf Kosten des eigenen Konsums auf, da hast du recht.
wobel schrieb:sei nicht albern, in einem foto kann man nicht wohnen und man kann damit auch nicht fahren.
Darum ging es auch nicht. Es ging um den idellen Wert einer Sache.
wobel schrieb:komisch, ich kenne mehrere solcher leute persönlich...
Halte ich für ein Gerücht. "Ganz Oben" ist für mich z.B. ein Vorstandsposten in einem Großkonzern oder einer Bank. Ein Filialleiter oder Bankdirektor ist zwar oben, aber nicht ganz oben.
wobel schrieb:und für die, die mir nicht persönlich bekannt sind, von denen ich aber weiss dass sie's aus eigener kraft (klar gehört da harte arbeit und viel ehrgeiz dazu) geschafft haben, reicht eine DinA4-seite ganz sicher nicht aus.
In den letzten 20 Jahren? Naja Weltweit vielleicht, aber in Deutschland bestimmt nicht.
wobel schrieb:und warum dann nicht mit dem spruch "eigentum ist diebstahl"?
hast wohl angst um deinen eigenen kram, oder? geht wohl nur ums eigentum anderer leute, gelle?
Wo habe ich gesagt, dass ich damit nicht übereinstimme? Das hat nur einfach nichts mit der Diskussion hier zu tun. Fang du jetzt bitte nicht auch noch an mir hier Dinge zu unterstellen.
wobel schrieb:auch die könntest du spenden!
Wie kommst du jetzt auf spenden? Ich habe nie vom Spenden gesprochen.
wobel schrieb:ah so. du würdest also auch nicht verzichten.
was willste dann?
Ich würde sehr wohl verzichten, wenn alle Verzichten würden (wobei "Verzichten" ja nicht das richtige Wort ist). Wenn ich der einzige bin und auf 500€ von meiner Oma verzichte, dann bewirke ich damit gar nichts, ausser ein Geschenk auszuschlagen, dass sie sich vom Mund abgespart hat.
wobel schrieb:ich glaub du bist einfach nur neidisch...
Aha, danke für die Information.
wobel schrieb:quark. als ob jede erbschaft nur aus geld bestehen würde. das gegenteil ist der fall, denn kaum jemand ist so blöd sein geld tatsächlich nur auf der bank zu bunkern anstatt es vernünftig anzulegen.
Das war mir schon klar. Nennen wir es dann eben "Vermögensgeschenkt".^^
wobel schrieb:JEDER kann erben, auch leute ohne familie. es steht im testament des erblassers an wen er vererbt, und das ist bei weitem nicht immer nur die familie!
Es hängt aber immernoch nicht von der Person selbst ab, sonder davon ob er zufällig jemanden kennt, der einen Erben sucht.
wobel schrieb:hier in meiner direkten nachbarschaft ist dieser tage ein wirklich entzückendes häuschen direkt der kirche vermacht worden. ganz nach deinem geschmack, oder? nach meinem nicht, denn so wie's aussieht wird die kirche das häuschen wohl runterkommen lassen...
Nach meinem Geschmack ist es bestimmt nicht, wenn man der Kirche etwas schenkt.
wobel schrieb:ganz einfach: weil "der staat" oder um bei oben genanntem beispiel "die kirche" eine immobilie auch erstmal zu geld machen muss, um damit z.b. neue schulen zu bezahlen - und das geld bekommt sie vom käufer "herr x aus y".
Richtig, aber der muss es kaufen und erbt es nicht. Der Satz ist aus dem Zusammenhang gerissen.
wobel schrieb:du gehörst bestimmt zu denen, die sich von ihren eltern für jeden handschlag was bezahlen lassen - ob's nun tischdecken, rasenmähen oder gar der frische anstrich für dein eigenes zimmer ist, gell?
Nein. Ich würde von meinen Eltern nie Geld verlangen. Ich schulde denen sowieso eine Menge, weil sie mich aufgezogen haben (ohne dafür bezahlt zu werden). Die von dir genannten Dinge erledige ich gerne, als kleine Wiedergutmachung. ;)
wobel schrieb:du hast echt keine ahnung, gell?
man kriegt schon geld für die pflege. allerdings ist das erbärmlich wenig, viel zu wenig für die leistung die man da rund um die uhr erbringen muss.
Ich verstehe den Einwurf nicht. Durch die Mehreinnahmen könnte man eine angemessene Entschädigung bezahlen, auch für diejenigen, deren Eltern arm waren und die nicht durch eine Erbschaft entschädigt werden. Mir ist bekannt, dass man Pflegegeld bekommt, aber das ist ja bei weitem nicht angemessen. Man muss ja meistens auch seinen Job aufgeben, wenn man seine Eltern pflegt.
wobel schrieb:was machst du eigentlich wenn deine eltern pflegebedürftig werden? wovon zahlst du eigentlich - wenn du's selbst nimmer schaffst - den pfleger der ins haus kommt oder gar die unterbringung in einem pflegeheim? lässt du das dann aufrechnen mit deinem taschengeld bzw. der kohle fürs rasenmähen?
Was soll der Blödsinn? Kannst du nicht normal diskutieren?
wobel schrieb:das gibt es schon. nennt sich erbschaftssteuer.
und gewinne aus glücksspiel muss man genauso versteuern.
Ich glaube er meinte eher eine Art "Obergrenze", die auf jeden Fall gerechter wäre, als die Erbschaftssteuer.
Ais schrieb:Wenn es um Geld geht, finde ich schon irgendwie, dass man dich verstehen kann ^^
Wie meinst du das jetzt?^^
wobel schrieb:dann soll er halt, wie andere auch, sich am riemen reissen und hart arbeiten um sich was aufzubauen. so sind andere auch an das gekommen, was sie dann ihren kindern vererben.
Du weißt doch gar nicht, was ich mache. Oo Ich habe schon Jobs gehabt, da wärst du dir sehr wahrscheinlich zu Schade für.
wobel schrieb:dass die kinder es besser hätten wenn sie erben ist quatsch, normalerweise erbt man nämlich erst wenn man selbst schon kurz vor der rente steht, zumindest wenn man "normal alte" eltern hat und die nicht eines frühen todes sterben (der dann vermutlich gleichzeitig aber auch bedeutet dass es da noch nichts bzw. noch nicht viel zu erben gibt).
Mit "Kindern" meine ich nicht das Alter (unter 18 Jahren darf man, glaube ich, eh nicht über das Erbe verfügen.), sonder das sie die Kinder des Erblassers sind.
killimini schrieb:Schau dir die Geschichte der Udssr an. Die Sowjetunion ist ein paradebeispiel für den Kommunismus, den du hier so preist.
Hast du Marx gelesen oder dich wenigstens über sein Werk informiert? Die Sowjetunion hat sehr wenig mit Kommunismus zu tun gehabt und ein "Paradebeispiel" war sie nun wirklich nicht.
killimini schrieb:Für dich würde ein Foto vileicht reichen. Für die meisten Menschen jedoch nicht. Ist etwas dasselbe wie mit Grabsteinen... Die meisten Menschen möchten wissen wo ihre Verwandten begraben sind und gehen jeweils dorthin... Rein Theoretisch ergibt es aber keinen Sinn...
Natürlich ist es nicht das selbe. Ich kann aber auch schöne Erinnerungen an mein Elternhaus haben, ohne es zu besitzen.
killimini schrieb:Demzufolge müssen Menschen die das Glück auf Wohlstand haben den anderen die nicht dieses Glück haben ihr Geld geben.
Nein, eigentlich müsste man den Faktor "Glück" so weit es geht ausschalten.
killimini schrieb:Also müsstest du den Armen Menschen in Asien, Afrika etc. dein Vermögen spenden... Machst du aber nicht.
Ich bin 22... ich habe kein Vermögen. ;)
wobel schrieb:das ist ein fakt, dass die höhe der steuer proportional zur grösse des vermögens ist. was hast du denn in der schule gelernt?
wer mehr verdient, zahlt auch mehr steuern. wer mehr vermögen hat, muss davon auch mehr vermögenssteuer zahlen.
Die Vermögenssteuer wurde 1997 abgeschafft. Du hast ganz schön große Wissenslücken, für jemanden, der anderen vorwirft "keine Ahnung" zu haben.
wobel schrieb:dass das so wäre unterstellst du nur - man kann sein eigentum auch jemand völlig anderem vererben, die angehörigen bekommen dann nur einen (vergleichsweise niedrigen) pflichtteil.
Ja, man kann eine ganze Menge machen. Die Regel ist es aber nicht.
wobel schrieb:normalerweise stirbt man nicht so früh, dass das erbe den kindern tatsächlich das leben erleichtern würde. die haben meist das leben auch schon grösstenteils hinter sich (bzw. das arbeitsleben) bis ihre eltern mal sterben. meine omi wurde z.b. 96, meine mutter hat entsprechend erst geerbt, als sie schon einige jahre in rente war.
96 ist ja auch ein normales Sterbealter.... Ich kann dir auch ein Gegenbeispiel nennen. Ich kenne jemanden der ist 20, der hat mit 19 Jahren ein Haus geerbt.
wobel schrieb:mit geld allein ist noch nie einer in eine wirklich wichtige position gekommen...
Na dann schau mal über den großen Teich.
In Deutschland gibt es auch genügend, z.B. KTG.
wobel schrieb:jetzt sagst du: da muss der staat sich drum kümmern oder wie?
Genau, genug Geld ist ja dann da. Der alte Mann kannte auch die Gesetze und hätte sich als Besitzer mit eintragen lassen können.

Ich habe jetzt auch keine Lust mehr alleine gegen X-Leute zu diskutieren, die mir ständig unangemessene Unterstellungen machen. Ich habe euch nichts getan und nur eine ganz einfache Frage gestellt und ihr tut so, als würde ich euch etwas stehlen wollen.


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Was haltet ihr vom Erben?

12.04.2012 um 01:26
@Maxman90
DU wirst lächerlich.

Kc schrieb:
Hier geht es doch drum, ob man frei entscheiden darf, was mit dem erworbenen Besitz wird oder ob man gezwungen wird, damit Leute zu alimentieren, mit denen man nicht im Geringsten je was zu tun hatte.

Nein, hier geht es darum, ob das Erben gerecht oder ungerecht ist.
und ich für meinen teil bleib dabei:
es hängt davon ab, was im testament steht.
da stehen nicht zwangsläufig die "familienmitglieder" drin. in zeiten von gütertrennung und patchwork-familien sowieso nicht.
und es geht nicht um "gerechtigkeit" beim erben, sondern darum, wem der erblasser seinen kram vermachen will - ob nun "gebrauchtes geschirr", schulden oder ein altes haus.
Maxman90 schrieb:Deine Kinder haben ebenfalls einen Vorteil, wenn sie pro Kopf unter 153.000€ Erben würden (wenn du Heute stirbst, bis 2020 darfst du noch 20% draufschlagen). Sie können nur nicht frei über das Geld verfügen.
wo hast du das denn her? ist das schweizerisches oder österreichisches oder sonst welches deutschsprachige recht?
deutsches gesetz ist es jedenfalls nicht.
ich kann dir aus erfahrung (ich hab mit hoher wahrscheinlichkeit mehr testaments-eröffnungen und sonstige notar-termine erlebt als du) und job-bedingt sehr genau sagen, wieviel man wann in sachen steuer zahlen muss. da hat sich zwar immer wieder 'ne menge geändert in sachen freibeträge, aber was du da erzählst passt zu garnichts davon.
mal ganz abgesehen davon, dass du in sachen "wertfeststellung" ja eh zugegebenermaßen keinen plan hast.
Maxman90 schrieb:Wäre mir neu, dass man in Deutschland für notwendige Behandlungen, aus eigener Tasche, bezahlen müsste.
kann das sein dass du ein paar jahre lang nimmer beim zahnarzt warst?
oder überhaupt bei irgendeinem arzt? einfach nur praxisgebühr, sagt dir das was?
oder macht mami das immer für dich?
Maxman90 schrieb:Es gibt natürlich zuzahlungen zu Medikamenten ...
jo, kennt man. wenn man überleben will, muss man zuzahlen.
zu was eigentlich? was gibt's denn noch auf rezept, was ohne rezeptgebühr billiger wäre? (sorry, OT)
D
Maxman90 schrieb:Da zieht du falsche Schlüsse.... Lebenschancen hängen zu einem großen Teil vom materiellen Besitz ab, Individualität hat damit nichts zu tun.
das ist DEINE LEBENSLÜGE - weil du's selbst nicht hinkriegst oder wie?
DU kannst in deutschland jederzeit deinen höheren schulabschluss nachholen mit hilfe vom staat.
DU kannst in deutschland jederzeit auch ein studium beginnen (mit dem du dann weltweit qualifiziert bist) und bekommst dazu bafög und kannst billig in einem studentenwohnheim wohnen.
Maxman90 schrieb:Kann ich auch nicht, da ich weder das Gesetz genau kenne, noch Jurist bin.
merkt man. selbst ein hauptschüler weiss eigentlich, dass es sowas wie ein "testament" gibt, in dem der erblasser festlegt, wer seinen kram kriegt.
Maxman90 schrieb:Außerdem ist das mit der Schenkung so eine Sache. Schenken bedeutet, im Gegensatz zu erben, immer verzicht und da werden es sich einige Eltern zweimal überlegen, ob sie ihren Nachwuchs auszahlen wollen, denn der kann danach auch ganz schnell über alle Berge sein.
sag mal, liest du eigentlich mit?
ich hab's schon ausführlich erklärt: erben mit "warmer hand" + zyklen auf die man dabei achten muss (wenn man möglichst wenig steuer bezahlen will). und dann gibt's da auch noch so sachen wie "lebenslanges wohnrecht" und "niessbrauch". google ist dein freund.
ich bin übrigens bei meinen eltern schon längst "über alle berge" - und trotzdem ganz nah. diese beiden werden ganz sicher niemals ohne persönliche pflege dastehen und auch nicht ihr wohnhaus verlieren, nur weil du meinst jegliches erbe müsste direkt an den staat gehen.
abgesehen davon: die pflege meiner omi (wie gesagt: im alter von 96 gestorben) haganz locker ein einfamilienhaus verschlungen. dir ist offensichtlich nicht klar, wieviel pflege kostet.
Kc schrieb:Oh, also soll ich doch beweisen, dass ich würdig bin, was abzubekommen?
ja klar. ich würd z.b. mein haus keiner der in frage kommenden 4 mädels vermachen, wenn tatsächlich keine von ihnen bock auf speziell DiESES haus hätte. und es ist halt mal ein spezielles haus mit spezieller geschichte - und wenn's auch nur 'ne kunsthistorisch wichtige geschichte ist.
aber das ist nun mal unsere hiesige kultur.
ich würd eher dafür sorgen, dass dieses haus unter denkmalschutz gestellt wird (das will ich als ehemaligen denkmalamts-mitarbeiterin eigentlich möglichst vermeiden) als dass jemand mist damit baut. eben auch nach meinem tod.
ich vererb vielleicht nicht an leibliche kinder, klar, hab ja keine eigenen.
aber mein testament ist so formuliert, dass man das haus nur erben kann, wenn man's nicht verhunzt.

das haus ist speziell. der quadratmeterpreis in der lage ist astronomisch.

den rest beantworte ich morgen... vielleicht...

ist ziemlich anstrengend, sein eigenes erbe zu verteidigen.


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12.04.2012 um 01:45
@Maxman90
Maxman90 schrieb:Der Markt bestimmt natürlich was wertvoll ist und wenn das Teeservice einen ideellen Wert für dich hat, kannst du es trotzdem nicht teuerer verkaufen. Warum sollte der Staat wertlose Sachen beanspruchen und lagern?
das museum of modern art hat für ein vollständiges bauhaus-tee-service auch schon mal mehrere 100.000 euro bezahlt. dasselbe bewahre ich in einem ikea-pappkarton (gut geschützt) auf.
das sind keine "wertlosen sachen" sondern beispiele für kultur (sehr verkürzt).


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12.04.2012 um 01:48
aktueller stand sound-mässig: shuffle über 10.000 titel:
"gib schweinen eine chance" (ärzte oder hosen? allein die frage könnte mich das leben kosten.
passt aber grad.


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12.04.2012 um 01:52
wobel schrieb:DU wirst lächerlich.
Begründung?
wobel schrieb:wo hast du das denn her? ist das schweizerisches oder österreichisches oder sonst welches deutschsprachige recht?
Das ist gar kein Recht. Das ist der Durchschnitt, den ein Erbe in Deutschland, bekommt. Was das jetzt mit Steuern zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Die Zahlen habe ich von hier http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1924940/Jeder-Erbe-erhaelt-im-Durchschnitt-153-000-Euro.html .
wobel schrieb:kann das sein dass du ein paar jahre lang nimmer beim zahnarzt warst?
Da war ich vor zwei Wochen und ich musste nichts bezahken.
wobel schrieb:oder überhaupt bei irgendeinem arzt? einfach nur praxisgebühr, sagt dir das was?
Die Praxisgebühr geht nicht and die Ärzte, sondern an die Krankenkassen und du kannst davon befreit werden.
wobel schrieb:oder macht mami das immer für dich?
Nein, ich habe mein eigenes Geld. Was soll so ein Satz denn jetzt schon wieder? Warum musst du provozieren? Regt dich das so auf, dass jemand nicht deiner Meinung ist, oder bist du einfach einsam und suchst Aufmerksamkeit?
wobel schrieb:jo, kennt man. wenn man überleben will, muss man zuzahlen.
So ein Quatsch.... es gibt genügend Möglichkeiten an Medikamente zu kommen, wenn man sie sich nicht leisten kann.
wobel schrieb:zu was eigentlich? was gibt's denn noch auf rezept, was ohne rezeptgebühr billiger wäre?
Ich verstehe die Frage nicht.
wobel schrieb:das ist DEINE LEBENSLÜGE - weil du's selbst nicht hinkriegst oder wie?
Kann es sein, dass du irgentetwas nicht hinkriegst und das gerade auf mich projezierst? Mir geht es ganz gut.
wobel schrieb:merkt man. selbst ein hauptschüler weiss eigentlich, dass es sowas wie ein "testament" gibt, in dem der erblasser festlegt, wer seinen kram kriegt.
Ach nee? Echt jetzt?
Warum pochst du so darauf? Es ist doch absolut unerheblich, wem er seinen Besitz vermacht. Verdient hat ihn nur er selbst, deshalb macht das für mich keinen Unterschied.
wobel schrieb:sag mal, liest du eigentlich mit?
ich hab's schon ausführlich erklärt: erben mit "warmer hand" + zyklen auf die man dabei achten muss (wenn man möglichst wenig steuer bezahlen will). und dann gibt's da auch noch so sachen wie "lebenslanges wohnrecht" und "niessbrauch". google ist dein freund.
Und? Inwiefern widerlegt das jetzt meine Ausführungen?
wobel schrieb:ich bin übrigens bei meinen eltern schon längst "über alle berge" - und trotzdem ganz nah. diese beiden werden ganz sicher niemals ohne persönliche pflege dastehen und auch nicht ihr wohnhaus verlieren, nur weil du meinst jegliches erbe müsste direkt an den staat gehen.
Schön für dich und deine Eltern. Interessiert mich aber herzlich wenig.
wobel schrieb:die pflege meiner omi (wie gesagt: im alter von 96 gestorben) haganz locker ein einfamilienhaus verschlungen. dir ist offensichtlich nicht klar, wieviel pflege kostet.
Nein, das war mir nicht klar. Wie kann die Pflege einer einzelnen Person so viel kosten? Ich halte das jetzt mal für einen Ausnahmefall, sonst wäre es wohl den meisten Menschen nichtmal ansatzweise Möglich jemanden zu pflegen.
wobel schrieb:das museum of modern art hat für ein vollständiges bauhaus-tee-service auch schon mal mehrere 100.000 euro bezahlt. dasselbe bewahre ich in einem ikea-pappkarton (gut geschützt) auf.
das sind keine "wertlosen sachen" sondern beispiele für kultur (sehr verkürzt).
Hast du gelesen was Kc geschrieben hat? Er ist von einem Service ausgegangen, das nur ideellen Wert hat. Ich habe nur darauf geantwortet.
wobel schrieb:aktueller stand sound-mässig: shuffle über 10.000 titel:
"gib schweinen eine chance" (ärzte oder hosen? allein die frage könnte mich das leben kosten.
passt aber grad.
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12.04.2012 um 06:47
@Maxman90
Maxman90 schrieb:Erben führt zu sozialen Ungerechtigkeiten.
... und andere soziale Ungerechtigkeiten stören dich nicht?

Wenn du so darauf pochst, daß niemand testamentarisch zu Lebzeiten über sein erarbeitetes Hab und Gut bestimmen darf und die von ihm/ihr Bedachten oder Angehörigen davon nichts bekommen dürfen, weil sie es nicht verdient hätten, dann soll sich bitteschön auch die Gesellschaft darum kümmern, denjenigen zu pflegen und den dann Verstorbenen einzubuddeln und sich um alles weitere kümmern! Das ist nämlich eine sauteure Angelegenheit heutzutage ...
Ich habs durch mit meiner Mutti - übrigens, nachdem ich sie solange unentgeldlich gepflegt habe, weil sie weder Ärzte, Pflegedienste noch irgendwen außer mir in ihrer Nähe geduldet hat und es zuhause nicht mehr ging.
Nach ihrem Tod war auch ich dafür verantwortlich, die Wohnung aufzulösen und alle Formalitäten zu erledigen - einschließlich, mein Erbe anzutreten, auch wenn es nur der Familienschmuck und ein paar Zehntausende D-Mark waren (ich habe nichtmal einen Erbschein gebraucht, da ich nachweislich die einzige Angehörige war und die "Gesellschaft" es einen Scheiß interessiert hat).


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12.04.2012 um 07:04
Thalassa schrieb:... und andere soziale Ungerechtigkeiten stören dich nicht?
Doch und das habe ich hier auch schon mehrfach gesagt. Das ist hier aber nicht Thema. Es macht doch keinen Sinn das alles jetzt in diesem Thread hier zu diskutieren. Wenn ich das gewollt hätte, hätte ich ihn anders genannt.
Thalassa schrieb:Wenn du so darauf pochst, daß niemand testamentarisch zu Lebzeiten über sein erarbeitetes Hab und Gut bestimmen darf und die von ihm/ihr Bedachten oder Angehörigen davon nichts bekommen dürfen, weil sie es nicht verdient hätten, dann soll sich bitteschön auch die Gesellschaft darum kümmern, denjenigen zu pflegen und den dann Verstorbenen einzubuddeln und sich um alles weitere kümmern! Das ist nämlich eine sauteure Angelegenheit heutzutage ...
Sehe ich ganauso. Nach dem Tod eines Menschen sollte die Angehörigen dann einen bestimmten Betrag bekommen, mit dem sich eine einigermaßen vernünftige Beerdigung bezahlen lässt. Es sollte dem Sterbenden auch möglich sein, vor seinem Tod, Geld für eine Beerdigung bereitzustellen, wenn er nicht mit einem Standartbegräbnis zufrieden ist.


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12.04.2012 um 07:30
@Maxman90
Maxman90 schrieb:... Nach dem Tod eines Menschen sollte die Angehörigen dann einen bestimmten Betrag bekommen, mit dem sich eine einigermaßen vernünftige Beerdigung bezahlen lässt ...
Und von welchen Amt soll das Geld zu den noch Lebenden Angehörigen kommen?


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12.04.2012 um 07:30
@Maxman90

Ich habe das ironisch gemeint ...

Das ist für mich die pure Gleichmacherei! Sollen wir - wie in China früher - dann auch alle die gleichen Klamotten tragen, damit man zwischen Werksdirektor und Fließbandarbeiter nicht mehr unterscheiden kann? Das wäre dann nämlich der nächste Schritt ...

Also sorry, ich möchte, daß das, was ich mein eigen nenne, nicht an die Gesellschaft fällt - die hat das nämlich überhaupt nicht "verdient" - sondern ich werde noch zu Lebzeiten alles meinem Lebensgefährten überschreiben/schenken, schon damit die "Gesellschaft" (sowieso ein eigentlich undefinierbarer Begriff für mich - eine mulmige Masse) davon auch nicht einen einzigen Fuzzel abbekommt.
Ich habe zwar keine Reichtümer zu vergeben, aber ein paar Werte kommen schon zusammen ...
Daß man sich zu Lebzeiten darum kümmert, vernünftig eingebuddelt werden zu können, ist wohl eine Selbstverständlichkeit


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12.04.2012 um 07:37
@Thalassa
Thalassa schrieb:... Daß man sich zu Lebzeiten darum kümmert, vernünftig eingebuddelt werden zu können, ist wohl eine Selbstverständlichkeit ...
Den meisten (angesprochen ist hier das Otto-Normalo-Arbeitervlolk)
nicht möglich, so daß sie sich für die billigste Variante - Einäscherung
und ein Begräbnis unter dem "grünen Rasen" - entscheidet.

(Für uns fünf Kinder und der Mutter hat das damals bei meinem Vater
rund 2.800,-€uronen gekostet.)


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12.04.2012 um 07:41
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:so daß sie sich für die billigste Variante - Einäscherung
und ein Begräbnis unter dem "grünen Rasen" - entscheidet.
... auch das ist mittelerweile ziemlich teuer und läßt sich mit einer Sterbeversicherung für ein paar wenige Euro pro Monat absichern ;) , gerade, wenn man knapp bei Kasse ist. Wenn das Sozialamt erstmal dafür aufkommt, holt es sich die Kosten sogar vom hinterletzten Schwippverwandten das Geld wieder rein.


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